DE4335441A1 - Mittel zur Gesundheitsvorsorge im Herz- Kreislaufsystem beim Menschen - Google Patents

Mittel zur Gesundheitsvorsorge im Herz- Kreislaufsystem beim Menschen

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Mittel zur Gesundheits­ vorsorge beim Menschen insbesondere zur Prophylaxe von Durchblutungsstörungen und Infarkten sowie der Vermeidung des plötzlichen Herztodes infolge von Arrhythmien.
In (fast) allen Industrieländern stehen heute Herz-Kreis­ lauferkrankungen seit über einem Jahrzehnt mit Abstand an erster Stelle in den Statistiken der Todesursachen. Diese negative Entwicklung begann etwa im Jahre 1910 und seitdem haben die Herz-Kreislauferkrankungen den Charakter einer Epidemie angenommen.
Im Jahre 1910 wurden die Methoden der Getreideaufbereitung "verbessert" und die Inhaltsstoffe der braunen Schalen aus dem nunmehr "schön" weißen Mehl weitgehend eliminiert.
Gerade zu erschreckende Ergebnisse brachte eine kürzlich in der USA durchgeführte Studie. 1532 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 34 Jahren, die durch Unfälle ums Leben gekommen waren, wurden obduziert. Bei allen unter­ suchten Teenagern wurden Fettablagerungen in der Aorta festgestellt. Über die Hälfte der Untersuchten hatte sogar Fettablagerungen in kleineren Arterien des Herzmuskels.
Die Gründe für diese Tatsachen sind komplexer Natur und neben genetischen Faktoren in der zivilisierten Lebens­ weise zu suchen. Als hauptsächliche Ursachen und Risiko­ faktoren sind eine unausgewogene, oft zu fett- und kalo­ rienreiche Ernährung, Bewegungsmangel und Bewegungsarmut, sowie ein Übermaß an Streß und Genußgiften anzusehen.
Unseres Erachtens spielt die Zivilisationskost mit zumindest teilweisem Mangel an Vital- und Mineralstoffen dabei eine zentrale Rolle. Oftmals sind Menschen im noch leistungsfähigen Alter (zweites Lebensdrittel) von bedroh­ lichen bis tödlichen Gesundheitsstörungen, Herzattacken, Infarkten (Herz, Hirn, Niere und Leber) betroffen. Diese Störungen führen zu einem Verlust an Lebensqualität, zur Leistungsminderung, Frührente oder haben gar den vorzeiti­ gen Tod zur Folge.
Eine Vermeidung oder wenigstens Reduzierung dieser Folgen stellt ein dringliches ökonomisches und soziales Problem dar. Eine konsequent gesundheitsbewußte Lebensweise (lebenslang!) entsprechend den Erkenntnissen der Medizin und Ernährungswissenschaften wäre sicherlich die beste Prophylaxe. Doch viele Menschen können bzw. wollen aus verschiedenen Gründen eine solche Lebensweise nicht prak­ tizieren. Daher kommt der Prophylaxe von sklerotisch und/oder nichtsklerotisch bedingten Störungen im Herz- Kreislaufsystem vermittels von Präparaten und Medikamenten große Bedeutung zu.
Reformköstler haben die Erfahrung gesammelt, daß Menschen kaum oder wesentlich weniger als andere von Gesundheits­ störungen im Herz-Kreislaufsystem betroffen sind, wenn reichlich Vollkornprodukte, Nüsse und Äpfel und Möhren (mit kaltgepreßtem Leinöl) konsumiert und der Verzehr an tierischen Fetten und Fleisch eingeschränkt wird.
Bei der Suche nach möglicherweise wirksamen Inhaltsstoffen wurden die folgenden Feststellungen getroffen, siehe Souci - Fackmann - Kraut: Zusammensetzung der Lebensmittel, Nährwert-Tabellen 1986-87 von der Deutschen Forschungsge­ sellschaft für Lebensmittelchemie, Garching bei München und An apple a day or an aspirin a day? Archives of Internal Medicine 151(6) 1066-9/1991 June.
