DE4212178A1 - Automatisierte Montageeinrichtung - Google Patents
Automatisierte MontageeinrichtungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23P—METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; COMBINED OPERATIONS; UNIVERSAL MACHINE TOOLS
- B23P21/00—Machines for assembling a multiplicity of different parts to compose units, with or without preceding or subsequent working of such parts, e.g. with program control
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q37/00—Metal-working machines, or constructional combinations thereof, built-up from units designed so that at least some of the units can form parts of different machines or combinations; Units therefor in so far as the feature of interchangeability is important
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25J—MANIPULATORS; CHAMBERS PROVIDED WITH MANIPULATION DEVICES
- B25J21/00—Chambers provided with manipulation devices
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Robotics (AREA)
- Automatic Assembly (AREA)
Description
Automatisierte Montageeinrichtung mit mindestens einem Manipulationsroboter,
einem Montagewerkzeug und mindestens einer Montagestation mit mindestens einer
Spannvorrichtung für ein zu komplettierendes Werkstück sowie mit
Werkstücktransportmitteln.
Montageeinrichtungen der o.g. Art sind aus Betrieben mit einer automatisierten
Produktion bekannt. Die automatisierten Montageeinrichtungen sind hier z. B.
miteinander zu Montagelinien verbunden, wobei jede Montageeinrichtung eine Station
innerhalb der jeweiligen Montagelinie bildet, in der ein bestimmter Fertigungsschritt
und in der nachfolgenden Station der nächsthöhere Fertigungsschritt bis hin zum
fertigen Produkt ausgeführt werden kann.
Ein Nachteil der bekannten Montageeinrichtungen besteht darin, daß bei Störungen
einer Station die ganze Montagelinie ausfällt. Sind Reparaturen notwendig, muß die
Montagelinie längere Zeit komplett abgeschaltet werden.
Darüber hinaus besteht ein Nachteil darin, daß die Montageeinrichtungen bei
Produktionsänderungen, wie z. B. einer Umstellung auf ein neues Fertigungsprodukt,
nur mit großem Umrüstaufwand an die gewünschten Verhältnisse angepaßt werden
können.
Auch die Verlagerung der Produktion in einen anderen Bereich des Betriebes oder an
einen anderen Standort, ist mit großen Montage- und Zeitaufwendungen sowie mit
hohen Transportkosten verbunden.
Der Erfindung liegt ausgehend von dieser Situation, die Aufgabe zugrunde, eine
automatisierte Montageeinrichtung vorzuschlagen, die flexibel einzusetzen ist und an
alle Änderungen des Produktionsbetriebes ohne großen Umrüstaufwand angepaßt
werden kann.
Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Montageeinrichtung als
eine portable Montagezelle ausgebildet ist, mit einem eckigen Grundrahmen und
einem diesem angepaßten, oberen Rahmen, wobei der Grundrahmen und der obere
Rahmen mindestens an ihren Ecken durch senkrecht stehende Rungen verbunden
sind, wobei innerhalb der Montagezelle mindestens ein Manipulationsroboter mit
einem Greifwerkzeug angeordnet ist und die Montagezelle im Arbeitsbereich des
Manipulationsroboters mindestens eine von außen bestückbare bzw. entladbare
Werkstückzuführung und Werkstückabführung aufweist. Damit sind alle
Vorrichtungen für einen automatisierten und z. B. elektronisch gesteuerten
Zusammenbau von zu komplettierenden Werkstücken gemeinsam in einer portablen
Montagezelle untergebracht. Vorteilhaft können mehrere Montagezellen mit
unterschiedlichen Fertigungsstufen zu einer Montagelinie verbunden werden, wobei
dann die Werkstückabführung einer niedrigeren Fertigungsstufe zur
Werkstückzuführung der nächsthöheren wird. Bei Störungen oder bei einer Reparatur
einzelner Montagezellen bzw. Stationen der Montagelinie können diese, für die
Zeitdauer der Reparatur, ohne großen Umrüstaufwand entnommen und durch andere
Montagezellen ersetzt werden, ohne daß hierbei die Produktion für längere Zeit
unterbrochen werden muß.
Soll die Produktionskapazität vergrößert oder verringert werden, dann kann dies,
ebenfalls ohne großen Montageaufwand, einfach durch Hinzufügen einer oder
mehrerer Montagezellen in die Montagelinie oder durch Wegnehmen einer oder
mehrerer Montagezellen erfolgen. Da jede einzelne Montagezelle als kleinste
Kapazitätseinheit ausgebildet sein kann, werden häufig mehrere solcher
Montagezellen parallel arbeiten. Dies hat den Vorteil, daß bei einem Ausfall einer
Montagezelle nur deren Produktionskapazität und nicht eine ganze Montagelinie
ausfällt.
Auch auf Raumbedarfsänderungen des Betriebes wie auch auf eine Verlagerung der
Produktion an einen günstigeren Produktionsstandort kann mit den portablen
Montagezellen sehr schnell reagiert werden.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgeschlagen, daß die Montagezelle in
ihren äußeren Abmessungen einem 20-Fuß-Container entspricht. Hierdurch ist es
möglich, die Montagezelle auf einem Containerfahrzeug zu transportieren, wodurch
ein Transport erheblich vereinfacht und verbilligt wird. Auch die Lagerung der
Montagezellen wird durch die standardisierten Maße, z. B. mit anderen 20-Fuß-
Containern, wesentlich erleichtert.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgeschlagen, daß die
Montagezelle im Arbeitsbereich des Manipulationsroboters und/oder mindestens einer
Montageeinheit mindestens einen Werkstücktisch mit mindestens einer
Werkstückträgerplatte mit Spannbacken für die Aufnahme der zu komplettierenden
Werkstücke aufweist. Hierdurch können zu komplettierende Werkstücke, die eine
genaue Positionierung erfordern, wie z. B. ein Motorblock, durch den
Manipulationsroboter oder durch ein anderes geeignetes Gerät zunächst von der
Werkstückzuführung auf den Werkstücktisch gebracht und dort auf der
Werkstückträgerplatte positioniert werden. In einem folgenden Arbeitsschritt können
dann durch den Manipulationsroboter weitere Werkstücke, wie z. B. Kolben, in den
Motorblock eingesetzt werden.
Weiterhin ist nach einer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß die
Werkstückträgerplatte mit Spannbacken in mindestens einer Koordinatenrichtung
beweglich angeordnet ist. Hierdurch kann ein auf einer Werkstückträgerplatte
befindliches, zu komplettierendes Werkstück in jede gewünschte Position gefahren
werden.
Ferner ist nach einer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß oberhalb der
Werkstückträgerplatte mindestens eine Montageeinheit mit mindestens einem
Montagewerkzeug und einem Betätigungsgestell angeordnet ist. Hierdurch können
mehrere Arbeitsschritte, wie z. B. das Zusammenfügen von zu komplettierenden
Werkstücken durch den Manipulationsroboter und das Verbinden dieser Werkstücke
mit Hilfe des Montagewerkzeugs, z. B. durch Verschrauben, in einer Montagezelle
durchgeführt werden.
Darüber hinaus ist nach einer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß das
Betätigungsgestell mindestens eine NC-gesteuerte Achse für mindestens ein
Montagewerkzeug aufweist. Hierdurch kann das Montagewerkzeug sehr genau
gesteuert werden, wodurch auch Arbeitsschritte, die eine hohe Präzision erfordern,
durchgeführt werden können.
Wiederum nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgeschlagen, daß die
Montagezelle Anschlußbereiche für weitere Werkstückzuführungen und
Werkstückabführungen oder dgl. aufweist. Hierdurch können je nach den zu
komplettierenden Werkstücken unterschiedliche Werkstückzuführungen und
Werkstückabführungen, wie z. B. ein Palettiergerät oder ein Schüttgutförderer, an die
Montagezelle angeschlossen und von außen bestückt sowie außerhalb der
Montagezelle entladen werden. Natürlich ist auch eine Kombination bzw. ein
Anschluß unterschiedlicher Werkstückzuführungen und Werkstückabführungen
möglich.
Fernerhin ist nach einer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß dem
Werkstücktisch eine von außerhalb der Montagezelle bestückbare
Werkstückzuführung sowie eine außerhalb der Montagezelle entladbare
Werkstückabführung zugeordnet sind, wobei die Werkstückzuführung mindestens
einen Werkstückstopper aufweist und mindestens einen Werkstückschieber für die
Zuführung eines zu komplettierenden Werkstücks auf die Werkstückträgerplatte.
Hierdurch ist die Zuführung des zu komplettierenden Werkstücks direkt auf den
Werkstücktisch bzw. auf die Werkstückträgerplatte möglich. Dem
Manipulationsroboter können über zusätzliche Werkstückzuführungen, wie z. B. über
einen Schüttgutförderer oder über ein Palettiergerät, weitere Werkstücke für die
nächste Fertigungsstufe bereitgestellt werden, die dann von dem
Manipulationsroboter in das auf der Werkstückträgerplatte befindliche, zu
komplettierende Werkstück eingesetzt oder auf diesem angebracht werden.
Ergänzend ist nach einer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß die
Montagezelle im Arbeitsbereich des Manipulationsroboters ein Werkzeugmagazin
aufweist. Hierdurch kann ein Werkszeugwechsel innerhalb der Montagezelle durch
den Manipulationsroboter selbst vorgenommen werden. Dadurch kann die
Montagezelle sehr schnell an neue Produktionsvorgaben, wie z. B. die Umstellung auf
ein anderes Fertigungsprodukt, angepaßt werden. Vorteilhaft können so aber auch
aufeinanderfolgende Fertigungsschritte, bis hin zum fertigen Produkt mit nur einer
Montagezelle durchgeführt werden.
Schließlich ist nach einer Ausgestaltung der Erfindung noch vorgeschlagen, daß die
Rungen der Montagezelle je an einem oberen Ende eine Aufnahme für Rungen
gleicher Bauart aufweisen. Hierdurch ist es möglich, die Montagezellen platzsparend
übereinanderzustapeln, so daß eine Produktion auch auf mehreren Ebenen erfolgen
kann.
Die Erfindung soll nun anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert werden.
Es zeigen:
Die Fig. 1 bis 4 je eine Draufsicht auf eine schematisch dargestellte
Montagezelle,
die Fig. 5 eine Seitenansicht einer schematisch dargestellten
Montagezelle.
Fig. 1 zeigt die schematische Darstellung einer Draufsicht auf eine portable
Montagezelle 1. Der obere Rahmen 3 ist mit dem in der Fig. 5 in der Seitenansicht
dargestellten Grundrahmen 2 mindestens an den Ecken 4, 5, 6, 7 über ebenfalls in
Fig. 5 dargestellte, senkrecht stehende Rungen 8, 11 verbunden. Die Rungen 8-11
weisen an ihren oberen Enden je eine Aufnahme 35, 36, 37, 38 für Rungen gleicher
Bauart auf. Auf der vom Grundrahmen 2 getragenen Basisplatte 12 ist ein
Manipulationsroboter 13 mit einem Greifwerkzeug 14 angeordnet. Die Basisplatte 12
kann an der Stelle, an der der Manipulationsroboter 13 angeordnet ist, durch eine
Trägerplatte 24 verstärkt sein. An dem Anschlußbereich 32′ ist ein von außerhalb der
Montagezelle 1 bestückbares und entladbares Palettiergerät 15, das in den
Arbeitsbereich des Manipulationsroboters 13 hineinreicht angeordnet, auf dem sich,
symbolisch dargestellt, die zu komplettierenden Werkstücke 19, 20 befinden. Die
Montagezelle 1 weist ferner weitere Anschlußbereiche 31, 32 auf, deren Anordnung
noch einmal in der Fig. 5 dargestellt ist.
