DE4205260C1 - Continuously variable transmission drive - has input torque branched under set ratio and again brought together, one branch producing additional torque - Google Patents
Continuously variable transmission drive - has input torque branched under set ratio and again brought together, one branch producing additional torqueInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Getriebe gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
E sind Getriebe bekannt, mit denen die stufenlose
Veränderung des Übersetzungsverhältnisses erreicht werden kann.
Bei einigen dieser bekannten Getriebe
basiert die Übertragung des Drehmomentes bzw. der Leistung
auf kraftschlüssiger Verbindung der Bauteile. Die hierbei
auftretenden hohen Reibungsverluste führen zu schlechtem Wirkungsgrad
bei hohem Verschleiß. Wegen dieser gravierenden Nachteile
werden solche Anordnungen lediglich für Nebenantriebe bzw.
bei Antrieben für geringe Leistungsübertragung verwendet.
Aus der DE 36 15 516 A1 ist ein stufenloses Getriebe bekannt.
Dieses Getriebe weist ein Beschleunigungsrad, auf dem Beschleunigungsrad
montierte Hilfsräder, ein angetriebenes Rad, ein
Abtriebrad und eine Kraftübertragung der Drehbewegung des angetriebenen
Rades auf das Abtriebsrad auf. Bei diesem Getriebe wird
das Eingangsdrehmoment symmetrisch in zwei Teile aufgeteilt. Ein
Teil wird auf das Abtriebsrad geleitet. Der andere Teil wird über
einen Drehmomentwandler nach Umkehr der Drehrichtung ebenfalls
auf das Abtriebsrad geleitet. Dieser Drehmomentwandler bewirkt
somit durch Rückkopplung die stufenlose Wandlung des Drehmomentes
bei diesem selbsteinstellenden Getriebe. Der hier erfolgende
Betrieb eines Drehmomentwandlers außerhalb seines günstigsten
Wirkungsgrades insbesondere bei allen vom Übersetzungsverhältnis
1 : 1 abweichenden Übersetzungen führt bei diesem Getriebe zu einem
sehr ungünstigen Wirkungsgrad. Für den Einsatz im Kraftfahrzeug
bedarf es bei dieser Anordnung noch der Ergänzung für den
Rückwärtsgang.
Aus der FR 26 38 801 A1 und der US 31 19 282 sind Getriebe
bekannt, die das Eingangsdrehmoment symmetrisch
aufteilen und nach Vergrößerung der einen Drehmomenthälfte bei
gleichzeitig umgekehrt proportionaler Verkleinerung der anderen
Drehmomenthälfte unter so verändertem Verhältnis wieder zusammenfassen.
Beide Getriebe unterscheiden sich lediglich durch die
Ausführung der Anordnung für die Getriebesteuerung. Die sich
während des Betriebes bei den stufenlosen Getrieben nach (2) und
(3) für einen der Zweige ergebenden hohen Zahnraddrehzahlen
führen zu einem schlechten Wirkungsgrad. Da eine für den Einsatz
im Kraftfahrzeug unerläßliche Möglichkeit für den Drehrichtungswechsel
(Rückwärtsgang) bei beiden Anordnungen nicht vorgesehen
ist, lassen sich diese Getriebe nur unter Einsatz eines
zusätzlichen Wendegetriebes verwenden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine stufenlose Veränderung
des Übersetzungsverhältnisses für beide Drehrichtungen
einstellbar werden zu lassen und dabei die Reibungsverluste von
Friktionsantrieben oder hydraulischen Drehmomentwandlern durch
den ausschließlichen Einsatz von formschlüssig wirkender Übertragungstechnik
zu umgehen.
Auch durch die geringen Zahnraddrehzahlen wird ein gleich günstiger
Wirkungsgrad wie bei den heute gebräuchlichen mehrstufigen
Zahnradgetrieben (Synchron- oder Automatikgetrieben) erreicht.
Eine Leistungsbeschränkung ist nicht gegeben.
Bei Verwendung einer solchen Anordnung im Kraftfahrzeug kann auf
die Kupplung oder den Wandler als Anfahrhilfe verzichtet werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Getriebe gemäß Anspruch 1 gelöst.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand zweier Ausführungsbeispiele
und den dazugehörigen Zeichnungen näher erläutert:
Es zeigt
Fig. 1 Die Ausführungsform der Erfindung bei symmetrischer
Drehmomentaufteilung im schematischen Schnitt.
