DE4337343A1 - Verfahren und Einrichtung zur Feinkorrektur der Farbdosierung an Druckmaschinen - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Feinkorrektur der Farbdosierung an DruckmaschinenInfo
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Description
Es ist ein mit einem Plattenscanner gekoppeltes Druckmaschinen-
Farbwerkfernverstellsystem bekannt (DE 33 09 824 A1), welches
ein Farbwerk mit einem Farbdosiersystem einschließlich Farbzo
nenschrauben, ein Farbwerkfernverstellsystem mit einer Einstell
einrichtung für die Farbzonenschrauben des Farbdosiersystems und
mindestens eine Umrechnungseinheit für die Umrechnung der Plat
tenscannerwerte in Farbdichtewerte bzw. in Voreinstellwerte für
das Farbdosiersystem enthält.
Mit dieser Einrichtung ist zwar eine Voreinstellung des Farbdo
siersystems möglich, nachteilig ist aber, daß zur Erreichung des
endgültigen Farbprofiles noch mindestens zwei Feinkorrekturen
mit bis zu 12 Stellschritten bei einem Stellbereich von 100 Stell
schritten pro Farbzonenschraube notwendig sind. Diese Feinkor
rektur erfordert neben einem erheblichen Zeitaufwand auch erheb
liche Makulatur.
Diese hohe Feinkorrekturzeit und der hohe Makulaturanfall ist
auch mit dadurch bedingt, daß die Reaktionszeit - Zeit zwischen
Einleitung der Feinkorrektur und Auswirkung auf dem Druckbogen -
sehr lang ist.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens und
einer Einrichtung zur Verkürzung der Feinkorrekturzyklen und
damit zur Vermeidung von Makulatur.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Kennzeichen der Pa
tentansprüche gelöst.
An einem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher beschrie
ben. In den dazugehörigen Zeichnungen zeigt
Fig. 1 Darstellung der Polynom-Kennlinie,
Fig. 2 Druckmaschinen-Farbwerkfernverstellsystem mit Platten
scanner,
Fig. 3 Feinkorrektureinrichtung.
Nachfolgend wird das erfindungsgemäße Verfahren beschrieben.
Die mit Farbzonenschrauben 3 verbundenen Farbzonenstellmotore
10 eines Farbdosiersystems 2 eines Farbwerkes 7 einer Druck
maschine 1 werden zur Voreinstellung der Farbdosierung mit von
einem Plattenscanner 9 ermittelten Voreinstellwerten voreinge
stellt.
Dazu werden die vom Plattenscanner 9 ermittelten Flächendeckungs
werte von einem Umrechnungssystem 8 in Voreinstellwerte auf be
kannte Art und Weise umgerechnet, wobei diese Werte von dem Plat
tenscanner 9 über eine Speicher- und Ausgabeeinrichtung 6 den
Farbzonenstellmotoren 10 zugeführt werden.
Mittels der Farbzonenstellmotore 10 wird die Farbdosierung des
Farbdosiersystems 2 vorgenommen.
Nach der Voreinstellung erfolgt eine Feinkorrektur der Farbdo
sierung über eine Ansteuerung der genannten Farbzonenstellmotore
10 mittels der Einstelleinrichtung 5.
Die eingegebenen Feinkorrekturschritte s werden dabei einer Fein
korrektureinrichtung 14 zugeführt, die zuvor in der Betriebsart
Feinkorrektur durch die Zuschalteinrichtung 13 aktiviert wurde.
Ist die Feinkorrektureinrichtung 14 nicht aktiviert, gelangen
die Korrekturschritte direkt zu den Farbzonenstellmotoren 10.
