DE4130244C1 - Grinding support rims of plates - involves grinding belt moving over support table - Google Patents
Grinding support rims of plates - involves grinding belt moving over support tableInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Naßschleifen
keramischen Gutes, insbesondere zum Schleifen der Füße von
Tellern, mit einem zur Führung eines Schleifbandes vorgesehenen
Druckschuh und einer zum Halten des zu schleifenden Gutes
vorgesehenen Haltevorrichtung, die mit einer Schutzhaube
ausgebildet und relativ gegen den Schleifschuh bzw. das
Schleifband verstellbar und um eine zum Schleifband senkrechte
Achse in Rotation versetzbar ist.
Aus der DE 38 38 898 A1 der Anmelderin ist eine
Schleifvorrichtung für keramisches Gut bekannt, bei welcher die
an ihren Füßen abzuschleifenden Teller mit Hilfe eines
Drehkreuzes entlang eines Kreises von Schleifstation zu
Schleifstation transportiert werden. Bei dieser bekannten
Schleifvorrichtung handelt es sich um eine sogenannte
Trockenschleifmaschine, bei welcher der jeweilige
Schleifvorgang an jeder Schleifstation ohne Zufuhr von
Schleifflüssigkeit durchgeführt wird.
Ferner sind bereits Schleifvorrichtungen zum Naßschleifen keramischen
Gutes, insbesondere zum Naßschleifen der Füße von Tellern
bekannt, die ähnlich ausgebildet sind wie die aus der oben
erwähnten DE 38 38 898 A1 bekannte Schleifvorrichtung, wobei jedoch
alle entlang eines Kreises voneinander beabstandet vorgesehenen
Schleifstationen in einer gemeinsamen Wanne angeordnet sind.
Aus der US-PS 49 65 964 ist schließlich auch schon bekannt, beim
Naßschleifen von keramischem Gut die
Schleifflüssigkeit der Angriffsstelle zwischen Werkzeug und
keramischem Gut mittels einer Rohrleitung zuzuführen. Das
zu schleifende keramische Gut ist dazu von einer wannenähnlichen
Mulde umgeben, die einen Abfluß für die Schleifflüssigkeit
aufweist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der
eingangs genannten Art zu schaffen, die allein verwendet wird
oder als Naß-Schleifstation mit Trocken-Schleifstationen
kombinierbar ist, wobei das Schleifband die Naß-
Schleifeinrichtung trocken und das naßgeschliffene keramische
Gut, d. h. der am Fuß abgeschliffene Teller, die
Schleifeinrichtung tropffrei verläßt.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß bei der Einrichtung nach den Oberbegriffsmerkmalen des Patentanspruchs 1 dadurch gelöst, daß der
Druckschuh in einer oberseitig offenen Wanne angeordnet ist,
die mittels der Schutzhaube der Haltevorrichtung verschließbar
ist, daß in die Wanne mindestens eine gegen den zu schleifenden
Bereich des Gutes gerichtete Düse für die Schleifflüssigkeit
hineinragt, daß die Wanne eine Einlaßdurchführung und eine
dieser gegenüberliegende Auslaßdurchführung für das Schleifband
aufweist, welche mit einen Austritt von Schleifflüssigkeit aus
der Wanne verhindernden Dichtungen versehen sind, und daß die
Wanne mit mindestens einem Auslaß für die Schleifflüssigkeit
versehen ist.
