DE4313330C2 - Verklammerungsorgan - Google Patents
VerklammerungsorganInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein
Verklammerungsorgan zur Herstellung einer lösbaren Verbin
dung zwischen zwei paarweise einander zugeordneten Wandelemen
ten einer Wandkonstruktion, welche Wandelemente eine je
weils an der dem anderen Wandelement zugewandten Seite verlau
fende zur Sichtfläche hin offene Montagenut etwa
rechteckigen Querschnitts aufweisen, die an den beiden Seiten
durch in einer zum Nutengrund rechtwinkeligen Ebene liegende
Längsseitenwände begrenzt ist, von denen die eine eben ist,
während die andere, sich näher zum anderen Wandelement befin
dende Längsseitenwand auf halber Höhe einen z. B. prismati
schen Hinterschnitt aufweist und hierbei zwei aneinander
stoßende, in Längsrichtung verlaufende Wandpartien be
sitzt, wobei die zu verbindenden Wandelemente eines je
den Paares mit Abschlußflächen an den zu verbindenden
Seiten stumpf aneinandergestoßen sind und die jeweiligen Monta
genuten in Abstand von der zugehörigen Abschlußfläche
unter Freilassung einer Randleiste verlaufen.
Ein derartiges Verklammerungsorgan ist aus der
DE 27 38 554 A1 bekannt.
Demgegenüber liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zugrunde, ein widerstandsfähiges Verklammerungsorgan
zu schaffen, mit dessen Hilfe eine einfach herzustellende sta
bile und zuverlässig haltende Wandkonstruktion hergestellt
werden kann,bei der die Montage und der Abbau leicht sein
soll, der Aufbau der Anordnung einfach und kostengünstig ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß die Verklammerungsorgane ein
ebenes Tragstück (31) besitzen, von dem jeweils mindestens ein
Paar von einander und einer Seite der Klammer zugeordneten,
nach unten gerichteten Trägern von Verriegelungselementen
ausgehen, von denen jeweils mindestens einer zur Lagerung
von zwischen einer wirksamen und einer unwirksamen Stellung hin
und her verstellbaren Verriegelungselementen dient, wobei
die Breite des Tragstücks und der Abstand zwischen den
beiden zueinander parallelen nach unten abgebogenen Trägern von
Verriegelungselementen größer als die Breite der
aneinanderstoßenden Randleisten zweier zu verbindender Wandele
mente ist.
Die erfindungsgemäße Anordnung ist denkbar einfach im Aufbau,
leicht zu montieren, und die miteinander verbundenen Elemente
können leicht voneinander gelöst werden. Bei alledem ergibt
sich ein absolut zuverlässiger Halt für die verbundenen
Elemente, sie können sich nicht gegeneinander verschieben
und sitzen absolut fest. Ein weiterer Vorteil ist auch
noch, daß sich bei Verwendung dieser beschriebenen Anordnung
eine stabile und zuverlässig haltende Wandkonstruktion
ergibt, darüber hinaus ist die Erfindung äußerst vielseitig
verwendbar, sie kann z. B. zum Herstellen von sogenannten
Trennwänden, zum Herstellen von Kabinenwänden, von Nah
zellen, Spundwänden, von Maschinenverkleidungen , Fassaden
verkleidungen, Schalwänden, wie sie z. B. bei Betonmischern
benutzt werden, eingesetzt werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes
der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Wandkonstruktion mit Federklammer gemäß
der Erfindung in perspektivischer Teildarstellung,
Fig. 2 das Verklammerungsorgan der Anordnung nach Fig.
1 in perspektivischer Darstellung,
Fig. 3 das Aufsetzen eines Wandelements gemäß der Er
findung auf einer schon in einem anderen Wand
element sitzenden Federklammer,
Fig. 4 das Aufsetzen der Federklammer gemäß der Erfindung
an Wandelementen,
Fig. 5 eine abgewandelte Ausführungsform eines Verklamme
rungsorgans gemäß der Erfindung in perspektivischer
Darstellung,
Fig. 6 eine mit dem Verklammerungsorgan gemäß Fig. 5
hergestellte Wandkonstruktion, ebenfalls in per
spektivischer Darstellung,
Fig. 7a das Verriegelungselement der Riegelklammer gemaß
Fig. 5,
Fig. 7b eine Sicherungsfeder des Verriegelungselementes
gemäß Fig. 7a, jeweils in perspektivischer Dar
stellung,
Fig. 8 eine abgewandelte Ausführungsform einer Riegel
klammer,
Fig. 9a-Fig. 9d das Verriegelungselement gemäß Fig. 5-7 in
verschiedenen Ansichten bzw. Darstellungen,
Fig. 10a ein Abdeckprofil für eine Wandkonstruktion gemäß der
Erfindung in Seitenansicht,
Fig. 10b ein Eckelement in Draufsicht,
Fig. 11 die Verbindung zwischen einem Wand- und einem Dachele
ment in schematischer Seitenansicht,
Fig. 12 die Verbindung zwischen einem Wand- und einem Bodenele
ment, wiederum in schematischer Ansicht,
Fig. 13 ein Eckelement für eine Wandkonstruktion gemäß der Er
findung in einer Seitenansicht,
Fig. 14 verschiedene abgewandelten Versionen von Wandelementen
gemäß der Erfindung,
Fig. 15a-Fig. 15c eine weitere abgewandelte Ausführungsform des Gegen
standes der Erfindung in Teildarstellung von der Seite
bzw. von oben her gesehen,
Fig. 16a und Fig. 16b eine Einzelheit der Anordnung nach Fig. 17 in Drauf
sicht bzw. in Seitenansicht,
Fig. 17 eine weitere Variante des Gegenstandes der Erfindung
wiederum in perspektivischer Darstellung, und
Fig. 18a-Fig. 18e eine Schemazeichnung, aus der sich ergibt, wie die er
findungsgemäße Anordnung auf zweckmäßige, einfache
Weise montiert werden kann.
