DE4235437C1 - Engine cylinder-head-cover joint - is joined to edge of oil-splash-cowl extending for full cover length - Google Patents

Engine cylinder-head-cover joint - is joined to edge of oil-splash-cowl extending for full cover length

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DE4235437C1
DE4235437C1 DE19924235437 DE4235437A DE4235437C1 DE 4235437 C1 DE4235437 C1 DE 4235437C1 DE 19924235437 DE19924235437 DE 19924235437 DE 4235437 A DE4235437 A DE 4235437A DE 4235437 C1 DE4235437 C1 DE 4235437C1
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Guenter 7518 Bretten De Hemmrich
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Federal Mogul Sealing Systems Bretten GmbH
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Gloeckler-Dichtungen Guenter Hemmrich 75015 Bretten De GmbH
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Description

Die Erfindung betrifft eine Zylinderkopfhaube für einen Verbrennungsmotor. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Dichtungselement für eine Zylinderkopf­ haube und ein Verfahren zum Herstellen eines Zylin­ derkopfhaubenmoduls.
Verbrennungsmotoren werden üblicherweise am Zylinder­ kopf zur Abdeckung der Ventile mit einer Zylinderkopf­ haube versehen. Da innerhalb der Zylinderkopfhaube Öl zur Schmierung zirkuliert, muß die Zylinderkopfhaube an der Verbindungsstelle mit dem Zylinderkopf abge­ dichtet werden. Um eine einwandfreie Dichtheit zu er­ reichen, muß die Dichtung bei der Montage genau in einer vorbestimmten Position auf den Zylinderkopf oder die Zylinderkopfhaube aufgelegt werden. Um diese Lage mit genügender Genauigkeit zu erreichen, sind da­ her zur Positionierung entweder am Zylinderkopf oder an der Zylinderkopfhaube Stifte vorgesehen, welche in entsprechende korrespondierende Löcher im Randbereich der Dichtung greifen.
Bei Zylinderköpfen, die an ihren Stirnseiten Lager­ böcke aufweisen, kann das Einhalten einer genauen Lage mittels Stifte nicht erreicht werden. Deshalb sind die Lagerböcke an dem Teil ihres Umfangs, auf den die Zylinderkopfhaube aufgesetzt wird, mit einer ringsum laufenden Nut versehen. Es muß dann dafür gesorgt werden, daß die Dichtung genau in die Nut eingelegt wird.
Geringe Verschiebungen der Dichtung aus ihrer vorbe­ stimmten Position haben zur Folge, daß die Zylinder­ kopfhaube den Zylinderkopf nicht genügend abdichtet. Dadurch kann Öl aus dem Zylinderkopf austreten. Um dies zu vermeiden, muß daher die Zylinderkopfhauben­ dichtung mit sehr großer Sorgfalt zwischen Zylinder­ kopf und Zylinderkopfhaube gelegt werden.
Damit das Öl im Bereich des Einfüllstutzens nicht ge­ gen die Einfüllöffnung strömen kann, ist in diesem Bereich im Innern der Zylinderkopfhaube eine Ölab­ schirmhaube vorgesehen. Diese Haube wird in einem separaten Arbeitsgang auf den Zylinderkopf aufgesetzt beziehungsweise in der Zylinderkopfhaube befestigt.
Beim Anbringen der Ölabschirmhaube muß man besonders sorgfältig vorgehen, da durch sie die Lage der Zylin­ derkopfhaubendichtung verändert werden kann. Der sepa­ rate Arbeitsgang ist zudem besonders zeitaufwendig.
Aufgabe der Erfindung ist es eine Vorrichtung zu schaf­ fen, mittels der die Zylinderkopfhaubendichtung ein­ fach und lagegenau zwischen eine Zylinderkopfhaube und einen Zylinderkopf eingebracht werden kann, bezie­ hungsweise ein Verfahren anzugeben, mit dem ein Zylin­ derkopfhaubenmodul hergestellt werden kann, welches in einfacher Weise auf dem Zylinderkopf angebracht werden kann, wobei die Zylinderkopfhaubendichtung mit hoher Genauigkeit in eine vorbestimmte Lage positio­ niert wird.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich durch eine Aus­ bildung eines gattungsgemäßen Dichtungselements gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 beziehungs­ weise durch ein Verfahren zum Herstellen eines Zylin­ derkopfhaubenmoduls gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 16.
Dadurch, daß die Ölabschirmhaube sich in etwa über die gesamte Länge der Zylinderkopfhaube erstreckt, kann sie als Träger für die Zylinderkopfhaubendich­ tung dienen. Durch die Befestigung der Zylinderkopf­ haubendichtung am Rand der Ölabschirmhaube wird die Lage der Dichtung im wesentlichen durch die Ölab­ schirmhaube bestimmt. Bedingt durch die Stabilität der Ölabschirmhaube erhält die Dichtung eine Stabili­ tät, die es ermöglicht, die Dichtung einfach und lagegenau zu positionieren.
Da in der Zylinderkopfhaube üblicherweise eine Ölab­ schirmhaube enthalten ist, wird zur Erreichung der höheren Stabilität kein zusätzliches Bauteil benö­ tigt. Dies wirkt sich insbesondere auf die Wirtschaft­ lichkeit positiv aus.
Das erfindungsgemäß ausgestaltete Dichtungselement hat darüber hinaus den Vorteil, daß keine weiteren Hilfsmittel zum Positionieren der Zylinderkopfhauben­ dichtung benötigt werden. So kann auf die zur Positio­ nierung einer herkömmlichen Zylinderkopfhaubendich­ tung erforderlichen Stifte verzichtet werden.
Dadurch, daß die Ölabschirmhaube sich in etwa über die gesamte Länge der Zylinderkopfhaube erstreckt, kann die Zylinderkopfhaubendichtung bis unmittelbar an ihre Stirnseiten stabilisiert werden. Durch die Stabilisierung der Zylinderkopfhaubendichtung bis un­ mittelbar an ihre Stirnseiten treten im Bereich der Stirnseiten ebenfalls keine unzulässigen Lageverschie­ bungen auf. Dadurch kann auch auf die Nuten in der Oberfläche des Teilumfangs der auf der Stirnseite eventuell vorhandenen Lagerböcke verzichtet werden, was ein wesentlicher Vorteil bei der Herstellung des Zylinderkopfes ist.
Mit dem erfindungsgemäßen Dichtungselement kann eine Zylinderkopfhaubendichtung bedeutend einfacher und schneller zwischen Zylinderkopf und Zylinderkopfhaube positioniert werden. Dadurch, daß die Ölabschirmhaube zusammen mit der Zylinderkopfhaubendichtung in einem Arbeitsgang montiert werden kann, ergibt sich eine weitere Zeitersparnis. Der Verzicht auf die Positio­ nierhilfen sowie das Einsparen eines separaten Mon­ tageschrittes zur Befestigung der Ölabschirmhaube resultiert in eine Senkung der Herstellungskosten.
Das erfindungsgemäße Dichtungselement zeichnet sich durch eine hohe Zuverlässigkeit der mit ihm gebilde­ ten Dichtungen aus. Dadurch, daß die Nuten in der Oberfläche des Teilumfangs der an der Stirnseite des Zylinderkopfes eventuell vorhandenen Lagerböcke ent­ fallen können, wird insbesondere in diesem Bereich die Zuverlässigkeit bedeutend erhöht.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch die Befestigung der Zylinderkopfhaubendichtung mit den Innenseiten ihrer Längsseiten an der Ölab­ schirmhaube läßt sich das Dichtungselement in beson­ ders einfacher Weise am Zylinderkopf beziehungsweise an der Zylinderkopfhaube befestigen. Dadurch, daß die Zylinderkopfhaubendichtung an ihren Längsseiten Laschen aufweist, mittels der sie mit der Ölabschirm­ haube verbunden ist, entstehen zwischen der Ölab­ schirmhaube und der Dichtung Öffnungen, durch die oberhalb der Ölabschirmhaube vorhandenes Öl abfließen kann.
Durch die besondere Ausgestaltung der Zylinderkopf­ haubendichtung derart, daß sich von ihr einstückig mit ihr verbundene, stiftförmige Vorsprünge nahezu senkrecht aus ihrer Dichtungsebene erstrecken, kann die Dichtung besonders einfach mit der Ölabschirm­ haube verbunden werden. Die stiftförmigen Vorsprünge erstrecken sich durch ihnen zugeordnete Öffnungen im Randbereich der Längsseiten der Ölabschirmhaube. Um zu verhindern, daß die stiftförmigen Vorsprünge aus den Öffnungen der Ölabschirmhaube gleiten, weisen sie auf der der Dichtung abgewandten Seite der Ölabschirm­ haube einen Querschnitt auf, der größer ist als der der Öffnungen der Ölabschirmhaube. Diese Vergrößerung des Querschnittes kann als pilzförmiger Kopf ähnlich dem eines Nietenkopfes nachträglich durch mechanische oder chemische Einwirkungen ausgebildet werden. Es ist auch denkbar, den Kopf keilförmig nach Art eines Widerhakens auszubilden, so daß sich der stiftförmige Vorsprung nach der Einführung in die Öffnung der Ölab­ schirmhaube mit der Ölabschirmhaube verhakt. Dadurch ist eine besonders einfache Herstellung des Dichtungs­ elements möglich.
Statt der Zylinderkopfhaubendichtung kann die Ölab­ schirmhaube im Randbereich ihrer Längsseiten stift­ förmige Vorsprünge aufweisen. Diese Vorsprünge, wel­ che sich senkrecht aus der abzudichtenden Ebene der Zylinderkopfhaube erstrecken, erstrecken sich jeweils durch eine Öffnung in der Zylinderkopfhaubendichtung und weisen auf der der Ölabschirmhaube entgegengesetz­ ten Seite der Dichtung einen Querschnitt auf, der größer ist der der Öffnungen der Dichtung. Dieser ver­ größerte Querschnitt verhindert es, daß die Stifte aus den Öffnungen der Dichtung rutschen. Die Vergröße­ rung des Querschnitts kann je nach Material der Ölab­ schirmhaube auf mechanischem oder chemischem Wege er­ folgen. Auch hier kann der Stift keilförmig nach Art von Widerhaken ausgebildet sein, wodurch er sich nach Einführung in das ihm zugeordnete Loch der Zylinder­ kopfhaubendichtung mit der Dichtung verhakt. Das Dich­ tungselement kann auch hier besonders einfach herge­ stellt werden.
Die Verbindung der Zylinderkopfhaubendichtung mit der Ölabschirmhaube kann auch mittels Nieten erfolgen. In diesem Fall müssen beide Teile mit deckungsgleichen Öffnungen versehen sein, durch die sich die Nieten er­ strecken.
Besonders vorteilhaft ist bei den genannten Verbindun­ gen der Zylinderkopfhaubendichtung mit der Ölabschirm­ haube, daß Zylinderkopfhaubendichtung und Ölabschirm­ haube nach ihrem Verbrauch zur Entsorgung besonders leicht getrennt werden können. Dies ist im Hinblick auf den Umweltschutz besonders wünschenswert. Insbe­ sondere lassen sich durch solche Verbindungen zu er­ wartende Forderungen nach sortengerechter Entsorgung in vorteilhafter Weise leicht erfüllen.
Will man eine besonders feste Verbindung zwischen Zylinderkopfhaubendichtung und Ölabschirmhaube haben, kann die Dichtung an die Ölabschirmhaube anvulkani­ siert oder angeklebt werden.
Dadurch, daß sich die Befestigung in den Eckbereichen auch auf die Querseiten erstreckt, wird in vorteilhaf­ ter Weise eine Zugentlastung der Querseiten erreicht. Eine Zugentlastung kann auch durch andere mechanische Mittel wie beispielsweise Vorsprünge erreicht werden, die in die Ecken der Dichtung eingreifen.
Damit die Zylinderkopfhaubendichtung sich an ihren Querseiten an die Form der an der Stirnseite des ab­ zudichtenden Zylinderkopfes eventuell vorhandenen Lagerböcke anpassen kann, ist sie so ausgebildet, daß sie in ihrer Abmessung jeweils dem Teilumfang der Lagerböcke entspricht. Dadurch wird erreicht, daß sich die Dichtung sauber auf die Oberfläche der Lager­ böcke legt, wodurch die Dichtung in diesen Bereichen besonders zuverlässig wird.
Durch die Ausgestaltung von Öffnungen der Ölabschirm­ haube als Verschnappungen ist es möglich, die Ölab­ schirmhaube auf besonders einfache Weise mit der Zylinderkopfhaube zu verbinden.
Beim Betrieb des Verbrennungsmotors kann Öl oberhalb der Ölabschirmhaube gelangen. Damit das Öl möglichst ungehindert wieder in den Bereich der Ventilschäfte gelangen kann, weist die Ölabschirmhaube in vorteil­ hafter Weise Öffnungen zum Ölrücklauf auf. Die Ölab­ schirmhaube besteht zweckmäßigerweise aus einem öl- und temperaturbeständigen Material.
Dadurch, daß die Schrauben zum Befestigen der Zylin­ derkopfhaube am Zylinderkopf einen Freistich aufwei­ sen, welcher sich bei bis zum Schraubenkopf in die Zylinderkopfhaube eingesteckter Schraube unmittelbar über der Oberfläche der Innenseite der Zylinderkopf­ haube befindet, ist es in vorteilhafter Weise mög­ lich, die Ölabschirmhaube mit ihren Verschnappungen an diese Schrauben zu befestigen. Hierdurch ist es möglich, die Ölabschirmhaube mit der Zylinderkopfhau­ be schon vor deren Montage am Zylinderkopf zu verbin­ den. Durch die Verbindung wird zudem noch erreicht, daß die Schrauben nicht mehr ohne Widerstand aus den Bohrungen der Zylinderkopfhaube entnommen werden kön­ nen, wodurch sie gegen Herausfallen gesichert sind. Dadurch wird eine Vormontage von Dichtungselement und Zylinderkopfhaube sowie ein Vorbestücken der Zylinder­ kopfhaube mit Befestigungsschrauben möglich. Die Be­ festigungsschrauben sind zur akustischen Entkopplung im Bereich der Durchgangsöffnungen der Zylinderkopf­ haube mit einem Elastomer versehen.
Dadurch, daß wenigstens eine der Schrauben an ihrem Schraubenkopf einen weiteren Freistich aufweist, kann in vorteilhafter Weise eine Abdeckleiste zum Abdecken der Verschraubungen mittels einer Verschnappung aufge­ bracht werden. Durch die Verschnappung ist es mög­ lich, die Abdeckleiste durch einfachen Druck aufzu­ bringen. Durch die einfache Art der Befestigung ist es in vorteilhafter Weise möglich, die Abdeckleiste zu einem sehr späten Zeitpunkt aufzubringen. Die Ab­ deckleiste kann neben der Abdeckung der Verschraubun­ gen noch zur Aufnahme eines Seilzugs und als Träger des Emblems des Herstellers dienen. Da das Emblem der Motoridentifikation dient, wird es mit der Abdeck­ leiste unlösbar verschnappt.
Durch die Ausrüstung der Ölabschirmhaube mit Fre­ quenz-Waben wird bei einer Kunststoffausführung in vorteilhafter Weise Schall absorbiert. Der gleiche Erfolg wird in vorteilhafter Weise auch durch eine asymmetrische Verrippung der Zylinderkopfhaube erreicht.
Durch das Verfahren zum Herstellen eines Zylinderkopf­ haubenmoduls gemäß Anspruch 16, können die Zylinder­ kopfhauben in vorteilhafter Weise mit definierter Lageposition in Mehrzweck-Behältern angeliefert wer­ den, in welche die fertigmontierten Zylinderkopfhau­ benmodule nach der Montage wieder eingelegt werden können. Durch das Einbringen der mit Unterlagscheibe und Elastomer-Druckelement versehenen Schrauben in einem vorbestimmten Abstand aufrechtstehend in eine Zusammenbau-Vorrichtung, kann die Zylinderkopfhaube so in die Zusammenbau-Vorrichtung eingebracht werden, daß nach ihrem Einbringen das erfindungsgemäße Dich­ tungselement in die Zylinderkopfhaube eingelegt und mit seinen Verschnappungen in die Freistiche der Schrauben gepreßt werden kann.
Durch das erfindungsgemäße Dichtungselement ist es möglich, ein Zylinderkopfhaubenmodul herzustellen, welches auf einfache Weise am Zylinderkopf eines Ver­ brennungsmotors befestigt werden kann. Hierdurch ist es in vorteilhafter Weise möglich, einen Teil der Mon­ tagearbeiten, die bisher vom Hersteller von Verbren­ nungsmotoren durchgeführt werden mußten, von Zuliefe­ ranten durchführen zu lassen. Darüber hinaus erhält man durch die vorstehend beschriebene Erfindung den Vorteil, den Zylinderkopf einfacher auszugestalten, da beispielsweise die Nuten in den Oberflächen der Lagerböcke entfallen sowie keine Stifte zur Lageposi­ tionierung der Zylinderkopfhaubendichtung mehr vorge­ sehen werden müssen. Durch die einfachere Ausgestal­ tung des Zylinderkopfes im Bereich der Zylinderkopf­ haubendichtung ergibt sich der weitere Vorteil, daß diese Dichtung leichter zu montieren und darüber hin­ aus zuverlässiger ist. Des weiteren erhält man den Vorteil, vormontierte Zylinderkopfhaubenmodule ver­ wenden zu können.
Durch die vorliegende Erfindung wird die Sicherheit im Hinblick auf Beschädigungen beim Transport und bei der Montage erheblich erhöht. Während herkömmliche Dichtungen sehr schwer zu handhaben sind, da sie durch die Verwendung eines flexiblen Elastomers keine stabile Form aufweisen, kann das erfindungsgemäße Dichtungselement beziehungsweise Zylinderkopfhauben­ modul bedeutend einfacher gehandhabt werden. Dies ist insbesondere im Hinblick auf eine automatische Ferti­ gung von großer Bedeutung. Durch die einfachere Hand­ habung wird der Schutz vor Beschädigungen größer, was sich besonders vorteilhaft auf die Zuverlässigkeit, das heißt die Dichtigkeit der Dichtung, auswirkt.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung erge­ ben sich aus einer besonderen Ausführungsform, die unter Bezug auf die Zeichnung nachstehend beschrieben wird.
Es zeigt
Fig. 1 ein Dichtungselement in der Draufsicht,
Fig. 2 einen Querschnitt durch das Dichtungselement gemäß Fig. 1 entlang der Linie A-A,
Fig. 3 eine Vergrößerung der Einzelheit X der Fig. 2,
Fig. 4 eine Vergrößerung der Einzelheit Y gemäß der Fig. 2, und
Fig. 5 eine Ölabschirmhaube mit Verschnappungen und Ölrücklauföffnungen.
Wie der Fig. 1 entnommen werden kann, weist eine in sich geschlossene Zylinderkopfhaubendichtung (1) an ihren Längsseiten Laschen (3) auf. Die Laschen (3) er­ strecken sich von der inneren Kante der Längsseiten der Zylinderkopfhaubendichtung (1) in den von ihr um­ schlossenen Bereich und weisen stiftförmige Vorsprün­ ge (4) auf. Die Bereiche der Laschen (3), in denen die stiftförmigen Vorsprünge (4) angeordnet sind, wer­ den von einem Randbereich (7) einer Ölabschirmhaube (2) überdeckt. An den mit den Stiften korrespondieren­ den Stellen weist die Ölabschirmhaube Öffnungen auf, durch welche sich die Stifte erstrecken. Die Ölab­ schirmhaube (2) erstreckt sich in etwa über den gesam­ ten Bereich der Längsseiten der Zylinderkopfhauben­ dichtung (1). Dadurch reicht der Randbereich (7) der Ölabschirmhaube bis in den Bereich (12) der Ecken, welche durch die Längsseite und die Querseite (6) der Zylinderkopfhaubendichtung (1) gebildet werden. In den Eckbereichen (12) befinden sich ebenfalls Laschen (3) mit stiftförmigen Vorsprüngen (4). Durch die Er­ streckung der Befestigung der Dichtung (1) an der Öl­ abschirmhaube (2) nahezu über die gesamte Längsseite der Zylinderkopfhaubendichtung (1) erhält diese nahe­ zu dieselbe Stabilität wie die Ölabschirmhaube (2). Die Länge der Querseiten (6) ist so bemessen, daß sie dem Teilumfang von sich auf dem Zylinderkopf eines Verbrennungsmotors befindlichen Lagerböcken ent­ spricht. Die Breite der Dichtung (1) an ihren Quersei­ ten (6) ist der Breite der Dichtfläche der Lagerböcke an­ gepaßt. Durch die Befestigung der Dichtung an der Öl­ abschirmhaube (2) über den gesamten Bereich der Längs­ seiten erhält die Dichtung eine Stabilität, die so groß ist, daß die Querseiten (6) nicht an der Öl­ abschirmhaube (2) befestigt sein müssen und dennoch bezüglich ihrer Lage eine Stabilität aufweisen, die genügt, die Dichtung mängelfrei auf den Oberflächen der Lagerböcke aufzulegen. Die Ölabschirmhaube (2) weist Öffnungen (13) auf, in die Verschnappungen (10) angebracht werden können.
Wie der Fig. 2 zu entnehmen ist, hat die Ölabschirm­ haube (2) eine Wölbung, die in etwa dem Teilumfang der Lagerböcke entspricht. Zur Veranschaulichung sind in der Fig. 2 zwei unterschiedliche Befestigungsarten gezeigt. Die in der Fig. 3 zur Verdeutlichung größer gezeichnete Einzelheit X der Fig. 2 weist einen stift­ förmigen Vorsprung (4) auf, der mit der Zylinderkopf­ haubendichtung (1) einstückig verbunden ist. Der stiftförmige Vorsprung (4) erstreckt sich durch eine Öffnung, welche im Randbereich (7) der Ölabschirm­ haube (2) vorhanden ist. Damit der stiftförmige Vor­ sprung (4) gegen unbeabsichtigtes Herausgleiten aus der Öffnung der Ölabschirmhaube (2) gesichert ist, weist er einen keilförmigen Kopf (8) auf, dessen Quer­ schnitt größer ist als der Querschnitt der Öffnung der Ölabschirmhaube (2). Der stiftförmige Vorsprung (4) weist in seinem Inneren eine Ausnehmung (13) auf, wodurch der Querschnitt des Kopfes (8) soweit verklei­ nert werden kann, daß er durch die Öffnung der Ölab­ schirmhaube (2) paßt. Zur Befestigung der Dichtung (1) mit der Ölabschirmhaube (2) wird der Kopf des stiftförmigen Vorsprungs (4) soweit zusammengedrückt, daß er in die Öffnung der Ölabschirmhaube (2) paßt. Durch Druck auf das dem Kopf (8) entgegengesetzte Ende des stiftförmigen Vorsprungs (4) wird dieser so­ weit in die Öffnung der Ölabschirmhaube (2) gedrückt, daß der Kopf (8) sich nicht mehr in der Öffnung befin­ det. Da der vergrößerte Querschnitt des Kopfes (8) des stiftförmigen Vorsprungs (4) nun nicht mehr durch die Wandungen der Öffnung der Ölabschirmhaube (2) zu­ sammengedrückt wird, nimmt er seine ursprüngliche Form wieder an. Dadurch umgibt er den Rand der Öff­ nung der Ölabschirmhaube (2) wie ein Kragen und ver­ hindert somit, daß der stiftförmige Vorsprung (4) un­ beabsichtigt aus der Öffnung der Ölabschirmhaube (2) entfernt werden kann. Zum leichteren Einführen in die Öffnung der Ölabschirmhaube (2) ist der Kopf (8) des stiftförmigen Vorsprungs (4) nach oben hin kegel­ stumpfförmig ausgebildet.
Die in Fig. 4 zur Veranschaulichung größer gezeich­ nete Einzelheit Y der Fig. 2 weist einen stiftförmi­ gen Vorsprung (5) auf, der einstückig mit der Ölab­ schirmhaube (2) verbunden ist. Der am Randbereich (7) der Ölabschirmhaube (2) angeordnete stiftförmige Vor­ sprung (5) erstreckt sich durch eine in einer Lasche (3) der Dichtung (1) angebrachten Öffnung. Zur Verhin­ derung eines unbeabsichtigten Herausgleitens des Stif­ tes (5) aus der Öffnung der Dichtung (1) weist der Stift (5) einen Kopf (9) auf, dessen Querschnitt größer ist als der Querschnitt der Öffnung der Dich­ tung (1). Damit der stiftförmige Vorsprung (5) leich­ ter in die Öffnung der Dichtung (1) eingeführt werden kann, ist der Kopf (9) des stiftförmigen Vorsprungs (5) kegelstumpfförmig ausgebildet. Zur Befestigung der Dichtung (1) mit der Ölabschirmhaube (2) wird die Öffnung der Dichtung (1) auf den kegelstumpfförmigen Kopf (9) des stiftförmigen Vorsprungs (5) aufgesetzt und auf den Stift gepreßt. Da die Dichtung (1) aus einem Elastomer besteht, dehnt sich die Öffnung der Dichtung (1) und gleitet über den Kopf (9). Nachdem der stiftförmige Vorsprung (5) soweit in die Öffnung der Dichtung (1) eingeführt ist, daß sich der Kopf (9) des Stiftes (5) nicht mehr in der Öffnung befin­ det, nimmt die Öffnung der Dichtung (1) wieder ihren ursprünglichen Querschnitt an. Der vergrößerte Quer­ schnitt des Kopfes (9) des stiftförmigen Vorsprungs (5) deckt dann den Randbereich der Öffnung der Dich­ tung (1) kragenförmig ab, wodurch der Stift (5) nicht mehr unbeabsichtigt aus der Öffnung der Dichtung (1) entfernt werden kann.
Die in Fig. 5 gezeigte Ölabschirmhaube (2) weist Öff­ nungen (11) auf, durch die oberhalb der Ölabschirm­ haube vorhandenes Öl in den Raum unterhalb der Ölab­ schirmhaube fließen kann. Des weiteren weist die Ölab­ schirmhaube (2) Verschnappungen (10) auf, die in den Öffnungen (13) der Ölabschirmhaube (2) angebracht sind. Die kreisförmige Ausnehmung der Verschnappungen (10) entspricht dem Querschnitt eines Freistichs, den Schrauben zur Befestigung der Zylinderkopfhaube am Zylinderkopf aufweisen. Der Freistich ist an den Schrauben derart ausgebildet, daß er sich nach Einfüh­ ren der Schrauben in die Zylinderkopfhaube bis zum Schraubenkopf gerade über der Oberfläche der Innen­ seite der Zylinderkopfhaube befindet. Dadurch ist es möglich, die Ölabschirmhaube fest mit der Zylinder­ kopfhaube zu verbinden. Schiebt man die Verschnappun­ gen (10) der Ölabschirmhaube (2) mit der daran be­ festigten Zylinderkopfhaubendichtung (1) über die Schrauben, bis die Verschnappungen (10) in den Frei­ stich der Schrauben einrasten, erhält man ein Modul, welches alle Elemente einer Zylinderkopfabdeckung sowie alle zur Befestigung einer Zylinderkopfhaube notwendigen Elemente aufweist.
Bei einer bevorzugten Ausführung des Verfahrens gemäß Anspruch 15 werden zunächst alle Zulieferteile stich­ probenmäßigen Wareneingangsprüfungen unterzogen. Die Verschraubungen, bestehend aus einer Bundschraube, einer Unterlagscheibe und einem Elastomer-Druckele­ ment, werden maschinell vormontiert und im richtigen Abstand, aufrecht stehend, in eine Zusammenbau-Vor­ richtung eingebracht. Daraufhin entnimmt ein Hand­ lingsgerät eine in einem Mehrweg-Behälter mit defi­ nierter Lagepositionierung angelieferte Zylinderkopf­ haube und setzt sie in die Zusammenbau-Vorrichtung derart ein, daß die Schrauben durch die vorgesehenen Schraubenlöcher hindurchdringen. In einer nachfolgen­ den Montagestation legt ein weiteres Handhabungsgerät eine Abschirmhaube mit einer bereits hieran befestig­ ten Dichtung in die nach oben offene Zylinderkopf­ haube ein.
In einer weiteren Arbeitsposition wird das Dichtungs­ element, welches Verschnappungen aufweist, über die Bundschraube geschoben und festgeklemmt. Hierdurch wird das ganze Modul sicher handhabungsfähig.
Das soweit aufgebaute Modul wird in einer weiteren Station auf Dichtigkeit geprüft.
Einwandfreie Dichtigkeit vorausgesetzt, werden die Module entnommen und in die gleichen Behälter einge­ legt, in denen ursprünglich die Zylinderkopfhauben angeliefert wurden.
Aus ästhetischen Gründen können die Verschraubungen mit einer Abdeckung versehen werden, welche mittels einer Verschnappung mit einer bereits festgezogenen Schraube mit der Zylinderkopfhaube verbunden wird. Da die Abdeckleisten erst nach der Befestigung des Zylin­ derkopfhaubenmoduls am Zylinderkopf angebracht werden kann, kann sie nicht vormontiert werden, sondern muß den Modulen separat beigelegt werden.

Claims (16)

1. Dichtungselement mit einer Ölabschirmhaube (2) und einer Zylinderkopfhaubendichtung (1), dadurch gekennzeichnet,
daß die Ölabschirmhaube (2) sich in etwa über die gesamte Länge der Zylinderkopfhaube erstreckt, und
daß die Zylinderkopfhaubendichtung (1) mit dem Rand der Ölabschirmhaube (2) verbunden ist.
2. Dichtungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderkopfhaubendichtung (1) an den Innen­ seiten ihrer Längsseiten mit der Ölabschirmhaube (2) verbunden ist.
3. Dichtungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderkopfhaubendichtung (1) an ihren Längs­ seiten Laschen (3) aufweist, mittels der er sie mit der Ölabschirmhaube (2) verbunden ist.
4. Dichtungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zylinderkopfhaubendichtung (1) mittels ein­ stückig mit ihr verbundener, stiftförmiger Vorsprünge (4) derart mit der Ölabschirmhaube (2) verbunden ist,
daß sich die Vorsprünge (4) nahezu senkrecht aus der Ebene der Dichtung (1) jeweils durch eine Öffnung im Randbereich (7) der Längsseiten der Ölabschirmhaube (2) erstrecken und auf der der Dichtung (1) abgewand­ ten Seite der Ölabschirmhaube (2) einen Querschnitt aufweisen, der größer ist als der der Öffnungen der Ölabschirmhaube (2).
5. Dichtungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderkopfhaubendichtung (1) derart mit der Ölabschirmhaube (2) verbunden ist, daß die Ölabschirm­ haube (2) im Randbereich (7) ihrer Längsseiten stift­ förmige Vorsprünge (5) aufweist, welche sich senk­ recht aus der abzudichtenden Ebene der Zylinderkopf­ haube jeweils durch eine Öffnung in der Dichtung (1) erstrecken und auf der der Ölabschirmhaube (2) ent­ gegengesetzten Seite der Dichtung (1) einen Quer­ schnitt aufweisen, der größer ist als der der Öff­ nungen der Dichtung (1).
6. Dichtungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderkopfhaubendichtung (1) an der Ölab­ schirmhaube (2) anvulkanisiert ist.
7. Dichtungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderkopfhaubendichtung (1) an der Ölab­ schirmhaube (2) angeklebt ist.
8. Dichtungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderkopfhaubendichtung (1) in den Eck­ bereichen (12) derart mit der Ölabschirmhaube (2) ver­ bunden ist, daß sich die Befestigung auch auf die Querseiten (6) erstreckt.
9. Dichtungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderkopfhaubendichtung (1) an ihren Quer­ seiten (6) so ausgebildet ist, daß sie in ihrer Ab­ messung dem Teilumfang eines auf der Stirnseite des abzudichtenden Zylinderkopfes vorhandenen Lagerbocks entspricht.
10. Dichtungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ölabschirmhaube (2) Öffnungen aufweist, welche so ausgebildet sind, daß sie als Verschnappungen (10) geeignet sind, mittels der er sie mit der Zylinder­ kopfhaube verbunden werden kann.
11. Dichtungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ölabschirmhaube (2) Öffnungen (11) zum Ölrück­ lauf aufweist.
12. Dichtungselement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschnappungen (10) in einen Freistich von Schrauben greifen, welche sich von außen durch Öff­ nungen in das Innere der Zylinderkopfhaube er­ strecken, wobei der Freistich an den Schrauben so aus­ gebildet ist, daß er sich bei bis zum Schraubenkopf in die Zylinderkopfhaube eingesteckter Schraube unmit­ telbar über der Oberfläche der Innenseite der Zylin­ derkopfhaube befindet.
13. Dichtungselement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Schrauben an ihrem Kopf einen weiteren Freistich aufweist, welcher sich bei bis zum Schraubenkopf in die Zylinderkopfhaube eingesteckter Schraube unmittelbar über der Oberfläche der Außen­ seite der Zylinderkopfhaube befindet, wobei der Frei­ stich zur Aufnahme einer Verschnappung (10) einer Ab­ deckleiste dient, welche zur Abdeckung der Verschrau­ bungen der Zylinderkopfhaube vorgesehen ist.
14. Dichtungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Ölabschirmhaube (2) zur Schallabsorption mit Frequenz-Waben ausge­ rüstet ist.
15. Dichtungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die zugehörige Zylinderkopfhaube asymmetrisch angeordnete Rippen zur Schallabsorption aufweist.
16. Verfahren zum Herstellen eines Zylinderkopfhauben­ moduls mit einem Dichtungselement nach einem der Ansprüche 10, 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - die Zylinderkopfhauben in Mehrzweck-Behältern in einer vorbestimmten Lage bereitgestellt werden,
  • - die Verschraubungen vormontiert und in einem vorbe­ stimmten Abstand aufrecht stehend in eine Zusammen­ bau-Vorrichtung eingebracht werden,
  • - eine Zylinderkopfhaube so in die Zusammenbau-Vor­ richtung eingebracht wird, daß sich die Schrauben durch entsprechend vorgesehene Schraubenlöcher er­ strecken, wobei die Innenseite der Zylinderkopf­ haube nach oben weist,
  • - das Dichtungselement in die Zylinderkopfhaube eingelegt wird,
  • - das Dichtungselement mit seinen Verschnappungen in die Freistiche der Schrauben gepreßt wird, und
  • - das fertige Modul in den Mehrzweck-Behälter zurück­ gelegt wird.
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