DE4229295A1 - Überwachungsvorrichtung - Google Patents

Überwachungsvorrichtung

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DE4229295A1
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DE19924229295
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Ansgar Schmidt
Thomas Gemmel
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G & S Brandschutz GmbH
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G & S Brandschutz GmbH
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    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C37/00Control of fire-fighting equipment
    • A62C37/50Testing or indicating devices for determining the state of readiness of the equipment
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/20Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measurement of weight, e.g. to determine the level of stored liquefied gas
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/26Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances with associated counterweight or set of counterweights

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur ge­ wichtsmäßigen Überwachung und Überprüfung des Löschmittel­ inhaltes eines Löschmittelbehälters, bestehend aus einem Traggestell mit einem in dessen oberem Bereich schwenkbar gelagerten Waagebalken, an dessen einem Hebelarm eine Auf­ hängung zur Aufnahme des Löschmittelbehälters angeschlos­ sen ist und dessen anderer Hebelarm ein einstellbares Ge­ gengewicht trägt, wobei dem das Gegengewicht tragenden Ende eine Kontakteinrichtung zugeordnet ist.
Zur Bekämpfung von Bränden in Rechenzentren, Computerräu­ men, elektrischen Steuerungsanlagen, aber auch in der Luftfahrt, werden Löschanlagen eingesetzt, die aus mehre­ ren flaschenartigen Löschmittelbehältern zur Aufnahme des Löschmittels, beispielsweise Kohlendioxid, bestehen. Neben einer halbjährlichen Überprüfung einer solchen Löschanla­ ge schreibt der Verband der Sachversicherer auch vor, daß der Füllstand bzw. der Löschmittelinhalt aller Löschmit­ telbehälter bzw. -flaschen ständig überwacht und eine vor­ gegebene, beispielsweise durch Schwund entstehende Ab­ weichung vom Füllgewicht sofort festgestellt und signali­ siert wird.
Zur ständigen gewichtsmäßigen Überwachung des Inhaltes eines mit Kohlensäure gefüllten Löschmittelbehälters ist es bekannt, den Löschmittelbehälter an den einen Hebelarm eines Waagebalkens aufzuhängen, während der andere Hebel­ arm ein Gegengewicht trägt. Dem Gegengewicht bzw. dem He­ belarm desselben ist nun ein Schalter zugeordnet, der eine Signaleinrichtung steuert. Wenn nun der Löschmittel­ behälter sein Gewicht verändert, verändert das Gegenge­ wicht zwangsläufig seine Lage und es wird ein Signal abge­ geben. Eine solche Vorrichtung besitzt zwar einen verhält­ nismäßig einfachen Aufbau, benötigt jedoch aufgrund des Waagebalkens einen großen Einbauraum. Die Signalgebung ist verhältnismäßig ungenau, da schon ein geringer Ausschlag des Waagebalkens, der bereits vor Erreichen des zulässigen Schwundgewichtes eintreten kann, zu einer Signalabgabe führt. Um überprüfen zu können, ob die Signaleinrichtung tatsächlich bei Erreichen des zulässigen Schwundgewichtes anspricht, muß der Löschmittelbehälter stets entfernt wer­ den, was bei einer Ablage, die aus einer Vielzahl von Löschmittelbehältern besteht, mit einem nicht unbeacht­ lichen Aufwand verbunden ist.
Um den Einbauraum, den eine solche Vorrichtung aufgrund des Waagebalkens benötigt, zu verringern, ist es bekannt, den Waagebalken als eine Art Winkelhebel auszubilden, wo­ bei sich die Aufhängung für den Löschmittelbehälter unter­ halb der Lagerung des Winkelhebels, jedoch geringfügig ge­ genüber derselben versetzt, befindet. Ein derartiger, winkelförmiger Waagebalken hat jedoch den Nachteil, daß sich beim Verschwenken desselben die Hebelarme - der Kraft- und der Lastarm - nicht linear verändern, was zwangsläufig zu Meßungenauigkeiten führt. Um das zulässige Schwundgewicht des Löschmittelbehälters einstellen zu kön­ nen, wird auch hier der Löschmittelbehälter entfernt und durch ein genau vorgegebenes Gewicht ersetzt.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur ständigen gewichtsmäßigen Überwachung und zur Überprüfung des Löschmittelinhaltes eines Löschmittel­ behälters zu schaffen, die einen einfachen, insbesondere raumsparenden Aufbau besitzt, genau das Erreichen eines einzustellenden Schwundgewichtes anzeigt und bei der dar­ über hinaus aber auch die Einstellung und die regelmäßige Überprüfung des zulässigen Schwundgewichtes leicht und in kürzester Zeit durchführbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung vor­ geschlagen, daß der die Aufhängung für den Löschmittelbe­ hälter tragende Hebelarm des Waagebalkens mit größerem Ab­ stand von der Lagerung einen horizontal verlaufenden Quer­ träger besitzt, an den sich rechtwinklig und in Richtung auf die Lagerung mindestens ein parallel zum Waagebalken verlaufender Schenkel anschließt und daß die Aufhängung für den Löschmittelbehälter am freien Ende des Schenkels mit geringem Abstand von der Lagerung angeschlossen ist.
Eine solche Vorrichtung besitzt einen einfachen und raum­ sparenden Aufbau. Die Vorrichtung spricht genau beim Er­ reichen des einzustellenden Schwundgewichtes an. Bei einer Überprüfung der Vorrichtung ist es lediglich erforderlich, an der Aufhängung des Löschmittelbehälters eine Federwaage anzuschließen, mit der die Funktion der Vorrichtung kurz­ fristig überprüft werden kann. Ein Aushängen des Löschmit­ telbehälters ist nicht mehr erforderlich.
