DE439905C - Leitvorrichtung fuer Dampfturbinen - Google Patents
Leitvorrichtung fuer DampfturbinenInfo
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- DE439905C DE439905C DEF55457D DEF0055457D DE439905C DE 439905 C DE439905 C DE 439905C DE F55457 D DEF55457 D DE F55457D DE F0055457 D DEF0055457 D DE F0055457D DE 439905 C DE439905 C DE 439905C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D9/00—Stators
- F01D9/02—Nozzles; Nozzle boxes; Stator blades; Guide conduits, e.g. individual nozzles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Leitvorrichtung für Dampfturbinen, bei denen
mindestens ein Laufrad teilweise beaufschlagt ist.
Bei derartigen Turbinen hat man bei allen teilweise beaufschlagten Stufen den beaufschlagten
Bogen entweder gleich groß~geF
macht oder von Stufe zu Stufe größer werden lassen, bis in einer bestimmten Stufe die
ίο volle Beaufschlagung erreicht war. Die erste Anordnung hat den Nachteil, daß bei den teilweise
beaufschlagten Stufen die Schaufellängen von Stufe zu Stufe größer werden, was die Radreibung erhöht, und daß beim
Übergang von teilweise zum voll beaufschlagten . Teil die Auslaßgeschwindigkeit
aus ersterem fast ganz verlorengeht. Bei der zweiten Anordnung geht ein großer Teil
der Auslaßgeschwindigkeit der teilweise beaufschlagten Stufen deswegen verloren, weil
der von den Schaufeln einer Stufe abströmende Dampf sich vor den Düsen der nächsten Stufe auf einen größeren Teil des
Umfanges ausbreiten muß, infolgedessen muß zwischen den Laufschaufeln der einen und
den Düsen der nächsten Stufe ein größerer Abstand sein, damit der aus den Schaufeln
austretende Strahl genügend Raum zur Verbreiterung hat; dies hat eine Vergrößerung
der Baulänge der Turbine zu Folge.
Gemäß der Erfindung sollen diese Nachteile vermieden werden. Gemäß der Erfindung
werden die Düsensegmente der in Frage kommenden Stufen so eingerichtet, daß ihr beaufschlagter Bogen auf der Eintrittsseite
kleiner ist als auf der Austrittsseite, und zwar angenähert so groß, wie der beaufschlagte
Bogen auf der Austrittsseite der jeweils vorgehenden Stufen, damit weder ein Dampfstau noch ein Ansaugen von Dampf
der Umgebung in die Düsen stattfindet. Soll j eine Anzahl von Stufen teilweise, die übrigen
voll beaufschlagt werden, so wird man zweckmäßigerweise die Düsensegmente der ersten
voll beaufschlagten Stufe und die aller teilweise beaufschlagten Stufen außer der ersten
gemäß der Erfindung einrichten. Es ist dabei "vorteilhaft, das Verhältnis der Teilung auf
der Austrittsseite zu dem auf der Eintrittsseite der Segmente so zu wählen, daß die
Endhöhen der Düsen und die Schaufellängen aller teilweise und der ersten der voll beaufschlagten
Stufen gleich groß werden. Haben diese Stufen gleiche Winkel, so ist dabei das obige Verhältnis gleich dem Verhältnis der
Düsenquerschnittsumme der betreffenden Stufe zu der der vorhergehenden Stufe. Damit die Dampfströmung dur/rh die Düsen
nicht ungünstig beeinflußt wird, empfiehlt es sich, der in Richtung der Umfangsgeschwindigkeit
vordersten Düse eines Segments einen größeren engsten Querschnitt als der hintersten zu geben und die Querschnitte der
dazwischenliegenden Düsen entsprechend abzustufen. Um nicht lauter verschiedene Düsen zu erhalten, wird man zweckmäßigerweise in jede der in Frage kommenden Stufen
eine Anzahl von gleichen Düsensegmenten anordnen und diese in gleichen oder annähernd
gleichen Abständen voneinander am Umfang verteilen. Hierdurch wird gleichzeitig erreicht, daß der Übergang von der
kleineren zur größeren Beaufschlagung nicht zu schroff wird und übermäßig lange Dampfwege
vermieden werden. Es ist hierbei gleichgültig, ob die Düsensegmente aus einem Stück
bestehen oder aus einzelnen Stücken zusammengesetzt sind. In manchen Fällen ist es vorteilhaft,
