DE4235038A1 - Anlage zum Erwärmen von Brauchwasser und zum Abtöten von Legionellen in diesem Brauchwasser - Google Patents
Anlage zum Erwärmen von Brauchwasser und zum Abtöten von Legionellen in diesem BrauchwasserInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anlage zum
Erwärmen von Brauchwasser und zum Abtöten von
Legionellen in diesem Brauchwasser mit einer
Kaltwasserzuleitung zu einem ersten
Wärmeübertrager zum Vorwärmen des zugeführten
Kaltwassers und zum Abkühlen des über eine
Brauchwasser-Abgangsleitung herangeführten
Brauchwassers aus einem auf
Desinfektionstemperatur erhitzten
Desinfektionswasser-Kreislaufes, der aus einem
Wassererwärmer, einer Ladepumpe, einem
Brauchwasser-Speicher und einem Puffer besteht,
wobei in Förderrichtung des Brauchwassers das
Puffer über die Brauchwasser-Abgangsleitung mit
dem ersten Wärmeübertrager und von diesem mit der
Brauchwasser-Verteilungsleitung zu den Zapfstellen
und einer Zirkulationsleitung mit
Zirkulationspumpe in Verbindung steht.
Eine Anlage dieser Art ist aus den Fig. 4,
4a sowie 8 bis 10 der DE-PS 38 40 516 bekannt.
Obgleich die darin beschriebene Anlage ihre
Funktion zum Abtöten von Legionellen erfüllt und
sich auch durch einen energiewirtschaftlichen
Betrieb auszeichnet, ist zwischenzeitlich durch
umfangreiche Untersuchungen festgestellt worden,
daß sich im Zirkulationswasser-Kreislauf
Legionellen nicht vermeiden lassen. Dieser
Zirkulationswasser-Kreislauf besteht im
wesentlichen aus der
Brauchwasser-Verteilungsleitung zu den
Zapfstellen, einer Zirkulationspumpe und einer
Brauchwasser-Sammelleitung. Die Ursache für die
Bildung der Legionellen trotz Beschickung dieses
Zirkulationswasser-Kreislaufes mit bereits
desinfiziertem Wasser beruht nach dem Ergebnis
dieser Untersuchungen im wesentlichen darin, daß
bereits bei der Erstbefüllung der Anlage mit
Kaltwasser Legionellen in den
Zirkulationswasser-Kreislauf eingeschleust werden,
aus welchem sie mit den üblichen Mitteln
thermischer Desinfektion nicht zu beseitigen sind.
Dies liegt daran, daß sich die in der
DE-PS 38 40 516 in Spalte 1 im dritten Absatz
beschriebene thermische Desinfektion durch eine
stufenweise Einstellung der Temperatur in der
Brauchwasser-Verteilungsleitung auf 70°C in der
Praxis bei groben Anlagen der genannten Art in
Krankenhäusern, Altenheimen, Hotels und Kasernen
nach deren Erstbefüllung oder bei einem
Betriebsausfall mit den herkömmlichen Mitteln und
Verfahren nicht ausreichend sicher erreichen lädt.
Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt
der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anlage
der eingangs genannten Gattung zu schaffen, mit
welcher bei weiterhin energiewirtschaftlichem
Betrieb auch die in den
Zirkulationswasser-Kreislauf gelangten Legionellen
entweder erheblich reduziert oder auch abgetötet
werden können.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem
eingangs genannten Gattungsbegriff nach einer
ersten Alternative erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Brauchwasser-Verteilungsleitung über eine
Brauchwasser-Sammelleitung, über einen
Rückflußverhinderer, einen Wassermengenbegrenzer,
die Kaltwasserzuleitung sowie über eine
Zugangsleitung mit der Ladepumpe über den
Wassererwärmer und dem Puffer zu einem
Gesamtkreislauf verbunden ist. Dabei wird
selbstverständlich so verfahren, daß die
Desinfektionstemperatur im
Desinfektionswasser-Kreislauf ständig und
permanent aufrechterhalten wird, wodurch dieser
hohe Temperaturbereich sowie die damit
einhergehenden Kalkausfällungen auf einen örtlich
sehr begrenzten Bereich der gesamten Anlage
beschränkt bleiben. Ferner bleibt trotz der
Verbindung des Desinfektionswasser-Kreislaufes mit
dem Zirkulationswasser-Kreislauf zu einem
Gesamtkreislauf ein energiewirtschaftlicher
Betrieb erhalten. Dadurch können die im
Zirkulationswasser-Kreislauf durch die
Erstbefüllung oder durch einen Betriebsausfall
vorhandenen Legionellen bei Zapfruhe in den
Desinfektionswasser-Kreislauf eingeschleust und
dort abgetötet werden. Damit verringert sich die
Konzentration der Legionellen im
Zirkulationswasser-Kreislauf erheblich. Wird die
gesamte Anlage über längere Zeit von Zapfruhe
beherrscht, kann auf diese Weise das gesamte
Zirkulationswasser mehrfach durch den
Desinfektionswasser-Kreislauf geschleust und auf
diese Weise letztlich auch eine vollständige
Abtötung der Legionellen erzielt werden. Dabei
weist die vorgenannte erste Lösungsalternative den
Vorteil des Bedarfs nur eines Wärmeübertragers
auf.
Nach einer zweiten Alternative wird in
Verbindung mit dem eingangs genannten
Gattungsbegriff die der Erfindung zugrundeliegende
Aufgabe dadurch gelöst, daß der erste
Wärmeübertrager in an sich bekannter Weise über
eine Vorlauf-Verbindungsleitung und einen zweiten
Wärmeübertrager mit der
Brauchwasser-Verteilungsleitung zu den Zapfstellen
über eine Brauchwasser-Sammelleitung, über einen
Rückflußverhinderer, einen Wassermengenbegrenzer
sowie über den zweiten Wärmeübertrager, eine
Rücklauf-Verbindungsleitung und über eine
Zugangsleitung mit der Ladepumpe über den
Wassererwärmer und dem Puffer zu einem
Gesamtkreislauf verbunden ist. Diese
Lösungsalternative weist aufgrund des zweiten
Wärmeübertragers mehrere unterschiedliche
Regelungsmöglichkeiten auf.
Beiden Lösungsalternativen ist gemeinsam, daß
das legionellenbelastete Zirkulationswasser aus
der Brauchwasser-Sammelleitung über einen
Rückflußverhinderer und einen
Wassermengenbegrenzer in Richtung zum
Desinfektionswasser-Kreislauf geführt ist. Durch
den Wassermengenbegrenzer wird erreicht, daß aus
der Brauchwasser-Sammelleitung nur eine so große
Zirkulations-Wassermenge zum
Desinfektionswasser-Kreislauf geführt wird, daß
immer eine sichere und konstante
Desinfektionstemperatur durch die Ladepumpe und
den Wassererwärmer sichergestellt bleibt und eine
Teilmenge der Ladepumpe den
Desinfektionswasser-Kreislauf aufrechterhält und
nur der Überschuß im Brauchwasser-Speicher
und/oder dem Puffer eine bestimmte zu regelnde
Enthalpiemenge vom desinfizierten Wasser des
Desinfektionswasser-Kreislaufes auf das
legionellenbelastete Wasser aus dem
Zirkulationswasser-Kreislauf übertragen und somit
erneut energiewirtschaftlich in den
Desinfektionsprozeß einbezogen werden kann. Der
Rückflußverhinderer sorgt im Gesamtkreislauf für
eine eindeutige Strömungsrichtung.
Bei Zapfruhe saugt die über die
Förderleistung der Zirkulationspumpe hinausgehende
Förderleistung der Ladepumpe das im
Brauchwasser-Speicher befindliche Speichervolumen
über eine Verbindungsleitung zu diesem an und
erhitzt es stets wieder im
Desinfektionswasser-Kreislauf auf
Desinfektionstemperatur. Dabei sollte die
Förderleistung der Zirkulationspumpe (Liter pro
Minute) maximal 50% der Förderleistung der
Ladepumpe betragen. Wenn nämlich die
Förderleistung der Zirkulationspumpe größer als
50% bis maximal 100% der Ladepumpe betragen würde,
könnte auch nur eine geringe Teilmenge von der
Ladepumpe bzw. dem Desinfektionswasser-Kreislauf
kontinuierlich in den Brauchwasser-Speicher
geleitet werden, wohingegen die übrige Menge
direkt in den Verteilungskreislauf einströmt. Da
nach einschlägigen Veröffentlichungen das
Keimwachstum der Legionellen größere Zeiträume
benötigt und eine Verdoppelung erst in zwei bis
drei Stunden erfolgen kann, werden durch die
vorbeschriebene Ansaugung des Brauchwassers durch
die gegenüber der Zirkulationspumpe überschüssige
Förderleistung der Ladepumpe die Legionellen
sowohl aus dem Zirkulationswasser-Kreislauf als
auch aus dem Kaltwassernetz durch Desinfektion
erheblich reduziert und bei längerer Zapfruhe
völlig abgetötet.
Zur Minimierung des Behälteraufwandes und
damit auch der durch Abstrahlung bedingten
Wärmeverluste ist es energiewirtschaftlich
besonders vorteilhaft, daß der
Brauchwasser-Speicher in an sich bekannter Weise
zugleich als Reaktionsbehälter ausgebildet ist, in
dessen oberen Teil sich ein Reaktionsvolumen als
Puffer und in dessen unterem Teil sich das
Speichervolumen befindet. Dabei kann der im
Brauchwasser-Speicher befindliche Puffer durch
einen oder mehrere vorgeordnete Puffer und/oder
das Speichervolumen durch einen oder mehrere in
Strömungsrichtung der Ladepumpe nachgeordnete
Warmwasserspeicher vergrößert werden.