  • - Vollkorngetreide und Nüsse enthalten relativ hohe Anteile an den Mineralstoffen Kalium- und Magnesium sowie Vitamin E (Tocopherole),
  • - Das Spurenelement Selen findet sich besonders reichlich in Nüssen und auch im vollen Korn von Getreide, falls der Ackerboden nicht ausgesprochen selenarm ist.
  • - Walnußöl enthält über 70% ungesättigte Fettsäuren
  • - Äpfel enthalten überraschenderweise Salicylate, wenn auch nur in geringen Mengen. Jedoch reicht die Salicylatmenge eines Apfels bereits aus, um die Fließfähigkeit des Blutes deutlich zu verbessern.
  • - Möhren (Karotten) sind Spitzenreiter bezüglich des Ge­ haltes an ß-Carotin (Provitamin A), dessen Resorption durch Leinöl (ca. 70% mehrfach ungesättigte Fettsäuren) markant verbessert wird.
Mit der o.g. "Verbesserung" der Getreideaufbereitung im Jahre 1910 wurden der menschlichen Nahrung wesentliche Mengen an Vitamin E, Mineralstoffen (Magnesium und Kalium) sowie Selen entzogen. Diese wertvollen Inhaltstoffe finden sich besonders in den Keimlingen und Schalen.
Dr. E. Bajusz hat seine Untersuchungen über Ernährung, Herzgefäßerkrankungen und plötzlichen Herztod in Nutritional Aspects of cardiovascular Diseases; Monographie von Dr. Eörs Bajusz; Philadelphia, I.B. Lippin­ cott Comp. 1965 beschrieben. Er kann auf überraschende Ergebnisse bei Versuchen mit Tieren (Ratten) und an autop­ sierten Menschen verweisen, die an plötzlichen Herzanfäl­ len verstorben sind. Trotz sorgfältiger Suche wurden nur in wenigen Fällen Gerinnsel, die Ursache von tödlichen Herzkranzgefäßverschlüssen sein können, gefunden. Wesent­ liche Schlußfolgerung von Dr. Bajusz ist:
Der Mangel an Kalium- und Magnesiumionen ist maßgeblich am plötzlichen Herztod beteiligt, wahrscheinlich in einem noch höheren Anteil als eine hochgradige Arteriosklerose.
Andere Forscher glauben, daß die hohe Sterblichkeitsrate an Herzkrankheiten durch Arterionsklerose und Gerinnsel­ bildung infolge Mangel an Vitamin E bedingt ist und beto­ nen, daß diese Todesursache vor 1910 kaum bekannt war.
US-amerikanische Studien über das Spurenelement Selen haben gezeigt, daß es die Krebsentstehung verhindern kann und ein Selenmangel Herzinfarkte begünstigt. (Deutsche Apotheken-Umschau Sept. 1993 A, Seite 16).
In den achtziger Jahren wurden in den USA und Großbritannien Aspirin-Studien zur Prophylaxe von Herzinfarkten durchge­ führt, s. Hennekens CH, Peto R., Hutchison GB, Doll: An overview of the British and American aspirin studies; N. Engl. J. Med. 1988, 318ff.
Probanden waren in den USA über 22 000 gesunde Ärzte im Alter zwischen 40 und 84 Jahren, die jeden zweiten Tag 325 mg Aspirin erhielten. Bei der Patientengruppe, die Aspirin erhielt, konnte die Infarkthäufigkeit um 44% gegenüber der Placebogruppe gesenkt werden. Es blieben allerdings noch Fragen offen, weil die Probandengruppe nicht repräsentativ für die Gesamtbevölkerung war. Wegen des überzeugend reduzierten Infarktrisikos wurde die Lang­ zeitstudie nach nur fünf Jahren abgebrochen.
Vitamin E und β-Carotin gehören (neben Vitamin C) zu den Zellschutzvitaminien.
