DE4128554A1 - Trennwand fuer ein kombifahrzeug - Google Patents

Trennwand fuer ein kombifahrzeug

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DE4128554A1
DE4128554A1 DE19914128554 DE4128554A DE4128554A1 DE 4128554 A1 DE4128554 A1 DE 4128554A1 DE 19914128554 DE19914128554 DE 19914128554 DE 4128554 A DE4128554 A DE 4128554A DE 4128554 A1 DE4128554 A1 DE 4128554A1
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Germany
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partition
rear seat
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backrest
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DE19914128554
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Ruprecht Dipl Ing Sinnhuber
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Volkswagen AG
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Volkswagen AG
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R21/00Arrangements or fittings on vehicles for protecting or preventing injuries to occupants or pedestrians in case of accidents or other traffic risks
    • B60R21/02Occupant safety arrangements or fittings, e.g. crash pads
    • B60R21/026Rigid partitions inside vehicles, e.g. between passengers and load compartments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Unter einem Kombifahrzeug soll im folgenden ein Personenkraftwagen mit wenigstens zwei hintereinander angeordneten Sitzreihen und einem hinter der hinteren Sitzreihe befindlichen, noch im Fahrzeuginnenraum gelegenen Laderaum verstanden sein, der auch durch eine Hecktür zugänglich ist.
Aus unterschiedlichen Gründen kann es zweckmäßig sein, den Fahr­ gastraum vom Laderaum durch eine Schutzwand zu trennen, beispiels­ weise um zu verhindern, daß beim Bremsen Gepäckstücke aus dem hoch beladenen Laderaum in den Fahrgastraum rutschen. Da es aber auch Situationen gibt, in denen eine Trennung von Laderaum und Fahrgast­ raum eher hinderlich ist, weil beispielsweise der Laderaum dann nicht mehr von der Rücksitzbank aus erreichbar ist, besteht viel­ fach der Wunsch, eine Trennwand nur bei Bedarf einzubauen. Sie soll dazu natürlich montagefreundlich sein, damit sie mit wenigen Hand­ griffen ein- und ausgebaut werden kann.
Aus der DE-OS 38 00 425 beispielsweise ist auch schon eine fahr­ zeugfeste Schutzeinrichtung mit einer Trennwand bekannt, welche bei Bedarf aus einer Nichtgebrauchsstellung in die Gebrauchsstellung verschoben werden kann. Bei Nichtgebrauch ist die Trennwand in einem Schacht in oder an der Rücksitzlehne gelagert und wird bei Bedarf nach oben herausgezogen. Das hat den Vorteil, daß sie auch dann verfügbar ist, wenn sie mal überraschenderweise benötigt wird.
Diese bekannte Schutzeinrichtung ist jedoch an eine bestimmte Rückenlehne gekoppelt, d. h. wenn sie bei einem Kombifahrzeug hinter der Rücksitzlehne montiert ist, dann kann sie nicht dazu dienen, den durch Umklappen der Rücksitzeinrichtung gewonnenen größeren Laderaum von dem nun kleineren Fahrgastraum zu trennen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine fahrzeugfeste Trennwand so anzuordnen, daß sie in einem Kombifahrzeug zunächst bei normal großem Laderaum in einfacher Weise aus einer Nichtge­ brauchsstellung in die Gebrauchsstellung bewegt werden kann.
Bei einer gattungsgemäßen Anordnung wird diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteil­ hafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteran­ sprüche.
So kann die Trennwand bei einer Rücksitzlehne mit Halterungen für herausnehmbare Kopfstützen unter Verwendung genau dieser Halterun­ gen an der oberen Rückenlehne befestigt werden. Damit spart man nicht nur andere spezielle Befestigungsmittel, sondern die Trenn­ wand läßt sich auch leicht ausbauen.
