DE4128554A1 - Trennwand fuer ein kombifahrzeug - Google Patents
Trennwand fuer ein kombifahrzeugInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R21/00—Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
- B60R21/02—Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
- B60R21/026—Rigid partitions inside vehicles, e.g. between passengers and load compartments
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1. Unter einem Kombifahrzeug soll im folgenden ein
Personenkraftwagen mit wenigstens zwei hintereinander angeordneten
Sitzreihen und einem hinter der hinteren Sitzreihe befindlichen,
noch im Fahrzeuginnenraum gelegenen Laderaum verstanden sein, der
auch durch eine Hecktür zugänglich ist.
Aus unterschiedlichen Gründen kann es zweckmäßig sein, den Fahr
gastraum vom Laderaum durch eine Schutzwand zu trennen, beispiels
weise um zu verhindern, daß beim Bremsen Gepäckstücke aus dem hoch
beladenen Laderaum in den Fahrgastraum rutschen. Da es aber auch
Situationen gibt, in denen eine Trennung von Laderaum und Fahrgast
raum eher hinderlich ist, weil beispielsweise der Laderaum dann
nicht mehr von der Rücksitzbank aus erreichbar ist, besteht viel
fach der Wunsch, eine Trennwand nur bei Bedarf einzubauen. Sie soll
dazu natürlich montagefreundlich sein, damit sie mit wenigen Hand
griffen ein- und ausgebaut werden kann.
Aus der DE-OS 38 00 425 beispielsweise ist auch schon eine fahr
zeugfeste Schutzeinrichtung mit einer Trennwand bekannt, welche bei
Bedarf aus einer Nichtgebrauchsstellung in die Gebrauchsstellung
verschoben werden kann. Bei Nichtgebrauch ist die Trennwand in
einem Schacht in oder an der Rücksitzlehne gelagert und wird bei
Bedarf nach oben herausgezogen. Das hat den Vorteil, daß sie auch
dann verfügbar ist, wenn sie mal überraschenderweise benötigt wird.
Diese bekannte Schutzeinrichtung ist jedoch an eine bestimmte
Rückenlehne gekoppelt, d. h. wenn sie bei einem Kombifahrzeug
hinter der Rücksitzlehne montiert ist, dann kann sie nicht dazu
dienen, den durch Umklappen der Rücksitzeinrichtung gewonnenen
größeren Laderaum von dem nun kleineren Fahrgastraum zu trennen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine fahrzeugfeste
Trennwand so anzuordnen, daß sie in einem Kombifahrzeug zunächst
bei normal großem Laderaum in einfacher Weise aus einer Nichtge
brauchsstellung in die Gebrauchsstellung bewegt werden kann.
Bei einer gattungsgemäßen Anordnung wird diese Aufgabe mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteil
hafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteran
sprüche.
So kann die Trennwand bei einer Rücksitzlehne mit Halterungen für
herausnehmbare Kopfstützen unter Verwendung genau dieser Halterun
gen an der oberen Rückenlehne befestigt werden. Damit spart man
nicht nur andere spezielle Befestigungsmittel, sondern die Trenn
wand läßt sich auch leicht ausbauen.
Die erfindungsgemäße Anordnung kann auch dann benutzt werden, wenn
der Laderaum durch Umklappen der Rücksitzeinrichtung vergrößert
worden ist und die Trennwand direkt hinter der vorderen Sitzreihe
errichtet werden soll. Dazu bedarf es lediglich einer aus
wenigstens zwei Teilen zusammengesetzten Trennwand, die in sich
zusammenklappbar oder zusammenschiebbar ist, damit sie bei Nichtge
brauch hinter der Rücksitzlehne untergebracht werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung
nachfolgend näher erläutert. Darin zeigen
Fig. 1 den Blick in ein seitlich aufgeschnittenes Kombi
fahrzeug, bei dem hinter der Rücksitzeinrichtung
eine Trennwand angeordnet ist, und
Fig. 2 einen Blick in das Fahrzeug wie in Fig. 1 mit dem
Unterschied, daß die Rücksitzeinrichtung nun nach
vorn umgeklappt und die Trennwand hinter der vor
deren Sitzreihe befindlich ist.