Dadurch, daß der Druckschuh in einer Wanne angeordnet ist, ist
es in vorteilhafter Weise möglich, die erfindungsgemäße
Einrichtung beispielsweise in eine Schleifmaschine zu
integrieren, wie sie aus der eingangs zitierten DE 38 38 898 A1
bekannt ist. Durch die Dichtungen an der Einlaß- und an der
Auslaßdurchführung der Wanne ist es möglich, daß innerhalb der
Wanne mit Schleifflüssigkeit benetzte nasse Schleifband bereits
im Inneren der Wanne, d. h. an der Auslaßdurchführung zu
trocknen, so daß mittels des Schleifbandes kein Transport von
Schleifflüssigkeit aus der Wanne heraus erfolgt. Die mindestens
eine Düse ist hierbei derart gegen den durch den
abzuschleifenden Fuß begrenzten zentralen Bereich des zu
schleifenden Gutes gerichtet, daß die Schleifflüssigkeit, bei
der es sich beispielsweise um Wasser handelt, bei der Rotation
des zu schleifenden Gutes durch die Zentrifugalkräfte zum
abzuschleifenden Fuß des keramischen Gutes strömt. Es ist also
eine passende Orientierung der mindestens einen Düse relativ
zum abzuschleifenden Teller von Wichtigkeit. Genau so wichtig
ist die richtige Einhaltung eines bestimmten Steuerungsschemas
für die Zufuhr der Schleifflüssigkeit in Abhängigkeit vom
Antrieb der Haltevorrichtung, d. h. der Rotation des
abzuschleifenden keramischen Gutes. Die Zufuhr von
Schleifflüssigkeit durch die mindestens eine Düse zum
abzuschleifenden keramischen Gut wird unterbrochen, während das
abzuschleifende keramische Gut noch eine bestimmte Zeit lang
weiterrotiert. Diese Rotation bei unterbrochener
Schleifflüssigkeit-Zufuhr wird ausgenutzt, um den noch am
keramischen Gut haftenden Anteil der Schleifflüssigkeit vom
Boden des keramischen Guts wegzuschleudern. Auf diese Weise
ergibt sich ein regelmäßig zwar noch feuchtes aber bereits
tropffreies keramisches Gut, das zu einer nächsten
Bearbeitungsstation gebracht werden kann.
Während des gesamten Schleif-Arbeitsgangs bleiben die Oberseite
des keramischen Guts, insbesondere Tellers, und die
entsprechenden rotierenden Konstruktionsteile der
Schleifvorrichtung in vorteilhafter Weise trocken.
Eine Variation des Wasserdurchsatzes durch die mindestens eine
Düse hat außerdem keinen Einfluß darauf,
daß das geschliffene keramische Gut,
insbesondere der geschliffene Fuß eines Tellers, die
Schleifwanne nach Abschluß des Schleifvorgangs tropffrei
verläßt. Das wird dadurch erreicht, daß die Schleifwanne und
die Schutzhaube derart gestaltet sind, daß in der Einrichtung
Turbulenzen vermieden und insbesondere Luftbewegungen zur
Schutzhaube nach oben verhindert werden. Auf diese Weise können
in einer Wirbelbewegung befindliche Partikel der
Schleifflüssigkeit aufgrund der Schwerkraft ungehindert an der
Innenfläche der Wanne angelagert und am Wannenboden gesammelt
und von dort aus der Wanne ausgeleitet werden. Zu diesem Zweck
ist die Wanne mit dem mindestens einen Auslaß für die
Schleifflüssigkeit ausgebildet. Der besagte Auslaß ist
vorzugsweise mit einer geeigneten Abschirmung ausgebildet.
Um eine unerwünschte Kompression der in der Einrichtung bzw. in
der Wanne befindlichen Luft beim Absenken der Haltevorrichtung
bzw. des zu schleifenden keramischen Gutes in die Wanne zu
verhindern, ist es zweckmäßig, nicht nur die Wanne mit dem
zuletzt erwähnten mindestens einen Auslaß auszubilden, sondern
außerdem auch die Schutzhaube mit mindestens einer
Entlüftungsöffnung zu versehen. Auch diese mindestens eine
Entlüftungsöffnung in der Schutzhaube kann mit einer geeigneten
Abschirmung ausgebildet sein.
