DE4343658A1 - Gleitverbindungsvorrichtung zwischen zwei Teilen, die starken mechanischen und thermischen Belastungen unterliegen - Google Patents
Gleitverbindungsvorrichtung zwischen zwei Teilen, die starken mechanischen und thermischen Belastungen unterliegenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Gleitverbindungsvorrichtung
zwischen einem ersten Teil und einem zweiten Teil, die un
terschiedliche Ausdehnungskoeffizienten haben und starken
mechanischen und thermischen Belastungen unterliegen, wo
bei die Teile wenigstens eine im wesentlichen radial ver
laufende Kontaktzwischenfläche aufweisen, eine Dichtung in
Höhe der Kontaktzwischenfläche angeordnet ist und mechani
sche Verbindungsmittel zwischen den ersten und zweiten
Teilen vorgesehen sind.
Die Erfindung findet insbesondere Anwendung auf dem Gebiet
des Antriebs von Luft- oder Raumfahrzeugen.
Es sind bereits verschiedene Ausführungsformen von Verbin
dungsvorrichtungen zwischen zwei Teilen bekannt, die un
terschiedliche Ausdehnungskoeffizienten haben und starken
mechanischen und thermischen Belastungen unterliegen.
Derartige Verbindungsvorrichtungen sind insbesondere beim
Zusammenbau von rotationssymmetrischen Teilen (insbesonde
re Drehteilen) mit großem Querschnitt erforderlich, die
aus sehr unterschiedlichen Werkstoffen bestehen, bei
spielsweise ein metallisches Teil und ein Teil aus einem
Verbundwerkstoff oder Keramikwerkstoff umfassen.
Bei einer ersten bekannten Ausführungsform einer Verbin
dungsvorrichtung, die in Fig. 11 dargestellt ist, sind
ein erstes rotationssymmetrisches Teil 101 mit einem großen
thermischen Ausdehnungskoeffizienten und ein zweites
rotationssymmetrisches Teil 102, dessen thermischer Aus
dehnungskoeffizient kleiner ist, durch eine Anordnung von
Schraubbolzen 104 zusammengehalten, die parallel zur Achse
der Teile 101 und 102 verlaufen. Die Schäfte 142 der
Schraubbolzen 104 durchdringen Langlöcher 116, die in ei
nem Radialflansch 114 des ersten Teils 101 ausgebildet
sind, der seinerseits in Höhe einer Zwischenfläche 115 mit
einer Dichtung 160 versehen ist und mit der oberen Fläche
122 eines Radialflansches 121 in Kontakt ist, der am obe
ren Abschnitt des zweiten Teils 102 ausgebildet ist. Der
Kopf 141 der Schraubbolzen 104 stützt sich auf der äußeren
Oberfläche des Radialflansches 114 ab, während die Muttern
143, die in Eingriff mit den Schäften der Bolzen 142 sind,
unter Zwischenschaltung von ebenen Scheiben 145 an der Un
terseite 123 des Radialflansches 121 des zweiten Teils 102
anliegen. Die Anwesenheit der Langlöcher 116, die im Radi
alflansch 114 ausgebildet sind, und eines Spieles 117 an
der Zwischenfläche 115 dort, wo die Teile 101 und 102 Ab
sätze haben, ermöglicht theoretisch ein gewisses Gleiten
in radialer Richtung zwischen den Teilen 101 und 102 in
Höhe der Zwischenfläche 115. In der Praxis ist die Verrie
gelungskraft der Schraubbolzen 104 in axialer Richtung
sehr groß, so daß erhebliche Reibungskräfte auftreten und
ein radiales Gleiten sich in Höhe der Zwischenfläche nur
in ungenügender Weise einstellen kann, was an den zusam
mengebauten Teilen 101, 102 übermäßige Spannungen hervor
ruft. Eine Verbesserung des Gleitens in Höhe der Zwischen
fläche 115 würde im Hinblick auf die ausgeübten axialen
Verriegelungskräfte die Verwirklichung spezieller Verklei
dungen oder Beschichtungen an den Kontaktflächen in Höhe
der Zwischenflächen 115 implizieren, deren Verwirklichung
jedoch delikat ist.
Bei einer anderen bekannten Ausführungsform, die in Fig.
13 dargestellt ist, sind ein erstes dreh- oder rotations
symmetrisches Teil 201 mit hohem Ausdehnungskoeffizienten
und ein dreh- oder rotationssymmetrisches Teil 202 mit ge
ringerem Ausdehnungskoeffizienten durch Radialbolzen 204
verbunden, die einen Flansch 121 durchdringen, der seiner
seits mit axialer Orientierung an einem der zusammenzubau
enden Teile ausgebildet ist, beispielsweise am Teil 202,
und mit radialem Spiel in eine komplementäre Aussparung
216 eingreift, die an einem Ende des anderen Teils 201 in
Form einer Kappe ausgebildet ist. Eine Dichtung 260 ist in
Höhe der Zwischenfläche 215 zwischen den Teilen 201 und
202 in der Nähe des Flansches 221 angeordnet. Eine derar
tige Ausbildung gestattet relative Radialverschiebungen
zwischen den beiden Teilen 201 und 202. Dennoch erweist
sich in der Praxis die Montage der Verbindungsvorrichtung
als delikat, vor allem bei großen Durchmessern, denn klei
ne Ausrichtungsfehler zwischen den Radialbolzen 204 und
den im Flansch 221 ausgebildeten Löchern führen zum Auf
treten schädlicher Spannungen am Teil 202. Dieser Verbin
dungstyp ist daher für Teile, die beträchtlichen axialen
Belastungen unterliegen, wenig geeignet.
Die Erfindung hat zum Ziel, den vorbeschriebenen Mängeln
abzuhelfen und einen bequemen und sicheren Zusammenbau von
Teilen zu gestatten, welche sehr unterschiedliche Ausdeh
nungskoeffizienten haben, und zwar selbst dann, wenn diese
Teile große Abmessungen haben, hohen mechanischen, axial
gerichteten Belastungen unterliegen oder auch Schwingungs
phänomenen, wobei diese Teile thermische Umgebungsbedin
gungen erfahren, die beträchtlich unterschiedliche Ausdeh
nungen hervorrufen.
Diese Ziele werden erfindungsgemäß dank einer Gleitverbin
dungsvorrichtung zwischen einem ersten Teil und einem
zweiten Teil erreicht, die unterschiedliche Ausdehnungsko
effizienten haben und starken mechanischen und thermischen
Belastungen unterliegen, wobei die Teile wenigstens eine
im wesentlichen radial verlaufende Kontaktzwischenfläche
aufweisen, eine Dichtung in Höhe der Kontaktzwischenfläche
angeordnet ist und mechanische Verbindungsmittel zwischen
den ersten und zweiten Teilen vorgesehen sind, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Mehrzahl von radial
wirkenden Federlamellen umfaßt, die einerseits mit ihrem
ersten Ende in der Nähe der Kontaktzwischenfläche an dem
einzigen ersten Teil und andererseits mit ihrem zweiten
Ende in einem gegenüber der Kontaktzwischenfläche axial
versetzten Bereich an dem einzigen zweiten Teil befestigt
sind, wobei die Kontaktzwischenfläche zwischen den ersten
und zweiten Teilen eine Gleitkontaktfläche bildet, während
die zweiten Enden der Federlamellen am zweiten Teil durch
die mechanischen Verbindungsmittel befestigt sind, die von
abnehmbaren Schrauben-Mutter-Garnituren gebildet sind,
welche ihrerseits mit Federscheiben zur Dämpfung von in
Axialrichtung ausgeübten Kräften versehen sind.
Bei einer ersten besonderen Ausführungsform sind die Fe
derlamellen am ersten Teil durch radiale Schraubenverbin
dungen befestigt, die auf mit dem ersten Teil einstückige
Flanschsegmente wirken, die ihrerseits senkrecht zur Kon
taktzwischenfläche ausgebildet sind. Bei einer zweiten be
sonderen Ausführungsform sind die Federlamellen am ersten
Teil durch Schweißnähte befestigt, die in der Nähe der
Kontaktzwischenfläche ausgebildet sind.
Bei einer weiteren, dritten besonderen Ausführungsform
sind die Federlamellen mit einem die Kontaktzwischenfläche
bestimmenden Abschnitt des ersten Teils einstückig ausge
bildet. Die Federlamellen können von einzelnen, schmalen
Streifen gebildet sein, zwischen denen Zwischenräume grös
serer Breite als die Streifenbreite ausgespart sind.
Dennoch werden in bevorzugter Weise die Federlamellen von
einer einzigen Schürze gebildet, die so ausgespart ist,
daß zwischen den Federlamellen schmale Zwischenräume klei
nerer Breite als die Federlamellenbreite entstehen.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform stellen die abnehm
baren, mit Federscheiben versehenen Schrauben-Mutter-Gar
nituren die Verbindung der zweiten Enden der Federlamellen
mit einem aus Segmenten bestehenden, durch radiale Stifte
zusammengehaltenen Ring sicher, der aus einem Werkstoff
mit einem ähnlichen Ausdehnungskoeffizienten wie das zwei
te Teil gefertigt ist und sich auf der Unterseite eines am
zweiten Teil ausgebildeten Flansches abstützt.
