DE4201995A1 - Spender fuer tablettenfoermige gegenstaende - Google Patents
Spender fuer tablettenfoermige gegenstaendeInfo
- Publication number
- DE4201995A1 DE4201995A1 DE4201995A DE4201995A DE4201995A1 DE 4201995 A1 DE4201995 A1 DE 4201995A1 DE 4201995 A DE4201995 A DE 4201995A DE 4201995 A DE4201995 A DE 4201995A DE 4201995 A1 DE4201995 A1 DE 4201995A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- dispenser
- button
- locking piece
- abutment
- lock
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D83/00—Containers or packages with special means for dispensing contents
- B65D83/04—Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing annular, disc-shaped, spherical or like small articles, e.g. tablets or pills
- B65D83/0409—Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing annular, disc-shaped, spherical or like small articles, e.g. tablets or pills the dispensing means being adapted for delivering one article, or a single dose, upon each actuation
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D2401/00—Tamper-indicating means
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D2583/00—Containers or packages with special means for dispensing contents
- B65D2583/04—For dispensing annular, disc-shaped or spherical or like small articles or tablets
- B65D2583/0472—For dispensing annular, disc-shaped or spherical or like small articles or tablets characterised by the dispensing action
- B65D2583/0477—For dispensing annular, disc-shaped or spherical or like small articles or tablets characterised by the dispensing action the container is maintained in the same position during the dispensing of several successive articles or doses
- B65D2583/0481—One reciprocating action, e.g. to or from
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Spender für tablettenförmige
Gegenstände, zum Beispiel Süßstoff-Tabletten, mit einer
Vereinzelungsvorrichtung, die bei Druck auf eine Spenderpaste
einen einzelnen Gegenstand freigibt.
Derartige Spender sind in vielfältiger Form und in zahlreichen
Konstruktionen bekannt. Durch den Druck auf die Spendertaste
wird einerseits eine Tablette oder ein Gegenstand freigegeben
und andererseits die Vereinzelung eines weiteren Gegenstandes
vorbereitet.
Vor allem für den Transport benötigen solche Spender eine
Umverpackung, damit dabei keine ungewollte Betätigung der
Spendertaste erfolgen und ungewollt Tabletten ausgegeben werden
können. Eine solche Umverpackung hat den Nachteil, daß sie bei
der Benutzung des Spenders nicht mehr benötigt wird und sogar
hinderlich wäre, nach der Aufnahme der Benutzung des Spenders
also Abfall darstellt.
Es besteht deshalb die Aufgabe, einen Spender der gattungsgemä
ßen Art zu schaffen, bei welchem keine Umverpackung benötigt
wird, dennoch aber während des Transportes eine ungewollte
Ausgabe von Gegenständen oder Tabletten vermieden wird.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht im wesentlichen darin, daß an
der Spendertaste und/oder an der Vereinzelungsvorrichtung ein
Sperrstück befestigt ist, welches in Betätigungsrichtung der
Spendertaste beweglich oder verschieblich ist, und daß das
Sperrstück eine Sperre aufweist, die die Spendertaste blockiert
und die durch erhöhten Druck auf die Spendertaste überwindbar
ist.
Auf diese Weise werden ungewollte Betätigungen der Spendertaste
beispielsweise während des Transportes des Spenders vermieden.
Bei der Inbetriebnahme kann der Benutzer durch einen erhöhten
Druck auf die Spendertaste das Sperrstück aus seiner
Sperrposition herausbewegen oder verschieben und dadurch den
Spender auch für zukünftige Betätigungen aktivieren. Eine
Umverpackung ist somit als Transportsicherung nicht mehr erfor
derlich.
Besonders zweckmäßig ist es dabei, wenn die Sperre ein Vorsprung
an dem Sperrstück ist, der gegenüber einem Widerlager an diesem
vorbei bewegbar oder verschiebbar ist und in verschobener
Position an der Rückseite des Widerlagers einrastet. Dadurch ge
langt die Sperre nicht nur außer Eingriff, sondern kann auch
nicht wieder in den Bereich der Spendertaste zurückverschoben
werden und die zukünftige Bedienung des Spenders behindern. Dies
hat den weiteren Vorteil, daß ein Benutzer sofort erkennen kann,
ob der Spender schon einmal benutzt wurde oder nicht.
Das Sperrstück kann mit der Spendertaste, ihrer Halterung
und/oder der Vereinzelungsvorrichtung insbesondere unlösbar aber
verschieblich verbunden, vorzugsweise verrastet sein. Somit kann
das Sperrstück nicht mehr entnommen und zum Beispiel wiederum in
seiner Sperrstellung eingefügt werden. Dadurch wird sicherge
stellt, daß der Benutzer beim Erwerb des Spenders einen unbetä
tigten Spender erhält, und daß er dies auch kontrollieren kann.
Das Sperrstück kann eine Rastnase oder -leiste aufweisen, die
rastend in einen in Schieberichtung orientierten Langschlitz der
Spendertaste oder Vereinzelungsvorrichtung paßt oder deren Rand
übergreift und bei der Erstbetätigung in Längsrichtung ver
schiebbar ist. Dies stellt eine besonders einfache Konstruktion
dar, um einerseits das Sperrstück unlösbar, andererseits aber
beweglich beziehungsweise verschieblich zu gestalten.
Selbstverständlich kann auch umgekehrt die Rastnase oder -leiste
an der Spendertaste beziehungsweise ihrer Halterung und Führung
und der damit zusammenwirkende Langschlitz an dem Sperrstück
vorgesehen sein, ohne daß diese Umkehrung in einem eigenen
Anspruch erwähnt ist. Dadurch bleibt das Sperrstück bei der
Erstbetätigung und danach fest am Spender.
Damit die Erstbetätigung der Spendertaste mit dem erhöhten
Widerstand nicht zu einer Zerstörungsgefahr führt, ist es zweck
mäßig, wenn das Widerlager und/oder die Sperre federnd nachgie
big ausgebildet sind. Der erhöhte Druck auf die Spendertaste
führt dann zu dem entsprechenden Ausfedern, um das Sperrstück
mit der Sperre erstmalig und einmalig in seine Offenstellung be
wegen zu können.
Ist das Widerlager nachgiebig, kann die Sperre ein einfacher
Rastvorsprung an dem Sperrstück sein.
Es ist jedoch auch möglich, daß die Sperre als einstückig an dem
Schieber abstehende Schenkelfeder ausgebildet ist, deren freies
Ende nach der Verschiebung an der Innenseite eines das
Widerlager bildenden Wandsteges des Spendergehäuses ansteht, ge
genüber welchem sie bei der Erstbetätigung unter Rückbiegung ge
gen ihre Federkraft vorbeibewegbar ist.
Es sei noch erwähnt, daß das Sperrstück aus demselben Werkstück
wie das Spendergehäuse bestehen kann. Bei einer
Wiederaufarbeitung des entleerten Spenders tritt dadurch keine
Störung aufgrund des Sperrstückes auf, dessen Werkstoff in die
Wiederaufarbeitung einfach einbezogen werden kann.
Vor allem bei Kombination einzelner oder mehrerer der vorbe
schriebenen Merkmale und Maßnahmen ergibt sich ein Spender, der
keine Umverpackung mehr benötigt, bei welchem aber dennoch ver
hindert wird, daß schon während des Transportes ungewollt
Gegenstände oder Tabletten ausgegeben werden.
Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der
Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt in zum Teil schematisier
ter Darstellung:
Fig. 1 in schaubildlicher und auseinandergezogener
Darstellung einen Spender und seine einzelnen Teile
vor dem Zusammenfügen, wobei die Spendertaste und ihre
Halterung sowie das damit zusammenwirkende Sperrstück
jeweils außerhalb des Spender-Gehäuses gezeigt sind
und an dem Sperrstück für seine Verrastung nach einer
ersten Betätigung der Spendertaste eine Schenkelfeder
vorgesehen ist,
Fig. 2 eine Ansicht des Bodens des Spenders gemäß Fig. 1 in
zusammengefügter Position vor einer ersten Betätigung
der Spendertaste,
Fig. 3 eine Ansicht gemäß Fig. 2 bei einer ersten
Eindrückbewegung der Spendertaste, wobei die
Schenkelfeder durch ein Widerlager gerade verformt
ist,
Fig. 4 eine den Fig. 2 und 3 entsprechende Ansicht, nach
dem das Sperrstück mit der Schenkelfeder an dem
Widerlager vorbeibewegt sind und die Spendertaste wie
der in ihre Ausgangslage zurückgefedert ist,
Fig. 5 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung eines
Ausführungsbeispieles, bei welchem das Sperrstück
einen Vorsprung hat und das mit diesem zusammenwir
kende Widerlager federnd ausgebildet ist,
Fig. 6 eine Ansicht des Bodens, wobei das Sperrstück und die
Spendertaste in Ausgangsstellung vor einer ersten
Betätigung sind,
Fig. 7 eine der Fig. 6 entsprechende Ansicht während der er
sten Betätigung der Spendertaste, wobei der Vorsprung
des Sperrstückes das nachgiebige Widerlager verformt,
sowie
Fig. 8 eine den Fig. 6 und 7 entsprechende Darstellung,
wobei das Sperrstück aus seiner ersten Sperrstellung
so verschoben ist, daß die in Ausgangslage zurückgefe
derte Spendertaste für weitere Vereinzelungsvorgänge
frei ist.
Bei den verschiedenen Ausführungsbeispielen sind übereinstim
mende oder von der Funktion her übereinstimmende aber verschie
den gestaltete Teile mit übereinstimmenden und einander entspre
chenden Bezugszahlen gekennzeichnet.
Ein im ganzen mit 1 bezeichneter Spender dient zum Ausgeben von
tablettenförmigen Gegenständen, also von Süßstoff-Tabletten oder
auch Tabletten für medizinische Zwecke oder eventuell sonstigen
zu vereinzelnden Gegenständen, die eine tablettenförmige Gestalt
haben. Der Spender 1 weist dabei ein Gehäuse 2 mit einer nicht
näher beschriebenen Vereinzelungsvorrichtung 3 auf, die bei
Druck auf eine Spendertaste 4 eine Tablette oder einen ähnlichen
Gegenstand freigibt und für die Vereinzelung eines nächsten der
artigen Gegenstandes sorgt.
Um bei einem solchen Spender 1 eine Umverpackung zu vermeiden,
die während des Transportes des Spenders 1 eine ungewollte
Betätigung der Spendertaste 4 verhindern soll, ist in allen dar
gestellten Ausführungsbeispielen an der Spendertaste 4 bezie
hungsweise an der Vereinzelungsvorrichtung 3 ein Sperrstück 5
befestigt, welches in Fig. 1 und 5 allerdings der besseren
Erkennbarkeit und Übersichtlichkeit wegen vor seiner Befestigung
beziehungsweise als Explosionszeichnung dargestellt ist.
Dieses Sperrstück 5 ist gemäß den Fig. 2 bis 4 und 6 bis 8 in
Betätigungsrichtung der Spendertaste 4 beweglich oder verschieb
bar und weist eine Sperre 6 auf, die die Spendertaste 4 zunächst
in Ausgangsstellung gemäß Fig. 2 und 6 blockiert und die durch
erhöhten Druck auf die Spendertaste 4 überwindbar ist. In den
Fig. 3 und 7 ist diese Phase des ersten Überwindens des
Widerstandes der Sperre dargestellt, wobei dieser erste Druck
auf die Spendertaste so groß bemessen ist, daß ein Benutzer ihn
problemlos aufbringen kann, daß er aber beim Transport unter
Gewichtsbelastungen durch andere derartige Spender und derglei
chen nicht entsteht.
In beiden Ausführungsbeispielen ist die Sperre 6 ein Vorsprung,
der seitlich an dem Sperrstück 5 aus dessen Umriß herausragt und
gegenüber einem Widerlager 7 an diesem vorbeiverschiebbar ist
und in verschobener Position gemäß den Fig. 4 und 8 an der
Rückseite des Widerlagers 7 einrastet. Dadurch gelangt die
Sperre 6 nicht nur aus ihrer Sperrstellung heraus, sondern kann
auch nicht wieder in den Bereich der Spender- oder
Betätigungstaste 4 zurückverschoben werden, so daß der Benutzer
eine Kontrolle hat, ob er wirklich der Erstbenutzer ist.
Damit der Widerstand der Sperre 6 an dem Widerlager 7 bei der
ersten Betätigung nicht zu groß ist, können das Widerlager 7
und/oder die Sperre 6 in noch zu beschreibender Weise federnd
nachgiebig sein.
Für die Fixierung des Sperrstückes 5 ist zur Vereinfachung sei
ner Montage vorgesehen, daß es oberhalb der Sperre 6 zwei U-
Schenkel hat, die an ihrer Innenseite eine Rastnase oder -leiste
8 aufweisen, welche rastend in einen nicht näher dargestellten,
in Schieberichtung orientierten Langschlitz der Spendertaste 4
passen oder deren Rand übergreifen können und bei der
Erstbetätigung in Längsrichtung verschiebbar sind. Auch danach
kann es also nicht mehr abfallen.
Bei der Montage braucht also zunächst nur die Spendertaste 4 mit
ihrem Teil der Vereinzelungsvorrichtung und ihrer Halterung aus
der in Fig. 1 und 5 dargestellten Position in die entsprechende
Gehäuseöffnung 9 eingeführt und darin in bekannter Weise verra
stet zu werden, wonach von der Unterseite her das Sperrstück 5
eingeschoben und seinerseits unlösbar verrastet werden kann. Der
zuvor gefüllte Spender 1 steht dann für eine Erstbenutzung zur
Verfügung, ohne in einer Umverpackung gegen ungewollte
Betätigungen beim Transport gesichert werden zu müssen. Das
Sperrstück 5 ist dann in der Gebrauchsstellung mit der
Spendertaste 4, ihrer Halterung und/oder der
Vereinzelungsvorrichtung 3 unlösbar, aber verschieblich verra
stet. Es kann dann also nicht mehr entnommen und erneut in
Sperrstellung eingefügt werden, so daß auch sichergestellt ist,
daß der Benutzer beim Erwerb des Spenders 1 kontrollieren kann,
ob der Spender 1 unbetätigt ist. Somit erhält das Sperrstück 5
gegenüber einer Umverpackung noch eine zusätzliche Funktion,
nämlich die der Kontrolle, daß der Spender 1 bisher unbenutzt
und also vollständig gefüllt ist.
Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 4 ist die Sperre 6 als
einstückig an dem Sperrstück 5 aus dessen Umriß abstehende
Schenkelfeder ausgebildet, deren freies Ende 6a nach der
Verschiebung an der Innenseite eines das Widerlager 7 bildenden
Wandsteges des Spendergehäuses 2 innerhalb der Gehäuseöffnung 9
ansteht. Man erkennt beim Vergleich der Fig. 2, 3 und 4 wie
bei der ersten Betätigung der Spendertaste 4, die in
Ausgangsstellung etwa die Außenkontur des Spendergehäuses 2
fortsetzt, das an der Innenseite der Spendertaste 4 anstehende
Sperrstück 5 in Richtung des Pfeiles Pf1 (Fig. 3 und 7) verscho
ben wird, wobei die als Schenkelfeder ausgebildete Sperre 6
durch eine Öffnung in dem Wandsteg der Gehäuseöffnung 9 hin
durchgezwängt wird. Dies ist möglich, weil gemäß Fig. 3 diese
Feder nachgeben kann. Ist sie an dem Widerlager 7 gemäß Fig. 4
vorbeiverschoben, springt sie aufgrund ihrer Federkraft in ihre
Ausgangslage zurück und steht nun an der Innenseite des
Widerlagers an, so daß eine Zurückverschiebung des Sperrstückes
5 ausgeschlossen ist. Nunmehr kann der Spender 1 in bekannter
Weise immer wieder mit Hilfe der Spendertaste 4 betätigt werden.
Im Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 5 bis 8 ist das
Widerlager 7 wiederum der Wandsteg innerhalb der Gehäuseöffnung
9 des Spendergehäuses 2 und die Sperre 6 ist in diesem Falle ein
Vorsprung an dem Sperrstück 5, der in derselben Ebene wie das
Sperrstück seitlich aus dessen Umriß vorsteht und somit weitge
hend der als Schenkelfeder ausgebildeten Sperre 6 entspricht. In
diesem Falle ist jedoch das Widerlager - wie in Fig. 7 deutlich
erkennbar - nachgiebig und wird beim Durchtritt des die Sperre 6
bildenden Vorsprunges federnd verformt, bis der Vorsprung aus
dem Bereich des Widerlagers 7 so weit verschoben ist, daß er an
der Rückseite des Widerlagers 7 zu liegen kommt, wie es Fig. 8
zeigt. Nunmehr ist wiederum der Spender 1 für weitere
Betätigungen der Spendertaste 4 mit üblicher Druckkraft bereit.
Es sei noch erwähnt, daß das Sperrstück 5 aus demselben
Werkstoff wie das Spendergehäuse 2 besteht, so daß eine
Wiederaufarbeitung des Werkstoffes des gesamten Spenders 1 ohne
irgendwelche Störungen durch diesen eingefügten Sperrschieber 5
möglich ist.
Der Spender 1 für Süßstoff-Tabletten oder sonstige tablettenför
mige Gegenstände hat in bekannter Weise eine
Vereinzelungsvorrichtung 3, die bei Druck auf eine Spendertaste
4 eine einzelne Tablette oder dergleichen freigibt. Damit keine
Umverpackung als Schutz gegen ungewollte Betätigungen der
Spendertaste 4 zum Beispiel beim Transport erforderlich ist, ist
an der Spendertaste 4 und/oder der Vereinzelungsvorrichtung 3
ein Sperrstück 5 befestigt, welches in Betätigungsrichtung der
Spendertaste 4 durch deren Betätigung beweglich oder verschieb
lich ist, wobei das Sperrstück 5 eine Sperre 6 aufweist, die die
Spendertaste 4 zunächst blockiert. Dadurch werden ungewollte
Betätigungen der Spendertaste 4 verhindert. Das Sperrstück 6
steht dabei unmittelbar an der Spendertaste 4 an und kann durch
erhöhten Druck auf die Spendertaste 4 gegen den Widerstand der
Sperre 6 und eines mit dieser zusammenwirkenden Widerlagers 7
überwunden werden, so daß der Benutzer auch eine Kontrolle hat,
ob er wirklich der Erstbenutzer des Spenders 1 ist.
Claims (7)
1. Spender (1) für tablettenförmige Gegenstände, zum Beispiel
Süßstoff-Tabletten, mit einer Vereinzelungsvorrichtung (3),
die bei Druck auf eine Spendertaste (4) einen einzelnen
Gegenstand freigibt, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Spendertaste (4) und/oder an der Vereinzelungsvorrichtung
(3) ein Sperrstück (5) befestigt ist, welches in
Betätigungsrichtung der Spendertaste (4) durch deren
Betätigung beweglich oder verschiebbar ist, und daß das
Sperrstück (5) eine Sperre (6) aufweist, die die
Spendertaste (4) blockiert und die durch erhöhten Druck auf
die Spendertaste (4) überwindbar ist.
2. Spender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Sperre (6) ein Vorsprung an dem Sperrstück (5) ist, der ge
genüber einem Widerlager (7) an diesem vorbeibewegbar oder
verschiebbar ist und in verschobener Position an der
Rückseite des Widerlagers (7) einrastet.
3. Spender nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Sperrstück (5) mit der Spendertaste (4), ihrer
Halterung und/oder der Vereinzelungsvorrichtung (3)
insbesondere unlösbar, aber verschieblich verbunden,
vorzugsweise verrastet ist.
4. Spender nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Sperrstück (5) eine Rastnase oder -leiste
(8) aufweist, die rastend in einen in Schieberichtung ori
entierten Langschlitz der Spendertaste (4) und/oder
Vereinzelungsvorrichtung paßt oder deren Rand übergreift
und bei der Erstbetätigung in Längsrichtung verschiebbar
ist.
5. Spender nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Widerlager (7) und/oder die Sperre (6)
federnd nachgiebig ausgebildet sind.
6. Spender nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Sperre (6) als einstückig an dem
Sperrstück (5) abstehende Schenkelfeder ausgebildet ist,
deren freies Ende (6a) entgegen seiner Verschieberichtung
weist und nach der Verschiebung an der Innenseite eines das
Widerlager (7) bildenden Wandsteges des Spendergehäuses (2)
oder einer Öffnung (9) des Spendergehäuses (2) ansteht.
7. Spender nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Sperrstück (5) aus demselben Werkstoff
wie das Spendergehäuse (2) besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4201995A DE4201995C2 (de) | 1992-01-25 | 1992-01-25 | Spender für tablettenförmige Gegenstände |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4201995A DE4201995C2 (de) | 1992-01-25 | 1992-01-25 | Spender für tablettenförmige Gegenstände |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4201995A1 true DE4201995A1 (de) | 1993-07-29 |
| DE4201995C2 DE4201995C2 (de) | 1994-08-04 |
Family
ID=6450221
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4201995A Expired - Fee Related DE4201995C2 (de) | 1992-01-25 | 1992-01-25 | Spender für tablettenförmige Gegenstände |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4201995C2 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29720351U1 (de) * | 1997-11-17 | 1998-01-15 | RPC Bramlage GmbH, 49393 Lohne | Pellets-Spender |
| US6564967B1 (en) * | 2001-06-29 | 2003-05-20 | Brown & Williamson Tobacco Corporation | Child resistant tablet dispenser |
| US6948634B2 (en) * | 2001-05-25 | 2005-09-27 | Warner-Lambert Company Llc | Solid dosage form dispenser |
| WO2013143697A1 (de) * | 2012-03-30 | 2013-10-03 | Pöppelmann Holding GmbH & Co. KG | Spender |
| FR3049590A1 (fr) * | 2016-03-29 | 2017-10-06 | Soc Defi Int | Distributeur a tirette pour gelules ou comprimes |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202011104829U1 (de) | 2011-08-25 | 2012-11-26 | Pöppelmann Holding GmbH & Co. KG | Spender |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3640819A1 (de) * | 1986-11-28 | 1988-06-09 | Moennich Gmbh & Co Kg | Dosiervorrichtung zum dosieren von rieselfaehigen produkten, insbesondere suessstoff |
-
1992
- 1992-01-25 DE DE4201995A patent/DE4201995C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3640819A1 (de) * | 1986-11-28 | 1988-06-09 | Moennich Gmbh & Co Kg | Dosiervorrichtung zum dosieren von rieselfaehigen produkten, insbesondere suessstoff |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29720351U1 (de) * | 1997-11-17 | 1998-01-15 | RPC Bramlage GmbH, 49393 Lohne | Pellets-Spender |
| US6948634B2 (en) * | 2001-05-25 | 2005-09-27 | Warner-Lambert Company Llc | Solid dosage form dispenser |
| US6564967B1 (en) * | 2001-06-29 | 2003-05-20 | Brown & Williamson Tobacco Corporation | Child resistant tablet dispenser |
| WO2013143697A1 (de) * | 2012-03-30 | 2013-10-03 | Pöppelmann Holding GmbH & Co. KG | Spender |
| EP2830975B1 (de) | 2012-03-30 | 2016-07-27 | Pöppelmann Holding GmbH & Co. KG. | Spender |
| FR3049590A1 (fr) * | 2016-03-29 | 2017-10-06 | Soc Defi Int | Distributeur a tirette pour gelules ou comprimes |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4201995C2 (de) | 1994-08-04 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69604597T2 (de) | Stempelhalter | |
| DE3515302A1 (de) | Spender zur ausgabe von tabletten | |
| AT6732U1 (de) | Selbstfärbestempel mit oberschlagfärbung sowie farbkissen-behälter hiefür | |
| DE4038324A1 (de) | Behaeltnis, wie ascher, ablagefach o. dgl. insbesondere fuer fahrzeuge | |
| EP2301861B1 (de) | Klingenbehälter | |
| DE60302349T2 (de) | Abgabevorrichtung für medien | |
| DE2539966C3 (de) | Verschluß für Behältnisse | |
| DE2543410C2 (de) | Permutationsschloß für Koffer oder dergleichen Behälter | |
| DE2113434B2 (de) | Behaelter zur aufnahme und einzelnen ausgabe von schreibstiftminen | |
| DE60316987T2 (de) | Spender für flüssige stoffe | |
| DE2914088C2 (de) | Sperrvorrichtung für einen von Hand betätigbaren Schalthebel | |
| DE4201995C2 (de) | Spender für tablettenförmige Gegenstände | |
| DE3143197A1 (de) | "tablettenspender" | |
| DE1557463C3 (de) | Verschlußschnalle, insbesondere für Sicherheitsgurte | |
| DE2625423A1 (de) | Drucktastenschloss fuer sicherheitsgurt | |
| DE3221719C2 (de) | Vorrichtung zur dosierten Abgabe von Tabletten | |
| EP0404089A1 (de) | Gurtschloss für Gurtbandrückhaltesysteme | |
| DE8009110U1 (de) | Armlehne fuer einen fahrzeugsitz | |
| DE8907662U1 (de) | Verpackungsbehälter | |
| EP0408774A1 (de) | Tablettenspender zur Einzeldosierung von Tabletten | |
| EP0449035B1 (de) | Kombinationsschloss für Behältnisse, wie Koffer, Aktentaschen oder dergleichen | |
| DE2918235C2 (de) | Sperr- und Öffnungsgeheimnis-Neueinstellvorrichtung in einem Permutationsschloß | |
| EP0140104A2 (de) | Spender für pastöse Massen | |
| EP0822151B1 (de) | Tablettenspender mit einem äusseren Gehäuse und einem Behälter | |
| DE3219262C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |