DE4201207A1 - Zweirad-motorfahrzeug - Google Patents
Zweirad-motorfahrzeugInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K1/00—Arrangement or mounting of electrical propulsion units
- B60K1/04—Arrangement or mounting of electrical propulsion units of the electric storage means for propulsion
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J1/00—Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
- B62J1/12—Box-shaped seats; Bench-type seats, e.g. dual or twin seats
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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- B62K11/02—Frames
-
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-
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Description
Die Erfindung betrifft ein Zweirad-Motorfahrzeug mit ei
nem einen Lenkerkopf und eine Hinterradschwinge aufwei
senden Rahmen, welcher einen Motor und eine Sitzbank
trägt und mit einer Funktionsteile abdeckenden Verklei
dung versehen ist.
Zweirad-Motorfahrzeuge der vorstehenden Art sind als Mo
torräder oder Motorroller allgemein bekannt und gebräuch
lich. Üblicherweise ist bei ihnen der Rahmen als ein
Rohrrahmen ausgebildet, an welchem alle Funktionsteile
befestigt sind. Die Verkleidung dient dazu, Teile des
Zweirad-Motorfahrzeugs abzudecken, um den Benutzer vor
einer Berührung mit solchen Teilen zu schützen, um den
Benutzer einen Wetterschutz zu bieten, um die Aerodynamik
oder auch nur um das Aussehen des Fahrzeugs zu verbes
sern. Sie besteht meist aus verschiedenen Teilen, die
einzeln an den Rahmen des Zweirad-Motorfahrzeug ange
schraubt werden.
Im Automobilbau findet der Gedanke immer mehr Verbrei
tung, verschiedene Bauteile zu einer funktionsfähigen
Baugruppe zusammenzufassen. Beispielsweise werden oftmals
Armaturentafeln außerhalb des Fließbandes mit sämtlichen
Armaturen und Einbauteilen versehen und auf Funktionsfä
higkeit überprüft, bevor solche Armaturentafeln in das
Kraftfahrzeug eingebaut werden. Die Karosserie von Perso
nenkraftwagen ist im Gegensatz zu den Verkleidungen bei
Motorrädern nicht einfach eine Blechaußenhaut, vielmehr
trägt sie zahlreiche Funktionsteile des Fahrzeugs, bei
spielsweise Lampen, Türschlösser, elektrische Leitungen
oder Sensoren.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Zweirad-Mo
torfahrzeug der eingangs genannten Art so auszubilden,
daß seine Herstellungskosten gegenüber denen üblicher
Zweirad-Motorfahrzeugen erheblich vermindert werden und
daß seine Alltagstauglichkeit gesteigert wird.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
der Rahmen aus zwei jeweils eine seitliche Begrenzung des
Zweirad-Motorfahrzeugs bildenden Tragholmen besteht, wel
che vorn und hinten zu einem Schleifenrahmen miteinander
verbunden sind und vom Lenkerkopf bis hinter den Fahr
zeugsitz verlaufen und daß die Verkleidung als ein ein
ziger von oben her auf den Schleifenrahmen aufgesetzter,
die Sitzbank tragender, Funktionsteile des Zweirad-Motor
fahrzeugs aufnehmender Karosseriekörper ausgebildet ist.
Bei einem solchen Zweirad-Motorfahrzeug bildet der
Schleifenrahmen ein Chassis, auf welches der Karosse
riekörper aufgesetzt wird. Der Karosseriekörper ist keine
Verkleidung für am Schleifenrahmen angebrachte Funktions
teile, vielmehr trägt er selbst die Funktionsteile. Des
halb kann der Karosseriekörper unabhängig von der Ferti
gung des Schleifenrahmens und der Montage des Schleifen
rahmens mit dem Motor, der Hinterradschwinge und der Vor
derradgabel mit Funktionsteilen versehen und dann auf den
Schleifenrahmen aufgesetzt werden. Dadurch verbilligen
sich die Herstellungskosten des Zweirad-Motorfahrzeugs.