Bereits in dieser Ausführung der Montagezelle 1 sind alle Vorrichtungen für den
automatisierten und z. B. elektronisch gesteuerten Zusammenbau von zu
komplettierenden Werkstücken 19, 20 untergebracht. Es können über das
Palettiergerät 15 die zu komplettierenden Werkstücke 19, 20 in den Arbeitsbereich
des Manipulationsroboters 13 gebracht und direkt auf dem Palettiergerät von der
Greifeinrichtung 14 des Manipulationsroboters 13 gefaßt und ineinandergeführt
werden. Es können auch mehrere Montagezellen 1 über die Anschlußbereiche
31, 32, 31′, 32′ zu einer Montagelinie verbunden werden, wobei dann die
Werkstückabführung einer niedrigeren Fertigungsstufe zur Werkstückzuführung der
nächsthöheren wird. Dadurch daß die Montagezellen 1 in ihren Außenabmessungen
genormt sind und die in Fig. 5 dagestellten Rungen 8-11 an ihrem oberen Ende je
eine Aufnahme 35, 36, 37, 38 für Rungen gleicher Bauart aufweisen, können die
Montagezellen 1 sehr platzsparend aufgestellt und auch übereinandergestapelt in
Betrieb genommen werden. Bei Störungen oder bei einer Reparatur einzelner
Montagezellen 1 können diese, für die Zeitdauer der Reparatur, ohne großen
Umrüstaufwand oder Montageaufwand entnommen und durch andere Montagezellen
ersetzt werden, ohne daß hierbei die Produktion für längere Zeit unterbrochen werden
muß. Soll die Produktionskapazität vergrößert oder verringert werden, dann kann
dies, ebenfalls ohne großen Montageaufwand, einfach durch Hinzufügen einer oder
mehrerer Montagezellen 1 oder durch Wegnehmen einer oder mehrere Montagezellen
1 erfolgen. Dadurch, daß die Montagezellen 1 in ihren Abmessungen einem 20-Fuß-
Container entsprechen, ist der Transport der Montagezelle 1 sehr schnell und
kostengünstig mit genormten Einrichtungen durchzuführen.
Die Fig. 2 zeigt ebenfalls eine schematische Darstellung der Montagezelle 1 in der
Draufsicht. Neben dem Palettiergerät 15 ist im Arbeitsbereich des
Manipulationsroboters 13 ein Werkstücktisch 18 mit einer feststehenden
Werkstückträgerplatte 22 mit den Spannbacken 41 angeordnet. Diese Ausführung
der Montagezelle 1 erlaubt eine genaue Positionierung der zu komplettierenden
Werkstücke 19, 20. Hierbei wird durch den Manipulationsroboter 13 ein zu
komplettierendes Werkstück 19 zunächst von einer Werkstückzuführung, wie dem
Palettiergerät 15, aufgenommen, auf den Werkstücktisch 18 gebracht und auf der
Werkstückträgerplatte 22 zwischen den Spannbacken 41 positioniert und
eingespannt. Ein weiteres Werkstück 20, das zur Komplettierung des ersten
Werkstückes 19 dient, kann dann durch den Manipulationsroboter 13 von dem
Palettiergerät 15 aufgenommen und exakt in das auf der Werkstückträgerplatte 22
positionierte zu komplettierende Werkstück 19 eingesetzt werden. Nachdem das
Werkstück 19 durch das Werkstück 20 komplettiert wurde, wird es von dem
Manipulationsroboter 13 von der Werkstückträgerplatte 22 aufgenommen und auf
dem Palettiergerät 15 abgesetzt das auch hier die Aufgabe der Werkstückzuführung
und der Werkstückabführung übernimmt. Natürlich können in ein auf der
Werkstückträgerplatte 22 positioniertes zu komplettierendes Werkstück nicht nur ein,
sondern auch mehrere Werkstücke, die gleichzeitig auf einer Werkstückzuführung
wie dem Palettiergerät 15 zugeführt werden und sich in ihrer Bauform unterscheiden
können, eingesetzt werden.
Abweichend von der Fig. 2 zeigt Fig. 3 die Montagezelle 1 mit einem im
Arbeitsbereich des Manipulationsroboters 13 angeordneten Werkstücktisch 18 mit
einer in alle Koordinatenrichtungen beweglichen Werkstückträgerplatte 29. Hierdurch
kann ein auf der Werkstückträgerplatte 29 befindliches und durch die Spannbacken
41 eingespanntes, zu komplettierende Werkstück in jede gewünschte Position
gefahren werden. Wenn wie in Fig. 5 gezeigt oberhalb des Werkstücktisches 18 ein
Montagewerkzeug 30 an einem Betätigungsgestell 23 angeordnet ist und
unterschiedliche Montagepositionen an einem zu komplettierenden Werkstück durch
das Montagewerkzeug erreicht werden sollen, dann können diese über die in alle
Koordinatenrichtungen bewegliche Werkstückträgerplatte 29 angefahren werden.
Die Fig. 4 zeigt eine weitere schematische Darstellung der Montagezelle 1 in der
Draufsicht. An den Anschlußbereichen 31, 32, 32′ sind eine dem Werkstücktisch 18
zugeordnete Werkstückzuführung 16 und Werkstückabführung 17 sowie im
Arbeitsbereich des Manipulationsroboters 13 ein Schüttgutförderer 25 und ein
Palettiergerät 15 angeschlossen. An der Werkstückzuführung 16 sind im Bereich des
Werkstücktisches 18 Werkstückstopper 33 und ein Werkstückschieber 34
angeordnet, um ein Werkstück auf die Werkstückträgerplatte 29 zu transportieren.
Die Werkstückträgerplatte 29 kann in alle Koordinatenrichtungen bewegt werden. Die
Werkstückzuführung 16, die Werkstückabführung 17, der Schüttgutförderer 25 und
das Palettiergerät 15 können von außerhalb der Montagezelle 1 bestückt bzw.
entladen werden. Im Arbeitsbereich des Manipulationsroboters 13 sind außerdem
Werkzeugmagazine 26, 27, 28 und ein Bandförderer 21 angeordnet. Durch die
schematische Darstellung der Fig. 4 werden noch einmal deutlich die
Kombinationsmöglichkeiten und die Flexibilität der Montagezelle 1 erkennbar. Durch
die Werkstückzuführung 16 wird zunächst ein zu komplettierendes Werkstück von
außerhalb der Montagezelle 1 bis zu innen in gewünschter Position stehenden
Werkstückstopper geführt und hier durch die Werkstückstopper 33 gestoppt. Die
gestoppten Werkstücke werden dann durch den Werkstückschieber 34 auf die hierzu
benachbart positionierte Werkstückträgerplatte 29 geschoben und durch die
Spannbacken 41 eingeklemmt. Danach wird die Werkstückträgerplatte 29 aus der
Übernahmeposition wieder in die Montageposition gefahren. Der
Manipulationsroboter 13 kann nun von dem Palettiergerät 15 oder dem
Schüttgutförderer 25 weitere Werkstücke aufnehmen, und das auf der
Werkstückträgerplatte befindliche Werkstück damit komplettieren. Dabei können
Werkstücke, die von dem Manipulationsroboter 13 nicht in das auf der
Werkstückträgerplatte befindliche Werkstück eingesetzt oder montiert werden
können, also z. B. mangelhafte Werkstücke, vom Manipulationsroboter 13 auf dem
Bandförderer 21 abgelegt und damit in einen in Fig. 4 nicht dargestellten
Sammelbehälter oder aus der Montagezelle heraustransportiert werden. Nachdem das
auf der Werkstückträgerplatte 29 befindliche Werkstück komplettiert wurde, wird es
vom Werkstückschieber 34 über den Werkstücktisch 18 auf die Werkstückabführung
17 geschoben und aus der Montagezelle 1 transportiert. Entweder kann das
Werkstück hier der Werkstückabführung 17 entnommen oder aber durch die
Werkstückabführung 17 einer nachfolgenden Montagezelle 1 zur weiteren
Komplettierung zugeführt werden.
Anstelle der Werkstückzuführung 16 und der Werkstückabführung 17 kann auch ein
in der Fig. 4 nicht dargestellter Drehtisch mit mehreren radial angeordneten, in
mindestens einer Koordinatenrichtung verschiebbaren Werkstückträgerplatten mit
seiner Drehachse so angeordnet sein, daß sich mindestens eine
Werkstückträgerplatte des Drehtischs im Arbeitsbereich des Manipulationsroboters 13
befindet und gleichzeitig mindestens eine Werkstückträgerplatte außerhalb der
Montagezelle 1. Bei einer Drehung des Drehtisches werden dadurch gleichzeitig zu
komplettierende Werkstücke der Montagezelle 1 zugeführt und nach der
Komplettierung aus der Montagezelle herausgeführt.
In den Werkzeugmagazinen 26, 27, 28 können unterschiedliche Montagewerkzeuge
oder auch Greifwerkzeuge, die der Manipulationsroboter selbstständig wechseln
kann, bereitgestellt werden. Ist wie zu Fig. 3 beschrieben und in Fig. 5 dargestellt,
oberhalb der Werkstückträgerplatte 22, 29 ein Montagewerkzeug 30 an einem
Betätigungsgestell 23 angeordnet, dann kann ein Wechsel der Montagewerkzeuge,
z. B. Pressen oder Schrauber, durch den Manipulationsroboter 13 vorgenommen
werden. Die Montagezelle kann sich dadurch selbst an neue Produktionsvorgaben,
wie z. B. die Umstellung auf ein anderes Fertigungsprodukt, anpassen. Auch
aufeinanderfolgende Fertigungsschritte, bis hin zum fertigen Produkt können so mit
nur einer Montagezelle 1 durchgeführt werden.
Natürlich sind auch andere Ausführungen der Montagezelle 1 wie die in der Fig. 4
dargestellten möglich. Es können z. B. auch mehrere Manipulationsroboter 13 in einer
Montagezelle 1 angeordnet sein. Auch die komplette elektronische Steuereinrichtung
45 kann bereits in der Montagezelle untergebracht sein oder aber in einem weiteren
Container, der ebenfalls den Abmessungen der Montagezelle 1 entspricht.
Darüber hinaus können natürlich alle genannten Ausführungen der Montagezelle 1 zu
Montagelinien miteinander verbunden werden, wobei auch eine automatisierte
Produktion mit übereinandergestapelten Montagezellen 1, wie in der Fig. 1
beschrieben, möglich ist.
Die Fig. 5 zeigt die eine schematisch dargestellte Seitenansicht der Montagezelle 1.
Der Grundrahmen 2 und der obere Rahmen 3 können durch weitere Rungen 9′, 10′
miteinander verbunden sein. Oberhalb des in der Fig. 4 dagestellten
Werkstücktisches 18 bzw. oberhalb der Werkstückträgerplatte 29 ist am oberen
Rahmen 3 an Querstreben 42, 43 ein Montagewerkzeug 30 an einem
Betätigungsgestell 23 angeordnet. Durch den Anschlußbereich 31 führt eine
Werkstückzuführung 16 bzw. Werkstückabführung 17 in die Montagezelle 1 hinein
bzw. aus dieser heraus. Die Montagezelle 1 kann bis auf die Anschlußbereiche 31, 32
und die in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Anschlußbereichen 31′, 32′ mit einem
Schutzgitter 39 umgeben sein.
