DE4314094C2 - Gepanzertes Fahrzeug - Google Patents

Gepanzertes Fahrzeug

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Description

Die Erfindung betrifft ein gepanzertes Fahrzeug nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Profil für ein mit gepanzerten Wänden versehenes Fahrzeug nach dem Anspruch 7.
Derartige Fahrzeuge werden bisher in aufwendiger Weise in Handarbeit hergestellt, wobei die Panzerwandungen nicht nur mit dem Fahrzeugunterteil oder -chassis individuell verbunden, sondern auch untereinander individuell verbun­ den werden, beispielsweise durch Schweißen und/oder durch einzelne Verbindungswinkel. Dies ist personal- und zeit­ aufwendig und daher teuer. Darüber hinaus sehen derartig hergestellte Fahrzeuge, insbesondere Geldtransporter, nicht sehr ansprechend aus.
Aus der US-A-4 351 558 ist eine Fahrzeugkonstruktion be­ kannt, die eine Rahmenkonstruktion aus Profilen aufweist. Die Profile sind mit Nuten versehen, in die Verstärkungs­ platten 22 eingesetzt sind. Die Verstärkungsplatten 22 werden in den Nuten durch Querbolzen gehal­ ten, die durch die die Nuten begrenzenden Wandungen der Profile sowie die Verstärkungsplatten hindurchgehen. Die Bolzen sind an ihren Stirnseiten mit Nietungen versehen. Die Herstellung eines solchen Fahrzeugaufbaus ist sehr aufwendig. Die Platten und die Profile müssen mit Bohrungen versehen werden, durch die die Bolzen hin­ durchgesteckt werden; anschließend sind die Vernietungen vorzunehmen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Fahr­ zeug der eingangs genannten Art zu schaffen, welches fer­ tigungstechnisch weniger aufwendig herzustellen ist, den­ noch die gleiche Sicherheit bietet.
Die DE 42 08 308 A1 zeigt Nuten, deren Wandungen auf der Innenseite mit Zähnungen versehen sind; die Nuten erwei­ tern sich. In den Zwischenraum zwischen Platte und ge­ zähnten Wandungen sollen Keile eingeschoben werden, die auf ihrer den Zähnungen der die Nuten begrenzenden Wan­ dung zugewandten Seite ebenfalls gezähnt sind. Die ein­ zelnen Zähne hintergreifen einander. Dies setzt kompres­ sible oder elastische Teile voraus. Nach der Druckschrift selbst sollen die Platten zumindest in dem Bereich, in dem sie in die Nuten der Profile eingeschoben werden, kompressibel sein.
Beim Gegenstand der DE-OS 19 01 502 ist an einem Profilteil ein Schenkel vorgesehen, an dem mittels einer Verschweißung die Befestigung erfolgt. Mit Abstand zu der ersten Platte wird am Profilteil eine weitere Platte angeschweißt.
Beim Gegenstand der US 3 190 408 handelt es sich um eine Klemmverbindung zwischen mit Nuten versehenen Profilen und Platten, die an ihren in die Nuten eingreifenden Be­ reichen mit aus ihrer Ebene herausgebogenen Laschen ver­ sehen sind, die eine Hinterschneidung der Nuten der Pro­ file hintergreifen können.
Beim Gegenstand der DE 28 21 117 C1 sind Schutz- oder Panzerplatten unter Zwischenlage von Zwischenteilen in Nuten von Profilen eingeklebt.
Die genannte Aufgabe wird bei einem Fahrzeug der eingangs genannten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des An­ spruchs 1 und bei einem Profil der gattungsgemäßen Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 7 gelöst.
Durch die Ausbildung einer Rahmenkonstruktion, insbeson­ dere aus miteinander verbundenen Profilen kann die Ge­ staltung des Fahrzeugaufbaus in vieler Weise variiert und angepaßt werden, wobei eine erhebliche Vereinfachung dadurch gegeben ist, daß Profile verwendet werden, in denen die gepanzerten Wände lediglich eingesetzt und in einfacher Weise befestigt werden. Das Fahrzeug ist daher in vereinfachter Weise, insbesondere weitgehend mechani­ siert und automatisiert herstellbar und weist darüber hinaus ein gefälliges Äußeres auf, so daß es im Verkehr nicht sogleich als derartiges entsprechendes Fahrzeug, insbesondere als Geldtransportfahrzeug, auffällt.
