DE4338633A1 - Vorrichtung zum Erzeugen von Schall - Google Patents

Vorrichtung zum Erzeugen von Schall

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DE4338633A1
DE4338633A1 DE19934338633 DE4338633A DE4338633A1 DE 4338633 A1 DE4338633 A1 DE 4338633A1 DE 19934338633 DE19934338633 DE 19934338633 DE 4338633 A DE4338633 A DE 4338633A DE 4338633 A1 DE4338633 A1 DE 4338633A1
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tubular body
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Siegfried Hoffmann
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HOFFMANN SIEGFRIED 67691 HOCHSPEYER DE
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K9/00Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
    • G10K9/02Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers driven by gas; e.g. suction operated
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erzeugen von Schall.
Vorrichtungen zum Erzeugen von Schall haben einen weiten Einsatzbereich gefunden.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich insbesondere mit solchen Vorrichtungen, die Schall in Form eines laut dröhnenden Geräusches erzeugen, wie beispielsweise Fanfaren, die insbeson­ dere an Sportstätten Einsatz finden sollen.
Es ist üblich geworden, bei Sportveranstaltungen Anfeuerungen durch fanfaren- oder trompetenartige Geräusche zu untermalen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine einfach herstell­ bare, einfach handhabbare Vorrichtung zum Erzeugen von Schall zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch eine Vorrichtung zum Erzeugen von Schall gelöst, die eine Membran aufweist, auf der ein ringförmiges Ende eines rohrförmigen Körpers ruht, und ferner einen abgeschlossenen Luftraum aufweist, in den von der Außen­ seite her Luft einblasbar ist, wobei der Luftraum den Endbereich des auf der Membran ruhenden rohrförmigen Körpers an dessen Außenseite umgibt, und wobei Bereiche der Membran eine Wand des Luftraumes bilden.
Durch Einblasen von Luft in den abgeschlossenen Luftraum wird die Membran durch den Luftdruck durchgebogen und hebt etwas von dem ringförmigen Ende des rohrförmigen Körpers ab, der auf der Membran ruht, und schwingt anschließend kurzzeitig wieder in die Ruhelage zurück. Dieser sich wiederholende Vorgang erzeugt Schall, mit einem beachtlichen Geräuschpegel erzeugt. Durch entsprechend kräftiges Anblasen des Luftraumes kann ein dröh­ nendes Geräusch erzeugt werden, das problemlos auch in einem großen Fußballstadion rundum zu hören ist.
Dadurch, daß Bereiche der Membran Teile des angeblasenen Luft­ raumes bilden, nämlich diejenigen Teile der Membran, die radial über die Außenseite des rohrförmigen Körpers vorstehen, kann die Membran durch entsprechende Steuerung des Anblasdruckes in entsprechendem Maße vom Sitz mit dem rohrförmigen Körper abheben. Beim Abheben dringt dann die Luft in das Innere des rohrförmigen Körpers ein und diese darin aufgenommene Luftsäule wird durch die zurückfedernde Membran, die sich dabei wieder an das stirnseitige Ende des rohrförmigen Körpers anlegt, in entsprechende schallerzeugende Schwingung versetzt. Die Membran erzeugt aber nicht nur Schallschwingungen in Richtung der Seite, an der der rohrförmige Körper anliegt, sondern setzt auch die auf der gegenüberliegenden Seite vorhandenen Luftmengen in entsprechende schallerzeugende Schwingungen.
