DE4242535C2 - Fassadenelement - Google Patents

Fassadenelement

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Description

Die Erfindung betrifft ein Fassadenelement zur Veranke­ rung an einer gebäudefesten Unterkonstruktion nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Es sind Fassadenelemente dieser Art bekannt, die einen Me­ tallrahmen und ein in den Metallrahmen eingesetztes Ausfach­ element beispielsweise aus Metallblech, Kunststoff, Marmor, Granit oder Glas aufweisen und die an einer gebäudefesten Unterkonstruktion aufhängbar sind. Fassadenelemente dieser Art sind relativ großflächig und schwer und eignen sich daher wegen der hohen Fassadenbelastung vor allem für Neu­ bauten aus Beton, jedoch weniger für die Altbausanierung. Außerdem lassen die bekannten Fassadenelemente wegen ihrer Größe wenig Freiheiten bei der Fassadengestaltung. Im Scha­ densfall müssen die beschädigten Fassadenelemente als solche ausgetauscht werden.
Weiter ist es an sich bekannt, hinterlüftete Außenwandbe­ kleidungen aus relativ kleinformatigen Platten durch aufwen­ diges, vor Ort ausgeführtes Mörteln, Nageln, Schrauben und­ /oder Dübeln an einer Gebäudewand anzubringen.
Aus der FR 26 31 362 A1 ist ein gattungsgemäßes Fas­ sadenelement bekannt. Dort sind hakenförmige Halteorga­ ne vorgesehen, die an den vertikalen Rahmenschenkeln und an den Rahmenstegen angeschraubt sind und in stirn­ seitige Ausnehmungen der Ausfachelemente eingreifen. Dabei wird als nachteilig angesehen, daß für die Viel­ zahl der vorgesehenen Halteorgane entsprechend viele Schraubverbindungen erforderlich sind, und daß die Aus­ fachelemente zum Austausch zeilenweise gelöst werden müssen.
Aus der GB 22 43 854 A ist es bei einem Fassadenele­ ment, das eine mit horizontalen Rahmenstegen versehene Rahmenkassette aufweist, zur Halterung der Ausfachele­ mente bekannt, Profilschienen vorzusehen, die mit einem freien Schenkel in eine Haltenut an der Ober- bzw. Un­ terkante der Ausfachelemente eingreifen. Dabei werden die Zwischenräume zwischen benachbarten vertikalen Stirnseiten der Ausfachelemente mit einer Dichtmate­ rialfüllung ausgefüllt. Dadurch wird zwar ein in sich zusammenhängender wasserdichter Verbund der Ausfachele­ mente erzielt. Die Ausfachung der Rahmenkassette kann jedoch nur zeilenweise erfolgen, und ein nachträgliches Auswechseln einzelner beschädigter Ausfachelemente im Einbauzustand des Fassadenelements an der Gebäudefassa­ de wird beträchtlich erschwert.
Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zu­ grunde, ein Fassadenelement zu entwickeln, das eine va­ riable Oberflächengestaltung ermöglicht, einfach mon­ tierbar, ohne Schwierigkeiten auswechselbar und leicht reparierbar ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird die im Patentanspruch 1 angegebene Merkmalskombination vorgeschlagen. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
Die erfindungsgemäße Lösung geht von dem Gedanken aus, daß bei einer Bestückung der Rahmenkassette mit einer Vielzahl relativ kleiner Ausfachelemente eine variable Oberflächengestaltung der Fassade erzielt und die Fas­ sadenelemente auch als solche leicht repariert werden können. Um dies zu erreichen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß die Rahmenstege zur Sichtebene hin überstehende, teilweise in das Innere der Rahmenkasset­ te eingreifende Trennrippen zur Trennung der Ausfachel­ emente einander benachbarter Ausfachkolonnen aufweisen, daß die Halteorgane eine nach oben und eine nach unten offene Einsteckrinne besitzen, und daß die Ausfachele­ mente im rückwärtigen Bereich ihrer Ober- und Unterkan­ ten nach oben bzw. unten überstehende, in die Einsteck­ rinnen der benachbarten Halteorgane einsteckbare Ein­ steckrippen aufweisen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Rückenebene der Rahmenkassette durch an den benachbarten vertikalen Rahmenschenkeln und/oder Rahmenstegen einander paarweise zugewandte Rückenflan­ sche begrenzt ist, an denen die Halteorgane angeordnet, vorzugsweise angeschraubt oder angenietet sind.
Für den oberen und unteren Abschluß sind die oberen und unteren horizontalen Rahmenschenkel und die benachbar­ ten randseitigen Ausfachelemente mit formschlüssig in­ einandergreifenden Randkonturen versehen. Zur Herstel­ lung einer wasserdichten Verbindung zwischen Rahmen­ kassette und Ausfachelementen sind die Rückenflansche zweckmäßig mit die Halteorgane seitlich in Richtung Sichtebene übergreifenden, mit einer gegen die Rückflä­ che der Ausfachelemente anliegenden elastomeren Dicht­ leiste bestückten Dichtungsschienen versehen.
Die zur Sichtseite hin überstehenden Trennrippen sind stirnseitig mit einem quer verlaufenden Abstandshalter für die Ausfachelemente versehen.
Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Halteorgane einen am Rückenflansch anschraubba­ ren, vertikalen Befestigungsschenkel und einen senk­ recht zum Befestigungsschenkel in Richtung Sichtebene teilweise in die Rahmenkassette eingreifenden, je eine nach oben und nach unten offene Einsteckrinne aufwei­ senden Tragschenkel aufweisen. Zur Verbesserung der Kraft­ übertragung sind die Ausfachelemente mit ihren unteren Ein­ steckrippen am Rinnengrund der betreffenden Einsteckrinne abgestützt, während der oberen Einsteckrippe vor allem die Funktion einer Kippsicherung zukommt. Die obere Einsteckri­ ppe ist hierzu zweckmäßig höher als die untere Einsteckrip­ pe.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Ausfachelemente eine im vorderseiti­ gen Bereich ihrer Unterkante und/oder ihrer Oberkante überstehende, vorderseitig mit der Sichtfläche des je­ weiligen Ausfachelements fluchtende, den Halteschenkel des Halteelements stirnseitig verdeckende Blendrippe aufweisen. Dabei sind die Ausfachelemente an ihrer Un­ terkante und/oder an ihrer Oberkante zweckmäßig mit ei­ ner durch die Blendrippe und die Einsteckrippe flan­ kierten, kantenseitig offenen Nut versehen. Um eine besonders leichte Bauweise zu erzielen, können die Aus­ fachelemente mit eingeschlossenen, vorzugsweise hori­ zontal durchgehenden Hohlräumen versehen werden.
Von besonderem Vorteil ist es, wenn die Halteorgane eine bis zur Höhe der Dichtungsschiene der Rückenflansche über den Befestigungsschenkel überstehende, die Rückflan­ ke ihrer Einsteckrinne bildende Abbiegung aufweisen.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weisen die vertikalen Rahmenschenkel über die Rückenebene der Rahmenkassette senkrecht überstehende, mit mindestens zwei in senkrechtem Abstand voneinander angeordneten randoffenen Ausnehmungen zum Aufhängen an der Unterkonstruktion versehene Aufhängeflansche auf. Ebenso können die horizontalen Rahmenschenkel mit über die Rückenebene der Rahmenkassette senkrecht überste­ henden, zusammen mit den Aufhängeflanschen und/oder den rückwärtigen Trennrippen einen umlaufenden rückwärtigen Rahmenansatz bildende, vorzugsweise mit Querbohrungen für den Luftdurchtritt versehene Randrippen aufweisen. Der Rahmenansatz schließt zusammen mit der Unterkon­ struktion ein wärmeisolierendes Luftpolster ein. Er kann zu diesem Zweck auch mit Mineralwolle ausgefüllt werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß auf die Rahmenschenkel der Rahmenkasset­ te von der Sichtseite her ein Dekorrahmen aufgesteckt wird, der variabel gestaltet werden kann und der die randseitigen Ausfachelemente stirnseitig teilweise überlappen kann. Die erfindungsgemäßen Maßnahmen erlau­ ben es, daß die Ausfachelemente einer Rahmenkassette gruppenweise aus unterschiedlichem Material bestehen und/oder eine unterschiedliche Farbe und/oder Oberflä­ chenstruktur aufweisen. Dadurch erhält man einen mosaik­ artigen Aufbau mit vielseitigen Gestaltungsmöglichkei­ ten, die auch für Werbezwecke, zum Beispiel Beschrif­ tungen, Leuchtreklame und dergleichen einsetzbar sind. Die Ausfachelemente sind beispielsweise im Reparatur­ fall innerhalb der Rahmenkassette leicht austauschbar.
Um eine exakte Ausrichtung und Aufhängung der Rahmen­ kassetten am Gebäude zu ermöglichen, weist die Unter­ konstruktion senkrecht zur Rahmenebene verstellbar an­ geordnete, je einen Einhängebolzen für die randoffenen Ausnehmungen der einander zugewandten Aufhängeflansche zweier benachbarter Rahmenkassetten aufweisende Ausle­ ger auf. Die Ausleger können mit einer zwischen den einander benachbarten Aufhängeflanschen hindurchgrei­ fenden Lisene versehen sein, die über die Sichtebene übersteht und zusätzliche Möglichkeiten bei der Fassa­ dengestaltung eröffnet.
Mit den erfindungsgemäßen Maßnahmen ist es möglich, daß relativ großflächige Fassadenelemente werkseitig mit kleinformatigen Platten (Ausfachelemente) bestückt wer­ den können. Die vorgefertigten Fassadenelemente werden vor Ort an einer gebäudefesten Unterkonstruktion einge­ hängt. Die Ausbildung der Fugen zwischen den Platten gewährleistet eine sichere Hinterlüftung ohne Eindrin­ gen von Wasser. Die Rahmenkassetten der Fassadenelemen­ te können als gestalterisches Element in verschiedenen Varianten ausgeführt werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schematischer Weise dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen Fassadenausschnitt in Draufsicht;
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Schnittlinie 2-2 der Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Schnittlinie 3-3 der Fig. 1;
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch die Fassade und die Gebäudewand im Attikabereich;
Fig. 5a und b einen vergrößerten Ausschnitt aus Fig. 2 sowie einen Schnitt entlang der Schnittlinie B-B der Fig. 5a;
Fig. 6 einen Horizontalschnitt durch die Fassadenele­ mentaufhängung entsprechend Fig. 5a für ein ab­ gewandeltes Ausführungsbeispiel mit nach außen überstehender Lisene.
Die in Fig. 1 ausschnittsweise gezeigte Fassade eines mehrgeschossigen Gebäudes enthält rechteckige Fenster­ elemente 10 mit Rolladenabdeckungen 12 sowie rechtecki­ ge Fassadenelemente 14. Die Fassadenelemente 14 beste­ hen ihrerseits aus einer metallischen Rahmenkassette 16, die mit einer Vielzahl von mosaikartigen Ausfach­ elementen 18 ausgefacht ist. Die Ausfachelemente 18 sind in seitlich nebeneinander angeordneten Kolonnen 20 senkrecht übereinander angeordnet. Die Ausfachkolonnen 20 sind durch die vertikalen Rahmenschenkel 22 und durch in seitlichem Abstand von diesen und voneinander angeordnete, sich zwischen den beiden horizontalen Rah­ menschenkeln 24 erstreckende Rahmenstege 26 begrenzt. Wie insbesondere aus Fig. 2 zu ersehen ist, sind die vertikalen Rahmenschenkel 22 und die Rahmenstege 26 mit die Rückenebene 28 der Rahmenkassette 16 aufspannenden Rückenflanschen 30 versehen, an denen in senkrechtem Abstand voneinander angeordnete, zur Sichtseite der Rahmenkassette 16 hin überstehende, im folgenden als Haltewinkel bezeichnete Halteorgane 32 befestigt sind. Die Haltewinkel 32 sind mit ihrem senkrecht nach oben weisenden Befestigungsschenkel 34 mittels je einer Schraube 36 am zugehörigen Rückenflansch 30 ange­ schraubt. Im unteren Teil der Haltewinkel 32 befindet sich eine U-förmige Abbiegung 38 mit einem zur Sicht­ seite hin überstehenden Tragschenkel 40, der jeweils eine nach oben und nach unten offene Einsteckrinne 42', 42" aufweist. Die Haltewinkel 32 mit ihren Ein­ steckrinnen 42', 42" sind zur formschlüssigen Aufnahme der Ausfachelemente 18 bestimmt. Die Ausfachelemente 18 weisen zu diesem Zweck im rückwärtigen Bereich ihrer Ober- und Unterkanten nach oben bzw. unten überstehen­ de, in die Einsteckrinnen 42", 42' der Haltewinkel 32 einsteckbare Einsteckrippen 44', 44" auf. Zur Sichtsei­ te hin sind die Haltewinkel 32 durch eine an der Unter­ kante der Ausfachelemente nach unten weisende Blendrip­ pe 46 verdeckt. Die untere Einsteckrippe 44" und die Blendrippe 46 begrenzen ein an der Unterkante der Aus­ fachelemente 18 nach unten offene Nut 48 zur Aufnahme der stirnseitigen Begrenzungsflanken 50 des Tragschen­ kels 40. Aus Gründen der Gewichtsersparnis sind die Ausfachelemente 18 zusätzlich mit horizontal durchge­ henden Hohlräumen 52 versehen.
Die vertikalen Rahmenstege 26 weisen zusätzlich mittig zur Sichtseite hin senkrecht über die Rückenflansche 30 überstehende, in die Rahmenkassette 16 eingreifende Trennstege 54 mit stirnseitigen Abstandshaltern 56 für die eingehängten Ausfachelemente 18 auf, während an den freien Rändern der Rückenflansche 30 die Haltewinkel 32 seitlich zur Sichtseite hin übergreifende, mit einer gegen die Rückfläche der Ausfachelemente 18 anliegenden Dichtleiste 62 bestückte Dichtungsschienen 60 angeformt sind. An den Rahmenstegen 26 steht ferner eine nach hinten weisende, als Abstandshalter und als Ausstei­ fungselement dienende Trennrippe 64 über.
Die vertikalen Rahmenschenkel 22 sind an ihrer Außen­ seite mit über den Rückenflansch 30 senkrecht über die Rückenebene 28 überstehenden Aufhängeflanschen 66 ver­ sehen, die jeweils zwei in senkrechtem Abstand über­ einander angeordnete, nach hinten randoffene, nach Art einer Bajonettführung abgewinkelte Aufhängeausnehmungen 68', 68" aufweisen. Mit den Ausnehmungen 68', 68" sind die Fassadenelemente 14 an einer gebäudefesten Unter­ konstruktion 70 aufhängbar. Die Unterkonstruktion 70 besteht dabei aus einer Mehrzahl von an der Betonwand 72 angeschraubten Haltewinkelpaaren 74, an denen ein Ausleger 76 mit einem stirnseitigen Einhängebolzen 78 für die Ausnehmungen 68', 68" des Aufhängeflanschs 66 senkrecht zur Betonwand 72 verstellbar angeordnet ist. Die mit einem Kunststoffüberzug 80 versehenen Einhänge­ bolzen 78 aus Stahl bilden im Bereich der oberen Aus­ nehmung 68' ein Auflager und im Bereich der unteren Ausnehmung 68" eine den Längen- und Toleranzausgleich ermöglichende Gleitführung für die Rahmenkassette 16. Im Bereich der oberen und unteren horizontalen Rahmen­ schenkel 14 ist die Rahmenkassette 16 durch nach hinten über die Rückenebene 28 überstehende Randflansche 82 begrenzt, die zusammen mit den Aufhängeflanschen 66 und den Rahmenstegen 26 ein Luftpolster aufnehmende, ge­ schlossene Rahmenansätze bilden. Der Hohlraum zwischen Rahmenkassette 16 und der Betonwand 72 ist bei dem ge­ zeigten Ausführungsbeispiel mit einer Mineralfaserdäm­ mung 84 ausgefüllt.
Auf der Sichtseite können die Fassadenelemente 14 mit einem umlaufenden Dekorrahmen 86 mit variabler Ansichts­ breite, Form und Farbe bestückt werden (vgl. insbeson­ dere Fig. 2). Weiter kann der mit der Unterkonstruktion 70 verbundene, die Einhängebolzen tragende Ausleger mit einer über die Fassadenebene überstehenden Lisene 88 mit variabler Form und Dimensionierung versehen werden (Fig. 6).
Zusammenfassend wird folgendes festgestellt: Die Erfin­ dung bezieht sich auf ein Fassadenelement 14 zur Veran­ kerung an einer gebäudefesten Unterkonstruktion 70 mit einer durch zwei vertikale und zwei horizontale Rahmen­ schenkel 22,24 begrenzten Rahmenkassette 16 und minde­ stens einem in der Rahmenkassette angeordneten Ausfach­ element 18. Um eine variable Gestaltungsmöglichkeit der Fassade und eine leichte und reparaturfreundliche Bau­ weise zu gewährleisten, wird gemäß der Erfindung vorge­ schlagen, daß die Rahmenkassette 16 in mehrere seitlich nebeneinander angeordnete Ausfachkolonnen 18 unterteilt ist, die jeweils mit mehreren übereinander angeordneten Ausfachelementen 18 bestückt sind. Zweckmäßig werden die Ausfachkolonnen durch die vertikalen Rahmenschenkel 22 und durch in seitlichem Abstand von diesen und von­ einander angeordneten vertikalen Rahmenstegen 26 be­ grenzt.

Claims (19)

1. Fassadenelement zur Verankerung an einer gebäudefe­ sten Unterkonstruktion (70) mit einer durch zwei vertikale und zwei horizontale Rahmenschenkel (22, 24) sowie eine Rückenebene (28) und eine Sichtebene begrenzten Rahmenkassette (16), die in mehrere seit­ lich nebeneinander angeordnete, durch die vertika­ len Rahmenschenkel (22) und durch in seitlichem Ab­ stand von diesen und voneinander angeordnete verti­ kale Rahmenstege begrenzte Ausfachkolonnen (20) un­ terteilt ist, die jeweils mit mehreren übereinander angeordneten Ausfachelementen (18) bestückt sind, und mit an den Rahmenschenkeln und den Rahmenstegen in senkrechtem Abstand voneinander angeordneten, zur Sichtseite hin überstehenden Halteorganen (32) zur formschlüssigen Aufnahme der Ausfachelemente (18), dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenstege (26) zur Sichtebene hin überstehende, teilweise in das Innere der Rahmenkassette (16) eingreifende Trennrippen (54, 64) zur Trennung der Ausfachelemen­ te (18) einander benachbarter Ausfachkolonnen (20) aufweisen, daß die Halteorgane (32) eine nach oben und eine nach unten offene Einsteckrinne (42', 42") besitzen, und daß die Ausfachelemente (18) im rückwärtigen Bereich ihrer Ober- und Unterkanten nach oben bzw. unten überstehende, in die Einsteck­ rinnen (42", 42') der benachbarten Halteorgane (32) einsteckbare Einsteckrippen (44', 44") aufweisen.
2. Fassadenelement nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Rückenebene (28) der Rahmenkas­ sette (16) durch an den benachbarten vertikalen Rahmenschenkeln (22) und/oder Rahmenstegen (26) einander paarweise zugewandte Rückenflansche (30) begrenzt ist, an denen die Halteorgane (32) ange­ ordnet, vorzugsweise angeschraubt oder angenietet sind.
3. Fassadenelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die oberen und unteren horizon­ talen Rahmenschenkel (24) und die benachbarten rand­ seitigen Ausfachelemente (18) formschlüssig inein­ andergreifende Randkonturen aufweisen.
4. Fassadenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückenflansche (30) die Halteorgane seitlich in Richtung Sichtebene übergreifende, mit einer gegen die Rückfläche (58) der Ausfachelemente (18) anliegenden Dichtleiste (60) versehene Dichtungsschienen (62) aufweisen.
5. Fassadenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennrippen (54) stirnseitig einen quer verlaufenden Abstandshalter (56) für die Ausfachelemente (18) einander benach­ barter Ausfachkolonnen (20) aufweisen.
6. Fassadenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteorgane (32) einen am Rückenflansch (30) anschraubbaren vertika­ len Befestigungsschenkel (34) und einen senkrecht zum Befestigungschenkel in Richtung Sichtebene teil­ weise in das Innere der Rahmenkassette (16) eingrei­ fenden, die Einsteckrinnen (42', 42") aufweisenden Tragschenkel (40) aufweisen.
7. Fassadenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausfachelemente (18) mit ihrer unteren Einsteckrippe (44") am Rin­ nengrund der betreffenden Einsteckrinnen (42') ab­ gestützt sind.
8. Fassadenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Einsteckrippe (44') der Ausfachelemente (18) höher als die untere Einsteckrippe (44") ist.
9. Fassadenelement nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausfachelemente (18) eine im sichtseitigen Bereich ihrer Unterkante und/oder ihrer Oberkante kantenseitig überstehende, den Tragschenkel (40) des Halteorgans (32) stirn­ seitig verdeckende Blendrippe (46) aufweisen.
10. Fassadenelement nach Anspruch 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Ausfachelemente (18) an ihrer Un­ terkante und/oder an ihrer Oberkante eine durch die Blendrippe (46) und die benachbarte Einsteckrippe (44") flankierte, kantenseitig offene Nut (48) auf­ weisen.
11. Fassadenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausfachelemente (18) eingeschlossene, vorzugsweise horizontal durch­ gehende Hohlräume (52) aufweisen.
12. Fassadenelement nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteorgane (32) eine bis zur Höhe der Dichtungsschienen (62) der Rückenflansche (30) über den Befestigungsschenkel (34) überstehende, die Rückflanken der Einsteckrin­ nen (42',42") bildende Abbiegung (38) aufweisen.
13. Fassadenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Rahmen­ schenkel (22) über die Rückenebene (28) der Rahmen­ kassette senkrecht überstehende, mit mindestens zwei in senkrechtem Abstand voneinander angeordne­ ten randoffenen Ausnehmungen (68', 68") zum Aufhän­ gen an der Unterkonstruktion (70) versehene Aufhän­ geflansche (66) aufweisen.
14. Fassadenelement nach Anspruch 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die horizontalen Rahmenschenkel (24) über die Rückenebene (28) der Rahmenkassette (16) senkrecht überstehende, zusammen mit den Aufhänge­ flanschen (66) und/oder den rückwärtigen Trennrip­ pen (64) einen umlaufenden rückwärtigen Rahmenan­ satz bildende, vorzugsweise mit Querbohrungen für den Luftdurchtritt versehene Randflansche (82) auf­ weisen.
15. Fassadenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 14, gekennzeichnet durch einen auf die Rahmenschenkel (22, 24) der Rahmenkassette (16) von der Sichtseite her aufsteckbarer Dekorrahmen (86).
16. Fassadenelement nach Anspruch 15, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Dekorrahmen (86) die randseitigen Ausfachelemente (18) stirnseitig teilweise über­ lappt.
17. Fassadenelement nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausfachelemente (18) einer Rahmenkassette (16) gruppenweise aus un­ terschiedlichem Material bestehen und/oder eine un­ terschiedliche Sichtflächenfarbe und/oder -struktur aufweisen.
18. Gebäudefassade unter Verwendung von Fassadenelemen­ ten nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Unterkonstruktion senkrecht zur Rahmenebene verstellbar angeordnete, je einen vorzugsweise einen Kunststoffüberzug (80) aufwei­ senden Einhängebolzen (78) für die randoffenen Aus­ nehmungen (68', 68") der einander zugewandten Auf­ hängeflansche (66) zweier benachbarter Rahmenkas­ setten (16) aufweisende Ausleger (76) aufweist.
19. Gebäudefassade nach Anspruch 18, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Ausleger (76) eine zwischen den einander benachbarten Aufhängeflanschen (66) in Richtung Sichtebene hindurchgreifende Lisene auf­ weist.
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