DE4337343A1 - Verfahren und Einrichtung zur Feinkorrektur der Farbdosierung an Druckmaschinen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Feinkorrektur der Farbdosierung an Druckmaschinen

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Hans Johne
Wolfgang Stellmacher
Karl-Heinz Foerster
Victor Hefftler
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F33/00Indicating, counting, warning, control or safety devices
    • B41F33/0027Devices for scanning originals, printing formes or the like for determining or presetting the ink supply

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  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

Es ist ein mit einem Plattenscanner gekoppeltes Druckmaschinen- Farbwerkfernverstellsystem bekannt (DE 33 09 824 A1), welches ein Farbwerk mit einem Farbdosiersystem einschließlich Farbzo­ nenschrauben, ein Farbwerkfernverstellsystem mit einer Einstell­ einrichtung für die Farbzonenschrauben des Farbdosiersystems und mindestens eine Umrechnungseinheit für die Umrechnung der Plat­ tenscannerwerte in Farbdichtewerte bzw. in Voreinstellwerte für das Farbdosiersystem enthält.
Mit dieser Einrichtung ist zwar eine Voreinstellung des Farbdo­ siersystems möglich, nachteilig ist aber, daß zur Erreichung des endgültigen Farbprofiles noch mindestens zwei Feinkorrekturen mit bis zu 12 Stellschritten bei einem Stellbereich von 100 Stell­ schritten pro Farbzonenschraube notwendig sind. Diese Feinkor­ rektur erfordert neben einem erheblichen Zeitaufwand auch erheb­ liche Makulatur.
Diese hohe Feinkorrekturzeit und der hohe Makulaturanfall ist auch mit dadurch bedingt, daß die Reaktionszeit - Zeit zwischen Einleitung der Feinkorrektur und Auswirkung auf dem Druckbogen - sehr lang ist.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens und einer Einrichtung zur Verkürzung der Feinkorrekturzyklen und damit zur Vermeidung von Makulatur.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Kennzeichen der Pa­ tentansprüche gelöst.
An einem Ausführungsbeispiel wird die Erfindung näher beschrie­ ben. In den dazugehörigen Zeichnungen zeigt
Fig. 1 Darstellung der Polynom-Kennlinie,
Fig. 2 Druckmaschinen-Farbwerkfernverstellsystem mit Platten­ scanner,
Fig. 3 Feinkorrektureinrichtung.
Nachfolgend wird das erfindungsgemäße Verfahren beschrieben.
Die mit Farbzonenschrauben 3 verbundenen Farbzonenstellmotore 10 eines Farbdosiersystems 2 eines Farbwerkes 7 einer Druck­ maschine 1 werden zur Voreinstellung der Farbdosierung mit von einem Plattenscanner 9 ermittelten Voreinstellwerten voreinge­ stellt.
Dazu werden die vom Plattenscanner 9 ermittelten Flächendeckungs­ werte von einem Umrechnungssystem 8 in Voreinstellwerte auf be­ kannte Art und Weise umgerechnet, wobei diese Werte von dem Plat­ tenscanner 9 über eine Speicher- und Ausgabeeinrichtung 6 den Farbzonenstellmotoren 10 zugeführt werden.
Mittels der Farbzonenstellmotore 10 wird die Farbdosierung des Farbdosiersystems 2 vorgenommen.
Nach der Voreinstellung erfolgt eine Feinkorrektur der Farbdo­ sierung über eine Ansteuerung der genannten Farbzonenstellmotore 10 mittels der Einstelleinrichtung 5.