Soll die Vorrichtung nicht benutzt werden, so kann der rohr­ förmige Körper, der frei auf der Membran ruht, abgezogen und entsprechend verstaut werden. Dadurch, daß nur die drei Bau­ elemente, nämlich rohrförmiger Körper, der dessen Endbereich umgebende Luftraum, der von außen anblasbar ist und die endseitige Membran notwendig sind, ist eine sehr einfache, somit auch kostengünstige und einfach herstellbare Vorrichtung geschaffen, die ohne besondere Anstrengungen oder Aufmerksamkeit zur Schallerzeugung herangezogen werden kann, so daß diese Vorrichtung auch von Kindern benutzt werden kann. Die Vorrichtung ist darüber hinaus einfach in zwei Teile zerlegbar und damit einfach verstaubar. Zum Anblasen des Luftraumes kann beispiels­ weise schlicht und einfach eine Öffnung vorgesehen sein, an die der Mund gelegt wird und über diese Öffnung wird Luft in den Luftraum eingeblasen.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sitzt die Membran in einem als Hohlkörper ausgebildeten Gehäuse, in das der rohrförmige Körper eingeschoben ist.
Diese Maßnahme hat den Vorteil, daß die Vorrichtung zum einen sehr schlank baut, und daß lediglich zwei sehr einfach herzu­ stellende und ineinander schiebbare Bauteile notwendig sind, um die Vorrichtung in funkionsfähigen Zustand zu bringen. Dadurch, daß die Membran im Hohlkörper sitzt, ist sie vor äußeren Einwirkungen geschützt aufgenommen, so daß die Membran, auch wenn die Vorrichtung achtlos beiseite gelegt oder auf einem Boden geworfen wird, funktionsfähig bleibt. Dies erlaubt insbesondere den rauhen Einsatzbereich auf Sportplätzen.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das Gehäuse als rohrförmige Muffe ausgebildet, an deren einem Ende die Membran eingespannt ist, und von dessen anderen offenen Ende her ein Rohr eingeschoben ist.
Diese Maßnahme hat nun den Vorteil, daß die Vorrichtung einfach zerlegt bzw. zusammengebaut werden kann, was beispielsweise auch durch ein Kind ohne große technische Vorbildung durchgeführt werden kann. Darüber hinaus sind die Bauteile, nämlich rohr­ förmige Muffe und Rohr sehr einfach herzustellen, beispielsweise als im Stranggußverfahren hergestellte Kunststoffelemente.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der lichte Innendurchmesser der Muffe größer als der Außendurchmesser des Rohres, und der dadurch umgrenzte Raum bildet den Luftraum.
Diese Maßnahme hat nun den Vorteil, daß zur Bildung des Luft­ raumes, über den die Membran angeblasen wird, keine zusätzlichen Bauelemente notwendig sind, sondern daß durch das Ineinander­ stecken von Muffe und Rohr geschaffen wird.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die Muffe an der Innenseite im axialen Abstand zur Membran einen Ring­ flansch auf, dessen lichter Innendurchmesser dem Außendurchmesser des eingeschobenen Rohres entspricht.
Diese Maßnahme hat nun den Vorteil, daß durch den inneren Ringflansch der Muffe ein ringförmiger bodenseitiger Abschluß des Luftraumes durch einfache Mittel bewerkstelligt wird, der dem Ringboden gegenüberliegt, der durch die über das Rohr radial hinausstehenden Bereiche der Membran abgeschlossen wird. Es sind hierbei auch keine besonderen Dichtungsmaßnahmen notwendig, d. h. es kann durchaus in Kauf genommen werden, daß gewisse Luftmengen zwischen Außenseite des eingeschobenen Rohres und der inneren Ringfläche des Flansches durchtreten, da durch entsprechend kräftiges Einblasen ausreichend Luftmengen vorhanden sind, um die Membran vom Sitz auf dem rohrförmigen Körper abzuheben. Bei der Herstellung der Muffe aus Kunststoff kann dieser innere Flansch sofort mit angegossen oder angespritzt werden.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Membran über eine abnehmbare, auf das Gehäuse aufsetzbare Kappe gehalten.
Diese Maßnahme hat nun den Vorteil, daß die Membran einfach ersetzt werden kann, falls diese beschädigt ist. Dazu muß lediglich die Kappe abgenommen werden, die alte, verbrauchte oder beschädigte Membran abgenommen und eine neue angesetzt und anschließend wieder die Kappe auf das Gehäuse aufgesetzt werden.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Membran aus einer Kunststoff- oder Verpackungsfolie hergestellt.
