DE4336879A1 - Abfüllventilgruppe mit perfektionierter Konsensvorrichtung in Maschinen zur Abfüllung von Flüssigkeiten in Behälter - Google Patents
Abfüllventilgruppe mit perfektionierter Konsensvorrichtung in Maschinen zur Abfüllung von Flüssigkeiten in BehälterInfo
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Description
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine
Abfüllventilgruppe mit perfektionierter Konsensvorrichtung
in Maschinen zur Abfüllung von Flüssigkeiten in Behälter.
Im Bereich der Abfüllanlagen sind Abfüllmaschinen des
Karussell-Types bekannt, die mit einer Vielzahl von
Ventilgruppen zum Abfüllen von Behältern, die unterhalb
dieser Ventilgruppen angeordnet sind und gemeinsam mit dem
Karussell drehen, ausgestattet sind.
Die bekannte Technik sieht, vor dem Abfüllen des
Behälters, eine Phase der Depression oder Vorentleerung
des Behälters vor, und dies durch das Öffnen eines
Kanales, der das Innere des Behälters mit einer
Depressionssphäre verbindet. Das Öffnen des Kanales wird
durch ein Ventil gesteuert, welches durch ein Exzenter an
einer bestimmten Winkelposition des Karussells, und
demzufolge zu einem bestimmten Zeitpunkt des
Abfüllzyklusses, in Betrieb gesetzt wird. Um ungewünschtes
Öffnen, im Fall des Ausbleibens des Behälters unter dem
Abfüllkopf, zu vermeiden, ist ein weiteres Konsensventil
vorgesehen, das durch die Anwesenheit des Behälters in
Betrieb gesetzt wird, d. h. durch ein Zentrierelement, das
zusammen mit dem Behälter in Richtung des Abfüllkopfes
ansteigt und hierdurch dieses Konsensventil öffnet.
Es handelt sich um einen Typ von Ventil, das normalerweise
geschlossen, jedoch durch eine Feder, die den Verschluß
geschlossen hält, im voraus gespannt ist; dieser Verschluß
ist mit einer Gummidichtung abgesichert.
Dieses Ventil weist jedoch einen schnellen Verschleiß der
Gummidichtung aufgrund häufiger Anwendung auf und kann aus
diesem Grund außerdem die Ursache eines Abreißens der
Feder sein, was Verluste, Funktionsanomalien und geringe
Zuverlässigkeit zur Folge hat.
Bei Beendigung der Abfüllung des Behälters sieht die
bekannte Technik eine sogenannte Rasur der überflüssigen
Flüssigkeit vor, welche in den Tank zurückgeführt wird
und dies durch den Mittelkanal, der normalerweise für das
Gas oder für die Rückluft benützt wird.
Ähnlich zur vorgehenden Phase der Vorentleerung erfolgt
der Vorgang der Rasur in einer bestimmten Winkelposition
des Karussells und demzufolge des Abfüllzyklusses; dieser
Vorgang wird durch ein Exzenter, das ein Ventil betätigt,
gesteuert; dieses Ventil verbindet das Innere des
Behälters mit einer Hochdruckzone, so daß der höhere Druck,
der in den Behälter gegeben wird, das Ansteigen der
überflüssigen Flüssigkeit verursacht.
Um jedoch die Abgabe von Gas in Abwesenheit von Behältern
zu vermeiden, ist ein weiteres Konsensventil, das durch
die Anwesenheit des Behälters betätigt wird, vorgesehen.
Eine, mit dem Zentrierelement gemeinsame Halterung steigt
in der Tat, zusammen mit dem Behälter an und öffnet
hierdurch das Konsensventil.
Auch dieses Konsensventil ist jedoch von dem Typ mit Feder
und Gummidichtung und weist demzufolge die gleichen
Nachteile des vorgehend beschriebenen Ventiles auf.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung der
oben erwähnten Nachteile und die Realisierung einer
Abfüllventilgruppe, in der die Konsensvorrichtungen in
ihrer Zuverlässigkeit und baulichen Einfachheit
perfektioniert sind, und somit zu einer höheren,
allgemeinen Wirtschaftlichkeit der Abfüllanlage beitragen.
Ein weiterer Zweck dieser Erfindung besteht darin, den
Ausschuß an Behältern, verursacht durch unkorrekte
Funktion der Konsensventiles zu verringern.
Die genannten Zwecke werden durch die Abfüllventilgruppe,
die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet,
vollständig erreicht, und dies mittels perfektionierten
Konsensvorrichtungen in Maschinen zur Abfüllung von
Flüssigkeiten in Behälter. Diese wird in den nachfolgend
aufgeführten Ansprüchen gekennzeichnet, sowie insbesonders
dadurch, daß eine Konsensvorrichtung vorgesehen ist, die
aus einem Körper aus eisenmagnetischem Material besteht
und dazu geeignet ist, den betreffenden Kanal zu
schließen oder zu öffnen und der in seinem Einsatzbereich
durch ein Magnet, der sich zusammen mit einer Halterung
des Behälters bewegt, gesteuert wird.
Zur Verdeutlichung dieser und anderer Eigenschaften der
vorliegenden Erfindung wird eine bevorzugte
Konstruktionsform beschrieben, die in den beiliegenden
Zeichnungen nur als Beispiel und nicht einschränkend
dargestellt ist:
die Fig. 1) zeigt, im Querschnitt, die Ventilgruppe in
ihrer Gesamtheit;
die Fig. 2) und 3) zeigen, im Querschnitt, die
perfektionierten Konsensvorrichtungen.
Unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen wird
insgesamt mit 1 eine Abfüllventilgruppe einer Maschine zur
Abfüllung von Flüssigkeiten in Behälter 4 bezeichnet.
Die Ventilgruppe 1 ist üblicherweise mit einem
Flüssigkeitsventil, bestehend aus einem Zylinder 5, der an
seiner Seitenfläche Ösen 19 aufweist, ausgestattet; durch
diese Ösen 19 fließt eine Abfüllflüssigkeit, die in einem
Tank 18 aufbewahrt wird, in den Innenraum 6 des Zylinders.
Der Innenraum 6 nimmt eine zentrale, innen hohle Stange 7
auf, die unten mit einem Verschluß 8 versehen ist und der
die Flüssigkeitszufuhr in den darunterliegenden Behälter 4
reguliert.
Eine Flüssigkeitsstandkanüle 9 ist in den Verschluß 8
eingeführt.
Im Innern der Stange 7 und der Kanüle 9 wird, während
einigen Phasen des Abfüllzyklusses ein Gas oder Luft
durchgeleitet.
Ein Zentrierelement 2, geeignet zum festen Umschließen
der Öffnung des Behälters und zu seinem Festhalten in der
Abfüllposition, ist koaxial unter der Ventilgruppe
angeordnet. Das Zentrierelement 2 ist von einer oberen
Arbeitsposition bis zu einer unteren Ruheposition (in der
Figur mit Strichlinie angegeben) bewegbar und wird durch
die Anwesenheit des Behälters 4 betätigt.
Die Ventilgruppe 1 ist üblicherweise durch einen Kanal 10
auch mit einer Depressionszone versehen, die mit dem, zu
füllenden Behälter in Verbindung gebracht wird, und dies,
um eine Depression oder Vorentleerung im Innern des
Behälters vor der Flüssigkeitszufuhr zu erreichen.
Über dem Kanal 10 befindet sich ein Ventil 11 von
bekannter Art, im voraus aufgeladen durch eine Feder 14,
und das normalerweise mit einem eigenen Verschluß 12 den
Kanal 10 schließt. Der Verschluß 12 ist mit einer Dichtung
13 versehen.
Die Inbetriebsetzung des Ventils 11 erfolgt über ein, hier
nicht abgebildetes Exzenter, das die Voraufladung der
Feder 14 überwindet und das Ventil dann öffnet, wenn sich
das Karussell in einer bestimmten Winkelposition,
entsprechend einer ganz bestimmten Phase des
Abfüllzyklusses, befindet.
Über dem Kanal 10 ist eine zusätzliche Abfangvorrichtung
vorgesehen, die durch die Anwesenheit des Behälters
unterhalb der Ventilgruppe betätigt wird, und die
herkömmlicherweise aus einem, in den Kanal eingeführten,
eisenmagnetischen Körper 15 und einem Magnet 16, der mit
dem Zentrierelement 2 verbunden ist, besteht.
Der eisenmagnetische Körper 15, der vorzugsweise aus einer
verchromten oder mit nichtoxydierendem und nichtrostendem
Material beschichteten Stahlkugel besteht, ist längs der
Schrägseite einer Kammer 17 bewegbar, und zwar von einer
unteren, nicht interferierenden Position (mit
durchgehender Linie abgebildet) bis zu einer oberen
Verschlußposition des Kanales 10 (mit Strichlinie in Fig.
3 abgebildet).
Der Magnet 16, gemeinsam mit dem Zentrierelement 21 ist in
der Tat dazu geeignet, die Kugel nach unten zu ziehen, und
dies durch Öffnen des Kanales 10 zu dem Zeitpunkt, wo sich
der Magnet, in Anwesenheit des Behälters, in der Position
des oberen Endlaufes befindet; andernfalls, in Abwesenheit
des Behälters, befindet sich das Zentrierelement mit dem
Magnet in unterer, nicht interferierenden Position und
somit wird die Kugel durch die erhöhte Depression in der
Zone 3 in eine Verschlußposition gezogen.
Mit 3a wird eine Hochdruckzone von ca. 0,2-0,3 bar
bezeichnet, und dies in bezug auf den Druck des Gases, das
im Tank 18 enthalten ist. Die Zone 3a steht mittels eines
Kanales 10a in Verbindung mit dem Behälter; auf diesen
Kanal 19a wirkt ein Abfangventil 11a, das analog zum
bereits beschriebenen Ventil 11 ist. Das Ventil 11a wird
durch ein, nicht abgebildetes Exzenter am Ende des
Abfüllzyklusses betätigt und dies jedes Mal dann, wenn in
der zentralen Gasleitung 7 ein Ansteigen der überflüssigen
Flüssigkeit zum Rückleiten derselben in den Tank 18, indem
sie ein Ventil 21 passiert, erforderlich ist.
Das Ventil 11a kann auch immer dann betätigt werden, wenn
es notwendig ist, den Behälter nach der Vorentleerung mit
Inertgas unter Druck zu setzen.
Über dem Kanal 10a ist eine zusätzliche Abfangvorrichtung
vorgesehen, die durch die Anwesenheit des Behälters
unterhalb der Ventilgruppe betätigt wird, und die
herkömmlicherweise aus einem, in den Kanal 10a
eingeführten, eisenmagnetischen Körper 15a und einem
Magnet 16a, der an einer Halterung 20 befestigt und mit
dem Zentrierelement 2 verbunden ist, besteht.
Der eisenmagnetische Körper 15a, besteht vorzugsweise aus
einer verchromten oder mit nichtoxydierendem und
nichtrostendem Material beschichteten Stahlkugel, die in
einer Kammer 17a, die größere Abmessungen als die Kugel
selbst aufweist, im Innern des Kanales 10a untergebracht
ist. Wenn sich die Halterung 20 des Magnetes in der
höchsten Position befindet (Anwesenheit des Behälters
unterhalb des Abfüllventiles), wird die Kugel durch den
Magnet gegen die Wand der Kammer in eine nicht
interferierende Position gezogen und ermöglicht somit den
Behälter eine Gaszufuhr aus der Zone 3a. Wenn sich die
Halterung 20 jedoch in der unteren Position befindet
(Abwesenheit des Behälters), wird die Kugel durch Druck in
Verschlußposition des Kanales 10a gebracht.
Die perfektionierten Konsensvorrichtungen, die den
Gegenstand dieser Erfindung bilden und aus der
herkömmlichen Paarung von Kugeln und Magneten hervorgehen,
ermöglichen die Beseitigung der Abnützungsprobleme der
üblichen Ventile und versichern ein perfektes und
andauerndes Funktionieren mit niedrigen Kosten und bieten
überdies den Vorteil, die Anzahl der Ausschußbehälter zu
verringern.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß eine bessere und
erleichterte Reinigung der Kanäle, an denen die genannten
Vorrichtungen angebracht sind, ermöglicht wird.
Claims (6)
1. Abfüllventilgruppe mit perfektionierter
Konsensvorrichtung in Maschinen zur Abfüllung von
Flüssigkeiten in Behälter (4), bestehend aus:
- - einer Depressionszone (3), die durch einen Kanal (10) mit einem zu füllenden Behälter (4) in Verbindung gebracht wird, und dies, um eine Depression im Innern des Behälters vor seiner Füllung mit Flüssigkeit zu schaffen;
- - einem Abfangventil (11) des Kanales (10), das durch ein Exzenter betätigt und geöffnet wird, und dies jedes mal, wenn bei Beginn des Abfüllzyklusses eine Depression im Behälter geschaffen werden muß;
- - einer weiteren Abfangvorrichtung des Kanales, die durch die Anwesenheit des Behälters (4) unterhalb der Abfüllventilgruppe (1) in Betrieb gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Vorrichtung aus folgenden, in Verbindung stehenden Elementen besteht:
- - einem Körper aus eisenmagnetischem Material (15), der in den Kanal (10) eingeführt und entsprechend seiner Position fähig ist, die Verbindung zwischen der Depressionszone (3) und dem Behälter (4) zu unterbrechen oder herzustellen;
- - einem Magnet (16), geeignet zum interferieren mit dem eisenmagnetischen Körper (15) und um diesen in die Position des Nicht-Verschließens zu bringen; dieser Magnet (16) ist an einer, durch die Anwesenheit des Behälters unterhalb der Ventilgruppe betätigten Halterung angebracht.
2. Abfüllventilgruppe mit perfektionierter
Konsensvorrichtung in Maschinen zur Abfüllung von
Flüssigkeiten in Behälter, bestehend aus:
- - einer Druckzone (3a) mit höherem Druck in bezug auf den Druck des Gases, das im Tank (18) der Maschine enthalten ist;
- - einem Kanal (10a), der die genannte Druckzone (3a) mit dem, zu füllenden Behälter (4) verbindet;
- - einem Abfangventil (11a) des Kanales, das durch ein Exzenter in einigen bestimmten Phasen des Abfüllzyklusses in Betrieb gesetzt und geöffnet wird;
- - eine weitere Abfangvorrichtung des Kanales, die durch die Anwesenheit des Behälters unterhalb der Abfüllventilgruppe in Betrieb gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Vorrichtung aus folgenden, in Verbindung stehenden Elementen besteht:
- - einem Körper aus eisenmagnetischem Material (15a), der in den Kanal (10a) eingeführt und entsprechend seiner Position fähig ist, die Verbindung zwischen der Hochdruckzone (3a) und dem Behälter (4) zu unterbrechen oder herzustellen;
- - einem Magnet (16a), geeignet zum interferieren mit dem eisenmagnetischen Körper (15a) und um diesen in die Position des Nicht-Verschließens zu bringen; dieser Magnet (16a) ist an einer, durch die Anwesenheit des Behälters unterhalb der Ventilgruppe betätigten Halterung (20) angebracht.
3. Ventilgruppe gemäß Anspruch 1) oder 2), dadurch
gekennzeichnet, daß der eisenmagnetische Köper (15 und
15a) aus einer Stahlkugel besteht.
4. Ventilgruppe gemäß Anspruch 3), dadurch gekennzeichnet,
daß die Stahlkugel verchromt oder mit nichtoxydierendem
und nichtrostendem Material beschichtet ist.
5. Ventilgruppe gemäß Anspruch 1) oder 2), dadurch
gekennzeichnet, daß der eisenmagnetische Körper (15 und
15a) in einer Kammer (17 und 17a) im Innern des Kanales
(10 und 10a), die größere Abmessungen als die Kugel selbst
aufweist, tätig ist; in dieser Kammer bewegt sich der
eisenmagnetische Körper, wenn er durch den, im Kanal
vorhandenen Druck oder durch den Magnet (16 und 16a)
betätigt wird, und dies, um eine Öffnung der Kammer zum
Kanal zu verschließen oder nicht.
6. Ventilgruppe gemäß Anspruch 5), dadurch gekennzeichnet,
daß die genannte Kammer (17 und 17a), die sich im Kanal
(10 und 10a) befindet, eine Schrägseite aufweist, auf der
sich der eisenmagnetische Körper (15 und 15a) bewegt.
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1993
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| ITPR920045A1 (it) | 1994-04-30 |
| ITPR920045A0 (it) | 1992-10-30 |
| IT1260388B (it) | 1996-04-05 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SASIB S.P.A., PARMA, IT |
|
| 8141 | Disposal/no request for examination | ||
| 8170 | Reinstatement of the former position | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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