DE4336612A1 - Verfahren zur Einfärbung von organischen Medien - Google Patents

Verfahren zur Einfärbung von organischen Medien

Info

Publication number
DE4336612A1
DE4336612A1 DE4336612A DE4336612A DE4336612A1 DE 4336612 A1 DE4336612 A1 DE 4336612A1 DE 4336612 A DE4336612 A DE 4336612A DE 4336612 A DE4336612 A DE 4336612A DE 4336612 A1 DE4336612 A1 DE 4336612A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
granules
oils
pigment
pigments
organic media
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE4336612A
Other languages
English (en)
Other versions
DE4336612C2 (de
Inventor
Guenter Dipl Chem Dr Linde
Manfred Dipl Chem Dr Eitel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lanxess Deutschland GmbH
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE4336612A priority Critical patent/DE4336612C2/de
Priority to TW083108142A priority patent/TW275050B/zh
Priority to DE59402040T priority patent/DE59402040D1/de
Priority to ES94116231T priority patent/ES2099522T3/es
Priority to EP94116231A priority patent/EP0651031B1/de
Priority to US08/323,734 priority patent/US5634970A/en
Priority to JP28146794A priority patent/JP3544720B2/ja
Priority to AU75991/94A priority patent/AU675875B2/en
Priority to FI945012A priority patent/FI110948B/fi
Priority to BR9404254A priority patent/BR9404254A/pt
Priority to CN94113668A priority patent/CN1052025C/zh
Publication of DE4336612A1 publication Critical patent/DE4336612A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4336612C2 publication Critical patent/DE4336612C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C3/00Treatment in general of inorganic materials, other than fibrous fillers, to enhance their pigmenting or filling properties
    • C09C3/04Physical treatment, e.g. grinding or treatment with ultrasonic vibrations
    • C09C3/045Agglomeration, granulation, pelleting
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/36Compounds of titanium
    • C09C1/3607Titanium dioxide
    • C09C1/3615Physical treatment, e.g. grinding, treatment with ultrasonic vibrations
    • C09C1/3638Agglomeration, granulation, pelleting
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01PINDEXING SCHEME RELATING TO STRUCTURAL AND PHYSICAL ASPECTS OF SOLID INORGANIC COMPOUNDS
    • C01P2004/00Particle morphology
    • C01P2004/50Agglomerated particles

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)
  • Processes Of Treating Macromolecular Substances (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Cosmetics (AREA)
  • Silicates, Zeolites, And Molecular Sieves (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Einfärbung von organischen Medien durch anorganische Pigmentgranulate.
Die Verarbeitung von Pigmenten verlangt zur Erzielung des optimalen Farbein­ drucks ein Aufmahlen der Pigmente zu Primärteilchen. Die dadurch entstehenden Pulver stauben sehr stark und neigen aufgrund ihrer Feinteiligkeit zu Adhäsion und kleben in Dosieranlagen. Bei toxikologisch gefährlichen Stoffen müssen deshalb bei der Verarbeitung Maßnahmen zur Vermeidung einer Gefährdung von Mensch und Umwelt durch entstehende Stäube getroffen werden. Aber auch bei unbedenklichen inerten Stoffen wie z. B. Eisenoxidpigmenten ist eine Vermeidung von Staubbelästigung zunehmend vom Markt gewünscht.
Staubvermeidung und verbesserte Dosierung aufgrund guter Fließeigenschaften zur Erzielung eines qualitativ gleichmäßigen Farbeindrucks bei der Anwendung von organischen Medien ist deshalb das Ziel im Umgang mit Pigmenten. Dieses Ziel wird mehr oder weniger durch Anwendung von Granulationsverfahren auf Pigmente erreicht. Dabei werden Aufbau- oder Sprühgranulation im allgemeinen angewendet. Kompaktierverfahren sind bisher wegen der eingeschränkten Dispergierbarkeit der dadurch erhaltenen Granulate weniger geeignet.
Grundsätzlich werden bei Pigmenten vom Markt zwei sich in der Richtung gegensätzliche Eigenschaften beim Einsatz von Pigmentgranulaten gefordert: mechanische Stabilität des Granulats und gute Dispergiereigenschaften. Die mechanische Stabilität ist verantwortlich für gute Transporteigenschaften sowohl bei Transport zwischen Hersteller und Anwender als auch für gute Dosierung und Fließeigenschaften beim Einsatz der Pigmente. Sie wird durch hohe Haftkräfte bewirkt und hängt ab z. B. von Bindemittelmenge oder auch vom Preßdruck beim Verformen. Andererseits wird die Dispergierbarkeit beeinflußt durch eine gute Mahlung vor der Granulierung (Naß- und Trockenmahlung), die mechanische Energie bei der Einarbeitung (Scherkräfte) und Dispergierhilfsmittel, die die Haft­ kräfte im trockenen Granulat bei der Einarbeitung in ein Medium sofort herab­ setzen. Allerdings ist bei Pigmenten die Anwendung von größeren Mengen Dispergierhilfsmittel wegen des Kostenverhältnisses Zusatz/Pigment eingeschränkt. Außerdem bewirkt ein hoher Zusatzanteil eine entsprechende Herabsetzung der Farbstärke bzw. des Streuvermögens. Da die Farbstärkeschwankungen im allge­ meinen unter ±5% liegen, ist auch der Einsatz von Zusatzstoffen begrenzt, selbst wenn diese gleichzeitig als Haftermittler und Dispergierhilfsmittel wirken. Auch dürfen die Zusätze nicht die Gebrauchseigenschaften der zu färbenden Medien nachteilig verändern, beispielsweise bei Kunststoffen die Festigkeit oder die Kerb­ schlagzähigkeit, bei Elastomeren (Polymeren) die elastischen Eigenschaften.
Nach dem Stand der Technik kommen als Herstellungsverfahren für Pigmentgranulate Sprühgranulation (Sprühtrocknung über Scheibe oder Düse) und Aufbaugranulation (Mischer, Wirbelschichtgranulator, Teller bzw. Trommel) in Frage.
So wird in den EP-A 0 257 423 und DE-A 38 41 848 die Sprühgranulation unter Verwendung von Polyorganosiloxanen als hydrophobe, lipophile Zusatzstoffe beschrieben. Der erwähnte Zerstäubungstrockner führt im allgemeinen zu kleinen Teilchengrößen, d. h. hohem Feinanteil. Das bedeutet, daß ein wesentlicher Anteil des Materials nicht aus dem Trockner als direkt einsetzbares Granulat erhalten wird, sondern als Feinanteil erst im Filter zurückgehalten wird und dann in den Prozeß zurückgeführt werden muß.
Die hydrophobierende Nachbehandlung führt bei sprühgranulierten Produkten zu einem sehr guten fließenden, aber außerordentlich stark staubenden Granulat.
Die EP-A 0 424 896 offenbart die Herstellung von staubarmen Feingranulaten in einem Herstellungsgang in bekannten Intensivmischern. Es wird hierbei ein niedriger Gehalt an Wachsen in Kombination mit Emulgator und Netzmitteln durch Aufbringen einer wäßrigen Dispersion angewendet. Dabei werden im allge­ meinen Wassergehalte von 20 bis über 50% erhalten. Diese Granulate müssen zu­ nächst getrocknet und von Über- und Unterkorn getrennt werden.
Die DE-A 31 32 303 beschreibt staubarme, fließfähige anorganische Pigmentgranulate, die mit unter Wärmeeinwirkung flüssigwerdenden Bindemitteln gemischt und durch einen Siebvorgang unter Anwendung von Siebhilfe (Druck) granuliert werden. Dabei fällt ca. 10 bis 20% des Durchsatzes als Feinanteil <0,1 mm an.
Aus der EP-A 0 144 940 gehen staubarme Pigmentgranulate hervor, die ausgehend von Filterschlamm mit ca. 50% Wasser durch Zugabe von 0,5-10% ob erflächenaktiven Stoffen und zusätzlich Mineralöl oder flüssigwerdenden Wachsen bei 50 bis 200°C gemischt werden bis zum Schmierpunkt. Der Vorgang erfolgt in Intensivmischern, eventuell wird noch nachgranuliert und nachge­ trocknet. Im Endprodukt liegt noch Wasser in einer Menge von 10 bis 15% vor, was für die Einarbeitung in Kunststoffen nachteilig ist.
Auch die anderen Verfahren sind in ihrer Anwendung eingeschränkt. Die Sprühgranulation erfordert wegen der Tropfenbildung die Verwendung von gut fließfähigen, also dünnflüssigen, Suspensionen. Für den Trocknungsvorgang ist somit eine größere Menge an Wasser zu verdampfen als bei der häufig einsetzbaren Wirbelschichttrocknung aus hochausgepreßten Pigmentfilterpasten. Dies führt zu höheren Energiekosten. Bei zuvor durch Kalzination hergestellten Pigmenten bedeutet die Sprühgranulation einen zusätzlichen Verfahrensschritt mit hohen Energiekosten. Außerdem fällt bei der Sprühgranulation ein mehr oder weniger großer Anteil an Feinmaterial im Staubfilter an, der wieder in die Produktion zurückgeführt werden muß.
Die Aufbaugranulation weist häufig auch Nachteile auf. Sie kann - ausgehend von Pigmentpulver - in Wischern unter hoher Turbulenz, im Wirbelschichtverfahren oder auch durch Teller- und Trommelgranulation durchgeführt werden. Allen diesen Verfahren gemeinsam ist, daß der Bindemittelbedarf, meistens Wasser, groß ist, so daß als zusätzlicher Verfahrensschritt eine Trocknung nachfolgen muß.
Auch werden hierbei Granulate unterschiedlicher Größe erhalten, insbesondere, wenn nicht ausreichend Bindemittel für die Pulvermenge zur Verfügung steht oder die Verteilung nicht optimal ist. Dann kann ein gewisser Anteil als Granulat zu groß werden, während andererseits zu kleine und damit noch staubende Anteile vorliegen. Deshalb ist eine Klassierung der entstehenden Granulate erforderlich mit einem Rücklauf von Über- und Unterkorn.
Die Tellergranulation führt zu einem breiten Teilchengrößenspektrum von Granulaten. Wo dies wegen der schlechten Dispergierbarkeit zu großer Teilchen nicht erwünscht ist, muß durch intensive personelle Überwachung der Granulier­ vorgang verfolgt werden und durch manuelle Steuerung der Keimmenge die Granulatherstellung optimiert werden. Üblicherweise erfolgt auch hierbei eine Klassierung mit Rückführung des Über- und Unterkorns.
Aufgabe der vorliegenden Anmeldung war es aber, ein Verfahren zur Einfärbung von organischen Medien zur Verfügung zu stellen, das die bisher beschriebenen Nachteile der Sprühgranulation oder der Aufbaugranulation in ihrer Anwendung auf anorganische Pigmente vermeidet und ausreichend stabile, dosierfähige, staubarme Granulate von gleich guter Dispergierbarkeit wie die bisher verwendeten Pulver zur Verfügung stellt. Darüber hinaus sollte eine Klassierung mit Rückführung von Über- und Unterkorn vermieden werden.
Es wurde nun gefunden, daß diese Aufgabe gelöst werden kann durch eine mehrstufige Kombination der Verfahrensschritte, Mischen, Kompaktieren, Sieb­ granulieren und Tellergranulieren.
Gegenstand dieser Erfindung ist somit ein Verfahren zur Einfärbung von organischen Medien mit anorganischen Pigmentgranulaten, wobei das anorganische Pigment in einem mehrstufigen Verfahren unter Zusatz von Ölen, die eine kinematische Viskosität bei 40°C von 1,6 bis 1500 mm²/s aufweisen, als Bindemittel zu Pigmentgranulaten einer mittleren Teilchengröße von 0,2 bis 2 mm ohne Rückführung von Feinanteil granuliert und die anorganischen Pigment­ granulate mit den organischen Medien vermischt werden.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren ist ein Pigmentgranulat erhältlich, das sich bei einem d₅₀ von 0,2 bis 2 mm problemlos in organische Medien einarbeiten läßt.
Bevorzugte anorganische Pigmente im Sinne dieser Erfindung sind Eisenoxid-, Titandioxid-, Chromoxid und/oder Rutilmischphasenpigmente.
Als Bindemittel werden die Haftungskräfte (Kohäsion) verbessernde Substanzen verwendet. Als solche stehen Wasser und wäßrige Lösungen zur Verfügung. Auch können Öle unterschiedlicher Herkunft zur Anwendung kommen. Neben techni­ schen oder synthetischen Ölen wie z. B. Maschinenöl V 100 oder Silikonöle (Polysiloxane) lassen sich auch biologisch abbaubare Öle pflanzlicher und tierischer Herkunft wie Rapsöl, Sojabohnenöl, Maiskeimöl, Olivenöl, Kokosnußöl, Sonnenblumenöl oder Tran einsetzen.
Bevorzugte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen angeführt.
Wesentlich bei dem erfindungsgemäßen mehrstufigen Granulationsverfahren ist, daß im ersten Schritt ein ausreichend kohäsives homogenes Material durch Zugabe des Bindemittels in einem Mischer erzeugt wird. Im zweiten Schritt erfolgt bevorzugt eine Kompaktierung.
Die verfahrenstechnisch wichtigste Kennziffer hierbei ist die Preßkraft (kN) pro cm Walzenbreite (Linienkraft). Beim Kompaktieren wird von einer linienförmigen Übertragung der Preßkraft ausgegangen, da eine Preßfläche nicht definiert werden kann und deshalb kein Druck (kN/cm²) berechenbar ist.
Die Kompaktierung sollte bevorzugt bei sehr niedrigen Linienkräften erfolgen. Die angewendeten Linienkräfte liegen im allgemeinen im untersten Bereich der kommerziell erhältlichen Geräte etwa zwischen 0,1 und 15 kN/cm. Die Haftkräfte innerhalb der Schülpen bestimmen mit den Bedingungen des nachfolgenden Sieb­ granulators (z. B. Flake Crusher der Firma Bepex GmbH, D-74211 Leingarten oder Firma Frewitt, Fribourg/Schweiz) die Größe des Vorgranulats (Keim) und das Verhältnis zwischen Keim und Pulver. Bevorzugt betragen die Linienkräfte 0,5 bis 10 kN/cm.
Durch dieses Verhältnis und die Verweilzeit bei der nachfolgenden Aufbau­ granulation wird die optimale Teilchengröße der Granulate festgelegt. Dabei wird durch das richtige Verhältnis zwischen Vorgranulat und Pulver praktisch die gesamte Pigmentmenge in freifließendes, staubarmes Granulat überführt. Eine Rückführung von Über- und Unterkorn entfällt.
Diese Aufbaugranulation durch Nachrollen kann nach dem Stand der Technik auf handelsüblichen Drehtellern, Drageetrommeln oder Drehtrommeln vom Fachmann ohne weiteres durchgeführt werden.
Die Prüfung der Kunststoffdispergierbarkeit erfolgte nach einer der DIN 53 775: Prüfung von Farbmitteln in weichmacherhaltigen Poly-Polyvinylchlorid (PVC-P) Formmassenbestimmung der Dispergierhärte durch Walzen angenäherten Vorschrift. Das zu prüfende Pigment wird bei 160±5°C auf einem Wischwalzwerk in PVC dispergiert. Das erhaltene Walzfell wird geteilt und die eine Hälfte anschließend durch Walzen bei Raumtemperatur erhöhten Scherkräften ausgesetzt. Als Maß für die Dispergierbarkeit gilt bei Buntpigmenten der Farbabstand ΔE nach CIELAB (DIN 5033, 6174) zwischen heiß- und kaltgewalztem PVC-Fell, bzw. bei Weißpigmenten die Differenz der Normfarbwerte Y (DIN 5033) zwischen heiß- und kaltgewalztem PVC-Fell. Ein gut dispergierbares Pigment ist schon bei geringen Scherkräften ausdispergiert, während zum Ausdispergieren eines schwer dispergierbaren Pigments die erhöhten Scherkräfte beim Walzen bei tiefer Temperatur notwendig sind. Daher gilt: je kleiner der Farbabstand ΔE bzw. die Differenz der Normfarbwerte Y, desto besser ist das Pigment dispergierbar. Insbesondere bei Granulaten kommt der Dispergier­ barkeit eine große Bedeutung zu, da zuerst die Granulatteilchen zerteilt werden müssen, die dann im Kunststoff zu dispergieren sind. Angestrebt wird für Granulate eine gleich gute Dispergierbarkeit wie die entsprechender Pigmentpulver, so daß die Kenngrößen ΔE bzw. Y für Pulver und Granulat nicht wesentlich differieren sollen.
Als gut dispergierbar gelten nach dem Stand der Technik bei granulierten Weißpigmenten ein ΔY von 2,1 bis 3,0 Einheiten wie sie mit auf dem Markt befindlichen Handelsprodukten an TiO₂-Granulaten erzielt wird, z. B. Baytitan R-FK-21 oder bei Buntpigmenten ein ΔE von 0 bis 1 Einheiten wie es mit Bayferrox 130 (Handelsprodukt der Bayer AG) erzielt wird.
Die Prüfung des Fließverhaltens erfolgt durch Beurteilung des Auslaufverhaltens aus einem Trichter mit 300 bis 1000 ml Volumen mit 8 mm Öffnung. Das Fließverhalten wird als gut bezeichnet, wenn das Material frei ausläuft. Erfolgt kein Materialfluß bzw. ein Fließen nur nach Klopfen, wird das Fließverhalten als nicht ausreichend betrachtet.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren werden nacheinander verschiedene, als Einzel­ verfahren bekannte Granulierapparate in spezieller Abstimmung aufeinander in bestimmter Reihenfolge eingesetzt (Fig. 1). Diese Einzelverfahren allein oder in anderen Kombinationen führen nicht zu den erfindungsgemäßen Granulaten mit den günstigen Eigenschaften hinsichtlich Ausbeute (praktisch kein Staubanteil), Fließverhalten, Förderbarkeit, Dispergierbarkeit, geringer Steuerungsaufwand bei der Herstellung. Dieses wird in der nachfolgenden Tabelle verdeutlicht, wobei die Summe der positiven Eigenschaften betrachtet werden soll (Tabelle 1).
Im folgenden wird anhand von Beispielen die vorliegende Erfindung erläutert, ohne daß in diesen Beispielen eine Einschränkung zu sehen ist.
Beispiel 1
25 kg Eisenoxidrot Bayferrox 120 N (Handelsprodukt der Bayer AG) wurden mit 1,5% (375 g) Silikonöl Baylube VP FE 3024 (Handelsprodukt der Bayer AG, kinematische Viskosität bei 40°C 60 mm²/s (DIN 51 562)) in einen Mischer gegeben und intensiv gemischt. Diese Mischung wurde in einem Kompaktor (Pharmapaktor Bepex 200/5, Fa. Bepex) bei einer Linienkraft von 2 kN/cm verdichtet. Es entstanden Schülpen von 2-3 mm Dicke. Diese Schülpen wurden in einem Siebgranulator (Fa. Frewitt, Fribourg/Schweiz) mit einem Sieb der Maschenweite 1,5 mm geschrotet. Das Vorgranulat wurde mit dem bei der Schrotung entstehenden Pulver auf einem Granulierteller von 70 cm Durchmesser und einer Verweilzeit von 7-10 Minuten granuliert. Das entstehende Granulat wies eine Korngröße von 0,2 bis 2 mm auf mit einem d₅₀ von 0,56 mm. Es war praktisch staubfrei, sehr gut rieselfähig und ausreichend transportstabil. Die Messung der Dispergierbarkeit in Kunststoffen ergab bei dem Granulat einen Farbabstand ΔE von 0,3 gegenüber einem Abstand von 0,2 beim entsprechenden Pigmentpulver.
Beispiel 2
50 kg Vorprodukt für Titandioxid R-FK-2 (Handelsprodukt der Bayer AG) wurden unter Zusatz von 1,5% (750 g) des obengenannten Silikonöls Baylube VP FE 3024 in einen Mischer gegeben und intensiv gemischt. Diese Mischung wurde in einem Kompaktor (Pharmapaktor Bepex 200/5, Fa. Bepex) bei einer Linienkraft von 4-7 kN/cm verdichtet. Es entstanden Schülpen von 2-3 mm Dicke. Diese Schülpen wurden in einem Siebgranulator (Fa. Frewitt, Fribourg/Schweiz) mit einem Sieb der Maschenweite 1,5 mm geschrotet. Das Vorgranulat wurde mit dem bei der Schrotung entstehenden Pulver auf einem Granulierteller von 70 cm Durchmesser und einer Verweilzeit von 7-10 Minuten granuliert.
Das entstehende Granulat wies eine Korngröße von 0,2 bis 2 mm auf mit einem d₅₀ von 0,5 mm. Es war praktisch staubfrei, sehr gut rieselfähig und ausreichend transportstabil.
Die Messung der Dispergierbarkeit in Kunststoffen ergab bei dem Granulat eine Differenz der Normfarbwerte Y von 1,7 gegenüber einem Abstand von 3,0 beim eingesetzten, ungranulierten Pigmentpulver.
Beispiel 3
Jeweils 50 kg Vorprodukt für Titandioxid R-FK-21 (Handelsprodukt der Bayer AG) wurden wie in Beispiel 2 beschrieben unter Zusätzen von jeweils 1,5% (750 g) der folgenden Öle granuliert:
  • a) Silikonöl Baylube VP FE 3024 (Handelsprodukt der Bayer AG, kinematische Viskosität bei 40°C 60 mm²/s (DIN 51 562)
  • b) Silikonöl Baysilone M 350 (Handelsprodukt der Bayer AG, kinematische Viskosität bei 25°C 350 mm²/s (DIN 51 562)
  • c) Maschinenöl V 100 (Schmieröl nach DIN 51 506 VDL, kinematische Viskosität bei 40°C 100 mm²/s).
Die entstehenden Granulate wiesen Korngrößen von 0,2 bis 2 mm auf. Sie waren praktisch staubfrei, sehr gut rieselfähig und ausreichend transportstabil. Die Messung der Dispergierbarkeit in Kunststoffen ergab bei dem Granulat Differenzen der Normfarbwerte Y von a) 1,1; b) 1,6; c) 1,3 gegenüber einem Abstand von 2,4 beim eingesetzten, ungranulierten Pigmentpulver.
Beispiel 4
75 kg Chromoxid GN (Handelsprodukt der Bayer AG) wurden wie in Beispiel 1 beschrieben unter Zusatz von 3% (2,25 kg) Maschinenöl V 100 (Schmieröl nach DIN 51 506 VDL, kinematische Viskosität bei 40°C 100 mm²/s) granuliert. Die Linienkraft im Kompaktierschritt betrug hierbei 3-4 kN/cm.
Das entstehende Granulat wies eine Korngröße von 0,2 bis 2 mm auf. Es war praktisch staubfrei, sehr gut rieselfähig und ausreichend transportstabil. Die Messung der Dispergierbarkeit in Kunststoffen ergab bei dem Granulat einen Farbabstand ΔE von 0,5 gegenüber einem Abstand von 0,3 beim entsprechenden Pigmentpulver.
Beispiel 5
Jeweils 50 kg des Rutilmischphasenpigments Lichtgelb 6 R (Handelsprodukt der Bayer AG) wurden wie in Beispiel 1 beschrieben unter Zusatz von 3% (1,5 kg) der obengenannten Öle Baylube VP FE 3024 und Maschinenöl V 100 granuliert.
Die entstehenden Granulate wiesen Korngrößen von 0,2 bis 2 mm auf. Sie waren praktisch staubfrei, sehr gut rieselfähig und ausreichend transportstabil.
Vergleichsbeispiel 1
50 kg Vorprodukt für Titandioxid R-FK-21 (Handelsprodukt der Bayer AG) wurden wie in Beispiel 3 beschrieben, jedoch ohne Ölzusatz, granuliert.
Das entstehende Granulat wies Korngrößen von 0,2 bis 2 mm auf. Es war staubfrei und rieselfähig. Die Messung der Dispergierbarkeit in Kunststoffen ergab jedoch bei dem Granulat eine Differenz der Normfarbwerte Y von 4,8 gegenüber einem Abstand von 2,4 beim eingesetzten, ungranulierten Pigmentpulver.
Vergleichsbeispiel 2
Titandioxid R-FK-21 (Handelsprodukt der Bayer AG), das über einen Sprühtrockner granuliert wurde, weist eine Korngröße von 40-300 µ auf mit einem d₅₀ von 120 µ und einem Feinanteil <100 µ zwischen 20 und 40%. Die Messung der Dispergierbarkeit in Kunststoffen ergab bei dem Sprühgranulat eine Differenz der Normfarbwerte Y von 3,0.

Claims (10)

1. Verfahren zum Einfärben von organischen Medien mit anorganischen Pigmentgranulaten, dadurch gekennzeichnet, daß anorganische Pigmente in einem mehrstufigen Verfahren unter Zusatz von Ölen, die eine kinematische Viskosität bei 40°C von 1,6 bis 1500 mm²/s aufweisen, als Bindemittel zu Pigmentgranulaten einer mittleren Teilchengröße von 0,2 bis 2 mm ohne Rückführung von Feinanteil granuliert und die anorganischen Pigmentgranulate mit den organischen Medien vermischt werden.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die organischen Medien Kunststoffe sind.
3. Verfahren gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffe Thermoplaste, Duroplaste und/oder Elastomere sind.
4. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die organischen Medien Polymere mit gummielastischen Eigenschaften sind.
5. Verfahren gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die organischen Pigmente mit den Ölen in einem Mischer zusammengegeben werden, das so vorbehandelte Pigmentpulver einem Kompaktierungsschritt mit Linienkräften zwischen 0,1 und 15 kN/cm unterworfen wird, die dabei entstehenden Schülpen einer Dichte von 0,5 bis 3,0 g/cm³ durch nachfolgendes Schroten auf einem Sieb­ granulator in Vorgranulat und Pulver zerlegt und diese durch Nachrollen auf einem Drehteller oder in einer Drehtrommel vollständig aufgranuliert werden.
6. Verfahren gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Linien­ kräfte 0,5 bis 10 kN/cm betragen.
7. Verfahren gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als anorganische Pigmente Eisenoxid-, Titandioxid-, Chromoxid- und/oder Rutilmischphasenpigmente eingesetzt werden.
8. Verfahren gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Öle Pflanzenöle, technische oder synthetische Öle paraffinischer oder naphthenischer Natur oder ölartige Verbindungen wie z. B. Silikonöle (Polysiloxane) in einer Menge von 0,01 bis 10 Gew.-%, bevorzugt 0,1 bis 6 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,3 bis 4 Gew.-%, eingesetzt werden.
9. Verfahren gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1, 2, 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Pigmentgranulate mit flüssigen Kunststoffen vermischt werden.
10. Verfahren gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1, 2, 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Pigmentgranulate zur Herstellung von Pulverlacken eingesetzt werden.
DE4336612A 1993-10-27 1993-10-27 Mehrstufiges Verfahren zur Herstellung von anorganischen Pigmentgranulaten und deren Verwendung zur Färbung von Kunststoffen und zur Herstellung von Pulverlacken Expired - Fee Related DE4336612C2 (de)

Priority Applications (11)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4336612A DE4336612C2 (de) 1993-10-27 1993-10-27 Mehrstufiges Verfahren zur Herstellung von anorganischen Pigmentgranulaten und deren Verwendung zur Färbung von Kunststoffen und zur Herstellung von Pulverlacken
TW083108142A TW275050B (de) 1993-10-27 1994-10-13
DE59402040T DE59402040D1 (de) 1993-10-27 1994-10-14 Verfahren zur Einfärbung von organischen Medien
ES94116231T ES2099522T3 (es) 1993-10-27 1994-10-14 Procedimiento para teñir medios organicos.
EP94116231A EP0651031B1 (de) 1993-10-27 1994-10-14 Verfahren zur Einfärbung von organischen Medien
US08/323,734 US5634970A (en) 1993-10-27 1994-10-17 Process for the coloration of organic media
JP28146794A JP3544720B2 (ja) 1993-10-27 1994-10-21 有機メジウムの着色方法
AU75991/94A AU675875B2 (en) 1993-10-27 1994-10-21 Process for colouring organic media
FI945012A FI110948B (fi) 1993-10-27 1994-10-25 Menetelmä orgaanisten väliaineiden värjäämiseksi
BR9404254A BR9404254A (pt) 1993-10-27 1994-10-26 Processo para coloração de meios orgânicos
CN94113668A CN1052025C (zh) 1993-10-27 1994-10-27 有机介质的着色方法

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE4336612A DE4336612C2 (de) 1993-10-27 1993-10-27 Mehrstufiges Verfahren zur Herstellung von anorganischen Pigmentgranulaten und deren Verwendung zur Färbung von Kunststoffen und zur Herstellung von Pulverlacken

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE4336612A1 true DE4336612A1 (de) 1995-05-04
DE4336612C2 DE4336612C2 (de) 1995-09-07

Family

ID=6501109

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE4336612A Expired - Fee Related DE4336612C2 (de) 1993-10-27 1993-10-27 Mehrstufiges Verfahren zur Herstellung von anorganischen Pigmentgranulaten und deren Verwendung zur Färbung von Kunststoffen und zur Herstellung von Pulverlacken
DE59402040T Expired - Lifetime DE59402040D1 (de) 1993-10-27 1994-10-14 Verfahren zur Einfärbung von organischen Medien

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE59402040T Expired - Lifetime DE59402040D1 (de) 1993-10-27 1994-10-14 Verfahren zur Einfärbung von organischen Medien

Country Status (10)

Country Link
US (1) US5634970A (de)
EP (1) EP0651031B1 (de)
JP (1) JP3544720B2 (de)
CN (1) CN1052025C (de)
AU (1) AU675875B2 (de)
BR (1) BR9404254A (de)
DE (2) DE4336612C2 (de)
ES (1) ES2099522T3 (de)
FI (1) FI110948B (de)
TW (1) TW275050B (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5961710A (en) * 1997-02-21 1999-10-05 Bayer Aktiengesellschaft Inorganic pigment granules process for their production and their use
US6079644A (en) * 1996-04-18 2000-06-27 Bayer Aktiengesellschaft Process for producing briquetted and pressed granular material and use thereof
US6132505A (en) * 1997-02-10 2000-10-17 Bayer Aktiengesellschaft Inorganic pigment pellets for coloring plastics, lacquers and building materials and a process for the production thereof
DE19638042B4 (de) * 1996-04-18 2005-09-08 Bayer Chemicals Ag Verfahren zur Herstellung von Brikettier- und Preßgranulaten aus anorganischen Pigmenten
EP1995283A1 (de) 2007-05-23 2008-11-26 Lanxess Deutschland GmbH Pigmentzubereitungen von pastöser oder gelförmiger Konsistenz
DE102007023912A1 (de) 2007-05-23 2008-11-27 Lanxess Deutschland Gmbh Pigmentzubereitungen von pastöser oder gelförmiger Konsistenz
EP2159266A1 (de) 2008-09-01 2010-03-03 Lanxess Deutschland GmbH Pigmentgranulate, die anorganische Filterhilfsmittel enthalten
DE102018127691A1 (de) * 2018-11-06 2020-05-07 Osram Opto Semiconductors Gmbh Deck- und/oder Füllmaterial, optoelektronische Vorrichtung, Verfahren zur Herstellung einer optoelektronischen Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung eines Deck- und/oder Füllmaterials

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19652953C2 (de) * 1996-12-19 2000-05-18 Bayer Ag Verfahren zur Herstellung von Eisenoxidkeimen und deren Verwendung
US5891237A (en) * 1997-10-08 1999-04-06 Millennium Inorganic Chemicals, Ltd. Production of free flowing spheres using partially neutralized fatty acid
US6562120B2 (en) * 1998-09-08 2003-05-13 Elementis Uk Limited Granular pigments
DE19933710A1 (de) * 1999-07-19 2001-01-25 Daniele Casalini Oberflächenbeschichteter Hartstoff
DE10002559B4 (de) 2000-01-21 2004-07-15 Brockhues Gmbh & Co. Kg Pigmentgranulat zur Einfärbung von Baustoffen und Verfahren zu dessen Herstellung
DE10003248B4 (de) * 2000-01-26 2008-05-29 Brockhues Gmbh & Co. Kg Pigmentgranulat zur Einfärbung von unpolaren Medien sowie Verfahren zu dessen Herstellung
DE102006017109A1 (de) * 2006-04-10 2007-10-11 Lanxess Deutschland Gmbh Verfahren zur Herstellung von Pigmentgranulaten und deren Verwendung
TWI397465B (zh) * 2009-06-24 2013-06-01 Pure Technology Corp I 結合負離子及遠紅外線之塑料製品的製作方法
US8663518B2 (en) * 2011-12-27 2014-03-04 Tronox Llc Methods of producing a titanium dioxide pigment and improving the processability of titanium dioxide pigment particles
US11390755B2 (en) 2017-01-26 2022-07-19 Solomon Colors, Inc. Pigment granulation process and method of use for coloring building materials

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134467B (de) * 1959-06-11 1962-08-09 Hoechst Ag Verfahren zur Herstellung staubfreier Farbstoff-Pulver
EP0144940A2 (de) * 1983-12-02 1985-06-19 Dr. Hans Heubach GmbH & Co. KG Dauerhaft staubungsfreie Pigment - und Farbstoffpräparate und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE3841848A1 (de) * 1988-12-13 1990-06-21 Bayer Ag Anorganische pigmente mit verbesserten eigenschaften
DE3935815A1 (de) * 1989-10-27 1991-05-02 Degussa Staubarmes pigment- bzw. farbstoff-feingranulat
DE4041137A1 (de) * 1990-12-21 1992-06-25 Bayer Ag Verfahren zur mahlung von pigmenten

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4102967A (en) * 1976-08-09 1978-07-25 Phillips Petroleum Company Pelleting of carbon black
US4422106A (en) * 1979-07-02 1983-12-20 Tokyo Shibaura Denki Kabushiki Kaisha Magnetic transcription-recording method
DE3132303A1 (de) * 1981-08-17 1983-02-24 Bayer Ag, 5090 Leverkusen Verfahren zur herstellung staubarmer anorganischer pigmentgranulate mit enger kornverteilung
DE3619363A1 (de) * 1986-06-09 1987-12-10 Brockhues Chem Werke Ag Verfahren zum einfaerben von beton
DE3628320A1 (de) * 1986-08-21 1988-02-25 Bayer Ag Hydrophobe pigmente und fuellstoffe fuer die einarbeitung in kunststoffe
DE3931417A1 (de) * 1989-09-21 1991-04-04 Bayer Ag Rutilmischphasenpigment-mikrogranulate, verfahren zu ihrer herstellung sowie deren verwendung
DE4214195C2 (de) * 1992-04-30 1995-06-08 Bayer Ag Verfahren zur Einfärbung von Asphalt
IT1254974B (it) * 1992-06-18 1995-10-11 Bayer Italia Spa Granulati compositi, scorrevoli,idrofobi,un procedimento per la loro preparazione nonche' loro impiego

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1134467B (de) * 1959-06-11 1962-08-09 Hoechst Ag Verfahren zur Herstellung staubfreier Farbstoff-Pulver
EP0144940A2 (de) * 1983-12-02 1985-06-19 Dr. Hans Heubach GmbH & Co. KG Dauerhaft staubungsfreie Pigment - und Farbstoffpräparate und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE3841848A1 (de) * 1988-12-13 1990-06-21 Bayer Ag Anorganische pigmente mit verbesserten eigenschaften
DE3935815A1 (de) * 1989-10-27 1991-05-02 Degussa Staubarmes pigment- bzw. farbstoff-feingranulat
DE4041137A1 (de) * 1990-12-21 1992-06-25 Bayer Ag Verfahren zur mahlung von pigmenten

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Chemie-Ingenieur-Technik 59 (1987), Nr. 10, Seiten 779 bis 787 *

Cited By (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6079644A (en) * 1996-04-18 2000-06-27 Bayer Aktiengesellschaft Process for producing briquetted and pressed granular material and use thereof
US6364223B2 (en) 1996-04-18 2002-04-02 Bayer Aktiengesellschaft Process for producing briquetted and pressed granular material and use thereof
DE19649756B4 (de) * 1996-04-18 2005-05-25 Bayer Chemicals Ag Verfahren zur Herstellung von Brikettier- und Preßgranulaten aus Rußpigmenten und deren Verwendung
DE19638042B4 (de) * 1996-04-18 2005-09-08 Bayer Chemicals Ag Verfahren zur Herstellung von Brikettier- und Preßgranulaten aus anorganischen Pigmenten
US6132505A (en) * 1997-02-10 2000-10-17 Bayer Aktiengesellschaft Inorganic pigment pellets for coloring plastics, lacquers and building materials and a process for the production thereof
US5961710A (en) * 1997-02-21 1999-10-05 Bayer Aktiengesellschaft Inorganic pigment granules process for their production and their use
EP1995283A1 (de) 2007-05-23 2008-11-26 Lanxess Deutschland GmbH Pigmentzubereitungen von pastöser oder gelförmiger Konsistenz
DE102007023913A1 (de) 2007-05-23 2008-11-27 Lanxess Deutschland Gmbh Pigmentzubereitungen von pastöser oder gelförmiger Konsistenz
DE102007023912A1 (de) 2007-05-23 2008-11-27 Lanxess Deutschland Gmbh Pigmentzubereitungen von pastöser oder gelförmiger Konsistenz
EP1997787A2 (de) 2007-05-23 2008-12-03 Lanxess Deutschland GmbH Pigmentzubereitungen von pastöser oder gelförmiger Konsistenz
EP2159266A1 (de) 2008-09-01 2010-03-03 Lanxess Deutschland GmbH Pigmentgranulate, die anorganische Filterhilfsmittel enthalten
DE102008045121A1 (de) 2008-09-01 2010-03-04 Lanxess Deutschland Gmbh Pigmentgranulate, die anorganische Filterhilfsmittel enthalten
DE102018127691A1 (de) * 2018-11-06 2020-05-07 Osram Opto Semiconductors Gmbh Deck- und/oder Füllmaterial, optoelektronische Vorrichtung, Verfahren zur Herstellung einer optoelektronischen Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung eines Deck- und/oder Füllmaterials

Also Published As

Publication number Publication date
AU675875B2 (en) 1997-02-20
FI945012L (fi) 1995-04-28
EP0651031B1 (de) 1997-03-12
JPH07179785A (ja) 1995-07-18
TW275050B (de) 1996-05-01
DE59402040D1 (de) 1997-04-17
FI945012A0 (fi) 1994-10-25
FI110948B (fi) 2003-04-30
BR9404254A (pt) 1995-07-04
CN1052025C (zh) 2000-05-03
JP3544720B2 (ja) 2004-07-21
ES2099522T3 (es) 1997-05-16
DE4336612C2 (de) 1995-09-07
EP0651031A1 (de) 1995-05-03
US5634970A (en) 1997-06-03
CN1106039A (zh) 1995-08-02
AU7599194A (en) 1995-05-18

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0650939B1 (de) Verfahren zur Einfärbung von Baustoffen
DE4336612C2 (de) Mehrstufiges Verfahren zur Herstellung von anorganischen Pigmentgranulaten und deren Verwendung zur Färbung von Kunststoffen und zur Herstellung von Pulverlacken
EP0802241B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Brikettier- und Pressgranulaten
EP1845137B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Pigmentgranulaten und deren Verwendung
EP0857764B2 (de) Anorganische Pigmentgranulate zum Einfärben von Kunststoffen, Lacken und Baustoffen und ein Verfahren zu deren Herstellung
DE19706899C1 (de) Anorganische, kompaktierte Pigmentgranulate, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
EP0598318A1 (de) Verfahren zur Herstellung kugelförmiger Granulate aus pulverförmigen Feststoffen und damit hergestellte granulierte Feststoffe
EP2427520B1 (de) Granulatzusammensetzung und verfahren zu deren herstellung
EP0424896A1 (de) Staubarmes Pigment- bzw. Farbstoff-Feingranulat
EP0924268B1 (de) Perlruss und Verfahren zu seiner Herstellung
EP0807669B1 (de) Russ-Granulate
EP2658930B1 (de) Öl- und wachshaltige mittel in stückiger form mit bestimmten wachsmischungen für die asphalt- und bitumeneinfärbung
EP1215249B1 (de) Perlruss
EP1064331B1 (de) Russgranulate
DE19638042B4 (de) Verfahren zur Herstellung von Brikettier- und Preßgranulaten aus anorganischen Pigmenten
EP2658929B1 (de) Öl- und wachshaltige mittel in stückiger form für die asphalt- und bitumeneinfärbung
DE1807891B2 (de) Verfahren zur Herstellung stabiler Blelchromat-Pigmentprodukte

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: BAYER CHEMICALS AG, 51373 LEVERKUSEN, DE

8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: LANXESS DEUTSCHLAND GMBH, 51373 LEVERKUSEN, DE

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20120501