Vitamin E dient dem Oxydationsschutz von ungesättigten Fettsäuren und ist bei der Bildung von Zellkernen von Bedeutung. Geradezu verblüffende Erfolge wurden mit Vitamin E bei der Behandlung von Brandwunden und Venenentzündungen erreicht bis hin zur Auflösung von Gerinnseln in Venen. Ein Mangel an Vitamin E begünstigt die Bildung von Thromben (Gerinnsel) und Schlaganfällen. So wurde bei 80% von Schlaganfalltoten ein Mangel an Vitamin E festgestellt.
Aus EP 04 11 590 ist weiterhin ein Verfahren und Mittel zur Verminderung des Herzinfarktrisikos bekannt. Dieses Mittel, das eine beträchtliche Reduzierung der Aggregation der Blutplättchen beim Menschen bewirken soll, besteht aus einem Kern aus Acetylsalicylsäure, einer Schutzschicht um diesen Kern, die dazu erforderlich ist, das Mittel in den Dickdarm zu transportieren und einer äußeren Schicht aus Acetylsalicylsäure, die auf der Schutzschicht aufgebracht ist.
Ausgehend vom aufgezeigten Stand der Technik ist es Auf­ gabe der vorliegenden Erfindung, ein Präparat zur oralen Einnahme beim Menschen zu schaffen, welches zur Prophylaxe von Infarkten, insbesondere primären Myocardinfarkten, und der Abwendung des plötzlichen Herztodes infolge von Arrhythmien geeignet ist.
Diese Aufgabe soll im Sinne einer sanften, naturnahen Medizin auf der Basis von Wirkstoffen, welche in für die menschliche Ernährung geeigneten Naturprodukten vorkommen, gelöst werden. Die Wirkstoffe für die erfindungsgemäße Komposition sollen jedoch nicht durch eine aufwendige und teure Isolierung aus Naturprodukten gewonnen, sondern auf synthetischem Wege mit ökonomisch vertretbarem Aufwand hergestellt werden.
Aus vorstehenden punktuellen Erfahrungen, Untersuchungen, Studien und Erkenntnissen wurde erfindungsgemäß das nachfolgende Konzept zur Prophylaxe von Herzattaken bis hin zum plötzlichen Tod durch Herzversagen bzw. Infarkt entwickelt.
Die erfindungsgemäße Lösung der gestellten Aufgabe ist im Patentanspruch 1 angegeben. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Das Wesen der Erfindung besteht in der Anwendung einer Kombination von Salicylaten mit Donatoren für Magnesium­ und/oder Kaliumionen sowie ggf. noch ergänzt mit Vitamin E und/oder β-Carotin sowie Selenverbindungen und Verabrei­ chung in pharmazeutisch wirksamen Mengen beim Menschen.
Von Salicylsäure (SS) und Acetylsalicylsäure (ASS) bzw. deren Salzen sind die schmerzstillenden, fiebersenkenden und antirheumatischen Wirkungen schon sehr lange bekannt. Die thrombozyten-aggregationshemmende und die die Fließeigen­ schaften des Blutes verbessernde Wirkung schon in geringen Dosen ist erst seit Mitte der sechziger Jahre bekannt. Unbestritten ist heute der therapeutische Wert von ASS bei der Infarktnachsorge, d. h. der Sekundärprophylaxe.
Magnesium gehört zu den wichtigsten Mineralstoffen im menschlichen Körper und ist zweithäufigstes Kation in den Zellen. Es steuert durch Komplexbildung mit Adenosintri­ phosphat (ATP) etwa 300 Enzyme und ist somit von zentraler Bedeutung für energieliefernde Prozesse und für die Funk­ tion der Muskulatur.
Kalium ist ebenfalls Aktivator vieler Enzyme und für die Muskelkontraktion unentbehrlich. Ohne Kalium kann Glukose nicht als Glykogen gespeichert werden und somit auch nicht als Energielieferant fungieren.