Bei einer anderen besonderen Ausführungsform stellen die
abnehmbaren, mit Federscheiben versehenen Schrauben-Mut
ter-Garnituren die Verbindung der zweiten Enden der Feder
lamellen mit einem Flansch sicher, der unmittelbar am
zweiten Teil ausgebildet ist.
Die Gleitverbindungsvorrichtung gemäß der Erfindung läßt
sich insbesondere auf den Zusammenbau eines ersten Teils
aus metallischem Werkstoff mit einem zweiten Teil aus Ver
bund- oder Keramikmaterial anwenden.
Die zusammengebauten Teile können erste und zweite dreh-
oder rotationssymmetrische Teile sein, die axial überein
ander angeordnet sind.
Die erfindungsgemäße Gleitverbindungsvorrichtung läßt sich
vorteilhafterweise auf den Zusammenbau des divergierenden
Düsenteils mit der Brennkammer eines Raketenantriebs an
wenden.
In allgemeiner Weise gestattet eine Gleitverbindungsvor
richtung gemäß der Erfindung eine angemessene Gleitbewe
gung zwischen den zusammengebauten Teilen in Höhe einer
Zwischenfläche, die durch Flächen mit beträchtlichen Rei
bungskoeffizienten gebildet sein kann, während dank der
erfindungsgemäßen Verwendung der radial wirkenden Federla
mellen die mechanischen Verbindungsmittel, welche von de
montierbaren Schrauben-Mutter-Garnituren gebildet sind,
sich auf einem Niveau befinden können, das von der Gleit
kontaktzwischenfläche entfernt in einer Zone geringer Aus
dehnung liegt.
Die Anwesenheit von Federscheiben in Höhe der demontierba
ren Schrauben-Mutter-Garnituren ermöglicht die Aufnahme
von Ausdehnungsunterschieden, die in axialer Richtung er
zeugt werden, sowie von axialen Belastungen des Systems,
wobei es jedoch ebenso möglich ist, Toleranzverteilungen
einzuregeln und die aufgebrachte Verriegelungskraft präzi
se zu steuern.
Die nachstehende Beschreibung bevorzugter Ausführungsfor
men der Erfindung dient im Zusammenhang mit beiliegender
Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1 eine Halbschnittansicht mit ei
ner Darstellung einer ersten
Ausführungsform einer Gleitver
bindungsvorrichtung gemäß der
Erfindung;
Fig. 2 eine Ansicht von rechts eines
Teiles der Verbindungsvorrich
tung aus Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht entlang dem
Pfeil A der Verbindungsvorrich
tung aus Fig. 1 und 2;
Fig. 4 eine axiale Halbschnittansicht
einer zweiten Ausführungsform
einer Verbindungsvorrichtung
gemäß der Erfindung;
Fig. 5 eine Ansicht von rechts eines
Teiles der Vorrichtung aus
Fig. 4;
Fig. 6 eine Draufsicht entlang dem
Pfeil B der Vorrichtung aus
Fig. 4 und 5;
Fig. 7 eine Darstellung einer Variante
analog zu Fig. 4;
Fig. 8 eine axiale Halbschnittansicht
mit der Darstellung einer drit
ten Ausführungsform einer Ver
bindungsvorrichtung gemäß der
Erfindung,
Fig. 9 eine Ansicht von rechts eines
Teiles der Verbindungsvorrich
tung aus Fig. 8;
Fig. 10 eine Draufsicht entlang dem
Pfeil C der Verbindungsvorrich
tung aus Fig. 9 und 10;
Fig. 11 eine Ansicht analog zu Fig. 9
mit der Darstellung einer Vari
ante;
Fig. 12 eine axiale Halbschnittansicht
mit der Darstellung einer er
sten Ausführungsform nach dem
Stande der Technik; und
Fig. 13 eine axiale Halbschnittansicht
mit der Darstellung einer zwei
ten Ausführungsform nach dem
Stande der Technik.
Auf den Fig. 1 bis 3 ist zunächst eine erste mögliche
Ausführungsform einer Verbindungsvorrichtung gemäß der Er
findung dargestellt, die beispielhaft und in nicht be
schränkender Weise auf ein Raketenantriebswerk angewandt
ist.
Die Fig. 1 zeigt somit ein erstes metallisches Teil, wel
ches rotationssymmetrisch ist und beispielsweise als Dreh
teil ausgebildet ist. Bei dieser Ausführungsform wird das
erste Teil durch den unteren Abschnitt der Brennkammer ei
nes Raketenmotors gebildet. Dieser Abschnitt erhebt sich
über einem zweiten dreh- oder rotationssymmetrischen Teil
2, das axial mit dem ersten Teil 1 ausgerichtet ist und
hier den divergierenden Abschnitt der Düse des Raketenan
triebsmotors bildet.