Wie Fig. 1 zeigt, besteht eine Ausführungsform der erfindungsge
mäßen Wandkonstruktion aus mehreren - hier zwei - paarweise ein
ander zugeordneten Wandelementen 1, 2, die mittels an ihnen ein
greifenden Verklammerungsorganen 3 lösbar miteinander verbunden
werden können, denen Montagenuten 4 und 5 an den beiden Wandele
menten 1, 2 zugeordnet sind, die, wie Fig. 1 zeigt, jeweils an
der dem anderen Wandelement zugewandten Seite verlaufen (die
Montagenut 4 des Wandelementes 1 an der dem Wandelement 2 zuge
wandten Seite, die Montagenut 5 des Wandelementes 2 an der dem
Wandelement 1 zugewandten Seite). Diese Montagenuten sind zur
Sicht
fläche hin offen, wie bei 6 gezeigt ist, und besitzen einen
etwa rechteckigen Querschnitt, der an den beiden Seiten
durch Längsseitenwände begrenzt ist, von denen die Längs
seitenwand 7 eben ist, während die Längsseitenwand 8, die
sich näher zum anderen Wandelement befindet, etwa auf halber
Höhe einen z. B. prismatischen Hinterschnitt 10 aufweist,
so daß sich zwei aneinanderstoßende, in Längsrichtung ver
laufende Wandpartien 8a und 8b ergeben. Der Nutengrund
ist bei 9 dargestellt. Hierbei bilden die in Nut-Längsrich
tung verlaufenden Wandpartien 8a, 8b des Hinterschnittes
10 einen Winkel α von mindestens 90° miteinander. Hierbei
ist zu erkennen, daß die zu verbindenden Wandelemente 1,2
eines jeden Paares mit Abschlußflächen 12, 13 an den zu
verbindenden Seiten stumpf aneinanderstoßen, wobei die
jeweiligen Montagenuten 4, 5 parallel zu der und in Abstand
von der zugehörigen Abschlußfläche 12, 13 unter Freilassung
bzw. Freistellung einer Randleiste 14, 15 verlaufen. Bei
der Anordnung nach Fig. 4 gehen die beiden aneinanderstoßen
den Wandpartien 8a, 8b des Hinterschnittes 10 von der ent
sprechenden Kante 11 der Randleiste 15 bzw. vom Nutengrund
9 aus, wobei sie aufeinander zu laufen, um bei 10 zusammen
zutreffen. Zwischen der Randleiste 14 bzw. 15 und der Fläche
8a ist eine Fase 16 angeordnet, um damit das Eindrücken
der Verklammerungsorgane zu erleichtern.
Wie aus Fig. 1 und 2 zu entnehmen ist, besitzen die Ver
klammerungsorgane 3 ein Tragstück 21 und von diesem aus
gehend zwei gleichgerichtete, in Abstand zueinander liegende
Klemmarme 22, 23, die in die Montagenuten 4, 5 von zwei mitein
ander zu verbindenden Wandelementen 1, 2 eingreifen. Bei
diesem Ausführungsbeispiel sind die Verklammerungsorgane
3 als Federklammern ausgebildet, indem sie aus federndem
Metallblech hergestellt sind. Hierbei hat die Federklammer
3 die Gestalt eines mit der Öffnung zum Nutgrund 9 gekehrten
U, wobei der Steg des U das Tragstück 21 der Federklammer
und die Schenkel des U die Klemmarme 22, 23 der Federklammer
bilden, die nach unten, in Richtung auf den Nutgrund, ge
richtet sind und in die Montagenuten 4, 5 der zu verbindenden
Wandelemente 1, 2 eingreifen. So ergibt sich dann, daß bei
in der Betriebsstellung befindlicher Federklammer ihr Trag
stück 21 die flach aneinanderstoßenden Randleisten 14, 15
der beiden miteinander zu verbindenden Wandelemente über
deckt und satt auf diesen aufliegt und mit den Klemmarmen
22, 23 Übergreift. Auf diese Weise wird eine sichere Fixie
rung der beiden miteinander zu verbindenden Wandelemente
erzielt, weil das Tragstück 21 verhindert, daß die beiden
Randleisten 14, 15 der Wandelemente 1, 2 sich in Richtung
der Höhe gegeneinander verschieben. Dieser Effekt wird
bei breiteren Wandelementen noch dadurch erhöht, daß die
Länge L des Tragstücks 21 etwa der Länge der zugehörigen
Montagenuten 4, 5 entspricht. Die Breite b der Randleisten
14, 15 ist hierbei größer als die Hälfte des Abstandes D
zwischen den beiden Klemmarmen 22, 23 des zugehörigen Ver
klammerungsorgans. Das Tragstück kann durch ein zusätzliches,
darauf befestigtes Blechteil 24 gleicher Größe gegen Biegung
versteift werden. Eine Bohrung 25 im Tragstück erlaubt
die Befestigung der Federklammer 3 an einem Träger od. dgl.
Weiterhin kann man zweckmäßigerweise auch, um die Stoß
stellen zwischen zwei miteinander verbundenen Wandelementen
abzudichten, die Seitenflächen, an denen die zu verbindenden
Wandelemente 1, 2 gestoßen sind, mit einem Streifen 26 aus
Dichtungsmaterial bedecken.
Aus Fig. 1 und 2 ist zu erkennen, daß die abgewickelte
Länge der Schenkel 22, 23 des U größer und hierbei vorzugs
weise erheblich größer ist als die Tiefe einer Montagenut.
Wiederum aus Fig. 1 und 2 ist zu erkennen, daß die Schenkel
22, 23 des U jeweils aus mehreren Wandpartien 22a-22d
bestehen: direkt am Tragstück 21 anschließend ein leicht
nach außen stehender Teil 22a, daran anschließend ein leicht
nach innen stehender Teil 22b bis zum Knick 22c, daran
anschließend der V-förmige Teil 22d. Um die durch das U
gebildete Feder weicher zu machen - was für das Eindrücken
und Herausnehmen des U bzw. der Feder wichtig ist -, kann
man im Teil 22d eine Ausnehmung 22e vorsehen. Die Knickstelle
22c in den Schenkeln 22, 23 des U befindet sich hierbei
vom Tragstück 21 bzw. Steg des U entfernt, damit sie bei
in der Betriebsstellung befindlicher Federklammer im Hinter
schnitt 10, nämlich im Grund des Hinterschnittes an der
Längsseitenwand einliegt. Das freie Ende des V ist nach
außen abgebogen, wie bei 27 gezeigt ist, so daß es sich
an der ebenen Längsseitenwand 7 anlegt und sich an dieser
festkrallt, wie z. B. aus Fig. 1 hervorgeht. Dadurch wird
eine zusätzliche Sicherung dafür geschaffen, daß die Feder
klammer in der ihr zugehörigen Montagenut festsitzt. Außerdem
ist es möglich, daß Federklammern 3 in der Montagenut 4
eines Wandelementes 1 einseitig vormontiert werden, um
ein zweites Wandelement 2 nachträglich auf den noch freien
Schenkel 23 der Federn zu setzen (Fig. 3). Als Widerlager
29 dient eine Wand, Stütze, Leiste od. dgl. Insgesamt ergibt
sich also hier ein Bild, daß das Tragstück 21 auf den Ober
seiten der einander zugewandten Randleisten 14, 15 der zu
verbindenen Wandelemente 1, 2 flach und satt aufliegt, um,
wie bereits oben gesagt, eine Verschiebung der Randleisten
zueinander in senkrechter Richtung zu verhindern, während
die Schenkel 22, 23 des U die Randleisten 14, 15 der beiden
zu verbindenden Wandelemente 1, 2 fest zusammenklemmen.
Insgesamt ergibt sich dadurch eine sichere, zuverlässige
Verbindung. Diese Verbindung kann mit Hilfe einer Vorrichtung
leicht gelöst werden, wenn von dem nach außen abgebogenen
Ende 27 des V jedes Schenkels ein Lappen 28 nach oben abge
bogen ist, der zusammen mit dem Lappen 28 am anderen zuge
hörigen Schenkel zum Entfernen der Federklammer aus ihrer
Klemmstellung an den beiden Wandelementen z. B. mittels
eines zangenähnlichen Gerätes dient.
Darüber hinaus ist das Lösen der Verklammerung zwischen
den beiden Wandelementen ebenso einfach wie die Herstellung
der Verbindung zwischen den Wandelementen. Beim Herstellen
der Verbindung geht man etwa so vor, wie dies in Fig. 4
gezeigt ist. Zunächst wird die Federklammer 3 so angesetzt,
wie dies in der Stellung I gezeigt ist, sodann wird sie
nach innen gedrückt, bis sie die Stellung II einnimmt,
um erst dann, am Ende, die Stellung III einzunehmen, in
der sie im Grund des Hinterschnittes 10 sitzt und das Ende
des Schenkels 27 sich an der ebenen Längsseitenwand 7 der
Montagenut 4 bzw. 5 festkrallt. Dadurch, daß die Federklammer
elastisch ist und federnd nachgibt, kann sie leicht einge
führt werden, sitzt dann aber fest und zuverlässig, so
daß die hergestellte Verbindung hält. Dies gilt analog
für Eck-, Boden- und Deckenelemente, wie sich aus Fig.
11-13 ergibt. Die Elemente besitzen eine stirnseitige
Montagenut 71, so daß zwecks Verbindung mit einem Wandelement
72 die gleichen Verklammerungsorgane verwendet werden können
wie bei der Verbindung zwischen Wandelementen untereinander
(Fig. 11-13).
Die Wandelemente können in verschiedenen Ausführungsformen
und Materialien gefertigt sein. Z.B. können Hohlkammerprofil
platten aus Kunststoff mit angeformter Montagenut (Fig.
14c) oder Stahlblechkassetten mit prismatischem Randprofil
aus verschiedenen Materialien (Fig. 14a, b) verwendet werden.
In Fig. 5 ist eine abgewandelte Ausführungsform der Wand
konstruktion gemäß der Erfindung gezeigt, die sich in erster
Linie durch eine andere Gestaltung des Verklammerungsorgans
von den vorhergehend beschriebenen Ausführungsformen unter
scheidet. In diesem Falle sind die Verklammerungsorgane
30 als sogenannte Verriegelungsklammern ausgebildet, die
aus starrem Material, z. B. aus Stahlblech, hergestellt
sind. Wie z. B. aus Fig. 5 hervorgeht, besitzen diese Ver
riegelungsklammern 30 ein ebenes Tragstück 31, von dem
jeweils mindestens ein Paar von einander und einer Seite
der Klammer 30 zugeordneten, nach unten gerichten Trägern
von Verriegelungselementen 32, 33 ausgehen, die jeweils zur
Lagerung von zwischen einer wirksamen und einer unwirksamen
Stellung hin und her verstellbaren Verriegelungselementen
34 dienen. Diese Verriegelungselemente können in der Art
von Exzentern ausgebildet sein und auch so wirken, sie
können jedoch auch in der Art von Nutensteinen ausgebildet
sein und wirken, schließlich können sie auch in der Art
von Kniehebeln ausgebildet sein und natürlich auch so wirken.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel
sind diese Verriegelungselemente in der Art von Riegeln
ausgebildet, wie weiter unten noch näher erläutert werden
wird.
Die Träger 32, 33 der Verriegelungselemente bestehen jeweils
aus einem vom Haltestück 31 nach unten abgebogenen Lappen
35, dessen unteres Ende etwa rechtwinklig nach innen abge
bogen ist, wie bei 36 gezeigt ist. Wenn nur einer der nach
unten abgebogenen Lappen, also z. B. der Lappen 33, Träger
von Verriegelungselementen ist, kann der gegenüberliegende
Lappen 32 mit einem unteren Ende als Gegenhaltestück fun
gieren. Es dürfte aber zweckmäßig sein, wenn beide Träger
Verriegelungselemente tragen. Die Breite M des Tragstücks
31 und der Abstand zwischen den beiden zueinander parallelen,
nach unten abgebogenen Lappen 32, 33 ist größer als die
Breite m der aneinanderstoßenden Randleisten 14, 15 (Fig.
6) der beiden zu verbindenden Wandelemente, die Länge des
Tragstücks kann variieren in Abhängigkeit von den jeweiligen
Gegebenheiten. Eventuell kann man zur Sicherheit diese
Länge etwa der Länge der Montagenut 4 anpassen.
Die eigentlichen Verriegelungselemente - ein Ausführungs
beispiel ist in Fig. 7 gezeigt - bestehen aus einem zylindri
schen Lagerzapfen 45, der in zwei zueinander gleichachsigen
Bohrungen 46 am Tragstück 3 und dem nach innen abgebogenen
unteren Ende 36 des Lappens drehbar gelagert ist, sowie
aus einem am unteren Ende des Lagerzapfens angebrachten
Verriegelungsstück 47. An seinem oberen, gegenüber dem
Tragstück 31 freiliegenden Ende weist der Lagerzapfen
45 eine Einrichtung 48 auf, die zum Ansetzen eines zum
Verdrehen des Lagerzapfens um eine senkrechte Achse drehenden
Werkzeugs dient. Diese Einrichtung kann z. B. aus einer
Ausnehmung wie bei Inbusschrauben ausgebildet sein, wie
sie in Fig. 7 und Fig. 5 angedeutet ist, sie kann aber
auch aus einem vorstehenden kleinen Sechskantkopf oder
ähnlich wie bei einer sogenannten Schlitzschraube ausgebildet
sein. Aus den Fig. 5 und 7 ist weiterhin zu erkennen, daß
vom Lagerzapfen 45, zwischen dessen beiden Lagerstellen
zwei um 180° gegeneinander versetzte Anschlagvorsprünge
50a, 50b radial abstehen, die im Zusammenwirken mit der
Innenseite des nach unten abgebogenen Lappens 32 bzw. 33
die Drehbewegung des Verriegelungsstückes 47 auf mindestens
90° zwischen einer wirksamen Stellung, etwa rechtwinklig
zum Lappen, und einer unwirksamen Stellung, etwa parallel
zum Lappen, begrenzen, wie in Fig. 9c und 9d gezeigt ist.
Um das Einführen des Lagerzapfens in seine Lagerstellen
zu ermöglichen, ist vorgesehen, wie in Fig. 9 dargestellt
ist, daß die eine der Bohrungen, die zur Lagerung des Lappens
dienen, z. B. die Bohrung 49, die dem unteren Ende des Lager
zapfens zugeordnet ist, jeweils an einander gegenüberliegen
den Stelle 49a und 49b (Fig. 9d) um einen solchen Betrag
erweitert ist, daß der Lagerzapfen mit seinen Anschlagvor
sprüngen 50a, 50b durchgesteckt werden kann, wobei noch
der Lagerung des Lagerzapfens eine Sicherungsfeder 52 (Fig.
7b) zugeordnet ist, die den Lagerzapfen hindert, nach unten
herauszufallen. Diese Anordnung dient, wie bereits ausge
führt, bei der Montage zum Einführen des Lagerzapfens in
seine Lagerungsstelle am Tragstück auf einfachste Weise.
Mit der wichtigste Teil des Verriegelungselementes ist
das Verriegelungsstück 47, das aus einem etwa länglich-prisma
tischen, im Bereich seines einen Endes am unteren Ende
des Lagerzapfens 45 angebrachten und sich etwa rechtwinklig
zu diesem erstreckenden Klotz 55 besteht, der an seinem
dem Lagerzapfen 45 entgegengesetzten Ende prismatisch,
z. B. dachförmig, zugespitzt ist, wie bei 56 gezeigt ist,
um mit diesem Ende im Zusammenwirken mit dem gegenüber
liegenden Ende die zu verbindenden Wandelemente festzu
klemmen, wie in Fig. 6 angedeutet ist. Darüber hinaus be
sitzt der Klotz 55 des Verriegelungsstücks im Bereich seines
prismatisch-dachförmig zugespitzten Endes 56 eine zuge
spitzte und gegenüber diesem Ende etwas vorstehende Kante
58, die dazu dient, beim Einbau der Verriegelungsklammer
an der Innenwandung der zugehörigen Randleiste anzuliegen
und sich in dieser gewissermaßen festzubeißen.
Um zu verhindern, daß das Verklammerungsorgan beim Fest
ziehen der Verriegelungselemente verschoben wird, sind
die beiden Verriegelungselemente eines jeden Paares gegen
sinnig drehbar.
Bei einer in der Zeichnung (Fig. 8) schematisch dargestellten
Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes besitzt das
Tragstück einer Verriegelungsklammer, ähnlich wie sie in
Fig. 5 und 6 dargestellt ist, an einer seiner Längsseiten
zwischen den beiden abgebogenen Lappen an dieser Längsseite
eine zu den Lappen parallele Anlageplatte 31a, die in der
Betriebsstellung der Verriegelungsklammer an der mit der
Ausknickung versehenen Längsseitenwand der Montagenut an
liegt. Die abgebogenen Lappen stehen hierbei mit einer
Brückenpartie gegenüber der Anlageplatte um einen Betrag
vor, der etwa dem Betrag entspricht, um den die unteren
Enden der Lappen nach innen abgebogen sind, so daß in Seiten
ansicht die Verriegelungsklammer die Gestalt eines C hat,
während sie in Draufsicht wie ein H aussieht.
Wenn zwei plattenförmige Wandelemente miteinander zu ver
binden sind, dann müssen die einander zugeordneten Montage
nuten der beiden Wandelemente jeweils in derselben Ebene
enthalten sein, unabhängig davon, ob die beiden Wandelemente
zur Bildung einer Wand verwendet werden, also in einer
Ebene liegen, oder aber rechtwinklig zueinander angeordnet
werden, z. B. wenn man an einer Wand eine Decke ansetzen
oder die Wand an einem Boden anbringen muß, immer müssen
die Montagenuten in derselben Ebene enthalten sein.
Die zu verbindenden plattenförmigen Wandelemente bestehen
jeweils aus einer Füllung in Plattenform aus vorzugsweise
geschäumtem Kunststoffmaterial, z. B. aus dem unter dem
Warenzeichen "Styropor" bekannten Kunststoffmaterial
und aus einer die Füllung z. B. unter Vermittlung einer
Zwischenschicht aus Kunststoff, an allen Seiten vorzugs
weise unter dichter Anlage umhüllenden, Ab
deckung aus Metall, z. B. Stahlblech. Die Metallabdeckung
besteht hierbei zweckmäßigerweise aus einem oberen Profil
teilstück, das die obere Abdeckpartie der Platte bildet
und in dem die Montagenut eingeformt ist, und aus einem
die untere Abdeckpartie bildenden unteren Teilstück, dessen
nutseitiger Endabschnitt etwa rechtwinklig zum oberen Profil
teilstück hin abgewinkelt ist und dessen Endstück stützt.
Die Nuten können mit Abdeckprofilen 60 geschlossen werden
(Fig. 10a), die sich federnd zwischen Wand 7 und 8 der Nut
halten. Die Federklammer 3 wird hierbei überdeckt.
Die Ecken werden mit separaten Eckelementen 75 abgedeckt
wie dies in Fig. 10b gezeigt ist.
Eine weitere abgewandelte Ausführungsform der erfindungs
gemäßen Verriegelungsklammer und ihrer Funktion ist in
den Fig. 15a-15c gezeigt. Die dort dargestellte Verriegelungs
klemme 80 besteht aus einem Tragstück 81 mit Bohrungen
82 sowie aus senkrechten Halteteilen 83 und waagrechten
Teilen 84 mit Bohrungen 85. In den Bohrungen 82, 85 ist
der Riegel 86 gelagert, der aus einer Schraube 87 mit
dem Inbuskopf 88, der Klemm-Mutter 89 mit ihrer Klemmfläche
90 und der Niederhaltefeder 91 besteht (Fig. 15a).
In der Stellung "offen" oder auf (Fig. 15c) liegt die
Klemm-Mutter 89 an dem senkrechten Halteteil 83 an, so
daß die Riegelklammer in die Nuten 4, 5 der Wandelemente
eingeführt werden kann. Bei einer Rechtsdrehung der Schraube
87 um 90° in die Stellung "zu" oder "geschlossen" liegen
die Klemmflächen 90 der Klemm-Mutter 89 parallel zu den
Hinterschnittwänden 8a der Nuten (Fig. 15a und 15c).
Bei weiteren Rechtsdrehungen von 87 wandern die Klemm-Muttern
89 an der Schraube 82 hoch, wobei die Klemmflächen 90 gegen
die Hinterschnittwände gedrückt werden. Dabei entsteht
eine Kraftkomponente, welche die Wandelemente 1, 2 zusammen
drückt (Fig. 15b).
Bei der in Fig. 16 bis 18 dargestellten Variante einer weiteren
abgewandelten Ausführungsform besitzen die Verklammerungsorgane
100, die als sogenannte "Drehkeilklammern" ausgebildet sind und
aus starrem Material bestehen, jeweils ein ebenes Tragstück 101
und außerdem von dessen beiden Längsseiten ausgehende zwei
Klemmarme 102, 103, die einander gegenüberliegen und mit dem
Tragstück ein U mit zwei den Montagenuten 105, 106 zugekehrten
Schenkeln bilden. Von diesen Schenkeln ist der eine - 102 - als
Träger eines zwischen einer unwirksamen und einer wirksamen
Stellung hin und her verstellbaren Drehkeiles 104 vorgesehen,
während der andere Schenkel - 103 - in die zugeordnete Montage
nut eingreift und hierbei an der dem anderen Wandelement zuge
kehrten Längsseitenwand 107 der Montagenut formschlüssig anliegt
und mit seiner Kante 109 in den Hinterschnitt 108 einliegt und
diesen Hinterschnitt umgreift. Es hat sich gezeigt, daß durch
Zusammenwirken dieser beiden Klemmarme mit dem Drehkeil eine
einwandfreie Sicherung der beiden miteinander zu verbindenden
Wandelemente erreicht werden kann. Bei der Ausführungsform nach
Fig. 17 trägt der Schenkel 102 ein einziges als Drehkeil ausge
bildetes Verspannungselement, bei der Ausführungsform nach Fig.
5, 6 können mehrere solcher Verspannungselemente an den Schen
keln vorgesehen sein, wenn die Situation eine besonders starke,
starre und zuverlässige Verbindung es verlangt. Die Verspan
nungselemente sind in diesem Fall nebeneinander und zueinander
parallel angeordnet.
Aus Fig. 16a, 16b und 17 ist zu erkennen, daß der Drehkeil bzw.
das Verspannungselement 104 drehbar (bei dem in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiel um eine senkrechte Achse dreh
bar) an seinem Schenkel 102 gelagert ist, indem er an einem Bol
zen 110 mit z. B. gerändelter Umfläche (vgl. Fig. 16a) sitzt,
der zum Tragstück 101 rechtwinklig verläuft und der in großen
Bohrungen am Träger 102 oben und unten verdrehbar locker gela
gert ist und an seinem oben vorstehenden Ende 111 eine Einrich
tung besitzt, an der ein zur Betätigung verwendbares Werkzeug
angesetzt werden kann. Über solche Einrichtungen ist bereits bei
der Diskussion der vorher gezeigten Ausführungsbeispiele des Ge
genstandes der Erfindung gesprochen worden. Man kann auf diese
Weise, indem man mit dem Werkzeug in die Einrichtung 111 ein
greift, den Bolzen 110 verdrehen, wie weiter unten noch gezeigt
werden wird.
Es ist noch darauf hinzuweisen, daß wie insbesondere aus Fig.
16a hervorgeht, der den Drehkeil 104 tragende Klemmarm 102 aus
einem mit dem Tragstück 101 in einer Ebene liegenden Teilstück
102a, einem von diesem etwa rechtwinklig nach unten abgebogenen
Teilstück 102b und einem von diesem wiederum etwa rechtwinklig
aber nach innen abgebogenen Teilstück 102c besteht, das zum er
sten Teilstück 102a parallel ist. Der das Formstück des Drehkei
les tragende Bolzen 110, der sich in Richtung der Tiefe der Mon
tagenut erstreckt, ist an den beiden zueinander parallelen Teil
stücken 102a und 102c gelagert, wie sich wiederum aus Fig. 16a
ergibt.
Beim Zusammenbau der Drehkeilklammer 100 wird der Bolzen mit
z. B. gerändelter Umfläche einfach in das Formstück 112 gepreßt.
Damit ist der Drehkeil 104 unverlierbar, aber beweglich mit dem
Tragstück 101 verbunden.
In Fig. 16a, 16b und 17 ist eine komplette Drehkeilklammer 100
in wirksamer Stellung, d. h. geschlossenem oder gespanntem Zu
stand gezeigt. Das eigentliche Verspannungselement 104, der
Drehkeil, ist als längliches Doppelkeil-Formstück 112 ausgebil
det. Die eine, nach der Innenseite der Klammer gerichtete Spann
seite 114 in der gezeigten wirksamen Stellung stimmt überein mit
der entsprechenden Kontur des Hinterschnittes 108 der Längssei
tenwand in der Montagenut 105, d. h. die konvexe Kante 113 des
Drehkeiles 112 zentriert sich automatisch und exakt in die kon
kave Kante des prismatischen Hinterschnittes 108, während
gleichzeitig die gegenüberliegende Spannseite 116 des Verspan
nungselementes 104 an den Schenkel 102b des Klemmarmes 102 ange
preßt wird. Somit wird eine Verbindung auf Druck geschaffen,
zwischen der Drehkeilklammer einerseits und dem prismatischen
Hinterschnitt 108 der Wand andererseits (siehe Fig. 16a, 16b
und 18e). Dadurch ist das Formstück 112 außer Druck keinen Werk
stoffbelastungen ausgesetzt und kann deshalb auch aus vergütetem
Kunststoff bestehen. Auch erleiden die Lagerzapfen des Bolzens
110 und die Bohrungen in den Teilen 102a und 102c der Klammer
100 keine nennenswerten Belastungen; insbesondere wird der Bol
zen 110 nicht etwa auf Biegung beansprucht und kann deshalb von
minimalem Querschnitt sein.
Ein selbsttätiges Öffnen oder Aufschnappen des Drehkeiles 104
wird dadurch verhindert, daß die Drehung des Formstückes vom un
wirksamen in den wirksamen Zustand um mehr als 90° Drehwinkel
erfolgt, günstigerweise um etwa 100° bis 110°. Dadurch schnappt
die vom Drehmittelpunkt höchste Kante 115c des Drehkeiles über
einen labilen Totpunkt hinweg in ihre endgültige wirksame
Schließstellung und verklemmt sich dadurch um so mehr, je höher
ein Druck auf die Wand von außen erfolgt.
Die Fig. 18a bis 18e zeigen nochmals in fortschreitender Stu
fenfolge die Schnellmontage zweier Wand- oder Trägerelemente
mittels einer Drehriegelklammer.
Aus Fig. 18a ist zu erkennen, daß zunächst das Verspannungsor
gan schräg aufgesetzt (Vorgang 1) und dann in die beiden Monta
genuten (um Punkt 2) eingekippt wird (Fig. 18b Vorgang 3) und
schließlich so festgelegt wird, daß das Tragstück auf den beiden
Randleisten der aneinanderliegenden Wandelemente festliegt, mit
dem einen Schenkel - dem linken in der Zeichnung - um die be
treffende Wandleiste formschlüssig herumgreift, bis die Kante in
den Hinterschnitt einliegt und eingreift und mit dem anderen
Schenkel in der anderen Montagenut das Drehkeilelement zur Ver
spannung bereithält. Sodann wird das zur Betätigung des Riegels
dienende Werkzeug - ein Schlüssel, der in eine inbusartige Öff
nung am Kopf des Bolzens eingeführt wird (Vorgang 4) - einsatz
bereit gemacht (Fig. 18c), woraufhin man beginnt, den Riegel
mit Hilfe des Schlüssels (Fig. 18d) zu verdrehen, bis nach ei
nem gewissen Umdrehungswinkel im Uhrzeigersinn (Vorgang 5) das
vordere Ende im Bereich der Schnittstelle 115c (Fig. 16b) an
die prismatische Längsseitenwand 107 anliegt (Fig. 18d) und an
schließend nach einer weiteren kräftigen Drehung - die gesamte
Umdrehung erfolgt über einen Winkel von 100°-110° - die Kante
113 sich in den prismatischen Hinterschnitt mit Kante 108 zen
triert, an die eben genannte Längsseitenwand mit Kraft angepreßt
wird (Fig. 18e). Der Übergang von dem Zustand gemäß Fig. 18d
zum Zustand gemäß Fig. 18e erfordert einen gewissen Kraftauf
wand über Totpunkt, etwa so wie beim Verrasten; das Ergebnis ist
jedoch, daß beide Wandelemente fest miteinander verbunden sind.
Wichtig ist, daß der Drehkeil beim Schließvorgang um mehr als
90° verdreht wird, z. B. 100°-110°. Dadurch schnappt die
höchste Kante 115c des Drehkeiles über den Totpunkt in die Mon
tagenut, wodurch die Elastizität des Klemmarmes ausreicht, den
Drehkeil am selbsttätigen Öffnen zu hindern. Ein Weiterdrehen
wird durch den Anschlag 116, der gegen den Schenkel 102b
schlägt, verhindert. Damit steht der Drehkeil unter einer stän
digen Zuhaltespannung. Das Lösen erfolgt im umgekehrten Sinne
durch die selben Bewegungen, auch hier muß zunächst Kraft aufge
wendet werden, um den Totpunkt zu überwinden.
Claims (28)
1. Verklammerungsorgan zur Herstellung einer lösbaren Verbin
dung zwischen zwei paarweise einander zugeordneten Wandelemen
ten einer Wandkonstruktion, welche Wandelemente (1, 2) eine je
weils an der dem anderen Wandelement zugewandten Seite verlau
fende zur Sichtfläche hin offene Montagenut (4, 5) etwa
rechteckigen Querschnitts aufweisen, die an den beiden Seiten
durch in einer zum Nutengrund rechtwinkeligen Ebene liegende
Längsseitenwände begrenzt ist, von denen die eine (7) eben ist,
während die andere, sich näher zum anderen Wandelement befin
dende Längsseitenwand (8) auf halber Höhe einen z. B. prismati
schen Hinterschnitt (10) aufweist und hierbei zwei aneinander
stoßende, in Längsrichtung verlaufende Wandpartien (8a, 8b) be
sitzt, wobei die zu verbindenden Wandelemente (1, 2) eines je
den Paares mit Abschlußflächen (12, 13) an den zu verbindenden
Seiten stumpf aneinandergestoßen sind und die jeweiligen Monta
genuten (4, 5) in Abstand von der zugehörigen Abschlußfläche
(12, 13) unter Freilassung einer Randleiste (14, 15) verlaufen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verklammerungsorgane (30) ein
ebenes Tragstück (31) besitzen, von dem jeweils mindestens ein
Paar von einander und einer Seite der Klammer zugeordneten,
nach unten gerichteten Trägern von Verriegelungselementen (32,
33) ausgehen, von denen jeweils mindestens einer zur Lagerung
von zwischen einer wirksamen und einer unwirksamen Stellung hin
und her verstellbaren Verriegelungselementen (34) dient, wobei
die Breite (M) des Tragstücks (31) und der Abstand zwischen den
beiden zueinander parallelen nach unten abgebogenen Trägern von
Verriegelungselementen (32, 33) größer als die Breite (M) der
aneinanderstoßenden Randleisten zweier zu verbindender Wandele
mente ist.
2. Verklammerungsorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelungselemente (34) in der Art von Exzentern, Nuten
steinen oder Kniehebeln ausgebildet sind.
3. Verklammerungsorgan nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Träger von Verriegelungselementen (32,
33) jeweils aus einem vom Tragstück nach unten abgebogenen Lap
pen (35) bestehen, dessen unteres Ende (36) etwa rechtwinkelig
nach innen abgebogen ist.
4. Verklammerungsorgan nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der eine der abgebogenen Lappen (33) Träger von Verriege
lungselementen ist, während der gegenüberliegende Lappen mit
seinem unteren Ende als Gegenhaltestück wirkt.
5. Verklammerungsorgan nach einem der Ansprüche 3 oder 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Verriegelungselemente (Fig. 7a)
jeweils aus einem zylindrischen Lagerzapfen (45), der in zwei
zueinander gleichachsigen Bohrungen (46) am Tragstück (32, 35)
und dem nach innen abgebogenen unteren Ende (36) des
Lappens drehbar gelagert ist, und aus einem am unteren Ende
des Lagerzapfens angebrachten Verriegelungsstück (47) besteht.
6. Verklammerungsorgan nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Lagerzapfen an seinem oberen, gegenüber dem Trag
stück freiliegenden Ende eine Einrichtung (48) zum
Ansetzen eines zum Verdrehen des Lagerzapfens um eine senk
rechte Achse dienenden Werkzeugs besitzt, z. B. einen vor
stehenden kleinen Sechskantkopf, eine Ausnehmung wie bei
Inbusschrauben.
7. Verklammerungsorgan nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß vom Lagerzapfen (45), zwischen dessen beiden
Lagerstellen, zwei um etwas 180° gegeneinander versetzte
Anschlagvorsprünge (50a, 50b) radial abstehen, die im
Zusammenwirken mit der Innenseite des nach unten abgebogenen
Lappens (32, 33) die Drehbewegung des Verriegelungsstücks (47)
auf mindestens 90° zwischen einer wirksamen Stellung, etwa
rechtwinkelig zum Lappen (32, 33), und einer unwirksamen Stel
lung, etwa parallel zum Lappen, begrenzen.
8. Verklammerungsorgan nach Anspruch 6 oder 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die eine der beiden zur Lagerung des Lager
zapfens dienenden Bohrungen, nämlich vorzugsweise
die dem unteren Ende des Lagerzapfens dienende Bohrung (49),
die bei der Montage zum Einführen des Lagerzapfens in seine
Lagerungsstellen am Tragstück dient, jeweils an einander
gegenüberliegenden Stellen (49a, 49b) um einen solchen Be
trag erweitert ist, daß der Lagerzapfen mit seinen Anschlag
vorsprüngen (50a, 50b) durchgesteckt werden kann, und daß
der Lagerung des Lagerzapfens eine Sicherungsfeder (52)
zugeordnet ist, die den Lagerzapfen am Herausfallen
hindert und ihn in seiner unwirksamen Stellung festhält.
9. Verklammerungsorgan nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsstück (47)
aus einem länglich-prismatischen, im Bereich seines
einen Ende am unteren Ende des Lagerzapfens (45) angebrach
ten und sich etwa rechtwinkelig zu diesem erstreckenden
Klotz (55) besteht, der an seinem dem Lagerzapfen entgegen
gesetzten Ende prismatisch, z. B. dachförmig, zugespitzt
ist (bei 56), um mit diesem Ende im Zusammenwirken mit dem
gegenüberliegenden Ende die zu verbindenden Wandelemente fest
zuklemmen.
10. Verklammerungsorgan nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der Klotz (55) des Verriegelungsstücks (47) im Bereich
seines prismatisch-dachförmig zugespitzten Endes eine zuge
spitzte und gegenüber diesem Ende vorstehende Kante (58)
besitzt, die dazu dient, beim Einbau der Verriegelungsklammer
an der Innenwand (10) der zugehörigen Randleiste anzuliegen
und sich in dieser festzubeißen.
11. Verklammerungsorgan nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß die beiden Verriegelungselemente
eines jeden Paares gegensinnig drehbar ausgebildet sind.
12. Verklammerungsorgan nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei
der die Längsseitenwände der Montagenut jedes Wandelemente
die sich jeweils näher zum anderen Wandelement befinden, eine
Ausknickung (10) in Form eines prismatischen Hinterschnittes
aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragstück an
einer seiner Längsseiten zwischen den beiden abge
bogenen Lappen an dieser Längsseite eine zu den Lappen
parallele Anlageplatte besitzt, die in der Betriebsstellung
der Verriegelungsklammer an der mit der Ausknickung (10) ver
sehenen Längsseitenwand der Montagenut anliegt.
13. Verklammerungsorgan nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die abgebogenen Lappen mit einer Brückenpartie gegenüber
der Anlageplatte um einen Betrag vorstehen, der etwa dem Be
trag entspricht, um den die unteren Enden der Lappen nach
innen abgebogen sind, so daß in Seitenansicht die Verriege
lungsklammer die Gestalt eines C hat, während sie in Drauf
sicht wie ein H aussieht.
14. Verklammerungsorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Verriegelungsklammer ein ebenes Tragstück (81) mit
Bohrungen (82), rechtwinkelig nach unten abgebogene
Lappen oder Halteteile (83) und von diesen rechtwinklig nach
innen abgebogene waagrechte Teile (84) mit Bohrungen (85) be
sitzt, die zusammen mit den Bohrungen (82) am Tragstück (81)
zur Lagerung eines schraubenförmigen Lagerzapfens (87) des
Riegels (86) des Verriegelungselementes dienen, der eine
unter der Wirkung einer Niederhaltefeder (91) stehende
Klemm-Mutter (89) mit einer Klemmfläche (90) trägt.
15. Verklammerungsorgan nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der Lagerzapfen (87) zusammen mit seiner Klemm-Mutter
(89) um 90° zwischen einer Offenstellung, in der die ebenen
Seitenflächen der Klemm-Mutter (89) parallel zur ebenen
Längsseitenwand der aufnehmenden Nut (4 bzw. 5) verlaufen,
und einer Schließstellung hin und her verschwenkbar ist,
in der die Klemmfläche (90) der Klemm-Mutter (89) in den
Hinterschnitt (10) eingreift.
16. Verklammerungsorgan nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß beim weiteren Verdrehen des mit der Klemm-Mutter (89) in
der Schließstellung befindlichen Lagerzapfens (87) die Klemm-
Mutter (89) am Lagerzapfen (87) nach oben wandert und da
durch die Wandelemente zusammenpreßt.
17. Verklammerungsorgan nach Anspruch 1, bei der die Längsseiten
wände der Montagenut jedes Wandelementes die sich jeweils näher
zum anderen Wandelement befinden, eine Ausknickung in Form
eines prismatischen Hinterschnittes aufweisen, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Verklammerungsorgane (100) ein ebenes
Tragstück (101) und von dessen beiden Längsseiten ausgehende,
zwei einander gegenüberliegende Klemmarme (102, 103) besitzen,
die mit dem Tragstück ein U mit zwei den Montagenuten (105,
106) zugekehrten Schenkeln bilden, von denen der eine (102)
als Träger eines zwischen einer wirksamen und einer unwirk
samen Stellung hin und her verstellbaren, als Drehkeil aus
gebildeten Verspannungselementes (104) dient, während der
andere (103), in die zugeordnete Montagenut eingreifende,
an der dem anderen Wandelement zugekehrten Längsseitenwand
(107) der Montagenut flach anliegt und mit einer Kante (109)
in den Hinterschnitt (108) einliegt und eingreift.
18. Verklammerungsorgan nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß die als Träger für Verspannungselemente fungierende
Klammer zur Lagerung von zwei oder mehr zueinander parallelen
Verspannungselementen dient.
19. Verklammerungsorgan nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Drehkeil bzw. das Verspannungselement (104)
drehbar in seinem Träger (102) gelagert ist, indem er auf
einem zum Tragstück (101) rechtwinkligen Bolzen (119) mit
z. B. gerändelter Umfläche sitzt, der in zwei Bohrungen im
Träger (102) verdrehbar gelagert ist und an seinem vorstehenden
Ende (111) eine Einrichtung besitzt, an der ein zur Betätigung
verwendbares Werkzeug angesetzt werden kann.
20. Verklammerungsorgan nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
daß der Drehkeil (104) als längliches, sich in Richtung der
Tiefe der Nontagenut erstreckendes Doppelkeil-Formstück (112)
ausgebildet ist, dessen eine - nach der Innenseite der Klammer
gerichtete Spannseite (114) in der wirksamen Stellung mit der
entsprechenden Kontur des Hinterschnittes (108) der Längsseiten
wand in der Montagenut (105) übereinstimmt, so daß dem konkaven
Hinterschnitt (108) ein konvexer Vorsprung (113) am Formstück
gegenüberliegt, während die diesem Vorsprung bildenden Teilflä
chen (114a, 114b) an die entsprechenden Partien der Längsseiten
wand anliegen.
21. Verklammerungsorgan nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet,
daß die der mit prismatischem Hinterschnitt (108) versehenen
Längsseitenwand der Montagenut zugewandte Fläche des Formstückes
(112) in dessen Längsrichtung gesehen aus zwei Teilflächen
(114a, 114b) besteht, die unter einem stumpfen Winkel zueinander
verlaufen und miteinander einen Vorsprung (113) bilden.
22. Verklammerungsorgan nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekenn
zeichnet, daß die der mit Hinterschnitt (108) versehenen Längs
seitenwand der Montagenut zugewandte Fläche des Formstückes quer
zu dessen Längsrichtung aus zwei ungleich breiten Teilflächen
(115a und 115b) besteht, die einen spitzen Winkel (δ) miteinan
der bilden und entlang einer abgerundeten Schnittkante (115c)
zusammentreffen.
23. Verklammerungsorgan nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß beim Zusammenbau der Bolzen mit z. B. gerän
delter Umfläche in das Formstück (112) gepreßt wird.
24. Verklammerungsorgan nach einem der Ansprüche 17 bis 23, dadurch
gekennzeichnet, daß die den Drehkeil (104) oder die Drehkeile
tragende Klammer (102) aus einem mit dem Tragstück (101) in ei
ner Ebene liegenden Teilstück (102a), einem von diesem etwa
rechtwinklig nach unten abgebogenen Teilstück (102b) und einem
von diesem etwa rechtwinklig nach innen abgebogenen zum ersten
Teilstück (102a) parallelen Teilstück (102c) besteht, wobei der
das Formstück des Drehkeiles tragende Bolzen (110) an den beiden
zueinander parallelen Teilstücken (102a und 102c) gelagert ist.
25. Verklammerungsorgan nach einem der Ansprüche 17 bis 24, dadurch
gekennzeichnet, daß beim Verspannungsvorgang, d. h. beim Eindre
hen des Drehkeiles von der unwirksamen in die wirksame Stellung
der Drehwinkel mehr als 90° beträgt, vorteilhafterweise 100° bis
110°.
26. Verklammerungsorgan nach einem der Ansprüchen 17 bis 25, dadurch
gekennzeichnet, daß die höchste Kante (115c) des Drehkeiles
(104) abgerundet ist.
27. Verklammerungsorgan nach einem der Ansprüchen 17 bis 26, dadurch
gekennzeichnet, daß der Drehkeil (104) beim Eindrehen in seine
Spannstellung mit einem Drehwinkel von 100° bis 110° mit seiner
abgerundeten Kante (115c) mit Kraftaufwand übel einen Totpunkt
im prismatischen Hinterschnitt der Montagenut gedreht wird.
28. Verklammerungsorgan nach einem der Ansprüche 17 bis 27, dadurch
gekennzeichnet, daß der Drehkeil (104) beim Eindrehen über den
Totpunkt sich in dem prismatischen Hinterschnitt
(108) der Montagenut (105, 106) zentriert und gleichzeitig mit
seiner Gegenseite (116) einen Anschlag ausübend, eine Verspan
nung zwischen Klammer (100) und der Wandleiste erzielt.
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