DE4138561A1 - Dichtungsmasse aus pech-polymer-gemisch und verfahren zu deren herstellung - Google Patents
Dichtungsmasse aus pech-polymer-gemisch und verfahren zu deren herstellungInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Dichtungsmasse auf
der Basis eines Pech-Polymer-Gemisches für das
Bauwesen, die besonders als Abdichtungs- oder
Vergußmasse für Dehnfugen in Bauten und Gebäuden, die
mechanischen und thermischen Verformungen unterworfen
sind, sowie als Hydroisoliereinlage verwendet werden
kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Mischungen
auf Basis von Steinkohlenteerpech zu erstellen, die für
Isolierungen gegen Feuchtigkeit im Bauwesen wie auch
für Abdichtungszwecke, die eine hohe
Widerstandsfähigkeit auf Abreiß- und Scherkräfte,
Temperaturbeständigkeit und gute Elastizität bei
niedrigen Temperaturen aufweisen, geeignet sind.
Aus dem polnischen Patent 1 44 497 ist ein Gemisch von
Steinkohlenpech mit Isocyanat bekannt, das zur
Anwendung als Polyurethanlack empfohlen wird, wobei der
Lack bei 70°C kein Fließen auf der Oberfläche zeigt.
Dieses Gemisch kann aber wegen schwacher Plastizität
und Anwesenheit von leichtflüchtigen Substanzen (Xylol
und Toluol), die bei der Herstellung als Lösungsmittel
dienen, nicht als Dichtungsmasse verwendet werden. Auch
Teer-Polymer-Gemische, die zu Hydroisoliermassen durch
heißes Vermischen von Polyvinylchlorid mit
hochsiedenden Teerölen nach dem im polnischen Patent
1 41 756 beschriebenen Verfahren hergestellt worden
sind, haben noch eine ungenügende Plastizität, obwohl
sie schon einen breiteren Plastizitätsbereich als
andere auf diese Art hergestellte Gemische aufweisen.
Bekannt ist auch aus DE-PS-21 48 186 eine auf Basis von
Steinkohlenteerpech und Äthylen-Vinylacetatcopolymer
(oder Polyvinylchlorid, bzw. thermoplastischem
Kautschuk) hergestellte Masse, deren Konsistenz und
Eigenschaften den Gebrauchstoff als Isolierfolie
ermöglichen. Die Verwendung dieser Massen wird dadurch
sehr beschränkt. Ähnlich ist es bei den
Hydroisoliermassen laut dem englischen
Patent 14 22 122.
In keiner der angegebenen Rezepturen werden
gleichzeitig Thermoplaste und Elastromere, wie auch
Gemische von körnigen Füllstoffen verwendet, und die
enthaltenen Kompositionen sind nicht als
Dichtungsmassen qualifiziert. Diese Massen enthalten
neben Pech einen Zusatz von Polyvinylchlorid oder
Äthylen-Vinylacetat-Copolymer, Stapelfasern, Bleiweiß
oder Anthracenöl oder Cumaron-Indenharz. Ebenfalls
Gemische, die aus Teer, Polyesterharz und
Braunkohlenasche entstehen und gemäß dem im polnischen
Patent 76 711 beschriebenen Verfahren hergestellt
worden sind, weisen bei vertikalen wie auch
horizontalen Abdichtungen eine unbefriedigende
Plastizität auf, obwohl in diesem Falle eine völlige
Beschränkung der Kriecheigenschaften erreicht wurde.
Auch die Zugabe von Gummistaub nach der polnischen
Patentschrift 71 067 ergibt keine Verbesserung der
Plastizität. Eine auf ähnliche Weise hergestellte
Dichtungsmasse, die auf dem polnischen Markt als "Izol"
bekannt ist, hat eine schwache Haftung an Beton und ist
bei höheren Temperaturen empfindlich. Jedoch hat hier
die Verwendung von gebrauchten Gummiwaren, vor allem
Autoreifen, ihre Bedeutung. Auch andere Verfahren zur
Herstellung von Massen und Bindemitteln, die
Gummiabfälle enthalten, erfüllen nicht die im Bauwesen
und anderen Anwendungsgebieten gestellten Ansprüchen.
Es ist also Aufgabe der Erfindung,
Teer-Polymer-Gemische mit entsprechenden Eigenschaften
bereitzustellen.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch Massen aus Pech,
Polymer, Weichmacher und Füll- und ggf. Zusatzstoffen
gemäß der Ansprüche 1-5, durch ein Verfahren zu ihrer
Herstellung gemäß Anspruch 6 sowie durch ihre
Verwendung als Dichtungsmasse, Vergußmasse oder
Auskleidungsmasse für Hydroisolierzwecke gemäß der
Ansprüche 7-9.