Diese Maßnahme hat nun den Vorteil, daß sehr kostengünstige Materialien herangezogen werden können, um die Membran zu bilden. Es wurde beispielsweise festgestellt, daß Kunststoffverpackungs­ folien oder Folienmaterial, wie es bei Einkaufstaschen verwendet wird, hervorragend als Membran geeignet ist. In Zusammenwirkung mit der aufsetzbaren Kappe hat diese Maßnahme nun den beacht­ lichen Vorteil, daß, falls eine Membran beschädigt ist, lediglich aus einem Verpackungsbeutel ein entsprechendes Stück ausgeschnit­ ten werden muß, das keinesfalls rund oder dergleichen ausge­ schnitten werden muß, sondern nur so groß sein muß, daß es die offene Seite der Muffe überspannt. Es muß dann dieses Folienstück aufgelegt und anschließend die Kappe wieder aufge­ setzt werden, wobei die Membran in ausreichendem Maße gespannt wird. Es kann dann im Notfall sogar eine Kunststofftüte, in der die Vorrichtung getragen wird, herangezogen werden, um ein Stück abzutrennen und eine beschädigte Membran zu ersetzen.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist an der Außenseite des Gehäuses ein Mundstück angesetzt.
Diese Maßnahme hat nun den Vorteil, daß nicht der Mund an eine Öffnung an der Außenseite des Gehäuses angesetzt werden muß, wozu eine gewisse Aufmerksamkeit notwendig ist, sondern daß ein entsprechend geformtes Mundstück vorgesehen ist, über das Vorrichtung handhabbar ist. Dies eröffnet selbstverständlich auch die Möglichkeit, das Mundstück auswechselbar zu machen, so daß für die jeweilige Person, die die Vorrichtung benutzt, ein eigenes Mundstück vorhanden ist.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind Kappe, Gehäuse und rohrförmiger Körper aus verschiedenfarbigen Materialien hergestellt.
Diese Maßnahme hat nun den Vorteil, daß die Vorrichtung in den entsprechenden Vereinsfarben hergestellt werden kann, dessen sportliche Aktivitäten mit der Vorrichtung durch Schall unter­ stützt werden sollen. Da die meisten Sportvereine zwei- oder dreifarbige Embleme haben, ist es möglich, durch entsprechende Ausgestaltung der Einzelteile, sehr einfach und kostengünstig auch noch die Vorrichtung in der entsprechenden Vereinfarbe herzustellen.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Baueinheit aus Gehäuse und rohrförmigem Körper in einem weiteren Gehäuse aufgenommen, und ist über eine Anblasleitung mit der Außenseite des weiteren Gehäuses verbunden.
Diese Maßnahme hat nun den Vorteil, daß die Vorrichtung als solche in andere Vorrichtungen eingesetzt oder eingebaut werden kann, die demselben oder anderen Zwecken dienen. Der erzeugte Schall kann auch als Warnsignal oder dergleichen dienen, so daß eine derartige Vorrichtung auch in Arbeitsgerätschaften, beispielsweise im Straßenbau, Eisenbahnbau oder dergleichen, eingesetzt werden kann und als feste Warninstallation eingebaut werden kann.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das weitere Gehäuse das Gehäuse eines Megaphons.
Diese Maßnahme hat nun den Vorteil, daß die Vorrichtung in beliebige, andersartige schallerzeugende Vorrichtung zusätzlich mit eingebaut werden kann, und kann dann zur alleinigen, zusätzlichen oder unterstützenden Schallerzeugung herangezogen werden.
So kann beispielsweise das Megaphon ausschließlich zur Schaller­ zeugung über die Vorrichtung herangezogen werden, wobei die trichterförmige Form eines Megaphons die Schallausbreitungs­ richtung steuert und über die daran üblicherweise vorhandenen Griffe einfach gehalten werden kann.