Weitere mit der erfindungsgemäßen Einrichtung erzielte Vorteile
bestehen darin, daß das keramische Gut, insbesondere der zu
schleifende Teller, mit seinem zu schleifenden Fuß nach unten
an der Haltevorrichtung befestigbar und nach unten orientiert
naßgeschliffen werden kann und hierbei die Oberseite des
keramischen Gutes, insbesondere Tellers, trocken bleibt.
Dadurch wird der Handhabungsaufwand gesenkt und ein Aufwand für
Reinigungsarbeiten im Anschluß an den Schleifvorgang
eliminiert. Das trägt insgesamt zu einem wirtschaftlichen
Fertigungsablauf bei.
Zweckmäßigerweise ist die Einrichtung mit zwei Düsen
ausgebildet, die auf den beiden voneinander abgewandten Seiten
des Druckschuhes neben diesem in der Wanne angeordnet sind.
Dadurch ist eine gleichmäßige Zufuhr von Schleifflüssigkeit zum
abzuschleifenden Fuß des keramischen Guts, insbesondere
Tellers, möglich.
Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung kann die
Einlaßdurchführung für das Schleifband einen an der Außenseite
der Wandung der Wanne befestigten Stutzen mit schlitzförmigem
Innenquerschnitt und an der dem Inneren der Wanne zugewandten
Austrittsöffnung des Stutzens eine Abschirmung aufweisen. Der
Innenquerschnitt des Stutzens ist hierbei zweckmäßigerweise
annähernd an das Querschnittsprofil des Schleifbandes angepaßt.
Die Abschirmung kann zwei gegenüberliegend angeordnet und einander
überlappend an der Wandung befestigte, einen Schlitz
zum Durchlaß des Schleifbandes freilassende Abschirmelemente
aufweisen. Eine solche Abschirmung ist einfach herstellbar und
im Bedarfsfall zeitsparend durch eine ungebrauchte neue
Abschirmung zu ersetzen, wenn dies nach einer bestimmten
Einsatzdauer der Einrichtung erforderlich werden sollte.
Außerdem wird durch eine solche Ausbildung der Einrichtung ein
ungewollter Austritt von Schleifflüssigkeit durch die für das
Schleifband vorgesehene Einlaßdurchführung hindurch zuverlässig
vermieden.
Dem selben Zweck dient es, wenn die Auslaßdurchführung ein
(innenseitig) an der Wandung der Wanne vorgesehenes Gehäuse mit
einem Gehäuseboden aufweist, in dem ein Schlitz für das
Schleifband ausgebildet ist, und wenn die Auslaßdurchführung
außerdem einen mit dem Schlitz fluchtenden, an der Wandung
befestigten Stutzen mit einem schlitzförmigen Innenquerschnitt
und elastische Dichtungslappen aufweist, die sich schräg von der
dem Schlitz im Gehäuseboden zugewandten Eintrittsöffnung des
Stutzens zum Gehäuseboden hin erstrecken, wobei der Stutzen mit
mindestens einer unter einem spitzen Winkel gegen die
Vorschubrichtung des Schleifbandes geneigten Druckluftdüse
versehen ist. Die Dichtungslappen können am Gehäuseboden
austauschbar befestigt sein und am Schleifband anliegen. Durch
die schleifende Anlage der Dichtungslappen am Schleifband ist ein
gewisser Abrieb derselben nicht zu vermeiden. Aus diesem Grunde
sind die besagten Dichtungslappen in vorteilhafter Weise am
Gehäuseboden zeitsparend austauschbar befestigt, so daß es
einfach möglich ist, abgenutzte Dichtungslappen durch ungebrauchte
neue zu ersetzen.
Die mit dem Schleifband in das Gehäuse der Auslaßdurchführung
hineintransportierte Schleifflüssigkeit wird durch die die
mindestens eine Druckluftdüse durchströmende Druckluft gegen
die Vorschubrichtung des Schleifbandes beschleunigt und über
die am Schleifband schleifend anliegenden Dichtungslappen gegen
den Gehäuseboden gelenkt.