Der Innenraum des dargestellten Kombifahrzeuges läßt sich grob
unterteilen in einen Fahrgastraum 1, in dem eine vordere Sitz
reihe 2 und eine hintere Sitzreihe oder Rücksitzeinrichtung 3
untergebracht sind, und einen hinter der Rücksitzeinrichtung 3
befindlichen Laderaum 4, der auch über eine Heckklappe 5 zugänglich
ist. Mit einer hinter der Rücksitzlehne 6 angeordneten variablen
Trennwand 7 läßt sich bei Bedarf in den Übergangsbereich vom Lade
raum 4 zum Fahrgastraum 1 oberhalb der Rücksitzlehne 6 eine Schutz
wand vorsehen, die verhindert, daß beispielsweise bei hoch belade
nem Laderaum 4 Gepäckstücke bei starkem Bremsen in den Fahrgastraum
rutschen. Die Trennwand 7 ist im Bereich der Oberkante der Rück
sitzlehne 6 um eine Achse 8 schwenkbar befestigt. In der darge
stellten Gebrauchsstellung reicht die Trennwand 7 von der Lehnen
oberkante bis in den Dachbereich, wo sie in nicht näher gezeichne
ter Weise gehalten ist. Bei Nichtgebrauch wird die Trennwand 7 im
Dachbereich gelöst und im Uhrzeigersinn (Pfeil 9) bis in ihre
Nichtgebrauchsstellung (strichpunktierte Darstellung) hinter der
Rücksitzlehne 6 verschwenkt, wo sie wiederum arretiert wird.
In Fig. 2 ist die Rücksitzeinrichtung 3 in bekannter Weise nach
vorn umgeklappt, wodurch die Ladekapazität erheblich gesteigert
wird. Der Innenraum ist jetzt aufgeteilt in den vergrößerten
Laderaum 4′ und den entsprechend verkleinerten Fahrgastraum 1′. Die
Trennwand 7 gemäß Fig. 1 kann auch hier als Schutzwand dienen, und
zwar dicht hinter der vorderen Sitzreihe 2. Um die nun erforder
liche größere Höhe für die Schutzwand zu erhalten, besteht die
Trennwand 7 aus einem ersten Abschnitt 7a und einem zweiten Ab
schnitt 7b, die einander übergreifen und sozusagen teleskopartig
ineinandergeschoben bzw. auseinandergezogen werden können. Im zu
sammengeschobenen Zustand nehmen die beiden Abschnitte 7a, 7b zu
sammen eine Höhe ein, die nicht größer ist als die (schräg ge
messene) Höhe der aufgestellten Rücksitzlehne 6, so daß die Trenn
wand 7 bei Nichtgebrauch genauso untergebracht werden kann, wie in
Fig. 1 gezeigt.
Claims (3)
1. Anordnung mit einer zwischen dem Fahrgastraum und einem durch
Umklappen der Rücksitzeinrichtung eines Kombifahrzeuges ver
größerbaren Laderaum bedarfsweise in Gebrauchsstellung
bringbaren Trennwand,
dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (7) im Bereich der
Oberkante der zur Rücksitzeinrichtung (3) gehörenden Lehne (6)
gelenkig befestigt ist und durch Verschwenken aus einer Nicht
gebrauchsstellung, in der sie sich aus dem Fahrgastraum (1) un
sichtbar dicht hinter der Rücksitzlehne (6) in einer dazu par
allelen Ebene befindet, in die Gebrauchsstellung zwischen
Lehnenoberkante und Dachbereich bringbar und dort arretierbar
ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, wobei in der Rücksitzlehne Halterun
gen für Kopfstützen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trennwand mittels der Halterungen an der Rücksitzlehne
befestigt ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Trennwand (7) aus wenigstens zwei Teilen (7a, 7b) besteht,
die sich für die Nichtgebrauchsstellung zusammenlegen lassen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914128554 DE4128554A1 (de) | 1990-09-08 | 1991-08-28 | Trennwand fuer ein kombifahrzeug |
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DE4028609 | 1990-09-08 | ||
| DE19914128554 DE4128554A1 (de) | 1990-09-08 | 1991-08-28 | Trennwand fuer ein kombifahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4128554A1 true DE4128554A1 (de) | 1992-03-12 |
Family
ID=25896705
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914128554 Withdrawn DE4128554A1 (de) | 1990-09-08 | 1991-08-28 | Trennwand fuer ein kombifahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
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