DE4219478C1 - Grinding wheel truing and profiling machine - has primary dust extractor immediately above perforated baffle of projection system, and secondary one above light source - Google Patents

Grinding wheel truing and profiling machine - has primary dust extractor immediately above perforated baffle of projection system, and secondary one above light source

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DE4219478C1 DE19924219478 DE4219478A DE4219478C1 DE 4219478 C1 DE4219478 C1 DE 4219478C1 DE 19924219478 DE19924219478 DE 19924219478 DE 4219478 A DE4219478 A DE 4219478A DE 4219478 C1 DE4219478 C1 DE 4219478C1
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Thomas Dipl.-Ing. Ketterer (Fh), 7820 Titisee-Neustadt, De
Joachim 7827 Loeffingen De Reichhart
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Abricht- und Profiliermaschine für Schleifscheiben gemäß dem Oberbegriff des Patenanspruchs 1.
Es ist bekannt, Abricht- und Profiliermaschinen mit Profil­ projektoren auszurüsten. Die Profilprojektoren stellen die Bearbeitungszone vergrößert auf einem Projektionsschirm dar, der beispielsweise auf einem Trägerarm oberhalb der Abricht­ stelle montiert ist.
Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Systeme, das abzu­ richtende Profil abzubilden.
Das erste System macht vom Prinzip der sogenannten Auflicht­ beleuchtung Gebrauch. Hierbei befindet sich oberhalb der Bearbeitungszone eine Lichtquelle, deren Lichtbündel von einem unmittelbar unterhalb der Bearbeitungszone angeordne­ ten Spiegel reflektiert und auf das ebenfalls oberhalb der Bearbeitungszone im Strahlengang des Lichtbündels angeordne­ te Objektiv des Profilprojektors gelenkt wird. Durch Umlenk­ prismen oder Spiegel wird das aufgenommene Bild auf den Projektionsschirm umgelenkt, so daß die Beobachtung durch die an der Maschine stehende Bedienperson möglich ist.
Während der Dauer des Bearbeitungsvorgangs wird der Spiegel durch eine einschwenkbare, nicht transparente Platte oder Scheibe abgedeckt und auf diese Weise vor aus der Bearbei­ tungszone herausgeschleuderten Partikeln geschützt. Dies ist erforderlich, weil die herausgeschleuderten Partikel eine extreme Härte aufweisen, und den Spiegel innerhalb kürzester Zeit so weit eintrüben würden, daß er unbrauchbar wird.
Die Beobachtung des abzurichtenden Profils ist somit nur bei stillstehender Maschine möglich. Zur Überprüfung der abzu­ richtenden Profilkontur ist deshalb ein mehrmaliges Still­ setzen der Maschine erforderlich, um das erzielte Arbeitser­ gebnis zu überprüfen. Eine kontinuierliche Beobachtung während des Bearbeitungsvorgangs ist somit nicht möglich.
Bei einem zweiten System ist die Lichtquelle unterhalb der Bearbeitungszone angeordnet. Unmittelbar unter der Bearbei­ tungszone befindet sich im Strahlengang eine Optik, auf die das Aufnahmeobjektiv des Profilprojektors gerichtet ist. Während des Bearbeitungsvorgangs wird die Optik auch hier durch eine nicht-transparente Platte oder Scheibe abgedeckt.
Auch dieses System ist für eine kontinuierliche Beobachtung der zu bearbeitenden Profilkontur nicht geeignet und kann nur zu Justier- und Kontrollzwecken während des Stillstands der Maschine benutzt werden.
Auch die Verwendung einer Staubabsaugung in Form einer auf einem Bereich unmittelbar unterhalb der Bearbeitungszone gerichteten Absaugedüse, wie sie beispielsweise aus dem Informationsblatt der Cleveland GmbH "Abricht- und Profi­ liermaschine für Diamant- und CBN-Schleifscheiben, GAPU-5" bekanntgeworden ist, ermöglicht keine kontinuierliche Beob­ achtung während des Bearbeitungsvorgangs, da die Absaugung nicht in der Lage ist, im ausreichenden Umfang die herausge­ schleuderten Partikel abzuführen. Mit einer derartigen Absaugung läßt sich eine Beschädigung der optischen Elemente des Profilprojektors lediglich verzögern, nicht jedoch verhindern. Auch in diesem Fall ist nach wie vor die Ab­ deckung während des Bearbeitungsvorgangs nötig.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Problemstellung zugrunde, eine kontinuierliche Beobachtungsmöglichkeit der abzurichtenden Profilkontur auch während des laufenden Bearbeitungsvorgangs zu schaffen, ohne die Maschine still­ setzen zu müssen.
Gelöst wird dieses Problem mit einer Abricht- und Profilier­ maschine, die die Merkmale des Patentanspruchs 1 aufweist.
Vorteilhafte Ausgestaltungsformen der erfindungsgemäßen Abricht- und Profiliermaschine sind durch die Merkmale der Unteransprüche angegeben.
Die Erfindung geht von einer Abricht- und Profiliermaschine aus die die im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Merkmale aufweist und die aus dem Prospekt "Abricht- und Profiliermaschine für Diamant- und CBN-Schleifscheiben GAPU-S" bekannt ist. Deren Profilprojektionseinrichtung weist eine unterhalb der Bearbeitungszone angeordnete Lichtquelle auf, deren Lichtbündel auf eine dicht unterhalb der Bearbeitungszone angeordnete Lochblende gerichtet ist. Oberhalb der Bearbei­ tungszone ist die Aufnahmeoptik angeordnet. Die Darstellung der Bearbeitungszone erfolgt vergrößert auf einem Projek­ tionsschirm.
Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, die Absaugung zwei­ stufig zu gestalten.
Die erste Stufe, die sogenannte Primärabsaugung, ist auf einen Bereich unmittelbar oberhalb der Lochblende gerichtet und führt bereits an dieser Stelle den Hauptteil der Parti­ kel vor dem Auftreffen auf die Lochblende ab. Der verbliebe­ ne Anteil an Partikeln, der durch die Lochblende hindurch­ tritt, wird von der zweiten Stufe, der sogenannten Sekundär­ absaugung, erfaßt, die auf einen Bereich oberhalb der Licht­ quelle gerichtet ist.
Durch eine entsprechende Konfigurierung gemäß einer bevor­ zugten Ausführungsform läßt sich erreichen, daß im Bereich unmittelbar oberhalb der Lichtquelle ein aufwärts gerichte­ ter Luftstrom erzeugt wird. Dieser bremst die nicht von der Primärabsaugung erfaßten Partikel vor dem Auftreffen auf die Optik der Lichtquelle derart ab, daß sie praktisch vollstän­ dig von der Sekundärabsaugung erfaßt und abgeführt werden. Vereinzelt können noch Partikel beobachtet werden, die von der Sekundärabsaugung nicht erfaßt werden. Diese werden jedoch so weit verzögert, daß sie nur noch mit geringer Geschwindigkeit auf die Optik der Lichtquelle auftreffen, so daß sie praktisch keinen Schaden mehr anrichten können, insbesondere dann, wenn die Optik der Lichtquelle mit einer volltransparenten Scheibe geschützt ist.
Die Erfindung wird im folgenden näher anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsformen der Erfindung erläu­ tert. Es zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 Schnittdarstellung eines Ausschnitts der Abricht- und Profiliermaschine,
Fig. 2 Teilansicht der Abricht- und Profiliermaschine in einer Ausführungsvariante.
Die Fig. 1 und 2 stellen den Teil einer an sich bekannten Abricht- und Profiliermaschine für Schleifscheiben dar, der die Projektions- und Absaugeeinrichtung betrifft.
Eine Schleifscheibe, z. B. in Form einer Diamantscheibe 80, wird durch eine Abrichtscheibe, z. B. in Form einer Silizium­ karbidscheibe 81 profiliert. Durch eine Projektionseinrich­ tung wird die Bearbeitungszone in vergrößerter Darstellung auf dem Projektionsschirm 50 abgebildet. Auf dem Projek­ tionsschirm 50 erscheinen die Kontur der Diamantscheibe 80′ und die Kontur der Siliziumkarbidscheibe 81′.
Zur Konturierung der Diamantscheibe 80 ist die Siliziumkar­ bidscheibe 81 um eine Zentralachse 100 schwenkbar gelagert. Die Siliziumkarbidscheibe 81 wird von einem hier nicht dargestellten Abrichtaggregat angetrieben, das auf einer Schwenkplatte 12 montiert ist. Die Schwenkplatte 12 ist über ein Axial-Radial-Lager 19 unter Zwischenlage einer Laby­ rinthdichtung 23 auf einem ortsfesten Maschinentisch 13 abgestützt. Der Antrieb der Schwenkplatte 12 kann manuell oder numerisch gesteuert erfolgen. Dies gilt auch für die Antriebe, die die Zustellbewegung von Diamantscheibe 80 und Siliziumkarbidscheibe 81 bewirken.
Zur Erzeugung einer Abbildung auf dem Projektionsschirm 50 ist eine Lichtquelle 1 unterhalb des Maschinentisches 13 angeordnet. Ein in der Lichtquelle 1 integriertes, hier nicht näher dargestelltes optisches System erzeugt ein Bündel paralleler Lichtstrahlen, das auf die Bearbeitungszo­ ne gerichtet ist.
In den Strahlengang ist eine Lochblende 5 eingeschaltet, die sich dicht unterhalb der Bearbeitungszone befindet. Der Durchmesser der Blendenöffnung bestimmt sich nach den Regeln der Optik in Abhängigkeit der Abbildungs- bzw. Vergröße­ rungsverhältnisse und beträgt bei der vorliegenden Konfigu­ ration etwa 30 mm.
Die Lochblende 5 wird in einem Tubus 3 angeordnet, der sich koaxial zur Zentralachse 100 erstreckt.
Wie nachstehend noch näher erläutert wird, ist eine Primär­ absaugung vorgesehen, die auf einen Bereich unmittelbar oberhalb der Lochblende 5 gerichtet ist und den Hauptanteil der aus der Bearbeitungszone herausgeschleuderten und auf diesen Bereich auftreffenden Partikel abführt, so daß ledig­ lich ein kleiner Restanteil an Partikeln die Öffnung der Lochblende 5 durchdringt und in das Innere des darunterlie­ genden Tubusabschnittes gelangt. Diese Partikel werden praktisch vollständig durch eine Sekundärabsaugung abge­ führt, die auf einen Bereich oberhalb der Lichtquelle 1 gerichtet ist.
Zum Schutz gegen vereinzelte, nicht von der Primär- und Sekundärabsaugung erfaßten Partikel ist die Lichtquelle 1 mit einer voll-transparenten Scheibe 2 abgedeckt. Die Schei­ be 2 besteht beispielsweise aus Glas und kann leicht ausge­ wechselt werden. Sie schützt das empfindliche optische System der Lichtquelle 1 nicht nur vor mechanischer Beschä­ digung durch vereinzelt auftreffende Partikel aus der Bear­ beitungszone, sondern verhindert auch dessen Verschmutzung durch Flüssigkeitstropfen, die im Falle des Naßabrichtens, d. h. bei Verwendung von Flüssigkeit in der Bearbeitungszone, zusammen mit den Partikeln in das Innere des Tubus 3 gelangen können.
Die Scheibe 2 ist in einer von der Horizontalen zumindest leicht abweichenden Schrägstellung angebracht, so daß auf­ treffende Partikel und Flüssigkeitstropfen infolge der Schwerkraft seitlich abgeführt werden und somit nicht länge­ re Zeit im Strahlengang der Lichtquelle 1 verbleiben.
Auf die Scheibe 2 ist die Mündung einer Leitung 20 gerich­ tet, die mit einem Spülfluid beaufschlagt werden kann. Je nach Anwendungsfall kann als Spülfluid Wasser verwendet werden, das gegebenenfalls mit einem schmutzlösenden Zusatz versehen ist. Als Spülfluid eignet sich insbesondere im Falle des Trockenabrichtens, bei dem lediglich trockene Partikel abzuführen sind, Druckluft. In der Regel ist eine Beaufschlagung mit Spülfluid nur in größeren Abständen erforderlich, beispielsweise in Bearbeitungspausen oder beim Werkzeugwechsel.
Sollte die Reinigungswirkung durch das Spülfluid nicht ausreichend sein, so kann in Bearbeitungspausen die Scheibe 2 entnommen und manuell gereinigt werden.
Zweckmäßigerweise ist an der tiefsten Stelle dieses Be­ reichs, d. h. an der tiefsten Stelle der Scheibe 2, ein hier nicht dargestellter Aufnahmetrichter vorhanden, der die von der Scheibe 2 abgeführte Flüssigkeit aufnimmt. Auch kann eine Rückführung zum Spülflüssigkeitsreservoir vorgesehen sein.
Der Tubus 3 erstreckt sich zumindest von der Scheibe 2 bis zur Lochblende 5. In seinem unteren Endbereich ist ein Anschlußstutzen 6 angebracht, der mit dem hier nicht darge­ stellten Absaugaggregat verbunden ist. Unterhalb der Einmün­ dung des Anschlußstutzens 6 weist der Tubus 3 eine Ansaug­ öffnung 7 auf. Die Unterkante der Ansaugöffnung 7 ist in der Höhe der tiefsten Stelle der Scheibe 2, so daß eine ungehin­ derte Abführung von Partikeln und Flüssigkeitstropfen von der Scheibe 2 möglich ist. Durch die Ansaugöffnung 7 wird infolge des sich im Tubus 3 einstellenden Unterdrucks aus der Umgebung Luft zugeführt. Im Tubus stellt sich damit ein nach oben gerichteter Luftstrom ein, wobei ein Teil der Luft durch die Leitung 17 der Sekundärabsaugung geführt, der übrige Teilstrom nach oben in Richtung der Lochblende 5 gelenkt wird. Dieser Teilstrom tritt den die Lochblende 5 durchquerenden Partikeln und ggf. Flüssigkeitströpfchen entgegen und bremst diese ab. Im Ansaugbereich der Sekundär­ absaugung besitzen die Partikel bzw. Flüssigkeitströpfchen nunmehr eine geringe Geschwindigkeit, so daß sie fast voll­ ständig von der Sekundärabsaugung erfaßt und vor dem Auf­ treffen auf die Scheibe 2 abgeführt werden. Die restlichen, vereinzelten Partikel bzw. Flüssigkeitströpfchen, die von der Sekundärabsaugung nicht erfaßt werden, treffen mit geringer Geschwindigkeit auf die Scheibe 2 auf, und werden von dieser abgeführt. Durch die geringe Geschwindigkeit besteht keine Gefahr mehr, daß die Scheibe 2 durch die harten Partikel Schaden nimmt.
Zur Realisierung der Primärabsaugung ist zumindest im Be­ reich der Lochblende 5 ein Luftführungsrohr 4 angebracht. Es befindet sich in koaxialer Anordnung zum Tubus 3. Der Innen­ durchmesser des Luftführungsrohrs 4 ist größer als der Außendurchmesser des Tubus 3, so daß zwischen dem Tubus 3 und dem Luftführungsrohr 4 ein Ringkanal 8 entsteht. Das Luftführungsrohr 4 überragt nach oben hin die Lochblende 5. Nach unten hin ist das Luftführungsrohr 4 durch einen Rohr­ boden 9 abgeschlossen, eine hier nicht näher dargestellte Dichtung des Rohrbodens 9 sorgt dafür, daß keine Luft aus der Umgebung im Bereich des Rohrbodens 9 angesaugt werden kann.
Im unteren Endbereich des Luftführungsrohrs 4 ist ein An­ schlußstutzen 10 für die Primärabsaugung angebracht. Bei eingeschaltetem Absaugaggregat entsteht somit ein Primär­ luftstrom, der vom unmittelbaren Bereich der Lochblende 5 kommend den Ringkanal 8 durchstreicht und das Luftführungs­ rohr am unteren Ende durch den Anschlußstutzen 10 verläßt.
In der bevorzugten Ausführungsform gemäß der Darstellung ist der Tubus 3 nach oben hin über die Lochblende 5 hinausge­ führt und durchdringt die Schwenkplatte 12. Oberhalb der Schwenkplatte 12 erweitert sich der Tubus 3 zu einem Trichter 22. Hierdurch ist gewährleistet, daß lediglich unmittelbar aus der Bearbeitungszone herausgeschleuderte Partikel von der Absaugung erfaßt werden, nicht jedoch solche, die in größe­ ren radialen Abstand zur Zentralachse 100 auf die Schwenk­ platte 12 auftreffen. Diese verbleiben auf der Schwenkplatte 12 und werden nicht mehr von der Absaugung erfaßt.
Das Luftführungsrohr 4 ist nach oben hin bis zur Schwenk­ platte 12 geführt und mit dieser fluiddicht verbunden. Eine schlitzförmige Öffnung 11 im Tubus 3 im Bereich unmittelbar über der Lochblende 5 stellt die Mündung der Primärabsaugung in den Tubus 3 dar. Der Luftstrom der Primärabsaugung führt somit vom Trichter 22 über den oberen Abschnitt des Tubus 3 durch die schlitzförmige Öffnung 11 in den Ringkanal 8. Hierdurch entsteht im Bereich unmittelbar oberhalb der Lochblende 5 ein Unterdruck, der für die aufwärts gerichtete Komponente der Sekundärströmung im Tubus 3 unterhalb der Lochblende 5 verantwortlich ist.
Bei der dargestellten Konfiguration sind sowohl der Tubus 3 als auch das Luftführungsrohr 4 verdrehfest mit der Schwenk­ platte 12 verbunden. Damit folgen sie jeder Bewegung der Schwenkplatte 12, die in der eingangs beschriebenen Art und Weise auf dem ortsfesten Maschinentisch 12 um die Zentral­ achse 100 verschwenkbar gelagert ist.
Der Ringkanal 8 ist in axialer Richtung im wesentlichen vollständig von zwei Stegen 14 durchsetzt, die den Ringkanal 8 in zwei separate Ringkanalsektoren unterteilen. Der eine Ringkanalsektor, der den Anschlußstutzen 10 für die Primär­ absaugung aufweist, ist der Luftführungskanal. Der gegen­ überliegende Ringkanalsektor ist als Kabelführungskanal 15 für die Versorgungsleitungen 21 ausgebildet. Die Versor­ gungsleitungen 21 sind an das hier nicht dargestellte Ab­ richtaggregat angeschlossen, welches auf der Schwenkplatte 12 montiert ist. Die Versorgungsleitungen 21 sind in hier nicht dargestellter Art und Weise im Kabelführungskanal 15 fixiert. Sie verlassen den Kabelführungskanal 15 durch eine Öffnung im Rohrboden 9 und sind ab da in einem Bogen mit großem Radius und freihängend mit dem hier nicht dargestell­ ten Versorgungsaggregat verbunden. Hierdurch ist einerseits sichergestellt, daß die Versorgungsleitungen 21 den Schwenk­ bewegungen der Schwenkplatte 12 exakt folgen, ohne daß die Anschlüsse am Abrichtaggregat belastet werden, und anderer­ seits der lose hängende und nach außen geführte Teil der Versorgungsleitungen 21 infolge des großen Radius der Schwenkbewegung der Schwenkplatte 12 ohne nennenswerte mechanische Beanspruchung folgen. Auch ist auf diese Weise die Verwendung eines Galgens überflüssig, da die Versor­ gungsleitungen 21 nunmehr von unten durch den Maschinentisch 13 und die Schwenkplatte 12 dem Abrichtaggregat zugeführt werden können. Dies verbessert nicht nur die Optik, sondern insbesondere auch die Zugänglichkeit der Maschine.
Die Lochblende 5 weist auf ihrer Oberseite eine nach außen geneigte Kontur auf. Dies erleichtert die Abführung von Partikeln, die auf den Rand der Lochblende 5 auftreffen.
Die Leitung 16 für die Primärabsaugung und die Leitung 17 für die Sekundärabsaugung münden in eine gemeinsame Haupt­ leitung 18, die mit dem Absaugaggregat verbunden ist. Zur Erzielung des gewünschten Absaugergebnisses ist es erforder­ lich, eine Absaugleistung von etwa 700 bis 1000 m3/h vorzu­ sehen.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung bezieht sich auf die Beobachtung des projizierten Bildes der Bearbeitungszone.
Die nunmehr durch die Erfindung möglich gewordene kontinu­ ierliche Beobachtung der Bearbeitungszone während des gesam­ ten Bearbeitungsvorgangs erlaubt es, daß die Bedienungsper­ son nicht mehr unmittelbar in die Bearbeitungszone blicken muß, sondern den Profilierungsvorgang unmittelbar am Projek­ tionsschirm 50 verfolgen kann. Je nach Körpergröße der Bedienungsperson kann dies jedoch zu Verspannungen im Nackenmuskulaturbereich führen, da der Projektionsschirm 50 oberhalb der Augenhöhe angebracht ist. Eine tiefere Anbrin­ gung des Projektionsschirms ist jedoch nicht möglich, da er dann nicht mehr den erforderlichen Abstand zur Bearbeitungs­ zone aufweist.
Mit der in Fig. 2 skizzierten Konfiguration wird eine ergonomisch günstige Beobachtungsmöglichkeit dargestellt, die ein Höchstmaß an Flexibilität gewährleistet. Der untere Teil der Projektionseinrichtung ist in Übereinstimmung mit der Konfiguration gemäß der Darstellung in Fig. 1. Der Unterschied besteht darin, daß eine Videokamera 60 auf den Projektionsschirm 50 gerichtet ist und das Signal der Video­ kamera 60 auf einen hier nicht dargestellten Monitor über­ tragen wird. Der Monitor kann in jeder gewünschten Position angebracht werden, so z. B. in einer Position, die einen Blickwinkel der Bedienungsperson von etwa 20 bis 300 nach unten darstellt.
In diesem Falle kann auch auf die Verwendung diverser Um­ lenkspiegel und Prismen verzichtet werden, da der Projek­ tionsschirm 50 nicht mehr unmittelbar von der Bedienungsperson eingesehen werden muß. Der Projektionsschirm 50 ist deshalb horizontal und in bezug auf die Zentralachse 100 zentrisch angeordnet. Auch ist er mit Aufnahmeorganen für transparente Profilschablonenfolien 51 ausgerüstet, die unmittelbar über dem Projektionsschirm 50 eingeschoben werden können. Gegen­ über einer weiteren Variante, bei der die Profilschablonen­ folien 51 auf den Bildschirm des Monitors gelegt werden, hat dies den Vorteil, daß sich Verzerrungen durch die Wiedergabe des Projektionsbildes auf dem gewölbten Bildschirm des Monitors auf die Bearbeitungsgenauigkeit nicht auswirken, da die Profilschablonenfolien 51 gemeinsam mit dem projizierten Profil auf dem Projektionsschirm 50 abgetastet werden.
Bezugszeichenliste
  1 Lichtquelle
  2 Scheibe
  3 Tubus
  4 Luftführungsrohr
  5 Lochblende
  6 Anschlußstutzen für die Sekundärabsaugung
  7 Ansaugöffnung
  8 Ringkanal
  9 Rohrboden
 10 Anschlußstutzen für die Primärabsaugung
 11 schlitzförmige Öffnung
 12 Schwenkplatte
 13 Maschinentisch
 14 Steg
 15 Kabelführungskanal
 16 Leitung für die Primärabsaugung
 17 Leitung für die Sekundärabsaugung
 18 Hauptleitung
 19 Axial-Radial-Lager
 20 Leitung für Spülfluid
 21 Versorgungsleitungen
 22 Trichter
 23 Labyrinthdichtung
 50 Projektionsschirm
 51 Profilschablonenfolie
 60 Videokamera
 80 Diamantscheibe
 80′ projiziertes Profil der Diamantscheibe
 81 Siliziumkarbidscheibe
 81′ projiziertes Profil der Siliziumkarbidscheibe
100 Zentralachse

Claims (19)

1. Abricht- und Profiliermaschine für Schleifscheiben mit einer Absaugeinrichtung und einer Profilprojektionsein­ richtung′ letztere bestehend wenigstens aus
  • a) einer unterhalb der Bearbeitungszone befindlichen Lichtquelle, die mit einer volltransparenten Scheibe abgedeckt ist und deren Lichtbündel auf die Bear­ beitungszone gerichtet ist,
  • b) einer dicht unterhalb der Bearbeitungszone und im Strahlengang des Lichtbündels angeordneten Lochblen­ de,
  • c) einer oberhalb der Bearbeitungszone im Strahlengang des Lichtbündels angeordneten Aufnahmeoptik und
  • d) einem der Aufnahmeoptik nachgeschalteten Projek­ tionsschirm,
dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugeinrichtung wenig­ stens eine Primärabsaugung, die auf einen Bereich unmit­ telbar oberhalb der Lochblende (5) gerichtet ist, und eine Sekundärabsaugung, die auf einen Bereich oberhalb der Lichtquelle (1) gerichtet ist, aufweist.