Zur Erzielung eines betriebssicheren
Desinfektionswasser-Kreislaufes sowie zu einer
energiewirtschaftlich günstigen Einbeziehung des
Zirkulationswasser-Kreislaufes sind im
Desinfektionswasser-Kreislauf mehrere Ladepumpen
entweder einem gemeinsamen Wassererwärmer in
Parallelschaltung oder jeweils einem eigenen
Wassererwärmer zugeordnet. Ferner sind im
Desinfektionswasser-Kreislauf mehrere parallel
zueinander geschaltete Ladepumpen vorteilhaft
einem oder mehreren hintereinander geschalteten
Reaktionsbehälter(n) zugeordnet oder beaufschlagen
jeweils einen eigenen, zum jeweils anderen
parallel geschalteten Reaktionsbehälter.
Nach einer besonders vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung ist in der
Kaltwasserzuleitung zum ersten Wärmeübertrager ein
Kaltwassermengen-Regelventil angeordnet, dessen
zweiter Weg über eine Zwischenleitung mit dem
ersten Wärmeübertrager und aus diesem heraus über
eine Verbindungsleitung wie der dritte Weg mit der
Zugangsleitung zum Brauchwasser-Speicher
verbunden. Dabei ist vorteilhaft das
Kaltwassermengen-Regelventil von einem
Temperaturfühler regelbar, der in der
Brauchwasser-Verteilungsleitung zu den Zapfstellen
angeordnet ist. Durch das
Kaltwassermengen-Regelventil in der
Kaltwasserzuleitung wird bei Zapfungen
sichergestellt, daß über die
Brauchwasser-Verteilungsleitung in den
Zirkulationswasser-Kreislauf Wasser von wählbarer,
konstanter Temperatur einströmt, ohne die
Wassertemperatur hinter dem Heißwassererwärmer im
Desinfektionswasser-Kreislauf erhöhen zu müssen.
Dabei wird die zulässige unterste Temperatur im
Desinfektionswasser-Kreislauf unmittelbar hinter
dem Wassererwärmer durch das gewählte
Reaktionsvolumen des Puffers und durch die zu
erwartende Keimkonzentration des zu erwärmenden
Wassers bestimmt. Nach den bisherigen
Erkenntnissen erfordert eine
Desinfektionstemperatur von +65°C eine
Reaktionszeit von mindestens 15 Minuten und eine
Desinfektionstemperatur von 70°C eine
Reaktionszeit von mindestens 4 Minuten, um
sämtliche Legionellen im
Desinfektionswasser-Kreislauf abtöten zu können.
Um eine Überlastung des
Brauchwasser-Speichers bei Zapfung zu unterbinden,
ist in der Kaltwasserzuleitung in
Strömungsrichtung vor dem
Kaltwassermengen-Regelventil ein
Sicherheits-Regelventil angeordnet, welches von
einem Temperaturfühler im Reaktionsbehälter in der
Nähe der Brauchwasser-Abgangsleitung drosselbar
oder schließbar ist, falls dort eine
einzustellende Mindesttemperatur des
Speichervolumens im Reaktionsbehälter
unterschritten ist. Durch diese Maßnahme kann kein
nicht desinfiziertes Kaltwasser bei
Spitzenzapfungen über die Zugangsleitung in den
Brauchwasser-Speicher und von dort direkt in die
Brauchwasser-Abgangsleitung "durchschießen" und
auf diese Weise in den
Zirkulationswasser-Kreislauf gelangen.
Bei großen Anlagen mit damit verbundenen
groben Umwälzleistungen im
Zirkulationswasser-Kreislauf ist es vorteilhaft,
daß in Strömungsrichtung vor dem
Wassermengenbegrenzer und dem Rückflußverhinderer
in der Brauchwasser-Sammelleitung ein
Zirkulationswasser-Verteilventil angeordnet ist,
dessen dritter Weg entweder über eine erste
Bypass-Leitung mit der
Brauchwasser-Verteilungsleitung zu den Zapfstellen
oder über eine zweite Bypass-Leitung und einem
ersten Zirkulationswassermengen-Regelventil mit
einer Heizschlange hydromechanisch verbunden, die
im Grenzbereich zwischen Reaktionsvolumen und
Speichervolumen im Reaktionsbehälter angeordnet
ist. Über dieses Zirkulationswasser-Verteilventil
wird bei Entnahme sichergestellt, daß über die
Brauchwasser-Verteilungsleitung in den
Zirkulationswasser-Kreislauf nur die unbedingt
notwendige Wassermenge an desinfiziertem Wasser
mit einer wählbaren konstanten Temperatur
einströmen kann.
Dabei wird das
Zirkulationswasser-Verteilventil zur Entlastung
des Desinfektionswasser-Kreislaufes vorteilhaft
entweder in Abhängigkeit von der
Desinfektionstemperatur im
Desinfektionswasser-Kreislauf von einem zwischen
Ladepumpe und Speichervolumen angeordneten
Temperaturfühler oder in Abhängigkeit von der Zeit
über eine Zeitschaltuhr dergestalt geregelt, daß
die Gesamtzirkulationswassermenge oder nur eine
Teilmenge dieses Wassers aus dem
Zirkulationswasser-Kreislauf zum ersten
Wärmeübertrager freizugeben und die übrige
Gesamtzirkulationswasser- oder Teilmenge entweder
über die erste Bypass-Leitung in die
Brauchwasser-Verteilungsleitung zu den Zapfstellen
oder über die zweite Bypass-Leitung in die
Heizschlange zur erneuten Aufheizung förderbar
ist.
Das erste
Zirkulationswassermengen-Regelventil in der
zweiten Bypass-Leitung ist vorteilhaft in
Abhängigkeit von einem Temperaturfühler in der
Brauchwasser-Abgangsleitung aus dem
Reaktionsbehälter regelbar.
Die bei Warmwasserversorgungsanlagen im
Wohnungsbau vorgeschriebene
"Brauchwasservorrangschaltung" erfordert es, daß
in einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung
die Ladepumpe, die Zirkulationspumpe und eine
Heizmediumpumpe jeweils in Abhängigkeit von
Temperaturfühlern in der
Brauchwasser-Abgangsleitung, im
Brauchwasser-Speicher, in der Verbindungsleitung
und in einer Heizmediumleitung des Wassererwärmers
geschaltet bzw. geregelt werden. Bei groben
Anlagen und hohen Anforderungen an die
Temperaturkonstanz im Zirkulationswasser-Kreislauf
ist in vorteilhafter Weise bei der
1. Lösungsalternative in der
Brauchwasser-Sammelleitung in Strömungsrichtung
vor dem zweiten Wärmeübertrager ein zweites
Zirkulationswassermengen-Regelventil angeordnet,
dessen erster Weg mit dem Wassermengenbegrenzer,
dessen zweiter Weg mit dem zweiten Wärmeübertrager
und dessen dritter Weg mit der
Rücklauf-Verbindungsleitung verbunden ist. Dabei
wird dieses zweite
Zirkulationswassermengen-Regelventil vorteilhaft
von einem Temperaturfühler in der
Brauchwasser-Verteilungsleitung zu den Zapfstellen
geregelt.
Im Rahmen der Erfindung ist der erste
Wärmeübertrager von der
Brauchwasser-Abgangsleitung und der
Kaltwasserzuleitung entweder im Gleichstrom oder
im Gegenstrom beaufschlagbar. Die Wahl der
Strömungsrichtung hängt unter anderem von dem
geforderten Standard, den Anforderungen an die
Konstanz der Abgangstemperatur sowie von der Art
der 1. oder 2. Lösungsalternative ab. Auch können
zur Bildung mehrerer, voneinander unabhängiger
Zirkulationswasser-Kreisläufe mehrere
Brauchwasser-Verteilungsleitungen und
Brauchwasser-Sammelleitungen mit jeweils
getrennten Zapfstellen und Zirkulationspumpen
zueinander parallel geschaltet werden. In diesem
Fall können durch Zusatzheizungen die
Zirkulationswasser-Kreisläufe mit
unterschiedlichen Vorlauf- und
Rücklauftemperaturen gefahren werden.
Zur Bildung eines Kompaktgerätes bezüglich
des Desinfektionswasser-Kreislaufes ist der erste
und zweite Wärmeübertrager für sich oder gemeinsam
mit dem oder den Wassererwärmern und Ladepumpen
sowie mit einem oder mehreren Reaktionsbehältern
des Desinfektionswasser-Kreislaufes zu einem
Kompaktgerät zusammenschließbar. Ein solches
Kompaktgerät ist nicht nur sehr raumsparend,
sondern kann ohne besondere Fachkenntnisse des
Montagepersonals auch nachträglich in bereits
vorhandene Anlagen zur Brauchwasser-Desinfektion
problemlos eingesetzt werden.
Eine erhebliche weitere Vereinfachung wird
dadurch erreicht, indem der erste und/oder der
zweite Wärmeübertrager aus insgesamt drei kompakt
zusammengefaßten Teilwärmeübertragern, von denen
der erste an seinem Eingang mit der
Brauchwasser-Ausgangsleitung und an seinem Ausgang
mit der Brauchwasser-Verteilungsleitung, der
zweite an seinem Eingang mit der
Kaltwasserzuleitung und an seinem Ausgang mit der
Zugangsleitung zum Brauchwasser-Speicher und der
dritte Teilwärmeübertrager mit seinem Eingang an
die Brauchwasser-Sammelleitung und mit seinem
Ausgang an die Zugangsleitung zum
Brauchwasser-Speicher ohne interne
Verbindungsleitungen angeschlossen sind.
Nach einer besonders vorteilhaften
Weiterbildung der Erfindung bilden bei Großanlagen
die Brauchwasser-Verteilungsleitung mit der
Zirkulationspumpe und der
Brauchwasser-Sammelleitung einen
Verteiler-Kreislauf, aus welchem eine oder mehrere
Stichleitungen zu sekundären
Verteilervorrichtungen abzweigen.
Nach einer ersten Ausführungsform zweigt aus
dem Verteiler-Kreislauf mindestens eine erste
Stichleitung ab, die mit elektrischen
Begleitheizungen versehen zu einzelnen
Entnahmestellen führt. Aufgrund der individuell
einstellbaren Begleitheizungen sind damit
gesicherte, die Vermehrung von Legionellen
verhindernde Temperaturen sowie an den Zapfstellen
individuelle Zapftemperaturen möglich, ohne daß
dadurch der Zirkulationswasser-Kreislauf sowie der
Desinfektionswasser-Kreislauf nachteilig
beeinflußt werden.
Bei einer zweiten Ausführungsform führt
mindestens eine zweite Stichleitung aus dem
Verteiler-Kreislauf zu jeweils aus einer
sekundären Verteilungsleitung zu Zapfstellen,
einer Zirkulationspumpe, einer
UV-Strahlungseinrichtung und einem dritten
Wärmeübertrager bestehenden sekundären
Verteilervorrichtung mit hoher Umwälzleistung,
dessen Zirkulations-Wärmeverluste über den dritten
Wärmeübertrager sowie über ein
Warmwasser-Verteilerventil aus dem
Verteiler-Kreislauf ausgleichbar sind.
Nach einer dritten Ausführungsform führen aus
dem Verteiler-Kreislauf eine oder mehrere
Stichleitungen zu einem oder mehreren in sich
geschlossenen, mit Zapfstellen versehenen sowie je
aus einer Zirkulationspumpe, einer
Zirkulationsleitung und einem vierten
Wärmeübertrager bestehenden sekundären
Verteiler-Kreislauf mit hoher Umwälzleistung, der
über den vierten Wärmeübertrager mit einem
sekundären, aus einem Wassererwärmer und einem
Reaktionsbehälter bestehenden
Desinfektionswasser-Kreislauf verbunden ist, in
welchem die Zirkulationspumpe zugleich die
Ladepumpe ist.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung
sind in den Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform nach der
1. Lösungsalternative mit einem
ersten Wärmeübertrager und einem
Kaltwassermengen-Regelventil in der
Kaltwasserzuleitung,
Fig. 2 eine Ausführungsform gemäß Fig. 1 mit
einem ersten, aus drei
Teilwärmeübertragern bestehenden
Wärmeübertrager im Gesamtkreislauf,
Fig. 3 eine Anlage nach der
1. Lösungsalternative mit einem
ersten Wärmeübertrager, einem
Kaltwassermengen-Regelventil und
einem
Zirkulationswasser-Verteilventil im
Zirkulationswasser-Kreislauf,
Fig. 4 eine Anlage gemäß der Ausführungsform
von Fig. 3, jedoch mit einer
Verbindung des
Zirkulationswasser-Verteilventils
über eine zweite Bypass-Leitung und
einem
Zirkulationswassermengen-Regelventil
mit einer Heizschlange im
Reaktionsbehälter,
Fig. 5 eine Anlage ähnlich Fig. 4, jedoch
mit zwei parallel zueinander
angeordneten Wassererwärmern und
Ladepumpen im
Desinfektionswasser-Kreislauf,
mehreren nachgeordneten
Brauchwasser-Speichern, einem
vorgeordneten Puffer und mehreren
zueinander parallel geschalteten
Zirkulationswasser-Kreisläufen mit
getrennten Zirkulationspumpen,
Fig. 6 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 5,
jedoch mit zwei parallel zueinander
geschalteten Reaktionsbehältern mit
je einem
Zirkulationswassermengen-Regelventil
und mit getrennten Wassererwärmern im
Desinfektionswasser-Kreislauf,
Fig. 7 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 5,
jedoch mit einem Verteiler-Kreislauf,
aus welchem zwei Stichleitungen zu
sekundären, in sich geschlossenen
Verteilervorrichtungen mit
elektrischen Begleitheizungen
einerseits und mit einer
UV-Strahlungseinrichtung
andererseits,
Fig. 8 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 7,
jedoch mit drei von einem
Verteiler-Kreislauf abzweigenden
Stichleitungen zu drei
unterschiedlichen, in sich
geschlossenen, sekundären
Verteilervorrichtungen,
Fig. 9 eine erste Ausführungsform nach der
2. Lösungsalternative mit einem
ersten Wärmeübertrager und einem über
eine Vorlauf-Verbindungsleitung damit
verbundenen zweiten Wärmeübertrager
zwischen
Desinfektionswasser-Kreislauf und
Zirkulationswasser-Kreislauf,
Fig. 10 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 9,
jedoch mit einem
Kaltwassermengen-Regelventil vor dem
ersten Wärmeübertrager und einem
Zirkulationswassermengen-Regelventil
vor dem zweiten Wärmeübertrager,
Fig. 11 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 10,
jedoch mit einem dazu unterschiedlich
eingeordneten
Kaltwassermengen-Regelventil und
Zirkulationswassermengen-Regelventil
sowie einem zusätzlichen
Zirkulationswasser-Verteilventil in
der Brauchwasser-Sammelleitung,
Fig. 12 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 11,
jedoch ohne
Zirkulationswasser-Verteilventil aber
mit einer Heizmediumpumpe im
Heizmedium-Kreislauf des
Wassererwärmers sowie verschiedenen,
zusätzlichen Temperaturfühlern,
Fig. 13 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 11,
jedoch mit einer Verbindung des
Zirkulationswasser-Verteilventils
über eine zweite Bypass-Leitung zu
zwei parallel geschalteten
Brauchwasser-Speichern mit
Heizschlange und einem nachgeordneten
Brauchwasser-Speicher sowie mehreren
zueinander parallel geschalteten
Zirkulationswasser-Kreisläufen,
Fig. 14 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 11,
jedoch mit einem kompakt
zusammengefaßten ersten und zweiten
Wärmeübertrager zu insgesamt drei
Teilwärmeübertragern,
Fig. 15 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 14,
jedoch ohne
Zirkulationswasser-Verteilventil aber
mit einer Heizmediumpumpe im
Heizmedium-Kreislauf des
Wassererwärmers und
Fig. 16 eine Ausführungsform ähnlich Fig. 14,
jedoch mit einer ersten
Bypass-Leitung vom
Zirkulationswasser-Verteilventil zur
Brauchwasser-Verteilungsleitung, zwei
zueinander parallel im
Desinfektionswasser-Kreislauf
angeordneten Wassererwärmern und
Ladepumpen, einem vorgeordneten
Puffer und zwei nachgeordneten
Brauchwasser-Speichern.
Jede der nachfolgend beschriebenen Anlagen
weist einen Desinfektionswasser-Kreislauf 1 und
einen Zirkulationswasser-Kreislauf 2 auf. Der
Desinfektionswasser-Kreislauf 1 wird grundsätzlich
von einem Wassererwärmer 3, einer Ladepumpe 4,
einem Brauchwasser-Speicher 5 und einem Puffer 6
gebildet, welches im vorliegenden Fall in an sich
bekannter Weise im oberen Teil des
Brauchwasser-Speichers 5 angeordnet ist, der in
diesem Fall zugleich als Reaktionsbehälter
ausgebildet ist und in dessen unteren Teil sich
das Speichervolumen 7 befindet. Diesem
Brauchwasser-Speicher 5, der nachfolgend auch als
Reaktionsbehälter 5 mit Puffer 6 und
Speichervolumen 7 bezeichnet wird, ist im
dargestellten Fall ein weiterer Speicher 8 in
Serienschaltung nachgeordnet.
In Förderrichtung des Brauchwassers gemäß den
eingezeichneten, jedoch der Übersicht halber nicht
bezeichneten Pfeilen ist das Puffer 6 über die
Brauchwasser-Abgangsleitung 9 mit dem ersten
Wärmeübertrager 10 verbunden und steht von diesem
über die Brauchwasser-Verteilungsleitung 11 zu den
Zapfstellen 12 und einer Zirkulationsleitung 13
mit Zirkulationspumpe 14, über eine
Brauchwasser-Sammelleitung 15, einen
Rückflußverhinderer 16 und einen
Wassermengenbegrenzer 17 mit der
Kaltwasserzuleitung 18 in Verbindung. In der
Kaltwasserzuleitung 18 ist neben einem
Sicherheits-Regelventil 19 ein
Kaltwassermengen-Regelventil 20 angeordnet. Das
Kaltwassermengen-Regelventil 20 ist als
Dreiwegeventil ausgebildet, dessen erster Weg 20a
mit dem Zufluß der Kaltwasserzuleitung 18, dessen
zweiter Weg 20b über eine Zwischenleitung 21 mit
dem ersten Wärmeübertrager 10 und aus diesem 10
heraus über eine Verbindungsleitung 22 wie der
dritte Weg 20c mit der Zugangsleitung 23 zum
Brauchwasser-Speicher 5 verbunden ist. Auf diese
Weise ist der Zirkulationswasser-Kreislauf 2 mit
dem Desinfektionswasser-Kreislauf 1 zu einem
Gesamtkreislauf 1, 2 verbunden.
Das Kaltwassermengen-Regelventil 20 ist von
einem Temperaturfühler 24 regelbar, der in der
Brauchwasser-Verteilungsleitung 11 zu den
Zapfstellen 12 angeordnet ist. Das
Sicherheits-Regelventil 19 in der
Kaltwasserzuleitung 18 wird von einem
Temperaturfühler 25 geregelt, der im
Reaktionsbehälter 5 in der Nähe der
Brauchwasser-Abgangsleitung 9 angeordnet ist und
das Sicherheits-Regelventil 19 drosselt oder
schließt, falls im Desinfektionswasser-Kreislauf 1
die erforderliche Mindesttemperatur des
Speichervolumens 7 im Reaktionsbehälter 5
unterschritten ist.
Der Wassererwärmer 3 im
Desinfektionswasser-Kreislauf 1 wird von einer
Heizmediumleitung 26 mit einem
Heizmedium-Regelventil 27 beaufschlagt, welches
von einem Fühler 28 in der Verbindungsleitung 29
zwischen Wassererwärmer 3 und
Brauchwasser-Speicher 5 geregelt wird.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der
Erfindung saugt bei Zapfruhe die über die
Förderleistung der Zirkulationspumpe 14
hinausgehende Förderleistung der Ladepumpe 4 das
im Brauchwasser-Speicher 5 befindliche
Speichervolumen 7 über eine Verbindungsleitung 30
sowie das Brauchwasser aus dem
Zirkulationswasser-Kreislauf 2 über die
Zugangsleitung 23 an und erhitzt es stets wieder
im Desinfektionswasser-Kreislauf 1 auf die
erforderliche Desinfektionstemperatur. Dadurch
wird die Keimkonzentration im
Zirkulationswasser-Kreislauf 2 bei Zapfruhe
erheblich reduziert und bei längeren
Zapfintervallen auch unter Umständen vollständig
abgetötet.
In sämtlichen nachfolgend beschriebenen
Figuren sind übereinstimmende Teile stets mit
gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
Gemäß Fig. 2 besteht der erste
Wärmeübertrager 10 aus insgesamt drei kompakt
zusammengefaßten Teilwärmeübertragern 10a, 10b
und 10c, von denen der erste 10a an seinem Eingang
mit der Brauchwasser-Abgangsleitung 9 und an
seinem Ausgang mit der
Brauchwasser-Verteilungsleitung 11, der zweite 10b
an seinem Eingang mit der Kaltwasserzuleitung 18
und an seinem Ausgang mit der Zugangsleitung 23
zum Brauchwasser-Speicher 5 und der dritte
Teilwärmeübertrager 10c mit seinem Eingang und
Ausgang an die Zugangsleitung 23 zum
Brauchwasser-Speicher 5 angeschlossen sind. Dabei
kennzeichnen die Pfeile jeweils die
Strömungsrichtungen. Das Heizmedium-Regelventil 27
in der Heizmediumleitung 26 wird im vorliegenden
Fall nicht nur vom Fühler 28 in der
Verbindungsleitung 29, sondern von einem weiteren
Fühler 31 geregelt, der in der
Brauchwasser-Verteilungsleitung 11 angeordnet ist.
Das Kaltwassermengen-Regelventil 20 von Fig. 1
wird im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 aufgrund
der Strömungsrichtung in den drei
Teilwärmeübertragern 10a, 10b, 10c, dem
zusätzlichen Fühler 31 und der damit verbundenen
flexiblen Regelungsmöglichkeit entbehrlich.
In sämtlichen Figuren ist außerdem zwischen
der Ladepumpe 4 und dem Wassererwärmer 3 ein
Wassermengen-Regelventil 32 angeordnet, welches in
Abstimmung mit dem Wassermengenbegrenzer 17 in der
Brauchwasser-Sammelleitung 15 dafür sorgt, daß die
Ladepumpe 4 im Desinfektionswasser-Kreislauf 1 in
Abhängigkeit von der Größe des Puffers 6 und des
Speichervolumens 7 eine derartige Fördermenge
umwälzt, daß sämtliche Keime der Legionellen in
dem Brauchwasser abgetötet sind, welches das
Puffer 6 über die Brauchwasser-Abgangsleitung 9 in
Richtung auf den Zirkulationswasser-Kreislauf 2
verläßt.
Gemäß Fig. 3 ist in der
Brauchwasser-Sammelleitung 15 in Strömungsrichtung
vor dem Rückflußverhinderer 16 und dem
Wassermengenbegrenzer 17 ein
Zirkulationswasser-Verteilventil 33 angeordnet,
dessen erster Weg 33a und dessen zweiter Weg 33b
mit der Brauchwasser-Sammelleitung 15 verbunden
sind, wohingegen sein dritter Weg 33c über eine
erste Bypass-Leitung 34 mit der
Brauchwasser-Verteilungsleitung 11 zu den
Zapfstellen 12 verbunden ist. Dieses
Zirkulationswasser-Verteilventil 33 wird entweder
in Abhängigkeit von der Desinfektionstemperatur im
Desinfektionswasser-Kreislauf 1 von einem zwischen
der Ladepumpe 4 und dem Speichervolumen 7 in der
Verbindungsleitung 30 angeordneten
Temperaturfühler 35 oder in Abhängigkeit von der
Zeit über eine Zeitschaltuhr 36 geregelt. Diese
Regelung erfolgt derart, daß die
Gesamtzirkulationswassermenge oder nur eine
Teilmenge dieses Wassers aus dem
Zirkulationswasser-Kreislauf 2 zum ersten
Wärmeübertrager 10 nur dann freigegeben wird, wenn
der Desinfektionswasser-Kreislauf 1 einschließlich
Brauchwasser-Speicher 5 vollständig erwärmt ist
und damit die Ladeleistung weitgehend für die
Zirkulationsmenge zur Verfügung steht. Die übrige
Gesamtzirkulationswasser- oder Teilmenge muß über
die erste Bypass-Leitung 34 in die
Brauchwasser-Verteilungsleitung 11 zu den
Zapfstellen 12 strömen.
Die weitere Ausführungsform gemäß Fig. 4
unterscheidet sich von derjenigen gemäß Fig. 3
dadurch, daß das
Zirkulationswasser-Verteilventil 33 mit seinem
dritten Weg 33c über eine zweite Bypass-Leitung 37
und einem ersten
Zirkulationswassermengen-Regelventil 38 mit einer
Heizschlange 39 hydromechanisch verbunden ist, die
im Grenzbereich 40 zwischen dem Puffervolumen 6
und Speichervolumen 7 im Reaktionsbehälter 5
angeordnet ist. Hier erfolgt die Regelung des
Zirkulationswasser-Verteilventils 33 entweder über
den Temperaturfühler 35 oder die Zeitschaltuhr 36
dergestalt, daß die Gesamtzirkulationswassermenge
aus dem Zirkulationswasser-Kreislauf 2 zum ersten
Wärmeübertrager 10 entweder freigegeben oder über
die zweite Bypass-Leitung 37 in die
Heizschlange 39 förderbar ist. Dadurch steht die
Ladeleistung (Desinfektionsleistung) bei Entnahmen
immer vollständig zur Erwärmung des
Brauchwasser-Speichers 5 zur Verfügung. Die
Ladepumpe 4 ist in diesem Ausführungsbeispiel
entweder von einem Fühler 41 in der
Verbindungsleitung 30 und/oder über einen
Fühler 42 in der Brauchwasser-Abgangsleitung 9
und/oder von einem Fühler 69 schaltbar, um den
Anforderungen der im Wohnungsbau vorgeschriebenen
Brauchwasservorrangschaltung zu entsprechen. Das
erste Zirkulationswassermengen-Regelventil 38
besteht aus einem Dreiwege-Mischventil, dessen
erster Weg 38a mit der zweiten Bypass-Leitung 37,
dessen zweiter Weg 38b mit dem Eintritt der
Heizschlange 39 in den Brauchwasser-Speicher 5 und
dessen dritter Weg 38c mit der
Brauchwasser-Abgangsleitung 9 verbunden ist.
Die Anlage gemäß Fig. 5 unterscheidet sich
von der Anlage gemäß Fig. 4 im wesentlichen durch
folgende Änderungen:
Zum einen ist der
Zirkulationswasser-Kreislauf 2 in mehrere
zueinander parallel geschaltete
Zirkulationswasser-Kreisläufe 2a, 2b und 2c mit
unterschiedlichen Zirkulationspumpen 14a, 14b
und 14c und separaten
Wassermengenbegrenzern 43a, 43b und 43c versehen.
Ferner beinhaltet der
Desinfektionswasser-Kreislauf 1 zwei getrennte
Wassererwärmer 3a und 3b, mit getrennten
Heizmedium-Regelventilen 27a, 27b in getrennten
Heizmediumleitungen 26a, 26b sowie mit getrennten
Ladepumpen 4a und 4b, die zueinander parallel
geschaltet sind. Außerdem ist dem
Reaktionsbehälter 5 gemäß Fig. 4 nunmehr ein
Puffer 6a über die Verbindungsleitung 29
vorgeschaltet und mehrere Speichervolumina 7a
und 7b dem Speichervolumen 7 über die
Verbindungsleitung 30 und zwei weitere
Verbindungsleitungen 44, 46 nachgeordnet.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, kann das
Puffervolumen 6, 6a den
Desinfektionswasser-Kreislauf 1 nur über die
Verbindungsleitung 45 verlassen, wenn das in die
Brauchwasser-Abgangsleitung 9 einströmende Wasser
der erforderlichen Desinfektionstemperatur und der
erforderlichen Desinfektionszeit ausgesetzt worden
ist. Ganz Entsprechendes gilt auch für die
Speichervolumina 7a und 7b, die über die
Verbindungsleitung 46 mit dem Speichervolumen 7 im
Reaktionsbehälter 5 in Verbindung stehen. Durch
diese beiden zusätzlichen Brauchwasser-Speicher 7a
und 7b ist über die Leitungen 30, 44 und 46 der
Desinfektionswasser-Kreislauf 1 gegenüber dem
Ausführungsbeispiel der Fig. 4 vergrößert worden.
In beiden Ausführungsformen der Fig. 4 und 5
wird das erste
Zirkulationswassermengen-Regelventil 38 in
Abhängigkeit von einem Temperaturfühler 47 in der
Brauchwasser-Abgangsleitung 9 aus dem
Reaktionsbehälter 5 geregelt.
Es versteht sich, daß die Ladepumpe 4 bzw.
die Ladepumpen 4a, 4b wie im dargestellten Fall
der Fig. 4 jeweils in Abhängigkeit von
Temperaturfühlern 41, 42 in der
Verbindungsleitung 30 und/oder der
Brauchwasser-Abgangsleitung 9 und/oder den
weiteren Temperaturfühlern 69, 82 im
Brauchwasser-Speicher 5 und in einer
Heizmediumleitung 26 des Wassererwärmers 3
schaltbar sind.
Das weitere Ausführungsbeispiel der Fig. 6
unterscheidet sich von der Anlage gemäß Fig. 5 im
wesentlichen dadurch, daß im
Desinfektionswasser-Kreislauf 1 zwei
Reaktionsbehälter 5a und 5b mit separaten ersten
Zirkulationswassermengen-Regelventilen 38a und 38b
angeordnet sind. Jeder der Reaktionsbehälter 5a
und 5b beinhaltet in seinem oberen Teil ein
Reaktionsvolumen 6a, 6b als Puffer und in seinem
unteren Teil ein Speichervolumen 7a, 7b, welches
durch den nachgeordneten Brauchwasser-Speicher 7c
vergrößert ist.
In den Fig. 7 und 8 bilden die
Brauchwasser-Verteilungsleitung 11 mit der
Zirkulationspumpe 14 und der
Brauchwasser-Sammelleitung 15 jeweils einen
Verteilerkreislauf 48, aus welchem eine oder
mehrere Stichleitungen 49, 50, 51, 52 zu
sekundären Verteilervorrichtungen 53 bis 56
abzweigen. Dabei führt die erste Stichleitung 49
zu einzelnen Entnahmestellen 12, die mit
elektrischen Begleitheizungen 57 versehen sind.
Ferner führt aus dem Verteiler-Kreislauf 48
eine zweite Stichleitung 50 zu einer aus einer
sekundären Verteilungsleitung 58 zu
Zapfstellen 12, einer Zirkulationspumpe 59, einer
UV-Strahlungseinrichtung 60 und einem
Wärmeübertrager 61 bestehenden sekundären
Verteilervorrichtung 54 mit hoher Umwälzleistung,
dessen Zirkulationswasser-Wärmeverluste über den
Wärmeübertrager 61 sowie über ein
Warmwasser-Verteilerventil 62 aus dem
Verteilerkreislauf 48 ausgleichbar sind.
Gemäß Fig. 8 führen aus dem
Verteilerkreislauf 48 zwei weitere
Stichleitungen 51, 52 zu mehreren in sich
geschlossenen, mit Zapfstellen 12 versehenen sowie
je eine Zirkulationspumpe 63, 64, eine
Zirkulationsleitung 65 und einem
Wärmeübertrager 66 bestehenden sekundären
Verteiler-Kreisläufen 68, die über den
Wärmeübertrager 66 mit einem sekundären, aus einem
Wassererwärmer 67 und einem Reaktionsbehälter 70
bestehenden Desinfektionswasser-Kreislauf 71
verbunden sind, in denen die
Zirkulationspumpen 63, 64 zugleich die Ladepumpen
sind. Dabei ist vor dem Eintritt der
Zirkulationsleitung 65 in den Wärmeübertrager 66
in der sekundären Verteilervorrichtung 56 ein
weiteres Zirkulationswasser-Regelventil 72
angeordnet, welches in Abhängigkeit von einem
Temperaturfühler 73 regelbar ist.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 9 nach der
2. Lösungsalternative unterscheidet sich von der
1. Lösungsalternative gemäß Fig. 1 im wesentlichen
dadurch, daß nunmehr der erste Wärmeübertrager 10
in an sich bekannter Weise über eine
Vorlauf-Verbindungsleitung 74 und einem zweiten
Wärmeübertrager 75 mit der
Brauchwasser-Verteilungsleitung 11 zu den
Zapfstellen 12, über eine Zirkulationsleitung 13
mit Zirkulationspumpe 14 und über eine
Brauchwasser-Sammelleitung 15, über einen
Rückflußverhinderer 16, einen
Wassermengenbegrenzer 17 sowie über den zweiten
Wärmeübertrager 75, eine
Rücklauf-Verbindungsleitung 76 und über eine
Zugangsleitung 23 mit dem Brauchwasser-Speicher 5
und dem Puffer 6 zu einem Gesamtkreislauf 1, 2
verbunden ist. Ferner ist im Gegensatz zur Fig. 1
nunmehr die Kaltwasserzuleitung 18 zum ersten
Wärmeübertrager 10 zu der
Brauchwasser-Abgangsleitung 9 im Gleichstrom
geschaltet. Das im ersten Wärmeübertrager 10
vorgewärmte Kaltwasser verläßt diesen über eine
Verbindungsleitung 77 zur Zugangsleitung 23. Der
wesentliche Unterschied der Ausführungsform der
Fig. 9 beruht in dem Hinzutreten eines zweiten
Wärmeübertragers 75 und dem Fortfall des
Kaltwassermengen-Regelventils 20 von Fig. 1, was
insbesondere bei kleineren Anlagen mit geringen
Anforderungen an die Konstanz und Höhe der
Austrittstemperatur in Frage kommt.
In Fig. 10 sind gegenüber Fig. 9 in die
Kaltwasserzuleitung 18 ein
Kaltwassermengen-Regelventil 20 und in die
Brauchwasser-Sammelleitung 15 in Strömungsrichtung
nach dem Wassermengenbegrenzer 17 ein zweites
Zirkulationswassermengen-Regelventil 78
angeordnet. Mit den beiden Regelventilen 20, 78
können sowohl die Kaltwassermenge als auch die
Zirkulationswassermenge und damit die
Warmwasserabgangstemperatur ausgewählt und
geregelt werden. Dabei erfolgt die Regelung des
Kaltwassermengen-Regelventils 20 über den
Temperaturfühler 24 in der
Brauchwasser-Verteilungsleitung 11 und die
Regelung des
Zirkulationswassermengen-Regelventils 78 durch
einen Temperaturfühler 79, der gleichfalls in der
Brauchwasser-Verteilungsleitung 11 angeordnet ist.
Diese Anlage zeichnet sich nicht nur durch eine
äußerst variantenreiche Regelungsmöglichkeit über
die beiden Regelventile 20 und 78 aus, sondern
schließt auch die Möglichkeit ein, daß bei Ausfall
eines der beiden Regelventile 20, 78 das andere
zumindest teilweise die Funktion des jeweils
anderen übernehmen kann.
Die Ausführungsform der Fig. 11 ergibt sich
im wesentlichen aus einer Kombination der
Ausführungsform der Fig. 10 in Verbindung mit dem
Zirkulationswassermengen-Verteilventil 33 von
Fig. 3. Dabei ist im ersten Wärmeübertrager 10 die
Kaltwasserzuleitung 18 zur
Brauchwasser-Abgangsleitung 9 im Gleichstrom und
im zweiten Wärmeübertrager 75 die
Vorlauf-Verbindungsleitung 74 zur
Brauchwasser-Sammelleitung 15 im Gegenstrom
geschaltet. Außerdem ist das
Kaltwassermengen-Regelventil 20 mit seinem ersten
Weg 20a und seinem zweiten Weg 20b in der
Kaltwasserzuleitung 18 angeordnet, hingegen mit
seinem dritten Weg 20c über eine
Verbindungsleitung 79 als Bypass mit der
Verbindungsleitung 77 verbunden. Ferner ist das
Zirkulationswassermengen-Regelventil 78 mit seinem
ersten Weg 78a und seinem zweiten Weg 78b in der
Brauchwasser-Sammelleitung 15 angeordnet, hingegen
mit seinem dritten Weg 78c über eine
Verbindungsleitung 80 als Bypass mit der
Rücklauf-Verbindungsleitung 76 verbunden. Das
Zirkulationswassermengen-Regelventil 78 wird von
einem Fühler 81 in der
Brauchwasser-Verteilungsleitung 11 geregelt, der
jedoch hinter der Einbindung der Leitung 34 in die
Leitung 11 angebracht ist. Das
Zirkulationswasser-Verteilventil 33 wird wie beim
Ausführungsbeispiel der Fig. 3 entweder über den
Fühler 35 oder die Zeitschaltuhr 36 geregelt.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 12
entspricht im wesentlichen dem Ausführungsbeispiel
der Fig. 11, jedoch unter Fortlassung des
Zirkulationswasser-Verteilventils 33. Ferner ist
nunmehr im Heizmedium-Kreislauf 86 des
Wassererwärmers 3 eine Heizmediumpumpe 83
angeordnet, die gemeinsam oder getrennt von der
Ladepumpe 4 und der Zirkulationspumpe 14 über den
Temperaturfühler 84 in der Verbindungsleitung 30
und/oder den Temperaturfühler 85 im
Brauchwasser-Speicher 5 und/oder den
Temperaturfühler 82 im Vorlauf des
Heizmedium-Kreislaufes 86 geregelt werden kann.
Durch diese auf die Ladepumpe 4, die
Heizmediumpumpe 83 und die Zirkulationspumpe 14
wirkenden, miteinander verkoppelten Schaltungen
werden über die Temperaturfühler 82, 84 und 85 die
Anforderungen durch die
Brauchwasservorrangschaltung erfüllt.
Die weitere Ausführungsform gemäß Fig. 13
setzt sich im wesentlichen aus einer Kombination
der Ausführungsform der Fig. 11 und 6 zusammen.
Demzufolge sind auch damit übereinstimmende Teile
mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet, ohne daß
auf deren Funktion erneut eingegangen wird. Im
Ausführungsbeispiel der Fig. 13 ist das
Zirkulationswasser-Verteilventil 33 über eine
zweite Bypass-Leitung 37 mit den beiden parallel
zueinander geschalteten Reaktionsbehältern 5a, 5b
verbunden. Ebenso sind im
Zirkulationswasser-Kreislauf 2 insgesamt drei
getrennte Zirkulationswasser-Kreisläufe 2a, 2b
und 2c zueinander parallel angeordnet.
Der erste Wärmeübertrager 10 ist mit dem
zweiten Wärmeübertrager 75 sowie über das
Kaltwassermengen-Regelventil 20 und das zweite
Zirkulationswassermengen-Regelventil 78 gemäß
Fig. 11 miteinander verbunden. Auch diese
Ausführungsform eignet sich besonders für große
Anlagen mit hohen Anforderungen an die
Betriebssicherheit sowie mit
Zirkulationswassermengen in z. B. drei getrennten
Zirkulationswasser-Kreisläufen 2a, 2b, 2c mit
unterschiedlichen Zirkulationsmengen oder
Druckhöhen.
Die Ausführungsform der Fig. 14 ergibt sich
im wesentlichen aus einer Kombination der Anlagen
gemäß den Fig. 2, 3 und 12, wobei nunmehr der
erste und zweite Wärmeübertrager 10, 75 zu einem
kompakten Wärmeübertrager 10 ähnlich der Fig. 2
zusammengefaßt sind, der sich aus insgesamt drei
Teilwärmeübertragern 10a, 10b, 10c zusammensetzt.
Das Zirkulationswasser-Verteilventil 33 ist wie in
Fig. 3 in die Brauchwasser-Sammelleitung 15
angeordnet und über die erste Bypass-Leitung 34
mit der Brauchwasser-Verteilungsleitung 11
verbunden. Der erste Teilwärmeübertrager 10a ist
mit seinem Eingang und Ausgang an die
Brauchwasser-Abgangsleitung 9 angeschlossen.
Die Kaltwasserzuleitung 18 führt vom
Sicherheits-Regelventil 19 über das
Kaltwassermengen-Regelventil 20 zum Eintritt in
den Teilwärmeübertrager 10b, dessen Austritt über
die Verbindungsleitung 89 ähnlich der
Verbindungsleitung 77 gemäß Fig. 13 mit der
Zugangsleitung 23 verbunden ist.
Das Zirkulationswassermengen-Regelventil 78
übt mit seinen beiden Wegen 78a und 78b in der
Brauchwasser-Sammelleitung 15 angeordnet und mit
seinem dritten Weg 78c über die Leitung 87 mit dem
Eintritt des Teilwärmeübertragers 10a verbunden,
aus welchem diese Leitung über die
Verbindungsleitung 88 mit der Zugangsleitung 23
zum Brauchwasser-Speicher 5 verbunden ist. In
bezug auf den Teilwärmeübertrager 10a ist der
Teilwärmeübertrager 10b im Gleichstrom und der
Teilwärmeübertrager 10c im Gegenstrom geschaltet.
Sowohl das Kaltwassermengen-Regelventil 20 als
auch das zweite
Zirkulationswassermengen-Regelventil 78 werden
über die beiden Temperaturfühler 24 und 81
geregelt, die in der
Brauchwasser-Verteilungsleitung 11 angeordnet
sind. Das Zirkulationswasser-Verteilventil 33 wird
wie in Fig. 11 wahlweise entweder über den
Temperaturfühler 35 in der Verbindungsleitung 30
oder über eine Zeitschaltuhr 36 geregelt. Der
Brauchwasser-Speicher 8 ist dem
Brauchwasser-Speicher 5 nachgeordnet.
Da die Ausführungsformen der Fig. 2 und 14
jeweils einen sich aus insgesamt drei
Teilwärmeübertragern 10a, 10b, 10c
zusammensetzenden kompakten Wärmeübertrager 10
aufweisen, der sowohl nur als der erste 10 oder
nur als der zweite 75 oder auch als eine
Kombination des ersten und zweiten
Wärmeübertragers 10, 75 betrachtet werden kann,
stellen die Ausführungsformen der Fig. 2 und 14
in gewisser Weise eine verbindende Ausführungsform
zwischen den beiden Lösungsalternativen der
Nebenansprüche 1 und 2 dar.
Das gilt auch für die weiteren
Ausführungsformen der Fig. 15 und 16.
So ist in Fig. 15 die Schaltung des
Kompakt-Wärmeübertragers 10 in bezug auf das
Kaltwassermengen-Regelventil 20 und das zweite
Zirkulationswassermengen-Regelventil 78 gemäß
Fig. 14 angeordnet, wobei das
Zirkulationswasser-Verteilventil 33 der Fig. 14
entfallen ist. Ferner ist nunmehr wie in Fig. 12
im Heizmedium-Kreislauf 86 eine Heizmediumpumpe 83
angeordnet, welche wie die Ladepumpe 4 und die
Zirkulationswasserpumpe 14 über die
Fühler 82, 84, 85 schaltbar ist.
Die Ausführungsform der Fig. 16 besteht im
wesentlichen aus einer Kombination der
Ausführungsformen der Fig. 15 mit der
Ausführungsform der Fig. 5, wobei mit diesen
Figuren übereinstimmende Teile auch hier mit
gleichen Bezugsziffern bezeichnet sind. Die
Ausführungsform gemäß Fig. 16 enthält den gleichen
Kompaktwärmeübertrager 10 mit dem
Kaltwassermengen-Regelventil 20 und dem zweiten
Zirkulationswassermengen-Regelventil 78 gemäß
Fig. 15, wobei außerdem in die
Brauchwasser-Sammelleitung 15 das
Zirkulationswasser-Verteilventil 33 mit der
zweiten Bypass-Leitung 37 zum Reaktionsbehälter 5
angeordnet ist. Diesem Reaktionsbehälter 5 ist
gemäß Fig. 5 ein Puffer 6a vorgeordnet und zwei
Speichervolumina 7a, 7b nachgeordnet. Diese
Ausführungsform zeichnet sich durch eine große
Puffer- und Speicherkapazität, durch mehrere
zueinander parallel geschaltete
Zirkulationswasser-Kreisläufe 2a, 2b, 2c sowie
durch den Kompaktwärmeübertrager 10 mit seinen
vielfältigen Regelungsmöglichkeiten aus. Diese
Ausführungsform ist gleichfalls für große Anlagen
mit sowohl großen Zirkulationswasser- als auch
Desinfektionswasser-Umlaufmengen geeignet. Die Zu-
und Abschaltmöglichkeiten sowohl der
Zirkulationswasser-Kreisläufe 2a, 2b, 2c als auch
der Speichervolumina 7a und 7b und des
vorgeordneten Puffers 6a im
Desinfektionswasser-Kreislauf 1 gewährleisten wie
auch die parallel geschalteten Ladepumpen 4a
und 4b mit den parallel geschalteten
Wassererwärmern 3a und 3b einen äußerst
energiewirtschaftlichen und flexiblen Betrieb.
Es versteht sich, daß zwischen den
Ausführungsformen der Fig. 1 bis 16 noch
weitere Kombinationsmöglichkeiten existieren, die
jedoch das Erfindungsprinzip gemäß den
Nebenansprüchen 1 und 2 nicht verlassen.
Bezugszeichenliste
1 Desinfektionswasser-Kreislauf
2, 2a, 2b, 2c Zirkulationswasser-Kreisläufe
3, 3a, 3b, 67 Wassererwärmer
4, 4a, 4b Ladepumpe
5, 8, 5a, 5b Brauchwasser-Speicher bzw. Reaktionsbehälter
6, 6a, 70 Puffer
7, 7a, 7b, 7c Speichervolumen
9 Brauchwasser-Abgangsleitung
10, 61, 66, 75 Wärmeübertrager
10a, 10b, 10c Teilwärmeübertrager
11 Brauchwasser-Verteilungsleitung
12 Zapfstellen
13 Zirkulationsleitung
14, 59, 63, 64 Zirkulationspumpen
15 Brauchwasser-Sammelleitung
16 Rückflußverhinderer
17 Wassermengenbegrenzer
18 Kaltwasserzuleitung
19 Sicherheits-Regelventil
20 Kaltwassermengen-Regelventil
20a, 20b, 20c Wege des Kaltwassermengen- Regelventils 20
21 Zwischenleitung
22, 29, 30, 44, 45, 46, 77, 79, 80, 87, 88, 89 Verbindungsleitungen
23 Zugangsleitung
24, 25, 28, 31, 35, 41, 42, 47, 69, 73, 79, 81, 82, 84, 85, 86 Temperaturfühler
26 Heizmediumleitung
27 Heizmedium-Regelventil
32 Wassermengen-Regelventil
33 Zirkulationswasser-Verteilventil
33a, 33b, 33c Wege des Zirkulationswasser- Verteilventils 33
34 erste Bypass-Leitung
36 Zeitschaltuhr
37 zweite Bypass-Leitung
38 erstes Zirkulationswassermengen- Regelventil
38a, 38b, 38c Wege des ersten Zirkulations wassermengen-Regelventils 38
39 Heizschlange
40 Grenzbereich
43a, 43b, 43c Wassermengenbegrenzer
48 Verteilerkreislauf
49, 50, 51, 52 Stichleitungen
53 bis 56 Verteilervorrichtungen
57 Begleitheizung
58 Verteilungsleitung
60 UV-Strahlungseinrichtung
62 Warmwasser-Verteilerventil
65 Zirkulationsleitung
68 sekundärer Verteiler-Kreislauf
71 sekundärer Desinfektions- Wasserkreislauf
74 Vorlauf-Verbindungsleitung
76 Rücklauf-Verbindungsleitung
78 zweites Zirkulationswassermengen- Regelventil
78a, 78b, 78c Wege des Zirkulationswasser mengen-Regelventils 78
83 Heizmediumpumpe
86 Heizmedium-Kreislauf
2, 2a, 2b, 2c Zirkulationswasser-Kreisläufe
3, 3a, 3b, 67 Wassererwärmer
4, 4a, 4b Ladepumpe
5, 8, 5a, 5b Brauchwasser-Speicher bzw. Reaktionsbehälter
6, 6a, 70 Puffer
7, 7a, 7b, 7c Speichervolumen
9 Brauchwasser-Abgangsleitung
10, 61, 66, 75 Wärmeübertrager
10a, 10b, 10c Teilwärmeübertrager
11 Brauchwasser-Verteilungsleitung
12 Zapfstellen
13 Zirkulationsleitung
14, 59, 63, 64 Zirkulationspumpen
15 Brauchwasser-Sammelleitung
16 Rückflußverhinderer
17 Wassermengenbegrenzer
18 Kaltwasserzuleitung
19 Sicherheits-Regelventil
20 Kaltwassermengen-Regelventil
20a, 20b, 20c Wege des Kaltwassermengen- Regelventils 20
21 Zwischenleitung
22, 29, 30, 44, 45, 46, 77, 79, 80, 87, 88, 89 Verbindungsleitungen
23 Zugangsleitung
24, 25, 28, 31, 35, 41, 42, 47, 69, 73, 79, 81, 82, 84, 85, 86 Temperaturfühler
26 Heizmediumleitung
27 Heizmedium-Regelventil
32 Wassermengen-Regelventil
33 Zirkulationswasser-Verteilventil
33a, 33b, 33c Wege des Zirkulationswasser- Verteilventils 33
34 erste Bypass-Leitung
36 Zeitschaltuhr
37 zweite Bypass-Leitung
38 erstes Zirkulationswassermengen- Regelventil
38a, 38b, 38c Wege des ersten Zirkulations wassermengen-Regelventils 38
39 Heizschlange
40 Grenzbereich
43a, 43b, 43c Wassermengenbegrenzer
48 Verteilerkreislauf
49, 50, 51, 52 Stichleitungen
53 bis 56 Verteilervorrichtungen
57 Begleitheizung
58 Verteilungsleitung
60 UV-Strahlungseinrichtung
62 Warmwasser-Verteilerventil
65 Zirkulationsleitung
68 sekundärer Verteiler-Kreislauf
71 sekundärer Desinfektions- Wasserkreislauf
74 Vorlauf-Verbindungsleitung
76 Rücklauf-Verbindungsleitung
78 zweites Zirkulationswassermengen- Regelventil
78a, 78b, 78c Wege des Zirkulationswasser mengen-Regelventils 78
83 Heizmediumpumpe
86 Heizmedium-Kreislauf
Claims (26)
1. Anlage zum Erwärmen von Brauchwasser und
zum Abtöten von Legionellen in diesem Brauchwasser
mit einer Kaltwasserzuleitung zu einem ersten
Wärmeübertrager zum Vorwärmen des zugeführten
Kaltwassers und zum Abkühlen des über eine
Brauchwasser-Abgangsleitung herangeführten
Brauchwassers aus einem auf
Desinfektionstemperatur erhitzten
Desinfektionswasser-Kreislaufes, der aus einem
Wassererwärmer, einer Ladepumpe, einem
Brauchwasser-Speicher und einem Puffer besteht,
wobei in Förderrichtung des Brauchwassers das
Puffer über die Brauchwasser-Abgangsleitung mit
dem ersten Wärmeübertrager und von diesem mit der
Brauchwasser-Verteilungsleitung zu den Zapfstellen
und einer Zirkulationsleitung mit
Zirkulationspumpe in Verbindung steht,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Brauchwasser-Verteilungsleitung (11) über eine
Brauchwasser-Sammelleitung (15), über einen
Rückflußverhinderer (16), einen
Wassermengenbegrenzer (17), die
Kaltwasserzuleitung (18) sowie über eine
Zugangsleitung (23) mit der Ladepumpe (4) über den
Wassererwärmer (3) und dem Puffer (6) zu einem
Gesamtkreislauf (1, 2) verbunden ist.
2. Anlage zum Erwärmen von Brauchwasser und
zum Abtöten von Legionellen in diesem Brauchwasser
mit einer Kaltwasserzuleitung zu einem ersten
Wärmeübertrager zum Vorwärmen des zugeführten
Kaltwassers und zum Abkühlen des über eine
Brauchwasser-Abgangsleitung herangeführten
Brauchwassers aus einem auf
Desinfektionstemperatur erhitzten
Desinfektionswasser-Kreislaufes, der aus einem
Wassererwärmer, einer Ladepumpe, einem
Brauchwasser-Speicher und einem Puffer besteht,
wobei in Förderrichtung des Brauchwassers das
Puffer über die Brauchwasser-Abgangsleitung mit
dem ersten Wärmeübertrager und von diesem mit
einer Brauchwasser-Verteilungsleitung zu
Zapfstellen und einer Zirkulationsleitung mit
Zirkulationspumpe in Verbindung steht,
dadurch gekennzeichnet, daß
der erste Wärmeübertrager (10) in an sich
bekannter Weise über eine
Vorlauf-Verbindungsleitung (74) und einen zweiten
Wärmeübertrager (75) mit der
Brauchwasser-Verteilungsleitung (11) zu den
Zapfstellen (12), über eine
Brauchwasser-Sammelleitung (15), über einen
Rückflußverhinderer (16), einen
Wassermengenbegrenzer (17) sowie über den zweiten
Wärmeübertrager (75), eine
Rücklauf-Verbindungsleitung (76) und über eine
Zugangsleitung (23) mit der Ladepumpe (4) über den
Wassererwärmer (3) und dem Puffer (6) zu einem
Gesamtkreislauf (1, 2) verbunden ist.
3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
bei Zapfruhe die über die Förderleistung der
Zirkulationspumpe (14) hinausgehende
Förderleistung der Ladepumpe (4) das im
Brauchwasser-Speicher (5) befindliche
Speichervolumen (7) über eine
Verbindungsleitung (30) zu diesem ansaugt und
stets wieder im Desinfektionswasser-Kreislauf (1)
auf Desinfektionstemperatur erhitzt.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Brauchwasser-Speicher (5) in an sich
bekannter Weise zugleich als Reaktionsbehälter (5)
ausgebildet ist, in dessen oberen Teil sich ein
Reaktionsvolumen (6) als Puffer (6) und in dessen
unterem Teil sich das Speichervolumen (7)
befindet.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der im Brauchwasser-Speicher (5) befindliche
Puffer (6) durch einen oder mehrere vorgeordnete
Puffer (6, 6a) und/oder das Speichervolumen (7)
durch einen oder mehrere in Strömungsrichtung der
Ladepumpe (4, 4a, 4b) nachgeordnete
Warmwasser-Speicher (5, 7a, 7b, 7c, 8) vergrößert
ist.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Desinfektionswasser-Kreislauf (1) mehrere
Ladepumpen (4a, 4b) entweder einem gemeinsamen
Wassererwärmer (3) in Parallelschaltung oder
jeweils einem eigenen Wassererwärmer (3a, 3b)
zugeordnet sind.
7. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Desinfektionswasser-Kreislauf (1) mehrere
parallel zueinander geschaltete
Ladepumpen (4a, 4b) einem oder mehreren
hintereinander geschalteten
Reaktionsbehälter(n) (5, 5a, 5b) zugeordnet sind
oder jeweils einen eigenen, zum jeweils anderen
parallel geschalteten Reaktionsbehälter (5a, 5b)
beaufschlagen.
8. Anlage nach Anspruch 1 und 3 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Kaltwasserzuleitung (18) zum ersten
Wärmeübertrager (10) ein
Kaltwassermengen-Regelventil (20) angeordnet ist,
dessen zweiter Weg (20b) über eine
Zwischenleitung (21) mit dem ersten
Wärmeübertrager (10) und aus diesem (10) heraus
über eine Verbindungsleitung (22) wie der dritte
Weg (20c) mit der Zugangsleitung (23) zum
Brauchwasser-Speicher (5) verbunden ist.
9. Anlage nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das
Kaltwassermengen-Regelventil (20) von einem
Temperaturfühler (24) regelbar ist, der in der
Brauchwasser-Verteilungsleitung (11) zu den
Zapfstellen (12) angeordnet ist.
10. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9
bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß in der
Kaltwasserzuleitung (18) in Strömungsrichtung vor
dem Kaltwassermengen-Regelventil (20) ein
Sicherheits-Regelventil (19) angeordnet ist,
welches von einem Temperaturfühler (25) im
Reaktionsbehälter (5) in der Nähe der
Brauchwasser-Abgangsleitung (9) drosselbar oder
schließbar ist, falls im
Desinfektionswasser-Kreislauf (1) die niedrigst
zulässige Desinfektionstemperatur des
Speichervolumens (7) im Reaktionsbehälter (5)
unterschritten ist.
11. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
in Strömungsrichtung vor dem
Wassermengenbegrenzer (17) und dem
Rückflußverhinderer (16) in der
Brauchwasser-Sammelleitung (15) ein
Zirkulationswasser-Verteilventil (33) angeordnet
ist, dessen dritter Weg (33c) entweder über eine
erste Bypass-Leitung (34) mit der
Brauchwasser-Verteilungsleitung (11) zu den
Zapfstellen (12) oder über eine zweite
Bypass-Leitung (37) und einem ersten
Zirkulationswassermengen-Regelventil (38) mit
einer Heizschlange (39) in Verbindung steht, die
im Grenzbereich (40) zwischen Reaktionsvolumen (6)
und Speichervolumen (7) im Reaktionsbehälter (5)
angeordnet ist.
12. Anlage nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß das
Zirkulationswasser-Verteilventil (33) entweder in
Abhängigkeit von der Desinfektionstemperatur im
Desinfektionswasser-Kreislauf (1) von einem
zwischen Ladepumpe (4) und Speichervolumen (7)
angeordneten Temperaturfühler (35) oder in
Abhängigkeit von der Zeit über eine
Zeitschaltuhr (36) dergestalt regelbar ist, daß
die Gesamtzirkulationswassermenge oder nur eine
Teilmenge dieses Wassers aus dem
Zirkulationswasser-Kreislauf (2) zum ersten
Wärmeübertrager (10) freizugeben und die übrige
Gesamtzirkulationswasser- oder Teilmenge entweder
über die erste Bypass-Leitung (34) in die
Brauchwasser-Verteilungsleitung (11) zu den
Zapfstellen (12) oder über die zweite
Bypass-Leitung (37) in die Heizschlange (39)
förderbar ist.
13. Anlage nach einem der Ansprüche 1 und 3
bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß das erste
Zirkulationswassermengen-Regelventil (38) in der
zweiten Bypass-Leitung (37) in Abhängigkeit von
einem Temperaturfühler (47) in der
Brauchwasser-Abgangsleitung (9) aus dem
Reaktionsbehälter (5) regelbar ist.
14. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Ladepumpe (4), die Zirkulationspumpe (14) und
eine Heizmedium-Pumpe (83) jeweils in Abhängigkeit
von Temperaturfühlern (41, 42, 69, 82, 84, 85) in
der Brauchwasser-Abgangsleitung (9), im
Brauchwasser-Speicher (5), in der
Verbindungsleitung (30) und in einer
Heizmediumleitung (26) des Wassererwärmers (3)
schaltbar sind.
15. Anlage nach einem der Ansprüche 2 bis 14
und 16 bis 18, dadurch
gekennzeichnet, daß in der
Brauchwasser-Sammelleitung (15) in
Strömungsrichtung vor dem zweiten
Wärmeübertrager (75) ein zweites
Zirkulationswassermengen-Regelventil (78)
angeordnet ist, dessen erster Weg (78a) mit dem
Wassermengenbegrenzer (17), dessen zweiter
Weg (78b) mit dem zweiten Wärmeübertrager (75) und
dessen dritter Weg (78c) mit der
Rücklauf-Verbindungsleitung (76) verbunden ist.
16. Anlage nach Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet, daß das zweite
Zirkulationswassermengen-Regelventil (78) von
einem Temperaturfühler (79, 81) in der
Brauchwasser-Verteilungsleitung (11) zu den
Zapfstellen (12) regelbar ist.
17. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Wärmeübertrager (10) von der
Brauchwasser-Abgangsleitung (9) und der
Kaltwasserzuleitung (18) entweder im Gleichstrom
oder im Gegenstrom beaufschlagbar ist.
18. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Brauchwasser-Verteilungsleitungen (11)
und Brauchwasser-Sammelleitungen (15) mit jeweils
getrennten Zapfstellen (12) und
Zirkulationspumpen (14a, 14b, 14c) zu getrennten
Zirkulations-Wasserkreisläufen (2a, 2b, 2c)
zueinander parallel geschaltet sind.
19. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste und zweite Wärmeübertrager (10, 75)
für sich oder gemeinsam mit dem oder den
Wassererwärmern (3, 3a, 3b) und
Ladepumpen (4, 4a, 4b) sowie mit einem oder
mehreren Reaktionsbehältern (5a, 5b) des
Desinfektions-Kreislaufes (1) zu einem
Kompaktgerät zusammenschließbar ist.
20. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste und/oder der zweite
Wärmeübertrager (10, 75) aus insgesamt drei
kompakt zusammengefaßten
Teilwärmeübertragern (10a, 10b, 10c) besteht, von
denen der erste (10a) an seinem Eingang mit der
Brauchwasser-Abgangsleitung (9) und an seinem
Ausgang mit der
Brauchwasser-Verteilungsleitung (11), der
zweite (10b) an seinem Eingang mit der
Kaltwasserzuleitung (18) und an seinem Ausgang mit
der Zugangsleitung (23) zum
Brauchwasser-Speicher (5) und der dritte
Teilwärmeübertrager (10c) mit seinem Eingang an
die Brauchwasser-Sammelleitung (15) und mit seinem
Ausgang an die Zugangsleitung (23) zum
Brauchwasser-Speicher (5) angeschlossen sind.
21. Anlage nach Anspruch 20, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem
Wassermengenbegrenzer (17) und dem Eingang zum
dritten Teilwärmeübertrager (10c) das zweite
Zirkulationswassermengen-Regelventil (78) mit
seinem ersten (78a) und dritten Weg (78c)
angeordnet ist, während der zweite Weg (78b) mit
der Zugangsleitung (23) verbunden ist.
22. Anlage nach einem der Ansprüche 1
bis 21, dadurch
gekennzeichnet, daß die
Brauchwasser-Verteilungsleitung (11) mit der
Zirkulationspumpe (14) und der
Brauchwasser-Sammelleitung (15) einen
Verteiler-Kreislauf (48) bilden, aus welchem eine
oder mehrere Stichleitungen (49 bis 52) zu
sekundären Verteilervorrichtungen (53 bis 56)
abzweigen.
23. Anlage nach Anspruch 22, dadurch
gekennzeichnet, daß aus dem
Verteiler-Kreislauf (48) mindestens eine erste
Stichleitung (49) abzweigt, die mit elektrischen
Begleitheizungen (57) versehen zu einzelnen
Entnahmestellen (12) führt.
24. Anlage nach Anspruch 22, dadurch
gekennzeichnet, daß aus dem
Verteiler-Kreislauf (48) mindestens eine zweite
Stichleitung (50) zu einer aus einer sekundären
Verteilungsleitung (58) zu Zapfstellen (12), einer
Zirkulationspumpe (59), einer
UV-Strahlungseinrichtung (60) und einem dritten
Wärmeübertrager (61) bestehenden sekundären
Verteilervorrichtung (54) mit hoher Umwälzleistung
führt, dessen Zirkulations-Wärmeverluste über den
dritten Wärmeübertrager (61) sowie über ein
Warmwasser-Verteilerventil (62) aus dem
Verteiler-Kreislauf (48) ausgleichbar sind.
25. Anlage nach Anspruch 22, dadurch
gekennzeichnet, daß aus dem
Verteiler-Kreislauf (48) eine oder mehrere
Stichleitungen (51, 52) zu einem oder mehreren in
sich geschlossenen, mit Zapfstellen (12)
versehenen sowie je aus einer
Zirkulationspumpe (63, 64), einer
Zirkulationsleitung (65) und einem vierten
Wärmeübertrager (66) bestehenden sekundären
Verteiler-Kreislauf (68) führt, der über den
vierten Wärmeübertrager (66) mit einem sekundären,
aus einem Wassererwärmer (67) und einem
Reaktionsbehälter (70) bestehenden
Desinfektionswasser-Kreislauf (71) verbunden ist,
in welchem die Zirkulationspumpe (63, 64) zugleich
die Ladepumpe ist.
26. Anlage nach Anspruch 25, dadurch
gekennzeichnet, daß vor dem
Eintritt der Zirkulationsleitung (65) in den
vierten Wärmeübertrager (66) ein weiteres
Zirkulationswasser-Regelventil (72) angeordnet
ist, welches in Abhängigkeit von einem
Temperaturfühler (73) regelbar ist.
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20110502 |