Fig. 2 Die Ausführungsform der Erfindung bei unsymmetrischer
Drehmomentaufteilung im Schnitt.
Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Anordnung der Getriebeteile in
einem Getriebegehäuse 1. Die in Fluchtlinie angeordnete Eingangs-
und Ausgangswelle verläuft mittig unterhalb der Anordnung. Aus
Gründen der Anschaulichkeit sind bei dem schematischen Schnitt in
Fig. 1 Eingangs- und Ausgangswelle in die Ebene der übrigen
beiden Wellen geklappt.
Das drehfest mit der Eingangswelle 2 verbundene Zahnrad 3 kämmt
mit der Außenverzahnung des Ausgleichsgetriebegehäuses 4. Die in
diesem Gehäuse 4 drehbar gelagerten Ausgleichskegelräder 5 stehen
in Eingriff mit den Kegelrädern 6 und 7. Das Kegelrad 6 ist
drehfest mit dem Zahnrad 8, das Kegelrad 7 ist drehfest mit dem
Zahnrad 9 verbunden. Zahnrad 10 steht mit Zahnrad 9 in Eingriff
und ist drehfest mit dem Kegelrad 11 verbunden. Zahnrad 8 ist
über das Zwischenrad 12 mit Zahnrad 13 verzahnt, welches drehfest
mit dem Kegelrad 14 verbunden ist. Die Ausgleichskegelräder 15
sind drehbar im Ausgleichsgetriebegehäuse 16 gelagert und stehen
in Eingriff mit den beiden Kegelrädern 14 und 11. Die Außenverzahnung
des Ausgleichsgetriebegehäuses 16 kämmt mit dem Zahnrad
17, welches drehfest mit der Ausgangswelle 18 verbunden ist. Von
dem Kegelrad 6 wird eine Sichelpumpe, bestehend aus dem Innenrad
19 dem Außenrad 20 und der Sichel 21 angetrieben. Von dem
Kegelrad 7 wird eine weitere Sichelpumpe, bestehend aus dem
Innenrad 22 dem Außenrad 23 und der Sichel 24, angetrieben. Die
Schaltmuffe der Klauenkupplung 25 ist drehfest und verschiebbar
auf der Hauptwelle 2 angeordnet. Das Gegenstück 26 ist drehfest
mit der Ausgangswelle 18 verbunden. Die Schaltmuffe 27 ist
drehfest und verschiebbar mit der Welle 28 verbunden. Die
zugehörigen Kupplungsklauen sind drehfest am Ausgleichsgetriebegehäuse
4 angeordnet.
Die Wirkungsweise der hier beschriebenen erfindungsmäßigen Anordnung
ist folgende:
Die Eingangsleistung wird von der Eingangswelle 2 und damit vom
Zahnrad 3 auf das Ausgleichsgetriebegehäuse 4 übertragen. Das
sich aus der Eingangsleistung und der Ausgleichsgehäusedrehzahl 4
ergebende Drehmoment wird durch die symmetrische Wirkung dieses
Ausgleichsgetriebes über die Ausgleichskegelräder 5 zu gleichen
Teilen auf die Kegelräder 6 und 7 verzweigt. Über die Zahnradanordnung
8, 12, 13 gelangt eine dieser Drehmomenthälften ohne Drehrichtungsänderung
zum Kegelrad 14. Die andere Hälfte des Drehmomentes
gelangt über die Zahnräder 9 und 10 unter Umkehrung des
Drehsinnes auf das Kegelrad 11. Da trotz der so gleichmäßig
verzweigten Übertragung des Drehmomentes unterschiedliche Drehzahlen
in den Zweigen möglich sind, werden auch entsprechend
unterschiedliche Leistungen über die beiden Zweige übertragen.
Die beiden Leistungsanteile werden unter gleichem Drehmoment von
den Ausgleichskegelrädern 15, welche gleichzeitig mit den Kegelrädern
14 und 11 in Eingriff stehen, zusammengefaßt und auf das
Ausgleichsgetriebegehäuse 16 geleitet. Über die Außenverzahnung
dieses Gehäuses 16 wird die Leistung schließlich über das Zahnrad
17 auf die Ausgangswelle 18 übertragen.
Für die in Fig. 1 gewählten Getriebeparameter ergeben sich z. B.
folgende Verhältnisse:
Bei den in den Zeilen a), b), c) und d) angenommenen Eingangsverhältnissen
dreht die Ausgangswelle in gleichem Drehsinn wie die
Eingangswelle.