β-Carotin ist nicht nur Vorstufe für das Vitamin A und das Hauptpigment Melanin, sondern hat möglicherweise auch eine positive Wirkung bei der Verzögerung arteriosklerotischer Prozesse.
Selen gilt seit 1973 als lebenswichtiges Spurenelement. Es ist Bestandteil von Enzymen, welche Körperzellen vor sogenannten "freien Radikalen" schützen. Deutschland gilt als Selenmangelgebiet. Eine zusätzliche Versorgung mit Selen als Nahrungsergänzung zur Herzinfarktprophylaxe erscheint uns notwendig.
Es wurde gefunden, daß das komplexe und definierte Zusam­ menwirken einiger oder aller Komponenten gemäß Anspruch 1 die beabsichtigten Wirkungen erbringt. Nach unseren Auf­ fassungen ist die Lösung einer derart komplexen Aufgabe mit einer (chemisch definierten) Einzelsubstanz nicht möglich.
Unter Nutzung dieser Komponenten und ihrer spezifischen Eigenschaften setzt sich das erfindungsgemäße Mittel zur Gesundheitsvorsorge insbesondere aus Magnesiumsalicylat und/oder Derivaten der Salicylsäure und dabei vorzugsweise der O-Acetylsalicylsäure (ASS) und/oder deren Salze mit mindestens einem Ionendonator für Magnesium- und/oder Kaliumionen zusammen.
Zusätzlich können Vitamin E und β-Carotin sowie eine se­ lenhaltige Verbindung als wirkstoffaktive Substanzen zuge­ mischt werden.
Dabei ist die anteilige Zusammensetzung der Mischung so beschaffen, daß je Tablette, Dragee oder Kapsel 10-500 mg Salicylat und/oder Derivate der Salicylsäure (SS) bzw. deren Salze mit Magnesium oder Kalium enthalten sind.
Die im erfindungsgemäßen Mittel zur Gesundheitsvorsorge vorhandenen Donatoren für Magnesium- und/oder Kaliumionen sind deren Salze mit organischen Säuren, vorzugsweise Milch-, Apfel-, Wein-, Zitronen- oder Orotsäure. Diese Bestandteile sind in einem Äquivalent von 0,3 - 3 mmol (8- 73 mg) Magnesium bzw. 0,5-4 mmol (19,5-156 mg) Kalium je Tablette, Dragee oder Kapsel beigefügt.
Das Vitamin E kann je Tablette, Dragee oder Kapsel in Form von α-Tocopherol bzw. dessen Acetat in einer Menge von 50-400 i.E. enthalten sein.
Die Beimischung von β-Carotin kann in einer Menge von 6 mg-30 mg je Tablette, Dragee oder Kapsel erfolgen.
Die evtl. Zumischung des Spurenelements Selen erfolgt vorzugsweise in Form von Natriumselenit in einer Menge von bis zu 50 µg reines Selen je Tablette, Dragee oder Kapsel.
Die Komponenten freie Acetylsalicylsäure (ASS) und ggf. Vitamin E (α-Tocopherol bzw. dessen Acetat) sowie β-Carotin können in einem biogenen Öl, vorzugsweise Weizenkeimöl, Walnußöl oder Lachsöl, gelöst und verkapselt sein.
Die tägliche Dosis des erfindungsgemäßen Mittels kann bis zu 10 Tabletten, Dragees oder Kapseln betragen.
In einer speziellen Anwendungsform sind die in Öl lös­ lichen Wirkstoffe von den übrigen getrennt in zwei Kammern innerhalb einer Kapsel untergebracht.
In einer Modifizierung können alternativ die organischen Anionen für Magnesium und/oder Kalium teilweise oder vollständig durch Halogenanionen ersetzt werden.
Die Erfindung wird nachfolgend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens an zwei Ausführungs­ beispielen erläutert
Ausführungsbeispiel 1
Mittel zur Prophylaxe des plötzlichen Herztodes infolge von Arrythmien in Form von Tabletten, die neben an sich bekannten Hilfsstoffen eine Kombination von Magnesiumsali­ cylat (Mg-SS), Magnesiumorotat, Kaliumlactat und Natrium­ selenit als Wirkstoffe enthalten.
Magnesiumsalicylat|200 g
Magnesiumsorotat 400 g
Kaliumlactat 300 g
Natriumselenit 100 mg
Maisstärke 300 g
Cellulose 200 g
≈1400 g
Die o.g. Substanzen werden in angegebener Menge bis zur Gleichverteilung vermischt. Aus dem Gemisch werden Tablet­ ten von je 1 g verpreßt.
Ausführungsbeispiel 2
Mittel zur Verzögerung arterio-sklerotischer Prozesse, zur Auflösung von Gerinnseln (zumindest im Venensystem) und zur Prophylaxe des plötzlichen Herztodes in Form von Kap­ seln, deren Mantel und Trennwand aus Weichgelantine beste­ hen und in denen die Wirkstoffe in zwei Kammern unterge­ bracht sind.
In Kammer 1 sind neben 300 mg Weizenkeimöl 30 mg ASS und 100 mg α-Tocopherol sowie 12 mg β-Carotin enthalten. Kammer 2 beinhaltet ein Feststoffgemisch aus 312,6 mg (2 mmol) Magnesiummalat und 384,3 mg (3 mmol) Kaliumlactat sowie 25 mg Natriumselenit.

Claims (9)

1. Mittel zur Gesundheitsvorsorge im Herz- Kreislaufsystem beim Menschen in Form von oral zu verabreichenden Tablet­ ten, Dragees oder Kapseln, gekennzeichnet durch eine Kombination von Salicylat, vorzugsweise Magnesiumsalicylat und/oder Derivaten der Salicylsäure, vorzugsweise der O-Acetylsalicylsäure (ASS) und/oder deren Salze, mit mindestens einem Donator für Magnesium- und/oder Kaliumionen, wobei ggf. das Vitamin E und/oder das Provitamin A (β-Carotin) sowie eine selenhal­ tige Verbindung als wirkstoffaktive Substanzen beigefügt sind.
2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je Tablette, Dragee oder Kapsel 10-500 mg Salicylat und/oder Derivate der Salicylsäure (SS) bzw. deren Salze (mit Magnesium oder Kalium) enthalten sind.
3. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Donatoren für Magnesium- und/oder Kaliumionen deren Salze mit organischen Carbon­ säuren, vorzugsweise Milch-, Apfel-, Wein-, Zitronen- oder Orotsäure sind, und sie in einem Äquivalent von 0,3- 3 mmol (8-73 mg) Magnesium bzw. 0,5-4 mmol (19,5- 136 mg) Kalium je Tablette, Dragee oder Kapsel enthalten sind.
4. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vitamin E in Form von α- Tocopherol bzw. dessen Acetat in einer Menge von 50-400 i.E. je Tablette, Dragee oder Kapsel enthalten ist.
5. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Provitamin A (β-Carotin) in einer Menge von 6 mg-30 mg je Tablette, Dragee oder Kapsel enthalten ist.
6. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Selen vorzugsweise in Form von Natriumselenit in einer Menge bis zu 50 µg (als reines Selen gerechnet) je Tablette, Dragee oder Kapsel enthalten ist.
7. Mittel nach Anspruch 1,4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das α-Tocopherol bzw. dessen Acetat und ggf. auch β-Carotin und/oder die freie ASS in einem biogenen Öl, vorzugsweise Weizenkeimöl, Walnußöl oder Lachsöl, gelöst und verkapselt sind.
8. Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die in Öl löslichen Wirkstoffe von den übrigen getrennt in einer gesonderten Kammer in­ nerhalb einer mindestens zwei Kammern enthaltenden Kapsel untergebracht sind.
9. Mittel nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die organischen Anionen für Magnesium und/oder Kalium teilweise oder vollständig durch Halogenanionen ersetzt sind.
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