DE4132947A1 - Elektronische schaltungsanordnung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektronische Schaltungsan
ordnung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Es ist bekannt, daß beim Aufbau insbesondere von Leistungs-
Halbleiter-Bauelemente-Chips zu diskreten Bauelementen aber
in noch stärkerem Maße zu integrierten Bauelementen erhöhte
Aufmerksamkeit auf das Abführen der sich beim Betrieb im
Einsatzfall bildenden Wärmemengen zu legen ist. Dieses Pro
blem setzt hauptsächlich die Grenzen der oberen Leistungs
fähigkeit und Dimensionierung. Diese Grenzen zu erweitern
ist Gegenstand des Bemühens bei der Konzipierung neuer
elektronischer Schaltungsanordnungen.
Die Wärmeübergänge zu entsprechenden Kühlflächen sind folg
lich neben der zuverlässigen dauer- und wechselbelastbaren
elektrischen Verbindung mit besonderer Sorgfalt bei der
konstruktiven Gestaltung der Bauelemente zu berücksichtigen.
Bei immer weiterer Integration von Chips in ein einziges
Schaltungselement sind die Wärmeübergänge auf die Kühlflächen
ausschlaggebend für die funktionssichere Lebensdauer.
In diesem Bestreben ist ein wechsellastbeständiges schaltbares
Leistungs-Halbleiter-Bauelement in der Vormontage seines Chips
zu einem druckkontaktbelastbaren "Sandwich" aus der DE-PS
34 21 672 nennenswert. Dieses Bauelement bietet beim druck
kontaktierten Aufbau einen niedrigen Wärmewiderstand und
besitzt somit die Voraussetzungen für eine hohe Strombelast
barkeit für Wechselbelastungen bei guter Langzeitstabilität.
Die technologisch sinnvolle Kombination von form- und stoff
schlüssiger Verbindungstechnik der für den Aufbau von elektro
nischen Schaltungsanordnungen benötigten Einzelbauteile ist
aus der Literatur bekannt. So beschreibt DE-PS 36 28 556
eine Halbleiteranordnung, bei der Stromleiterteile wenigstens
teilweise zur Druckkontaktierung ausgebildet sind, da hier
eine wirtschaftliche Möglichkeit des Auswechselns einzelner
Schaltungsteile gegeben ist, wie das auch bei Bauelementen
nach DE-PS 30 05 313 möglich ist.
Auch in DE-PS 35 08 456 wird ein druckkontaktiertes Leistungs-
Halbleiter-Bauelement beschrieben, hier, wie auch in den vor
genannten Schriften, wird die elektrische Isolation gegen
über dem äußeren Kühlbauteil über Metalloxidkeramiken erreicht.
Stoffschlüssige Verbindungen der einzelnen Bauteile einer
elektronischen Anordnung untereinander, insbesondere das
hauptsächlich geübte Löten, haben eine obere Grenze der An
wendbarkeit bezüglich der Größe der gelöteten Fläche, wie
das bereits in DE-PS 37 36 671 festgestellt wird. Die unter
schiedlichen Ausdehnungskoeffizienten der Bauteile unterein
ander und zu der eingesetzten Metalloxid-Keramik als Isolator
schicht führt zur Verwölbung mit hohen Scherkräften an den
Verbindungsstellen insbesondere bei wechselnden Temperaturen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Leistungs-
Halbleiter-Bauelement ohne den Einsatz von Metall-Oxid-Kera
miken zu formulieren und dabei die Isolation der stromführen
den Bauteile gegenüber dem Kühlbauteil bei guter Wärmeleit
fähigkeit sicherzustellen, die elektrischen Verbindungsteile
in der Menge zu reduzieren, eine höhere Integrationsdichte
in den elektronischen Schaltungsanordnungen zu ermöglichen
und die Vorteile der form- und stoffschlüssigen Verbindungs
techniken auf einfache Art auch kombiniert zu nutzen.
Die Lösung der Aufgabe besteht bei einer solchen elektroni
schen Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art in den
kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind in den Merkmalen der Ansprüche 2 bis
13 gegeben.
Anhand der in den Fig. 1 bis 5 vergrößert dargestellten
Skizzen einzelner Schnitte von Teilansichten möglicher
Schaltungsanordnungen wird der Gegenstand der Erfindung
erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Schaltungsausschnitt, in dem der erfin
dungsgemäße Isolationsaufbau mit bekannten Verbindungstech
niken kombiniert ist.
