DE439106C - Trockenherd mit stossweisem Durchtritt des Geblaesewindes durch die poroese Herdplatte - Google Patents

Trockenherd mit stossweisem Durchtritt des Geblaesewindes durch die poroese Herdplatte

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DE439106C
DE439106C DES64647D DES0064647D DE439106C DE 439106 C DE439106 C DE 439106C DE S64647 D DES64647 D DE S64647D DE S0064647 D DES0064647 D DE S0064647D DE 439106 C DE439106 C DE 439106C
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Germany
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stove
wind
sheet
porous
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DES64647D
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Prod A Flenu SA Des
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Prod A Flenu SA Des
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B4/00Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs
    • B03B4/005Separating by pneumatic tables or by pneumatic jigs the currents being pulsating, e.g. pneumatic jigs; combination of continuous and pulsating currents

Landscapes

  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Trockenherd mit stoßweisem Durchtritt des Gebläsewindes durch die poröse Herdplatte. Die Erfindung bezieht sich auf einen Trockenherd zum Aufbereiten von körnigen Gütern von verschiedener Dichtigkeit, besonders Kohle, Erzen, Körnergut o. dgl., mit stoßweisem Durchtritt des Setzwindes durch die porige Herdplatte.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine einfache und wirksame Einrichtung zum Steuern des Setzwindes, wobei eine Platte mit Durchtrittsöffnungen angeordnet ist, die in dem Windkanal in der Nähe der siebartigen Herdplatte angeordnet ist. Mit ihr zusammen wirkt eine zweite ähnliche Platte, die sich gegen die erste Platte legt und ihr gegenüber verschoben «-erden kann, derart, däß ihre Durchtrittsöffnungen die Öffnungen der ersten Platte überlaufen können.
  • Vorzugsweise macht man gemäß der Erfindung die eine dieser Platten aus einem Stück mit dein Sieb, so daß sie von ihm bei seiner hin und her gehenden Bewegung mitgenommen wird, während die andere Platte an sich ruhend angeordnet wird, jedoch zum Zweck der Regelung des Lufteinlasses eingestellt werden kann.
  • Diese Einrichtung hat den Vorteil gegenüber bekannten Einrichtungen dieser Art, daß sie unmittelbar unter dem Sieb angeordnet ist, so daß die Luft nicht infolge ihrer leichten Zusammendrückbarkeit die Stärke der Windstöße schwächen kann, was vorkommen kann, wenn die Luft durch einen verhältnismäßig großen Raum hindurch zugelassen wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen Abb. r die Gesamtanordnung in schaubildlicher Darstellung mit weggebrochenen Teilen; Abb. a einen Schnitt der Ouere nach durch die Vorrichtung.
  • Das Aufbereitungsgut wird, nachdem es nötigenfalls durch einen Staubabscheider gegangen ist, über die Rutsche z auf den Herd 2 geworfen, der einen annähernd dreieckigen Grundriß besitzt. Die Maschen des die Herdsohle bildenden Siebes, durch die der Blaswind durchtreten soll, sind hinreichend eng, um ein Durchfallen von Gutteilen zu verhindern. Der Herd 2 stützt sich an drei Stellen auf einen Rahmen 3, der in rascher hin und her gehender Bewegung in einer Richtung bewegt wird, die an sich annähernd wagerecht und senkrecht zur Vorschubrichtung des Gutes verläuft. Die Stützpunkte des Herdes werden von vier Schraubenbolzen gebildet, die in die Halter 5 eingeschraubt sind und frei auf dem Rahmen 3 ruhen. Man kann so die Neigung des Siebes in jeder Richtung regeln. Das Sieb trägt auf seiner Oberfläche Rippen. 6t die sich auf seine ganze Länge erstrecken umd- in der Richtung seiner Verschiebung verläufer'. Diese Rippen haben einen annähernd d'eeieckigen Querschnitt und sind so eingebaut, daß ihre zur Herdsohle senkrechte Seitenfläche nach der Vorschubrichtung des Gutes hinzeigt, während die beriachbaite Fläche im Sinne der Gutströmung geneigt ist. Ferner besitzen die Rippen einen buerschnitt, der nach den Stellen des Herdes hin abn-imnnt,. wo die schwersten Gutteile abfließen.
  • Der Blaswind wird durch das Röhr 7 zugeführt und gelangt in eine Windlade 8, die mit den Kanälen 9 durch Durchtrittsöffnungen in Verbindung steht, die mittels Schieber io geregelt werden können.
  • Da die Windlade 8 feststeht, erfolgt die Verbindung der Kanäle 9 mit den beweglichen Kammern i i durch biegsame Rohre aus Gummi oder luftdichtem Gewebe o. dgl.
  • Die Luftkarnniem i r werden dttx ch sefkrechte Scheidewände 13 gebildet, die unter einigen der Rippen 6 angeordnet sind. Ferner sind den Scheidewänd'eh 13 parallele Metallstreifen 1q. unter jeder der übrigen Rippen 6 angeordnet. Auf diese Weise wird die Luft gleichmäßig unter den verschiedenen Teilen des Siebes verteilt.
  • Der vordere Rand des Herdes, längs dessen der Abfluß des klassierten Guts stattfindet, trägt Klappen 1,5, die in Winkelstellung; so einstellbar sind, daß sie die Gutströme verschiedener Sorten durch die Löcher 16 und die Fülltrichter 12, nach nicht dargestellten Behältern ableiten.
  • Weiter ist eine Anzahl von beweglichen Klappen 18 längs des seitlichen Randes angeordnet, nach dem hin die Ströme der Gutteile von höherer Dichtigkeit gelenkt werden, derart, daß nötigenfalls und nach dem besonderen Bedürfnis die Gutteile entleert werden können, die sich längs dieser Wände ansammeln.
  • Man kann eine windstille Zone schaffen,. wo der Gebläsew ind nicht hingelangt, und die Ausdehnung dieser Zone kann gegebenenfalls verändert werden, indem man unter dem Hera ein Metallblech 3.1. o. dgl. anbringt, das um eine Achse 32 geschwenkt werden kann und das mittels eines vor dem Herd vorstehenden Griffs 33 eingestellt werden kann.
  • Der in stetigem Strom in die Windlade 8 und die Kanäle 6 eingeführte Wind geht durch eine Vorrichtung, durch die seine Stärke und seine Wirkung verändert werden kann und die hauptsächlich dazu dient, den Wind stoßweise auftreten zu lassen und die Stärke dieser Windstöße zu regeln. Zu diesem Zweck ist unter dem durchbrochenen Herd eine Platte 37 mit ihm starr verbunden eingebaut; sie besitzt Schlitze 38, die quer zur Vörschubrichtung des Herdes angeordnet sind.
  • Diese Platte 37 verschiebt sich über einer entsprechenden, mit ähnlichen Schlitzen versehet-ren glatte 36, die frei auf Trägern 37 ruht, die an ihrem unteren Ende an dem Maschinengestell befestigt sind.
  • Griffe 17 gestatten, die relativ zur bewegliehen Platte ruhende untere Platte dieser gegenüber einzustellen, und zwar dauernd, uni die Stärke des stoßweise eingeblasenen Windes auch während der Tätigkeit der Maschine zu regeln.
  • Das stetige Einblasen des Windes in die Windlade 8 kann durch beliebige geeignete Vorricktunger-, wie Ventilatoren, Turbo-. gebläse, Motoren o.-dgl., bewirkt werden. Weiterhin kann der Wind eine geeignete Tem#peTatui haben,- um gegebenenfalls trocknend auf das Gut zu wirken. Zu diesem Zweck kann man beispielsweise Heißluft irerwenden oder sogar erhitzte Gase, wie sie von . einigen Vorricfrtungen und Maschinen in Aufbereitungsanlagen geliefert werden.

Claims (3)

  1. PATENTAN.S1'1LÜCHL: r. Trockenherd mit stoßweisem Durchtritt des Gebläsewindes durch die poröse Herdplatte, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des Gebläsewindes in dem Windkanal in der Nähe der siebartigen Herdplatte ein gelochtes Blech eingebaut ist, das- mit einem zweiten gelochten Blech zusammenwirkt, das sich gegen das, erste legt und relativ zu ihm so. bewegt werden kann,- daß seine Lochungen die des ersten Blechs überlaufen.
  2. 2. Trockenherd nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Bleche an dem Sieb befestigt ist und. von ihm bei seiner hin und her gehenden Bewegung mitgenommen wird, während das andere Blech stillsteht.
  3. 3. Trockenherd nach Anspruch i und @, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck der Regelung des stoßweisen Windzulasses das eine Blech während der Arbeit verstellt werden kann.
DES64647D 1923-12-29 1923-12-29 Trockenherd mit stossweisem Durchtritt des Geblaesewindes durch die poroese Herdplatte Expired DE439106C (de)

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