Zur Verbesserung des Wirkungsgrades läßt sich das Getriebe beim
Betrieb im direkten Gang (Zeile b) über die Schaltkupplung 25, 26
überbrücken.
Zur absichernden Fixierung der Stillstandposition (Zeile e)
sollte das Ausgleichsgetriebe 4 mit der Klauenkupplung 27 gsperrt
werden.
Die in Zeile f), g), h) und i) aufgelisteten Werte ergeben sich bei
gleichzeitiger Umkehrung der Drehrichtung durch das Getriebe.
Da bei der beschriebenen Anordnung das Zusammensetzungsverhältnis
der beiden Leistungszweige innerhalb der Anordnung exakt dem
Aufteilungsverhältnis entspricht, herrscht für alle denkbaren
Übersetzungsverhältnisse ein Gleichgewichtszustand. Zur Einstellung
des gewünschten Übersetzungsverhältnisses sind die Hydraulikpumpen
19, 20, 21 und 22, 23, 24 entsprechend der Zeichnung vorgesehen.
Durch eine dem Stand der Technik entsprechende Steuer-
oder Regeleinrichtung jeweils zwischen dem Pumpeneingang und dem
Pumpenausgang (z. B. Drossel oder Stromregelventil) läßt sich über
die so beeinflußbaren Pumpendrücke und die dadurch erreichbare
Abbremsung des gewünschten Zweiges stufenlos jedes gewünschte
Übersetzungsverhältnis der erfindungsgemäßen Anordnung für den
Bereich zwischen i=1 : 1 bis i=1 : 1 erreichen. Sollten auch die
außerhalb dieses Bereiches liegenden Übersetzungsverhältnisse
einsetzbar sein, so müssen die Pumpen 19, 20, 21 bzw. 22, 23, 24 als
Hydromotor geschaltet werden.
Fig. 2 zeigt die erfindungsgemäße Anordnung der Getriebeteile in
einem Getriebegehäuse 1, welches beidseitig durch die Deckel 2
und 3 abgeschlossen wird. In dem Gehäusedeckel 2 ist das Hohlrad
4, in dem Gehäusedeckel 3 das Hohlrad 5 drehbar gelagert. Die
beiden Hohlräder 4 und 5 sind gleichzeitig als Kegelräder
ausgebildet und sind über die Zwischenräder 6 miteinander verzahnt.
Die drei Zwischenräder 6 sind um 120 Grad zueinander
versetzt im Getriebegehäuse gelagert. Im Hohlrad 4 ist ein
Planetengetriebe angeordnet. Die in der Nabe des Hohlrades 4
gelagerte Eingangswelle 7 ist drehfest mit dem Planetenradträger
8 verbunden. Die auf dem Planetenradträger 8 drehbar angeordneten
Planetenräder 9 stehen gleichzeitig mit dem Hohlrad 4 und dem
Sonnenrad 10 in Verbindung. Das Sonnenrad 10 ist drehfest mit dem
Sonnenrad 11 verbunden. Im Hohlrad 5 ist ein weiteres Planetengetriebe
angeordnet. Die Ausgangswelle 12 ist in der Nabe des
Hohlrrades 5 gelagert und drehfest mit dem Planetenradträger 13
verbunden. Die auf dem Planetenradträger 13 drehbar angeordneten
Planetenräder 14 stehen gleichzeitig mit dem Hohlrad 5 und dem
Sonnenrad 11 in Verbindung. Von den Zwischenrädern 6 wird jeweils
eine Sichelpumpe, bestehend aus dem Innenrad 15, dem Außenrad 16
und der Sichel 17, angetrieben. Von den Sonnenrädern 10 und 11
wird eine Sichelpumpe, bestehend aus dem Innenrad 18, dem
Außenrad 19 und der Sichel 20, angetrieben.
Die Wirkungsweise der hier beschriebenen erfindungsgemäßen Anordnung
ist folgende:
Die Eingangsleistung wird von der Eingangswelle 7, auf den Planetenradträger 8 übertragen. Durch die auf dem Planetenradträger 8 angeordneten Planetenräder wird das Drehmoment unter konstruktionsmäßig abhängigem Verhältnis auf das Hohlrad 4 und das Sonnenrad 10 verteilt. Der auf das Hohlrad 4 übertragene Drehmomentanteil wird über die Zwischenräder 6 mit umgekehrtem Drehsinn auf das Hohlrad 5 übertragen. Der auf das Sonnenrad 10 übertragene Drehmomentanteil wird direkt unter Beibehaltung des Drehsinns auf das Sonnenrad 11 übertragen. Über die beiden Übertragungszweige können unterschiedliche Leistungen fließen. Durch die auf dem Planetenradträger 13 gelagerten Planetenräder 14 werden die beiden Leistungsanteile unter gleichem Verhältnis wieder zusammengefaßt und auf die Ausgangswelle 12 übertragen.
