DE4325698A1 - Nebentür - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Nebentür bestehend aus mehreren übereinander
angeordneten Einzelelementen, die in einem Rahmen eingefaßt sind, wobei die
Einzelelemente eine vorzugsweise mit Ornamenten oder dergleichen versehene
Außenseite und eine einem Innenraum eines Bauwerks, vorzugsweise einer Garage
zugewandten Innenseite haben.
Bei derartigen Nebentüren handelt es sich um Türen, die neben einem Garagentor
angeordnet sind und die ein Betreten der Garage ohne Öffnen des Garagentores
ermöglichen. Ein derartiges Garagentor besteht aus einer Vielzahl von
Einzelelementen, die sowohl übereinander als auch nebeneinander angeordnet sind,
wobei übereinander benachbarte Reihen von Einzelelementen gelenkig miteinander
verbunden sind, so daß das Garagentor beispielsweise über einen Elektroantrieb
entlang einer Führungsschiene bewegt werden kann, um von einem
Schließzustand in einen geöffneten Zustand überführt werden zu können. Als
Einzelelemente können beispielsweise sogenannte Kassetten aus Holz, Kunststoff
oder Metall Verwendung finden, die im Bereich des Tores Sicken aufweisen, um
eine ausreichende Festigkeit der einzelnen Kassetten wie auch des gesamten Tores
zu erzielen. Bei derartigen Kombinationen aus einem Garagentor oder dergleichen
und einer Nebentür besteht eine Forderung darin, daß die Aufteilung des
Garagentores und der Nebentür in einzelne Kassetten möglichst gleich ausgebildet
ist. Hierbei hat es sich als besonders schwierig erwiesen, eine Nebentür zu schaffen,
die die notwendige Festigkeit aufweist und gleichzeitig in gleiche Elemente
aufgeteilt ist wie das Garagentor oder dergleichen.
Derartige Nebentüren bestehen im Stand der Technik aus einem Flügelrahmen und
einem Blendrahmen, wobei Flügelrahmen und Blendrahmen aus einem Aluminium-
Rohrprofil bestehen. Dieser Flügelrahmen wird über Eckverbinder bzw. mittels
Schrauben in Schraubkanälen zusammengefügt. Die Füllung wird dann in den
Flügelrahmen eingelegt und mit Aluminium-Glashalteleisen festgeklemmt. Ein
derartiger Flügelrahmen muß sehr verwindungssteif sein, da ein Verkeilen der
eingelegten Kassetten aufgrund ihrer Instabilität für den Flügelrahmen wirkungslos
ist. Aufgrund dieses Erfordernisses ist es im Stand der Technik nicht möglich, eine
Nebentür derart auszubilden, die bei mit der Torhöhe übereinstimmenden Türhöhe
eine gleichmäßige Anordnung der Kassetten in Tor und Tür ermöglicht, wobei die
Flucht der Kassetten, der Sicken bzw. der Torglieder vollkommen übereinstimmen.
Ansichtsmäßig wird bei einer Nebentür gemäß dem Stand der Technik ein ca. 80 mm
breites dreiseitig umlaufendes Aluminium-Profil und als Sockel ein ca. 180 mm
breites Aluminium-Profil sichtbar. Dieses Aluminium-Profil verdeckt somit
wesentliche Teile der Kassetten bzw. erfordert das Einbringen eines
Übergangselementes zwischen dem als Sockel dienenden Aluminium-Profil und
dem ersten mit den Kassetten des Tores übereinstimmenden Einzelelementen. Es
ist bei dieser Sockelhöhe demnach das Einbringen von Füllungen mit Kassetten bei
gleichzeitiger Kassetten-Flucht mit dem Torblatt nicht mehr gegeben.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine Nebentür zu schaffen, die ansichtsseitig mit einem Torblatt in der
Art übereinstimmt, daß die Einzelelemente des Torblattes und der Tür,
insbesondere die Sicken horizontal fluchtend übereinstimmend ausgebildet sind, so
daß sich bei geschlossenem Tor und geschlossener Tür eine gleichmäßige
Gestaltung von Tor und Nebentür ergibt, wobei die gattungsgemäße Nebentür
konstruktiv einfach ausgestaltet und somit preisgünstig herstellbar ist.
Die Lösung dieser Aufgabenstellung sieht bei einer gattungsgemäßen
Nebentür vor, daß der Rahmen aus im wesentlichen U-förmig ausgebildeten
Profilleisten besteht, daß die Profilleisten zumindest an den beiden vertikal
verlaufenden Seitenkanten der Einzelelementen befestigt sind und daß die U-förmig
ausgebildeten Profilleisten zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufende
Schenkel und einen im wesentlichen rechtwinklig zu dem Schenkel angeordneten
Steg haben, wobei der auf der Außenseite der Einzelelemente aufliegende Schenkel
kürzer ausgebildet ist als der auf der Innenseite der Einzelelemente aufliegende
Schenkel.
Bei einer nach dieser Lehre ausgebildeten Nebentür sind demzufolge die
Einzelelemente durch zwei Profilleisten miteinander verbunden, die im
wesentlichen U-förmig ausgebildet sind, wobei die Profilleisten einen langen, auf
der Innenseite der Einzelelemente aufliegenden und einem kurzen, auf der
Außenseite der Einzelelemente aufliegenden Schenkel aufweisen. Der die beiden
Schenkel verbindende Steg liegt somit auf den Seitenkanten der Einzelelemente
auf. Durch die Ausbildung der Schenkel mit unterschiedlichen Längen wird
einerseits eine ausreichende Stabilität der Nebentür durch die Verbindung der
einzelnen Elemente mit dem längeren Schenkel erzielt und andererseits eine
möglichst große Sichtfläche ermöglicht, die die Anordnung von Einzelelementen in
Form von Kassetten in der Art ermöglicht, daß diese mit einem daneben
angeordneten Garagentor oder dergleichen übereinstimmen und somit die
Kassetten, insbesondere deren Sicken fluchten. Es wird bei der erfindungsgemäßen
Nebentür somit auf massive Rohrprofile verzichtet, zwischen denen die Kassetten
im Stand der Technik angeordnet sind.
Zur Vergrößerung der Stabilität ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung
vorgesehen, daß eine Profilleiste an der oberen, horizontal verlaufenden
Seitenkante des oberen Einzelelementes befestigt ist. Somit weist die
erfindungsgemäße Nebentür an drei ihrer Seiten jeweils eine Profilleiste der
voranstehend beschriebenen Art auf, die die Einzelelemente umfaßt. Die
Profilleisten sind hierbei vorzugsweise stumpf zusammengesetzt und bestehen nach
einem weiteren Merkmal der Erfindung vorzugsweise aus verzinktem Stahl. Eine
derartige Materialauswahl bietet die notwendige Steifigkeit für eine derartig
kontruierte Nebentür.
Die Verbindung der Einzelelemente mit den Profilleisten erfolgt vorzugsweise
durch Vernietung, da diese Verbindung in einfacher Weise kostengünstig
durchführbar ist. Es ist jedoch auch möglich, die Profilleisten mit den
Einzelelementen zu verkleben oder zu verschrauben. Ferner sind Kombinationen
der voranstehend genannten Verbindungsmöglichkeiten denkbar, nämlich in der
Art, daß die Profilleisten mit den Einzelelementen verklebt und vernietet bzw.
verschraubt werden.
Zur Verkleidung der vorzugsweise aus verzinktem Stahl bestehenden Profilleisten
ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, daß die Profilleisten
mit vorzugsweise eloxierten Aluminiumabdeckungen abgedeckt sind, die
Türdichtung aufnehmen. Durch diese Ausgestaltung wird ein gefälligeres Aussehen
der Nebentür in einfacher Weise erzielt und gleichzeitig eine Vorrichtung zur
Befestigung der Türdichtung geschaffen.
Es ist ferner bei einer erfindungsgemäßen Nebentür vorgesehen, daß an der
Unterseite des untersten Einzelelementes ein vorzugsweise schwarz eloxiertes
Aluminium-Profil angeordnet ist. Dieses Aluminium-Profil ist ansichtsgleich zu der
Bodendichtung des Garagentores oder dergleichen, so daß auch hierdurch eine
weitere Vergrößerung der Übereinstimmung zwischen Tor und Nebentür erzielt
wird. Schließlich ist bei der Erfindung vorgesehen, daß die seitlichen Profilleisten
das Aluminium-Profil übergreifen und mit diesem vorzugsweise verschraubt sind.
Durch diese Ausgestaltung wird eine weitere Vergrößerung der Stabilität der
erfindungsgemäßen Nebentür geschaffen, wobei es besonders vorteilhaft ist, wenn
das Aluminium-Profil von dem auf den Profilleisten montierten
Aluminiumabdeckungen überdeckt wird.
Eine nach der Erfindung ausgebildete Nebentür ist in der Regel hinter der
Öffnung angeschlagen und öffnet nach innen, so daß seitlich nur noch ein ganz
schmales Aluminium-Profil sichtbar ist. Die Ansicht wird somit im wesentlichen
von den Einzelelementen, nämlich den Kassetten bestimmt. Auf diese Weise wird
eine mit der Toransicht ansichtsgleiche Füllung der Nebentür vollständig sichtbar.
Es ist jedoch auch möglich, die Nebentür bei Bedarf nach außen öffnend
auszubilden, wobei auf jeden Fall die Kassetten- bzw. Sicken-Flucht und somit
auch die Torglieder-Flucht gegeben ist. Abweichend von der nach innen öffnenden
Nebentür ist bei der nach außen öffnenden Nebentür der Blendrahmen in die
Gebäudeöffnung eingebaut. Die Scharnierbänder liegen in diesem Fall außen auf
und ein dreiseitiges umlaufendes Aluminium-Profil bestehend aus Blend- und
Flügelrahmen ist dann mit einer gewissen Breite sichtbar.
Im folgenden ist zur weiteren Erläuterung und zum besseren Verständnis der
Erfindung ein Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen näher beschrieben und erläutert. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine Ansicht eines Tores und einer Nebentür;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Tores und der Nebentür gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine geschnittene Seitenansicht des oberen Endes der Nebentür;
Fig. 4 eine geschnittene Seitenansicht des unteren Endes der Nebentür;
Fig. 5 eine geschnittene Draufsicht auf den Schloßbereich der Nebentür und
Fig. 6 eine geschnittene Draufsicht des Türbandbereichs der Nebentür.
In der Fig. 1 ist die Ansicht eines Tores 1 und einer Nebentür 2 dargestellt, die
jeweils aus Einzelelementen 3 bestehen, wobei die Einzelelemente 3 eine
Außenseite 4 haben, die mit einem rechteckigen Ornament versehen sind. Die
Einzelelemente 3 des Tores 1 sind über Gelenke 5 gelenkig miteinander verbunden.
Derart ausgebildet kann das Tor 1 in einfacher Weise entlang von nicht
dargestellten Führungsschienen zwischen einer geöffneten Stellung und der in
Fig. 1 dargestellten Schließstellung bewegt werden. Beispielsweise ist hierzu ein
Elektromotor vorgesehen, der das Tor 1 entlang der nicht dargestellten
Führungsschiene bewegt. An der Unterseite des Tores 1 ist eine Bodendichtung 6
aus Gummi befestigt, mit der das Tor 1 in geschlossenem Zustand auf dem Boden
7 aufliegt, so daß der Innenraum des in Fig. 1 nicht dargestellten Bauwerkes
abgedichtet ist.
Die Nebentür 2 besteht ebenfalls aus den Einzelelementen 3 wie voranstehend
ausgeführt wurde. Diese Einzelelemente 3 sind in einem Rahmen eingefaßt, der
nachfolgend noch beschrieben wird. Wie insbesondere aus der Fig. 1 und der
Fig. 2 zu erkennen ist, sind die Einzelelemente des Tores 1 und der Nebentür 2
derart angeordnet, daß die Einzelelemente 3 des Tores 1 und der Nebentür 2 im
Bereich ihrer Sicken und Kassetten fluchtend angeordnet sind. Derart ausgebildet
stimmt die Aufteilung der Nebentür 2 mit der Aufteilung des Torblattes des Tores
1 überein. Insbesondere Fig. 2, in der rechts die Tür 2 und links das Tor 1 in einer
Seitenansicht dargestellt sind, ist erkennbar, daß die Übergänge zwischen den
Einzelelementen 3 des Tores 1 und der Nebentür 2 bei geschlossenem Tor 1 in
exakt gleicher Höhe angeordnet sind, so daß eine gleichmäßige Ansicht des Tores
1 und der Nebentür 2 gegeben ist.
Wie aus der Darstellung der Nebentür in Fig. 2 zu erkennen ist, sind die
Einzelelemente 3 der Nebentür 2 von einer Profilleiste gefaßt. Die nach innen zu
öffnende Nebentür 2 weist ferner eine Zarge 9 auf, von der in Fig. 2 nur der obere
Zargenteil dargestellt ist, welcher am Mauerwerk 10 befestigt ist.
Bezugnehmend auf die Fig. 3 bis 6 wird im folgenden die Konstruktion der
Nebentür 2 erläutert. Hierzu ist in Fig. 3 ein Teil der Nebentür 2 in einer
geschnittenen Seitenansicht dargestellt, in der der obere Teil der Nebentür 2
erkennbar ist. Am oberen Ende der Nebentür 2 ist eine Profilleiste 11 angeordnet,
die im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist und einen ersten, längeren Schenkel 12
aufweist, der auf der Innenseite 13 des obersten Einzelelementes 3 der Nebentür 2
aufliegt. Zu diesem längeren Schenkel 12 weist die Profilleiste 11 einen zweiten,
auf der Außenseite 4 des obersten Einzelelementes 3 aufliegenden und parallel
verlaufenden Schenkel 14 auf, der gegenüber dem längeren Schenkel 12 wesentlich
kürzer ausgebildet ist. Die Schenkel 12 und 14 sind mit einem rechtwinklig zu den
Schenkeln 12 und 14 angeordneten Steg 15 verbunden, der auf der oberen
Schmalseite des obersten Einzelelementes 3 der Nebentür 2 aufliegt. Die
Profilleiste 11 ist über Nieten 16 mit dem Einzelelement 3 der Nebentür 2
verbunden, die in den längeren Schenkel 12 eingesetzt sind.
Auf die aus Stahl bestehende Profilleiste 11 ist eine ebenfalls im Querschnitt U-
förmig ausgebildete Aluminium-Profilabdeckung 19 aufgesetzt, die mit ihrem einen
Schenkel den längeren Schenkel 12 und mit ihrem anderen Schenkel den kürzeren
Schenkel 14 der Profilleiste 11 übergreift und somit die Nieten 16 mit denen die
Profilleiste 11 am Einzelelement 3 befestigt ist überdeckt. Die Aluminium-
Profilabdeckung 19 ist an der Außenseite 4 des Einzelelementes 3 mit einer
hinterschnittenen Ausnehmung 20 ausgebildet, in die eine Dichtung 21 eingesetzt
ist. Ferner weist die Aluminium-Profilabdeckung 19 eine Anlageleiste 22 auf, die
unter Zwischenlage einer Dichtung 23 bei geschlossener Nebentür 2 an der Zarge 9
anliegt. Schließlich ist aus der Fig. 3 zu erkennen, daß die Zarge 9 an ihrem der
Außenseite 4 zugewandten Ende eine weitere Dichtung 24 hat, die am kürzeren
Schenkel der Aluminium-Profilabdeckung 19 zur Anlage kommt, wenn die
Nebentür 2 geschlossen ist.