Fig. 2 zeigt eine Einzelheit der Schichtfolge zwischen dem
Kühlbauteil und Leistungs-Halbleiter-Bauelement in stoff
schlüssiger Aufbauart.
Fig. 3 veranschaulicht den Aufbau eines Halbleiter-Chips
in formschlüssiger Aufbauweise.
Fig. 4 stellt eine analoge Einzelheit mit druckkontaktiertem
Verbindungselement dar und in
Fig. 5 ist der Einsatz einer zweiten flexiblen Leiterplatte
als Einzelheit skizziert.
Gleiche Teile haben in allen Figuren die gleiche Benennung.
Die elektronische Schaltungsanordnung hat gemäß Fig. 1 den
folgenden erfindungsgemäß relevanten Schichtaufbau:
Auf einem Kühlbauteil (12), dessen Geometrie unbeachtlich
bleiben soll, wird auf der für den Schaltungsaufbau vorge
sehenen Fläche vorzugsweise im Siebdruckverfahren eine
Paste (14) in durch das Sieb vorgegebenen Kontur und gleich
mäßiger Dicke aufgetragen. Diese Paste (14) hat die Aufgabe,
einen guten Übergang für die im Halbleiterkörper im Arbeits
zustand entstehende Wärme zum Kühlbauteil (12) zu ermöglichen.
Ein blasenfreier Auftrag der elektrisch isolierenden Paste
(14) ist für die späteren guten Eigenschaften wichtig. Eine
Verbesserung der Wärmeleitung kann bei der vorzugsweise aus
organischen Esterölen hergestellten Paste durch Zumischen
von pulverisierten Metalloxiden, vorzugsweise Zinkoxid, er
zielt werde. Dabei ist der Anteil des Füllstoffes in Grenzen
variierbar, wobei ein höherer Metalloxid-Anteil die Wärme
leitung fördert.
Die Paste (14) besitzt die Eigenschaft, auch bei den wieder
holt auftretenden Betriebstemperaturen nahe dem erlaubten
oberen Maximalpegel dauerplastisch zu bleiben, ohne "aus
zubluten", d. h. die Paste läuft auch bei Druckkontakten
nicht von der Kontaktstelle in nicht unter Druck stehende
Bereiche.
Auf diese strukturierte und pastöse Schicht (14) ist erfin
dungsgemäß eine flexible Folie (16) aus organischen Poly
meren, vorzugsweise Polyimid- oder Ployesterfolie fixiert.
Diese an sich bekannten Folien bilden in hevorragender Weise
zusammen mit der pastösen Schicht die Isolationsschicht der
darauf aufgebauten stromführenden Bauteile zu dem Kühlbau
teil. Der Vorteil des Einsatzes einer solchen Folie (16) mit
den Eigenschaften der Formstabilität und Wärmebeständigkeit
liegt in deren Flexibilität in den für den Aufbau von elek
tronischen Schaltungsanordnungen kritischen Bereichen.
Gegenüber jeder starren Isolationsschicht, gleich ob aus
anorganischen (Metalloxiden) oder organischen Verbundwerk
stoffen (z. B. Epoxidharz-Glasgewebe) ist hier der Vorteil
gegeben, daß eine ausdehnungsbedingte Verschiebung der
Schichten untereinander auch bei vorher beauflagtem Druck
spannungsfrei möglich ist.
Die an sich gegebenen schlechteren Wärmeübergangswerte der
Folie können durch verschiedene Methoden gegenüber den guten
Wärmeleitwerten von Keramiken ausgeglichen werden. Durch
Zugabe von Füllstoffen vor dem Ausbilden der Folie kann die
Spannungsfestigkeit, die bei diesen Folien wesentlich besser
als bei Keramiken ist, aufrechterhalten werden, während die
Wärmeleitfähigkeit erhöht wird. Die Folien dürfen wesentlich
dünner als Keramiken gestaltet werden und es ist möglich,
diese dünnere Schicht aus zwei oder mehreren Lagen mit
dazwischenlaminierter vorzugsweise Kupferfolie einzu
setzen. In bestimmten Fällen ist es letztlich auch möglich,
eine Schichtfolge aus Folien mit dazwischenliegenden Paste
schichten zu bilden, wobei diese Pasten dann elektrisch
leitende Metalle als Füllstoff aufweisen sollten, da dann
der Wärmeleitwert besser als bei der Zumischung von Metall
oxiden ist. Solcher Art gebildete flexible Mehrlagenfolien
in der die Durchschlagsfestigkeit erfordernder Stärke sind
in den Figuren nicht gesondert aufgeführt, sondern mit der
summarischen Bezeichnung (16) benannt.
Im weiteren Aufbau ist in Fig. 1 eine Metallfläche (34) in
Form von drei Inseln dargestellt. Diese Inseln des Schal
tungsausschnittes sind räumlich betrachtet das Schaltungs
bild der strukturierten Metallkaschierung, die wegen der
vorzüglichen elektrischen und wärmeleitenden Eigenschaften
vorzugsweise aus Kupfer besteht, das vor dem Einsatz in die
elektronische Schaltungsanordnung, aber nach dem Laminieren
auf die flexible Folie, in bekannter Weise schaltungsgerecht
strukturiert wurde. Die Leiterzüge, Löt- und Bondinseln so
wie die Positionsstellen für den späteren Druckkontakt er
möglichen im Zusammenwirken eine einfache und platzsparende
Anordnung bei hohem Integrationsgrad der für die Schaltung
erforderlichen Bauteile. Die Metallkaschierung kann in der
Dicke, entsprechend der geforderten elektrischen Leistungs
aufnahme, unterschiedlich definiert werden.
Der weitere Aufbau in Fig. 1 beinhaltet das stoffschlüssige
Befestigen von Verbindungselementen (24) durch Bonden oder
das direkte oder indirekte (über eine metallische Schicht,
z. B. Molybdän (38)) Befestigen von Bauelementen (22) auf
der Metallkaschierung (34). Das Bauelement (22) kann durch
z. B. Bonden stoffschlüssig auf der dem Kühlbauteil (12)
abgewandten Seite mit Verbindungdelementen (24),
die ihrerseits in gleicher Weise stoffschlüssig mit anderen
stromleitenden Verbindungselementen (26) kontaktiert sind,
verbunden werden.
In Fig. 2 ist das Wesentliche des Schaltungsaufbaus mit
stoffschlüssigen Verbindungen dargestellt. Das Leistungs-
Halbleiter-Bauelement (22) ist auf z. B. Molybdän (38)
gelötet (36). Das Molybdän wiederum ist auf die Lötfläche
der strukturierten Metallkaschierung (34) der flexiblen
Folie (16) gelötet (36). Damit ist ein guter Wärmeübergang
vom Bauelement (22) zur z. B. Kupferschicht (34) der Folie
(16) hergestellt. Die Folie (16) und die Paste (14) sorgen
für den notwendigen guten Wärmeabfluß zum Kühlbauteil (12).
An geeigneten Stellen der elektronischen Schaltungsanordnung
ist es möglich, den Aufbau nach Fig. 2 durch die Ausbildung
von Druckkontakten zu vereinfachen. Das wird erfindungsgemäß
dadurch realisiert, wie in Fig. 3 dargestellt, daß auf das
Kühlbauteil (12) die Paste (14) und die Folie (16) mit der
Metallkaschierung (34) in der bereits beschriebenen Weise
aufgebaut wird. Auf die Kontaktfläche der Metallkaschierung
(34) wird nun eine elektrisch leitende Paste (30) in geeig
neter Weise punktuell oder flächenhaft gleichmäßig aufgetra
gen. Diese Paste (30) ist wie die früher beschriebene Paste
(14) wärmeleitend, hat jedoch Metalle, wie beispielhaft
Aluminium, Silber oder Kohlenstoff, in Form von Graphit, als
Füllstoffbeimengung, so daß der schaltungsgerechte elektri
sche Stromfluß niederohmig oder praktisch widerstandslos von
dem dort plazierten Bauelement (22) zu der Metalleiterbahn
(34) der flexiblen Folie (16) möglich ist.
Eine erfindungsgemäße Schaltungsanordnung wird beispielhaft
auch in dem Schaltungsausschnitt der Fig. 4 dargestellt.
