DE4205452A1 - Schuppenkatalog zur katalogisierung von aus mehreren einzelelementen zusammensetzbaren gegenstaenden - Google Patents

Schuppenkatalog zur katalogisierung von aus mehreren einzelelementen zusammensetzbaren gegenstaenden

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DE4205452A1
DE4205452A1 DE19924205452 DE4205452A DE4205452A1 DE 4205452 A1 DE4205452 A1 DE 4205452A1 DE 19924205452 DE19924205452 DE 19924205452 DE 4205452 A DE4205452 A DE 4205452A DE 4205452 A1 DE4205452 A1 DE 4205452A1
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  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Schuppenkatalog zur Kata­ logisierung von aus mehreren Einzelelementen zusammen­ setzbaren Gegenständen, wie Einschubgestelle und in diese einschiebbare elektrische Geräte und deren Einzelteile und Zubehör.
Es sind bereits Kataloge, insbesondere solche in Buchform, bekannt, bei denen einzelne Blätter schuppenartig versetzt angeordnet sind, um so das Auffinden bestimmter Produkt­ gruppen zu erleichtern, wobei auf die durch die Schuppung frei bleibenden Randbereiche Hinweise auf diese Produkt­ gruppen gegeben werden können. Es ist auch bekannt, bei­ spielsweise bei Wörterbüchern den Beginn von Wörtern mit bestimmten Anfangsbuchstaben dadurch deutlicher hervortreten zu lassen, daß in den Buchblock vorspringende Blätter eingeschossen sind, auf denen dieser Buchstabe angegeben ist, oder daß im Bereich des Neubeginns eines Buchstabens die Seiten, die ihm vorausgehen, eingeschnitten sind, um so einen auf dieser Seite angebrachten Hinweis sichtbar werden zu lassen und auch um für den Daumen einen Eingriff zu liefern, um so diese Seite leichter aufschlagen zu können.
Die vorliegende Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen derartigen Schuppenkatalog dahingehend weiter zu entwickeln, daß das Zusammenstellen von aus Einzelelementen zusammensetzbaren Gegenständen erleichtert wird, insbe­ sondere aber die Erstellung eines Bestellzettels, aus dem die den Katalog herausgebende Lieferfirma ohne große Mühe den gewünschten Gegenstand, beispielsweise dessen Bestell­ nummer, ermitteln kann, ohne daß dazu der Besteller in umständlicher Weise komplizierte Kennzeichnungsmerkmale aus dem Katalog herausziehen und auf den Bestellzettel über­ tragen muß.
Insbesondere soll die Fernübertragung derartiger einen zu bestellenden Gegenstand betreffenden Informationen er­ leichtert werden.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß der Schuppenkatalog folgenden Aufbau hat:
  • a) Er umfaßt mehrere Blätter, die an einer Kante miteinander verbunden oder bündig aneinanderlegbar sind,
  • b) die Blätter haben unterschiedliche Größe und sind derart aufeinandergelegt, daß kleinere Blätter oberhalb größerer Blätter liegen und dadurch Randbereiche aller oder zumindest einiger Blätter auch im aufeinandergelegten Zustand der Blätter sichtbar bleiben,
  • c) die sichtbaren Randbereiche der Blätter sind mit Markierungen und/oder mit mittels einem Schreibstift oder dergleichen markierbaren Feldern versehen, die zusammen mit dem obersten Blatt ein im wesentlichen flächiges Muster solcher Abmessung ergeben, daß dieses auf die Sichtfläche einer üblichen Kopier- oder Fernkopiereinrichtung gelegt und eine Hartkopie erstellt oder als eine Fernkopie übertragen werden kann.
Durch diese Maßnahme beschränkt sich die Mühewaltung des Bestellers eines aus mehreren Teilen bestehenden Gegen­ standes darauf, den Schuppenkatalog durchzusehen, die für ihn in Frage kommenden Einzelteile des Gegenstandes auszu­ wählen, am Randbereich die zu dem Gegenstand oder dessen Einzelteil gehörende Markierung mit einem Schreibstift oder dergleichen zu markieren, beispielsweise anzukreuzen, schließlich den Schuppenkatalog als Ganzes dem Lieferanten zurückzureichen oder diesen auf ein Kopiergerät oder Fern­ kopiergerät zu legen, derart, daß die Markierungen auf der Sichtfläche des Gerätes zu liegen kommen, die Kopie zu erstellen und dem Lieferanten zuzusenden oder dem Lieferanten direkt eine Fernkopie zukommen zu lassen.
Außer dem Aussuchen und Ankreuzen müssen somit keinerlei Schreibarbeiten mehr ausgeführt werden, insbesondere ent­ fällt dann das mühsame Eintragen von Bestellnummern in Auftragslisten. Auch fällt es Bestellern häufig schwer, auf einen üblichen Katalog angeordnete Bestandteile eines gewünschten Gegenstandes korrekt den dort angegebenen Bestellnummern zuzuordnen. Desweiteren sind übliche Kataloge häufig zwar sehr informativ, aber für einen ungeübten Kunden ist es meist ohne Beratung durch die Lieferfirma nicht möglich, korrekt die richtige Bestellung aufzugeben. Der Schuppenkatalog erlaubt dagegen eine systematische Anordnung der Bestandteile eines zu bestellenden Gegenstandes und dessen Einzelteile und Zubehörteile, insbesondere dann, wenn für jedes Gerät oder Gerätegruppe ein eigener Schuppen­ katalog vorbereitet werden kann, wobei der Gesamtgegenstand oder die Gruppe vorzugsweise auf dem obersten Blatt dar­ gestellt ist, so daß leicht erkennbar ist, ohne den Katalog aufschlagen zu müssen, welcher Gegenstand oder welche Gruppe hier beschrieben wird. Die weiteren Blätter können dann Abwandlungen dieses Gegenstandes und/oder Einzelteile und/oder Zubehörteile oder Gruppenmitglieder zum Inhalt haben, wobei diese dann erst nach Aufschlagen des Kataloges im einzelnen erkennbar werden.
Um den Bestellvorgang noch leichter zu machen, ist es günstig, wenn das oberste, kleinste Blatt auch ein Feld aufweist, in dem die Bestellerangaben untergebracht werden können, entweder durch Stempeleindruck, durch Eintragung von Hand, oder aber einfach durch Auflegen eines entsprechenden, die Angabe enthaltenden Zettels während des Kopiervorganges. Die Angabe des Bestellers kann ggf. durch die Unterschrift des bestellenden Mitarbeiters der Firma ergänzt sein.
Der Schuppenkatalog kann in einfacher Weise durch Zusammen­ fügen von mehreren Einzelbögen aus Papier o. dgl. mit unterschiedlicher Länge und/oder auch unterschiedlicher Breite hergestellt sein, wobei die Blätter an zumindest einer Kante, vorzugsweise aber an zwei zueinander senk­ rechten Kanten zueinander ausgerichtet sind. An einer dieser ausgerichteten Kantenbereiche könnten die Blätter vor­ zugsweise miteinander fest verbunden sein, wie durch Heften, Verkleben oder ähnlichem.
Eine Schuppenbildung kann aber auch mit Blättern erfolgen, die gleich groß sind. Dazu wäre es beispielsweise möglich, insgesamt 2n Blätter vorzusehen, gebildet aus n gleich großen Papierbögen, die jeweils einmal gefalzt sind, und zwar an einer jeweils um eine Randbereichsbreite bezüglich eines Randes verschobenen Falzlinie. Aus beispielsweise drei Bögen könnten dann sechs Blätter hergestellt werden, die jeweils an einer anderen Mittellinie geknickt werden, wobei diese drei gefalzten Bögen ineinandergesteckt werden können, derart, daß ein Deckblatt entsteht, gefolgt von fünf weiteren Blättern, die jeweils mit einem Randbereich über die darüberliegenden Blätter vorstehen.
Rechnet man das Deckblatt hinzu, entstehen aus n Blättern insgesamt 2n Randbereiche, die sichtbar sind.
Die Randbereiche können dann mit Markierungen oder mit Markierungsfeldern versehen sein, die auf die auf den einzelnen Blättern dargestellten Gegenstände oder Einzel­ elemente bezogen sind.
Die Markierungen und/oder Markierungsfelder können ins­ besondere ein Flächenraster bilden, das mittels einer Maske oder auch durch elektronische Abtastung auswertbar ist, beispielsweise mit Hilfe eines Computers, wodurch eine Bestellnummer oder ähnliches festgelegt oder zugeordnet werden kann, die sich auf den zu bestellenden Gegenstand oder dessen Einzelteile oder dessen Zubehörteile beziehen.
Die Markierung kann aus einem in dem Markierungsfeld ange­ brachten Schreibstiftstrich oder Schreibstiftkreuz gebildet sein. Es ist günstig, wenn die Markierung eine von Blatt zu Blatt kontinuierlich ansteigende Kennung umfaßt, wie A, B, C,... oder 1 , 2, 3,..., vorzugsweise an einem Randbe­ reichende angebracht.
Die Markierung eines jeden Blattes kann aber auch noch kontinuierlich ansteigende Kennungen umfassen, wie a, b, c,... oder I, II, III,..., die von der Kennung zur Unter­ scheidung der Blätter abweichen und vorzugsweise entlang der Randbereicherstreckung angebracht sind.
Damit ergibt sich ein Feldraster, das leicht abgelesen und notiert werden kann, oder daß auch leicht von einer Ab­ tasteinrichtung ermittelt werden kann, um dann anschließend diese zusammengesetzten, aus Buchstaben, Zahlen oder sonstigen Zeichen bestehenden Kennung einer bestimmten Bestellnummer zuzuordnen, die dann für den weiteren Bestell­ vorgang verwendet wird.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand von Ausführungs­ beispielen näher erläutert, die in den Zeichnungen dar­ gestellt sind.
Es zeigt:
Fig. 1 in einer Draufsicht einen erfindungsgemäß aus­ gestalteten Schuppenkatalog, zusammengesetzt aus Bögen unterschiedlicher Breite und Länge;
Fig. 2 in leicht perspektivischer Darstellung einen Schuppenkatalog anderer Ausführungsform, bei der die einzelnen Ränder des Katalogs aus Bögen gleicher Größe hergestellt wurden;
Fig. 3 und Fig. 4 jeweils in einer Draufsicht zwei aufeinander­ folgende Bögen des Katalogs gemäß Fig. 2, zur Erläuterung der unterschiedlichen Falzung;
Fig. 5 den Bogen der Fig. 4 nach dessen Falzung;
Fig. 6 eine zur Ermittlung von Bestellnummern geeignete Maske;
Fig. 7 einen Katalog ähnlich der in Fig. 2 dargestellten Art nach der Eintragung von Markierungen auf den Randbereichen, Eintragung der Angabe der Be­ stellerfirma, Anbringung der Unterschrift der bestellenden Person und Herstellung einer Kopie des Katalogs, nämlich des Deckblatts und der Randbereiche der darunterfolgenden Blätter;
Fig. 8 in leicht perspektivischer Darstellung einen Schuppenkatalog noch anderer Ausführungsform;
Fig. 9 einen Bogen des Katalogs gemäß Fig. 8; und
Fig. 10 eine noch andere Ausführungsform eines Schuppen­ katalogs.
In Fig. 1 ist eine erste Ausführungsform eines erfindungs­ gemäß gestalteten Schuppenkatalogs 10 zu erkennen, bestehend aus mehreren Blättern 12, 14, 16, 18, die an einer Kante 20 bündig aneinanderliegen und dort auch miteinander verbunden sind, beispielsweise durch Heften, Kleben oder sonstige übliche Mittel. Die Blätter sind rechteckig und haben, wie die Figur auch deutlich erkennen läßt, unterschiedliche Größe, wobei das oberste Blatt 12 die kleinste Größe auf­ weist, das darunterliegende Blatt 14 sowohl eine größere Breite wie auch eine größere Höhe besitzt, das darunter­ liegende Blatt 16 eine noch größere Breite und eine noch größere Höhe und das noch weiter darunterliegende Blatt 18 erneut eine weiter vergrößerte Breite und eine weiter vergrößerte Höhe aufweist. Bei der Anordnung gemäß Fig. 1 sind die Unterkanten der Blätter 12, 14, 16 und 18 ebenfalls zueinander ausgerichtet und bilden gemeinsam die Katalog­ unterkante 22, an der jedoch keine Verklebung oder Ver­ bindung der einzelnen Blätter erfolgt, so daß der in Fig. 1 dargestellte Katalog mit den Blättern 12, 14, 16 und 18 ähnlich wie ein Buch oder Heft um die Kante 20 aufgeklappt und wieder zugeschlagen werden kann.
Durch die unterschiedlichen Größen und die beschriebene Stapelung der einzelnen Blätter 12 bis 18 bleibt jeweils ein Randbereich 24, 26 bzw. 28 der unterhalb des Deckblattes 12 liegenden weiteren Blätter 14, 16 und 18 frei sichtbar, welcher Randbereich hier sowohl gegenüber der Kante 20 wie auch gegenüber der Kante 22 sich ergibt. Die Randbereiche der Blätter sind mit Markierungen 30 bzw. mit markierbaren Feldern 32 versehen, die zusammen mit der vom Deckblatt 12 gebildeten Fläche 34 ein im wesentlichen flächiges Muster solcher Abmessung ergeben, daß dieses auf das Sichtfenster einer üblichen Kopier- oder Fernkopiereinrichtung gelegt und dabei eine Hartkopie hergestellt oder eine Fernkopie über­ tragen werden kann. Dazu ist es lediglich erforderlich, daß die Abmessungen über alles, siehe die Maße A und B, die kopierbare Fläche eines derartigen Gerätes nicht über­ schreitet, beispielsweise das Format eines DIN A4 Bogens nicht überschreitet.
In Fig. 2 ist eine abgewandelte Ausführungsform eines Schuppenkataloges 110 zu erkennen, wiederum bestehend aus Blättern 112, 114, 116, 118, usw., die wiederum an einer Kante 120 bündig aneinanderliegen und wiederum unterschied­ liche Größe haben, allerdings diesmal nur hinsichtlich ihrer Breite, während die Höhe aller Blätter gleich ist und sich dadurch die einzelnen Blätter auch an den Kanten 122 und an der gegenüberliegenden Kante 123 bündig aneinanderlegen lassen. Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 ergeben sich dadurch nur gegenüberliegend der Kante 120 erneut Rand­ bereiche 124, 126, 128 usw., die erneut mit Markierungen 30 versehen sind und auch Markierungsfelder 32 umfassen. Selbstverständlich kann das erste Blatt 34 gemäß Fig. 1 bzw. 134 gemäß Fig. 2 ebenfalls derartige Markierungen 30 oder Markierungsflächen 32 aufweisen, bei der dargestellten Ausführungsform gemäß Fig. 2 ist jedoch das oberste, und damit kleinste Blatt mit der Abbildung eines (zusammen­ gesetzten) Gegenstandes 36 versehen, desweiteren kann der Hinweis auf die Herstellerfirma oder die Vertriebsfirma für diesen Gegenstand 36 angegeben sein, beispielsweise wie bei 38 angedeutet. Damit bildet das Deckblatt 134 sozusagen den Katalogtitel und erlaubt ein einfaches Identifizieren des Gegenstandes, der in diesem Katalog näher erläutert ist. Auf den darunterliegenden Blättern 114, 116, 118 wird man dann beispielsweise Abwandlungen des Gegenstandes des Deckblattes 112 wiedergeben, oder Einzelteile oder auch Zubehörteile dazu, wie im folgenden noch näher erläutert wird.
Das oberste Blatt 112 kann noch zusätzlich ein Leerfeld 40 aufweisen, siehe Fig. 2 in gestrichelter Form angedeutet, in welchem Firma und Firmenadresse eines Kunden des Heraus­ gebers des Katalogs eingedruckt oder eingeschrieben werden kann, beispielsweise zu dem Zweck, den Katalog in einen Fensterumschlag passender Größe einzustecken und diesen dann per Post an den Kunden zu versenden, wobei das Feld 40 so angeordnet sein könnte, daß es unter das übliche Fenster von üblichen Fensterbriefumschlägen beispielsweise im Format DIN A4 zu liegen kommt.
Bei der in Fig. 2 erkennbaren Ausführungsform ist der Schuppenkatalog dadurch gebildet, daß eine bestimmte Anzahl von gleich großen Papierbögen, wie sie beispielsweise in den Fig. 3 und 4 dargestellt sind, jeweils einmal parallel zu der späteren Randbereicherstreckung gefalzt werden, siehe die Bezugszahl 42 in Fig. 3 und 142 in Fig. 4, wobei die beiden Falze 42, 142 von den beiden dazu parallelen End­ kanten des jeweiligen Bogens 46, 48 jeweils einen anderen Abstand aufweisen, bezüglich der Bögen gemäß Fig. 3 und 4 beispielsweise einen Abstandsunterschied gemäß Bezugszahl 44 aufweisen. Nimmt man zwei weitere Bögen und falzt diese jeweils um Knicklinien, die wiederum um das Abstandsmaß 44 gemäß Fig. 4 nach rechts verschoben sind, und legt dann diese vier Bögen, die jeweils zwei Blätter bilden, wie in Fig. 2 dargestellt ineinander, ergeben die vier Knicklinien 42, 142 die Kante 120 und es entstehen auf der gegenüber­ liegenden Seite des dadurch gebildeten Schuppenkatalogs Randbereiche, die mit A, B, C, D, E, F und G markiert sein mögen. Die Breite dieser Randbereiche entspricht im wesent­ lichen der Knickverschiebung gemäß der Bezugszahl 44. Auf diese Weise entstehen aus einer Anzahl von n gleich großen Papierbögen 46, 48 durch die genannte Falzung 42, 142 insgesamt 2n Blätter 112, 114, 116, 118 usw., die jeweils (wenn man das Deckblatt 112 hinzurechnet) einen Randbereich bilden, so daß 2n Randbereiche vorhanden sind.
Während das erste Blatt 112, wie bereits erläutert, zweck­ mäßigerweise den Gesamtgegenstand oder einen zusammenge­ setzten Gegenstand zeigt, siehe Bezugszahl 36, wird man die weiter darunterliegenden Blätter, wie auch in den Fig. 3 und 4 erkennbar, mit alternativen Ausführungsformen oder auch mit Darstellungen von Einzelelementen versehen, die den auf dem Deckblatt gezeigten Gegenstand 36 näher erläutern oder dessen Einzelteile und Zubehörteile dem Kunden nahe bringen. Wenn beispielsweise auf dem Deckblatt 112 ein Schrankgehäuse zu erkennen ist, in dem mehrere Einschübe untergebracht sind, zeigt das in Fig. 3 dargestellte Blatt mit dem Rand­ bereich G einen derartigen Einschub 50 in einer perspektivischen Darstellung sowie in einer Darstellung von oben (51), ggf. mit erläuterndem Text (52), desweiteren z. B. einem Befestigungswinkel 54, Handgriffe 56 und Füße 58. Entsprechend könnte auf dem in Fig. 4 dargestellten Blatt mit der Kennung F ein Einschub dargestellt sein, der zwei unterschiedliche Frontplatten aufweisen könnte, die eben­ falls schematisch dargestellt wären. Zur Kennzeichnung dieser Einzelteile könnten auf dem Randstreifen weitere Markierungselemente vorgesehen sein, beispielsweise die Markierungen a, b, c usw., und es wäre z. B. möglich, die einzelnen auf dem Katalogblatt dargestellten Elemente zu diesen Markierungen in bestimmten Bezug zu setzen. Bei der in Fig. 3 dargestellten beispielhaften Darstellung trägt der Randstreifen die Markierung G und der Einschub 50 ist mit der Untermarkierung a durch einen Pfeil verknüpft. Der Befestigungswinkel 54 wäre mit der Untermarkierung c in Verbindung zu bringen, während der Handgriff 56 mit der Markierung d in Verbindung zu bringen ist. Entsprechend ist der Fuß 58 mit der Markierung f gekennzeichnet.
In analoger Weise ist gemäß Fig. 4 beispielsweise ein Ein­ schubgehäuse mit der Kennung "a" versehen, eine zugehörige Frontplatte erster Ausführungsform mit der Kennung "b" und eine weitere, andere Ausführungsform einer Frontplatte mit der Kennung "g".