In der Fig. 4 ist eine geschnittene Seitenansicht des unteren Teils der Nebentür 2
dargestellt, in der erkennbar ist, daß an der Unterkante des untersten
Einzelelementes 3 ein Aluminium-Profil 25 von im Querschnitt T-förmiger
Ausbildung in eine korrespondierende Öffnung im untersten Einzelelement 3 der
Nebentür 2 eingesetzt ist. Das Aluminium-Profil 25 hat an seiner dem Boden 7
zugewandten Seite eine hinterschnittene Ausnehmung 26, in die eine Türdichtung
27 eingesetzt ist, welche mit einer Türschwelle 28 korrespondiert und die Nebentür
2 im unteren Bereich abdichtet. Hierbei ist die Türschwelle 28 mit einem Profil 29
verbunden, welches in den Boden 7 eingelassen ist. Das Aluminium-Profil 25,
dessen Breite im wesentlichen mit der Materialstärke des Einzelelementes 3
übereinstimmt, ist beidseitig des Einzelelementes 3 mit Abdeckprofilen 30
abgedeckt, so daß durch die Abdeckprofile 30 einerseits eine Erhöhung der
Stabilität der Befestigung zwischen dem Aluminium-Profil 25 und dem untersten
Einzelelement 3 der Nebentüre 2 und andererseits eine mit dem Tor 1
übereinstimmende Ansicht im unteren Bereich erzielt wird. Demzufolge wird durch
das Abdeckprofil 30 an der Außenseite 4 der Nebentür 2 eine zur Bodendichtung 6
des Tores 1 ansichtsgleiche Optik geschaffen.
In den Fig. 5 und 6 ist schließlich jeweils eine geschnittene Draufsicht auf die
Nebentür 2 dargestellt, in der die Einfassung der Einzelelemente 3 an ihren vertikal
verlaufenden Seitenkanten dargestellt ist. Es ist erkennbar, daß die Ausbildung der
vertikalen Seitenkanten mit der Ausbildung der oberen, horizontal verlaufenden
Seitenkante der Nebentür 2 gemäß Fig. 3 übereinstimmt. Auch an den vertikal
verlaufenden Seitenkanten der Nebentür 2 sind demzufolge U-förmige Profilleisten
11 aus Stahl angeordnet, die einen längeren Schenkel 12 und einen kürzeren
Schenkel 14 sowie einen die Schenkel 12 und 14 verbindenden Steg 15 aufweisen.
Die Profilleisten 11 sind auch im Bereich der vertikal verlaufenden Seitenkanten
der Nebentür 2 mit den Einzelelementen 3 über Nieten 16 vernietet. Ebenfalls
gleich ausgebildet ist die Überdeckung der Profilleisten 11 mit der Aluminium-
Profilabdeckung 19, die ebenfalls U-förmig ausgebildet ist und einen längeren
sowie einen kürzeren Schenkel hat. Darüberhinaus weist die Aluminium-
Profilabdeckung 19 die Anlageleiste 22 auf, die unter Zwischenlage einer Dichtung
23 an der Zarge 9 bei geschlossener Nebentür 2 anliegt.
Es ist aus der Fig. 5 und der Fig. 6 zu erkennen, daß die Zarge 9 mit einem L-
förmigen Winkelprofil 31 und Schrauben 32 mit dem Mauerwerk 10 eines nicht
näher dargestellten Gebäudes verbunden ist.
In der Fig. 5 ist der Schloßbereich der Nebentür 2 dargestellt. Hierbei ist zu
erkennen, daß eine ansich bekannte Türklinke das Einzelelement 3 mit einem im
Querschnitt quadratisch ausgebildeten Stift durchgreift, an dem beidseitig jeweils
eine Türklinke 34 drehbar angeordnet ist. Zwischen den Türklinken 34 und der
Nebentür 2 ist jeweils auf jeder Seite ein Türblech 35 angeordnet, wobei das auf
der Innenseite 13 der Nebentür 2 angeordnete Türblech 35 auf dem längeren
Schenkel der Aluminium-Profilabdeckung 19 aufliegt. Das gegenüberliegende
Türblech 35 liegt demgegenüber direkt auf der Außenseite 4 des Einzelelementes 3
auf. Schließlich ist aus der Fig. 5 der Schließmechanismus in ansich bekannter
Weise zu erkennen.
Die Fig. 6 zeigt die Nebentür 2 in einer geschnittenen Draufsicht im Bereich des
Türbandes. Das Türband besteht aus mehreren Türgelenken 36, die zwei gelenkig
miteinander verbundene Hebel 37 und 38 aufweisen, wobei der Hebel 38 fest mit
der Zarge 9 und der Hebel 37 fest mit der Nebentür 2 verbunden ist. Hierzu weisen
die Hebel 37 und 38 Zapfen 39 und 40 auf, die in korrespondierende Öffnungen in
der Zarge 9 einerseits und in der Nebentür 2 andererseits eingreifen. Es ist aus der
Fig. 6 zu erkennen, daß der Zapfen 40 des Hebels 37 aus Stabilitätsgründen den
längeren Schenkel der Aluminium-Profilabdeckung 19 und den längeren Schenkel
12 der Profilleiste 11 durchgreift. Ferner ist aus der Fig. 6 zu erkennen, daß die
Aluminium-Profilabdeckung 19 in diesem Bereich mit dem Steg 15 und der
Schmalseite des Einzelelementes 3 der Nebentür 2 über ein Niet 41 verbunden ist.
Claims (7)
1. Nebentür bestehend aus mehreren übereinander angeordneten
Einzelelementen, die in einem Rahmen eingefaßt sind, wobei die Einzelelemente
eine vorzugsweise mit Ornamenten oder dergleichen versehene Außenseite und
eine einen Innenraum eines Bauwerks, vorzugsweise einer Garage zugewandte
Innenseite haben,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rahmen aus im wesentlichen U-förmig ausgebildeten Profilleisten (11) besteht,
daß die Profilleisten (11) zumindest an den beiden vertikal verlaufenden Seitenkanten der Einzelelemente (3) befestigt sind und
daß die U-förmig ausgebildeten Profilleisten (11) zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufende Schenkel (12, 14) und einen im wesentlichen rechtwinklig zu den Schenkeln (12, 14) angeordneten Steg (15) haben, wobei der auf der Außenseite (4) der Einzelelemente (3) aufliegende Schenkel (14) kürzer ausgebildet ist als der auf der Innenseite (13) der Einzelelemente (3) aufliegende Schenkel (12).
daß der Rahmen aus im wesentlichen U-förmig ausgebildeten Profilleisten (11) besteht,
daß die Profilleisten (11) zumindest an den beiden vertikal verlaufenden Seitenkanten der Einzelelemente (3) befestigt sind und
daß die U-förmig ausgebildeten Profilleisten (11) zwei im wesentlichen parallel zueinander verlaufende Schenkel (12, 14) und einen im wesentlichen rechtwinklig zu den Schenkeln (12, 14) angeordneten Steg (15) haben, wobei der auf der Außenseite (4) der Einzelelemente (3) aufliegende Schenkel (14) kürzer ausgebildet ist als der auf der Innenseite (13) der Einzelelemente (3) aufliegende Schenkel (12).
2. Nebentür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Profilleiste
(11) an der oberen, horizontal verlaufenden Seitenkante des oberen
Einzelelementes (3) befestigt ist.
3. Nebentür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilleiste (11)
aus vorzugsweise verzinktem Stahl bestehen.
4. Nebentür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelelemente
(3) mit den Profilleisten (11) vernietet sind.
5. Nebentür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilleisten
(11) mit vorzugsweise eloxierten Aluminium-Profilabdeckungen (19) abgedeckt
sind, die zumindest eine Türdichtung (23) aufnehmen.
6. Nebentür nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite
des untersen Einzelelementes (3) ein vorzugsweise schwarz eloxiertes Aluminium-
Profil (25) angeordnet ist.
7. Nebentür nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen
Profilleisten (11) das Aluminium-Profil (25) übergreifen und mit diesem
vorzugsweise verschraubt sind.
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|---|---|---|---|
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| FI (1) | FI951443A7 (de) |
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