DE4226579A1 - Kompaktsender zur Fernansteuerung einer einen Schließzylinder umfassenden Schließeinrichtung - Google Patents

Kompaktsender zur Fernansteuerung einer einen Schließzylinder umfassenden Schließeinrichtung

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DE4226579A1
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Description

Die Erfindung betrifft einen Kompaktsender zur Fernansteuerung einer einen Schließzylinder umfassenden Schließeinrichtung, insbesondere für eine Schließanlage von Fahrzeugen, der im Ober­ begriff des Hauptanspruches angegebenen Art.
Ein derartiger Kompaktsender ist aus der DE 39 02 537 A1 be­ reits bekannt, wobei der ausgeschwenkte Flachschlüssel durch eine Federbelastung in einer Anlagestellung am Sendergehäuse gehalten ist. Hierbei liegt eine ebene Teilstirnfläche der La­ gerplatte flächig an einer von einem geraden Endbereich der Umfangswand des Aufnahmeschachtes gebildeten Gegenfläche an, wodurch eine sehr stabile Abstützung gewährleistet ist. Damit die Lagerplatte bei möglichst geringem Schwenkraumbedarf im Aufnahmeschacht spiegelsymmetrisch gestaltet werden kann, ohne daß bei eingeschwenktem Flachschlüssel zwischen der Stirn­ fläche des entgegengesetzten Hebelarms der Lagerplatte und dem geraden Endbereich eine Fuge verbleibt, in die ausschwenkhem­ mende Fremdkörper hineingedrückt werden könnten, wird die ent­ sprechende Ecke der Lagerplatte von einem dreiecksförmigen Schließelement gebildet, daß verschiebbar in der Lagerplatte gelagert ist und unter einer Federbelastung steht. Beim Ein­ klappen des Flachschlüssels in den Aufnahmeschacht läuft das Schließelement an einem konzentrisch zur Schwenkachse gekrümm­ ten Längenbereich der Umfangswand des Sendergehäuses auf und wird dadurch in eine weitgehend in der Schiebeführung versenkte Stellung verdrängt.
Nach Passieren des gekrümmten Längenbereiches der Umfangswand im Aufnahmeschacht wird das Schließelement vom geraden Endbe­ reich der Umfangswand zunehmend freigegeben, so daß es durch Federkraft in seine eckbildende Ausgangsstellung zurückschnappt. Danach ist die keilförmige Fuge zwischen Lagerplatte und Um­ fangswand vollständig vom paßgenauen Schließelement ausgefüllt. Um eine zuverlässige mechanische Funktion des Kompaktsenders sicherstellen zu können, muß eine exakte Abstimmung der Flach­ schlüssellagerung auf das Sendergehäuse gewährleistet werden, damit eine paßgenaue Abdeckstellung des Schließelementes gesi­ chert ist. Die somit erforderliche Fertigungspräzision der me­ chanischen Kompaktsenderteile wirkt sich somit in erheblichem Naß verteuernd auf dessen Herstellung aus. Dies gilt um so mehr, wenn das Sendergehäuse insbesondere im Sinne einer fla­ cheren Bauweise des Gehäuses noch kompakter gestaltet werden soll.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kompaktsender der gattungsgemäßen Art dahingehend weiterzuentwickeln, daß die Fertigungskosten des Kompaktsenders unter Aufrechterhaltung einer zuverlässigen mechanischen Funktion deutlich gesenkt wer­ den können, wobei zudem die Eignung des Kompaktsenders für eine weitere Verkleinerung des Sendergehäuses erheblich verbessert sein soll.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist Gegenstand der kennzeichnenden Merkmale des Hauptanspruchs. Aufgrund der er­ findungsgemäßen Gestaltung wird die Funktion des Schließele­ mentes vom Endbereich der Umfangswand nommen, so daß eine Reduzierung der Bauteilezahl sowie des Bearbeitungsaufwandes der Lagerplatte gegeben ist. Durch die Anordnung der Anschlag­ mittel zwischen einer Breitseite der Lagerplatte und der ge­ genliegenden Begrenzungswand läßt sich ferner die erfor­ derliche Anschlaggenauigkeit leichter einhalten, da der Flach­ schlüssel in der selben Begrenzungswand gelagert ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den üb­ rigen Ansprüchen hervor.
