DE425813C - Staubabsaugevorrichtung fuer Schachtfoerderanlagen - Google Patents

Staubabsaugevorrichtung fuer Schachtfoerderanlagen

Info

Publication number
DE425813C
DE425813C DED44265D DED0044265D DE425813C DE 425813 C DE425813 C DE 425813C DE D44265 D DED44265 D DE D44265D DE D0044265 D DED0044265 D DE D0044265D DE 425813 C DE425813 C DE 425813C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bunker
vessel
dust
conveying
conveyor systems
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED44265D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MASCHF AG FA DEUTSCHE
Original Assignee
MASCHF AG FA DEUTSCHE
Publication date
Priority to DED44265D priority Critical patent/DE425813C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE425813C publication Critical patent/DE425813C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/26Applications of loading and unloading equipment for loading or unloading mining-hoist skips

Landscapes

  • Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Staubabsaugevorriebtung für Schachtförderanlagen. Bei jeder Art Stürzen von Kohle oder anderem staubigen Gut aus einem Fördergefäß in das andere, in einen Sammelbunker o.dgl., tritt eine starke Staubentwicklung ein, die. nicht nur gesundheitsschädlich und lästig für die bedienenden Arbeiter ist, sondern auch die in der Nähe befindlichen Anlagen, z. B. die Hängebank oder die Schachtanlagen, verunreinigt. Diese Nachteile treten besonders auch bei den in neuerer Zeit verwendeten Anleg ., en in Erscheinung, bei denen die zur Beförderung einzelner kleiner Förderwagen dienenden Förderschalen durch größere Fördergefäße mit Bodenentleerung ersetzt sind. Um diese Staubentwicklung unschädlich zu machen, hat man bereits sogenannte Staubsäcke angeordnet, die unterhalb des Fördergefäßes angeordnet sind und den beim öffnen und Schließen des Gefäßes sich bildenden Staub und sonstigen unvermeidlichen Abfall auffangen. Aber gerade beim Stürzen der Kohle, also während des übergleitens der Kohle über die Rutsche vom Fördergefäß in den Bunker und beim Auftreffen der Kohle auf den Bunkerboder) entwickelt sich der meiste Staub, welcher durch den etwa vorgesehenen Staubsack nicht oder wenigstens nicht in genügendem Maße aufgefangen werden kann und daher die obenerwähnten Nachteile zeitigt.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, Füllung und Entleerung des Fördergefäßes derart erfolgen zu lassen, daß letzteres schleusenähnlich an einer entsprechend gekrümmten Fläche luftdicht abgeschlossen und aus dem vor und hinter dem Fördergefäß luftdicht geschlossenen Raum der Staub durch Ventilator abgesaugt wird. Ein derartiges Verfahren ist jedoch wegen der erforderlichen umständlichen Hilfseinrichtungen noch unvollkommen.
  • Die bekannte Absaugung des Staubes durch einen Ventilator mit schwacher Luftverdünnung genügt für sich allein ebenfalls nicht den gestellten Anforderungen, da keine Ge- währ geboten ist, daß die Staubmengen auch wirklich erfaßt und abgeführt werden. Die Erfindung hilft nun diesen Mängeln dadurch ab, daß der zu füllende Bunker eine mit verschließbarer Einschüttöffnung versehem-, luftdichte Kappe trägt und das Schachtgerüst an der Füllstelle eine gegen das Fördergefäß luftdicht abschließende Verkleidung besitzt.
  • Das luftdichte Abschließen des Bunkers verbunden mit der Anordnung einer das Einschütten des Gutes gerade gestattenden öffnung hat den Vorteil, daß unter der Saugwirkung eines mit dem Bunker verbundenen Ventilators o. dgl. jeder Staub, der sich während des Schüttvorganges auf der Rutsche oder im Bunker entwickelt, energisch abgesaugt wird und zu keinerlei Unzuträglichkeiten führen kann. Der Staub kann später gesammelt und weiterer Verwendung zugeführt werden. Nach Beendigung des Umstürzens der Kohle wird die Einschüttöffnui#g verschlossen, damit die Wirkung der Entstaubungsanlagge, die für mehrere Bunker vorgesehen sein kann, nicht durch Ansaugen falscher Luft an anderen Betriebspunkten der Hängebank beeinträchtigt wird.
  • Das Offnen und Schließen der Einschüttöffnung erfolgt zweckmäßig selbsttätig, und zwar durch das Fördergefäß selbst, damit die Zahl der Arbeiter vermindert und die Anlage nicht von den letzteren abhängig wird. Beispielsweise kann die Einrichtung so getroffen sein, daß am Fördergefäß eine an sich bekannte Steuerschiene angebracht ist, auf welche eine durch Gestänge mit der Verschlußklappe verbundene I#olle aufläuft. Sobald das Fördergefäß sich dem Bunker nähert, wird bei einer derartigen Einrichtung die Verschlußklappe ohne besonderes Zutun geöffnet und nach dem Umschütten bei der Ab- fahrt des Gefäßes wieder geschlossen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt des Fördergefäßes nebst Bunker, während Abb. -- eine Draufsicht erkennen läßt.
  • Das in Schienen a geführte Fördergefäß b besitzt eine verschließbare Bodenöfinung, an welche sich eine Klapprutsche c anschließt. Diese kann von Hand oder selbsttätig in und außer Arbeitsstellung gebracht werden.
  • Der an der Hängebank befindliche Bunker d ist mit einer luftdichten Kappe - versehen., in welche das von der nicht gezeichneten Entstaubungsanlage kommende Saugrohr einmündet. In der Kappe e ist eine Schüttöffnung g vorgesehen, die durch eine Verschlußklappe li abgeschlossen ist. Auf der Welle 1 dieser Verschlußklappe ist ein He-bel k befesti t, welcher gelenkig mit der 9 c Stange m verbunden ist. Diese führt zu einem um die Achse a drehbaren Hebel o und verbindet auf diese Weise die Klappe h mit einem Hebel p, an dessen freiem Ende die Rolle q angeordnet ist. An dem Fördergefäß b ist eine Steuerschiene r vorgesehen, auf welcher die Rolle q bei der Auffahrt des Gefäßes aufläuft. Das Schachtigerüst s ist auf der Bunkerseite mit einer hochragenden Umkleidung 1 versehen, um unter allen Umständen ein Eindringen von Staub in den Schacht zu vermeiden.
  • Die Umkleidung Z greift mit den beiden Seitenwandungen t, in das Gerüst s hinein und bildet auf ihrer ganzen Höhe eine dichtende Führung für das Gefäß b. Letzteres ist an seinen Seitenwandungen zu diesem Zweck noch mit besonderen Dichtungsleisten it versehen, die sich auf die ganze Gefäßhöhe erstrecken. An ihren unteren Enden haben diese Leisten u Aussparungen, die sich der Bewegungsbahn der Seitenflügel der Klappe c anpassen. Die Seitenflügel der Klappe c sind vori gleicher Dicke wie die Dichtungsleisten u und dienen somit als untere Fortsetzung der Dichtung.
  • Der dichtende Abschluß in wagerechtem Sinne zwischen Gefäß und Bunker wird am unteren Ende durch ein an der Bunkerwand angebrachtes Dichtungspolster v erzielt, auf das sich die Klappe c beim Ausschwenken fest auflegt. Am oberen Ende ist eine Dichtungsleiste w an dem Rand der Umkleidung f so angebracht, daß sie beim Vorbeifahren des Gefäßes b gegen dessen Stirnseite dicht abschließt.
  • Auf diese Weise ist ein vollkommen dichtender Abschluß zwischen Gefäß und Bunker hergestellt, der auch ein gewisses Cberfahren des Gefäßes ohne weitere s gestattet.
  • Die )Virkungsweise der Einrichtung ist folgende: Bevor das Fördergefäß b, vom Füllort kommend, in die gezeichnete Stellung gelangt, ist die Klappe h geschlossen und das Ge-C stänge k, m, o, p in der strichpunktierten Lage. Obwohl die Entstaubungsanlage bereits in Tätigkeit ist, wird trotzdem am Bunker d keine falsche Luft angesaugt, da die Schüttöffnung g verschlossen ist. Bei der Auffahrt des Fördergefäßes b läuft die Rolle q auf die Steuerschiene r auf und wird in die in ausgezogenen Linien dargestellte Lage bewegt. Der Rolle r folgen die Gestängeteile p, o -, in, k, d. h. die Klappe k wird geöffnet, das Ansaug-en beginnt. Daran anschließend wird durch eine nicht gezeichnete Steuerung die Rutsche c eingelegt, und das Fördergut stürzt aus dem Fördergefäß b über die Rutsche c hinweg- in den Bunker d. Da die von der Entstaubungsanlage durch die Leitung / angesaugte Luft nur durch die freigegebene öffnung g nachströmen kann, ist die Staubansaugung eine sehr energische. Es wird zweckmäßig für jedes der beiden Fördergefäße b einer Förderung eine Klappe h und ein Bewegungsgestänge vorgesehen, damit die Luft nur durch den Querschnitt angesaugt wird, durch den die Kohle eines Gefäßes fällt. Fährt das Fördergefäß b wieder nach unten, so verschließt sich unter der Einwirkung des Gewichtes der Stange ni oder wahlweise durch ein besonderes, nicht gezeichnetes Gestänge die Klappe k, so daß der Bunker d von der Außenluft abgeschlossen ist.

Claims (2)

  1. PATENT-ANspRüciiE: i. Vorrichtung zum Absaugen des beim Umschütten von Kohle oder anderem staubigen Gut aus einem Fördergefäß in einen Bunker o. dgl. sich entwickelnden Staubes bei Schachtförderanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß der zu füllende Bunker (d) eine mit verschließbarer Einschüttöffnung (g) versehene luftdichte Kappe (c) trägt und das Schachtgerüst an der Füllstelle eine gegen das Fördergefäß luftdicht abschließende Verkleidung (1) besitzt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß (h) der Einschüttöffnung (g) des Bunkers (d) durch das zu entleerende Fördergeiäß mittels einer an sich bekannten, am Fördergefäß angeordneten Steuerschiene und eines Gestänges (k, in, o, p) selbsttätig geöffnet und nach dem Umschütten des Gutes wieder geschlossen wird. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine am Fördergefäß (b) fest angebrachte Steuerschiene (r), auf welche eine durch ein Gestänge (k, m, o, p) mit der Verschlußklappe (h) verbundene Rolle (q) aufläuft.
DED44265D Staubabsaugevorrichtung fuer Schachtfoerderanlagen Expired DE425813C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED44265D DE425813C (de) Staubabsaugevorrichtung fuer Schachtfoerderanlagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED44265D DE425813C (de) Staubabsaugevorrichtung fuer Schachtfoerderanlagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE425813C true DE425813C (de) 1926-02-25

Family

ID=7048197

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED44265D Expired DE425813C (de) Staubabsaugevorrichtung fuer Schachtfoerderanlagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE425813C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976193C (de) * 1952-05-22 1963-04-25 Skip Cie G M B H Skipfoerdereinrichtung mit Mitteln zur Staubbekaempfung an der Fuellstelle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976193C (de) * 1952-05-22 1963-04-25 Skip Cie G M B H Skipfoerdereinrichtung mit Mitteln zur Staubbekaempfung an der Fuellstelle

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2553386B2 (de) Staubfangvorrichtung für eine Koks-Trockenlöschanlage
DE425813C (de) Staubabsaugevorrichtung fuer Schachtfoerderanlagen
DE1165906B (de) Einrichtung zur Entnahme von Materialproben aus Schuettguetern
DE719425C (de) Austragvorrichtung fuer Bunker
DE397192C (de) Trogfoerderer
DE879230C (de) Vorrichtung zum Be- und Entladen von Schuettgutwagen, insbesondere Muellwagen
DE976193C (de) Skipfoerdereinrichtung mit Mitteln zur Staubbekaempfung an der Fuellstelle
DE625919C (de) Einrichtung zum selbsttaetigen Aufrechterhalten eines Abschlusspolsters von feinkoernigem Gut in dem Zufuehrrohr von Zellenraedern fuer die Austragung von Brennstoff ausSchweltrommeln
DE3206938C2 (de) Verfahren zur Kokstrockenkühlung und Verschluß für einen Kokskübel
DE626390C (de) Vorrichtung zum UEberladen von staubendem Gut
DE2146030C3 (de) DichtschlieBendes, bewegbares Tor für einen Müllbunker
DE425814C (de) Vorrichtung zum Entleeren des Foerdergefaesses bei Gefaessfoerderanlagen
DE1950501C3 (de) Beschickungsvorrichtung für einen Müllverbrennungsofen
DE444116C (de) Beschickungsvorrichtung fuer Mischtrommeln
DE1077461B (de) Vorrichtung zur Entnahme von Proben aus einem frei fallenden Schuettgutstrom
DE483537C (de) Einrichtung bei Gefaessfoerderungen
DE1905640C3 (de) Entlüftung fur Kraftfahrzeuge
DE426238C (de) Vorrichtung zur Verhinderung der Staubausbreitung beim Umschuetten von Kohle u. dgl., insbesondere bei Gefaessfoerderungen
DE579742C (de) Geraet zum Aushalten eines Mittels
DE403840C (de) Sammelkessel zum festen Packen oder Formen von zusammenpressbarem, backendem oder sich verfilzendem Gut
DE836768C (de) Fuellgutschoneinrichtung fuer Foerdergefaesse
DE267203C (de)
DE697118C (de) Verschlussklappe fuer Aschentrichter
DE447125C (de) Vorrichtung zum Loeschen von Sturz-, kornfoermigem oder pulverfoermigem Gut
DE392008C (de) Auslauf fuer Unterwind-Schachtoefen