Diesen Anforderungen entsprechen die Dichtungsmassen,
die aus Pech, Polymer, Weichmacher, Füllstoff und evtl.
Adhäsionsmittel entstehen und die 2 bis 14 Gew.-%
Kautschuklatex und 12 bis 44 Gew.-% einer Paste von
Polyvinylchlorid in Phthalatweichmacher und ggf. 0,4
bis 7,0 Gew.-% Aminphenolharz und/oder Kollophonium
enthalten.
Die Herstellung des Gemisches gemäß der Erfindung
beruht auf der Zugabe von PVC-Paste in das über 105°C
erwärmte Pech, Homogenisierung der Stoffe, danach
Zugabe von Latex, danach Zugabe der Füll- und
Zusatzstoffe und anschließende Homogenisierung des
Gemisches in einem Mischer bei 110-150°C.
Bei den Versuchen wurde festgestellt, daß mit guten
Ergebnissen Butadien-Styrol-Latex und Normalpech mit
einem Erweichungspunkt (R.u.K.) von 65-95°C und einem
Gehalt an Toluolunlöslichen von 11-28% verwendet
werden können. Außerdem ist es vorteilhaft, als
polymeres Bindemittel eine Paste von Polyvinylchlorid
mit Fickentscherzahl von 55-75 in Di-n-butylphthalat zu
verwenden.
Die gemäß der Erfindung hergestellten Massen zeichnen
sich aus durch gute Elastizität in einem breiten
Temperaturbereich, insbesondere auch bei niedrigen
Temperaturen bis zu -20°C, was z. B. entsprechende
Produkte auf Basis von erdölstämmigem Bitumen nicht
aufweisen. Außerdem wurde während der Herstellung gemäß
der Erfindung eine über 50%ige Absenkung des im
verwendetem Pech enthaltenen Benzo-(a)-pyrens
beobachtet. Aus diesem Grunde, und weil die gemäß der
Erfindung hergestellten Massen keine Haftung an der
Haut besitzen, ist ihr cancerogenes Potential geringer
als das entsprechender anderer Massen. Die gemäß der
Erfindung hergestellten Massen bestehen vorteilhaft
aus: 45-60 Gew.-% Normalpech, 15-25 Gew.-%
Dibutylphthalat, 5,5-7,5 Gew.-% Polyvinylchlorid,
5,5-8,0 Gew.-% Butadien-Styrol-Latex, 5-20 Gew.-%
feinkörnigen Füll- und Zusatzstoffen, 0-5 Gew.-%
Thixotropiermittel und 0-3,5 Gew.-% Kolophoniumharz
und/oder Amino-Phenol-Harz als Adhäsionsmittel. Diese
Massen können als Dichtungsmassen für Bewegungsfugen,
Vergußmassen, insbesondere zur Ausfüllung von Fugen in
Zementbeton, als Dichtungsmasse bei Verbindungen von
Aluminium zu Glas, Holz zu Glas wie auch als
einlagenfreie Hydroisolationsauslegeschicht vor allem
dort, wo niedrige Temperaturen herrschen (z. B.
Kühlanlagen), oder zur Isolierung von Profilen mit
kleinem Durchmesser verwendet werden. Massen, in denen
als hydrophober Grundstoff kohlestämmiges Pech
verwendet ist, zeichnen sich wegen anderer chemischer
Zusammensetzung und physikalisch-chemischem Aufbau
durch unterschiedliche, vorteilhaftere
Verwendungseigenschaften aus als Produkte mit Bitumen.
Massen gemäß der Erfindung mit Erweichungstemperaturen
von 75-130°C besitzen vor allem gute elastische und
plastische Eigenschaften.
Durch Anwendung von Polymeren, insbesondere durch die
Kombination mit Latex als Modifizierungsmittel erhält
man Massen mit sehr guten elastischen Eigenschaften
sogar bis -20°C, mit niedriger Abfließrate von
Stahlblech bei 70°C, einer verbesserten Haftung an
Beton, Aluminium und Holz, die bei Kitten zirka 0,05
MPa und bei Vergußmassen ca. 0,120 MPa betragen. Die
Scherfestigkeit beträgt bei den Verbindungen von
Aluminium mit Glas und Holz mit Glas zirka 60 da N/cm2.
Die Massen bestehen im einfachsten Fall aus einer
Mischung aus 45-60 Gew.-% Normalpech, 12-44 Gew.-%
handelsüblichem PVC-Plastisol (hergestellt aus
PVC-Pulver, Di-n-butylphthalat und ggf.
Stabilisierungsmitteln), 2-14 Gew.-% Latex sowie Füll-
und Zusatzstoffen.
