DE4311054A1 - Selbstfahrende landwirtschaftliche Erntemaschine - Google Patents

Selbstfahrende landwirtschaftliche Erntemaschine

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine selbstfahrende landwirtschaftliche Erntemaschine, von der aus über einen regelbaren Fahrantrieb die Geschwindigkeit der Maschine bestimmbar ist, und mit einem Schrägfördererkanal in dem ein um eine auslaufseitige ortsfeste Horizontalachse schwenkbarer Schrägförderer angeordnet ist, der mehrere umlaufend antreibbare Förderketten und ein Meßglied zur Ermittlung der Durchsatzmenge des Erntegutes aufweist.
Bei bekannten Erntemaschinen wird das zu dreschende Gut mittels eines Schrägförderers der Drescheinrichtung zugeführt. Diese Zufuhr muß so bemessen sein, daß einerseits ein großer Durchsatz erreicht wird, andererseits jedoch Verstopfungen vermieden werden.
Bei einer aus der DE-PS 11 99 039 bekannten Erntemaschine wird die einlaufseitige sich über die gesamte Breite des Schrägfördererkanals erstreckende Umlenktrommel des Schrägförderers als Meßglied einer Meßeinrichtung benutzt, um die Durchsatzmenge des Erntegutes zu ermitteln. Bei einer hohen Durchsatzmenge wird diese Umlenktrommel angehoben, wodurch der Abstand zwischen dem fördernden Untertrum des Schrägförderers und dem Boden des Schrägfördererkanals vergrößert wird. An einen der seitlichen Rahmenteile des Schrägförderers ist ein Zapfen fest angesetzt, auf den ein Hebel einer Abfülleinrichtung aufgesetzt ist, so daß der Zapfen der Schwenkbewegung des Schrägförderers folgt. Durch eine an den Hebel angeschlossene Welle wird eine hydraulische Steuereinheit betätigt, wodurch die verstellende Scheibe eines stufenlos regelbaren Getriebes des Fahrantriebes so verstellt wird, daß bei einem Anheben der das Meßglied bildenden einlaufseitigen Umlenktrommel die Fahrgeschwindigkeit der Erntemaschine herabgesetzt und bei einem Absenken der Umlenktrommel die Fahrgeschwindigkeit erhöht wird.
Im Regelfall ist der Schrägförderer mit drei im Abstand zueinander angeordneten Förderketten ausgerüstet. Die Schnittbreite einer Erntemaschine, beispielsweise eines Mähdreschers beträgt mehrere Meter. Da jedoch der Bestand auf dem Feld nicht immer gleich ist, bewirkt dies, daß der Schrägfördererkanal ungleichmäßig über seine Breite mit Erntegut beschickt wird. Bei der Erntemaschine gemäß der DE-PS 11 99 039 wird die einlaufseitige Umlenktrommel auch dann angehoben, wenn nur bereichsweise eine Erntegutanhäufung vorhanden ist, d. h. die Anhäufung wird bereits ermittelt, wenn sie sich über einen geringen Teil der Breite des Schrägfördererskanals erstreckt. Dies hat zur Folge, daß die hydraulische Steuereinheit so verstellt wird, als würde sich die Erntegutanhäufung über die gesamte Breite des Schrägfördererkanals erstrecken. Bei der bekannten Erntemaschine wird demnach der tatsächliche Durchsatz von Erntegut ermittelt, sondern vielmehr bei partieller Anhäufung ein größerer Durchsatz simuliert. Dadurch wird die Geschwindigkeit der Erntemaschine auf einen zu geringen Wert herabgesetzt, so daß auch die Leistung der Erntemaschine entsprechend vermindert wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Erntemaschine der eingangs näher bezeichneten Art so weiterzubilden, daß in konstruktiv einfacher Weise die Durchsatzmenge des Ernteguts im Schrägfördererkanal genauer bestimmt werden kann, so daß die Leistung der Erntemaschine insgesamt erhöht wird.
Dies wird dadurch erreicht, daß jeder umlaufenden antreibbaren Förderkette des Schrägförderers ein federnder Taster zugeordnet ist, die in ihrer Gesamtheit ein Meßglied bilden und daß die federnden Taster mit anderen Ende drehfest auf eine quer zu den Förderketten stehende Meßwertübertragungswelle aufgesetzt ist, und daß die federnden Taster so ausgelegt sind, daß der Drehwinkel des Meßwertübertragungswelle aus der Summe der Auslenkungsbewegungen der einzelnen Förderketten bestimmbar ist.
Durch eine derartige Ausbildung wird die Auslenkung jeder Förderkette als Meßwert für den Durchsatz des Erntegutes benutzt. Kommt es zu einer Anhäufung im Bereich einer Förderkette, wird auch nur diese Förderkette ausgelegt. Es werden im Gegensatz zum Stand der Technik mehrere über die Breite des Schrägfördererkanals verteilte Meßglieder geschaffen, so daß die Gesamtdurchsatzmenge wesentlich genauer bestimmt werden kann. Durch die federnde Ausbildung der Taster stehen diese ständig in Kontakt mit der ihr zugeordneten Förderkette, so daß es nicht zu Sprüngen in der Meßwerterfassung kommt. Da die federnden Taster so auslegt sind, daß die aus der Auslenkbewegung der Förderkette hervorgerufene Schwenkbewegung des Tasters nicht ganz auf die Drehbewegung der Meßwertübertragungswelle übertragen wird, wird berücksichtigt, daß die Anhäufung des Erntegutes sich nur über einen Teil der Breite des Schrägfördererkanals erstreckt oder, um es klarer auszudrücken, aus der Auslenkung aller Förderketten wird auf mechanischem Weg direkt an der Meßwertstelle ein Mittelwert gebildet. Beispielsweise wird bei einem mit drei Förderketten ausgerüsteten Schrägförderer die Meßwertübertragungswelle nur ein Drittel des maximalen Drehwinkels verdreht, wenn es zu einer vollen Auslenkung einer Förderkette kommt. Der Gesamtdrehwinkel der Meßwertübertragungswelle richtet sich also danach, wieviel Förderketten um welchen Betrag ausgelenkt werden.
In vorteilhafter Weise ist jeder federnde Taster an seinem freien Ende mit einer frei drehbaren, die Förderkette berührenden Tastrolle ausgerüstet, da hierdurch die Reibung herabgesetzt wird.
In einfacher und vorteilhafter Weise läßt sich die maximale Auslenkung des freien Endbereichs des Tasters verändern, wenn dieser an einem fest an der Meßwertübertragungswelle angeordneten Haltestabes derart festgelegt ist, daß der Abstand des freien Endes des federnden Tasters zur Meßwertübertragungswelle einstellbar ist. Die Verbindung kann durch Schrauben erfolgen, wenn als Beispiel der Haltestab mit einer Lochreihe versehen ist.
Die federnden Taster stehen auch in der Normalstellung unter Vorspannung. Dadurch wird auf die Meßwertübertragungswelle ein Drehmoment ausgeübt. Damit eine Verdrehung verhindert wird, ist an der Meßwertübertragungswelle ein Federarm festgelegt, an dem im Abstand zur Meßwertübertragungswelle ein Ende einer Rückstellfeder angehängt ist, dessen gegenüberliegendes Ende an einem ortsfesten Lager des Schrägfördererkanals angehängt ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Drehbewegung der Meßwertübertragungswelle auf das Stellglied eines Potentiometers mittels einer Koppelstange übertragen wird. Diese Koppelstange ist in konstruktiv einfacher Weise zweiteilig ausgeführt, so daß das an der Meßwertübertragungswelle fest angesetzte Koppelstück gleichzeitig der Federarm ist, an dem die Rückstellfeder eingehängt ist. Der Ausgangswert des Potentiometers wird dann als Ausgangsgröße für Regelung des Fahrantriebes der Erntemaschine benutzt.
Im folgenden soll die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und mehrerer dieses schematisch darstellender Figuren näher erläutert werden. Dabei zeigt:
Fig. 1 den Schrägförderkanal eines Mähdreschers in der Seitenansicht
Fig. 2 eine Schnitt gemäß der Linie II aus Fig. 1 und
Fig. 3 die Meßeinrichtung nach Fig. 1 in vergrößerter Darstellung.
Dem in Fig. 1 schematisch dargestellten Schrägfördererkanal 1 eines selbstfahrenden Mähdreschers ist ein Mähtisch 2 mit einer rotierend antreibbaren Einzugsschnecke 3 vorgeschaltet. Dem Schrägfördererkanal 1 ist eine Dreschtrommel 4 und ein Dreschkorb 5 nachgeschaltet. Im Schrägfördererkanal 1 ist ein als Kettenförderer ausgebildeter Schrägförderer 6 angeordnet, der im dargestellten Ausführungsbeispiel mit drei Förderketten 6a, 6b und 6c ausgerüstet ist. Die vordere der Einzugsschnecke zugewandte Kettenradwelle ist durch das Bezugszeichen 6d, die Kettenräder durch das Bezugszeichen 6e gekennzeichnet. Die hintere, der Dreschtrommel zugewandte Kettenradwelle ist durch das Bezugszeichen 6f, die Kettenräder durch das Bezugszeichen 6g gekennzeichnet. An den Förderketten 6a, 6b und 6c sind quer dazu verlaufende im Querschnitt winkelförmige Förderleisten 6h befestigt. Das fördernde Trum des Schrägförderers 6 verläuft parallel und im Abstand zum schrägen Boden des Schrägfördererkanals 1. Der Schrägförderer 6 ist um die hintere, horizontale Kettenwelle 6f schwenkbar. Die vordere Kettenradwelle 6d ist durch eine Feder 7 belastet. Im mittleren Bereich zwischen den beiden Trumen des Schrägförderers 6 sind federnde Taster 8 angeordnet, wobei in der Fig. 2 nur der der linken Förderkette 6a zugeordnete Taster dargestellt ist. Jeder federnde Taster 8 besteht aus einem Federstahlstab 9, der an einem bogenförmigen Flachstahlabschnitt 10 angeschraubt ist und einer an seinem freien Ende frei drehbar gelagerten Tastrolle 11. Der Abschnitt 10 ist mit einer Lasche 12 verschraubt, die an einer Hülse 13 angeschweißt ist, welche drehfest auf eine Meßwertübertragungswelle 14 aufgesetzt ist, deren Stirnenden gegenüber dem Schrägfördererkanal 1 nach außen vorstehen. An der in der Darstellung gemäß der Fig. 2 linken Seite ist auf den vorstehenden Endbereich der Meßwertübertragungswelle 14 eine Koppelstange 15 drehfest aufgesetzt, dessen anderes Ende mit dem Stellglied eines Potentiometers 16 in Verbindung steht.
Die Koppelstange 15 ist zweiteilig ausgebildet. Der an der Meßwertübertragungswelle 14 festgelegte Teil ist ein Federarm 17, an dessen der Meßwertübertragungswelle 14 abgewandten Endbereich das eine Ende einer Rückstellfeder 18 eingehängt ist. Das andere Ende der Rückstellfeder 18 ist an einem ortsfesten Widerlager 19 des Schrägfördererkanals 1 eingehängt. Der Federarm 17 ist in dem der Meßwertübertragungswelle 14 gegenüberliegenden Endbereich mit mehreren Bohrungen zum Einhängen der Rückstellfeder versehen. Dadurch kann der wirksame Hebelarm und auch die Vorspannung der Rückstellfeder 18 verändert werden. Der zweite Teil der Koppelstange 15 ist ein Schwenkhebel 20, über den das Potentiometer 16 verstellt wird. Das dem Potentiometer 16 abgewandte Ende des Schwenkhebels 20 ist in einer Bohrung einer an das Ende des Federarms 17 angesetzten Hülse geführt.
Die der jeweiligen Förderkette zugeordnete Tastrolle 11 steht in der unteren Position und der Federstahlstab 9 ist leicht gekrümmt. Gelangt nun Erntegut in der Schrägfördererkanal 1, wird je nach der Breite dieser Erntegutmatte eine oder mehrere darüberliegende Förderketten 6a, 6b oder 6c angehoben. Je nach Höhe dieser Anhäufung erfolgt eine Auslenkung und ein Anheben der Tastrolle 11 bei gleichzeitig stärkerer Krümmung des Federstahlstabes 9. In der Fig. 3 sind zur Veranschaulichung zwei weitere Anhäufungen von Erntegut unterschiedlicher Höhe angedeutet. Die Auslenkung der jeweiligen Förderkette 6a, 6b und 6c ist durch die Stellung der Förderleiste dargestellt. Die Positionen sind durch die Bezugszeichen 6h′ und 6h′′ gekennzeichnet. Diese Stellungen der Förderleiste 6h entsprechen den Positionen 11′ und 11′′ der Tastrolle 11, sowie den Krümmungen 9′ und 9′′ des Federstahlstabes 9.
Je stärker der Federstahlstab 9 gekrümmt ist, je größer ist das auf die Meßwertübertragungswelle 14 aufgebrachte Drehmoment. Die Federeigenschaften aller Federstahlstäbe 9 und deren Längen sind so aufeinander abgestimmt, daß durch Rückstellfeder 18 ein Gleichgewicht der Momente eingestellt wird. Daraus ergibt sich, daß die Meßwertübertragungswelle 14 nur dann um den maximalen Drehwinkel gemäß der Fig. 1 und 3 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird, wenn nach dem Ausführungsbeispiel alle drei Tastrollen 11 in die durch die maximale Auslenkung der Förderketten 6a, 6b und 6c sich ergebende Position 11′′ geschwenkt werden. Der Drehwinkel der Meßwertübertragungswelle 14 entspricht dann genau oder annähernd genau dem Schwenkwinkel aller Tastrollen 11. In diesem Fall würde sich die Anhäufung des Erntegutes über die ganze Breite des Schrägfördererskanals 1 erstrecken.
Wird durch eine Anhäufung von Erntegut nur eine Förderkette 6a bzw. 6b oder 6c um den maximalen Winkel ausgelenkt, wird die Meßwertübertragungswelle 14 nur um ein Drittel des maximalen Drehwinkels verdreht. Werden zwei Förderketten maximal ausgelenkt, wird der Drehwinkel zwei Drittel des maximalen Ausschlages betragen. Sind eine oder mehrere Förderketten auf einen Zwischenwert ausgelenkt, ist der Drehwinkel der Meßübertragungswelle entsprechend geringer. Für den Fall, daß mehr als drei Förderketten eingesetzt werden, muß selbstverständlich auch den anteilige Drehwinkel der Meßübertragungswelle beim Auslenken einer Förderkette entsprechend geringer sein, da er von der Anzahl der Förderketten abhängt.
Es ergibt sich, daß die Ermittlung der tatsächlichen Durchsatzmenge im Schrägförderkanal 1 wesentlich genauer ist, als bei einem Mähdrescher gemäß dem Stand der Technik.
Gemäß der Fig. 1 und 3 wird der Federarm 17 durch die Drehbewegung der Meßwerterfassungswelle 14 geschwenkt. Diese Schwenkbewegung wird ausgenutzt, um das Stellglied des Potentiometers zu verdrehen. Im Rahmen der Erfindung sind selbstverständlich andere Lösungen denkbar, um die Drehbewegung der Meßwertübertragungswelle auf ein geeignetes Auswertgerät zu übertragen.
Anstatt einer Feder 18 könnte auch auf die Meßwertübertragungswelle eine Bremse aufgesetzt werden, durch die gleiche Effekt erzeugt werden kann.
Bezugszeichenliste
1 Schrägfördererkanal
2 Mähtisch
3 Einzugsschnecke
4 Dreschtrommel
5 Dreschkorb
6 Schrägförderer
6a, 6b, 6c Förderketten
6d vordere Kettenradwelle
6e Kettenräder
6f hintere Kettenradwelle
6g Kettenräder
6h Förderleiste
7 Feder
8 federnder Taster
9 Federstahlstab
10 Flachstahlabschnitt
11 Tastrolle
12 Lasche
13 Hülse
14 Meßwertübertragungswelle
15 Koppelhebel
16 Potentiometer
17 Federarm
18 Rückstellfeder
19 ortsfestes Widerlager
20 Schwenkhebel

Claims (10)

1. Selbstfahrende landwirtschaftliche Erntemaschine von der aus über einen regelbaren Fahrantrieb die Geschwindigkeit stimmbar ist und mit einem Schrägfördererkanal, in dem ein um eine auslaufseitige ortsfest Horizontalachse schwenkbarer Schrägförderer angeordnet ist, der mehrere umlaufend antreibbare Förderketten und ein Meßglied zur Ermittlung der Durchsatzmenge des Erntegutes aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder umlaufenden antreibbaren Förderkette (6a, 6b, 6c) des Schrägförderers (6) an definierter Stelle ein federnder Taster (8) zugeordnet ist, die in ihrer Gesamtheit ein Meßglied bilden und das die federnden Taster (8) mit dem anderen Ende drehfest auf eine quer zu den Förderketten (6a, 6b, 6c) stehende Meßübertragungswelle (14) aufgesetzt sind und daß die federnden Taster (8) so ausgelegt sind, daß der Drehwinkel der Meßwertübertragungswelle (14) aus der Summe der Auslenkbewegungen der einzelnen Förderketten (6a, 6b, 6c) bestimmbar ist.
2. Selbstfahrende landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder federnde Taster (8) an seinem freien, der Förderkette (6a, 6b, 6c) zugeordneten Ende mit einer frei drehbar gelagerten Tastrolle (11) ausgerüstet ist.
3. Selbstfahrende landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Tastrolle (11) der Breite der Förderkette (6a, 6b, 6c) entsprechende Umfangsnut aufweist.
4. Selbstfahrende landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder federnde Taster (8) auf einem fest an der Meßwertübertragungswelle (14) angeordneten Haltestab derart befestigt ist, daß der Abstand des freien Endes des federnden Tasters (8) zur Meßwertübertragungswelle (14) einstellbar ist.
5. Selbstfahrende landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Bereich des Tasters (8) aus einem Federstahlstab (9) besteht und daß der Haltestab (9) ein bogenförmig gestalteter Flachstahlabschnitt (10) ist.
6. Selbstfahrende landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Meßwertübertragungswelle (14) ein Federarm (17) befestigt ist, an dem im Abstand zur Meßwertübertragungswelle zum Ausgleich der Drehmomente eine Rückstellfeder (18) eingehängt ist, die mit dem gegenüberliegenden Ende an einem ortsfesten Widerlager (19) des Schrägfördererkanals (1) eingehängt ist.
7. Selbstfahrende landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßwertübertragungswelle (14) mittels einer Koppelstange (20) mit dem Stellglied eines Potentiometers (16) verbunden ist.
8. Selbstfahrende landwirtschaftliche Erntemaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Koppelstange (20) zweiteilig ausgebildet ist, wobei das an der Meßwertübertragungswelle (14) befestigte Koppelstück der Federarm (17) ist.
9. Selbstfahrende landwirtschaftliche Erntemaschine nach einem oder mehrerer der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder federnder Taster (8) bzw. jede Tastrolle (11) dem unteren, fördernden Trum des Schrägförderers (6) zugeordnet ist, wobei der federnde Taster (8) oder die Tastrolle (11) an der dem Obertrum zugewandten Seite liegt.
10. Selbstfahrende landwirtschaftliche Erntemaschine nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Taster (8) im mittleren Bereich des unteren Trums des Schrägförderers (6) angreift.
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