DE4240700A1 - Vorrichtung zum schwebend Führen und Umlenken von Warenbahnen - Google Patents
Vorrichtung zum schwebend Führen und Umlenken von WarenbahnenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum schwebend Führen von
durch die Vorrichtung hindurch bewegten und darin zum Zweck des
Wärme- und/oder Stoffaustausches mit einem Behandlungsgas be
blasenen Warenbahnen, wobei die Warenbahn von unten in die Vor
richtung eintritt und die Vorrichtung nach unten wieder verläßt,
also die Warenbahn innerhalb der Vorrichtung mindestens eine
Umlenkung ihrer Bewegungsrichtung erfährt.
Zum schwebend, also berührungsfreien Führen von Warenbahnen sind
zahlreiche Vorrichtungen bekannt, beispielsweise DE PS 2 45 000
in Verbindung mit DE PS 24 46 983, DE PS 25 56 442, DE 25 21 017,
DE AS 25 24 168. Diese Vorrichtungen weisen gegenüber Einrichtun
gen, bei welchen die Warenbahn zur Vermeidung einer Berührung im
Durchhang entsprechend einer Seillinie geführt wird, den großen
Vorteil auf, daß durch die Unterstützung der Bahn mittels Schwe
behilfen deren Gewicht ausgeglichen wird. Dadurch ist ein nahezu
spannungsfreies Führen der Bahn ohne Längszug möglich. Dies ist
z. B. bei Textilbahnen, dünnen Folien und hochwertigen Metallbän
dern, die schwebend geführt eine Wärmebehandlung zur Erlangung
definierter metallurgischer Eigenschaften und Festigkeitswerte
erfahren, von großer Bedeutung. Viele Veredlungsverfahren von
Bahnen und Bändern werden überhaupt erst durch die schwebende
Führung, welche schädliche Längsspannungen vermeidet, möglich.
In diesen üblichen Vorrichtungen werden jedoch die Bänder hori
zontal oder im wesentlichen horizontal geführt. Dadurch ergeben
sich bei hohen Bandgeschwindigkeiten und längeren, aus technolo
gischen Gründen, z. B. beim Trocknen oder Erwärmen erforderlichen
Verweilzeiten in der Vorrichtung zum einen erhebliche Längen, zum
anderen begünstigt die geradlinige Führung der Bahn die Entste
hung von Längsfalten. Bahnen und Bänder sind nämlich nur im
Idealfall plan. So ist z. B. der übliche Zustand eines dünnen,
kaltgewalzten Metallbandes eine nicht über die gesamte Bandbreite
gleichmäßige Länge. Man spricht in diesem Fall von kurzer oder
langer Mitte, bzw. kurzen oder langen Rändern. Durch diese un
gleichmäßige Längenverteilung, die auch mit einer ungleichmäßigen
Dickenverteilung des Metallbandes über dessen Breite verbunden
ist, kann sich das Band beim schwebend Führen - im Querschnitt
betrachtet - bogen- oder schwingenförmig deformieren. Diesem
Umstand wirkt man entgegen, indem man die Schwebehilfen, dies
sind üblicherweise quer zur Bandlaufrichtung angeordnete Schwebe
düsen, oberhalb und unterhalb des Bandes versetzt anordnet, um
dadurch einen wellenförmigen Bandlauf zu erreichen. Die Höhe
dieser Wellen ist jedoch durch die Steifigkeit des Bandes, durch
die aufgrund der erforderlichen Tragkraft begrenzte Möglichkeit
des Versatzes der Schwebedüsen und vor allem durch die in der
Vorrichtung prinzipiell geradlinig verlaufende Bewegungsrichtung
des Bandes begrenzt.
Es ist also festzustellen, daß die bekannten Vorrichtungen zum
schwebend Führen von Warenbahnen und Bändern mit ihrer im wesent
lichen linear horizontalen Bandführung zwei wesentliche Nachteile
aufweisen, nämlich den Verweilzeiten des Bahnmaterials in der
Vorrichtung entsprechenden großen Längen sowie die Schwierigkei
ten in der Bandführung und -stabilisierung, welche durch Längs
faltenbildung entstehen.
Ein weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtungen besteht noch
darin, daß die Bahn durch einen vertikalen Eintrittsquerschnitt
in die Vorrichtung eintritt und die Vorrichtung auch durch einen
vertikalen Austrittsquerschnitt wieder verläßt. In der Vorrich
tung herrscht üblicherweise eine andere Gasatmosphäre als in der
Umgebung. So können z. B. Wärmebehandlungsanlagen für Metallbän
der mit Schutzgas bei hoher Temperatur und mit geringem Sauer
stoffgehalt betrieben werden. Bei Lacktrocknern reichern sich in
der Trockneratmosphäre Dämpfe an, deren Austreten aus der Vor
richtung vermieden werden muß. Dies ist bei einer horizontalen
Führung des Bandes beim Eintritt in und beim Austritt aus der
Vorrichtung schwierig, da ja zur Unterstützung des üblicherweise
eine glatte Oberfläche aufweisenden Bandes dieses von unten und
von oben mit den Gasstrahldüsen, welche das Schweben bewirken,
beblasen werden muß. Bei der Beblasung werden die aus den Schwe
bedüsen austretenden Gasstrahlen an der Bandoberfläche zu dieser
parallel umgelenkt. Folglich stellt sich sowohl am Eintritt in
als auch am Austritt aus der Vorrichtung oberhalb und unterhalb
des Bandes eine Ausströmung ein, die durch eine Einströmung aus
der Umgebung in die Vorrichtung ausgeglichen werden muß, es sei
denn, die gesamte Vorrichtung wird mit einem derartigen Über
druck betrieben, daß keine Einströmung erfolgen kann. In diesem
Fall würde aber bereits ohne Beblasen des Bandes ein erheblicher
Gasstrom aus der Vorrichtung durch die Bandein- und -austritts
öffnung austreten. Um eine Vermischung der Atmosphäre innerhalb
der Vorrichtung mit der Umgebungsluft zu vermeiden, sind daher
aufwendige Abdichtungen erforderlich, die, wenn sie die Bandober
fläche berühren müssen, den Vorteil der schwebenden Bandführung,
welche Oberflächenberührung vermeidet, zumindest teilweise wieder
zunichte machen.
Es besteht daher die Aufgabe eine Vorrichtung zum schwebend
Führen von Bändern und Bahnen zu schaffen; bei welcher die be
schriebenen Nachteile, nämlich die wegen der gestreckten geradli
nigen Bandführung große Länge der Vorrichtung, die Gefahr der
Längsfaltenbildung und die mit der horizontalen Führung der
Warenbahn beim Eintritt in und Austritt aus der Vorrichtung in
Bezug auf Atmosphärentrennung und Abdichtung entstehenden Proble
me vermieden werden.
Dies wird mit der Vorrichtung nach der Erfindung erreicht, indem
die Warenbahn in die Vorrichtung von unten nach oben einläuft und
aus der Vorrichtung von oben nach unten austritt und innerhalb
der Vorrichtung mindestens eine Umlenkung ihrer Transportrichtung
erfährt.
Durch die Umlenkung der Transportrichtung der Warenbahn innerhalb
der Vorrichtung erfährt die Warenbahn eine Krümmung, welche deren
Form stabilisiert, da ähnlich wie bei der Umlenkung der Warenbahn
auf einer Rolle Längsfalten vermieden werden und die Krümmung der
Bahn eine hohe Formstabilität erteilt. Werden erfindungsgemäß
mehrere solche Umlenkungen mit wechselnder Umlenkrichtung hinter
einander angeordnet, so wird über die schwebenden Umlenkungen die
Bahn mäanderförmig in ähnlicher Weise geführt, wie von gestaffelt
angeordneten Führungsrollen. Ähnlich wie der Rollendurchmesser
der Bahndicke und der Bahnsteifigkeit angepaßt werden kann, läßt
sich auch die dem Rollendurchmesser entsprechende Abmessung der
Einrichtung zum Umlenken bei schwebender Führung in weiten Gren
zen frei wählen und dem jeweiligen Bedarfsfall anpassen. Bei
einer Bahn, die aufgrund ihrer geringen Dicke und langer Kanten
zum Flattern infolge Längsfalten neigt, wird man den Übergangsbe
reich zwischen zwei aufeinander folgende Umlenkungen, in welchem
die Bahn gerade verläuft und folglich nicht durch eine Krümmung
stabilisiert werden kann, auf das notwendige Mindestmaß beschrän
ken. Bei schweren Bahnen kann man zur Erleichterung der schweben
den Führung das dem Umlenkrollendurchmesser äquivalente Maß
Schwebeumlenkungen für die oberen Umlenkungen größer wählen als
die für die unteren. Auf diese Weise ist die insgesamt nach oben
wirkende Düsenkraft schon aufgrund der größeren horizontalen
Projektionsfläche der oberen Umlenkungen höher als die nach unten
wirkende Kraft, welche die unteren Umlenkungen erzeugen. Durch
die beschriebene erfindungsgemäße Umlenkung der Warenbahn-Trans
portrichtung innerhalb der Vorrichtung wird also durch die be
schriebenen Maßnahmen ein wesentlicher Nachteil, nämlich die
Gefährdung des schwebend Führens durch Längsfaltenbildung und
Flattern vermieden.
Da die Bahn nicht oder höchstens sehr geringfügig in nicht stö
render Weise flattern kann und zudem auch durch die mit der
Umlenkung verbundene Krümmung eine hohe Formstabilität erhält,
kann der Abstand zwischen Bahn und Düsenöffnungen in den Einrich
tungen zum schwebend Führen verringert werden. Dies ist der
Erhöhung des konvektiven Wärmeüberganges in Einrichtungen zum
Trocknen und Wärmebehandeln in höchst erwünschter Weise zuträg
lich, da mit abnehmendem Düsenabstand der konvektive Wärmeüber
gang an der beblasenen Fläche unter sonst gleichen Bedingungen
erheblich ansteigt.
Durch die erfindungsgemäße U-förmige oder - bei mehreren hinter
einander geschalteten Umlenkungen - mäanderförmige Bahnführung
läßt sich in einer vorgegebene Länge der Vorrichtung eine we
sentlich größere Bahnlänge unterbringen. Man kann also entweder
bei gleicher Verweilzeit in der Vorrichtung die Bahngeschwindig
keit und damit die Produktionsleistung einer solchen Vorrichtung
erheblich steigern oder bei gleicher Geschwindigkeit eine längere
Verweilzeit in der Vorrichtung verwirklichen, was insbesondere
bei Wärmebehandlungsprozessen in der Metallindustrie, die viel
fach sogenannte Haltezeiten erfordern, notwendig ist. Außerdem
kann man noch in den vertikalen oder nahezu vertikalen Schenkeln
des Bandlaufs üblich, der Bandstabilisierung förderliche und den
Wärmeübergang steigernde Düsensysteme, wie z. B. in DE-PS 30 26
132 beschrieben, anordnen.
Durch den erfindungsgemäßen Bandeinlauf von unten und Bandaus
tritt von oben nach unten in die Vorrichtung wird erreicht, daß
die üblicherweise leichtere, weil wärmere Atmosphäre innerhalb
der Vorrichtung wie in einer Taucherglocke von dem schweren Umge
bungsmedium, nämlich der Außenluft, getrennt wird. Der Auftrieb
des leichteren Gases sorgt also bereits für eine Trennung von der
Umgebungsatmosphäre. Da die Bahn im Eintritts- und im Austritts
bereich zudem vertikal oder unter einem hohen Neigungswinkel
geführt wird, kann die nicht beblasene Warenbahnstrecke vom
Eintritt in die Vorrichtung, gegebenenfalls bis zum ersten Düsen
paar bzw. vom letzten Düsenpaar bis zum Austrittsquerschnitt
ausreichend lang bemessen werden, um die zuvor beschriebenen
Probleme des Ausblasens aufgrund der an der Bahnoberfläche noch
anliegenden Düsenströmung zu vermeiden. Bei horizontaler Schwe
bendführung würden sich bei größeren nicht beblasenen und folg
lich auch nicht gestützten Längen Schwierigkeiten durch den dabei
auftretenden Bahndurchhang ergeben, der bei geringem Bandzug
entsprechend groß ist. Auf diese Weise wird mit der Vorrichtung
entsprechend der Erfindung auch der Nachteil der Vermischung ohne
aufwendige Zusatzeinrichtungen vermieden oder zumindest auf ein
nicht weiter störendes Maß reduziert.
Einen ganz entscheidenden Vorteil weist die Vorrichtung nach der
Erfindung auf, wenn ein metallisches Band nach einer Wärmebehand
lung derart schroff abzukühlen ist, daß als Kühlmittel nur Wasser
oder zumindest ein Wasser/Luft-Gemisch in Frage kommt. Ein sol
ches Kühlsystem, mit welchem eine linienhaft schroff einsetzende
Kühlung bewirkt wird, ist z. B. aus DE-PS 31 29 254 bekannt. Bei
Metallbändern findet der für metallurgische Umwandlungsvorgänge
vorrangig interessante Teil der Kühlung für viele Legierungen und
z. B. für Leichtmetallbänder ausschließlich in einem Temperatur
bereich statt, der für Wasser als Kühlmittel oberhalb der soge
nannten Leidenfrost-Temperatur liegt. Diese Leidenfrost-Tempera
tur wird dadurch charakterisiert, daß an der Bandoberfläche ein
stabiler Dampffilm entsteht. Bei Reduzierung der Bandoberflächen
temperatur bildet sich aus diesem stabilen Dampffilm ein instabiler
Dampffilm, und man spricht dann vom Bereich der instabilen
Filmverdampfung, in welchem sich der Wärmeübergang schon bei
kleinen Temperaturänderungen um ein Vielfaches verändern kann.
Wenn nun ein Band horizontal geführt wird, so kann insbesondere
bei Verformungen des Bandes sich auf der Oberfläche Wasser ansam
meln, während das Wasser von der Bandunterseite leichter abfließt
und auf der Unterseite natürlich auch keine Pfützen entstehen
können. Dadurch kann an der Bandoberseite und der Bandunterseite
trotz gleicher Kühlmittel-Beaufschlagung die Leidenfrost-Tempera
tur an unterschiedlichen Orten und folglich auch zu unterschied
lichen Zeiten auftreten. Die Wärmestromdichten sind an der Ober
seite und an der Unterseite stark unterschiedlich. Die Folge sind
unterschiedliche Temperaturverteilungen und entsprechend starke
Verwölbungen und Verformungen des Bandes. Wenn nun, wie bei der
Vorrichtung nach der Erfindung, das Band vertikal geführt wird,
so sind die Verhältnisse auf beiden Bandseiten auch unter Produk
tionsbedingungen an einer Vorrichtung im industriellen Einsatz
tatsächlich gleich einzustellen und auch gleich zu halten. Die
Kühlung im vertikalen Bandlauf kann noch in vorteilhafter Weise
bei einer Vorrichtung entsprechend der Erfindung mit einer Umlen
kung des Bandes mit Hilfe einer Tauchrolle kombiniert werden. Das
Kühlmittelbad, in welchem sich die Tauchrolle befindet, kann dann
gleichzeitig als Flüssigkeitstasse zum Abschluß einer Vorrichtung
dienen, in welche keinerlei Atmosphärenluft eingemischt werden
darf, wie z. B. in einer Einrichtung zum Blankglühen von Kupfer
band. Natürlich kann auch die Umlenkrolle auf der Eintrittsseite
als Tauchrolle in Verbindung mit einer abdichtenden Flüssigkeits
tasse, üblicherweise einer Wassertasse, ausgeführt werden. Der
vertikal aufsteigende Bandlauf bietet in einem solchen Fall den
großen Vorteil, daß das am Band verbleibende Wasser nach unten
abläuft und sich nicht, wie etwa bei einer horizontalen Bandfüh
rung im Anschluß an eine nur kurze aufsteigende Strecke hinter
einer Wassertasse auf dem nicht ganz planen Band Wasserpfützen
bilden, die mit in die Vorrichtung eingeschleppt werden und z. B.
durch Verdampfen innerhalb der Vorrichtung den Taupunkt der dort
herrschenden Atmosphäre beeinträchtigen.
Der vertikale oder annähernd vertikale Bandlauf beim Eintritt in
die Vorrichtung bietet die Möglichkeit zur Installation einer
induktiven Schnellerwärmung. Eine solche induktive Einrichtung
zum Erwärmen von flachem Metallgut ist aus DE PS 39 28 629 be
kannt. Diese Vorrichtung hat den Vorteil, daß sie die Banderwär
mung über einer relativ kurzen Strecke bewirkt und somit die
Leistungsfähigkeit der Vorrichtung nach der Erfindung erheblich
steigern kann. Vielfach ist jedoch nach der induktiven Schneller
wärmung noch eine längere Verweilzeit des Bandes, die möglichst
berührungsfrei erfolgen soll, innerhalb der Vorrichtung bei hoher
Temperatur erforderlich. Dies ist nach dem bisherigen Stand der
Technik nur in relativ hohen Turmofenanlangen mit langer freihän
gender vertikaler Bandstrecke möglich. Der vorerwähnte Flachin
duktor erweist sich folglich erst in der Kombination mit der
Vorrichtung nach der Erfindung als besonders vorteilhaft.
Sollte aus besonderen Gründen in der Vorrichtung eine Atmosphäre
herrschen, die eine größere Dichte aufweist als die Umgebungsat
mosphäre, so liegt es nahe, die Vorrichtung lediglich um 180° zu
drehen - also oben und unten zu vertauschen - und die Bahn von
oben nach unten ein- und von unten nach oben austreten zu lassen.
Bei Anwendung der Vorrichtung in der Textilindustrie, z. B. bei
sogenannten Foulards, in denen gefärbte Stoffbahnen längere Zeit
einer Dampfatmosphäre ausgesetzt werden, um Wollfasern durchzu
färben, also farbechte Stoffe zu erhalten, wird man die gestreck
ten Längen zwischen den Umlenkungen entsprechend groß wählen und
das dem Umlenkrollendurchmesser entsprechende Maß der schwebend
Umlenkungen auf das notwendige Mindestmaß reduzieren um auf diese
Weise eine größtmögliche Stoffbahnlänge in einer Vorrichtung von
vorgegebenen Abmessungen unterzubringen. Ferner ergibt sich dann
noch die Möglichkeit den Stoffaustausch zwischen Atmosphäre
innerhalb der Vorrichtung und der Bahn dadurch zu verbessern, daß
auch im Bereich der gestreckten Länge übliche, auch der Stabili
sierung der Bahn dienende Düsen dienende Düseneinrichtungen angeordnet werden.
Die schwebenden Umlenkungen werden in vorteilhafter Weise als
Düsenkörper mit einer im Bandbereich kreiszylindrischen oder
nahezu kreiszylindrischen Außenkontur ausgeführt. Es handelt sich
also z. B. um Halbzylinder oder um Zylinderabschnitte mit einem
Umschlingungswinkel < 180°. Diese Mantelfläche ist mit einem
Lochsystemsystem oder einem Schlitzdüsensystem oder einer Kombi
nation von Loch- und Schlitzdüsen versehen. Dabei ist es vorteil
haft, die Schlitzdüsen im Randbereich der Bahn - in Umfangsrich
tung der Zylindermantelfläche betrachtet - zickzack-förmig anzu
ordnen. Diese Anordnung bewirkt, daß die Bahn bei Auslaufen aus
der Mitte immer eine zur Mitte weisende, also die Bahn wieder
zentrierende Kraftkomponente erfährt. Bei Ausstattung der Umlenk
schwebedüsen mit Lochdüsen können die Düsenöffnungen gleichen
Durchmesser oder unterschiedlichen Durchmesser haben. Die Vertei
lung der Düsenöffnungen kann gleichmäßig erfolgen oder in be
stimmten Bereichen der Umlenkdüse konzentriert sein. Als beson
ders vorteilhaft hat sich erwiesen, die Düsenöffnungen entlang
der Mantellinie am Beginn und am Ende eines Umlenkdüsenkörpers
dichter anzuordnen, um in diesem Bereich einmal eine größere
Kraft auf das Band auszuüben und zum anderen ein Abströmen der im
übrigen Bereich der Umlenkung auf das Band aufgeblasenen Gasströ
mung in Bewegungsrichtung tangential zum Band zu vermeiden.
Schließlich kann es noch vorteilhaft sein, die seitlichen Enden
des Düsenkörpers in einer Weise zu verändern und zu gestalten,
daß eine definierte scharfe Abreißkante der Strömung entsteht,
wodurch bei empfindlichen dünnen Bahnen ein Kantenflattern auf
grund eines anderenfalls sich möglicherweise ausbildenden und
fluktuierenden Wirbels in diesem Bereich vermieden werden kann.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung wird im folgenden anhand
eines Ausführungsbeispieles für die Behandlung metallischer
Bänder beschrieben. Die Beschreibung wird durch die Fig. 1 bis
8 erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen schematischen vertikalen Längsschnitt durch die
Vorrichtung in einer Ausführungsform mit Induktor zur
Schnellerwärmung des metallurgischen Bandes im Einlauf
schenkel und mit Wasser-Kühlstrecke im Auslaufschenkel,
Fig. 2 einen schematischen vertikalen Querschnitt, in dem auf
der linken Seite eine Heizeinrichtung für indirekte
Gasbeheizung und auf der rechten Seite ein Gasbrenner
für direkte Gasbeheizung eingezeichnet ist,
Fig. 3 einen Ausschnitt aus Fig. 2, in dem als Alternative die
Möglichkeit einer elektrischen Beheizung angedeutet
ist,
Fig. 4 einen stark vereinfachten, schematisierten Längs
schnitt einer Vorrichtung, in welcher das Band erst nach
Durchlaufen einer konvektiven Vorwärmstrecke in Mäan
derform geführt wird,
Fig. 5 schematisch eine Schwebeumlenkung, die mit Schlitzdüsen
versehen ist,
Fig. 6 schematisch eine Schwebeumlenkung, die mit Lochdüsen
versehen ist,
Fig. 7 ein Diagramm, in welchem beispielhaft der Tragkraft
verlauf für Schwebeumlenkungen mittels Lochdüsen und
Schlitzdüsen miteinander verglichen ist und
Fig. 8 einen Vergleich des Wärmeübergangskoeffizienten für
Schwebeumlenkungen mit Schlitzdüsen und mit Lochdüsen.
Im vertikalen Längsschnitt, Fig. 1, erkennt man schematisch eine
aus drei Gasumwälzzonen (15), (16) und (17) bestehende Vorrich
tung. Jede dieser Zonen ist mit einem Radialventilator (5) zur
Gasumwälzung ausgestattet. Das Band (1) tritt über die Umlenk-
und Steuerrolle (14) von unten nach oben in die Vorrichtung ein
und wird von der Schwebeumlenkung (2) das erste Mal von oben nach
unten von der Schwebeumlenkung (3) von unten nach oben und von
der Schwebeumlenkung (2) in der dritten Zone (17) wieder von oben
nach unten umgelenkt. Dadurch erhält das Band einen mäanderförmi
gen Verlauf. Im vertikal aufsteigenden Bandlauf hinter der Um
lenkrolle (14) ist zur Schnellerwärmung noch ein Flachinduktor
(6) vorgesehen. Im weiteren Verlauf dieses vertikalen Schenkels
des Bandlaufs befinden sich noch Düsenpaare (4), mit welchen das
Band zusätzlich beblasen und auch stabilisiert wird. Ähnliche
Düsenpaare (4) sind in allen weiteren vertikalen Schenkeln ange
ordnet. Hinter der Umlenkung 2 in der dritten Gasumwälzzone (17)
verläßt das Band in einem vertikalen Bandlaufschenkel die Vor
richtung von oben nach unten und tritt in die allgemein mit dem
Bezugszeichen (7) gekennzeichnete Kühlzone ein, die im darge
stellten Fall eine Wasserspritzzone ist. Die nur schematisch
angedeuteten Wasserspritzdüsen (8) werden über eine Kreiselpumpe
(9) mit angeschlossener Verrohrung mit Kühlmittel, im vorliegen
den Fall Wasser, das üblicherweise demineralisiert ist, versorgt.
Das Wasser strömt vom Band in die Wassertasse (10) ab, aus wel
cher es von der Pumpe (9) angesaugt wird. In der Wassertasse (10)
befindet sich eine getauchte Umlenkrolle (11). Hinter dieser
Umlenkrolle (11) ist ein Abquetschrollenpaar (12) angeordnet.
Anschließend läuft das Band über das S-Rollenpaar (13), mit
welchem der geringe Bandzug innerhalb der Vorrichtung von dem
höheren Bandzug im weiteren Verlauf der Bandanlage getrennt wird.
Ein ähnliches S-Rollenpaar 13 befindet sich zum Abbau des Bandzu
ges auch im Bandlauf vor der Vorrichtung. Eine besondere Regelung
des Bandzuges ist im allgemeinen nicht erforderlich. Wie durch
den in Fig. 1 gestrichelt dargestellten Verlauf 1a des Bandes im
Bereich der Umlenkungen angedeutet, ist die Vorrichtung aufgrund
der mäanderförmigen Bandführung in der Lage, Änderungen der
innerhalb der Vorrichtung befindlichen Bandlänge in erheblichem
Maße zu tolerieren. Dadurch ist es lediglich erforderlich, die
Geschwindigkeiten der S-Rollenpaare vor und hinter der Vorrich
tung zu synchronisieren. Dadurch vereinfacht sich die Bandlauf
technik erheblich, was für die Vorrichtung nach der Erfindung
gegenüber den üblichen Einrichtungen mit geradliniger schwebender
Bandführung einen weiteren wesentlichen Vorteil bedeutet.
Wie aus dem vertikalen Querschnitt im Bereich des vertikalen
Bandlaufs in der Vorrichtung Fig. 2 ersichtlich, kann die Vor
richtung sowohl mit einer indirekten Gasbeheizung als auch mit
einer direkten Gasbeheizung ausgestattet werden. Die indirekte
Gasbeheizung ist in Fig. 2 als Strahlheizrohr (20) schematisch
dargestellt. Wenn direkte Beheizung gewünscht ist, würde man den
rechts oben in Fig. 2 angedeuteten Brenner (21) einsetzen. Die
Umlenkung (2) ist in Fig. 2 schematisch als mit einem Lochdü
senfeld versehene Schwebeumlenkdüse dargestellt. Die Düsenrippen
(4) sind als Lochschlitzdüsen angedeutet.
In Fig. 3, die einen Ausschnitt einer oberen Ecke der Strömungs
führung in Fig. 2 darstellt, ist schematisch angedeutet, wie
sich in dieser Umlenkecke eine elektrische Beheizung (22), z. B.
mit offenen Heizwendeln, anordnen läßt, falls eine elektrische
Beheizung verlangt ist.
In Fig. 4 ist schematisch der Bandlauf in einer Vorrichtung nach
der Erfindung dargestellt, bei welchem das Band zunächst über
eine längere Strecke von unten nach oben schräg in die Vorrich
tung einläuft und entlang dieser Strecke von beiden Seiten mit
tels das Band stabilisierender Hochkonvektions-Schwebedüsen, die
zugleich einen hohen konvektiven Wärmeübergang bewirken, beblasen
wird. Am Ende dieser Strecke hat sich das metallische Band soweit
erwärmt, daß es auch bei größeren Bandstärken aufgrund des mit
der Temperatur rasch abnehmenden Elastizitätsmoduls der mit den
Schwebeumlenkungen (2) gebildeten Mäanderform folgt. Der Bandaus
tritt kann wieder vertikal erfolgen oder ebenfalls schräg nach
unten geneigt sein.
Fig. 5 zeigt schematisch eine Schwebeumlenkung, die mit Schlitz
düsen in Zickzackform ausgestattet ist. Durch diese Form wird
zusätzlich zur Selbstzentrierung infolge mäanderförmiger Bandfüh
rung eine selbsttätige Zentrierung der Bahn in der Mittelebene
der Vorrichtung erreicht. Die Schlitzdüsenanordnung eignet sich
also besonders bei nur einer Umlenkung. Fig. 6 zeigt eine Schwe
beumlenkung, die mit einem Lochdüsenfeld ausgestattet ist. Man
erkennt an der unteren Längskante der in der Figur sichtbaren
Schwebeumlenkung die höhere Dichte der Düsenöffnungen, welche
oben bereits erwähnt wurde.
In Fig. 7 ist nach Meßergebnisse die Tragkraftwirkung von Schwe
beumlenkungen dargestellt. Die Tragkraft wird durch den Druckbei
wert cp erfaßt. Dieser Druckbeiwert ist die an der Bandoberfläche
wirksame Flächenkraft bezogen auf den Staudruck der Ausströmung
aus den Düsenöffnungen. Man erkennt, daß man mit Lochdüsen gegen
über Schlitzdüsen im allgemeinen bei gleichem Bahnabstand eine
geringere Tragkraft erzielt, daß aber der Tragkraftanstieg mit
Veränderung der Schwebehöhe größer ist als bei Schlitzdüsen. Man
kann also durch Wahl der Düsenausführung das jeweils gewünschte
Verhalten erreichen.
Falls erforderlich, lassen sich auch Schlitzdüsen und Lochdüsen
miteinander kombinieren.
Fig. 8 zeigt schließlich noch ein Diagramm, in welchem die
Wärmeübergangskoeffizienten - ebenfalls wieder nach Labormessun
gen - für Lochdüsenfelder und Schlitzdüsenfelder der in Fig. 5
und 6 schematisch dargestellten Schwebeumlenkungen miteinander
verglichen sind. Der Wärmeübergangskoeffizient, der unter sonst
gleichen Bedingungen mit Lochdüsen erreicht wird, ist wesentlich
höher als der Wärmeübergangskoeffizient für Schlitzdüsen. Daher
ist bei Anlagen, bei denen auf hohen Wärmeübergang Wert zu legen
ist, im allgemeinen die Wahl der Lochdüsenausführung für die
Schwebeumlenkung vorteilhafter.
In Abweichung von Fig. 1, in der lediglich Erwärmungszonen im
Bereich der schwebenden Umlenkung dargestellt sind, lassen sich
die mit Schwebeumlenkungen bestückten und voneinander abgegrenz
ten Zonen auch mit unterschiedlichen Temperaturen betreiben, z. B.
die erste, bzw. die ersten Zonen als Aufheizzonen, die folgen
den Zonen als Haltezonen und die daran anschließenden Zonen als
Kühlzonen. Die Kühlzonen können entweder im geschlossenen Kreis
lauf betrieben werden, was erfordert, daß in den Strömungskreis
lauf anstelle der Heizeinrichtung eine Kühleinrichtung, z. B. ein
mit Wasser betriebener Gaskühler eingebaut wird, oder im offenen
Kreislauf, wobei der den Gasstrom umwälzende Ventilator Luft aus
der Atmosphäre ansaugt und die Luft aus der Vorrichtung wieder in
die Umgebung abströmt.
Claims (22)
1. Vorrichtung zum schwebend Führen einer bewegten Waren
bahn, bzw. eines bewegten Bandes, dadurch gekennzeichnet, daß
die Warenbahn, bzw. das Band (1) von unten nach oben in die
Vorrichtung eintritt innerhalb der Vorrichtung schwebend
mindestens eine Umlenkung (2) ihrer Transportrichtung aus
einer Richtung von unten nach oben in eine Richtung von oben
nach unten erfährt und anschließend die Vorrichtung mit einer
von oben nach unten gerichteten Bewegung wieder verläßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß Ein-
und Austrittsrichtung der Warenbahn lotrecht oder nahezu
lotrecht verlaufen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und/oder Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwischen Eintritt der Warenbahn von unten
nach oben in die Vorrichtung und Austritt der Warenbahn von
oben nach unten innerhalb der Vorrichtung Umlenkungen der
Warenbahnrichtung von oben nach unten (2) und von unten nach
oben (3) abwechseln, wodurch die Warenbahn (1) einen mäander
förmigen Verlauf erhält.
4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß zum schwebend Führen der Waren
bahn (1) innerhalb der Vorrichtung mit einem Gasstrom ver
sorgte Schwebedüsen (2, 3) dienen.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die zum schwebend Führen und
Umlenken der Warenbahn (1) innerhalb der Vorrichtung verwen
deten Schwebedüsen (2), (3) auf ihrer dem Band, bzw. der
Warenbahn zugewandten Seite eine kreiszylindrische oder
nahezu kreiszylindrische Kontur haben.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schwebedüsen mit in Umfangsrichtung des die Außenkontur der
Schwebedüse darstellenden Kreiszylinders zickzackförmig ver
laufenden Schlitzdüsen versehen sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
dem Band, bzw. der Warenbahn (1) zugewandte Fläche der
Schwebedüse (2) oder (3) mit Lochdüsen versehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lochdüsen in der Nähe der Mantellinie der zylindrischen
Schwebedüsenkörper, die in Bandlaufrichtung betrachtet, am
Anfang und am Ende des Düsenkörpers liegen, eine kleinere
Teilung aufweisen als im übrigen Bereich der Mantelfläche
des Schwebedüsenkörpers.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß Loch- und Schlitzdüsen miteinan
der kombiniert sind.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß im linearen Bereich des Band
laufs zu beiden Seiten des Bandes Düsenarme (4) zur Bebla
sung der Oberfläche angeordnet sind, welche zugleich der
Stabilisierung des Bandes (1) dienen.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß er zum schwebend Führen der
Warenbahn, bzw. des Bandes dienende Gasstrom in der Vorrich
tung mittels Heiz- oder Kühleinrichtungen eine Wärmezufuhr
oder Wärmeabfuhr erfährt.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die in der Vorrichtung schwebend
geführte Warenbahn ein Metallband ist, welches in der Vor
richtung eine Wärmebehandlung erfährt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß im
aufsteigenden Teil des Metallbandverlaufs nach Eintritt in
die Vorrichtung eine nach dem elektrischen Induktionsprinzip
arbeitende Erwärmungsvorrichtung (6) installiert ist.
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß im Auslaufschenkel der Warenbahn
eine Kühleinrichtung (7) vorgesehen ist.
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinrichtung mit Wasser
als Kühlmittel betrieben wird.
16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinrichtung mit einem
Wasser/Luft-Gemisch als Kühlmittel betrieben wird.
17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlmittelstrom in Bahn-,
bzw. Bandlaufrichtung nach unten geneigt auf die Warenbahn,
bzw. das Band auftrifft.
18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlmittelbeaufschlagung bei
lotrechtem Band-, bzw. Warenbahnenverlauf auf beiden Seiten
des Bandes symmetrisch oder annähernd symmetrisch erfolgt.
19. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kühlbeginn im lotrecht nach
unten gerichteten Bandlauf entlang einer definierten Trennung
linienhaft beginnt und diese Linie bezogen auf die Band
längsachse gepfeilt ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die
Pfeilspitze nach oben, also gegen die Bandlaufrichtung′
weist.
21. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß das Band die Vorrichtung mit
einer von der letzten Richtungsumlenkung innerhalb der
Vorrichtung bewirkten Bombage, also einer bei Aufsicht auf
das Band von oben betrachtet konvexen Querwölbung verläßt.
22. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sehnenlänge des durch die
Bandverwölbung entstehenden Bogens der Breite genau oder
annähernd genau entspricht, die das kalte Band nach erfolg
ter Abkühlung von der Behandlungstemperatur in der Vorrich
tung auf die Temperatur hinter der Kühleinrichtung aufgrund
der Wärmekontraktion annimmt.
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