DE4219478C1 - Grinding wheel truing and profiling machine - has primary dust extractor immediately above perforated baffle of projection system, and secondary one above light source - Google Patents
Grinding wheel truing and profiling machine - has primary dust extractor immediately above perforated baffle of projection system, and secondary one above light sourceInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Abricht- und Profiliermaschine
für Schleifscheiben gemäß dem Oberbegriff des Patenanspruchs 1.
Es ist bekannt, Abricht- und Profiliermaschinen mit Profil
projektoren auszurüsten. Die Profilprojektoren stellen die
Bearbeitungszone vergrößert auf einem Projektionsschirm dar,
der beispielsweise auf einem Trägerarm oberhalb der Abricht
stelle montiert ist.
Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Systeme, das abzu
richtende Profil abzubilden.
Das erste System macht vom Prinzip der sogenannten Auflicht
beleuchtung Gebrauch. Hierbei befindet sich oberhalb der
Bearbeitungszone eine Lichtquelle, deren Lichtbündel von
einem unmittelbar unterhalb der Bearbeitungszone angeordne
ten Spiegel reflektiert und auf das ebenfalls oberhalb der
Bearbeitungszone im Strahlengang des Lichtbündels angeordne
te Objektiv des Profilprojektors gelenkt wird. Durch Umlenk
prismen oder Spiegel wird das aufgenommene Bild auf den
Projektionsschirm umgelenkt, so daß die Beobachtung durch
die an der Maschine stehende Bedienperson möglich ist.
Während der Dauer des Bearbeitungsvorgangs wird der Spiegel
durch eine einschwenkbare, nicht transparente Platte oder
Scheibe abgedeckt und auf diese Weise vor aus der Bearbei
tungszone herausgeschleuderten Partikeln geschützt. Dies ist
erforderlich, weil die herausgeschleuderten Partikel eine
extreme Härte aufweisen, und den Spiegel innerhalb kürzester
Zeit so weit eintrüben würden, daß er unbrauchbar wird.
Die Beobachtung des abzurichtenden Profils ist somit nur bei
stillstehender Maschine möglich. Zur Überprüfung der abzu
richtenden Profilkontur ist deshalb ein mehrmaliges Still
setzen der Maschine erforderlich, um das erzielte Arbeitser
gebnis zu überprüfen. Eine kontinuierliche Beobachtung
während des Bearbeitungsvorgangs ist somit nicht möglich.
Bei einem zweiten System ist die Lichtquelle unterhalb der
Bearbeitungszone angeordnet. Unmittelbar unter der Bearbei
tungszone befindet sich im Strahlengang eine Optik, auf die
das Aufnahmeobjektiv des Profilprojektors gerichtet ist.
Während des Bearbeitungsvorgangs wird die Optik auch hier
durch eine nicht-transparente Platte oder Scheibe abgedeckt.
Auch dieses System ist für eine kontinuierliche Beobachtung
der zu bearbeitenden Profilkontur nicht geeignet und kann
nur zu Justier- und Kontrollzwecken während des Stillstands
der Maschine benutzt werden.
Auch die Verwendung einer Staubabsaugung in Form einer auf
einem Bereich unmittelbar unterhalb der Bearbeitungszone
gerichteten Absaugedüse, wie sie beispielsweise aus dem
Informationsblatt der Cleveland GmbH "Abricht- und Profi
liermaschine für Diamant- und CBN-Schleifscheiben, GAPU-5"
bekanntgeworden ist, ermöglicht keine kontinuierliche Beob
achtung während des Bearbeitungsvorgangs, da die Absaugung
nicht in der Lage ist, im ausreichenden Umfang die herausge
schleuderten Partikel abzuführen. Mit einer derartigen
Absaugung läßt sich eine Beschädigung der optischen Elemente
des Profilprojektors lediglich verzögern, nicht jedoch
verhindern. Auch in diesem Fall ist nach wie vor die Ab
deckung während des Bearbeitungsvorgangs nötig.
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Problemstellung
zugrunde, eine kontinuierliche Beobachtungsmöglichkeit der
abzurichtenden Profilkontur auch während des laufenden
Bearbeitungsvorgangs zu schaffen, ohne die Maschine still
setzen zu müssen.
Gelöst wird dieses Problem mit einer Abricht- und Profilier
maschine, die die Merkmale des Patentanspruchs 1 aufweist.
Vorteilhafte Ausgestaltungsformen der erfindungsgemäßen
Abricht- und Profiliermaschine sind durch die Merkmale der
Unteransprüche angegeben.
Die Erfindung geht von einer Abricht- und Profiliermaschine
aus die die im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Merkmale
aufweist und die aus dem Prospekt "Abricht- und Profiliermaschine
für Diamant- und CBN-Schleifscheiben GAPU-S" bekannt ist. Deren Profilprojektionseinrichtung weist eine unterhalb der
Bearbeitungszone angeordnete Lichtquelle auf, deren
Lichtbündel auf eine dicht unterhalb der Bearbeitungszone
angeordnete Lochblende gerichtet ist. Oberhalb der Bearbei
tungszone ist die Aufnahmeoptik angeordnet. Die Darstellung
der Bearbeitungszone erfolgt vergrößert auf einem Projek
tionsschirm.
Der Erfindung liegt die Idee zugrunde, die Absaugung zwei
stufig zu gestalten.
Die erste Stufe, die sogenannte Primärabsaugung, ist auf
einen Bereich unmittelbar oberhalb der Lochblende gerichtet
und führt bereits an dieser Stelle den Hauptteil der Parti
kel vor dem Auftreffen auf die Lochblende ab. Der verbliebe
ne Anteil an Partikeln, der durch die Lochblende hindurch
tritt, wird von der zweiten Stufe, der sogenannten Sekundär
absaugung, erfaßt, die auf einen Bereich oberhalb der Licht
quelle gerichtet ist.
Durch eine entsprechende Konfigurierung gemäß einer bevor
zugten Ausführungsform läßt sich erreichen, daß im Bereich
unmittelbar oberhalb der Lichtquelle ein aufwärts gerichte
ter Luftstrom erzeugt wird. Dieser bremst die nicht von der
Primärabsaugung erfaßten Partikel vor dem Auftreffen auf die
Optik der Lichtquelle derart ab, daß sie praktisch vollstän
dig von der Sekundärabsaugung erfaßt und abgeführt werden.
Vereinzelt können noch Partikel beobachtet werden, die von
der Sekundärabsaugung nicht erfaßt werden. Diese werden
jedoch so weit verzögert, daß sie nur noch mit geringer
Geschwindigkeit auf die Optik der Lichtquelle auftreffen, so
daß sie praktisch keinen Schaden mehr anrichten können,
insbesondere dann, wenn die Optik der Lichtquelle mit einer
volltransparenten Scheibe geschützt ist.
Die Erfindung wird im folgenden näher anhand der in den
Figuren dargestellten Ausführungsformen der Erfindung erläu
tert. Es zeigen in schematischer Darstellung
Fig. 1 Schnittdarstellung eines Ausschnitts der
Abricht- und Profiliermaschine,
Fig. 2 Teilansicht der Abricht- und Profiliermaschine
in einer Ausführungsvariante.
Die Fig. 1 und 2 stellen den Teil einer an sich bekannten
Abricht- und Profiliermaschine für Schleifscheiben dar, der
die Projektions- und Absaugeeinrichtung betrifft.
Eine Schleifscheibe, z. B. in Form einer Diamantscheibe 80,
wird durch eine Abrichtscheibe, z. B. in Form einer Silizium
karbidscheibe 81 profiliert. Durch eine Projektionseinrich
tung wird die Bearbeitungszone in vergrößerter Darstellung
auf dem Projektionsschirm 50 abgebildet. Auf dem Projek
tionsschirm 50 erscheinen die Kontur der Diamantscheibe 80′
und die Kontur der Siliziumkarbidscheibe 81′.
Zur Konturierung der Diamantscheibe 80 ist die Siliziumkar
bidscheibe 81 um eine Zentralachse 100 schwenkbar gelagert.
Die Siliziumkarbidscheibe 81 wird von einem hier nicht
dargestellten Abrichtaggregat angetrieben, das auf einer
Schwenkplatte 12 montiert ist. Die Schwenkplatte 12 ist über
ein Axial-Radial-Lager 19 unter Zwischenlage einer Laby
rinthdichtung 23 auf einem ortsfesten Maschinentisch 13
abgestützt. Der Antrieb der Schwenkplatte 12 kann manuell
oder numerisch gesteuert erfolgen. Dies gilt auch für die
Antriebe, die die Zustellbewegung von Diamantscheibe 80 und
Siliziumkarbidscheibe 81 bewirken.
Zur Erzeugung einer Abbildung auf dem Projektionsschirm 50
ist eine Lichtquelle 1 unterhalb des Maschinentisches 13
angeordnet. Ein in der Lichtquelle 1 integriertes, hier
nicht näher dargestelltes optisches System erzeugt ein
Bündel paralleler Lichtstrahlen, das auf die Bearbeitungszo
ne gerichtet ist.
In den Strahlengang ist eine Lochblende 5 eingeschaltet, die
sich dicht unterhalb der Bearbeitungszone befindet. Der
Durchmesser der Blendenöffnung bestimmt sich nach den Regeln
der Optik in Abhängigkeit der Abbildungs- bzw. Vergröße
rungsverhältnisse und beträgt bei der vorliegenden Konfigu
ration etwa 30 mm.
Die Lochblende 5 wird in einem Tubus 3 angeordnet, der sich
koaxial zur Zentralachse 100 erstreckt.
Wie nachstehend noch näher erläutert wird, ist eine Primär
absaugung vorgesehen, die auf einen Bereich unmittelbar
oberhalb der Lochblende 5 gerichtet ist und den Hauptanteil
der aus der Bearbeitungszone herausgeschleuderten und auf
diesen Bereich auftreffenden Partikel abführt, so daß ledig
lich ein kleiner Restanteil an Partikeln die Öffnung der
Lochblende 5 durchdringt und in das Innere des darunterlie
genden Tubusabschnittes gelangt. Diese Partikel werden
praktisch vollständig durch eine Sekundärabsaugung abge
führt, die auf einen Bereich oberhalb der Lichtquelle 1
gerichtet ist.
Zum Schutz gegen vereinzelte, nicht von der Primär- und
Sekundärabsaugung erfaßten Partikel ist die Lichtquelle 1
mit einer voll-transparenten Scheibe 2 abgedeckt. Die Schei
be 2 besteht beispielsweise aus Glas und kann leicht ausge
wechselt werden. Sie schützt das empfindliche optische
System der Lichtquelle 1 nicht nur vor mechanischer Beschä
digung durch vereinzelt auftreffende Partikel aus der Bear
beitungszone, sondern verhindert auch dessen Verschmutzung
durch Flüssigkeitstropfen, die im Falle des Naßabrichtens,
d. h. bei Verwendung von Flüssigkeit in der Bearbeitungszone,
zusammen mit den Partikeln in das Innere des Tubus 3 gelangen
können.
Die Scheibe 2 ist in einer von der Horizontalen zumindest
leicht abweichenden Schrägstellung angebracht, so daß auf
treffende Partikel und Flüssigkeitstropfen infolge der
Schwerkraft seitlich abgeführt werden und somit nicht länge
re Zeit im Strahlengang der Lichtquelle 1 verbleiben.
Auf die Scheibe 2 ist die Mündung einer Leitung 20 gerich
tet, die mit einem Spülfluid beaufschlagt werden kann. Je
nach Anwendungsfall kann als Spülfluid Wasser verwendet
werden, das gegebenenfalls mit einem schmutzlösenden Zusatz
versehen ist. Als Spülfluid eignet sich insbesondere im
Falle des Trockenabrichtens, bei dem lediglich trockene
Partikel abzuführen sind, Druckluft. In der Regel ist eine
Beaufschlagung mit Spülfluid nur in größeren Abständen
erforderlich, beispielsweise in Bearbeitungspausen oder beim
Werkzeugwechsel.
Sollte die Reinigungswirkung durch das Spülfluid nicht
ausreichend sein, so kann in Bearbeitungspausen die Scheibe
2 entnommen und manuell gereinigt werden.
Zweckmäßigerweise ist an der tiefsten Stelle dieses Be
reichs, d. h. an der tiefsten Stelle der Scheibe 2, ein hier
nicht dargestellter Aufnahmetrichter vorhanden, der die von
der Scheibe 2 abgeführte Flüssigkeit aufnimmt. Auch kann
eine Rückführung zum Spülflüssigkeitsreservoir vorgesehen
sein.
Der Tubus 3 erstreckt sich zumindest von der Scheibe 2 bis
zur Lochblende 5. In seinem unteren Endbereich ist ein
Anschlußstutzen 6 angebracht, der mit dem hier nicht darge
stellten Absaugaggregat verbunden ist. Unterhalb der Einmün
dung des Anschlußstutzens 6 weist der Tubus 3 eine Ansaug
öffnung 7 auf. Die Unterkante der Ansaugöffnung 7 ist in der
Höhe der tiefsten Stelle der Scheibe 2, so daß eine ungehin
derte Abführung von Partikeln und Flüssigkeitstropfen von
der Scheibe 2 möglich ist. Durch die Ansaugöffnung 7 wird
infolge des sich im Tubus 3 einstellenden Unterdrucks aus
der Umgebung Luft zugeführt. Im Tubus stellt sich damit ein
nach oben gerichteter Luftstrom ein, wobei ein Teil der Luft
durch die Leitung 17 der Sekundärabsaugung geführt, der
übrige Teilstrom nach oben in Richtung der Lochblende 5
gelenkt wird. Dieser Teilstrom tritt den die Lochblende 5
durchquerenden Partikeln und ggf. Flüssigkeitströpfchen
entgegen und bremst diese ab. Im Ansaugbereich der Sekundär
absaugung besitzen die Partikel bzw. Flüssigkeitströpfchen
nunmehr eine geringe Geschwindigkeit, so daß sie fast voll
ständig von der Sekundärabsaugung erfaßt und vor dem Auf
treffen auf die Scheibe 2 abgeführt werden. Die restlichen,
vereinzelten Partikel bzw. Flüssigkeitströpfchen, die von
der Sekundärabsaugung nicht erfaßt werden, treffen mit
geringer Geschwindigkeit auf die Scheibe 2 auf, und werden
von dieser abgeführt. Durch die geringe Geschwindigkeit
besteht keine Gefahr mehr, daß die Scheibe 2 durch die
harten Partikel Schaden nimmt.
Zur Realisierung der Primärabsaugung ist zumindest im Be
reich der Lochblende 5 ein Luftführungsrohr 4 angebracht. Es
befindet sich in koaxialer Anordnung zum Tubus 3. Der Innen
durchmesser des Luftführungsrohrs 4 ist größer als der
Außendurchmesser des Tubus 3, so daß zwischen dem Tubus 3
und dem Luftführungsrohr 4 ein Ringkanal 8 entsteht. Das
Luftführungsrohr 4 überragt nach oben hin die Lochblende 5.
Nach unten hin ist das Luftführungsrohr 4 durch einen Rohr
boden 9 abgeschlossen, eine hier nicht näher dargestellte
Dichtung des Rohrbodens 9 sorgt dafür, daß keine Luft aus
der Umgebung im Bereich des Rohrbodens 9 angesaugt werden
kann.
Im unteren Endbereich des Luftführungsrohrs 4 ist ein An
schlußstutzen 10 für die Primärabsaugung angebracht. Bei
eingeschaltetem Absaugaggregat entsteht somit ein Primär
luftstrom, der vom unmittelbaren Bereich der Lochblende 5
kommend den Ringkanal 8 durchstreicht und das Luftführungs
rohr am unteren Ende durch den Anschlußstutzen 10 verläßt.
In der bevorzugten Ausführungsform gemäß der Darstellung ist
der Tubus 3 nach oben hin über die Lochblende 5 hinausge
führt und durchdringt die Schwenkplatte 12. Oberhalb der
Schwenkplatte 12 erweitert sich der Tubus 3 zu einem Trichter 22.
Hierdurch ist gewährleistet, daß lediglich unmittelbar aus
der Bearbeitungszone herausgeschleuderte Partikel von der
Absaugung erfaßt werden, nicht jedoch solche, die in größe
ren radialen Abstand zur Zentralachse 100 auf die Schwenk
platte 12 auftreffen. Diese verbleiben auf der Schwenkplatte
12 und werden nicht mehr von der Absaugung erfaßt.
Das Luftführungsrohr 4 ist nach oben hin bis zur Schwenk
platte 12 geführt und mit dieser fluiddicht verbunden. Eine
schlitzförmige Öffnung 11 im Tubus 3 im Bereich unmittelbar
über der Lochblende 5 stellt die Mündung der Primärabsaugung
in den Tubus 3 dar. Der Luftstrom der Primärabsaugung führt
somit vom Trichter 22 über den oberen Abschnitt des Tubus 3
durch die schlitzförmige Öffnung 11 in den Ringkanal 8.
Hierdurch entsteht im Bereich unmittelbar oberhalb der
Lochblende 5 ein Unterdruck, der für die aufwärts gerichtete
Komponente der Sekundärströmung im Tubus 3 unterhalb der
Lochblende 5 verantwortlich ist.
Bei der dargestellten Konfiguration sind sowohl der Tubus 3
als auch das Luftführungsrohr 4 verdrehfest mit der Schwenk
platte 12 verbunden. Damit folgen sie jeder Bewegung der
Schwenkplatte 12, die in der eingangs beschriebenen Art und
Weise auf dem ortsfesten Maschinentisch 12 um die Zentral
achse 100 verschwenkbar gelagert ist.
Der Ringkanal 8 ist in axialer Richtung im wesentlichen
vollständig von zwei Stegen 14 durchsetzt, die den Ringkanal
8 in zwei separate Ringkanalsektoren unterteilen. Der eine
Ringkanalsektor, der den Anschlußstutzen 10 für die Primär
absaugung aufweist, ist der Luftführungskanal. Der gegen
überliegende Ringkanalsektor ist als Kabelführungskanal 15
für die Versorgungsleitungen 21 ausgebildet. Die Versor
gungsleitungen 21 sind an das hier nicht dargestellte Ab
richtaggregat angeschlossen, welches auf der Schwenkplatte
12 montiert ist. Die Versorgungsleitungen 21 sind in hier
nicht dargestellter Art und Weise im Kabelführungskanal 15
fixiert. Sie verlassen den Kabelführungskanal 15 durch eine
Öffnung im Rohrboden 9 und sind ab da in einem Bogen mit
großem Radius und freihängend mit dem hier nicht dargestell
ten Versorgungsaggregat verbunden. Hierdurch ist einerseits
sichergestellt, daß die Versorgungsleitungen 21 den Schwenk
bewegungen der Schwenkplatte 12 exakt folgen, ohne daß die
Anschlüsse am Abrichtaggregat belastet werden, und anderer
seits der lose hängende und nach außen geführte Teil der
Versorgungsleitungen 21 infolge des großen Radius der
Schwenkbewegung der Schwenkplatte 12 ohne nennenswerte
mechanische Beanspruchung folgen. Auch ist auf diese Weise
die Verwendung eines Galgens überflüssig, da die Versor
gungsleitungen 21 nunmehr von unten durch den Maschinentisch 13
und die Schwenkplatte 12 dem Abrichtaggregat zugeführt
werden können. Dies verbessert nicht nur die Optik, sondern
insbesondere auch die Zugänglichkeit der Maschine.
Die Lochblende 5 weist auf ihrer Oberseite eine nach außen
geneigte Kontur auf. Dies erleichtert die Abführung von
Partikeln, die auf den Rand der Lochblende 5 auftreffen.
Die Leitung 16 für die Primärabsaugung und die Leitung 17
für die Sekundärabsaugung münden in eine gemeinsame Haupt
leitung 18, die mit dem Absaugaggregat verbunden ist. Zur
Erzielung des gewünschten Absaugergebnisses ist es erforder
lich, eine Absaugleistung von etwa 700 bis 1000 m3/h vorzu
sehen.
Ein weiterer Aspekt der Erfindung bezieht sich auf die
Beobachtung des projizierten Bildes der Bearbeitungszone.
Die nunmehr durch die Erfindung möglich gewordene kontinu
ierliche Beobachtung der Bearbeitungszone während des gesam
ten Bearbeitungsvorgangs erlaubt es, daß die Bedienungsper
son nicht mehr unmittelbar in die Bearbeitungszone blicken
muß, sondern den Profilierungsvorgang unmittelbar am Projek
tionsschirm 50 verfolgen kann. Je nach Körpergröße der
Bedienungsperson kann dies jedoch zu Verspannungen im
Nackenmuskulaturbereich führen, da der Projektionsschirm 50
oberhalb der Augenhöhe angebracht ist. Eine tiefere Anbrin
gung des Projektionsschirms ist jedoch nicht möglich, da er
dann nicht mehr den erforderlichen Abstand zur Bearbeitungs
zone aufweist.
Mit der in Fig. 2 skizzierten Konfiguration wird eine
ergonomisch günstige Beobachtungsmöglichkeit dargestellt,
die ein Höchstmaß an Flexibilität gewährleistet. Der untere
Teil der Projektionseinrichtung ist in Übereinstimmung mit
der Konfiguration gemäß der Darstellung in Fig. 1. Der
Unterschied besteht darin, daß eine Videokamera 60 auf den
Projektionsschirm 50 gerichtet ist und das Signal der Video
kamera 60 auf einen hier nicht dargestellten Monitor über
tragen wird. Der Monitor kann in jeder gewünschten Position
angebracht werden, so z. B. in einer Position, die einen
Blickwinkel der Bedienungsperson von etwa 20 bis 300 nach
unten darstellt.
In diesem Falle kann auch auf die Verwendung diverser Um
lenkspiegel und Prismen verzichtet werden, da der Projek
tionsschirm 50 nicht mehr unmittelbar von der Bedienungsperson
eingesehen werden muß. Der Projektionsschirm 50 ist deshalb
horizontal und in bezug auf die Zentralachse 100 zentrisch
angeordnet. Auch ist er mit Aufnahmeorganen für transparente
Profilschablonenfolien 51 ausgerüstet, die unmittelbar über
dem Projektionsschirm 50 eingeschoben werden können. Gegen
über einer weiteren Variante, bei der die Profilschablonen
folien 51 auf den Bildschirm des Monitors gelegt werden, hat
dies den Vorteil, daß sich Verzerrungen durch die Wiedergabe
des Projektionsbildes auf dem gewölbten Bildschirm des
Monitors auf die Bearbeitungsgenauigkeit nicht auswirken, da
die Profilschablonenfolien 51 gemeinsam mit dem projizierten
Profil auf dem Projektionsschirm 50 abgetastet werden.
Bezugszeichenliste
1 Lichtquelle
2 Scheibe
3 Tubus
4 Luftführungsrohr
5 Lochblende
6 Anschlußstutzen für die Sekundärabsaugung
7 Ansaugöffnung
8 Ringkanal
9 Rohrboden
10 Anschlußstutzen für die Primärabsaugung
11 schlitzförmige Öffnung
12 Schwenkplatte
13 Maschinentisch
14 Steg
15 Kabelführungskanal
16 Leitung für die Primärabsaugung
17 Leitung für die Sekundärabsaugung
18 Hauptleitung
19 Axial-Radial-Lager
20 Leitung für Spülfluid
21 Versorgungsleitungen
22 Trichter
23 Labyrinthdichtung
50 Projektionsschirm
51 Profilschablonenfolie
60 Videokamera
80 Diamantscheibe
80′ projiziertes Profil der Diamantscheibe
81 Siliziumkarbidscheibe
81′ projiziertes Profil der Siliziumkarbidscheibe
100 Zentralachse
2 Scheibe
3 Tubus
4 Luftführungsrohr
5 Lochblende
6 Anschlußstutzen für die Sekundärabsaugung
7 Ansaugöffnung
8 Ringkanal
9 Rohrboden
10 Anschlußstutzen für die Primärabsaugung
11 schlitzförmige Öffnung
12 Schwenkplatte
13 Maschinentisch
14 Steg
15 Kabelführungskanal
16 Leitung für die Primärabsaugung
17 Leitung für die Sekundärabsaugung
18 Hauptleitung
19 Axial-Radial-Lager
20 Leitung für Spülfluid
21 Versorgungsleitungen
22 Trichter
23 Labyrinthdichtung
50 Projektionsschirm
51 Profilschablonenfolie
60 Videokamera
80 Diamantscheibe
80′ projiziertes Profil der Diamantscheibe
81 Siliziumkarbidscheibe
