DE4216710A1 - Hoehenverstellbarer werkzeugtraeger, insbesondere fuer ueberkopfarbeiten - Google Patents

Hoehenverstellbarer werkzeugtraeger, insbesondere fuer ueberkopfarbeiten

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DE4216710A1
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Mikko Aho
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T MI MIKKO AHO
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T MI MIKKO AHO
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25HWORKSHOP EQUIPMENT, e.g. FOR MARKING-OUT WORK; STORAGE MEANS FOR WORKSHOPS
    • B25H1/00Work benches; Portable stands or supports for positioning portable tools or work to be operated on thereby
    • B25H1/0021Stands, supports or guiding devices for positioning portable tools or for securing them to the work
    • B25H1/0035Extensible supports, e.g. telescopic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einen Werkzeugträger nach dem Oberbe­ griff des Anspruchs 1.
Zum Halten von Handbohrmaschinen, Schlagbohrgeräten und der­ gleichen sind besonders zum Bohren über Kopf verschiedene Vor­ richtungen entwickelt worden, deren Aufgabe es ist, eine aus­ reichend starke und gleichmäßige Vorschubkraft auf die Bohr­ maschine oder dergleichen auszuüben, ohne daß das verwendete Werkzeug, beispielsweise ein Bohrer, einer zu starken Belastung ausgesetzt wird. Solche Vorrichtungen sind beispielsweise aus den Schriften DE 26 43 598, CH 4 65 360, US 28 91 042 und US 48 18 155 bekannt. Außerdem ist aus der SE 4 59 561 eine Vorrichtung zum Vorschieben eines Hydraulikhammers oder der­ gleichen beim Abwärtsbohren von Löchern bekannt.
Die aus der DE 26 43 598 bekannte Vorrichtung hat zwei in bezug zueinander längsbewegliche Rohre und einen Druckluftzylinder oder dergleichen, der innerhalb der Rohre zwischen diesen ange­ ordnet ist. Ferner weist diese Vorrichtung eine Verlängerung auf, die mittels in Längsrichtung hintereinander angeordneter Löcher und eines Splints an einem der Rohre befestigt ist, und an dessen Ende eine Bohrmaschine mittels einer getrennten Hal­ terung befestigt ist. Die Vorrichtung weist ferner einen elek­ trischen Antrieb auf, mittels dessen die Feder oder der Kolben des Druckluftzylinders derart vorgespannt werden können, daß die Bohrmaschine mit einer Vorschubkraft nach oben gegen eine Decke gedrückt wird. Die Benutzung dieser Vorrichtung ist be­ schwerlich und setzt komplizierte Einstellmaßnahmen voraus, ehe eine Bohrung ausgeführt werden kann. Außerdem ist diese be­ kannte Vorrichtung in der Herstellung teuer.
Entsprechendes gilt auch für die aus der CH 4 65 360 bekannte Vorrichtung.
Die aus der US 28 19 042 bekannte Vorrichtung hat eine Kolben-Zylindereinheit, die mittels von einer getrennten Druck­ luftquelle zugeführter Druckluft ausfahrbar ist und einen Schlitten antreibt, an dem eine Bohrmaschine befestigt ist. An der Kolbenstange der Kolbenzylindereinheit ist eine Kette be­ festigt, die über Umlenkräder an einem Ende des Zylinders läuft, und deren eines Ende am Schlitten befestigt ist. Wenn dem Zylinder Druckluft zugeführt wird, führt die Bohrmaschine eine doppelt so große Bewegung aus wie der Kolben des Zylin­ ders. Auch diese Vorrichtung ist teuer; außerdem läßt sie sich nur betreiben, wenn eine Druckluftquelle vorhanden ist.
Die aus der US 48 18 155 bekannte Vorrichtung hat eine tele­ skopartig ausfahrbare Stützstange, an deren oberem Ende eine Druckluft-Kolbenzylindereinheit angeordnet ist, die ebenfalls an eine gesonderte Druckluftquelle angeschlossen werden muß.