Das Gehäuse ist vorzugsweise mit
Leitblechen ausgestattet, die an den beiden voneinander entfernten
Enden des Gehäuses vorgesehen und in ein außerhalb der Wanne
angeordnetes Sammelrohr münden. Durch die Leitbleche ergibt
sich eine allmähliche Verengung des Strömungsquerschnittes aus
dem Gehäuse heraus. Durch diese Verengung des
Strömungsquerschnittes erfolgt eine Beschleunigung der mit
Schleifflüssigkeit befrachteten Druckluft, was zur Folge hat,
daß die am Schleifband haftende Schleifflüssigkeit mit der
Druckluft aus dem Gehäuse der Auslaßdurchführung hinaus
beschleunigt und zum außerhalb der Wanne angeordneten
Sammelrohr transportiert wird. Je nach dem Druck der Druckluft
an der Auslaßdurchführung ist es möglich, daß das Schleifband
die Wanne mit einer definierten Restfeuchte oder vollkommen
trocken verläßt.
Als zweckmäßig hat es sich erwiesen, daß das Sammelrohr in
eine offene Siphoneinrichtung einmündet. Durch die offene
Siphoneinrichtung kann die Druckluft in die Umgebung
entweichen.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung zum
Naßschleifen keramischen Gutes, insbesondere der Füße von
Tellern, ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend
beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch die Einrichtung, wobei auf eine
detailliertere Darstellung der über der Wanne
vorgesehenen Haltevorrichtung zum Halten des zu
schleifenden Gutes verzichtet worden ist,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Einrichtung, wobei die Wanne
abschnittweise dargestellt ist,
Fig. 3 einen Blick von oben in die Wanne, wobei der in der
Wanne befindliche Druckschuh zur Führung des
Schleifbandes nicht dargestellt ist,
Fig. 4 eine Seitenansicht des Gehäuses der Auslaßdurchführung
Fig. 5 die Ansicht des Gehäuses der Auslaßdurchführung in
Blickrichtung des Pfeiles V in Fig. 4,
Fig. 6 eine Ansicht des Stutzens der Auslaßdurchführung
mit den Druckluftdüsen und
Fig. 7 die Ansicht des Stutzens der Auslaßdurchführung
mit den Druckluftdüsen in Blickrichtung des Pfeiles
VII in Fig. 6.
Fig. 1 zeigt in einem Schnitt eine Einrichtung 10 zum
Naßschleifen keramischen Gutes, insbesondere der Füße von
Tellern. Die Einrichtung 10 weist eine Wanne 12 mit einem
Wannenboden 14 und mit einer vom Wannenboden 14 nach oben
stehenden Wandung 16 auf. Eine über der Wanne 12 vorgesehene
Haltevorrichtung 18 ist um ihre vertikale Achse 20
herum in Rotation versetzbar. Die schematisch angeordnete
Haltevorrichtung 18 dient zum Festhalten des zu schleifenden
keramischen Gutes.
In der Wanne 12 ist ein Druckschuh 22 angeordnet, der zur
Führung eines Schleifbandes 24 dient. Das Schleifband 24 ist
mit einer (nicht gezeichneten) Antriebseinrichtung verbunden
und in Fig. 1 nur abschnittweise gezeichnet. Es wird von
Umlenkwalzen 26 umgelenkt.
Seitlich neben dem Druckschuh 22 sind in der Wanne 12 Düsen
vorgesehen, die in dieser Figur nur durch ihre Längsachse 28
angedeutet sind. Die Düsen dienen dazu, eine
Schleifflüssigkeit gegen die Haltevorrichtung 18 bzw. gegen den
zentralen Bereich des von der Haltevorrichtung 18 gehaltenen,
zu schleifenden Gutes zu lenken.
Die Wanne 16 ist mit einer Einlaßdurchführung 30 und mit einer
der Einlaßdurchführung 30 diametral gegenüberliegenden
Auslaßdurchführung 32 ausgebildet, durch welche das Schleifband
24 abdichtend durch die Wanne 12 durchgeführt ist.