Durch die weiteren Rungen 9′, 10′ wird die Stabilität der Montagezelle 1 verbessert.
Um ein sicheres Übereinanderstapeln der Montagezelle zu ermöglichen, sind die
oberen Enden auch dieser Rungen 9, 10, wie in Fig. 1 dagestellt, je mit einer
Aufnahme für Rungen gleicher Bauart versehen.
Die Funktion des Montagewerkzeugs 30 ist bereits zu den Fig. 2 und 3
beschrieben worden. Darüber hinaus können natürlich an dem Betätigungsgestell auch
mehrere Montagewerkzeuge angeordnet sein. Hierdurch können mehrere
Montageschritte an einem zu komplettierenden Werkstück auch gleichzeitig
vorgenommen werden, ohne das ein Montagewerkzeug gewechselt werden muß.
Werden hohe Anforderungen an die Steuerbarkeit des Montagewerkzeugs 30
gestellt, dann kann dieses auch über eine NC-gesteuerte Achse 44 angetrieben
werden.
Aus Sicherheitsgründen kann die Montagezelle 1 bis auf die Anschlußbereiche 31, 32
und den in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Anschlußbereichen 31′, 32′ an ihren Seiten,
z. B. durch ein Schutzgitter 39 geschlossen sein. Natürlich können auch weitere
schließbare Öffnungen, z. B. für ein Betreten der Montagezelle 1, vorgesehen sein.
Mit der Erfindung ist somit eine auch elektronisch steuerbare, portable Montagezelle
vorgeschlagen, die flexibel einzusetzen ist und an alle Änderungen des
Produktionsbetriebes ohne großen Umrüstaufwand angepaßt werden kann.
Darüber hinaus kann mit der bekanntgewordenen Montagezelle, durch die Normung
ihrer Außenmaße, platzsparend auch übereinandergestapelt voll automatisiert
produziert und einfach transportiert werden.
Liste der verwendeten Bezugszeichen
1 Montagezelle
2 Grundrahmen
3 oberer Rahmen
4-7 Ecken
8-11 Rungen
9′, 10′ Rungen
12 Basisplatte
13 Manipulationsroboter
14 Greifwerkzeug
15 Palettiergerät
16 Werkstückzuführung
17 Werkstückabführung
18 Werkstücktisch
19, 20 Werkstücke
21 Bandförderer
22 Werkstückträgerplatte
23 Betätigungsgestell
24 Trägerplatte
25 Schüttgutförderer
26-28 Werkzeugmagazin
29 Werkstückträgerplatte
30 Montagewerkzeug
31, 31′; 32, 32′ Anschlußbereiche
33 Werkstückstopper
34 Werkstückschieber
35-38 Aufnahme
39 Schutzgitter
40 fertiges Produkt
41 Spannbacken
42, 43 Querstreben
44 NC-gesteuerte Achse
45 elektronische Steuereinrichtung
2 Grundrahmen
3 oberer Rahmen
4-7 Ecken
8-11 Rungen
9′, 10′ Rungen
12 Basisplatte
13 Manipulationsroboter
14 Greifwerkzeug
15 Palettiergerät
16 Werkstückzuführung
17 Werkstückabführung
18 Werkstücktisch
19, 20 Werkstücke
21 Bandförderer
22 Werkstückträgerplatte
23 Betätigungsgestell
24 Trägerplatte
25 Schüttgutförderer
26-28 Werkzeugmagazin
29 Werkstückträgerplatte
30 Montagewerkzeug
31, 31′; 32, 32′ Anschlußbereiche
33 Werkstückstopper
34 Werkstückschieber
35-38 Aufnahme
39 Schutzgitter
40 fertiges Produkt
41 Spannbacken
42, 43 Querstreben
44 NC-gesteuerte Achse
45 elektronische Steuereinrichtung
Claims (10)
1. Automatisierte Montageeinrichtung mit mindestens einem
Manipulationsroboter, einem Montagewerkzeug und mindestens einer
Montagestation mit mindestens einer Spannvorrichtung für ein zu
komplettierendes Werkstück sowie mit Werkstücktransportmitteln, dadurch
gekennzeichnet, daß die Montageeinrichtung als eine portable Montagezelle
(1) ausgebildet ist, mit einem eckigen Grundrahmen (2) und einem diesem
angepaßten, oberen Rahmen (3), wobei der Grundrahmen (2) und der obere
Rahmen (3) mindestens an ihren Ecken (4, 5, 6, 7) durch senkrecht stehende
Rungen (8, 11) verbunden sind, wobei innerhalb der Montagezelle (1)
mindestens ein Manipulationsroboter (13) mit einem Greifwerkzeug (14)
angeordnet ist und die Montagezelle (1) im Arbeitsbereich des
Manipulationsroboters (13) mindestens eine von außen bestückbare bzw.