In der Feinkorrektureinrichtung 14 werden in der Betriebsart
Feinkorrektur erfindungsgemäß die eingegebenen Feinkorrektur
schritte s zum Zwecke der Reaktionszeitverkürzung und Makula
turverminderung kurzzeitig durch eine Umrechnung über eine ma
thematische Beziehung überhöht; die überhöhten Feinkorrektur
schritte sind mit s′ bezeichnet. Eine mögliche mathematische
Beziehung beispielsweise in Form einer symmetrischen Polynom-
Kennlinie ist in Fig. 1 dargestellt. Auf der Abszisse ist die
Anzahl der Feinkorrekturschritte s im Feinkorrekturschrittbe
reich n aufgetragen.
Im Beispiel beträgt der Feinkorrekturschrittbereich n 12 Stell
schritte, wobei dieser Bereich bei ca. 10% der Gesamtstell
schritte liegt. Auf der Ordinate ist die Anzahl der überhöhten
Feinkorrekturschritte s′ aufgetragen; der Scheitelpunkt der
Polynom-Kennlinie liegt bei n/2 und ist mit F bezeichnet.
Die Polynom-Kennlinie erfüllt folgende Bedingungen:
- - erste und zweite Ableitung f′ und f′′ ist bei n/2 nahezu 0
- - der Scheitelpunkt F liegt bei n/2
- - die Polynom-Kennlinie beginnt bei s = 0 mit Null und endet bei s = n mit 0
- - die erste Ableitung f′ bei s = 0 und s = n ist Null.
Die Polynom-Kennlinie wird vorzugsweise durch die Beziehung
s′ = F(1 - 4z³ + 3z⁴),
wobei
ist, beschrieben.
Die Scheitelhöhe F ist farbabhängig wählbar und beträgt bei
spielsweise das 2,5fache des Feinkorrekturschrittes, d. h., bei
einer Anzahl der Feinkorrekturschritte von 6 beträgt die Schei
telhöhe F = 15.
An Hand der mathematischen Beziehung wird die Anzahl der einge
gebenen Feinkorrekturschritte pro Farbzonenschraube kurzzeitig
überhöht. Die Dauer der kurzzeitigen Überhöhung ist abhängig von
der Konstruktion des Farbwerkes und beträgt beispielsweise 6 Um
drehungen einer Eintourenwelle, d. h., einer Welle, die bei einem
Arbeitsspiel eine Umdrehung macht.
Nachfolgend wird die erfindungsgemäße Einrichtung näher beschrie
ben.
Fig. 2 zeigt eine Druckmaschine 1 mit einem Farbwerk 7 einschließ
lich einem fernsteuerbaren Farbdosiersystem 2, das eine Vielzahl
von Farbzonenschrauben 3 mit zugeordneten Farbzonen-Stellmotoren
10 sowie einen Farbduktor 11 mit Stellmotor 15 besitzt. Die Farb
zonenschrauben 3 werden über eine Verbindungsleitung 12 vom Farb
werkfernverstellsystem 4 mittels Einstelleinrichtungen 5 bedient.
Zum Farbwerkfernverstellsystem 4 gehört eine Speicher- und Aus
gabeeinrichtung 6, die zum Speichern von Stellwerten bei Arbeits
unterbrechungen oder Wiederholaufträgen dient. Der Speicher der
Speicher- und Ausgabeeinrichtung 6 besteht beispielsweise aus be
kannten Massenspeichern, wie Magnetbandkassette, Magnetkarte oder
Floppy Disk; die Ausgabeeinrichtung besteht aus bekannten Schnitt
stellen, wie serielles Interface oder ähnlichem. Die Speicher-
und Ausgabeeinrichtung 6 ist ausgangsseitig direkt mit den Farb
zonenstellmotoren 10 und eingangsseitig mit einem Umrechnungs
system 8 eines Plattenscanners 9 verbunden.
In die Verbindungsleitung 12 ist zwischen den Einstelleinrich
tungen 5 und den Farbzonenstellmotoren 10 erfindungsgemäß eine
Feinkorrektureinrichtung 14 geschaltet.