Durch Falten dieses Bogens 48, der in Fig. 4 dargestellt ist, gelangt eine bisher rückseitig angeordnete Fläche nach vorne, wie in Fig. 5 zu erkennen ist, auf der beispielsweise ein Schrankgestell zu erkennen ist, dessen verschiedene Verstrebungen an dem Randbereich mit der Kennung "A" und den Einzelkennungen b, c, d versehen sind. Der in Fig. 5 dar­ gestellte gefaltete Bogen bildet in der Fig. 2 die beiden Blätter 114 und 214, der in Fig. 3 dargestellte Bogen würde nach Faltung die beiden Blätter 112, 212 gemäß Fig. 2 dar­ stellen. Mit dem in Fig. 2 dargestellten Blatt 116 ist das Blatt 216 durch Faltung verbunden, und mit dem Blatt 118 das Blatt 218. Die Blätter 114, 116, 118, 218, 216, 214 und 212 bilden Randstreifen mit den Bezeichnungen A, B, C, D, E, F, G, die rasterartig nebeneinander liegen und ihrerseits aufgeteilt sind und gemeinsam Zeilen bilden, die, siehe auch Fig. 7, wiederum in einer vorzugsweise fortlaufenden Weise gekennzeichnet sein können, beispielsweise unterteilt in die einzelnen Zeilen mit den Bezeichnungen a, b, c, d, e, f, g. Die Darstellung der Fig. 7 soll eine Hartkopie oder eine Fernkopie darstellen, die sich dann ergibt, wenn man den Katalog gemäß Fig. 2 auf ein Kopiergerät oder auf ein Fern­ kopiergerät legt und eine Kopie anfertigt oder an einen Empfänger überträgt, wo eine Fernkopie entsteht. Die Fig. 7 läßt besonders deutlich erkennen, daß durch die Randbereiche ein Markierungsraster gebildet wird, das z. B. aus Zeilen und Spalten besteht, wobei einzelne der Rasterfelder in besonderer Weise, nämlich hier durch ein Kreuz mittels eines Schreibstiftes markiert sind. So hat der Kunde beispiels­ weise auf dem Rand G das Feld "f" angekreuzt und damit kundgetan, daß er für seinen Bedarf die Füße mit der Bezugs­ zahl 58 wünscht (Fig. 3). Je nach Anordnung der einzelnen Elemente auf den verschieden Bögen und Blättern bedeutet ein bestimmtes Muster auf dem Raster gemäß Fig. 7 eine ganz bestimmte Kombination von Einzelelementen, die von einem Kunden gewünscht wird. Diese Kombination kann zu einem Gegenstand führen, der z. B. sehr häufig gewünscht wird, in welchem Falle die Anfertigung einer entsprechenden Schablone gemäß Fig. 6 sinnvoll wäre, in der die entsprechenden Felder hervorgehoben sind und sofort erkennen lassen, daß eine ganz bestimmte Kombination hier wieder einmal von einem Kunden gewünscht wird, zu welcher Kombination beispielsweise eine ganz bestimmte Bestellnummer gehört. Entsprechend lassen sich aber auch für die einzelnen Felder Bestellnummern zuordnen, wie sie beispielsweise in Fig. 6 links angedeutet sind.
Durch diese Markierungen und durch die entsprechenden Markierungsfelder und das von ihnen gebildete Flächenraster läßt sich somit eine von einem Kunden ausgeführte Bestellung wesentlich effizienter und schneller bearbeiten, sogar eine Bearbeitung mittels eines elektronischen Abtastverfahrens durch einen Computer wäre möglich. So könnte das Feld, das z. B. gemäß Fig. 7 per Telefax dem Hersteller oder der Auslieferfirma zugegangen ist, dazu dienen, eine zugehörige Bestellnummer zu ermitteln und dadurch eine Bestellung außerordentlich schnell zu bearbeiten und einen ent­ sprechenden Gegenstand dem Kunden schnellstens auszuliefern.
Umgekehrt hat es auch der Kunde leichter, indem er nicht in mühevoller Weise, wie bisher bei Katalogen üblich, eine Katalognummer zu einem gewünschten Gegenstand heraussuchen und dann in eine Liste eintragen muß, sondern es genügt, daß er das entsprechende Blatt aufschlägt, beispielsweise das gemäß Fig. 3, dort sich anhand der Bilddarstellung klar wird, was er benötigt, und dann eine entsprechende Markie­ rung innerhalb des Randstreifens, z. B. des Randstreifens G gemäß Fig. 3 vornimmt und dort z. B. das Feld "f" markiert. Ähnlich wird er auf den anderen Seiten des Schuppenkatalogs seine entsprechenden Markierungen anordnen und einfach ein Kreuz, einen Kreis oder einen Strich oder eine sonstige Markierung in dem zugehörigen Feld anbringen. Schließlich, wenn er alle Blätter durchgegangen ist und die entsprechen­ den Einzelteile auf den einzelnen Randstreifen A, B, usw. angebracht hat, klappt er den Schuppenkatalog wieder zu, bringt beispielsweise (wenn nicht ohnehin seine Adresse in einem Adressenfeld 40 bereits vorhanden ist) in einem ent­ sprechenden, dafür vorgesehenen Feld 140 seine Firmendaten an, ggf. ergänzt durch eine Unterschrift 141 der bestellen­ den Person, und legt die so entstandene Anordnung aus Deck­ blatt 112 und Randbereichen 30 auf einen Kopierer oder Fernkopierer, zieht eine Hartkopie dieser Anordnung und versendet sie an den Katalogherausgeber (wie Hersteller oder Vertreiber des gewünschten Gegenstandes) oder sendet eine entsprechende Telekopie an diese für die Lieferung dann zuständige Firma.