Auf dem Kühlbauteil (12) wird wiederum die Paste (14) und
die Folie (16) positioniert. Die Folie (16) hat auch in die
ser Darstellung mindestens eine Metallschicht zur Befesti
gung von Bauelementen auf einer Stromleitbahn (34). Hierauf
ist stoffschlüssig (36) das Bauelement (22) befestigt. Die
Kontaktierung der dem Kühlbauteil (12) abgewandten Seite des
Bauelementes (22) wird mittels wärmeleitender Paste (30),
die z. B. durch Silber als Füllstoff elektrisch leitend
gestaltet wurde, zum Verbindungsteil (26) vorgenommen.
Fig. 5 skizziert einen Schaltungsausschnitt mit zwei einge
setzten flexiblen Folien. Dabei ist der Aufbau bis zum Halb
leiterchip bereits im Zusammenhang mit der Beschreibung der
Fig. 1 bis 4 dargestellt. Speziell in den Einsatzfällen von
Ansteuerbauelemente (32) mit geringer Strom- und folglich
Wärmebelastung, aber auch bestimmte Leistungs-Halbleiter-
Bauelemente (22) können über eine Leitpaste (30), wie bereits
dargestellt wurde, auf der dem Kühlbauteil (12) abgewandten
Seite direkt mit den Metalleitbahnen (34) einer zweiten
flexiblen Folie (28) druckkontaktiert werden. Über Durch
metallisierungen (40) können so elektrische Verbindungen auf
beiden Seiten der Folie (28) zur kreuzungsfreien Verdrahtung
mit hoher Packungsdichte realisiert werden. Dabei ist es auch
möglich, durch andere Dimensionierung der dargestellten oberen
Metallkaschierung (18) die schaltungsgemäßen elektrischen
Forderungen nach hoher Stromdichte zu erfüllen.
Durch den Einsatz dieser zweiten flexiblen Folie (28) ist es
vorzüglich möglich, Ebenenunterschiede der einzelnen Aufbau
inseln, wie sie durch den Zusammenbau der unterschiedlichsten
Elemente der Schaltungsanordnung auftreten, auszugleichen.
Weiterhin kann die Geometrie der oberen (28), aber auch der
unteren Folie (16) durch Stanzen oder Fräsen so gestaltet
werden, daß Aussparungen, Rundungen und Durchbrüche allen
erdenklichen geometrischen Erfordernissen entsprechend
eingearbeitet wurden und so für jede elektronische Schaltungs
anordnung paßgerechte Folien hergestellt werden können.
Der erfindungsgemäße Einsatz von flexiblen Leiterplatten
in Leistungs-Halbleiter-Bauelementen eröffnet eine neue
Dimension der Erhöhung der Packungsdichte, eine wirt
schaftliche Großserienfertigung gepaart mit den Vorteilen
der zerstörungsfreien Demontage von Teilbezirken der
Schaltung und entsprechend wirtschaftlich vorteilhaftem
Wiederaufbau bzw. Sekundärverwertung einzelner Schaltungs
elemente.
Die Löttechnik und Druckkontaktierung sind in dem Zusammen
hang dieser Erfindung nicht beschrieben, es werden die dem
Stand der Technik entsprechenden Verfahren und Methoden
genutzt, um die elektronische Schaltungsanordnung zu kom
plettieren. Die Abschirmung und Hermetisierung war gleich
falls irrelevant im Zusammenhang mit der Darstellung des
erfinderischen Gedankens.
Claims (13)
1. Elektronische Schaltungsanordnung mit einem Kühlbau
teil (12), auf dem thermisch leitend und elektrisch
isolierend ein Substratträger (16) aufgebracht ist, auf
dem mindestens ein zu kühlendes Leistungs-Halbleiter-
Bauelement (22) befestigt ist, das über Anschlußflächen
zur elektrischen Verbindung mit den äußeren und schal
tungsgerechten notwendigen internen Verbindungselementen
(24, 26) kontaktiert ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
wärmeleitende Pasten (14, 30) in definierter Dicke und Geometrie in dem Schichtaufbau vorgesehen sind und
formstabile und wärmebeständige flexible Folien (16, 28), die aus organischen Polymeren hergestellt und auch mit strukturierten Metallkaschierungen versehen sind, sog. flexible Leiterplatten mit ein oder mehrschichtiger Folge, abwechselnd Folie und Metall, auch mit metal lischen Verbindungen zwischen zwei oder mehreren Schichten über metallisierte Durchbrüche, als Substratträger (16) und/oder Verbindungselemente (28) eingebaut sind.