2. Abricht- und Profiliermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (2) leicht auswechselbar befestigt ist.
3. Abricht- und Profiliermaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (2) in einer von der Horizontalen zumindest leicht abweichenden Schrägstel­ lung angebracht ist.
4. Abricht- und Profiliermaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Scheibe (2) die Mündung einer mit Spülfluid beaufschlagbaren Leitung (20) ge­ richtet ist.
5. Abricht- und Profiliermaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der tiefsten Stelle der Scheibe (2) ein Aufnahmetrichter für Flüssig­ keit angebracht ist.
6. Abricht- und Profiliermaschine nach einem der vorstehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tubus (3) vorgesehen ist, der sich im wesentlichen zumindest von der Scheibe (2) bis zur Lochblende (5) erstreckt und diese trägt und daß der Tubus (3) im unteren Endbereich einen Anschlußstutzen (6) für die Sekundärabsaugung aufweist.
7. Abricht- und Profiliermaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Tubus (3) eine Ansaugöffnung (7) aufweist.
8. Abricht- und Profiliermaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugöffnung (7) tiefer als der Anschlußstutzen (6) für die Sekundärabsaugung angebracht ist.
9. Abricht- und Profiliermaschine nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest im Bereich der Lochblende (5) ein Luftfüh­ rungsrohr (4) koaxial zum Tubus (3) angeordnet ist, dessen Innendurch­ messer größer ist als der Außendurchmesser des Tubus (3), so daß zwischen dem Tubus (3) und dem Luftführungs­ rohr (4) ein Ringkanal (8) vorhanden ist,
daß das Luftführungsrohr (4) nach oben hin die Lochblen­ de (5) überragt und nach unten hin durch einen Rohrboden (9) fluiddicht abgeschlossen ist, und
daß im unteren Endbereich des Luftführungsrohrs (4) ein Anschlußstutzen (10) für die Primärabsaugung angebracht ist.
10. Abricht- und Profiliermaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Tubus (3) nach oben hin sowohl die Lochblende (5) als auch das Luftführungsrohr (4) überragt und der Tubus (3) im Bereich unmittelbar über der Lochblende (5) eine schlitzförmige Öffnung (11) aufweist, über welche die Primärabsaugung mit dem Inne­ ren des Tubus (3) Verbindung hat.
11. Abricht- und Profiliermaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Tubus (3) eine das Abrichtaggre­ gat aufnehmende Schwenkplatte (12) durchsetzt und nach oben hin überragt.
12. Abricht- und Profiliermaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest der Tubus (3) und das Luftführungsrohr (4) verdrehfest mit der Schwenkplatte (12) verbunden und gemeinsam mit der Schwenkplatte (12) in bezug auf einen ortsfesten Maschinentisch (13) um eine Zentralachse (100) verschwenkbar sind.
13. Abricht- und Profiliermaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Stege (14) den Ringkanal (8) in axialer Richtung im wesentlichen vollständig durchsetzen und in zwei separate Ringkanal­ sektoren unterteilen.
14. Abricht- und Profiliermaschine nach einem der vorstehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochblen­ de (5) auf ihrer Oberseite in radialer Richtung einen abfallenden Konturverlauf aufweist.
15. Abricht- und Profiliermaschine nach einem der vorstehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärabsaugung eine Leitung (16) und die Sekundärabsaugung eine Leitung (17) umfaßt, die in eine gemeinsame Hauptleitung (18) münden, die mit dem Absaugaggregat verbunden ist.
16. Abricht- und Profiliermaschine nach einem der vorstehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Videoka­ mera (60) auf den Projektionsschirm (50) der Projek­ tionseinrichtung ausgerichtet und mit einem Monitor verbunden ist, der an einer für die Bedienungsperson günstigen Position an der Maschine angebracht ist.
17. Abricht-und Profiliermaschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Projektionsschirm (50) horizon­ tal und in bezug auf die Zentralachse (100) zentrisch angeordnet ist.
18. Abricht- und Profiliermaschine nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Projektionsschirm (50) Aufnahmeorgane für transparente Profilschablonenfolien (51) aufweist.
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Prospekt "Abricht- und Profiliermaschine für Diamant- und CBN-Schleifscheiben GAPU-5" der Firma Cleveland GmbH, 7827 Löffingen *

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