Bei einem extrem engen Spalt zwischen dem Endbereich der Um­ fangswand und dem gegenliegenden Ende der Lagerplatte könn­ te bereits eine scharfkantige Ecke des Lagerplattenendes für eine Verlegung der vorderen Öffnung des Aufnahmeschachtes aus­ reichen, die ein Eindringen von Fremdkörpern zuverlässig ver­ hinderte. Um mit größeren Fertigungstoleranzen arbeiten zu kön­ nen, ist es jedoch vorteilhaft eine Tiefendeckung zwischen Endbereich der Umfangswand und Lagerplatte vorzusehen. Eine entsprechende Tiefe des engen Spaltes läßt sich durch eine ab­ geflachte oder abgerundete Eckfläche der Lagerplatte sicher­ stellen.
In fertigungstechnisch besonders einfache Bauweise können die Anschlagmittel aus einem von der Lagerplatte abstehenden Nocken und einer zugeordneten Gehäusenut bestehen. Durch berührungslo­ sen Nockeneingriff in die Gehäusenut kommt es dabei zwischen den Endlagen des Flachschlüssels nicht zu einer Schwenkhemmung desselben. Es versteht sich, daß auch von beiden Breitseiten der Lagerplatte ein in eine zugeordnete Gehäusenut eingreifen­ der Nocken abstehen kann oder daß alternativ bei einer breite­ ren Lagerplatte auch die Nocken von den Gehäusewänden abstehen und in eine zugeordnete Nut der Lagerplatte eingreifen könnten.
Zweckmäßig wird auch die Nichtgebrauchsstellung des Flachschlüs­ sels durch Auflaufen des Nockens bzw. der Nocken am entgegenge­ setzten Ende ihrer Gehäusenut festgelegt sein.
Der vordere Hohlraum des Aufnahmeschachtes läßt sich besonders klein ausführen, wenn die diesen begrenzende Umfangswand des Sendergehäuses ihre gesamte Länge gekrümmt verläuft. Je­ doch bleibt hierdurch die vorbekannte Verklammerung der auf­ einanderliegenden Formschalen des Sendergehäuses nicht ohne weiteres möglich. Daher ist vorgesehen, die aufeinanderliegen­ den Formschalen durch eine wasserdichte Klebeverbindung anein­ ander festzulegen. Hierdurch kann sowohl auf eine elastomere Dichtung zwischen den Formschalen als auch auf die Federklammer sowie auf Klipsverbindungsmittel verzichtet werden, womit eine weitere Reduzierung des Bauraumbedarfs gegeben ist. Die Verkle­ bung erfolgt vorzugsweise entlang einem Klemmsitz der aufein­ anderliegenden Formschalen. In dem umlaufenden Klemmsitz kann problemlos auch ein lichtdurchlässiges Fenster einbezogen sein, das z. B. bei einem Infrarotsender vorhanden sein muß. Über die Materialersparnis hinaus kann durch das Verkleben der Formscha­ len die Stabilität des Sendergehäuses verbessert werden, das insbesondere im vorderen Hohlraumbereich des Aufnahmeschachtes so stabil sein muß, daß die Begrenzungswände bei der mechani­ schen Schlüsselbetätigung nicht zu weit auseinandergebogen wer­ den. Aufgrund der verbesserten Stabilität kann ggf. eine Wand­ dickenreduktion des Sendergehäuses vorgenommen werden.
Eine weitere Verminderung der Herstellkosten des Kompaktsenders läßt sich erreichen, wenn anstelle eines Schiebedeckels für das Batteriefach ein aufstülpbarer Fachdeckel zur Anwendung kommt. Das Batteriefach kann durch den aufstülpbaren Deckel unter Ver­ meidung einer separaten Dichtungsanordnung wasserdicht gekap­ selt werden, indem ein elastomerer Deckelrand die Dichtfunktion mitnimmt.