Weitere Merkmale einer Vorrichtung gemäß der Erfindung sind in den Ansprüchen 2-4 offenbart.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in einer Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläu­ tert. Dabei zeigen
Fig. 1 eine Aufrißdarstellung einer Vorrichtung gemäß der Erfindung und
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung der Fig. 1.
In den Fig. 1 und 2 der Zeichnung ist eine Vorrichtung gezeigt, die zur gewichtsmäßigen Überwachung und Überprü­ fung des Löschmittelinhaltes eines nicht dargestellten und beispielsweise mit flüssigem Kohlendioxid gefüllten Löschbehälters dient. Diese Vorrichtung besteht zunächst aus einer Tragplatte 1, über die die Vorrichtung in einem an sich bekannten, nicht dargestellten und aus Profilen bestehenden Traggestell befestigt ist. Die Tragplatte 1 nimmt ein nach unten gerichtetes Gabelstück 2 auf, in dem ein doppelarmiger, als gestreckter Hebel ausgebildeter Waagebalken 3 schwenkbar gelagert ist (Fig. 2).
Der Waagebalken 3 besteht aus einem kürzeren Hebelarm 3a und einem längeren Hebelarm 3b. Der kürzere Hebel 3b nimmt an seinem freien Ende einen horizontal verlaufenden Quer­ träger 4 auf, der mittels Schrauben 5 am Hebelarm 3a befe­ stigt ist. Die Befestigung des Querträgers 4 erfolgt dabei mittig, so daß der Querträger 4 nach beiden Seiten des He­ belarmes 3a ragt.
An jeder seitlichen Stirnfläche des Querträgers 4 ist ein Schenkel 6 mittels Schrauben 7 befestigt, wobei beide Schenkel 6 vollkommen gleich ausgebildet sind und recht­ winklig angeschlossen sind. Die Schenkel 6 verlaufen paral­ lel zum Waagebalken 3 bzw. zum Hebelarm 3a in Richtung auf die Lagerung des Waagebalkens 3. Dabei läßt die Fig. 2 deutlich erkennen, daß die beiden Schenkel 6 symmetrisch zur Mittelachse des Waagebalkens 3 angeordnet sind.
Nahe dem freien Ende jedes Schenkels 6 ist jeweils ein Ga­ belstück 8 gelenkig angeschlossen. Der Gelenkpunkt jedes Gabelstückes 8 ist dabei um ein vorgegebenes Maß gegenüber der Lagerung des Waagebalkens 3 in Richtung auf den Quer­ träger 4 versetzt, wie dies in Fig. 2 angedeutet ist. Je­ des Gabelstück 8 nimmt in diesem Ausführungsbeispiel an seinem unteren Ende einen Gewindestift 9 eines Anschluß­ bügels 10 auf. Die Bügel 10 der beiden Gabelstücke 8 sind mit einer ringförmigen Aufhängung 11 verbunden, die zur Aufnahme bzw. Befestigung eines an sich bekannten, in der Zeichnung nicht dargestellten Löschmittelbehälters dient.
Der andere Hebelarm 3b des Waagebalkens 3 nimmt an seinem freien Ende einen Gewindestift 3c auf, auf dem ein an sich bekanntes Gegengewicht 12 einstellbar befestigt ist. Un­ ter "einstellbar" ist dabei zu verstehen, daß das Gegenge­ wicht 12 auf dem Gewindestift 3c axial verschoben und in einer genau vorgegebenen Lage mittels Muttern 13 festge­ setzt werden kann.
An das eingangs erwähnte, nicht gezeichnete Traggestell ist ferner eine Halterung 14 angeschlossen, die an ihrer Rückseite einen Mikroschalter 15 aufnimmt. Dieser Mikro­ schalter 15 besitzt einen in der Fig. 1 nicht erkennbaren Kontaktstift, der in diesem Ausführungsbeispiel vom Gegen­ gewicht 12 betätigt wird. Der Mikroschalter 15 ist in den Strom- bzw. Steuerkreis einer optisch und/oder akustischen Signaleinrichtung eingesetzt.
Für die Erläuterung der Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung wird nun zunächst davon ausgegangen, daß die Aufhängung 11 den nicht gezeichneten Löschmittelbehälter aufnimmt, wobei die ringförmige Aufhängung 11 normaler­ weise mit Innengewinde versehen und auf das Gewinde des Löschmittelbehälters aufgeschraubt ist. Das Gegenge­ wicht 12 wird nun zunächst grob so auf der Gewindespin­ del 3c eingestellt, daß es den Mikroschalter 15 betätigt. Nachdem alle Anschlüsse an dem Löschmittelbehälter befe­ stigt sind, wird beispielsweise an einem Zapfen 16, der gemäß Fig. 2 der Achse eines Gabelstückes 8 zugeordnet ist, eine Federwaage angehängt und der Löschmittelbehäl­ ter bzw. dessen Aufhängung 11 mit einer vorgegebenen Fe­ derkraft angehoben, die etwa 5%-10% des Löschmittelge­ wichtes entspricht. Sobald über diese Federwaage die vor­ gegebene Kraft aufgebracht wurde, muß das Gegengewicht 12 den Betätigungsstift des Mikroschalters 15 freigeben, so daß eine Signalgabe erfolgen kann. Geschieht dies noch nicht, wird das Gegengewicht 12 so auf der Gewindespindel 3c verschoben, daß bei einer genau vorgegebenen Federkraft ein Schließen des Signal-Stromkreises bzw. -Steuerkreises erfolgt. In dieser genau vorgegebenen Stellung wird dann das Gegengewicht 12 auf der Gewindespindel 3c festgespannt.
Bei der regelmäßigen Überprüfung der Funktionsfähigkeit der vorbeschriebenen Vorrichtung wird nun immer jeweils an dem Zapfen 16 die vorerwähnte Federwaage angeschlossen und damit der Löschmittelbehälter bzw. dessen Aufhängung durch die Kraft der Feder nach oben gezogen. Immer bei der genau eingestellten Federkraft muß nun das Gegengewicht 12 den Mikroschalter 15 zur Signalgabe freigeben. Erfolgt dies nicht bei der genau vorgegebenen Federkraft, ist die Vor­ richtung zu überprüfen bzw. ein eventuell aufgetretenes Schwundgewicht an Löschmittel durch Nachfüllen zu ergän­ zen.
In Abänderung des erläuterten Ausführungsbeispieles ist es möglich, den Waagebalken 3, den Querträger 4, die Schen­ kel 6 und die Gabelstücke 8 mit dem Bügel 10 anders aus zu­ gestalten. Dabei ist es beispielsweise möglich, den Waage­ balken 3 aus zwei mit Abstand voneinander angeordneten He­ beln zu bilden, in deren Mitte sich nur ein Schenkel zum Anschluß der Aufhängung befindet.

Claims (4)

1. Vorrichtung zur gewichtsmäßigen Überwachung und Über­ prüfung des Löschmittelinhaltes eines Löschmittelbe­ hälters, bestehend aus einem Traggestell mit einem in dessen oberem Bereich schwenkbar gelagerten Waagebal­ ken, an dessen einem Hebelarm eine Aufhängung zur Auf­ nahme des Löschmittelbehälters angeschlossen ist und dessen anderer Hebelarm ein einstellbares Gegengewicht trägt, wobei dem das Gegengewicht tragenden Ende eine Kontakteinrichtung zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der die Aufhängung (11) für den Löschmittelbehälter tragende Hebelarm (3a) des Waagebalkens (3) mit größe­ rem Abstand von der Lagerung einen horizontal verlauf­ enden Querträger (4) besitzt, an den sich rechtwinklig und in Richtung auf die Lagerung mindestens ein paral­ lel zum Waagebalken (3) verlaufender Schenkel (6) an­ schließt und daß die Aufhängung (11) für den Löschmit­ telbehälter am freien Ende des Schenkels (6) mit ge­ ringem Abstand von der Lagerung angeschlossen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Waagebalken (3) aus zwei mit Abstand vonein­ ander gelagerten Hebeln gebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß beidseitig des Waagebalkens (3) am Querträger (4) ein Schenkel (6) angeschlossen ist und daß beide Schenkel (6) gemeinsam die Aufhängung (11) für die Löschmittelbehälter tragen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (6) zwischen den beiden Hebeln des Waagebalkens (3) angeordnet ist.
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