Weiterhin erhält man eine große Freiheit bei der Formge
bung. Bei stets gleichem Schleifenrahmen und Anschlußma
ßen kann man den Karosseriekörper sehr verschieden aus
bilden und dadurch Zweirad-Fahrzeuge unterschiedlichen
Aussehens oder unterschiedlicher Funktionen erzeugen. Mit
geringem Aufwand kann das erfindungsgemäße Zweirad-Fahr
zeug beispielsweise den Bedürfnissen der Polizei oder Au
tomobilclubs angepaßt werden.
Das Zweirad-Motorfahrzeug ist besonders einfach aufge
baut, wenn der Schleifenrahmen von der Seite gesehen vom
Lenkerkopf mit einem Bogen nach unten und dann wieder
nach oben bis hinter den Fahrzeugsitz verläuft.
Besonders kostengünstig ist das Zweirad-Motorfahrzeug
herstellbar, wenn der Karosseriekörper ein Blasformteil
aus Kunststoff ist. Hierdurch entsteht zugleich der Vor
teil, daß man bei der Formgebung des Karosseriekörpers
eine große Freiheit hat. Weiterhin ergibt sich hierdurch
eine gegenüber vergleichbaren Fahrzeugen verbesserte Öko
logie, da es sich bei dem Karosseriekörper um ein relativ
großes, recyclebares Kunststoffteil handeln kann, während
bei üblichen Fahrzeugen für unterschiedliche Funktions
teile unterschiedliche und sehr viele Kunststoffteile
verwendet werden müssen. Dank der Erfindung läßt sich so
mit auch eine Teileminimierung erreichen.
Für die Alltagstauglichkeit des Zweirad-Motorfahrzeugs
ist es vorteilhaft, wenn in dem Karosseriekörper Staufä
cher vorgesehen sind.
Die Steifigkeit des Karosseriekörpers kann auf einfache
Weise dadurch erhöht werden, daß der Karosseriekörper
durch zumindest eine Querwand in zumindest zwei Stau
fächer unterteilt ist. Solche Querwände haben eine Dop
pelfunktion. Sie unterteilen den Stauraum, was für die
Unterbringung von Utensilien vorteilhaft ist, und sie
bilden zugleich eine Verrippung, wodurch der Karosserie
körper aus einem Kunststoff geringer Festigkeit gefertigt
sein kann.
Das Zweirad-Motorfahrzeug wird besonders stabil und ver
windungsarm, wenn gemäß einer anderen Weiterbildung der
Erfindung von oben gesehen zwischen den Tragholmen ein
den nach unten gerichteten Bogen der Tragholme überbrüc
kender und die Querverbindungen miteinander verbindender
Längsträger vorgesehen ist.
Zur weiteren Verminderung der Fertigungskosten trägt es
bei, wenn der Schleifenrahmen als Blechpreßteil ausgebil
det ist. Natürlich ist es alternativ auch möglich, ihn
als Aluminium-Druckgußteil oder Kunststoffteil auszu
bilden.
Falls das Zweirad-Motorfahrzeug von einem Elektromotor
angetrieben sein soll, dann lassen sich die erforderli
chen Batterien schwerpunktmäßig tiefliegend und deshalb
für das Fahrverhalten günstig unterbringen, wenn zwischen
den Tragholmen des Schleifenrahmens ein Batteriekasten
für Batterien eines als Antrieb dienenden Elektromotors
angeordnet ist.
Die Feder- und Dämpfelemente für das Vorderrad können
vollständig abgedeckt angeordnet werden, wenn der Lenker
kopf durch einen zwischen den Tragholmen des Schleifen
rahmens angeordneten Dom gebildet ist, in welchem zu
gleich ein Federelement und ein Stoßdämpfer eines Vor
derradträgers angeordnet sind.
Die Erfindung läßt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zu
ihrer weiteren Verdeutlichung ist eine davon in der
Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben.