Latex ist eine kolloide Dispersion von Polymeren in
wäßrigem Medium und enthält neben dem Polymer weitere
Zusatzstoffe wie Schutzkolloide, Stabilisatoren oder
Verdickungsmittel. Einsetzbar sind Latices sowohl von
Natur- als auch von Synthesekautschuken, insbesondere
Polychloropren- und/oder Butadien-Styrol-Latex.
Als Füllstoffe können alle handelsüblichen,
feinteiligen, gefällten oder gemahlenen Füllstoffe
verwendet werden, wie z. B. Kreide, Kaoline, Talkum,
calcinierte Clays, Titandioxid, Lithopone, Schiefermehl
oder Schwerspat.
Gegebenenfalls zugesetzte Zusatzstoffe sind wasserbindende Mittel
wie z. B. Magnesium- oder Calciumoxid oder Zeolithe
sowie Stabilisatoren oder Netzmittel. Ihr Mengenanteil
in der Masse beträgt bis zu 1 Gew.-%. Spezielle
Zusatzstoffe sind Thixotropiermittel.
Obwohl besonders feinteilige Füllstoffe ebenfalls
thixotropierend wirken, können den erfindungsgemäßen
Massen bis zu 5 Gew.-% handelsübliche
Thixotropiermittel zugesetzt werden. Da diese
Thixotropiermittel ebenfalls verdickend wirken, ist bei
hohem Anteil an Thixotropiermittel der Füllstoffanteil
gering und umgekehrt. Beispiele für Thixotropiermittel
sind hochdisperse Kieselsäure, Montmorillonite,
insbesondere Bentonite und Ruß.
Um die Haftung der Massen auf den verschiedenen
Untergründen verbessern zu können, können bis zu 3,5
Gew.-% Haftverbesserer zugesetzt werden. Derartige
Adhäsionsmittel sind Kohlenwasserstoff-,
Cumaron-Inden-Harze, insbesondere aber Kolophonium-Harz
oder Amino-Phenol-Harze.
Die Zusammensetzung der gemäß der Erfindung
hergestellten Massen werden anhand der nachfolgenden
Beispiele näher erläutert, ohne allerdings darauf
beschränkt zu sein.
Die Dichtungsmasse mit einer Zusammensetzung in Gew.-%
von
| Normalpech (EP: 75°C)|48,9% | |
| Di-n-butylphthalat | 16,3% |
| PVC | 7,1% |
| Butadien-Styrol-Latex CBS 30/60 | 5,7% |
| gemahlene Kreide | 17,0% |
| hochdisperse Kieselsäure | 4,3% |
| Kolophoniumharz | 2,1% |
fließt nicht von den senkrechten Oberflächen bei 70°C
ab, friert nicht bei -20°C ein und haftet an Beton,
Glas und Aluminium gut an.
Die Dichtungsmasse nach der Rezeptur wie im Beispiel 1
wird auf folgende Weise hergestellt: das Pech wird bei
140°C geschmolzen, danach auf 120°C abgekühlt und
10 min lang gerührt. Parallel wird die Paste aus
Polyvinylchlorid in Di-n-butylphthalat vorbereitet und
in das flüssige Pech eingeführt, wobei die Temperatur
auf 120°C gehalten wird. Nach 20 min langem Rühren
wird in das Gemisch langsam der Butadien-Styrol-Latex
eingegossen. Die Temperatur des Gemisches wird bei
120-125°C eingehalten. Nach 30 min langem Rühren wird
das Gemisch in einen Schneckenmischer langsam
eingeführt, wobei gleichzeitig die gemahlene Kreide und
die hochdisperse Kieselsäure dazugegeben werden. Nach
der Einführung der in der Rezeptur vorgesehenen Menge
von Füllstoffen wird das Gemisch 30 min lang auf den
bis 130°C erwärmten Walzen eines Walzenstuhls und
danach noch 7 min bei 150°C homogenisiert. Danach wird
die Masse in Gebinde abgefüllt und ausgekühlt.
Einlagefreie Auskleidungsmassen für Hydroisolierzwecke
mit folgender Zusammensetzung in Gew.-%
| Normalpech (EP: 75°C)|48,3% | |
| Di-n-butylphthalat | 16,1% |
| PVC | 7,1% |
| Butadien-Styrol-Latex | 7,1% |
| Talkum | 17,1% |
| hochdisperse Kieselsäure | 4,3% |
Zur Herstellung wird geschmolzenes Pech mit einer
Temperatur von 130°C in einen vorgeheizten,
temperierbaren Turbulentschnellmischer gegeben, das
vorbereitete PVC-Plastisol aus PVC-Pulver und
Di-n-butylphthalat zugegeben und 5 min bei hoher
Umdrehungszahl gemischt. Die Temperatur wird bei 120°C
gehalten. Unter weiterem Rühren wird innerhalb von 5
min der Latex zugegeben und danach innerhalb von 5 min
Talkum und hochdisperse Kieselsäure. Die Mischung wird
weitere 5 min gerührt. Infolge der Schwerkräfte steigt
die Temperatur auf 140-145°C an. Danach wird die Masse
in Gebinde abgefüllt und ausgekühlt. Die Masse stellt
einen Hydroisolierauskleidungsstoff von hoher
Biegsamkeit und Elastizität bei niedrigen Temperaturen
dar.