Insbesondere sieht man in Fig. 1 ein erstes Teil 1, wel
ches einen divergierenden, im wesentlichen kegelstumpfför
migen Abschnitt 14 aufweist, der einen Teil der Wand der
Düse des Raketenmotors bildet und an seinem stromabwärts
gelegenen Teil in einem Flansch endet, der im wesentlichen
radial nach außen gerichtet ist und in Kontakt mit einer
oberen Fläche 22 eines oberen, verstärkten Abschnitts 21
steht, der seinerseits einen Flansch des zweiten dreh-
oder rotationssymmetrischen Teils 2 bildet und in gleicher
Weise im wesentlichen kegelstumpfförmig ausgebildet ist
sowie stromabwärts der Verbindungsvorrichtung eine Wand 20
geringerer Dicke hat.
Bei der betrachteten Ausführungsform ist der Teil 2 aus
einem zusammengesetzten Material, beispielsweise CMC (Ver
bundmaterial auf Keramikbasis) gefertigt, das einen Aus
dehnungskoeffizienten hat, der etwa fünf mal kleiner als
der Ausdehnungskoeffizient des ersten metallischen Teiles
1 ist. Unter der Einwirkung intensiver Hitze, die im Inne
ren des durch die Teile 1 und 2 bestimmten Düsenteils
herrscht, versucht die unterschiedliche Ausdehnung der
Teile 1 und 2 in radialer Richtung eine Deformation her
vorzurufen, die für das metallische Teil 1 größer als für
das aus Keramikmaterial bestehende Teil 2 ist. Bei rotati
onssymmetrischen Teilen 1, 2, deren Durchmesser größer als
ein Meter ist, kann die unterschiedliche Deformation in
der Größenordnung mehrerer Milimeter liegen.
Die Verbindungsvorrichtung gemäß der Erfindung gestattet
es den Teilen 1, 2, radial in Höhe einer Zwischenfläche 15
relativ zueinander zu gleiten, ohne dabei Kräfte hervorzu
rufen, welche zum Auftreten von Spannungen führen könnten,
welche für die Teile 1 und 2 oder die Verbindungsvorrich
tung selbst schädlich sein könnten.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine erste Ausführungsform ei
ner Gleitverbindungsvorrichtung zwischen den Teilen 1 und
2 mit stark unterschiedlicher Ausdehnung.
Gemäß dieser ersten Ausführungsform werden die Teile 1 und
2 durch die Vermittlung eines aus Segmenten bestehenden
Ringes 43 zusammengehalten, dessen verschiedene Segmente
mit Hilfe von radial verlaufenden Stiften 44 verbunden
sind und der sich an einer Unterseite 23 des verstärkten
Abschnitts 21 des zweiten Teils 2 abstützt. Der Ring 43
ist aus einem Material gefertigt, dessen Ausdehnungseigen
schaften denjenigen des zweiten Teils 2 ähnlich sind, so
daß an der Zwischenfläche zwischen der Fläche 23 des Teils
2 und des Ringes 43 eine Berührung mit wenig Gleitbewegung
vorliegt, wie immer auch die Temperatur sei.
Gemäß einem wesentlichen Merkmal der Erfindung umfaßt die
Verbindungsvorrichtung eine Mehrzahl von Federblättern,
Federstreifen oder Federlamellen 31, die unter Ausübung
einer radialen Wirkung im wesentlichen axial verlaufend
angeordnet sind oder insbesondere parallel zur äußeren ke
gelstumpfförmigen Umfangsfläche des verstärkten Abschnitts
21 verlaufen. Die Federlamellen 31 sind am ersten Teil 1
an ihren oberen Enden 33 in der Nähe der Kontaktzwischen
fläche 15 befestigt. An ihren unteren Enden 32 sind sie am
zweiten Teil 2 befestigt.
Insbesondere sind bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis
3 die Enden 33 der Federlamellen 31 am ersten Teil 1 durch
radial gerichtete Schraubenverbindungen 5 befestigt, wel
che auf Flanschabschnitte 16 einwirken, welche durch radi
ale Verstärkungsrippen am Körper des Teils 1 befestigt
sind, wobei die sektorförmigen Flanschabschnitte 16 senk
recht zur Kontaktzwischenfläche 15 ausgebildet sind. Bei
spielsweise können die radial gerichteten Schraubverbin
dungen 5 an jedem Flanschabschnitt 16 versenkte oder mit
einem inneren Rotationsarretiersystem montierte Muttern
umfassen. Bei der Montage werden somit die mit Gewinde
versehenen, radialen Achsen 52 direkt auf die Muttern 51
aufgeschraubt.
Die Enden 32 der Federlamellen 31 werden selbst am zweiten
Teil 2 durch mechanische Verbindungsmittel befestigt, die
im wesentlichen lös- und abnehmbare Schrauben-Mutter-Gar
nituren 41 umfassen, die ihrerseits mit Federscheiben 42
zur Kontrolle von in Axialrichtung ausgeübten Kräften ver
sehen sind.
Insbesondere stellen bei der Montage der Ausführungsformen
gemäß Fig. 1 bis 3 die demontierbaren, mit elastischen
Scheiben 42 versehenen Schrauben-Mutter-Garnituren 41 die
Verbindung der unteren Enden 32 der Federlamellen 31 mit
dem aus Segmenten 43 zusammengesetzten und mit Hilfe der
radialen Stifte 44 zusammengehaltenen Ring 43 sicher, der
auf der Unterseite 23 des am Teil 2 ausgebildeten Flan
sches 21 aufsitzt.
Im Falle der Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 3, die die
Anwendung bei einem Raketentriebwerk zeigt, dienen die Fe
derlamellen 31 dazu, die thermische Ausdehnung des metal
lischen Teiles 1 während des Betriebs des Triebwerks auf
zunehmen. Die neue Position der Federlamellen 31 ist nach
der Ausdehnung des Teiles 1 in Fig. 1 gestrichelt darge
stellt und mit dem Bezugszeichen 31′ bezeichnet. Die neue
Position der Flansche 16 ist mit dem Bezugszeichen 16′
versehen.
Die Federlamellen 31 können von einzelnen Lamellen gebil
det werden oder wenigstens an einem ihrer Enden 32 oder 33
miteinander vereinigt sein, so daß sie einen Kranz bilden.
Die Federlamellen 31 können aus unterschiedlichen Materia
lien hergestellt werden. Legierungen der Typen Inconel 718
(NC19FeNb), Incoloy 909 oder A286 (EZ6 NCT 25-15) bieten
beispielsweise die erforderliche mechanische Haltekraft.
Die Federscheiben 42 ermöglichen die Aufnahme von Axial
verschiebungen, welche durch die unterschiedlichen Ausdeh
nungen hervorgerufen werden, sowie durch die Verdrehung
der flexiblen Federlamellen 31 und durch die unterschied
lichen Axialbelastungen des Systems. Die Federscheiben 42
gestatten auch die Nachstellung der Toleranzverteilungen
und die genaue Einsteuerung der aufgebrachten Verriege
lungskraft.
In allgemeiner Weise ruht im Betrieb der untere Flansch,
der aus dem aus Segmenten bestehenden Ring 43 und den me
chanischen Verbindungsmitteln, nämlich den Befestigungs
schrauben 41 und den Federscheiben 42 besteht, in wenig
gleitfähigem Kontakt auf dem Teil 2 auf, und zwar wegen
der Verwendung eines Materials für den Ring 43, dessen
Ausdehnungseigenschaften denjenigen des Teils 2 ähnlich
sind.
Die radiale Gleitbewegung zwischen den Teilen 1 und 2 wird
ausschließlich an der oberen Partie des verstärkten Ab
schnitts 21 des Teils 2 in Höhe der Zwischenfläche 15 re
alisiert. Diese radiale Gleitbewegung ist umso leichter,
wie die Federlamellen 31, die mit dem Teil 1 verbunden
sind, die in Höhe der Zwischenfläche 15 ausgeübten Kräfte
reduzieren.
Die axiale Übertragung der Radialverschiebung des Teils 1
wird durch die Federscheiben 42 durch Vermittlung der Fe
derlamellen 31 aufgenommen.
Es ist festzustellen, daß die Montage der Verbindungsvor
richtung gemäß der Erfindung besonders einfach ist und
leicht auf unterschiedliche Arten von Teilen 1, 2 sowie
auf unterschiedliche Axialkräfte oder unterschiedliche
differentielle Ausdehnungskräfte anwendbar ist. Es genügt,
die Dimensionen anzupassen, insbesondere in axialer Rich
tung des verstärkten Abschnitts 21 des Teils 2, der die
unteren und oberen Kontaktflächen 23 bzw. 22 bestimmt, und
weiterhin die charakteristischen Eigenschaften der Feder
lamellen 31 entsprechend auszuwählen, d. h. die Beschaffen
heit des sie bildenden Materials wie auch ihre Anzahl, Ab
messungen und die Geometrie dieser Federlamellen 31.
Die Fig. 4 bis 6 zeigen eine zweite Ausführungsform der
Erfindung, die zur bequemen Erläuterung in gleicher Weise
wiederum die Verbindung zwischen einem Teil 2, das den di
vergierenden, aus Keramikmaterial bestehenden Abschnitt
eines Raketenmotors bildet, und einem metallischen Teil 2,
welches der untere Teil der Brennkammer ist. Die Verbin
dungsvorrichtung gemäß der Erfindung ist trotzdem auch auf
eine Verbindung zwischen anderen Teilen mit sehr unter
schiedlicher Ausdehnung anwendbar, die kräftigen mechani
schen und thermischen Beanspruchungen unterworfen werden.
Die in Fig. 4 bis 6 dargestellte Vorrichtung ist an die
Teile 1 und 2 angepaßt, welche die gleiche Form haben, wie
die entsprechenden Teile in Fig. 1 und 3 und infolgedes
sen nicht noch einmal beschrieben werden.
Die Federlamellen 31 sind hingegen ausgehend von einer
einzigen, kegelstumpfförmigen Schürze, realisiert, die
derart ausgespart ist, daß sich zwischen den eigentlichen
Federlamellen 31 schmale Ausnehmungen bilden, deren Breite
geringer als diejenige der nicht ausgesparten, die eigent
lichen Federlamellen 31 bildenden Abschnitte sein kann. Im
Gegensatz zeigen die Fig. 2 und 3 Frei- oder Zwischen
räume 34 zwischen den Federlamellen 31, deren Breite grös
ser als diejenige der Federlamellen 31 ist, obwohl dies
nicht obligatorisch ist, und zwar selbst auch im Falle
einzelner Federlamellen, wie in Fig. 1 bis 3 dargestellt.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 bis 6 ist der obere,
kontinuierliche Kranz 35 der kegelstumpfförmigen Schürze,
die zur Ausbildung der einzelnen Federlamellen 31 ausge
spart ist, einstückig mit dem metallischen Teil 1 herge
stellt. Die Bearbeitung der Federlamellen 31 erfolgt daher
gleichzeitig mit derjenigen des Teils 1, und die Verbin
dung 5 durch Schrauben oder radial verlaufende Stifte 51
gemäß Fig. 1 bis 3 entfällt, was zur Vereinfachung und
Reduzierung der Kosten beiträgt.
Die Federlamellen 31 der Ausführungsform gemäß Fig. 4 bis
6 spielen die gleiche Rolle wie die Federlamellen 31 der
Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 3.
Wie im Falle der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 defi
niert auch die in Fig. 4 bis 6 dargestellte Verbindungs
vorrichtung eine Zwischenfläche 15, an der sich zwischen
den Teilen 1 und 2 eine unterschiedliche radiale Gleitbe
wegung abspielt, welche durch die radial wirkenden Feder
lamellen 31 kontrolliert und gesteuert wird, wobei eine
dichte Verbindung zwischen den Teilen 1 und 2 dank der
Anwesenheit einer Dichtung 60 aufrechterhalten wird. In
der unteren Partie 23 des Abschnitts 21 des Teils 2, der
in Radialrichtung eine größere Dicke aufweist,
gewährleisten die Schrauben-Mutter-Verbindungen 41 und die
Federscheiben 42 unter anderem eine Kontrolle der Verrie
gelung der Schrauben 41, die auf den aus Segmenten beste
henden Ring 43 wirken, um die unteren Enden 32 der Feder
lamellen 31 in der Nähe der unteren Fläche 23 festzuhal
ten, entsprechend einem Verbindungstyp, der im Betrieb
praktisch fixiert verbleibt. Die Verbindungsvorrichtung
definiert auch eine einzige Reibungsfläche in Höhe der
Zwischenfläche 15, die der Höhe nach mit Bezug auf die
Schraubenbefestigungsmittel 4 versetzt ist.
Die Fig. 7 zeigt eine Variante, bei welcher die Federla
mellen 31 weder an ihrem oberen Abschnitt am Teil 1 durch
Schraubverbindungen befestigt, noch mit dem Teil 1 ein
stückig sind. Bei dieser Variante sind die Federlamellen
31, die ausgehend von einer kegelstumpfförmigen, gespalte
nen Schürze, welche die Lamellen 31 an ihrem Oberteil
durch einen durchgehenden Abschnitt 35 vereint, am Teil 1
durch Schweißung oder Verlötung befestigt.
Der durchgehende Teil 35 der Schürze, welcher die Federla
mellen 31 bestimmt, kann am unteren Abschnitt 14 des Teils
1 in einer Zone 62 angeschweißt sein, die in der Nähe der
Zwischenfläche 15 liegt. Man erkennt, daß die Herstellung
einer ringförmigen Schweißnaht zwischen dem Ende des Teils
1 und dem durchgehenden Abschnitt 35 der Gesamtheit der
Federlamellen 31 die Verformungen während der Verschweißung
minimal hält.
Falls die Federlamellen 31 und der untere Abschnitt 14 des
Teils 1, der im Kontakt mit der Fläche 22 des Teils 1 ist,
ein einziges Stück bilden, kann das Teil 1 dennoch aus
zwei getrennten Elementen gebildet werden, die in einer in
Fig. 7 mit 61 bezeichneten Zone verschweißt werden.
Es ist auch möglich, den oberen, die Düse definierenden
Teil aus einer ersten Legierung und den unteren Teil, der
den auf der Fläche 22 des Teils 2 gleitenden Flansch bil
det, aus einer zweiten Legierung zu bilden, aus der auch
die Federlamellen 31 bestehen. Gleichgültig, ob die
Schweißnaht in Höhe der Zone 61 oder der Zone 62 ausgebil
det wird, ist es möglich, für die Federlamellen 31 eine
erste Materialart zu verwenden, die ihnen die gewünschte
Flexibilität und den gewünschten mechanischen Widerstand
verleiht, um Radialverschiebungen aufzunehmen, wobei für
den Teil 1 eine zweite Legierungsart Verwendung findet,
die an die Herstellung der Düse angepaßt ist.
Die Fig. 8 bis 10 zeigen eine weitere Ausführungsform,
die sich von der Ausführungsform nach den Fig. 4 bis 6
im wesentlichen durch die Befestigungsmittel 4 des unteren
Endes 32 der Federlamellen 31 unterscheidet. Der obere Ab
schnitt der Federlamellen 31, die, ausgehend von einer ge
spaltenen, konischen Schürze, hergestellt werden können,
welche ihrerseits mit dem Teil 1 einstückig sein kann,
werden infolgedessen hier nicht mehr im Einzelnen be
schrieben.
Im Falle der Fig. 8 bis 10 entfällt der aus Segmenten
zusammengesetzte Ring 43. Die Schrauben 41 greifen daher
in Öffnungen ein, die parallel zur Achse des Teils 2 in
einem Flansch 24 ausgespart sind, der unmittelbar am zwei
ten Teil 2 und am unteren Teil des verstärkten Abschnitts
21 vorgesehen ist. Der Flansch 24 umfaßt eine obere Fläche
25, welche die Enden 32 der Federlamellen 31 aufnimmt, so
wie die Köpfe der Schrauben 41. Ferner umfaßt der Flansch
24 eine untere Fläche 23, auf welche die Federscheiben 42
ihre Wirkung ausüben.
Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 8 bis 10 ist ga
rantiert, daß die Befestigung des Teiles 1 auf dem Teil 2
in Höhe des Flansches 24 verwirklicht ist, der mit Bezug
auf die Zwischenfläche 15 durch die Befestigungsmittel 4
und die Federlamellen 31 der Höhe nach versetzt ist, und
zwar ohne ohne jede Gleitbewegung in Höhe der Schrauben-
Mutter-Befestigungsmittel 4. Dank der Einführung einer
ausreichenden Höhenversetzung zwischen der Verbindungsebe
ne mit Gleitkontakt zwischen den Teilen 1 und 2 (Zwischen
fläche 15) und der Bolzenverbindung 4 mit dem Teil 2 und
der Benutzung der radial wirkenden Federlamellen 31 ist
eine vollständige Trennung zwischen dem Verbindungsflansch
24 und der Zwischenfläche 15 verwirklicht, welche die ra
diale Gleitbewegung und die Dichtheit unterstützt. Die
Nachteile der Vorrichtung nach dem Stande der Technik, wie
sie insbesondere mit Bezug auf Fig. 12 beschrieben wur
den, sind somit eliminiert.
Die Fig. 11, die eine Ansicht analog zu den Fig. 5 und
9 ist, zeigt eine einfache Variante zur Realisierung einer
flexiblen kegelstumpfförmigen Schürze, welche eine Aufein
anderfolge aus Vollmaterial bestehender Abschnitte 31 be
stimmt, welche ihrerseits die Federlamellen bilden. Zwi
schen den Abschnitten 31 sind Aussparungen 34 vorgesehen.
Im Falle der Fig. 11 sind zwischen zwei benachbarten Aus
sparungen 34 mehrere Befestigungsschrauben 41 für das un
tere Ende der Lamellen 31 angeordnet, während in den Figu
ren 5 und 9 die Aussparungen 34 relativ nahe beieinander
liegen und lediglich eine einzige Schraube 45 zwischen
zwei benachbarten Aussparungen 34 liegt. Die Form und die
Abmessungen der Federlamellen 31 und der Aussparungen 34,
wie auch die Anzahl der verwendeten Schrauben 41 können
natürlich gegenüber den dargestellten Beispielen verschie
den sein und an die unterschiedlichen Anwendungsfälle an
gepaßt werden.
Obwohl die erfindungsgemäße Vorrichtung insbesondere für
den Fall von dreh- oder rotationssymmetrischen Teilen mit
großen Durchmessern, welche großen, unterschiedlichen Aus
dehnungen unterliegen, kann die erfindungsgemäße Vorrich
tung doch auch auf Teile anderer Formen Anwendung finden,
welchen starken mechanischen und thermischen Belastungen
unterworfen werden.
Claims (11)
1. Gleitverbindungsvorrichtung zwischen einem ersten
Teil (1) und einem zweiten Teil (2), die unterschied
liche Ausdehnungskoeffizienten haben und starken me
chanischen und thermischen Belastungen unterliegen,
wobei die Teile (1, 2) wenigstens eine im wesentli
chen radial verlaufende Kontaktzwischenfläche (15)
aufweisen, eine Dichtung (60) in Höhe der Kontaktzwi
schenfläche (15) angeordnet ist und mechanische Ver
bindungsmittel (4) zwischen den ersten und zweiten
Teilen (1, 2) vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung eine Mehrzahl von radial wirken
den Federlamellen (31) umfaßt, die einerseits mit ih
rem Ende (33-35) in der Nähe der Kontaktzwischenflä
che (15) an dem einzigen ersten Teil und andererseits
mit ihrem anderen Ende (31) in einem gegenüber der
Kontaktzwischenfläche (15) axial versetzten Bereich
(23; 25) an dem einzigen zweiten Teil (2) befestigt
sind, wobei die Kontaktzwischenfläche (15) zwischen
den ersten und zweiten Teilen (1, 2) eine Gleitkon
taktfläche bildet, während die anderen Enden (32) der
Federlamellen (31) am zweiten Teil (2) durch die me
chanischen Verbindungsmittel (4) befestigt sind, die
von abnehmbaren Schrauben-Mutter-Garnituren (41) ge
bildet sind, welche ihrerseits mit Federscheiben (42)
zur Dämpfung von in Axialrichtung ausgeübten Kräften
versehen sind.
2. Gleitverbindungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Federlamellen (31) am ersten
Teil (1) durch radiale Schraubenverbindungen (51) be
festigt sind, die auf mit dem ersten Teil (1) ein
stückige Flanschsegmente (16) wirken, die ihrerseits
senkrecht zur Kontaktzwischenfläche (15) ausgebildet
sind.
3. Gleitverbindungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Federlamellen (31) am ersten
Teil (1) durch Schweißnähte (62) befestigt sind, die
in der Nähe der Kontaktzwischenfläche (15) ausgebil
det sind.
4. Gleitverbindungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Federlamellen (31) mit einem
die Kontaktzwischenfläche (15) bestimmenden Abschnitt
des ersten Teils (1) einstückig ausgebildet sind.
5. Gleitverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federlamel
len (31) von einzelnen, schmalen Streifen gebildet
sind, zwischen den Zwischenräume (34) größerer Breite
als die Streifenbreite ausgespart sind.
6. Gleitverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Federlamel
len (31) von einer einzigen Schürze gebildet sind,
die so ausgespart ist, daß zwischen den Federlamellen
(31) schmale Zwischenräume (34) kleinerer Breite als
die Federlamellenbreite entstehen.
7. Gleitverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die abnehmbaren,
mit Federscheiben (42) versehenen Schrauben-Mutter-
Garnituren (41) die Verbindung der anderen Enden (32)
der Federlamellen (31) mit einem aus Segmenten beste
henden, durch radiale Stifte (44) zusammengehaltenen
Ring (43) sicherstellen, der aus einem Werkstoff mit
einem ähnlichen Ausdehnungskoeffizienten wie das
zweite Teil (2) gefertigt ist und sich auf der Unter
seite (23) eines am zweiten Teil (2) ausgebildeten
Flansches (21) abstützt.
8. Gleitverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die abnehmbaren,
mit Federscheiben (42) versehenen Schrauben-Mutter-
Garnituren (41) die Verbindung der anderen Enden (32)
der Federlamellen (31) mit einem Flansch (24) sicher
stellen, der unmittelbar am zweiten Teil (2) ausge
bildet ist.
9. Gleitverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf den Zu
sammenbau erster und zweiter axial übereinander ange
ordneter, rotationssymmetrischer Teile (1, 2) ange
wandt ist.
10. Gleitverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf den Zu
sammenbau eines ersten Teils (1) aus metallischem
Werkstoff mit einem zweiten Teil (2) aus Verbund-
oder Keramikmaterial angewandt ist.
11. Gleitverbindungsvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf den
Zusammenbau des divergierenden Düsenteils mit der
Brennkammer eines Raketenantriebs angewandt ist.
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