entladbare Werkstückzuführung (16) und Werkstückabführung (17) aufweist.
2. Montageeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Montagezelle (1) in ihren äußeren Abmessungen einem 20-Fuß-Container
entspricht.
3. Montageeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Montagezelle (1) im Arbeitsbereich des Manipulationsroboters (13)
und/oder mindestens einer Montageeinheit (24, 44, 30) mindestens einen
Werkstücktisch (18) mit mindestens einer Werkstückträgerplatte (22, 29) mit
Spannbacken (41) für die Aufnahme der zu komplettierenden Werkstücke
(19, 20) aufweist.
4. Montageeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Werkstückträgerplatte (29) mit Spannbacken (41) in mindestens einer
Koordinatenrichtung beweglich angeordnet ist.
5. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß oberhalb der Werkstückträgerplatte (22; 29) mindestens
eine Montageeinheit mit mindestens einem Montagewerkzeug (30) und einem
Betätigungsgestell (23) angeordnet ist.
6. Montageeinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Betätigungsgestell (23) mindestens eine NC-gesteuerte Achse für mindestens
ein Montagewerkzeug (30) aufweist.
7. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Montagezelle (1) Anschlußbereiche (31, 31′, 32, 32′)
für weitere Werkstückzuführungen (16) und Werkstückabführungen (17) oder
dgl. aufweist.
8. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß dem Werkstücktisch (18) eine von außerhalb der
Montagezelle (1) bestückbare Werkstückzuführung (16) sowie eine außerhalb
der Montagezelle entladbare Werkstückabführung (17) zugeordnet sind, wobei
die Werkstückzuführung (16) mindestens einen Werkstückstopper (33)
aufweist und mindestens einen Werkstückschieber (34) für die Zuführung
eines zu komplettierenden Werkstücks (19, 20) auf die Werkstückträgerplatte
(22; 29).
9. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Montagezelle (1) im Arbeitsbereich des
Manipulationsroboters (13) ein Werkzeugmagazin (26, 27, 28) aufweist.
10. Montageeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Rungen (8, 11) der Montagezelle (1) je an einem
oberen Ende Aufnahmen (35, 36, 37, 38) für Rungen gleicher Bauart
aufweisen, zur sicheren Anordnung mehrerer Montagezellen übereinander.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924212178 DE4212178A1 (de) | 1992-04-10 | 1992-04-10 | Automatisierte Montageeinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924212178 DE4212178A1 (de) | 1992-04-10 | 1992-04-10 | Automatisierte Montageeinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4212178A1 true DE4212178A1 (de) | 1993-10-14 |
Family
ID=6456609
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924212178 Withdrawn DE4212178A1 (de) | 1992-04-10 | 1992-04-10 | Automatisierte Montageeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4212178A1 (de) |
Cited By (17)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0743137A1 (de) * | 1995-05-17 | 1996-11-20 | SBR MASCHINEN-HANDELSGESELLSCHAFT MBH & CO. KG | Bearbeitungsmaschine |
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