81′ projiziertes Profil der Siliziumkarbidscheibe
100 Zentralachse
Claims (19)
1. Abricht- und Profiliermaschine für Schleifscheiben
mit einer Absaugeinrichtung und einer Profilprojektionsein
richtung′ letztere bestehend wenigstens aus
- a) einer unterhalb der Bearbeitungszone befindlichen Lichtquelle, die mit einer volltransparenten Scheibe abgedeckt ist und deren Lichtbündel auf die Bear beitungszone gerichtet ist,
- b) einer dicht unterhalb der Bearbeitungszone und im Strahlengang des Lichtbündels angeordneten Lochblen de,
- c) einer oberhalb der Bearbeitungszone im Strahlengang des Lichtbündels angeordneten Aufnahmeoptik und
- d) einem der Aufnahmeoptik nachgeschalteten Projek tionsschirm,
dadurch gekennzeichnet, daß die Absaugeinrichtung wenig
stens eine Primärabsaugung, die auf einen Bereich unmit
telbar oberhalb der Lochblende (5) gerichtet ist, und
eine Sekundärabsaugung, die auf einen Bereich oberhalb
der Lichtquelle (1) gerichtet ist, aufweist.
2. Abricht- und Profiliermaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Scheibe (2) leicht auswechselbar
befestigt ist.
3. Abricht- und Profiliermaschine nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Scheibe (2) in einer von der
Horizontalen zumindest leicht abweichenden Schrägstel
lung angebracht ist.
4. Abricht- und Profiliermaschine nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß auf die Scheibe (2) die Mündung
einer mit Spülfluid beaufschlagbaren Leitung (20) ge
richtet ist.
5. Abricht- und Profiliermaschine nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der tiefsten
Stelle der Scheibe (2) ein Aufnahmetrichter für Flüssig
keit angebracht ist.
6. Abricht- und Profiliermaschine nach einem der vorstehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tubus (3)
vorgesehen ist, der sich im wesentlichen zumindest von
der Scheibe (2) bis zur Lochblende (5) erstreckt und
diese trägt und daß der Tubus (3) im unteren Endbereich
einen Anschlußstutzen (6) für die Sekundärabsaugung
aufweist.
7. Abricht- und Profiliermaschine nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Tubus (3) eine Ansaugöffnung (7)
aufweist.
8. Abricht- und Profiliermaschine nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ansaugöffnung (7) tiefer als der
Anschlußstutzen (6) für die Sekundärabsaugung angebracht
ist.
9. Abricht- und Profiliermaschine nach einem der Ansprüche
6 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest im Bereich der Lochblende (5) ein Luftfüh rungsrohr (4) koaxial zum Tubus (3) angeordnet ist, dessen Innendurch messer größer ist als der Außendurchmesser des Tubus (3), so daß zwischen dem Tubus (3) und dem Luftführungs rohr (4) ein Ringkanal (8) vorhanden ist,
daß das Luftführungsrohr (4) nach oben hin die Lochblen de (5) überragt und nach unten hin durch einen Rohrboden (9) fluiddicht abgeschlossen ist, und
daß im unteren Endbereich des Luftführungsrohrs (4) ein Anschlußstutzen (10) für die Primärabsaugung angebracht ist.
daß zumindest im Bereich der Lochblende (5) ein Luftfüh rungsrohr (4) koaxial zum Tubus (3) angeordnet ist, dessen Innendurch messer größer ist als der Außendurchmesser des Tubus (3), so daß zwischen dem Tubus (3) und dem Luftführungs rohr (4) ein Ringkanal (8) vorhanden ist,
daß das Luftführungsrohr (4) nach oben hin die Lochblen de (5) überragt und nach unten hin durch einen Rohrboden (9) fluiddicht abgeschlossen ist, und
daß im unteren Endbereich des Luftführungsrohrs (4) ein Anschlußstutzen (10) für die Primärabsaugung angebracht ist.
10. Abricht- und Profiliermaschine nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Tubus (3) nach oben hin sowohl
die Lochblende (5) als auch das Luftführungsrohr (4)
überragt und der Tubus (3) im Bereich unmittelbar über
der Lochblende (5) eine schlitzförmige Öffnung (11)
aufweist, über welche die Primärabsaugung mit dem Inne
ren des Tubus (3) Verbindung hat.
11. Abricht- und Profiliermaschine nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß der Tubus (3) eine das Abrichtaggre
gat aufnehmende Schwenkplatte (12) durchsetzt und nach
oben hin überragt.
12. Abricht- und Profiliermaschine nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß zumindest der Tubus (3) und das
Luftführungsrohr (4) verdrehfest mit der Schwenkplatte
(12) verbunden und gemeinsam mit der Schwenkplatte (12)
in bezug auf einen ortsfesten Maschinentisch (13) um eine
Zentralachse (100) verschwenkbar sind.
13. Abricht- und Profiliermaschine nach einem der Ansprüche
9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Stege (14)
den Ringkanal (8) in axialer Richtung im wesentlichen
vollständig durchsetzen und in zwei separate Ringkanal
sektoren unterteilen.
14. Abricht- und Profiliermaschine nach einem der vorstehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochblen
de (5) auf ihrer Oberseite in radialer Richtung einen
abfallenden Konturverlauf aufweist.
15. Abricht- und Profiliermaschine nach einem der vorstehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Primärabsaugung eine Leitung (16) und
die Sekundärabsaugung eine Leitung (17) umfaßt, die in eine gemeinsame Hauptleitung
(18) münden, die mit dem Absaugaggregat verbunden ist.
16. Abricht- und Profiliermaschine nach einem der vorstehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Videoka
mera (60) auf den Projektionsschirm (50) der Projek
tionseinrichtung ausgerichtet und mit einem Monitor
verbunden ist, der an einer für die Bedienungsperson
günstigen Position an der Maschine angebracht ist.
17. Abricht-und Profiliermaschine nach Anspruch 16, dadurch
gekennzeichnet, daß der Projektionsschirm (50) horizon
tal und in bezug auf die Zentralachse (100) zentrisch
angeordnet ist.
18. Abricht- und Profiliermaschine nach Anspruch 16 oder 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der Projektionsschirm (50)
Aufnahmeorgane für transparente Profilschablonenfolien
(51) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924219478 DE4219478C1 (en) | 1992-06-13 | 1992-06-13 | Grinding wheel truing and profiling machine - has primary dust extractor immediately above perforated baffle of projection system, and secondary one above light source |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924219478 DE4219478C1 (en) | 1992-06-13 | 1992-06-13 | Grinding wheel truing and profiling machine - has primary dust extractor immediately above perforated baffle of projection system, and secondary one above light source |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4219478C1 true DE4219478C1 (en) | 1993-07-22 |
Family
ID=6461006
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924219478 Expired - Fee Related DE4219478C1 (en) | 1992-06-13 | 1992-06-13 | Grinding wheel truing and profiling machine - has primary dust extractor immediately above perforated baffle of projection system, and secondary one above light source |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4219478C1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10249358B4 (de) * | 2002-10-23 | 2008-11-20 | Cleveland Präzisions-Systeme GmbH | Verfahren und Vorrichtung zum Abrichten eines rotierenden Werkzeugs |
| CN112223011A (zh) * | 2020-10-30 | 2021-01-15 | 朱顺华 | 一种光学镜片打磨固定装置 |
-
1992
- 1992-06-13 DE DE19924219478 patent/DE4219478C1/de not_active Expired - Fee Related
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Prospekt "Abricht- und Profiliermaschine für Diamant- und CBN-Schleifscheiben GAPU-5" der Firma Cleveland GmbH, 7827 Löffingen * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10249358B4 (de) * | 2002-10-23 | 2008-11-20 | Cleveland Präzisions-Systeme GmbH | Verfahren und Vorrichtung zum Abrichten eines rotierenden Werkzeugs |
| CN112223011A (zh) * | 2020-10-30 | 2021-01-15 | 朱顺华 | 一种光学镜片打磨固定装置 |
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