Diese Feinkorrektureinrichtung ist eingangsseitig mit einer Zu
schalteinrichtung Einstellung/Feinkorrektur 14 verbunden.
In Fig. 3 ist der Aufbau der Feinkorrektureinrichtung 14 darge
stellt.
Die Feinkorrektureinrichtung 14 enthält einen Zwischenspeicher 16
(Latch) mit einem nachgeordneten Zuordner 17 und einen dem Zuord
ner 17 nachgeordneten ersten Bustreiber 18. Eingangsseitig ist
der Zwischenspeicher 16 über einen Bus mit der Einstelleinrich
tung 5 und über eine Leitung mit der Zuschalteinrichtung Einstel
lung/Feinkorrektur 13 verbunden. Der erste Bustreiber 18 ist aus
gangsseitig mit den Farbzonenstellmotoren 10 verbunden.
Die Feinkorrektureinrichtung 14 enthält weiterhin ein Zeitglied
20, beispielsweise in Form eines Mono-Flop und einen zweiten Bus
treiber 19. Der zweite Bustreiber 19 ist eingangsseitig mit der
Einstelleinrichtung 5 und ausgangsseitig mit den Farbzonenstell
motoren 10 verbunden. Das Zeitglied 20 ist mit dem ersten Bus
treiber 18 direkt und über einen Negator 21 mit dem zweiten Bus
treiber 19 verbunden.
Nachfolgend wird die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Einrich
tung beschrieben.
Der Plattenscanner 9 dient der Bestimmung der Voreinstellwerte
für das Farbdosiersystem 2 der Druckmaschine 1, die mittels der
Farbzonenstellmotoren 10 bzw. Stellmotor 15 an den Farbzonen
schrauben 3 bzw. am Farbduktor 11 eingestellt werden. Zur Bestim
mung der Voreinstellwerte wird eine entsprechende Druckplatte im
Plattenscanner 9 mittels bekannter Systeme zur Erfassung der
Flächendeckungswerte ausgemessen. Die ermittelten Meßwerte wer
den durch ein Umrechnungssystem 8, das den Bezug der Meßwerte auf
die Maschinenbedingungen, wie Abstand und Lage der Farbzonen
schrauben 3, Größe der Druckplatte u. a. und die Anpassung dieser
Werte an die vorliegenden Druckbedingungen, beispielsweise Druck
farben, Feuchtmittel, Papier vornimmt, umgerechnet.
Das Umrechnungssystem 8 liefert ausgangsseitig die Voreinstell
werte zur Speicher- und Ausgabeeinrichtung 6. Die Voreinstell
werte der Speicher- und Ausgabeeinrichtung 6 bewirken die Vor
einstellung des Farbdosiersystems 2 über die Farbzonenstell
motore 10. Nach der Voreinstellung erfolgen Feinkorrekturen
der Voreinstellwerte mittels der Einstelleinrichtungen 5 des
Farbwerkfernverstellsystems 4. Die Korrekturen machen sich in
folge Anpassung an die speziellen Druckbedingungen erforderlich.
Die eingegebenen Feinkorrekturschritte s, die in der Größenord
nung von ca. 10% des Gesamtstellschrittbereiches der Farbzonen
schrauben 3 liegen, werden der Feinkorrektureinrichtung 14 zuge
führt. In der Betriebsart Feinkorrektur, dazu ist die Feinkor
rektureinrichtung 14 durch die Zuschalteinrichtung Einstellung/
Feinkorrektur 13 aktiviert, werden die eingegebenen Feinkorrek
turschritte nach einer mathematischen Beziehung kurzzeitig über
höht. In der Betriebsart Einstellung, dazu ist die Feinkorrektur
einrichtung 14 nicht aktiviert, werden die eingegebenen Einstell
werte über den zweiten Bustreiber 19 der Feinkorrektureinrich
tung 14 direkt an die Farbzonenstellmotore 10 zur Verstellung
derselben weitergeleitet.
In der Betriebsart Feinkorrektur wird der Zwischenspeicher 16 und
das Zeitglied 20 durch die Zuschalteinrichtung Einstellung/Fein
korrektur 13 aktiviert und der jeweilige eingegebene Fein
korrekturwert s in den Zwischenspeicher 16 übernommen. Vom Zwischen
speicher 16 gelangt der Feinkorrekturwert zum Zuordner 17. Der
Zuordner ist im Beispielsfall als E-PROM ausgebildet. Durch den
Zuordner 17 werden die eingegebenen Feinkorrekturwerte s ent
sprechend der in Fig. 1 dargestellten mathematischen Beziehung -
symmetrisches Polynom-Kennlinie in einem Koordinatensystem mit
der Abszisse Anzahl der Feinkorrekturschritte s und der Ordinate
überhöhte Feinkorrekturschritte s′ - überhöht. Der Zuordner 17
kann natürlich auch als Rechner ausgebildet sein, der die Fein
korrekturschritte s anhand der die Polynom-Kennlinie beschrei
benden Formel
s′ = F(1 - 4z³ + 3z⁴)
umrechnet. Die Bedingungen, denen die mathematische Beziehung ge
horcht, sind bereits bei der Verfahrensbeschreibung dargelegt
worden.
Die überhöhten Feinkorrekturwerte s′ werden nunmehr über den
kurzzeitig, von dem Zeitglied 20, aktivierten ersten Bustreiber
18 an die Farbzonenstellmotore 10 weitergeleitet, wobei dadurch
die Farbdosierung geändert wird. Die Zeitdauer des Zeitgliedes
20 ist in Abhängigkeit von der Reaktionszeit des Farbwerkes ein
stellbar; vorzugsweise beträgt die Zeitdauer 6 Takte der Ein
tourenwelle.
Durch die kurzzeitige Überhöhung der Feinkorrekturwerte, nach der
angegebenen mathematischen Beziehung, wird eine Reaktionsver
kürzung erreicht und damit der Makulaturanfall verringert.
Bezugszeichenliste
1 Druckmaschine
2 Farbdosiersystem
3 Farbzonenschraube
4 Farbwerkfernverstellsystem
5 Einstelleinrichtung
6 Speicher- und Ausgabeeinrichtung
7 Farbwerk
8 Umrechnungssystem
9 Plattenscanner
10 Farbzonen-Stellmotor
11 Farbduktor
12 Verbindungsleitung
13 Zuschalteinrichtung Einstellung/Feinkorrektur
14 Feinkorrektureinrichtung
15 Stellmotor
16 Zwischenspeicher
17 Zuordner
18 erster Bustreiber
19 zweiter Bustreiber
20 Zeitglied
21 Negator
s Anzahl Feinkorrekturschritte pro Farbzonenschraube
s′ Anzahl überhöhte Feinkorrekturschritte pro Farbzonenschraube
n Feinkorrekturschrittbereich
F Scheitelhöhe
2 Farbdosiersystem
3 Farbzonenschraube
4 Farbwerkfernverstellsystem
5 Einstelleinrichtung
6 Speicher- und Ausgabeeinrichtung
7 Farbwerk
8 Umrechnungssystem
9 Plattenscanner
10 Farbzonen-Stellmotor
11 Farbduktor
12 Verbindungsleitung
13 Zuschalteinrichtung Einstellung/Feinkorrektur
14 Feinkorrektureinrichtung
15 Stellmotor
16 Zwischenspeicher
17 Zuordner
18 erster Bustreiber
19 zweiter Bustreiber
20 Zeitglied
21 Negator
s Anzahl Feinkorrekturschritte pro Farbzonenschraube
s′ Anzahl überhöhte Feinkorrekturschritte pro Farbzonenschraube
n Feinkorrekturschrittbereich
F Scheitelhöhe
Claims (9)
1. Verfahren zur Feinkorrektur der Farbdosierung an Druckma
schinen, welche ein Farbdosiersystem mit Farbzonenschrauben
und ein Farbwerkfernverstellsystem mit einer Einstelleinrich
tung für die Farbzonenschrauben des Farbdosiersystems besitzt,
dadurch gekennzeichnet, daß nach Voreinstellung der Farbzonen
schrauben mit vorgegebenen Einstellwerten die Betriebsart
Feinkorrektur aktiviert und in der Betriebsart Feinkorrektur
die in Form von Stellschritten eingegebenen Feinkorrektur
schritte s pro Farbzonenschraube kurzzeitig nach einer mathe
matischen Beziehung überhöht werden.
2. Verfahren zur Feinkorrektur nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die mathematische Beziehung eine symmetrische
Polynom-Kennlinie in einem Koordinatensystem mit der Abszisse
Anzahl Feinkorrekturschritte s und der Ordinate überhöhte
Feinkorrekturschritte s′ ist.
3. Verfahren zur Feinkorrektur der Farbdosierung an Druckma
schinen, welche ein Farbdosiersystem mit Farbzonenschrauben
und ein Farbwerkfernverstellsystem mit einer Einstelleinrich
tung für die Farbzonenschrauben des Farbdosiersystems besitzt,
dadurch gekennzeichnet, daß nach Voreinstellung der Farbzonen
schrauben mit vorgegebenen Einstellwerten in der Betriebsart
Feinkorrektur die in Form von Stellschritten eingegebenen
Feinkorrekturschritte s pro Farbzonenschraube im Bereich von
0 s n, wobei n im Bereich von ca. 10% der Gesamtstell
schrittanzahl liegt, kurzzeitig nach einer symmetrischen Poly
nom-Kennlinie in einem Koordinatensystem mit der Abszisse Anzahl
Feinkorrekturschritte s und der Ordinate überhöhte Anzahl Fein
korrekturschritte s′, deren Scheitelpunkt bei n/2 liegt und
die die Scheitelhöhe F hat, deren erste Ableitung f′(n/2) und
deren zweite Ableitung f′′ (n/2) im Scheitelpunkt nahezu den
Wert 0 hat und die die Bedingungen f(0) = 0; f′(0) = 0;
f(n) = 0 und f′(n) = 0 erfüllt, wobei f(n/2) = F ist, über
höht werden.
4. Verfahren zur Feinkorrektur nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Scheitelhöhe F der Polynom-Kennlinie
farbabhängig wählbar ist und vorzugsweise das 2,5fache des
zugeordneten Feinkorrekturschrittes beträgt.
5. Verfahren zur Feinkorrektur nach Anspruch 1 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß als Zeitgröße für die kurzzeitige Über
höhung 6 Takte der Eintourenwelle der Maschine vorgesehen sind.
6. Verfahren zur Feinkorrektur nach Anspruch 2 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Polynom-Kennlinie durch die Beziehung
s′ = F(1 - 4z³ + 3z⁴),wobei
ist, beschrieben wird.
7. Einrichtung zur Feinkorrektur der Farbdosierung an Druckma
schinen, welche ein Farbdosiersystem mit Farbzonenschrauben
einschließlich Farbzonenstellmotore und ein mit dem Farbdosier
system über eine Verbindungsleitung verbundenes Farbwerkfern
verstellsystem mit einer Einstelleinrichtung für die Farbzonen
schrauben des Farbdosiersystems besitzt, dadurch gekennzeich
net, daß in die Verbindungsleitung (12) zwischen Einstellein
richtung (5) und Farbzonenstellmotore (10) des Farbdosier
systems (2) eine mit einer Zuschalteinrichtung Einstellung/
Feinkorrektur (13) verbundenes, die in der Betriebsart Fein
korrektur eingegebenen Feinkorrekturschritte (s) kurzzeitig
nach einer mathematischen Beziehung überhöhende Feinkorrek
tureinrichtung (14) angeordnet ist.
8. Einrichtung zur Feinkorrektur nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die mathematische Beziehung eine symmetrische
Polynom-Kennlinie in einem Koordinatensystem mit der Abszisse
Anzahl Feinkorrekturschritte und der Ordinate Anzahl der
überhöhten Feinkorrekturschritte ist.
9. Einrichtung zur Feinkorrektur nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Feinkorrektureinrichtung (14) einen ein
gangsseitig mit der Einstelleinrichtung (5) über einen Bus
und über eine Leitung mit der Zuschalteinrichtung Einstel
lung/Feinkorrektur verbundenen Zwischenspeicher (16) mit einem
über einen Zuordner (17) nachgeordneten ausgangsseitig mit den
Farbzonenstellmotoren (10) verbundenen ersten Bustreiber (18),
einen eingangsseitig mit der Einstelleinrichtung (5) und aus
gangsseitig mit den Farbzonenstellmotoren (10) verbundenen
zweiten Bustreiber (19) und ein als Mono-Flop ausgebildetes,
eingangsseitig mit der Zuschalteinrichtung Einstellung/Fein
korrektur (13) und ausgangsseitig mit dem ersten Bustreiber
(18) und über einen Negator (21) mit dem zweiten Bustreiber
(19) verbundenes Zeitglied (20) enthält.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934337343 DE4337343A1 (de) | 1993-11-02 | 1993-11-02 | Verfahren und Einrichtung zur Feinkorrektur der Farbdosierung an Druckmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934337343 DE4337343A1 (de) | 1993-11-02 | 1993-11-02 | Verfahren und Einrichtung zur Feinkorrektur der Farbdosierung an Druckmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4337343A1 true DE4337343A1 (de) | 1995-05-04 |
Family
ID=6501600
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934337343 Withdrawn DE4337343A1 (de) | 1993-11-02 | 1993-11-02 | Verfahren und Einrichtung zur Feinkorrektur der Farbdosierung an Druckmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4337343A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19701219A1 (de) * | 1997-01-16 | 1998-07-23 | Heidelberger Druckmasch Ag | Verfahren zur Steuerung der Farbgebung beim Drucken |
| US6546870B2 (en) | 1999-12-06 | 2003-04-15 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Method for controlling a quantity of ink in a printing machine |
| DE10147392A1 (de) * | 2001-09-26 | 2003-04-24 | Best Gmbh | Vorrichtung und Verfahren zum zonenweisen Bedrucken einer Bedruckbahn |
| DE10056246B4 (de) * | 1999-12-07 | 2010-03-11 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Verfahren zum Steuern der Farbmenge in einer Druckmaschine |
-
1993
- 1993-11-02 DE DE19934337343 patent/DE4337343A1/de not_active Withdrawn
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19701219A1 (de) * | 1997-01-16 | 1998-07-23 | Heidelberger Druckmasch Ag | Verfahren zur Steuerung der Farbgebung beim Drucken |
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| DE10056247B4 (de) * | 1999-12-06 | 2011-07-21 | Heidelberger Druckmaschinen AG, 69115 | Verfahren zum Steuern der Farbmenge in einer Druckmaschine |
| DE10056246B4 (de) * | 1999-12-07 | 2010-03-11 | Heidelberger Druckmaschinen Ag | Verfahren zum Steuern der Farbmenge in einer Druckmaschine |
| DE10147392A1 (de) * | 2001-09-26 | 2003-04-24 | Best Gmbh | Vorrichtung und Verfahren zum zonenweisen Bedrucken einer Bedruckbahn |
| DE10147392B4 (de) * | 2001-09-26 | 2009-08-06 | Best Gmbh | Verfahren zum zonenweisen Bedrucken einer Bedruckbahn |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: KOENIG & BAUER AG, 97080 WUERZBURG, DE |
|
| 8141 | Disposal/no request for examination |