Diese zeigt in
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des Zweirad-
Motorfahrzeugs in einem teilweise montierten
Zustand,
Fig. 2 das Zweirad-Motorfahrzeug im montierten Zu
stand mit teilweise hochgeklappten Bauteilen.
Die Fig. 1 zeigt einen als Blechpreßteil aus Stahl oder
Aluminium ausgebildeten Schleifenrahmen 1, welcher aus
zwei in etwa parallellaufenden Tragholmen 2, 3 gebildet
ist, die die seitliche Begrenzung des Zweirad-Motorfahr
zeugs bilden und vorn und hinten durch jeweils eine Quer
verbindung 4, 5 auf Abstand gehalten sind. Von der Seite
aus gesehen verlaufen die Tragholme 2, 3 von vorn und
hinten zur Fahrzeugmitte hin bogenförmig nach unten.
Im unteren Bereich des Schleifenrahmens 1 ist an ihm ein
Batteriekasten 6 befestigt, welcher Batterien 7 für die
Energieversorgung eines Elektromotors 8 aufnimmt. Dieser
Elektromotor 8 treibt über einen Zahnriemen 9 ein Hinter
rad 10 des Zweirad-Motorfahrzeugs an. Dieses Hinterrad 10
ist am freien Ende einer Hinterradschwinge 11 gelagert,
welche sich mit einer Feder 12 am Schleifenrahmen 1 ab
stützt.
Im vorderen Bereich hat der Schleifenrahmen 1 als Lenker
kopf einen pyramidenförmigen Dom 13, in welchem eine
nicht gezeigte Feder und ein Dämpfer für einen Vorder
radträger 14 angeordnet sind. Der Vorderradträger 14 ver
läuft nur an einer Seite des Vorderrades 15, so daß die
ses leicht ausgewechselt werden kann.
Wenn eine besonders hohe Festigkeit des Schleifenrahmens
1 gefordert wird, dann kann man von oben gesehen zwischen
den Tragholmen 2, 3 einen Längsträger 16 anordnen, wel
cher vergleichbar mit der Stange eines Herrenfahrrades
von vorn nach hinten verläuft und von der Seite gesehen
mit den bogenförmig verlaufenden Tragholmen 2, 3 in etwa
ein Dreieck bildet.
Die Fig. 2 läßt einen Karosseriekörper 17 erkennen, der
von oben her auf den Schleifenrahmen 1 aufgesetzt ist und
mit ihm beispielsweise durch Klipse verbunden sein kann.
Dieser Karosseriekörper 17 ist vorzugsweise als ein Blas
formteil ausgebildet und trägt wesentliche Funktionsteile
des Zweirad-Motorfahrzeugs. Auch die elektrischen Leitun
gen sind in ihm verlegt. Hochgeklappt dargestellt ist in
Fig. 2 eine am Karosseriekörper 17 abnehmbar oder weg
schwenkbar befestigte Sitzbank 18, unter welcher ein
großvolumiges Staufach 19 im Karosseriekörper 17 vorge
sehen ist. Weiterhin zeigt Fig. 2 eine in den Karos
seriekörper 17 integrierte Instrumentenbrücke 20, welche
beispielsweise ein Tachometer 21 und eine Uhr 22 trägt.