Claims (9)
1. Masse aus Pech, Polymer, Weichmacher und Füll- und
ggf. Zusatzstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß
sie als Polymer 12-44 Gew.-% einer Paste aus PVC
in einem Weichmacher und 2-14 Gew.-% Latex
enthält.
2. Masse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
sie suspendierten PVC mit Fickentscherzahl von
55-75 und Di-n-Butylphthalat als Weichmacher
enthält.
3. Masse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Latex Polychloropren-
und/oder Butadien-Styrol-Latex ist.
4. Pech-Polymer-Masse nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich
0,4-7,0% Amino-Phenol-Harz und/oder
Kolophoniumharz enthält.
5. Masse nach den Ansprüchen 1-4, bestehend aus
Normalpech 45-60 Gew.-%
PVC-Plastisol 20,5-32,5 Gew.-%,
bestehend aus 5,5-7,5 Gew.-% Polyvinylchlorid
15-25 Gew.-% Phthalatweichmacherund ggf. Stabilisatoren
Butadien-Styrol-Latex 5,5-8,0 Gew.-%
Füll- und Zusatzstoffe 5-20 Gew.-%
Thixotropiermittel 0-5,0 Gew.-%
Kolophonium- und/oder Amino-Phenol-Harz 0-3,5 Gew.-%.
PVC-Plastisol 20,5-32,5 Gew.-%,
bestehend aus 5,5-7,5 Gew.-% Polyvinylchlorid
15-25 Gew.-% Phthalatweichmacherund ggf. Stabilisatoren
Butadien-Styrol-Latex 5,5-8,0 Gew.-%
Füll- und Zusatzstoffe 5-20 Gew.-%
Thixotropiermittel 0-5,0 Gew.-%
Kolophonium- und/oder Amino-Phenol-Harz 0-3,5 Gew.-%.
6. Verfahren zur Herstellung von Pech-Polymer-Masse
nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß in das Pech bei einer Temperatur von über
105°C nacheinander zuerst PVC-Paste eingeführt
und homogenisiert wird, danach Latex und zuletzt
Füll- und Zusatzstoffe, und das Gemisch bei
110-150°C homogenisiert wird.
7. Verwendung der Masse gemäß den Ansprüchen 1 bis 5 als
Dichtungsmasse, insbesondere für Bewegungsfugen.
8. Verwendung der Masse gemäß den Ansprüchen 1 bis 5 als
Vergußmasse.
9. Verwendung der Masse gemäß den Ansprüchen 1 bis 5 als
Auskleidungsmasse für Hydroisolierzwecke.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| PL28795090A PL165095B1 (pl) | 1990-11-27 | 1990-11-27 | Masa pakowo-polimerowa izolacyjno-uszczelniajaca PL |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4138561A1 true DE4138561A1 (de) | 1992-06-25 |
Family
ID=20052993
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914138561 Withdrawn DE4138561A1 (de) | 1990-11-27 | 1991-11-25 | Dichtungsmasse aus pech-polymer-gemisch und verfahren zu deren herstellung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4138561A1 (de) |
| PL (1) | PL165095B1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1998034993A1 (de) * | 1997-02-08 | 1998-08-13 | Ppg Industries Ohio, Inc. | Sealing compound and its use for producing pressure-tight containers |
| WO2003048481A1 (de) * | 2001-12-04 | 2003-06-12 | Kronospan Technical Company Ltd | Feuchtigkeitsschutzmittel für paneele |
| WO2024256927A1 (en) * | 2023-06-13 | 2024-12-19 | Unilin, Bv | Method for manufacturing a sheet flooring product, and sheet flooring product obtainable thereby |
-
1990
- 1990-11-27 PL PL28795090A patent/PL165095B1/pl unknown
-
1991
- 1991-11-25 DE DE19914138561 patent/DE4138561A1/de not_active Withdrawn
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| WO1998034993A1 (de) * | 1997-02-08 | 1998-08-13 | Ppg Industries Ohio, Inc. | Sealing compound and its use for producing pressure-tight containers |
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| WO2024256927A1 (en) * | 2023-06-13 | 2024-12-19 | Unilin, Bv | Method for manufacturing a sheet flooring product, and sheet flooring product obtainable thereby |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| PL287950A1 (en) | 1992-06-01 |
| PL165095B1 (pl) | 1994-11-30 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |