DE4243101A1 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Geschwindigkeitsveränderungs-Sensor zur Verwen
dung bei Kraftfahrzeugen zur Feststellung plötzlicher Geschwindigkeitsverände
rungen und zugehörigen Aktivierung einer Fahrgast-Rückhalteeinrichtung wie ei
nes Airbag. Insbesondere umfaßt diese Einrichtung ein Trägheits- oder Sensore
lement, das sich durch ein Rohr hindurch zu einer voreingestellten Stellung in Ab
hängigkeit von einer plötzlichen Verzögerung bewegt, um ein Paar Kontaktzungen
durch ein Rohr hindurch zu schließen, wobei dieses Rohr von einer Stoßdämpfer-
Ringeinrichtung getragen ist.
Untersuchungen haben gezeigt, daß Schäden bei Kraftfahrzeugunfällen, insbe
sondere bei hohen Geschwindigkeiten, durch die Verwendung von Fahrgast-
Rückhaltesystemen wesentlich reduziert oder verhindert werden können. (Unter
den Ausdruck "Fahrgast" fällt auch der Fahrer eines Fahrzeugs.) Diese Systeme
umfassen einen aufblasbaren Ballon, üblicherweise als Airbag bezeichnet, der
normalerweise im Armaturenbrett oder im Lenkrad gelagert ist. Wenn das Kraft
fahrzeug eine plötzliche Verzögerung erfährt, wird der Airbag aufgeblasen und
automatisch in einer Stellung entfaltet, die die Fahrgäste dämpft, ihre Bewegung
einschränkt und ihre Berührung mit dem Fahrzeuginneren wie der Windschutz
scheibe, dem Lenkrad, dem Armaturenbrett usw. verhindert. Selbstverständlich ist
ein kritisches Element aller dieser Systeme der Geschwindigkeitsveränderungs-
Sensor oder Beschleunigungsmesser, der das Aufblasen und Entfalten der Air
bags auslöst. Die Bewegung des Kraftfahrzeugs muß sorgfältig und genau über
wacht werden, so daß die Airbags sehr schnell entfaltet werden können, bevor die
Fahrgäste irgendeinen wesentlichen Schaden erleiden.
Ein Geschwindigkeitsveränderungs-Sensor ist in der US-A-43 29 549 der Anmel
derin beschrieben. Dieser Sensor verfügt über ein rohrförmiges Gehäuse, das eine
metallische Hülse, eine Metallkugel und einen Magnet umgibt, der die Kugel in
Richtung auf ein erstes Ende der Hülse drückt. Am zweiten Ende der Hülse ist ein
Paar elektrischer Kontaktzungen angeordnet. Der Sensor ist in dem Kraftfahrzeug
in einer Ausrichtung angeordnet, daß sich dann, wenn das Kraftfahrzeug eine Ver
zögerung erfährt, die einen vorbestimmten Level überschreitet, die Kugel von dem
ersten Ende in Richtung auf das zweite Ende bewegt, wobei sie einen Kontakt mit
den beiden Kontaktzungen herstellt. Da die Kontaktzungen und die Kugel aus ei
nem elektrisch leitenden Material hergestellt sind, wird dann, wenn die Kugel die
Kontaktzungen berührt, ein elektrischer Weg zwischen den beiden Zungen ausge
bildet. Dieser elektrische Weg wird dazu verwendet, ein Signal für die Entfaltung
der Airbag auszulösen.
Ein Problem des in der US-A- 43 29 549 dargestellten Aufbaus besteht darin, daß
während einer Verzögerung die Bewegung der Kugel durch Kräfte senkrecht zu
der Hülsenachse beeinträchtigt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Fahrgast-Rückhaltesystem mit
einer kleinen und preiswerten Beschleunigungsmeßeinrichtung zu schaffen, wobei
zugleich ein Sensor zu schaffen ist, der gegenüber Vibrationen quer zur Achse
unempfindlich ist.
Weitere Aufgaben und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung der Erfindung.
Ein erfindungsgemäßes Fahrgast-Rückhaltesystem verfügt über ein Gehäuse mit
einem Trägheitselement, das auf einer vorbestimmten Bahn bewegbar ist, wobei
diese Bahn in dem Gehäuse durch ein metallisches Rohr gebildet ist, das mittels
einer Stoßdämpfereinrichtung in seiner Lage bestimmt ist. In bevorzugter Weise ist
ein Permanentmagnet außerhalb des Gehäuses radial um das Rohr herum ange
ordnet, wodurch die axiale Länge des Gehäuses beschränkt ist. Der Magnet
drückt das Trägheitselement in Richtung auf ein Ende des Rohres. Alternativ kann
die Kugel belastet sein. Bei einem Aufprall verursacht die Verzögerung eine Be
wegung des Trägheitselements entlang der Bahn, wobei ein Paar elektrischer
Kontakte geschlossen wird, die an einen Auslöserkreis zur Auslösung einer Rück
halteeinrichtung wie eines Airbag angeschlossen sind. Das Rohr ist innerhalb des
Gehäuses mittels eines flexiblen, nachgiebigen Materials gelagert, das auch den
Luftstrom rund um das Rohr verhindert, wenn sich die Kugel durch dieses hin
durchbewegt.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 einen Teil-Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform der Erfin
dung;
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine weitere alternative Ausführungsform der
Erfindung und
Fig. 4 einen Querschnitt durch die Ausführungsform der Fig. 3.
In der nachfolgenden Beschreibung werden Ausdrücke wie nach oben, nach un
ten, oben, unten, vertikal, horizontal usw. nur zur Erleichterung der Beschreibung
der Erfindung verwendet. Gemäß Darstellung in den Figuren ist eine Beschleuni
gungsmeßeinrichtung oder ein Geschwindigkeitsveränderungs-Sensor 10 in erfin
dungsgemäßer Gestaltung in üblicher Weise in einem an dem Kraftfahrzeug (nicht
dargestellt) angeordneten Gehäuse angeordnet. Der Sensor ist an mindestens
zwei Leiter 12, 14, und eine Steuereinrichtung für das Entfalten des Airbag, wie
weiter unten im Detail beschrieben wird, angeschlossen.
Der Sensor besitzt ein im allgemeinen rohrförmiges Gehäuse 16, das aus einem
nicht-leitenden Material wie einem gießbaren Kunststoff hergestellt ist. Ein Ende
des Gehäuses ist bei 18 radial einwärts gerichtet gestuft ausgebildet. Das Ge
häuse ist an einem Ende mittels einer Kappe 20 verschlossen, die an dem Ge
häuse 16 durch Einrasten, Epoxiverklebung oder andere gut bekannte Mittel befe
stigt ist. Zusätzlich ist ein O-Ring 22 zur Gewährleistung einer hermetischen Ab
dichtung des Gehäuses verwendet. Innerhalb des Gehäuses sind zwei Kontakt
zungen 24, 26 vorgesehen, die an der Kappe 20 angeordnet sind. Gemäß Dar
stellung in Fig. 1 ist jede Zunge aus einem einzelnen Metallstreifen hergestellt, der
im Hinblick auf Festhalten mittels der Kappe 20 gestaltet ist. Jede Zunge besitzt
ein distales Ende 24, 26′, das sich gemäß Darstellung in das Gehäuse hinein er
streckt. Die Kappe 20 ist typischerweise aus dem gleichen Material wie das Ge
häuse 16 hergestellt und kann rund um die Zungen 24, 26 herum gegossen sein.
Ebenfalls innerhalb des Gehäuses ist ein Ring 28 an einer Schulter 30 des Ge
häuses angeordnet und dabei so positioniert, daß er die Kontaktzungen unter Vor
belastung hält und sie in einem gleichen Abstand von der Kappe 20 anordnet. Der
Zweck des Rings 28 ist weiter im Detail in der US-A-50 11 182 erörtert. In der
Nähe des Rings 28 ist das Gehäuse mit einem Rohr 30 ausgestattet, das sich in
nerhalb des Gehäuses 16 koaxial erstreckt.
An dem der Kappe 20 gegenüberliegenden Ende besitzt das Gehäuse 16 eine
Stirnwand 32, die mit einer halbkugelförmigen Vertiefung 34 ausgebildet ist. An
der Wand 32 ist eine Hülse 36 mit Innengewinde bei 38 befestigt. Im Inneren der
Hülse 36 ist eine Justierschraube 40 mit einer Stirnfläche 42 vorgesehen. Die
Schraube 40 steht mit dem Gewinde der Hülse im Eingriff, so daß sie durch Dre
hung axial bewegt werden kann. Durch das axiale Bewegen der Schraube 40 kann
die Empfindlichkeit der Beschleunigungsmeßeinrichtung innerhalb eines vorge
wählten Bereichs von beispielsweise 6-11 m/h eingestellt werden.
An der Hülse 36 ist außerhalb des Gehäuses 16 ein ringförmiger Permanentma
gnet 44 vorgesehen. Innerhalb des Rohres 30 befindet sich auch eine Trägheits
masse in der Form einer Kugel 46 aus ferromagnetischem Material. Die Kugel 46
kann mit einer Beschichtung überzogen sein, die einen geringen elektrischen Wi
derstand aufweist. Der Magnet 44, die Kugel 46, die Hülse 36 und das Rohr 30
sind zur Längsachse des Gehäuses 16 konzentrisch angeordnet.
Zwischen dem Rohr 30 und dem Inneren des Gehäuses 16 besteht ein Ringraum,
der für einen aus einem nachgiebigen Material hergestellten Stoßdämpferring 48
verwendet wird. Der Ring 48 ist in einer Umfangsnut 49 an der Hülse 30 angeord
net. In bevorzugter Weise besteht der Ring 48 aus einem inneren rohrförmigen
Teil 48′, das an dem Rohr 30 angeordnet ist, und aus einem zweiten Teil 48′′, das
gemäß Darstellung mit dem Teil 48′′ unter einem Winkel in Verbindung steht, so
daß die Spitze 51 des Teils 48′′ gegen die innere Fläche des Gehäuses 16 ge
drückt ist. Der Winkel zwischen den Teilen 48′ und 48′′ kann etwa 20-30° und ins
besondere etwa 26° messen. Der Ring 48 hält das Rohr 30 in dessen Position in
nerhalb des Gehäuses. Des weiteren begrenzt der Ring 48 die zwischen dem
Rohr 30 und dem Gehäuse 16 durchtretende Luftmenge, wodurch die Luft nicht
rund um die Hülse herum rezirkuliert wird, wenn sich die Kugel durch sie hindurch
bewegt.
Der Sensor arbeitet wie folgt. Bei normaler Beschleunigungsverzögerung oder
konstanter Geschwindigkeit ist die Kugel 46 mittels des Magnet 44 in Richtung auf
die Stirnwand 32 gedrückt. Die exakte Stellung der Kugel 46 wird durch Justieren
der Stellung der Schraube eingestellt. Wenn das Kraftfahrzeug in einen Aufprall
bei einer Geschwindigkeit, die einen vorbestimmten Wert übersteigt, verwickelt ist
verursacht die aus der Verzögerung resultierende Kraft eine Bewegung der Kugel
weg von der Stirnwand 32 und in Richtung auf die Kappe 20 auf einer durch das
Rohr 30 definierten Bahn. Wenn die Verzögerung stark genug ist und lang genug
andauert, tritt die Kugel 46 aus dem Rohr 30 aus, und bewegt sie sich durch das
Rohr 28. Das Rohr 28 ist so angeordnet, daß die Kugel 46 auf die Kontakte 24, 26
auftrifft. Da die Kugel eine leitende Oberfläche aufweist, kann ein elektrischer
Strom über die Kugel von einem Kontakt zum anderen Kontakt fließen. Die Kon
takte 24, 26 sind über Leitungen 12, 14 an ein Airbag-System 50 angeschlossen,
das so angeordnet ist, daß es mittels des Sensors ausgelöst und entfaltet wird.
Wenn die Verzögerung nachläßt, zieht der Magnet 44 die Kugel 46 in Richtung auf
ihre Ausgangsstellung gemäß Darstellung in Fig. 1 zurück. Von Bedeutung ist, daß
der Innendurchmesser des Rohres 30 gerade etwas größer als der Durchmesser
der Kugel 46 ist, so daß dann, wenn sich die Kugel durch das Rohr hindurchbe
wegt, ihre Bewegung durch die Luft in dem Rohr gedämpft wird. Diese Dämp
fungswirkung wird durch den Ring 48 noch verstärkt, der die durch die Kugel ver
schobene Luft dazu zwingt, durch einen engen Spalt zwischen der Kugel 46 und
dem Rohr 30 zu fließen anstatt durch einen Leckageweg rund um das Rohr 30
herum. Des weiteren haben die Erfinder festgestellt, wenn ein Sensor ohne einen
seitlichen Stoßstämpferring 48 verwendet wird, die Kugel während eines Aufpralls
einer Vibration quer zur Achse ausgesetzt sein kann, d. h. einer Vibration in der
Richtung rechtwinklig zu der Bahn der Kugel. Infolge dieser Vibration können die
Kugel festgehalten werden und daher der Sensor fehlerhaft arbeiten. Der Stoß
dämpferring 48 isoliert die Kugel 46 gegenüber einer Vibration quer zur Achse. Für
den in Fig. 1 dargestellten V-förmigen Ring 48 ist festgestellt worden, daß er ge
gen Vibration quer zur Achse besonders effektiv ist.
Eine alternative Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 2 dargestellt. Der in die
ser Figur dargestellte Geschwindigkeitsveränderungs-Sensor 110 besitzt einen
Magnet 144, der nicht an einer Hülse 136, sondern an einem abgestuften Ab
schnitt 118 des Gehäuses 116 angeordnet ist. Bei dieser Konfiguration ist das von
dem Magnet 144 erzeugte Magnetfeld stärker auf die Kugel 146 konzentriert. So
mit ist die Gesamtgröße des Magnet 144 und/oder des Sensors 110 verkleinert.
Bei der alternativen Ausführungsform der Fig. 3 und 4 ist ein Geschwindigkeits
sensor 210 mit einer Kugel 246 dargestellt, die mittels einer Spiralfeder 250 unter
Druck gesetzt ist. Die Feder 250 endet in einem Federarm 252, der die Kugel 246
berührt. Die Kugel 246 ist in einem Rohr 230 angeordnet, das innerhalb eines Ge
häuses 218 mittels eines V-förmigen Rings 248 gelagert ist. Der Sensor ist in ei
nem Kraftfahrzeug so angeordnet, daß sich im Falle eines Aufpralls die Kugel 246
nach links durch das Rohr 230 hindurchbewegt, wodurch das Federblatt 252 durch
Verschwenkung entgegen dem Uhrzeigersinn veranlaßt wird, bis es auf ein orts
festes Blatt 254 auftrifft. Wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsformen ab
sorbiert der Ring 248 einen Stoß quer zur Achsrichtung, und steuert er auch die
Luftdämpfung der Kugel 246. Die Ausgangs- oder Ruhestellung der Kugel 246
wird mittels einer Schraube 240 eingestellt.
Selbstverständlich sind zahlreiche Modifikationen der Erfindung möglich, ohne den
durch die Ansprüche definierten Rahmen zu verlassen.
Claims (25)
1. Beschleunigungsmeßeinrichtung für ein Fahrgast-Rückhaltesystem eines
Kraftfahrzeugs, gekennzeichnet durch
- a. ein rohrförmiges Gehäuse (16; 116; 218),
- b. ein Trägheitselement (46; 146; 246) aus ferromagnetischem Material,
- c. ein in dem Gehäuse (16; 116; 218) angeordnetes und mit dem Gehäuse (16; 116; 218) einen Ringraum bildendes Rohr (30; 230), das eine Bewegungsbahn für das Trägheitselement (46; 146; 246) definiert,
- d. eine Vorspanneinrichtung (44; 144; 250) zur Belastung des Trägheitselements (46; 146; 246) in Richtung auf eine vorgewählte Stellung auf der Bahn, wobei das Rohr (30; 230) so angeordnet und ausgebildet ist, daß es eine Bewegung des Trägheitselements (46; 146; 246) aus der vorgewählten Stellung bei dem Auftritt einer Verzögerung des Kraftfahrzeugs gestattet, und
- e. eine in dem Raum angeordnete nachgiebige Stoßdämpfungseinrichtung (48; 148; 248) zur Lagerung des Rohres (30; 230).
2. Beschleunigungsmeßeinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
eine in dem Gehäuse (16) angeordnete Kontakteinrichtung (24,26) zum Schließen
eines elektrischen Weges, wenn sich das Trägheitselement (46; 146; 246) in einer
zweiten Stellung befindet.
3. Beschleunigungsmeßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorspanneinrichtung einen an dem rohrförmigen Gehäuse (16; 116) an
geordneten Magnet (44; 144) umfaßt.
4. Beschleunigungsmeßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorspanneinrichtung eine Feder (250) umfaßt.
5. Beschleunigungsmeßeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Magnet (44; 144) mindestens teilweise mit dem Rohr (30) zusammen
ausziehbar ist.
6. Beschleunigungsmeßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorspanneinrichtung in einer Feder (250) besteht.
7. Beschleunigungsmeßeinrichtung für ein Fahrgast-Rückhaltesystem eines
Kraftfahrzeuges, gekennzeichnet durch
- a. ein im wesentlichen rohrförmiges Gehäuse (16; 116; 218),
- b. ein Trägheitselement (46; 146; 246) aus ferromagnetischem Material, das in nerhalb des Gehäuses (16; 116; 218) angeordnet ist,
- c. eine innerhalb des Gehäuses (16; 116; 218) koaxial angeordnete Rohreinrich tung (30; 230) zur Bildung einer Bewegungsbahn für das Trägheitselement (46; 146; 246), wobei die Rohreinrichtung (30; 230) einen Ringraum mit der Innenflä che des Gehäuses (16; 116; 218) bildet,
- d. eine radial an dem Gehäuse (16; 116; 218) angeordnete Vorspanneinrichtung (44; 144; 250) zur Belastung des Trägheitselements (46; 146; 246) in Richtung auf eine erste Stellung in dem Gehäuse (16; 116; 218), wobei sich das Trägheitsele ment (46; 146; 246) aus der ersten Stellung durch das Rohr (30; 230) hindurch wegbewegt, wenn das Kraftfahrzeug eine Beschleunigung erfährt, und
- e. eine in dem Ringraum angeordnete Stoßdämpfereinrichtung (48; 148; 248) zur Lagerung des Rohres (30; 230).
8. Beschleunigungsmeßeinrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch
eine in dem Gehäuse (16; 116; 218) angeordnete Kontakteinrichtung (24, 26) zur
Angabe, wann sich das Trägheitselement (46; 146; 246) in der zweiten Stellung
befindet.
9. Beschleunigungsmeßeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stoßdämpfereinrichtung einen Ring (48; 148; 248) aus einem nachgiebi
gen Material umfaßt.
10. Beschleunigungsmeßeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ringraum mit dem Inneren des Rohres (30; 230) in Verbindung steht.
11. Beschleunigungsmeßeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (16)
eine axiale Verlängerung (36) aufweist und daß die Vorspanneinrichtung einen
Permanentmagnet (44) umfaßt, der an der axialen Verlängerung (36) angeordnet
ist.
12. Beschleunigungsmeßeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Permanentmagnet (144) radial rund um das Rohr angeordnet ist.
13. Beschleunigungsmeßeinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß das Gehäuse einen abgestuften Abschnitt (118) aufweist und der Perma
nentmagnet (144) an dem abgestuften Abschnitt (118) angeordnet ist.
14. Beschleunigungsmeßeinrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch
Einstelleinrichtung (40; 240), die eine Stirnwand (32) des Gehäuses (16; 116; 218)
zur Einstellung der Auslösegeschwindigkeit der Beschleunigungsmeßeinrichtung
(10; 110; 210) bildet, wobei das Trägheitselement (46; 146; 246) in der ersten
Stellung mit der Einstelleinrichtung in Berührung steht.
15. Beschleunigungsmeßeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorspanneinrichtung eine Feder (250) umfaßt.
16. Fahrgast-Rückhaltesystem für ein Kraftfahrzeug, gekennzeichnet durch
- a. ein Airbagsystem (50), das zur Zurückhaltung eines Fahrgasts, wenn das Kraftfahrzeug eine Verzögerung erfährt, ausgebildet und angeordnet ist,
- b. eine Beschleunigungsmeßeinrichtung (10) zur Feststellung der Verzögerung
zum Auslösen des Airbag-Aufblassystems, wobei die Beschleunigungsmeßein
richtung umfaßt:
I. ein Gehäuse (16; 116),
II. ein in dem Gehäuse (16; 116) angeordnetes Trägheitselement (46; 146),
III. ein in dem Gehäuse (16; 116) angeordnetes Rohr (30) zur Bildung eines Bewe gungsweges für das Trägheitselement (46; 146) innerhalb des Gehäuses (16; 116) und
IV. eine Vorspanneinrichtung (44; 144), die an dem Gehäuse (16; 116) radial um das Rohr (30) zur Belastung des Trägheitselements (46; 146) in Richtung auf eine erste Stellung bei fehlender Verzögerung angeordnet ist.
17. System nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse
einen abgestuften Abschnitt (118) und die Vorspanneinrichtung einen Permanent
magnet (144) aufweist, der an dem abgestuften Abschnitt (118) angeordnet ist.
18. System nach Anspruch 16 und/oder 17, gekennzeichnet durch eine Empfind
lichkeits-Einstelleinrichtung (40, 240) zur Einstellung der Empfindlichkeit der Be
schleunigungsmeßeinrichtung (10; 110; 210), wobei die Einstelleinrichtung (40,
240) an einer Stirnwand (32) des Gehäuses (16; 116; 218) angeordnet und axial
einstellbar ist.
19. System nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse einen
abgetuften Abschnitt (118) aufweist und der Permanentmagnet (144) an dem ab
gestuften Abschnitt (118) angeordnet ist.
20. System nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (16;
116) eine Kappe (20) und eine an der Kappe (20) angeordnete Kontakteinrichtung
(24, 26) umfaßt, wobei das Trägheitselement (46) mit der Kontakteinrichtung (24,
26) zum Schließen eines elektrischen Weges zusammenarbeitet, wenn sich das
Trägheitselement (46) in eine zweite Stellung bewegt.
21. System nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch eine Stoßdämpferein
richtung (48, 148; 248), die zwischen dem Rohr (30; 230) und dem Gehäuse (16;
116; 218) zur Isolierung des Trägheitselements (46; 146; 246) gegen Vibrationen
quer zur Achse angeordnet ist.
22. System nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßdämpfer
einrichtung einen nachgiebigen Ring (48; 148; 248) umfaßt.
23. System nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (48; 148;
248) einen V-förmigen Querschnitt aufweist, der mittels eines an dem Rohr (30;
230) angeordneten ersten Teils (48′) und mittels eines unter einem Winkel gegen
über dem ersten Teil (48′) angeordneten zweiten Teils (48′′) gebildet ist.
24. System nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel im Be
reich von 20-30° liegt.
25. System nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannein
richtung eine Feder (250) umfaßt.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US07/815,436 US5178410A (en) | 1991-06-14 | 1991-12-31 | Velocity change sensor with lateral shock absorber |
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