Die Eingangsleistung wird von der Eingangswelle 7, auf den Planetenradträger 8 übertragen. Durch die auf dem Planetenradträger 8 angeordneten Planetenräder wird das Drehmoment unter konstruktionsmäßig abhängigem Verhältnis auf das Hohlrad 4 und das Sonnenrad 10 verteilt. Der auf das Hohlrad 4 übertragene Drehmomentanteil wird über die Zwischenräder 6 mit umgekehrtem Drehsinn auf das Hohlrad 5 übertragen. Der auf das Sonnenrad 10 übertragene Drehmomentanteil wird direkt unter Beibehaltung des Drehsinns auf das Sonnenrad 11 übertragen. Über die beiden Übertragungszweige können unterschiedliche Leistungen fließen. Durch die auf dem Planetenradträger 13 gelagerten Planetenräder 14 werden die beiden Leistungsanteile unter gleichem Verhältnis wieder zusammengefaßt und auf die Ausgangswelle 12 übertragen.
Für die in der Zeichnung gewählten Getriebeparameter ergeben sich
z. B. folgende Verhältnisse:
Die in Zeile a), b) und c) aufgelisteten Werte ergeben sich, bei
gleichzeitiger Umkehr der Drehrichtung durch das Getriebe.
Zweckmäßigerweise sollte dieser Bereich wegen der niedrigeren
Drehzahlen der Zahnräder 10 und 11 für die bevorzugte Drehrichtung
(z. B. für die Vorwärtsfahrt beim Kfz) eingesetzt werden.
Als weitere Ausbildung der Anordnung kann zur absichernden
Fixierung der Stillstandposition (Zeile d) die Eingangswelle 7
mit dem Hohlrad 4 unter bestimmtem Übersetzungsverhältnis (hier
1,5 : 1) mittels eines nicht näher dargestellten Vorschaltgetriebes
verkuppelt werden.
Bei den in den Zeilen e), f) und g) angenommenen Eingangsverhältnissen
bleibt die Drehrichtung durch das Getriebe unbeeinflußt.
Da bei der beschriebenen Anordnung das Zusammenfassungsverhältnis
der beiden Leistungszweige innerhalb der Anordnung exakt dem
Aufteilungsverhältnis entspricht, herrscht für alle denkbaren
Übersetzungsverhältnisse ein Gleichgewichtszustand. Zur Einstellung
des gewünschten Übersetzungsverhältnisses sind die Hydraulikpumpen
15, 16, 17 und 18, 19, 20 entsprechend der Zeichnung vorgesehen.
Durch eine dem Stand der Technik entsprechende Steuer-
oder Regeleinrichtung jeweils zwischen dem Pumpeneingang und dem
Pumpenausgang (z. B. Drossel oder Stromregelventil) läßt sich über
die so beeinflußbaren Pumpendrücke und die dadurch erreichbare
Abbremsung des gewünschten Zweiges stufenlos jedes gewünschte
Übersetzungsverhältnis der erfindungsgemäßen Anordnung für den
Bereich zwischen i=1 : 1 bis i=-1 : 1 erreichen. Sollten auch die
außerhalb dieses Bereiches liegenden Übersetzungsverhältnisse
einsetzbar sein, so müssen die Pumpen 15, 16, 17 bzw. 18, 19, 20 als
Hydromotor geschaltet werden.
Im Vergleich mit den heute bekannten stufenlosen Getriebeanordnungen
ergeben sich für die beschriebenen Anordnungen folgende
Vorteile:
- - kein Schlupf,
- - geringerer Verschleiß,
- - wesentlich besserer Wirkungsgrad,
- - keine Leistungsbeschränkung.
Im Vergleich mit den heute gebräuchlichen mehrstufigen Schalt-
bzw. Automatikgetrieben ergeben sich für die als Ausführungsbeispiel
2 beschriebene Anordnung folgende Vorteile:
- - geringere Herstellungskosten,
- - geringerer Aufwand an Bauteilen,
- - weniger Verschleißteile,
- - geringe Belastung der Bauteile (Planetengetriebe),
- - kleinere Abmessung,
- - geringeres Gewicht,
- - exakte Anpassung an die Getriebeaufgabe (Stufenlosigkeit),
- - Drehrichtungsumkehr ohne zusätzliche Einrichtungen,
- - keine Anfahrhilfe erforderlich (bei Verbrennungsmotoreinsatz),
- - keine Schaltkupplung nötig (nur im Vergl. zu Schaltgetrieben),
- - schaltbar unter Last (nur im Vergleich zu Schaltgetrieben),
- - besonders geeignet für Automatikbetrieb,
- - geringerer Aufwand für die Automatiksteuerung,
- - günstigerer Wirkungsgrad,
- - kein Wandler erforderlich,
- - keine Schaltrucker.
Claims (15)
1. Getriebe bei dem das Eingangsdrehmoment unter einem bestimmten,
konstruktiv vorgegebenen Verhältnis verzweigt und das
verzweigte Drehmoment wieder unter demselben ebenfalls konstruktiv
vorgegebenen Verhältnis zusammengefaßt ist, wobei
in mindestens einem der Zweige Mittel zum Erzeugen eines das
Übersetzungsverhältnis verändernden zusätzlichen Drehmomentes
vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß in einem der Zweige eine Umkehr der Drehrichtung
vorgesehen ist.
2. Getriebe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß für die Verzweigung des Drehmomentes in zwei symmetrische
Teile ein Ausgleichsgetriebe mit Stirn- oder Kegelrädern
(4, 5, 6, 7) vorgesehen ist, und daß nach erfolgter
Umkehrung der Drehrichtung mittels Zahnradtrieb (9, 10) dieser
veränderter Zweig mit dem unverändert übertragenen Zweig
durch ein weiteres Ausgleichsgetriebe (11, 14, 15, 16) wieder
zusammengefaßt ist (Fig. 1).
3. Getriebe nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Fixierung der Stillstandposition das Ausgleichsgetriebe
(4, 6, 5, 7) eine Sperreinrichtung (4, 27) vorgesehen ist
(Fig. 1).
4. Getriebe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß bei eingestelltem Übersetzungsverhältnis von 1 : 1 eine
zwischen der Eingangswelle (2) und der Ausgangswelle (18)
angeordnete Überbrückungskupplung schaltbar ist.
5. Getriebe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß für die Verzweigung des Drehmomentes in zwei unterschiedliche
Teile ein Planetengetriebe (8, 9, 10) vorgesehen
ist, und daß nach erfolgter Umkehrung der Drehrichtung in
einem Drehmomentzweig mittels Zwischenräder (6) die beiden
Drehmomentanteile durch ein weiteres Planetengetriebe
(11, 13, 14) wieder zusammengefaßt sind (Fig. 2).
6. Getriebe nach Anspruch 1 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Fixierung der Stillstandposition die Eingangwelle
(7) und das Hohlrad (4) über ein geeignetes Vorschaltgetriebe
mit entsprechendem Übersetzungsverhältnis kuppelbar
ist (Fig. 2).
7. Getriebe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Veränderung des Übersetzungsverhältnisses mindestens
eine Hydraulikpumpe (18, 19, 20 und 15, 16, 17) vorgesehen ist
(Fig. 2).
8. Getriebe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Veränderung des Übersetzungsverhältnisses mindestens eine Magnetpulverkupplung
vorgesehen ist.
9. Getriebe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Veränderung des Übersetzungsverhältnisses mindestens eine Wirbelstrombremse
vorgesehen ist.
10. Getriebe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Veränderung des Übersetzungsverhältnisses mindestens eine mechanische
Kupplung vorgesehen ist.
11. Getriebe nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Veränderung des Übersetzungsverhältnisses mindestens ein Generator
vorgesehen ist.
12. Getriebe nach einem der Ansprüche 3 oder 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Einstellung des Übersetzungsverhältnisses eine Einstelleinrichtung
vorgesehen ist.
13. Getriebe nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beeinflussung der Einstelleinrichtung in Abhängigkeit
von der Motorlast erfolgt.
14. Getriebe nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beeinflussung der Einstelleinrichtung in Abhängigkeit
von der Motordrehzahl erfolgt.
15. Getriebe nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Beeinflussung der Einstelleinrichtung in Abhängigkeit
von der Belastung und der Drehzahl erfolgt.
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