Die Einlaßdurchführung 30 weist einen Stutzen 34 mit einem
schlitzförmigen Innenquerschnitt auf, der an das
Querschnittsprofil des Schleifbandes 24 angepaßt ist. Der
Stutzen 34 ist an der Wandung 16 der Wanne 12 außen befestigt.
An der dem Inneren der Wanne 12 zugewandten Austrittsöffnung
des Stutzens 34 ist eine Abschirmung 36 vorgesehen, die zwei
hintereinander angeordnete Abschirmelemente 38 aufweist. Die
Abschirmelemente 38 sind derart gestaltet und angeordnet, daß
sie einen zum Durchlaß des Schleifbandes 24 geeigneten Schlitz
bilden. Zu diesem Zweck können die beiden Abschirmelemente 38
beispielsweise U-förmig ausgebildet und mit ihren Schenkeln
gegeneinander gerichtet an der Wandung 16 befestigt sein, was
durch Befestigungselemente 40 dargestellt ist, bei denen es
sich beispielsweise um Befestigungsschrauben handelt.
Die Auslaßdurchführung 32 für das Schleifband 24 weist ein
Gehäuse 42 auf, das weiter unten in Verbindung mit den Fig.
4 und 5 detaillierter beschrieben wird. Das Gehäuse 42 ist an
der Wandung 16 der Wanne 12 innenseitig vorgesehen. Es weist -
wie aus den Fig. 4 und 5 deutlich ersichtlich ist - einen
Gehäuseboden 44 auf, in dem mittig ein Schlitz 46 für das
Schleifband 24 ausgebildet ist. Die Auslaßdurchführung 32 weist
außerdem einen mit dem Schlitz 46 fluchtenden Stutzen 48
ähnlich dem Stutzen 34 der Einlaßdurchführung 30 auf, d. h. der
Stutzen 48 weist ebenfalls einen schlitzförmigen
Innenquerschnitt auf, der an das Querschnittsprofil des
Schleifbandes 24 angepaßt ist. Zwischen dem Stutzen 48 und dem
Gehäuse 42 der Auslaßdurchführung 32 sind Umlenkorgane
vorgesehen, die als am Gehäuseboden 44 austauschbar befestigte
Dichtungslappen 50 aus elastisch nachgiebigem Material ausgebildet sind.
Die Dichtungslappen 50 liegen am Schleifband 24 - wie aus Fig. 1
ersichtlich ist - schleifend an. Sie erstrecken sich durch
Schlitze 52 und 54 im Gehäuseboden 44 des Gehäuses 42 der
Auslaßdurchführung 32 hindurch und sind mittels
Befestigungsklemmen 56 fixiert, die an Befestigungselementen 58
festlegbar bzw. festgelegt sind.
Das Gehäuse 42 der Auslaßdurchführung 32 ist mit zwei
voneinander entfernten Leitblechen 60 ausgebildet, die an den
beiden voneinander entfernten Enden des Gehäuses 42 vorgesehen
sind. Die Leitbleche 60 sind mit einem Sammelrohr 62 fluidisch
verbunden, das außerhalb der Wandung 16 der Wanne 12 vorgesehen
ist, wie aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen ist. Insbesondere
aus Fig. 2 sind auch die beiden Leitbleche 60 auf der
Außenseite der Wandung 16 der Wanne 12 zu erkennen.
Das Sammelrohr 62 mündet in eine offene Siphoneinrichtung 64
ein, durch welche unter Druck stehende Luft in die Umgebung
abgegeben werden kann.
Der Wannenboden 14 ist mit Auslässen 66 ausgebildet, die
miteinander und mit der Siphoneinrichtung 64 fluidisch
verbunden sind. Die Auslässe 66 dienen zur Ausleitung der
Schleifflüssigkeit aus der Wanne 12.