wärmeleitende Pasten (14, 30) in definierter Dicke und Geometrie in dem Schichtaufbau vorgesehen sind und
formstabile und wärmebeständige flexible Folien (16, 28), die aus organischen Polymeren hergestellt und auch mit strukturierten Metallkaschierungen versehen sind, sog. flexible Leiterplatten mit ein oder mehrschichtiger Folge, abwechselnd Folie und Metall, auch mit metal lischen Verbindungen zwischen zwei oder mehreren Schichten über metallisierte Durchbrüche, als Substratträger (16) und/oder Verbindungselemente (28) eingebaut sind.
2. Elektronische Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die wärmeleitende Paste (14)
eine Schicht aus einem Gemisch geeigneter organischer
Verbindungen mit einem definierten Anteil von Füllstoffen
ist, die gleichzeitig ein guter elektrischer Isolator ist.
3. Elektronische Schaltungsanordnung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Paste (14) auf Esteröl
basis, mit Metalloxiden als Füllstoff, hergestellt ist.
4. Elektronische Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die wärmeleitende Paste (30)
aus einem Gemisch geeigneter organischer Verbindungen
mit einem definierten Anteil von Füllstoffen aus
Materialien, die den elektrischen Strom auch im Gemisch
mit der organischen Trägersubstanz leiten, besteht.
5. Elektronische Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die wärme- und elektrisch
leitende Paste (30) an solchen Stellen positioniert ist,
die über Druckkontakt eine galvanische Verbindung der
entsprechenden Bauteile untereinander schaltungsgerecht
realisieren.
6. Elektronische Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Substratträger (16) und/
oder das Verbindungselement (28) aus Polyimid oder Poly
ester in Form flexibler Folien besteht, die ein- oder
mehrlagig metallisiert und teilweise schaltungsgerecht
strukturiert sind.
7. Elektronische Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die auf den flexiblen Folien
vorhandenen teilweise strukturierten Metallschichten aus
Kupfer, auch mit partiellen Silber- oder Goldüberzügen,
bestehen und in unterschiedlich definierten Schichtdicken,
entsprechend der elektrischen Erfordernisse, ausgebildet
sind.
8. Elektronische Schaltungsanordnung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Leiterzüge der struktu
rierten Metallkaschierung der Folien so geformt sind, daß
eine formschlüssige Verbindung direkt zu äußeren Strom
anschlüssen möglich ist.
9. Elektronische Schaltungsanordnung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß Kontaktinseln in der
Metallstruktur der Folien vorhanden sind, auf welchen
stoff- und/oder formschlüssig Verbindungselemente und/
oder andere Bauteile sowie Bauelemente (22, 32) kon
taktiert werden.
10. Elektronische Schaltungsanordnung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß durch Löten (36) oder
Bonden (24) stoffschlüssige Verbindungen zwischen der
Metallisierung der Folie (34) und einem Verbindungsele
ment (26) oder einem Bauelement (22) direkt mit dessen
Kontaktfläche oder indirekt über eine metallische
Zwischenschicht (38) bestehen.
11. Elektronische Schaltungsanordnung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß Druckkontakte direkt zwischen
Metallisierungsschicht der Folie und Verbindungselement
(26) oder Bauelement (22, 32) oder indirekt über eine
elektrisch leitende Paste (30) aufgebaut wurden.
12. Elektronische Schaltungsanordnung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Bauelemente (32)
beidseitig mit flexiblen Leiterplatten (16, 28) kontaktiert
werden.
13. Elektronische Schaltungsanordnung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die metallische Zwischen
schicht (38) aus Molybdän geformt ist und einen geeig
neten galvanisch oder stromlos gebildeten Metallüberzug
besitzt.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4132947A DE4132947C2 (de) | 1991-10-04 | 1991-10-04 | Elektronische Schaltungsanordnung |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE4132947A DE4132947C2 (de) | 1991-10-04 | 1991-10-04 | Elektronische Schaltungsanordnung |
Publications (2)
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|---|---|
| DE4132947A1 true DE4132947A1 (de) | 1993-04-08 |
| DE4132947C2 DE4132947C2 (de) | 1998-11-26 |
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ID=6442061
Family Applications (1)
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| EP (1) | EP0535414A3 (de) |
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