Die eingegebenen Feinkorrekturschritte s werden dabei einer Fein­ korrektureinrichtung 14 zugeführt, die zuvor in der Betriebsart Feinkorrektur durch die Zuschalteinrichtung 13 aktiviert wurde. Ist die Feinkorrektureinrichtung 14 nicht aktiviert, gelangen die Korrekturschritte direkt zu den Farbzonenstellmotoren 10. In der Feinkorrektureinrichtung 14 werden in der Betriebsart Feinkorrektur erfindungsgemäß die eingegebenen Feinkorrektur­ schritte s zum Zwecke der Reaktionszeitverkürzung und Makula­ turverminderung kurzzeitig durch eine Umrechnung über eine ma­ thematische Beziehung überhöht; die überhöhten Feinkorrektur­ schritte sind mit s′ bezeichnet. Eine mögliche mathematische Beziehung beispielsweise in Form einer symmetrischen Polynom- Kennlinie ist in Fig. 1 dargestellt. Auf der Abszisse ist die Anzahl der Feinkorrekturschritte s im Feinkorrekturschrittbe­ reich n aufgetragen.
Im Beispiel beträgt der Feinkorrekturschrittbereich n 12 Stell­ schritte, wobei dieser Bereich bei ca. 10% der Gesamtstell­ schritte liegt. Auf der Ordinate ist die Anzahl der überhöhten Feinkorrekturschritte s′ aufgetragen; der Scheitelpunkt der Polynom-Kennlinie liegt bei n/2 und ist mit F bezeichnet. Die Polynom-Kennlinie erfüllt folgende Bedingungen:
  • - erste und zweite Ableitung f′ und f′′ ist bei n/2 nahezu 0
  • - der Scheitelpunkt F liegt bei n/2
  • - die Polynom-Kennlinie beginnt bei s = 0 mit Null und endet bei s = n mit 0
  • - die erste Ableitung f′ bei s = 0 und s = n ist Null.
Die Polynom-Kennlinie wird vorzugsweise durch die Beziehung
s′ = F(1 - 4z³ + 3z⁴),
wobei
ist, beschrieben.
Die Scheitelhöhe F ist farbabhängig wählbar und beträgt bei­ spielsweise das 2,5fache des Feinkorrekturschrittes, d. h., bei einer Anzahl der Feinkorrekturschritte von 6 beträgt die Schei­ telhöhe F = 15.
An Hand der mathematischen Beziehung wird die Anzahl der einge­ gebenen Feinkorrekturschritte pro Farbzonenschraube kurzzeitig überhöht. Die Dauer der kurzzeitigen Überhöhung ist abhängig von der Konstruktion des Farbwerkes und beträgt beispielsweise 6 Um­ drehungen einer Eintourenwelle, d. h., einer Welle, die bei einem Arbeitsspiel eine Umdrehung macht.
Nachfolgend wird die erfindungsgemäße Einrichtung näher beschrie­ ben.
Fig. 2 zeigt eine Druckmaschine 1 mit einem Farbwerk 7 einschließ­ lich einem fernsteuerbaren Farbdosiersystem 2, das eine Vielzahl von Farbzonenschrauben 3 mit zugeordneten Farbzonen-Stellmotoren 10 sowie einen Farbduktor 11 mit Stellmotor 15 besitzt. Die Farb­ zonenschrauben 3 werden über eine Verbindungsleitung 12 vom Farb­ werkfernverstellsystem 4 mittels Einstelleinrichtungen 5 bedient. Zum Farbwerkfernverstellsystem 4 gehört eine Speicher- und Aus­ gabeeinrichtung 6, die zum Speichern von Stellwerten bei Arbeits­ unterbrechungen oder Wiederholaufträgen dient. Der Speicher der Speicher- und Ausgabeeinrichtung 6 besteht beispielsweise aus be­ kannten Massenspeichern, wie Magnetbandkassette, Magnetkarte oder Floppy Disk; die Ausgabeeinrichtung besteht aus bekannten Schnitt­ stellen, wie serielles Interface oder ähnlichem. Die Speicher- und Ausgabeeinrichtung 6 ist ausgangsseitig direkt mit den Farb­ zonenstellmotoren 10 und eingangsseitig mit einem Umrechnungs­ system 8 eines Plattenscanners 9 verbunden.
In die Verbindungsleitung 12 ist zwischen den Einstelleinrich­ tungen 5 und den Farbzonenstellmotoren 10 erfindungsgemäß eine Feinkorrektureinrichtung 14 geschaltet.
Diese Feinkorrektureinrichtung ist eingangsseitig mit einer Zu­ schalteinrichtung Einstellung/Feinkorrektur 14 verbunden.
In Fig. 3 ist der Aufbau der Feinkorrektureinrichtung 14 darge­ stellt.
Die Feinkorrektureinrichtung 14 enthält einen Zwischenspeicher 16 (Latch) mit einem nachgeordneten Zuordner 17 und einen dem Zuord­ ner 17 nachgeordneten ersten Bustreiber 18. Eingangsseitig ist der Zwischenspeicher 16 über einen Bus mit der Einstelleinrich­ tung 5 und über eine Leitung mit der Zuschalteinrichtung Einstel­ lung/Feinkorrektur 13 verbunden. Der erste Bustreiber 18 ist aus­ gangsseitig mit den Farbzonenstellmotoren 10 verbunden. Die Feinkorrektureinrichtung 14 enthält weiterhin ein Zeitglied 20, beispielsweise in Form eines Mono-Flop und einen zweiten Bus­ treiber 19. Der zweite Bustreiber 19 ist eingangsseitig mit der Einstelleinrichtung 5 und ausgangsseitig mit den Farbzonenstell­ motoren 10 verbunden. Das Zeitglied 20 ist mit dem ersten Bus­ treiber 18 direkt und über einen Negator 21 mit dem zweiten Bus­ treiber 19 verbunden.
Nachfolgend wird die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Einrich­ tung beschrieben.
Der Plattenscanner 9 dient der Bestimmung der Voreinstellwerte für das Farbdosiersystem 2 der Druckmaschine 1, die mittels der Farbzonenstellmotoren 10 bzw. Stellmotor 15 an den Farbzonen­ schrauben 3 bzw. am Farbduktor 11 eingestellt werden. Zur Bestim­ mung der Voreinstellwerte wird eine entsprechende Druckplatte im Plattenscanner 9 mittels bekannter Systeme zur Erfassung der Flächendeckungswerte ausgemessen. Die ermittelten Meßwerte wer­ den durch ein Umrechnungssystem 8, das den Bezug der Meßwerte auf die Maschinenbedingungen, wie Abstand und Lage der Farbzonen­ schrauben 3, Größe der Druckplatte u. a. und die Anpassung dieser Werte an die vorliegenden Druckbedingungen, beispielsweise Druck­ farben, Feuchtmittel, Papier vornimmt, umgerechnet.
Das Umrechnungssystem 8 liefert ausgangsseitig die Voreinstell­ werte zur Speicher- und Ausgabeeinrichtung 6. Die Voreinstell­ werte der Speicher- und Ausgabeeinrichtung 6 bewirken die Vor­ einstellung des Farbdosiersystems 2 über die Farbzonenstell­ motore 10. Nach der Voreinstellung erfolgen Feinkorrekturen der Voreinstellwerte mittels der Einstelleinrichtungen 5 des Farbwerkfernverstellsystems 4. Die Korrekturen machen sich in­ folge Anpassung an die speziellen Druckbedingungen erforderlich. Die eingegebenen Feinkorrekturschritte s, die in der Größenord­ nung von ca. 10% des Gesamtstellschrittbereiches der Farbzonen­ schrauben 3 liegen, werden der Feinkorrektureinrichtung 14 zuge­ führt. In der Betriebsart Feinkorrektur, dazu ist die Feinkor­ rektureinrichtung 14 durch die Zuschalteinrichtung Einstellung/ Feinkorrektur 13 aktiviert, werden die eingegebenen Feinkorrek­ turschritte nach einer mathematischen Beziehung kurzzeitig über­ höht. In der Betriebsart Einstellung, dazu ist die Feinkorrektur­ einrichtung 14 nicht aktiviert, werden die eingegebenen Einstell­ werte über den zweiten Bustreiber 19 der Feinkorrektureinrich­ tung 14 direkt an die Farbzonenstellmotore 10 zur Verstellung derselben weitergeleitet.
In der Betriebsart Feinkorrektur wird der Zwischenspeicher 16 und das Zeitglied 20 durch die Zuschalteinrichtung Einstellung/Fein­ korrektur 13 aktiviert und der jeweilige eingegebene Fein­ korrekturwert s in den Zwischenspeicher 16 übernommen. Vom Zwischen­ speicher 16 gelangt der Feinkorrekturwert zum Zuordner 17. Der Zuordner ist im Beispielsfall als E-PROM ausgebildet. Durch den Zuordner 17 werden die eingegebenen Feinkorrekturwerte s ent­ sprechend der in Fig. 1 dargestellten mathematischen Beziehung - symmetrisches Polynom-Kennlinie in einem Koordinatensystem mit der Abszisse Anzahl der Feinkorrekturschritte s und der Ordinate überhöhte Feinkorrekturschritte s′ - überhöht. Der Zuordner 17 kann natürlich auch als Rechner ausgebildet sein, der die Fein­ korrekturschritte s anhand der die Polynom-Kennlinie beschrei­ benden Formel
s′ = F(1 - 4z³ + 3z⁴)
umrechnet. Die Bedingungen, denen die mathematische Beziehung ge­ horcht, sind bereits bei der Verfahrensbeschreibung dargelegt worden.
Die überhöhten Feinkorrekturwerte s′ werden nunmehr über den kurzzeitig, von dem Zeitglied 20, aktivierten ersten Bustreiber 18 an die Farbzonenstellmotore 10 weitergeleitet, wobei dadurch die Farbdosierung geändert wird. Die Zeitdauer des Zeitgliedes 20 ist in Abhängigkeit von der Reaktionszeit des Farbwerkes ein­ stellbar; vorzugsweise beträgt die Zeitdauer 6 Takte der Ein­ tourenwelle.
Durch die kurzzeitige Überhöhung der Feinkorrekturwerte, nach der angegebenen mathematischen Beziehung, wird eine Reaktionsver­ kürzung erreicht und damit der Makulaturanfall verringert.
Bezugszeichenliste
1 Druckmaschine
2 Farbdosiersystem
3 Farbzonenschraube
4 Farbwerkfernverstellsystem
5 Einstelleinrichtung
6 Speicher- und Ausgabeeinrichtung
7 Farbwerk
8 Umrechnungssystem
9 Plattenscanner
10 Farbzonen-Stellmotor
11 Farbduktor
12 Verbindungsleitung
13 Zuschalteinrichtung Einstellung/Feinkorrektur
14 Feinkorrektureinrichtung
15 Stellmotor
16 Zwischenspeicher
17 Zuordner
18 erster Bustreiber
19 zweiter Bustreiber
20 Zeitglied
21 Negator
s Anzahl Feinkorrekturschritte pro Farbzonenschraube
s′ Anzahl überhöhte Feinkorrekturschritte pro Farbzonenschraube
n Feinkorrekturschrittbereich
F Scheitelhöhe

Claims (9)

1. Verfahren zur Feinkorrektur der Farbdosierung an Druckma­ schinen, welche ein Farbdosiersystem mit Farbzonenschrauben und ein Farbwerkfernverstellsystem mit einer Einstelleinrich­ tung für die Farbzonenschrauben des Farbdosiersystems besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß nach Voreinstellung der Farbzonen­ schrauben mit vorgegebenen Einstellwerten die Betriebsart Feinkorrektur aktiviert und in der Betriebsart Feinkorrektur die in Form von Stellschritten eingegebenen Feinkorrektur­ schritte s pro Farbzonenschraube kurzzeitig nach einer mathe­ matischen Beziehung überhöht werden.
2. Verfahren zur Feinkorrektur nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die mathematische Beziehung eine symmetrische Polynom-Kennlinie in einem Koordinatensystem mit der Abszisse Anzahl Feinkorrekturschritte s und der Ordinate überhöhte Feinkorrekturschritte s′ ist.
3. Verfahren zur Feinkorrektur der Farbdosierung an Druckma­ schinen, welche ein Farbdosiersystem mit Farbzonenschrauben und ein Farbwerkfernverstellsystem mit einer Einstelleinrich­ tung für die Farbzonenschrauben des Farbdosiersystems besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß nach Voreinstellung der Farbzonen­ schrauben mit vorgegebenen Einstellwerten in der Betriebsart Feinkorrektur die in Form von Stellschritten eingegebenen Feinkorrekturschritte s pro Farbzonenschraube im Bereich von 0 s n, wobei n im Bereich von ca. 10% der Gesamtstell­ schrittanzahl liegt, kurzzeitig nach einer symmetrischen Poly­ nom-Kennlinie in einem Koordinatensystem mit der Abszisse Anzahl Feinkorrekturschritte s und der Ordinate überhöhte Anzahl Fein­ korrekturschritte s′, deren Scheitelpunkt bei n/2 liegt und die die Scheitelhöhe F hat, deren erste Ableitung f′(n/2) und deren zweite Ableitung f′′ (n/2) im Scheitelpunkt nahezu den Wert 0 hat und die die Bedingungen f(0) = 0; f′(0) = 0; f(n) = 0 und f′(n) = 0 erfüllt, wobei f(n/2) = F ist, über­ höht werden.
4. Verfahren zur Feinkorrektur nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheitelhöhe F der Polynom-Kennlinie farbabhängig wählbar ist und vorzugsweise das 2,5fache des zugeordneten Feinkorrekturschrittes beträgt.
5. Verfahren zur Feinkorrektur nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Zeitgröße für die kurzzeitige Über­ höhung 6 Takte der Eintourenwelle der Maschine vorgesehen sind.
6. Verfahren zur Feinkorrektur nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Polynom-Kennlinie durch die Beziehung s′ = F(1 - 4z³ + 3z⁴),wobei ist, beschrieben wird.
7. Einrichtung zur Feinkorrektur der Farbdosierung an Druckma­ schinen, welche ein Farbdosiersystem mit Farbzonenschrauben einschließlich Farbzonenstellmotore und ein mit dem Farbdosier­ system über eine Verbindungsleitung verbundenes Farbwerkfern­ verstellsystem mit einer Einstelleinrichtung für die Farbzonen­ schrauben des Farbdosiersystems besitzt, dadurch gekennzeich­ net, daß in die Verbindungsleitung (12) zwischen Einstellein­ richtung (5) und Farbzonenstellmotore (10) des Farbdosier­ systems (2) eine mit einer Zuschalteinrichtung Einstellung/ Feinkorrektur (13) verbundenes, die in der Betriebsart Fein­ korrektur eingegebenen Feinkorrekturschritte (s) kurzzeitig nach einer mathematischen Beziehung überhöhende Feinkorrek­ tureinrichtung (14) angeordnet ist.
8. Einrichtung zur Feinkorrektur nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die mathematische Beziehung eine symmetrische Polynom-Kennlinie in einem Koordinatensystem mit der Abszisse Anzahl Feinkorrekturschritte und der Ordinate Anzahl der überhöhten Feinkorrekturschritte ist.
9. Einrichtung zur Feinkorrektur nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Feinkorrektureinrichtung (14) einen ein­ gangsseitig mit der Einstelleinrichtung (5) über einen Bus und über eine Leitung mit der Zuschalteinrichtung Einstel­ lung/Feinkorrektur verbundenen Zwischenspeicher (16) mit einem über einen Zuordner (17) nachgeordneten ausgangsseitig mit den Farbzonenstellmotoren (10) verbundenen ersten Bustreiber (18), einen eingangsseitig mit der Einstelleinrichtung (5) und aus­ gangsseitig mit den Farbzonenstellmotoren (10) verbundenen zweiten Bustreiber (19) und ein als Mono-Flop ausgebildetes, eingangsseitig mit der Zuschalteinrichtung Einstellung/Fein­ korrektur (13) und ausgangsseitig mit dem ersten Bustreiber (18) und über einen Negator (21) mit dem zweiten Bustreiber (19) verbundenes Zeitglied (20) enthält.
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