Die erfindungsgemäße Anordnung kann auch dann benutzt werden, wenn der Laderaum durch Umklappen der Rücksitzeinrichtung vergrößert worden ist und die Trennwand direkt hinter der vorderen Sitzreihe errichtet werden soll. Dazu bedarf es lediglich einer aus wenigstens zwei Teilen zusammengesetzten Trennwand, die in sich zusammenklappbar oder zusammenschiebbar ist, damit sie bei Nichtge­ brauch hinter der Rücksitzlehne untergebracht werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung nachfolgend näher erläutert. Darin zeigen
Fig. 1 den Blick in ein seitlich aufgeschnittenes Kombi­ fahrzeug, bei dem hinter der Rücksitzeinrichtung eine Trennwand angeordnet ist, und
Fig. 2 einen Blick in das Fahrzeug wie in Fig. 1 mit dem Unterschied, daß die Rücksitzeinrichtung nun nach vorn umgeklappt und die Trennwand hinter der vor­ deren Sitzreihe befindlich ist.
Der Innenraum des dargestellten Kombifahrzeuges läßt sich grob unterteilen in einen Fahrgastraum 1, in dem eine vordere Sitz­ reihe 2 und eine hintere Sitzreihe oder Rücksitzeinrichtung 3 untergebracht sind, und einen hinter der Rücksitzeinrichtung 3 befindlichen Laderaum 4, der auch über eine Heckklappe 5 zugänglich ist. Mit einer hinter der Rücksitzlehne 6 angeordneten variablen Trennwand 7 läßt sich bei Bedarf in den Übergangsbereich vom Lade­ raum 4 zum Fahrgastraum 1 oberhalb der Rücksitzlehne 6 eine Schutz­ wand vorsehen, die verhindert, daß beispielsweise bei hoch belade­ nem Laderaum 4 Gepäckstücke bei starkem Bremsen in den Fahrgastraum rutschen. Die Trennwand 7 ist im Bereich der Oberkante der Rück­ sitzlehne 6 um eine Achse 8 schwenkbar befestigt. In der darge­ stellten Gebrauchsstellung reicht die Trennwand 7 von der Lehnen­ oberkante bis in den Dachbereich, wo sie in nicht näher gezeichne­ ter Weise gehalten ist. Bei Nichtgebrauch wird die Trennwand 7 im Dachbereich gelöst und im Uhrzeigersinn (Pfeil 9) bis in ihre Nichtgebrauchsstellung (strichpunktierte Darstellung) hinter der Rücksitzlehne 6 verschwenkt, wo sie wiederum arretiert wird.
In Fig. 2 ist die Rücksitzeinrichtung 3 in bekannter Weise nach vorn umgeklappt, wodurch die Ladekapazität erheblich gesteigert wird. Der Innenraum ist jetzt aufgeteilt in den vergrößerten Laderaum 4′ und den entsprechend verkleinerten Fahrgastraum 1′. Die Trennwand 7 gemäß Fig. 1 kann auch hier als Schutzwand dienen, und zwar dicht hinter der vorderen Sitzreihe 2. Um die nun erforder­ liche größere Höhe für die Schutzwand zu erhalten, besteht die Trennwand 7 aus einem ersten Abschnitt 7a und einem zweiten Ab­ schnitt 7b, die einander übergreifen und sozusagen teleskopartig ineinandergeschoben bzw. auseinandergezogen werden können. Im zu­ sammengeschobenen Zustand nehmen die beiden Abschnitte 7a, 7b zu­ sammen eine Höhe ein, die nicht größer ist als die (schräg ge­ messene) Höhe der aufgestellten Rücksitzlehne 6, so daß die Trenn­ wand 7 bei Nichtgebrauch genauso untergebracht werden kann, wie in Fig. 1 gezeigt.

Claims (3)

1. Anordnung mit einer zwischen dem Fahrgastraum und einem durch Umklappen der Rücksitzeinrichtung eines Kombifahrzeuges ver­ größerbaren Laderaum bedarfsweise in Gebrauchsstellung bringbaren Trennwand, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (7) im Bereich der Oberkante der zur Rücksitzeinrichtung (3) gehörenden Lehne (6) gelenkig befestigt ist und durch Verschwenken aus einer Nicht­ gebrauchsstellung, in der sie sich aus dem Fahrgastraum (1) un­ sichtbar dicht hinter der Rücksitzlehne (6) in einer dazu par­ allelen Ebene befindet, in die Gebrauchsstellung zwischen Lehnenoberkante und Dachbereich bringbar und dort arretierbar ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, wobei in der Rücksitzlehne Halterun­ gen für Kopfstützen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand mittels der Halterungen an der Rücksitzlehne befestigt ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (7) aus wenigstens zwei Teilen (7a, 7b) besteht, die sich für die Nichtgebrauchsstellung zusammenlegen lassen.
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