Durch die Zähne und die Wulste auf den Innenseiten der die Nuten begrenzenden Wandungen wird die Verbindung zwi­ schen Profil und gepanzerter Wandung verbessert. Das Ver­ kleben erfolgt mit geeigneten bekannten Klebstoffen.
In äußerst bevorzugter Ausgestaltung braucht die Rahmen­ konstruktion eines erfindungsgemäß ausgestalteten Fahr­ zeugs lediglich Profile in den Kantenbereichen aufweisen, so daß die dort verwendeten Profile Winkelprofile sind.
Um sicherzustellen, daß ein unter jedem Einschußwinkel auftreffendes Geschoß auf eine Panzerung trifft, sieht eine bevorzugte Weiterbildung vor, daß rückseitig an einem die Bereiche der Nuten des Profils verbindenden Verbindungssteg eine Panzerleiste angeordnet ist. In Wei­ terbildung kann vorgesehen sein, daß an den inneren Schen­ keln der Nuten eine Abdeckplatte angeordnet ist, wobei insbesondere unterhalb der Abdeckplatte ein Kabelkanal ausgebildet ist.
Das erfindungsgemäße Fahrzeug weist ein Winkelprofil auf, bei dem ein Winkel zur Aufnahme einer Panzerscheibe vor­ gesehen ist. Ebenfalls bei einem insbesondere die Front­ scheibe begrenzenden Profil kann darüber hinaus weiter ein eine Dachwandung außenseitig überdeckendes Profil vorgesehen sein.
In äußerst bevorzugter Ausgestaltung ist vorgesehen, daß Profilteile der Rahmenkonstruktion in den oberen rückwär­ tigen Eckbereichen gehrungsfrei ausgebildet und verbunden sind, wobei insbesondere in den Freiraum zwischen den Enden der Profile eine Lampeneinheit eingesetzt ist; in diesem Falle kann die Versorgung der Lampeneinheit, wie einer Blinkleuchte oder dergleichen, durch die vorstehend genannten Kabelkanäle erfolgen.
Ein bevorzugtes Profil kann dadurch gekennzeichnet sein, daß ein Winkel zur Aufnahme einer Panzerscheibe vorgesehen ist.
Die Erfindung schafft so einen steckbaren rahmenförmigen Aufbau, bei dem die Panzerwandungen in die Nuten der Pro­ file der Rahmenkonstruktion eingesteckt werden.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und aus der nachfolgenden Beschreibung, in der Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnah­ me auf die Zeichnung im einzelnen erläutert sind. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungs­ gemäßen Fahrzeugs;
Fig. 2 eine erste Ausführungsform eines Ecksäulenprofils;
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung des in der Fig. 2 mit A bezeichneten Nutbereichs zur Aufnahme einer Panzerwand;
Fig. 4 eine Seitendarstellung eines Dach­ gurtprofils;
Fig. 5 den Schnitt eines Ecksäulenprofils zur Aufnahme einer Panzerscheibe;
Fig. 6 ein ähnliches Profil wie das der Fig. 2, aber entsprechend Fig. 5 ausgestaltet zur Aufnahme einer Panzerscheibe mit eingesetzten Pan­ zerwänden und -platten; und
Fig. 7 den oberen rückwärtigen Eckbereich eines Fahrzeugs mit drei winklig an­ einander stoßenden und miteinander verbundenen Profilen entsprechend der Fig. 2 und 4 unter Freilassung des Gehrungsbereichs und Aufnahme einer Lampeneinheit in diesen.
Das erfindungsgemäße Fahrzeug 1 der Fig. 1 weist ein herkömmliches Chassis oder einen Fahrzeugunterbau 2 eines Transporters oder dergleichen auf, wie dies durch Groß­ serienhersteller hergestellt und vertrieben wird. Bei dem dargestellten Fahrzeug ist der gesamte Aufbau, ein­ schließlich Front- bzw. Fahrerhausbereich 3 in der erfin­ dungsgemäßen Rahmenkonstruktion erstellt. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, ein gepanzertes Fahrzeug auf der Grundlage eines Chassis mit Führerhaus oder zumin­ dest Windlauf ansonsten mit der erfindungsgemäßen Rah­ menkonstruktion auszubilden und aufzubauen.
Das erfindungsgemäße Fahrzeug weist eine Rahmenkonstruk­ tion 4 auf, die aus hinteren Ecksäulenprofilen 6, deren Querschnitt in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, vor­ deren Ecksäulenprofilen 7 entsprechend den Fig. 5 oder 6 sowie Dachgurtprofilen 8 entsprechend der Fig. 4 be­ steht. Mit den Profilen 6, 7 und 8 sind in noch zu er­ läuternder Weise Panzerwände 9 bzw. Panzerscheiben 10 verbunden und werden durch diese getragen und gehalten.
Gegebenenfalls können die Seitenbereiche eines derartigen Fahrzeugs 1 durch weitere gestreckte, ansonsten in der zu erläuternden Weise ausgebildete Profile unterteilt sein. Türen 9 können als Schiebe- oder Klapptüren übli­ cher Ausgestaltung vorhanden sein.
Das erste Ecksäulenprofil 6, das insbesondere als rückwär­ tiges Ecksäulenprofil eingesetzt wird, aber auch im vor­ deren Bereich des Fahrzeugs unterhalb der die Scheibe 10 tragenden Profile (bei 6a in der Fig. 1) zum Einsatz kommen kann, weist zwei Nuten 11, 12 auf, die relativ zueinander unter einem Winkel von 90° ausgebildet sind. Die Nuten begrenzende äußere Schenkel 13 und innere Schen­ kel 14 sind mit zum Inneren der Nut hin gerichteten Zäh­ nen 16 versehen. Weiterhin ist am vorderen Ende des Schen­ kels 13, ebenfalls zum Inneren der Nut 11 hin gerichtet, ein Wulst 17 ausgebildet, dem am Schenkel 14 ein entspre­ chender Wulst 18 gegenübersteht. Der Schenkel 14 überragt den Schenkel 13. Der Abstand der Wulste 17, 18 entspricht gerade der Stärke der durch die Nut 11 aufzunehmenden Panzerwand 19, die mittels eines geeigneten Klebers an dem Ecksäulenprofil 6 im Bereich der Schenkel 13, 14 so­ wie des Bodens 21 der Nut 11 angeklebt ist. Durch die Wulste 17, 18 und insbesondere die Zähnungen 16, zwi­ schen die der Klebstoff drängt, wird die Festigkeit der Verbindung zwischen Panzerwand 19 und Ecksäulenprofil 6 verbessert.
In der Nut 12 wird in gleicher Weise eine Panzerwand 19 befestigt.
Zwischen den Nuten 11, 12 weist das Ecksäulenprofil 6 eine Ausnehmung 22 auf. Am Boden 23 der Ausnehmung ist eine Panzerleiste 24 eingesetzt, insbesondere festge­ klebt, die grundsätzlich aus dem gleichen Material be­ stehen kann wie die Panzerwandungen 19.
Je nach gewünschter Schutzklasse kommt beispielsweise Aluminium in einer Stärke von 7 mm oder mehr (Schutz­ klasse C2), Stahl in einer entsprechenden Stärke, vorzugs­ weise 8,4 mm (Schutzklasse C5) oder sonstige Panzermate­ rialien wie Keramik oder auch Verbundplatten aus den ge­ nannten Materialien sowie gegebenenfalls geeigneter bruch­ widerstandsfähiger Kunststoffe oder Kunststoffgewebe in Frage.
Die inneren Schenkel 14 des Ecksäulenprofils 6 sind auf ihrer von den Nuten 11, 12 abgewandten Seite mit Schul­ tern 26 versehen, auf denen eine Abdeckplatte, wie eine Stahlplatte, insbesondere aus Böhlerstahl (2 mm) oder aus Aluminium aufgesetzt und befestigt ist (insbesondere ebenfalls durch Verkleben). Die Platte 27 weist zum Boden 23 und auch zur Panzerleiste 24 einen endlichen Abstand auf, so daß zwischen den Platten 24, 27 ein Zwischenraum 28 gebildet ist, der als Kabelkanal dienen kann, insbe­ sondere wenn im rückwärtigen oberen Stoßbereich dreier Profile eine Lampeneinheit, wie eine Blinklampe, ange­ ordnet werden soll (Fig. 7).
Das Dachgurtprofil 8 der Fig. 4 entspricht im wesent­ lichen dem Ecksäulenprofil 6 der Fig. 2 und 3; ins­ besondere könnte auch ein derartiges Ecksäulenprofil 6 als Dachgurtprofil eingesetzt werden. In diesem Falle würden Dach- und Seitenwandung genau senkrecht zueinan­ der stehen, da der Winkel zwischen den Nuten 11, 12 ge­ nau 90° beträgt. Das Dachgurtprofil 8 unterscheidet sich von dem Ecksäulenprofil 6 im Grunde lediglich dadurch, daß der Winkel zwischen der Ausrichtung der Nuten 11′, 12′ mehr als 90°, im dargestellten Ausführungsbeispiel 97,5° beträgt. Hierdurch ist der obere Bereich des Fahr­ zeugs 1 im Querschnitt leicht konisch ausgebildet und die oberen Seitenwandungen ebenso wie die Rückwandung schließen nicht genau einen Winkel von 90°, sondern eben einen von 97,5° zum Dach des Fahrzeugs 1 ein. Die Panzer­ platten sind bei der Linie 31 entweder, wenn das Material es zuläßt, gebogen oder aneinandergesetzt. Gleiches gilt für die Ecksäulenprofile bei 32 bzw. 33.
Da das Dachgurtprofil 8 bis auf den genannten Unterschied im wesentlichen dem Ecksäulenprofil 6 entspricht, sind auch gleiche Elemente in der Fig. 4 mit gleichen Bezugs­ zeichen bezeichnet.
Durch die Anordnung der Panzerleiste 24 innerhalb der Profile 6, 7, 8 wird erreicht, daß in jedem Falle und unter jedem Schußwinkel eine hinreichende und ausrei­ chende Panzerung vorgesehen ist, d. h. ein Geschoß unter jedem Winkel auf eine entsprechend ausreichende Panze­ rung trifft.
Die Fig. 5 und 6 zeigen unterschiedliche Ecksäulen­ profile für den vorderen Bereich eines Fahrzeugs im Be­ reich der Frontscheibe 10. Das Profil der Fig. 6 ent­ spricht im wesentlichen dem Ecksäulenprofil 6 der Fig. 2 und ist in seinem die Panzerwandung 19 aufnehmen­ den Bereich diesem identisch ausgebildet. Es unterschei­ det sich von dem Profil der Fig. 6 lediglich durch den Aufnahmebereich 36 für die Panzerscheibe 37. Soweit Tei­ le und Elemente mit Teilen und Elementen des Profils 6 der Fig. 2 übereinstimmen, sind wiederum gleiche Bezugs­ zeichen verwendet. Im folgenden wird nur die beim Pro­ fil 6 abweichende Ausgestaltung erläutert. Statt einer der beiden Nuten 11, 12 weist das Profil 7 der Fig. 6 einen Winkel 38 auf, dessen einer fest am Profil ausge­ bildeter Schenkel 39 parallel zur verbleibenden Nut 11 verläuft, während der andere Schenkel 41 nach innen ver­ setzt, unter einem rechten Winkel an dem Schenkel 39 an­ schließt. In dem hierdurch gebildeten Winkel 38 kann eine geeignete Panzerscheibe mit hinreichender Stärke von bei­ spielsweise mehr als 20 mm eingesetzt und zur Befestigung verklebt werden. Derartige Panzerscheiben sind üblicher­ weise vier- oder mehrlagige Verbundscheiben.
Das Profil 7 der Fig. 5 ist schmäler ausgebildet als das Profil 7 der Fig. 6. Auch hier ist der Scheiben­ aufnahmebereich 36 in Form eines Winkels 38 mit Schen­ keln 39, 41 vorgesehen. Weiterhin ist am Profil eine Nut 11 mit Begrenzungsschenkeln 13, 14 ausgebildet, wobei diese Ausgestaltung im wesentlichen der Nut 11 und den Schenkeln 13, 14 des Profils der Fig. 6 entspricht. Win­ kel 38 und die die Nut 11 begrenzenden Wandungen (Schen­ kel 13, 14 und Boden 21) sind über ein Profilteil 42 ver­ bunden. Auf dessen Innenseite 43 kann eine entsprechend angepaßte Panzerleiste (ähnlich der Panzerleiste 24) zur Verstärkung und zum Schutz dieses Winkelbereichs des Pro­ fils 7 eingesetzt werden.
Die einzelnen Profile selbst sind untereinander vorzugs­ weise durch Schweißung miteinander verbunden und am Fahr­ gestell bzw. dem Chassis des Fahrzeugs durch Verschrau­ bungen oder Verklebungen festgelegt.
Die Fig. 7 zeigt den oberen rückwärtigen Eckbereich des Fahrzeugs 1, in dem drei Profile, nämlich zwei Dachgurt­ profile 8 und ein Ecksäulenprofil 6 aneinanderstoßen. Die Profile sind bei 56 verschweißt. Die Profile sind nicht auf Gehrung geschnitten, sondern beispielsweise rechtwinklig zu ihrer Erstreckungsrichtung oder unter einem dem Öffnungswinkel des Profils 8 entsprechenden von 90° abweichenden Winkel (hier etwa 97,5° beim Profil 6). Hierdurch entsteht zwischen den Enden der Profile 6, 8 ein Freiraum 57, der mit einer Lampeneinheit 58 versehen werden kann, die beispielsweise eine Blink­ leuchte aufweist. Die Stromversorgung der Lampeneinheit 58 kann in der schon beschriebenen Weise im als Kabelkanal dienenden Zwischenraum 28 (Fig. 2) erfolgen.
Durch die Erfindung wird insgesamt eine Möglichkeit zur Erstellung eines gepanzerten Fahrzeugs geschaffen, die einfach und rationell ist, eine hohe Mechanisierung und Automatisierung erlaubt, dennoch dem Fahrzeug ein anspre­ chenderes Äußeres zu verleihen gestattet, als dies bisher der Fall ist.

Claims (11)

1. Gepanzertes Fahrzeug mit einer Rahmenkonstruktion aus Profilen mit Nuten, durch die gepanzerte Wände gehalten sind, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß die die Nuten (11, 12) begrenzenden Schenkel, (13, 14) auf ihrer Innenseite mit Zähnen (16) versehen sind,
  • - daß am vorderen Ende eines Schenkels (13) ein Wulst (17) ausgebildet ist, dem am anderen Schenkel (14) ein entsprechender Wulst (18) gegenübersteht,
  • - daß der Abstand der Wulste (17, 18) der Stärke der aufzunehmenden gepanzerten Wand (19) entspricht und
  • - daß die gepanzerten Wände (19) in den Nuten (11, 12) verklebt sind.
2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile (6, 7, 7a, 8) als Winkelprofile ausgebildet sind.
3. Fahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß rückseitig an einem die Bereiche der Nuten (11, 12) des Profils verbindenden Verbindungssteg eine Panzerleiste (24) angeordnet ist.
4. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den inneren Schenkeln (14) der Nuten (11, 12) eine Abdeckplatte (27) angeordnet ist.
5. Fahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Abdeckplatte (27) ein Kabelkanal ausgebildet ist.
6. Fahrzeug nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Freiraum zwischen den Enden der Profile (6, 8) eine Lampeneinheit (58) eingesetzt ist.
7. Profil für ein mit gepanzerten Wänden versehenes Fahrzeug, mit Nuten zum Halten der gepanzerten Wände, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß die die Nuten (11, 12) begrenzenden Schenkel, (13, 14) auf ihrer Innenseite mit Zähnen (16) versehen sind,
  • - daß am vorderen Ende eines Schenkels (13) ein Wulst (17) ausgebildet ist, dem am anderen Schenkel (14) ein entsprechender Wulst (18) gegenübersteht,
  • - daß der Abstand der Wulste (17, 18) der Stärke der aufzunehmenden gepanzerten Wand (19) entspricht und
  • - daß die gepanzerten Wände (19) in den Nuten (11, 12) verklebt sind.
8. Profil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es als Winkelprofil ausgebildet ist.
9. Profil nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß an den inneren Schenkeln (14) der Nuten (11, 12) eine Abdeckplatte (27) angeordnet ist.
10. Profil nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Abdeckplatte (27) ein Kabelkanal (28) ausgebildet ist.
11. Profil nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer der Nut zur Aufnahme einer Panzerwand abgewandten Seite ein Winkel (36) zur Aufnahme einer Panzerscheibe (37) vorgesehen ist.
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