Damit entfallen wesentliche bisher notwendige Schreib­ arbeiten, wie Ausfüllen eines Bestellscheins, einschließlich Eintragen von Bestellnummern usw.
Es ist klar, daß ggf. die Anzahl der gewünschten Gegenstände auch dadurch gekennzeichnet werden kann, daß anstelle des Kreuzes eine entsprechende Zahl genannt wird, beispielsweise könnte in dem Feld "f" der Spalte "G" gemäß Fig. 7 statt dem Kreuz die Zahl 4 eingetragen werden, was bedeuten würde, daß vier Füße (oder auch vier Sätze von Füßen) benötigt werden.
In Fig. 8 ist zu erkennen, daß bei einem Schuppenkatalog, der aus gleich großen Blättern aufgebaut ist, die Falzung und Anordnung dieser Blätter so getroffen sein kann, daß praktisch zwei miteinander verbundene Schuppenkataloge mit Randbereichen, 310 bzw. 410, entstehen, z. B. zur Erfassung zweier unterschiedlicher Produktgruppen, wobei die Rand­ bereiche des einen Katalogs, 410, (auch) im "zugeklappten" Zustand der Anordnung sichtbar und kopierbar ist, während der zweite Katalog, 310, erst nach "Aufklappen" sichtbar und kopierbar ist. Die Randbereiche beider Katalogteile sind nicht gleichzeitig sichtbar, was Vorteile haben kann. Z. B. ist im aufgeklappten Zustand entweder der eine (310) oder (nach Umdrehen des Ganzen) der andere Katalog (410) mit seinen Randbereichen sichtbar. Es gibt somit kein "Durch­ einander", was bei elektronischer Abtastung wichtig sein kann.
Die Fig. 9 zeigt einen bei 342 gefalzten Bogen 348 ähnlich dem Bogen 48 gemäß Fig. 4. Hier sind Möbel bzw. Möbel­ elemente dargestellt, die natürlich auch mit einem er­ findungsgemäßen Schuppenkatalog angeboten werden können, wobei der Bogen 348 z. B. ein Blatt 314 ausschließlich Text und ein Blatt 414 ausschließlich bildliche Darstellungen umfassen mag.
In Fig. 10 ist zu erkennen, daß ein Schuppenkatalog 510 seine Kante 520, an der die einzelnen Blätter 512, 514, 516 miteinander verbunden oder aneinandergelegt sind, auch auf der "rechten Seite" haben kann (in Fig. 1 ist die Kante 20 auf der "linken Seite"), und daß an allen drei anderen Rändern der Blätter "Randbereiche" vorgesehen sind, die markiert werden können (in Fig. 1 sind es nur zwei der anderen drei Ränder). Gestrichelt dargestellt sind in Fig. 10 Blätter eines weiteren Katalogs 610 mit links liegender Kante 620. Mehrere Kataloge der Art 510 können zu einem "Sammelkatalog" vereinigt werden, wobei durch entsprechendes Aufschlagen jeweils nur ein Katalog mit seinen Randbereichen sichtbar ist. Gleiches gilt natürlich für Kataloge der Art 610.
Es kann aber auch ein Katalog der Art 510 mit einem der Art 610 verbunden werden (z. B. durch Vereinigung der Kanten 520 und 620), derart, daß die Randbereiche beider Kataloge gleichzeitig sichtbar sind.