Die aus der SE 4 59 561 bekannte Vorrichtung weist ebenfalls einen senkrechten Ständer auf, an dessen Ende ein Umlenkrad gelagert ist. Um dieses läuft ein Kabel, dessen eines Ende mit einem entlang dem Ständer bewegbaren Schlitten und dessen an­ deres Ende mit einer mittels einer Kurbel drehbaren Trommel verbunden ist. Durch das Kabel sollen bei der Benutzung einer Bohrmaschine entstehende Erschütterungen gedämpft werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen höhenverstellbaren Werkzeugträger der eingangs beschriebenen Gattung derart weiterzubilden, daß er einfach herstellbar und leicht handhabbar ist und außer beim Bohren auch bei anderen Montagearbeiten, beispielsweise beim Anbringen von Deckenver­ kleidungen, verwendbar ist.
Die Aufgabe ist mit dem Merkmal des Anspruchs 1 gelöst. Vor­ teilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen mit weiteren Einzelheiten erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Werkzeugträger, an dem eine Bohrmaschine befestigt ist,
Fig. 2 den Querschnitt II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Verschiebeantrieb des Werkzeugträgers im Schnitt III-III der Fig. 2,
Fig. 4 ein Untergestell des Werkzeugträgers für normale Bohrarbeiten,
Fig. 5 das Untergestell zum Bohren von Löchern in der Nähe einer Wand oder eines anderen Hindernisses, und
Fig. 6 einen Vorschubhebel des Werkzeugträgers, teilweise im Schnitt.
Der in Fig. 1 dargestellte Werkzeugträger für eine Bohrmaschine hat ein Untergestell 1, einen daran befestigten Ständer 2 und einen in diesem höhenverstellbar geführten Schieber 3, an dessen oberem Ende eine Bohrmaschine 4 befestigt ist. An einer Seite des Ständers 2 ist ein Verschiebeantrieb 5 angeordnet, mit dem ein Vorschubhebel 6 und eine Sperrklinke 7 verbunden sind. Das Untergestell 1 hat Räder 8. Am Ständer 2 ist eine Steckdose 9 befestigt, an der eine elektrische Leitung 10 zur Stromversorgung der Bohrmaschine 4 endet. Neben der Steckdose 9 ist am Ständer 2 ein Griff 11 befestigt, an der man den Ständer zweckmäßigerweise beim Schwenken des Vorschubhebels 6 festhält.
Gemäß Fig. 2 ist der Ständer 2 im dargestellten Beispiel ein Stahlrohr von quadratischem Profil, das in Höhe des Verschiebe­ antriebs 5 eine Öffnung 2a aufweist. Die Öffnung 2a und ihre Umgebung sind an einem am Ständer 2 befestigten Gehäuse 2b um­ schlossen. Innerhalb des Gehäuses 2b ist ein Antriebsrad 5a, im dargestellten Beispiel ein Kettenrad, des Verschiebeantriebs 5 angeordnet, das mittels einer Welle 5b im Gehäuse 2b und somit am Ständer 2 drehbar gelagert ist. Mit der Welle 5b ist der Vorschubhebel 6 gekoppelt, der vorzugsweise ein üblicher Rat­ schenhebel mit einem für Auf- und Abwärtsbewegungen des Schie­ bers 3 umstellbaren Richtungsgesperre ist.
Der Schieber 3 besteht im dargestellten Beispiel ebenfalls aus einem im wesentlichen quadratischen Stahlprofil, das jedoch an einer Seite eine von einer U-förmigen Längsnut gebildete Aus­ nehmung 3a aufweist. In der Ausnehmung 3a ist ein langgestreck­ tes Getriebeteil 3b, im dargestellten Beispiel eine handels­ übliche Laschenkette, aufgenommen. Diese ist an einem ihrer Enden unbeweglich und an ihrem anderen Ende mittels einer Schraubverbindung nachspannbar am Schieber 3 befestigt. Die Ausnehmung 3a ist im Vergleich zum Getriebeteil 3b so bemessen, daß dieses nicht über die Außenfläche des Schiebers 3 hinaus­ ragt und somit dessen Verschiebung innerhalb des Ständers 2 nicht behindert. Das Antriebsrad 5a greift durch die Ausnehmung 3a hindurch in das Getriebeteil 3b ein, so daß durch Drehen des Antriebsrades 5a mittels des Vorschubhebels 6 der Schieber 3 aus dem Ständer 2 ausfahrbar bzw. in diesen einfahrbar ist.
Gemäß Fig. 3 greift die Sperrklinke 7 normalerweise derart in das Antriebsrad 5a ein, daß der Schieber 3 nicht unbeabsichtigt im Ständer 2 abwärts gleiten kann. Die Sperrklinke 7 ist ein zweiarmiger Hebel, dessen oberer Arm durch eine obere Öffnung des Gehäuses 2b hinausragt und dort von einer Schutzhülle 12 aus Gummi umschlossen, die Schmutz hindert, in den Verschiebe­ antrieb 5 einzudringen. Innerhalb des Gehäuses 2b ist die Sperrklinke 7 auf einer Achse 13 gelagert und durch eine Feder 14 im Sinne des Eingreifens in das Antriebsrad 5a vorgespannt. Das Antriebsrad 5a kann also gemäß Fig. 3 nur im Uhrzeigersinn gedreht und somit der Schieber 3 nur nach oben bewegt werden, solange die Sperrklinke 7 nicht gegen den Widerstand der Feder 14 vom Antriebsrad 5a weggeschwenkt gehalten wird.
Gemäß Fig. 1 ist der obere Arm der Sperrklinke 7 derart abge­ winkelt, daß sein hakenförmig gebogenes Ende sich neben dem Griff 11 auf der anderen Seite des Verschiebeantriebs 5 er­ streckt. Infolgedessen kann der Benutzer mit der Hand, mit der er den Ständer 2 am Griff 11 festhält, die Sperrklinke 7 ent­ riegeln, während er mit der anderen Hand den Schieber um eine gewünschte Strecke absenkt.
Das Untergestell 1 weist gemäß Fig. 4 drei starre Füße 1a und 1b sowie einen dem Fuß 1a gegenüberliegenden abnehmbaren Fuß 1c auf. An jedem dieser Füße 1a-1c ist eines der Räder 8 gelagert. Die beiden Enden der Füße 1b sind in Richtung zum abnehmbaren Fuß 1c hin abgewinkelt, so daß die Abstützpunkte der an ihnen gelagerten Räder 8 vom Fuß 1a aus gesehen jenseits des Ständers 2 angeordnet sind. Durch Abnehmen oder Wegschwenken des Fußes 1c wird gemäß Fig. 5 die Möglichkeit geschaffen, den Ständer 2 sehr nahe an eine Wand 15 oder ein anderes Hindernis heranzu­ fahren.
Fig. 6 zeigt den Vorschubhebel 6 im Bereich der Welle 5b aufge­ schnitten, wodurch sichtbar ist, daß er mit der Welle durch eine handelsübliche, umstellbare Ratsche 6a, 6b gekoppelt ist. Ferner ist am Vorschubhebel 6 ein Arm 16 befestigt, der sich bis zur Welle 5b erstreckt. Zwischen dem Arm 16 und einem am Vorschubhebel 6 ausgebildeten Gehäuseteil 6a der Ratsche ist ein Hilfsschlüssel 17 angeordnet, der am Arm 16 befestigt ist und ein quadratisches oder achteckiges Loch aufweist. In dieses greift in der Stellung gemäß Fig. 6 ein an der Welle 6b aus­ gebildeter Vierkant 5c ein, wodurch der Vorschubhebel 6 über den Arm 16 starr mit der Welle 5b verbunden ist. Um diese Verbindung zu lösen, läßt sich die Welle 5b in bezug auf den Vorschubhebel 6 derart axial verschieben, daß anstelle des Vierkants 5c ein kreiszylindrischer Abschnitt 18 der Welle 5b in das Loch des Arms 16 eingreift, so daß eine drehmomentüber­ tragende Verbindung zwischen dem Vorschubhebel 6 und der Welle 5b nur noch über die Ratsche 6a, 6b besteht.
Der Vorschubhebel 6 weist ferner einen verdickten Griffteil 6c und einen weiter außen gelagerten Drehknopf 19 auf, so daß der Vorschubhebel wahlweise hin- und hergehend geschwenkt oder als Kurbel verwendet werden kann.
Die im dargestellten Beispiel für den Ständer 2 und Schieber 3 verwendeten Rohrprofile können in einer abgewandelten Ausfüh­ rungsform gegeneinander ausgetauscht sein, so daß das schlanke Profil am Untergestell 1 befestigt ist und den Ständer 2 bil­ det, während der Schieber 3 von dem größeren Profil gebildet und auf, anstatt in, dem Ständer 2 geführt ist.

Claims (10)

1. Höhenverstellbarer Werkzeugträger, insbesondere für Über­ kopfarbeiten, mit einem rohrförmigen Ständer (2) und einem daran geführten Schieber (3) sowie einem Verschiebeantrieb (5) zum Aus- und Einfahren des Schiebers (3), dadurch gekennzeichnet, daß
  • - der Schieber (3) ein sich in seiner Längsrichtung erstrecken­ des, mit ihm fest verbundenes, langgestrecktes Getriebeteil (3b) aufweist, das in einem Raum zwischen dem Ständer (2) und dem Schieber (3) angeordnet ist,
  • - am Ständer (2) ein Antriebsrad (5a) gelagert ist, das mit dem Getriebeteil (3b) in schlupffreiem Eingriff steht, und
  • - das Antriebsrad (5a) zum Verschieben des Schiebers (3) mit­ tels eines mit ihm gekuppelten Vorschubhebels (6) drehbar ist.
2. Werkzeugträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (3) eine sich in seiner Längsrichtung erstreckende Ausnehmung (3a) aufweist, in der das langgestreckte Getriebeteil (3b) versenkt angeordnet ist.
3. Werkzeugträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (3) rohrförmig ist.
4. Werkzeugträger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das langgestreckte Getriebeteil eine Kette (3b) ist, die mit ihren beiden Enden, an einem von ihnen nachspannbar, am Schieber (3) befestigt ist, und daß das Antriebsrad (5a) ein Kettenrad ist.
5. Werkzeugträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschubhebel (6) über eine Ratsche (6a, 6b) und eine Welle (5b) mit dem An­ triebsrad (5a) verbunden ist.
6. Werkzeugträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschubhebel (6) mit der Welle (5b) in beiden Drehrichtungen zu gemeinsamer Drehung kuppelbar ist.
7. Werkzeugträger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (3) mittels einer in das Antriebsrad (5a) eingreifenden Sperrklinke (7) feststellbar ist.
8. Werkzeugträger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ständer (2) auf einem Untergestell (1) mit einander kreuzenden Füßen (1a-1c) steht, von denen einer (1c) abnehmbar ist und die Enden der gegenüber diesem Fuß (1c) querliegenden Füße (1b) so abgewin­ kelt sind, daß eine in Längsrichtung des Schiebers (3) und Ständers (2) wirkende Kraft innerhalb der von den verbleibenden Füßen (1a-1b) begrenzten Unterstützungsfläche bleibt.
9. Werkzeugträger nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende des Schiebers (3) eine Halterung für eine Bohrmaschine oder der­ gleichen befestigt ist.
10. Vorschubvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (3) als auf dem Ständer (2) geführtes Hülsenteil ausgebildet ist.
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