Bezugszeichenliste
1 Schleifenrahmen
2 Tragholm
3 Tragholm
4 Querverbindung
5 Querverbindung
6 Batteriekasten
7 Batterien
8 Elektromotor
9 Zahnriemen
10 Hinterrad
11 Hinterradschwinge
12 Feder
13 Dom
14 Vorderradträger
15 Vorderrad
16 Längsträger
17 Karosseriekörper
18 Sitzbank
19 Staufach
20 Instrumentenbrücke
21 Tachometer
22 Uhr
23 Querwand
24 Staufach
2 Tragholm
3 Tragholm
4 Querverbindung
5 Querverbindung
6 Batteriekasten
7 Batterien
8 Elektromotor
9 Zahnriemen
10 Hinterrad
11 Hinterradschwinge
12 Feder
13 Dom
14 Vorderradträger
15 Vorderrad
16 Längsträger
17 Karosseriekörper
18 Sitzbank
19 Staufach
20 Instrumentenbrücke
21 Tachometer
22 Uhr
23 Querwand
24 Staufach
Claims (10)
1. Zweirad-Motorfahrzeug mit einem einen Lenkerkopf und
eine Hinterradschwinge aufweisenden Rahmen, welcher einen
Motor und eine Sitzbank trägt und mit einer Funktions
teile abdeckenden Verkleidung versehen ist, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Rahmen aus zwei jeweils eine seit
liche Begrenzung des Zweirad-Motorfahrzeugs bildenden
Tragholmen (2, 3) besteht, welche vorn und hinten zu
einem Schleifenrahmen (1) miteinander verbunden sind und
vom Lenkerkopf (Dom 13) bis hinter den Fahrzeugsitz ver
laufen und daß die Verkleidung als ein einziger von oben
her auf den Schleifenrahmen (1) aufgesetzter, die Sitz
bank (18) tragender, Funktionsteile des Zweirad-Motor
fahrzeugs aufnehmender Karosseriekörper (17) ausgebildet
ist.
2. Zweirad-Motorfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schleifenrahmen (1) von der Seite ge
sehen vom Lenkerkopf (Dom 13) mit einem Bogen nach unten
und dann wieder nach oben bis hinter den Fahrzeugsitz
(Sitzbank 18) verläuft.
3. Zweirad-Motorfahrzeug nach den Ansprüchen 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Karosseriekörper (17) ein
Blasformteil aus Kunststoff ist.
4. Zweirad-Motorfahrzeug nach zumindest einem der voran
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in dem
Karosseriekörper (17) Staufächer (19, 24) vorgesehen
sind.
5. Zweirad-Motorfahrzeug nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Karosseriekörper (17) durch zu
mindest eine Querwand (23) in zumindest zwei Staufächer
(19, 24) unterteilt ist.
6. Zweirad-Motorfahrzeug nach zumindest einem der voran
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trag
holme (2, 3) vorn und hinten durch eine Querverbindung
(4, 5) miteinander verbunden sind.
7. Zweirad-Motorfahrzeug nach zumindest einem der voran
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß von oben
gesehen zwischen den Tragholmen (2, 3) ein den nach unten
gerichteten Bogen der Tragholme (2, 3) überbrückender und
die Querverbindungen (4, 5) miteinander verbindender
Längsträger (16) vorgesehen ist.
8. Zweirad-Motorfahrzeug nach zumindest einem der voran
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schleifenrahmen (1) als Blechpreßteil ausgebildet ist.
9. Zweirad-Motorfahrzeug nach zumindest einem der voran
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
den Tragholmen (2, 3) des Schleifenrahmens (1) ein Batte
riekasten (6) für Batterien (7) eines als Antrieb dienen
den Elektromotors (8) angeordnet ist.
10. Zweirad-Motorfahrzeug nach zumindest einem der voran
gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Len
kerkopf durch einen zwischen den Tragholmen des Schlei
fenrahmens angeordneten Dom (13) gebildet ist, in welchem
zugleich ein Federelement und ein Stoßdämpfer eines Vor
derradträgers (14) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4201207A DE4201207A1 (de) | 1992-01-18 | 1992-01-18 | Zweirad-motorfahrzeug |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4201207A DE4201207A1 (de) | 1992-01-18 | 1992-01-18 | Zweirad-motorfahrzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4201207A1 true DE4201207A1 (de) | 1993-07-22 |
Family
ID=6449751
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4201207A Withdrawn DE4201207A1 (de) | 1992-01-18 | 1992-01-18 | Zweirad-motorfahrzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
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