Claims (12)

1. Schuppenkatalog (10) zur Katalogisierung von aus mehreren Einzelelementen zusammensetzbaren Gegen­ ständen, wie Einschubgestelle und in diese einschieb­ bare elektrische Geräte und deren Einzelteile und Zubehör, dadurch gekennzeichnet, daß der Schuppen­ katalog (10) folgenden Aufbau hat:
  • a) Er umfaßt mehrere Blätter (12, 14, 16, 18), die an einer Kante (20) miteinander verbunden oder bündig aneinander legbar sind,
  • b) die Blätter (12, 14, 16, 18) haben unterschiedliche Größe und sind derart aufeinandergelegt, daß kleinere Blätter (12) oberhalb größerer Blätter (14, 16, 18) liegen und dadurch Randbereiche (24, 26, 28) aller oder zumindest einiger Blätter (14, 16, 18) auch im auf­ einandergelegten Zustand der Blätter sichtbar bleiben,
  • c) die sichtbaren Randbereiche (24, 26, 28) der Blätter (14, 16, 18) sind mit Markierungen (30) und/oder mit mittels Schreibstift o. dgl. markierbaren Feldern (32) versehen, die zusammen mit dem obersten Blatt (12) ein im wesentlichen flächenhaftes Muster solcher Ab­ messungen (A, B) ergeben, daß dieses Muster auf die Sichtfläche einer üblichen Kopier- oder Fernkopierein­ richtung gelegt und eine Hartkopie des Musters erstellt oder eine Fernkopie des Musters übertragen werden kann.
2. Schuppenkatalog nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das oberste, kleinste Blatt (112) den zusammengesetzten Gegenstand (36) abbildet die weiteren Blätter (114, 116 und 118, 218, 216, 214, 212) Abwandlungen und/oder Einzelteile und/oder Zubehörteile zu dem Gegenstand (Fig. 3, Fig. 4, Fig. 5).
3. Schuppenkatalog nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das oberste kleinste Blatt (112) ein Feld (40, 140) für die Angabe des Bestellers oder Kundens der den Katalog herausgebenden Firma und ggf. ein Feld für eine Unterschrift des Bestellers (141) umfaßt.
4. Schuppenkatalog nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schuppenkatalog (10) durch Zusammenfügen von mehreren Einzelbögen (12, 14, 16, 18) aus Papier o. dgl. mit unterschiedlicher Länge und/oder unterschiedlicher Breite hergestellt ist, wobei die Blätter an zumindest einer Kante (20), vorzugsweise an zwei zueinander senkrechten Kanten (20, 22), zueinander ausgerichtet sind und an einer Kante (20) miteinander verbunden sind, wie durch Heften, Verkleben o. dgl. (Fig. 1).
5. Schuppenkatalog nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schuppenkatalog (10) insgesamt 2n Blätter (112, 114, 116, 118, 218, 216, 214, 212) umfaßt, gebildet aus n gleich großen Papier­ bögen (z. B. 46, 48), die jeweils einmal gefalzt (42, 242) sind, und zwar an einer jeweils um eine Rand­ bereichbreite (44) bezüglich eines vom Randbereich parallelen Randes verschobenen Falzlinie (42, 142).
6. Schuppenkatalog nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Falzlinien (42, 142) der n Bögen so angeordnet und die Bögen bzw. Blätter so ineinander gelegt sind, daß insgesamt 2n Randbereiche sichtbar sind (Fig. 2).
7. Schuppenkatalog nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Randbereich (24, 26, 28) mit Markierungen oder Markierungsfeldern (30, 32) versehen sind, die durch Anordnung oder durch zeich­ nerische Darstellung (Pfeil 60 in Fig. 4) auf bestimmte dargestellte Gegenstände oder deren Einzelelemente hinweisen.
8. Schuppenkatalog nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierungen und/oder Markierungsfelder (30, 32) ein Flächenraster (Fig. 7) bilden, das mittels Maske (Fig. 6) und/oder elek­ tronischer Abtastung durch einen Computer auswertbar ist.
9. Schuppenkatalog nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierung aus einem in dem Markierungsfeld (32) angebrachten Schreibstift­ strich, Schreibstiftkreuz o. dgl. gebildet ist.
10. Schuppenkatalog nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Markierung (30) eine von Blatt zu Blatt kontinuierlich ansteigende Kennung umfassen, wie A, B, C... oder 1 , 2, 3..., vorzugsweise angebracht an einem Randbereichende.
11. Schuppenkatalog nach Anspruch 10, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Markierung (30) eines jeden Blattes kontinuierlich ansteigende Kennungen umfaßt, wie a, b, c... oder I, II, III..., die von der Kennung zur Unterscheidung der einzelnen Blätter unterschiedlich ist und vorzugsweise entlang der Randbereicherstreckung angebracht ist.
12. Schuppenkatalog nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , dadurch gekennzeichnet, daß zur Markierung der Anzahl der gewünschten Einzelelemente oder Gegenstände die Stiftmarkierung (anstelle des Kreuzes o. dgl.) durch Angabe der entsprechenden Anzahl erfolgt.
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