Aus den Fig. 1, 6 und 7 ist ersichtlich, daß in den Stutzen 48
der Auslaßdurchführung 32 Druckluftdüsen 68 und 70 münden,
die unter einem spitzen Winkel gegen das
Schleifband 24 bzw. gegen dessen Vorschubrichtung 72 (Fig. 6) geneigt sind,
um die am Schleifband 24 haftende Schleifflüssigkeit in der
Auslaßdurchführung 32 vom Schleifband 24 weg gegen die
Dichtungslappen 50 und von dort durch die Leitorgane 60
loopingartig umgelenkt in das Sammelrohr 62 um- bzw.
auszuleiten.
Claims (7)
1. Einrichtung zum Naßschleifen keramischen Guts,
insbesondere zum Schleifen der Füße von Tellern, mit
einem zur Führung eines Schleifbandes (24) vorgesehenen
Druckschuh (22) und einer zum Halten des zu schleifenden
Gutes vorgesehenen Haltevorrichtung (18), die mit einer
Schutzhaube ausgebildet und relativ gegen den
Schleifschuh (22) bzw. das Schleifband (24) verstellbar
und um eine zum Schleifband (24) senkrechte Achse (20) in
Rotation versetzbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckschuh (22) in einer oberseitig offenen Wanne
(12) angeordnet ist, die mittels der Schutzhaube der
Haltevorrichtung (18) verschließbar ist, daß in die Wanne
(12) mindestens eine gegen den zu schleifenden Bereich
des Gutes gerichtete Düse (bei 28) für die
Schleifflüssigkeit hineinragt, daß die Wanne (12) eine
Einlaßdurchführung (30) und eine dieser gegenüberliegende
Auslaßdurchführung (32) für das Schleifband (24)
aufweist, welche mit einen Austritt von
Schleifflüssigkeit aus der Wanne (12) verhindernden
Dichtungen versehen sind, und daß die Wanne (12) mit
mindestens einem Auslaß (66) für die Schleifflüssigkeit
versehen ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einlaßdurchführung (30) für das Schleifband (24)
einen an der Außenseite der Wandung (16) der Wanne (12)
befestigten Stutzen (34) mit schlitzförmigem
Innenquerschnitt und an der dem Inneren der Wanne (12)
zugewandten Austrittsöffnung des Stutzens (34) eine
Abschirmung (36) aufweist.
3. Einrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abschirmung (36) zwei gegenüberliegend angeordnet und
einander überlappend an der Wandung (16)
befestigte, einen Schlitz zum Durchlaß des Schleifbandes
(24) freilassende Abschirmelemente (38) aufweist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auslaßdurchführung (32) ein an der Wandung (16)
der Wanne (12) vorgesehenes Gehäuse (42) mit einem
Gehäuseboden (44) aufweist, in dem ein Schlitz (46) für
das Schleifband (24) ausgebildet ist, und daß die
Auslaßdurchführung (32) außerdem einen mit dem Schlitz
(46) fluchtenden, an der Wandung (16) befestigten Stutzen
(48) mit einem schlitzförmigen Innenquerschnitt und
elastische Dichtungslappen (50) aufweist, die sich schräg
von der dem Schlitz (46) im Gehäuseboden (44) zugewandten
Eintrittsöffnung des Stutzens (48) zum Gehäuseboden (44)
hin erstrecken, wobei der Stutzen (48) mit mindestens
einer unter einem spitzen Winkel gegen die
Vorschubrichtung (72) des Schleifbands (24) geneigten
Druckluftdüse (68; 70) versehen ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Dichtungslappen (50) am Gehäuseboden (44)
austauschbar befestigt sind und am Schleifband (24)
anliegen.
6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (42) mit Leitblechen (60) ausgestattet
ist, die an den beiden voneinander entfernten Enden des
Gehäuses (42) vorgesehen und in ein außerhalb der Wanne
(12) angeordnetes Sammelrohr (62) münden.
7. Einrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sammelrohr (62) in eine offene Siphoneinrichtung
(64) einmündet.
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