Ein weiterer Rationalisierungseffekt kann dadurch erzielt wer­ den, daß keine Leitungsverbindungen zwischen einer in eine Breitseite des Sendergehäuses integrierten Betätigungstaste und einer Platine mit den elektronischen Bausteinen des Senders notwendig sind. Hierzu kann der Taster direkt auf der Platine angeordnet sein und von einem Stößel der Betätigungstaste be­ aufschlagt werden. Damit sich die Platine im Zuge der Stoßbe­ aufschlagung nicht durchbiegen kann, muß sie auf ihrer der Be­ tätigungstaste gegenliegenden Seite am Sendergehäuse auf­ liegen bzw. abgestützt sein.
Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand einer zeichnerischen Darstellung näher erläutert.
In der Darstellung zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Unterseite eines Kom­ paktsenders bei teilweise aufgebrochenem Sender­ gehäuse, und
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Kompaktsender gemäß der Schnittlinie II-II in Fig. 1.
Ein in Fig. 1 im vergrößerten Maßstab gezeichneter Kompaktsen­ der 1 zur Fernbedienung einer Kraftwagenschließanlage sowie zur mechanischen Schüsselbetätigung der zur Schließanlage gehören­ den Schließzylinder umfaßt in an sich bekannter Weise ein an­ nähernd quaderförmiges Sendergehäuse 2 mit flachem Rechteck­ querschnitt. Das Sendergehäuse 2 besteht aus einem schlagzähen Kunststoff und ist an seinen vier Ecken sowie an allen Kanten abgerundet, wodurch es gut in der Hand der Bedienperson liegt und ähnlich einem Stab in Breitenrichtung umgriffen werden kann.
Im Sendergehäuse 2 versenkt liegt ein abgewinkelter Flachschlüs­ sel 3, der aus seiner dargestellten Nichtgebrauchsstellung in eine mittig von der schmalen Vorderseite des Sendergehäuses 2 abstehende Gebrauchsstellung ausschwenkbar ist. Der Flachschlüs­ sel 3 besteht aus einem geraden mit den Steuerbahnen versehenen Schlüsselschaft 4 und einer diesen am hinteren Ende haltenden Lagerplatte 5 mit zum Schlüsselschaft 4 rechtwinkliger Längser­ streckung und einer der Schlüsselschaftbreite angepaßten Dicke. Zur Lagerung und Unterbringung des Flachschlüssels 3 ist der Dicke des Flachschlüssels 3 angepaßt ein Aufnahmeschacht 6 aus dem Sendergehäuse 2 ausgespart, der sich durchgehend eine Längsseite, eine vordere Eckseite und einen daran anschlie­ ßenden Teil der Vorderseite des Sendergehäuses 2 erstreckt. Im vorderen Hohlraum des somit insgesamt etwa L-förmigen Aufnahme­ schachtes 6 ist die Lagerplatte 5 quer zu ihrer Plattenebene schwenkbar zwischen dem an ihren Breitseiten anliegenden Be­ grenzungswänden des Aufnahmeschachtes 6 gelagert. Die geome­ trische Schwenkachse 7 dieser Achslagerung verläuft exakt in der Längen- und Breitenmitte der Lagerplatte 5, wobei die Schwenkachse 7 soweit zurückspringend im Eckbereich des Auf­ nahmeschachtes 6 angeordnet ist, daß die außenliegende Schmal­ seite der Lagerplatte 5, welche an die Umfangskontur des Sen­ dergehäuses 2 in diesem Bereich angepaßt ist, flächenbündig in der Umfangskontur des Sendergehäuses 2 versenkt ist. Demgegen­ ist der Schlüsselschaft 4 gegen der Längsseite des Sendergehäuses 2 etwas zurückspringend mit der Lagerplatte 5 verbunden, so daß er in der Nichtgebrauchsstellung des Flach­ schlüssel 3 einige Millimeter im seitlichen Schenkel des Auf­ nahmeschachtes 6 versenkt liegt. Im gangsbereich von der außenliegenden Schmalseite der Lagerplatte 5 zum Schlüssel­ schaft 4 ist die von der Schmalseite gebildete Umfangsfläche abgeschrägt, wobei sie auf einer Kreisbahn um die Schwenkachse 7 gekrümmt verläuft. Durch diese abgerundete Eckfläche 8, die alternativ auch eine entsprechend eben abgeflachte Eckfläche sein könnte, benötigt das den Schlüsselschaft 4 tragende Ende der Lagerplatte 5 einen geringeren Schwenkfreiraum im Aufnah­ meschacht 6 als mit einer rechtwinklig abgestuften Ecke. Damit die diagonal entgegengesetzte Ecke der Lagerplatte 5 nicht zu einem höheren Schwenkraumbedarf führt, ist sie ebenfalls zu einer abgerundeten Eckfläche 8 abgeschrägt, wobei sie bezogen auf die Diagonale der Lagerplatte 5 spiegelsymmetrisch verläuft und auch die innenliegende Schmalseite spiegelsymmetrisch zur außenliegenden Schmalseite der Lagerplatte 5 gestaltet ist.
Unter Anpassung an den zum freien Verschwenken der Lagerplatte 5 im Aufnahmeschacht 6 mindestens erforderlichen Schwenkfrei­ raum wird der vordere Hohlraum von einer Umfangswand 9 des Sen­ dergehäuses 2 begrenzt, die über ihre gesamte Länge entspre­ chend einem Kreisbogen um die Schwenkachse 7 verläuft und sich durchgehend vom seitlichen Schenkel des Aufnahmeschachtes 6 bis zur Vorderseite des Sendergehäuses 2 erstreckt. Bei eingeklapp­ tem Flachschlüssel 3 liegt die Eckfläche 8 an dem Schlüssel­ schaft 4 entgegengesetzten Hebelarm der Lagerplatte 5 somit dem vorderen Endbereich der Umfangswand 9 nur durch einen sehr en­ gen Spalt 20 getrennt im wesentlichen parallel gegenüber. Die­ ser Spalt 10 erstreckt sich dabei schräg zur Vorderseite des Sendergehäuses 2, wodurch die Eckfläche 8 zur Vorderseite des Sendergehäuses 2 hin weitgehend von der vorderen Gehäusewand des Sendergehäuses 2 überdeckt ist. Aufgrund dieser Überdeckung in Verbindung mit der geringen Spaltbreite des Spaltes 10 ist hinreichend sichergestellt, daß es im Zuge des Gebrauchs des Kompaktsenders 1 nicht zum Eindringen von ausschwenkhemmenden Fremdkörpern in den vorderen Hohlraum des Aufnahmeschachtes 6 kommt.
Zum Ausschwenken des Flachschlüssels 3 in seine von der Vor­ derseite des Sendergehäuses 2 abstehende Gebrauchsstellung ist in Übereinstimmung mit dem vorbekannten Kompaktsender eine zur Schwenkachse 7 koaxiale Druckknopfmechanik mit Federspeicher­ antrieb vorgesehen, nach deren Entriegelung der Flachschlüssel 3 selbsttätig in seine um 180° verschwenkte Gebrauchsstellung schnappen soll. Damit die ausgeschwenkte Gebrauchsstellung des Flachschlüssels 3 exakt festgelegt ist, steht in einem radialen Abstand zur Schwenkachse 7 von der oberen Breitseite der La­ gerplatte 5 ein Anschlagnocken 11 ab, der mit einer aus der gegenüberliegenden Begrenzungswand des Aufnahmeschachtes 6 aus­ gesparten Gehäusenut 12 zusammenwirkt. Hierzu greift der An­ schlagnocken 11 mit Umfangsspiel in die auf einer Kreisbahn um die Schwenkachse 7 verlaufende Gehäusenut 12 ein, die sich über einen Winkel von 180° erstreckt. Dabei ist die Gehäusenut 12 unter Abstimmung auf den Anschlagnocken 11 so angeordnet, daß eine Umfangsseite des Anschlagnockens 11 in der Gebrauchsstel­ lung des Flachschlüssels 3 an einer endseitigen Stirnfläche der Gehäusenut 12 anschlägt, flächig an der Stirnfläche aufliegt und durch die noch wirksame Federkraft der Speicherfeder zu­ verlässig in dieser Endlage gehalten ist. Mit seiner entgegen­ gesetzten Umfangs fläche schlägt der Anschlagnocken 11 nach Ein­ klappen des Flachschlüssels 3 an der Stirnfläche am anderen Ende der Gehäusenut 12 an, so daß über den Eingriff des An­ schlagnockens 11 in die Gehäusenut 12 beide Endlagen des Flach­ schlüssels 3 festgelegt sind.
Aus Montagegründen ist das Sendergehäuse 2 in seiner Längsmit­ telebene geteilt, also aus zwei aufeinanderliegenden Formscha­ len 2a und 2b zusammengesetzt. Zum Fügen der Formschalen 2a und 2b ist eine paßgenaue Steckverbindung 13 vorgesehen, an der die Formschalen 2a und 2b wasserdicht miteinander verklebt sind. Hierzu ist an die Formschale 2a ein umlaufender Steg mit keil­ förmigem Querschnitt angeformt, der in eine gegenstückig um­ laufende Keilnut der Formschale 2b eingreift. Durch eine Kle­ berschicht zwischen den zueinander parallelen Flanken der Steck­ verbindung ist hierbei eine zuverlässige Abdichtung gewährlei­ stet. Da eine gewisse Kopffreiheit des Steges in der Keilnut vorhanden ist, kann der Anpreßdruck bis zum Abbinden des Klebers in einfacher Weise durch Zusammendrücken der auf­ einanderliegenden Formschalen 2a und 2b erzeugt werden. Neben dem vorderen Hohlraum des Aufnahmeschachtes 6 ist in der Vorderseite des Sendergehäuses 2 ein Fenster 14 flächenbündig versenkt angeordnet, das für das Infrarotlicht einer Sender­ lichtquelle 15 durchlässig ist, da es sich beim Kompaktsender 1 um einen Infrarotsender handelt. Um trotz des Fensters 14 eine zuverlässige Abdichtung sowie eine Stabilisierung des Sender­ gehäuses 2 zu erreichen, ist das Fenster 14 als Hohlkörper aus­ gebildet, der sich mit einem flaschenhalsähnlichen Endbereich nach hinten erstreckt und eine paßgenaue Bohrung in der Form­ schale 2a durchsetzt. Im davorliegenden Längenbereich des Hohl­ körpers steht radial vom Umfang des Fensters ein umlaufender Haltesteg 14a ab, welcher paßgenau in eine aus den Formschalen 2a und 2b ausgesparte Keilnut eingreift. Entsprechend der Steck­ verbindung 13 sind die Formschalen 2a und 2b über den Klemmsitz des Fensters 14 miteinander verklebt, was sich in hohem Maße aussteifend auf die Begrenzungswände des Gehäuses 2 am vorderen Hohlraum des Aufnahmeschachtes 6 auswirkt.
Zur Spannungsversorgung des Kompaktsenders 1 dienen zwei ko­ axial geschichtete Knopfzellen 16, die in einem aus der Breit­ seite der Formschale 2a ausgesparten Batteriefach 17 versenkt sind. Das Batteriefach 17 ist mittels eines Fachdeckels 18 ab­ gedeckt, der flächenbündig in die Breitseitenkontur der Form­ schale 2a eingepaßt ist. Zur leicht abnehmbaren Anschlußbefe­ stigung weist der Fachdeckel 18 einen umlaufenden Deckelrand 18 auf, der über eine das Batteriefach 17 zurückspringend umschlie­ ßende Ringwand 19 gestülpt ist. Damit das Batteriefach 17 durch den Fachdeckel 18 wasserdicht gekapselt ist und der Fachdeckel 18 gegen ungewolltes Abziehen gesichert ist, besteht der Fach­ deckel 18 samt seinem Deckelrand 18a aus einem weichelastischen Kunststoff, wobei der Deckelrand 18a die Ringwand 19 reib- und formschlüssig umschließt. Der Formschluß wird dabei durch einen Ringwulst ermöglicht, der aus einer Verdickung des Randbereichs der Ringwand 19 besteht. Auch wird der Ringwulst der Ringwand 19 von einem übergestülpten Ringwulst des Fachdeckels 18 hin­ tergriffen, der an den Innenumfang des Deckelrandes 18a ange­ formt ist. Ein problemloses Abnehmen des Fachdeckels 18 bleibt aufgrund der Weichelastizität des Deckelrandes 18a möglich, da der Fachdeckel 18 ähnlich wie bei einem Schälvorgang nach und nach über den Ringwulst der Ringwand 19 abgezogen werden kann.
Zwischen den beiden Formschalen 2a und 2a des Sendergehäuses 2 ist eine die elektronischen Bausteine des Kompaktsenders 1 tra­ gende Platine 20 gehalten, die sich im von der Steckverbindung 13 umschlossenen Innenraum des Kompaktsenders 1 befindet. Di­ rekt auf der Platine 20 ist ein Taster 21 in Miniaturbauweise angebracht, durch dessen Druckbeaufschlagung das Sendesignal ausgestrahlt wird. Dem Drucksensor des Tasters 21 gegenüber­ liegend ist in die Breitseite der Formschale 2b eine in bekann­ ter Weise gekapselte Betätigungstaste 22 integriert, die eine Führungsbohrung in der Formschale 2b mit ihrem Stößel 23 paß­ genau durchsetzt und dadurch zielgerichtet den Drucksensor des Tasters 21 beaufschlagen kann. Jedoch ergibt sich konstruktions­ bedingt eine Anordnung des Tasters 21 in einem Platinenbereich, welcher der Außenschale der Formschale 2a in einem erheblichen Abstand gegenüberliegt. Um trotzdem die durch Druckstöße des Stößels 23 verursachte Beanspruchung der Platine 20 auffangen zu können, ist ein Gehäusesteg 24 vorhanden, der koaxial zum Stößel 23 auf der gegenüberliegenden Platinenseite anliegt und fest mit der Formschale 2a verbunden ist. Alternativ wäre es auch denkbar, den Gehäusesteg 24 unmittelbar an die Formschale 2a anzuspritzen.

Claims (10)

1. Kompaktsender zur Fernansteuerung einer einen Schließzylin­ der umfassenden Schließeinrichtung, insbesondere für eine Schließanlage von Fahrzeugen, mit einem Flachschlüssel zur me­ chanischen Betätigung des Schließzylinders, der aus einer im Sendergehäuse versenkten Nichtgebrauchsstellung in eine von der Vorderseite des Sendergehäuses abstehende Gebrauchsstellung ausschwenkbar ist, mit einer Aufgliederung des Flachschlüssels in einen Schlüsselschaft und eine zum Schlüsselschaft abgewin­ kelte Lagerplatte, die mittig ihrer Länge gelagert ist und den Schlüsselschaft auf einer Kreisbahn führt, mit einem Aufnahme­ schacht zur Lagerung und Unterbringung des Flachschlüssels, der über Eck in einen Teil einer Längsseite und einen daran an­ schließenden Teil der Vorderseite des Sendergehäuses eingelas­ sen ist, und mit einer Abstimmung der Lagerplatte auf den vor­ deren Hohlraum des Aufnahmeschachtes, durch welche die vordere Öffnung des Aufnahmeschachtes bei eingeschwenktem Flachschlüs­ sel weitestgehend von der Lagerplatte abgedeckt ist, wobei eine den vorderen Hohlraum begrenzende Umfangswand des Sendergehäu­ ses über eine Teillänge unter einer Kreisbahn um die Schwenk­ achse des Flachschlüssels gekrümmt verläuft, und wobei zur Be­ grenzung der Ausschwenkbewegung des Flachschlüssels auf die Gebrauchsstellung zwischen der Lagerplatte und einer Begren­ zungswand des vorderen Hohlraums zusammenwirkende Anschlagmit­ tel vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die den vorderen Hohlraum des Aufnahmeschachtes (6) be­ grenzende Umfangswand (9) des Sendergehäuses (2) im Übergangs­ bereich vom Hohlraum zur Vorderseite des Sendergehäuses (2) unter einer Kreisbahn um die Schwenkachse (7) des Flachschlüs­ sels (3) gekrümmt verläuft, wobei der gekrümmte Endbereich der Umfangswand (9) und eine Umfangsfläche (Eckfläche 8) der La­ gerplatte (5) bei eingeschwenktem Flachschlüssel (3) einen en­ gen Spalt (10) begrenzen,
und daß die Anschlagmittel (Gehäusenut 12, Anschlagnocken 11) quer zur Schwenkebene des Flachschlüssels (3) zwischen einer Breitseite der Lagerplatte (5) und der gegenüberliegenden Be­ grenzungswand des Aufnahmeschachtes (6) angeordnet sind.
2. Kompaktsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Spalt (10) angrenzende Umfangsfläche eine abge­ rundete oder abgeflachte Eckfläche (8) der Lagerplatte (5) ist.
3. Kompaktsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Abstand zur Schwenkachse (7) ein Anschlagnocken (11) von der Breitseite der Lagerplatte (5) absteht, der mit Umfangsspiel in eine zugeordnete Gehäusenut (12) eingreift, wobei der Anschlagnocken (11) mit Erreichen der Gebrauchsstel­ lung des Flachschlüssels (3) an einer Stirnfläche der Gehäuse­ nut (12) anschlagend gehalten ist.
4. Kompaktsender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anschlagen des Anschlagnockens (11) an der ent­ gesetzten Stirnfläche der Gehäusenut (12) die Nichtgebrauchs­ stellung des Flachschlüssels (3) festgelegt ist.
5. Kompaktsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den vorderen Hohlraum des Aufnahmeschachtes (6) be­ grenzende Umfangswand (9) des Sendergehäuses (2) über ihre ge­ samte Länge unter einer Kreisbahn um die Schwenkachse (7) des Flachschlüssels (3) gekrümmt verläuft.
6. Kompaktsender nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sendergehäuse (2) etwa parallel zur Schwenkebene des Flachschlüssels (3) geteilt ist, wobei die aufeinanderliegenden Formschalen (2a, 2b) des Sendergehäuses (2) durch eine dichte Klebeverbindung gefügt sind.
7. Kompaktsender nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in das Sendergehäuse (2) ein lichtdurchlässiges Fenster (14) integriert ist, das in einen zwischen den Formschalen (2a, 2b) gebildeten Klemmsitz einklebbar ist.
8. Kompaktsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in eine Breitseite des Sendergehäuses (2) ein Batteriefach (17) eingelassen ist, das mittels eines Fachdeckels (18) ab­ deckbar ist, und daß der Fachdeckel (18) mit einem umlaufenden Deckelrand (18a) auf eine zugehörige Ringwand (19) des Batte­ riefaches (17) aufstülpbar ist.
9. Kompaktsender nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Fachdeckel (18) zumindest im Bereich des Deckelrandes (18a) aus einem weichelastischen Material besteht und in seiner Abdeckstellung dichtend mit einem an die Ringwand (19) ange­ formten Ringwulst zusammenwirkt.
10. Kompaktsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in eine Breitseite des Sendergehäuses (2) eine Betätigungs­ taste (22) integriert ist, deren Stößel (23) mit einem auf ei­ ner Platine (20) des Kompaktsenders (1) angeordneten Taster (21) zusammenwirkt, und daß die Platine (20) auf ihrer dem Ta­ ster (21) gegenüberliegenden Seite an einem sie stützenden Ge­ häusesteg (24) aufliegt.
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