Es ist aber auch möglich, falls beispielsweise ein elektrisch verstärktes Megaphon herangezogen wird, das normalerweise zum Sprechen dient, auch als solches eingesetzt wird, und nur zusätzlich eine erfindungsgemäße Vorrichtung eingesetzt wird, die kurzzeitig durch Anblasen über das Megaphon zur Schaller­ zeugung herangezogen wird, beispielsweise um eine unruhige Menge, die mit dem Megaphon angesprochen werden soll, durch das dröhnende Geräusch zunächst aufmerksam zu machen.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nach­ stehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in den ange­ gebenen Kombinationen, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung einsetzbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand zweier Ausführungsbeispiele im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen näher beschrie­ ben und erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, teilweise in Explosionsdarstellung,
Fig. 2 die Vorrichtung von Fig. 1 in zusammengebautem Zustand,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III in Fig. 2, und
Fig. 4 stark schematisiert eine teilweise aufgebrochene Seitenansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Eine in Fig. 1 und 2 dargestellte erfindungsgemäße Vorrichtung zum Erzeugen von Schall ist in ihrer Gesamtheit mit der Bezugs­ ziffer 10 bezeichnet.
Die Vorrichtung 10 weist ein Gehäuse 12 in Form einer rohrförmi­ gen Muffe 14 aus Kunststoffmaterial auf.
In einem Abstand von einem äußeren Ende 16 ist die Muffe 14 mit einem äußeren Ringflansch 18 versehen, der als Anschlag für eine Ringkappe 20 dient.
Die Ringkappe 20 ist ebenfalls aus Kunststoff hergestellt und weist eine mittige durchgehende Öffnung 21 auf.
Die Ringkappe 20 ist mit einem axial vorstehenden Ring 19 versehen, dessen Innendurchmesser in etwa dem lichten Außendurch­ messer des Endes 16 der Muffe 14 entspricht, so daß die Ringkappe 20 im Paßsitz auf das Ende 16 aufgeschoben werden kann.
Zwischen äußerem Ende der Muffe 14 und der noch abgezogenen Ringkappe 20 wird eine Folie 22 gebracht, die, wie das nachfol­ gend im Zusammenhang mit Fig. 2 erläutert wird, als Membran 24 dient.
Dazu wird ein Folienabschnitt, wie in Fig. 1 dargestellt, vor das Ende 16 gebracht und anschließend die Ringkappe 20 auf­ gesetzt.
An dem dem Ende 16 gegenüberliegenden Ende ist die Muffe 14 an ihrer Innenseite mit einem inneren Ringflansch 26 versehen, dessen lichter Innendurchmesser 28 einem Außendurchmesser 34 eines rohrförmigen Körpers 30 entspricht.
Der rohrförmige Körper 30 ist als Rohr 32 ausgebildet, das ebenfalls aus Kunststoffmaterial hergestellt ist.
Das Rohr 32 weist am der Ringkappe 20 zugewandten Ende ein ringförmiges Ende 36 auf, das in der Darstellung von Fig. 1 aus Übersichtlichkeitsgründen etwas über das Ende 16 der Muffe 14 vorstehend dargestellt ist.
Wie aus Fig. 1 zu entnehmen, ist der lichte Innendurchmesser 29 der Muffe 14 im Bereich zwischen Ringflansch 26 und Ende 16 etwas größer als der Außendurchmesser 34 des Rohres 32.
An der Außenseite der Muffe 14 ist ein zweifach abgewinkeltes Mundstück 34 angesetzt, dessen flaches Ende 39 (siehe Fig. 3) als Anblasöffnung dient.
Das Mundstück 38 steht über eine Öffnung 40 mit dem Innenraum der Muffe 14 in Verbindung.
In Fig. 2 ist die Vorrichtung 10 in zusammengebautem Zustand gezeigt, d. h. die Ringkappe 20 wurde aufgeschoben und hat dabei die Folie 22 über den Querschnitt des offenen Endes 16 der Muffe 14 straff gespannt. Der das Ende 16 überspannende scheibenförmige Bereich der Folie 22 bildet nunmehr eine Membran 24.
Das Rohr 32 ist so weit in die Muffe 14 eingeschoben, daß dessen ringförmiges Ende 36 bündig auf der Membran 24 sitzt. Die Membran reicht radial über die Außenseite des Rohres 32 hinaus, d. h. es ist ein ringförmiger Bereich 44 der Membran 24 vorhanden, der das Rohr 32 umrundet.
Dieser Bereich 44 stellt einen flexiblen Abschluß oder eine flexible Ringwand eines Luftraumes 42 dar.
Der Luftraum 42 wird außerdem durch die Innenseite 49 der Muffe 14 und die Außenseite 46 des Rohres 32 umgrenzt, und zwar des Bereiches 48 des Rohres 32, das in die Muffe 14 eingesteckt ist. An dem der Membran 24 gegenüberliegenden Ende ist der Luftraum 42 durch den inneren Ringflansch 26 der Muffe 14 umgrenzt.
Wird nun über das Mundstück 38 Luft eingeblasen, wie das durch Strömungspfeile angedeutet ist, tritt diese über die Öffnung 40 in den ringförmigen Luftraum 42 ein und verursacht, indem diese auf den Bereich 44 der Membran 24 drückt, daß diese vom Sitz mit dem ringförmigen stirnseitigen Ende 36 des Rohres 32 abhebt. Dadurch ist nun möglich, daß Luft aus dem Luftraum 42 in den Innenraum des Rohres 32 eintritt. Dabei ist die Membran 24 in Richtung Ringkappe 20 etwas durchgebogen, wie dies in Fig. 2 durch eine unterbrochene Linie dargestellt ist.
Aufgrund der Vorspannung und der Elastizität der Membran 24 schnellt diese wieder auf den Sitz mit dem ringförmigen Ende 36 des Rohres 32 zurück und versetzt dabei die Luftmenge in dem Rohr 32 unter Schallerzeugung in Schwingung. Gleichzeitig gibt jedoch die Membran 24 auch in Richtung offenen Ende der Ringkappe 20 durch deren Öffnung 21 hindurch Schall ab.
Das Kunststoffmaterial, aus dem Muffe 14, Ringkappe 20 und Rohr 32 hergestellt ist, kann ein Material sein, wie es zur Her­ stellung von Abwasserrohren verwendet wird, beispielsweise Polyethylen oder Polyprepylen, so daß Abfallmaterialien aus der Rohrproduktion von Wasser- oder Gasleitungen herangezogen werden können. Die Länge des Rohrs 32 beträgt etwa 250 mm, der Durchmesser etwa 40 mm.
Die Membran 24 besteht aus einer Kunststoffolie, wie sie beispielsweise zur Herstellung von Einkaufstüten herangezogen wird, also beispielsweise Polyethylen oder Polycarbonat. Somit kann die gesamte Vorrichtung 10 aus kostengünstigen Materialien, gegebenenfalls aus Abfallmaterialien hergestellt werden.
Sollte die Membran 24 beschädigt werden, ist es lediglich notwendig, die Ringkappe 20 abzuziehen, einen entsprechenden Zuschnitt einer Folie 22 anzulegen und anschließend die Ringkappe wieder aufzusetzen.
Der durch kräftiges Anblasen erzeugte Schall ist markerschütternd und dröhnend und kann über eine große Entfernung vernommen werden, so daß ein weites Einsatzgebiet denkbar ist.
So kann die Vorrichtung 10 zur Geräuschentwicklung auf Sportver­ anstaltungen gleichermaßen herangezogen werden, wie als Warn­ signal auf Baustellen oder dergleichen.
Je nach Wunsch können die Materialien zur Herstellung der Muffe 14, der Ringkappe 20 und Rohres 32 unterschiedlich farblich ausgestaltet sein, so daß beispielsweise diese Teile in ent­ sprechenden Vereinsfarben hergestellt werden können.
In Fig. 4 ist eine weitere Ausgestaltung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt, die in ihrer Gesamtheit mit der Bezugsziffer 50 versehen ist.
Die Vorrichtung 50 ist als Megaphon ausgebildet, das über einen Griff 51 gehalten werden kann.
An einem Ende ist ein Mundstück 52 vorgesehen, das an seinem inneren Ende in einem vorstehenden Rohrstutzen 54 mündet.
Im trompetenartigen Bereich 56 des Gehäuses 55 des Megaphons ist eine Vorrichtung 60, querverlaufend, angeordnet, deren prinzipielle Bauteile der zuvor im Zusammenhang mit der Vorrich­ tung 10 beschriebenen Bauteilen entspricht.
Das heißt, die Vorrichtung 60 weist eine Muffe 62 auf, die endseitig mit einer Ringkappe 64 verschlossen ist, um eine hier nicht näher dargestellte Membran zu spannen.
In die Muffe 62 ist ein Rohr eingeschoben, das, wie zuvor beschrieben, auf der Membran ruht.
Von der Außenseite der Muffe 62 steht ein Rohrstutzen 68 vor, der über einen in gestrichelter Linie dargestellten Schlauch 72 mit dem Rohrstutzen 54 verbunden ist.
Der Schlauch 72 dient somit als Anblasleitung 74, um über das Mundstück 52 Luft in den Ringraum zwischen Muffe 62 und Rohr 66 zu führen, damit dann, wie zuvor beschrieben, Schall erzeugt werden kann.

Claims (11)

1. Vorrichtung zum Erzeugen von Schall, mit einer Membran (24), auf der ein ringförmiges Ende (36) eines rohrförmigen Körpers (30) ruht, und mit einem abgeschlossenen Luftraum (42), in den von der Außenseite her Luft einblasbar ist, wobei der Luftraum (42) den Endbereich (48) des auf der Membran (24) ruhenden rohrförmigen Körpers (30) an dessen Außenseite (46) umgibt, und wobei Bereiche (44) der Membran (24) eine Wand des Luftraumes (42) bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (24) in einem als Hohlkörper ausgebildeten Gehäuse (12) sitzt, in das der rohrförmige Körper (30) eingeschoben ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (12) als rohrförmige Muffe (14) ausgebildet ist, an deren einem Ende (16) die Membran (24) eingespannt ist, und von deren anderem, offenen Ende her passend ein Rohr (32) eingeschoben ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der lichte Innendurchmesser (29) der Muffe (14) größer als der Außendurchmesser (34) des Rohres (32) ist, und daß der dadurch umgrenzte Raum den Luftraum (42) bildet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (14) an der Innenseite (49) im axialen Abstand zur Membran (24) einen Ringflansch (26) aufweist, dessen lichter Innendurchmesser (28) dem Außendurchmesser (34) des eingeschobenen Rohres (32) entspricht.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (24) über eine abnehmbare, auf das Gehäuse (12) aufsetzbare Kappe (20) gehalten ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran (24) aus einer Kunststoff- oder Verpackungsfolie (22) hergestellt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite des Gehäuses (12) ein Mundstück (38) angesetzt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Kappe (20), Gehäuse (12) und rohr­ förmiger Körper (30) aus verschiedenfarbigen Materialien hergestellt sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit aus Gehäuse (12) und rohrförmigem Körper (30) in einem weiteren Gehäuse (55) aufgenommen ist, und über eine Anblasleitung (74) mit der Außenseite des weiteren Gehäuses (55) verbunden ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere Gehäuse das Gehäuse (55) eines Megaphons (50) ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10042012B4 (de) * 1999-11-22 2004-08-19 Daimlerchrysler Ag Vorrichtung zur Geräuschgestaltung bei einem Kraftfahrzeug
US7389740B2 (en) * 2004-09-24 2008-06-24 David Wishinsky Acoustic device

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