die Zwischenwände zwischen den einzelnen Düsen eines Segments nicht bis zur Vorderfläche des Segments durchzuführen,
sondern in an sich bekannter Weise etwas zu-
.rücktreten zu lassen, besonders dann, wenn |
die Baulänge des Segments senkrecht zur Umfangsrichtung groß ist; man erreicht dadurch
eine Verkürzung der Reibungswege. In der Zeichnung sind in Abb. ι die Düsensegmente
von zwei aufeinanderfolgenden j Stufen mit dazwischenliegendem Laufrad im j Schnitt als Ausführungsbeispiele wiederge- I
geben. Der beaufschlagte Bogen C, D am I
ίο Austritt des ersten und C1, D1 am Austritt j
des zweiten Segments hängt vom Dampf- j volumen, der Dampfgeschwindigkeit, den ι
Austrittswinkeln und der Düsenendhöhe ab. Macht man, wie es in einem solchen Falle
ig vorteilhaft, Dampf geschwindigkeit, Austrittswinkel und Endhöhe der Düsen in beiden
Stufen gleich, so bleibt als einziger Einfluß das Dampfvolumen übrig. Da dieses in der
zweiten Stufe größer als in der ersten ist,
ao muß auch der beaufschlagte Bogen C1,
D1 > C, D sein. Während man gewöhnlich den beaufschlagten Bogen A1, B1 am Eintritt
gleich C1, D1 am Austritt macht, wird gemäß
der Erfindung A1, B1 nahezu geich C, D ge-*
macht, um eine Verbreiterung des Dampfstrahles am Austritt aus den Luftschaufeln
zu vermeiden. In Abb. 2 und 3 sind zwei Düsensegmente, bestehend aus je drei Düsen
(I1, d2, ds, im Schnitt als Ausführungsbeispiele
schematisch wiedergegeben.
In Abb. ι haben alle Düsen die gleichen Ausflußquerschnitte, in
Abb. 2 und 3 verschiedene Ausflußquerschnitte, und zwar ist d3
> dz > dv Bei allen
drei Segmenten ist der beaufschlagte Bogen A, B am Eintritt kleiner als am Aus- j
tritt C, D. Wenn von der vorhergehenden | teilweise beaufschlagten Stufe diesem Seg- ;
ment ein Dampfstrahl von der angenäherten I Breite A, B zuströmt, so wird dieser vom
Segment aufgenommen, ohne daß ein Stau auftritt oder ein Ansaugen von Dampf der Umgebung stattfindet. Im Segment verbreitert
sich der Strahl ohne Zwang auf die Breite C, D, mit der er durch die Lauf- ι
schaufeln der nächsten Stufe zuströmt, deren j Düsensegmente zweckmäßigerweise eine Ein- j
trittsstellung annähernd gleich C, D er- j halten.
In Abb. 3 ist ein Segment mit größerer Baulänge wiedergegeben. Hier springen die.
Anfangskanten der Zwischenwände a, b gegen die Vorderfläche A, B zurück, so daß
sie gegen diese unter dem Winkel B, A, E geneigt sind, wobei A, E auch eine gekrümmte
Linie sein kann. Dies hat den Zweck, die lange Parallelführung am Eintritt der Bleche a
und b zu vermeiden.
In Abb. 3 sind ferner Teile der beiden benachbarten Segmente gezeichnet, für den
Fall, daß es sich um die erste der voll beaufschlagten Stufen handelt.
Abb. 4 zeigt eine Konstruktion für den Zusammenstoß zweier benachbarter Düsensegmente
.T1 und S2. Hier ist der vordersten
Düse d3 des einen Segments S1 die Spitze
weggeschnitten, wogegen hinter der hintersten Düse dx des anstoßenden Segments S2 ein
entsprechendes Stück e angesetzt ist. Man vermeidet dadurch die doppelte Wand, die in
Abb. 3 als f und g dargestellt ist und eine in vielen Fällen zu starke Unterbrechung .des
Dampfstrahles verursacht. Werden die Düsensegmente aus einzelnen Teilen mit eingefrästen
Kanten zusammengesetzt, so empfiehlt es sich, den Teil von der Innenkante Js1
der Düse dt bis zur Innenkante k& der
Düse d3 von Abb. 4 aus einem Stück mit eingefrästem
Kanal ds herzustellen, wie es in Abb. S dargestellt ist, oder den Teil von der
Innenkante I1 der Düse dt bis zur Innenkante
/3 der Düse d3 von Abb. 4 aus einem
Stück mit eingefrästem Kanal dt herzustellen, wie es in Abb. 6 dargestellt ist.
Claims (4)
1. Leitvorrichtung für Dampfturbinen, bei denen mindestens ein Laufrad teilweise
beaufschlagt ist, dadurch gekenn- go zeichnet, daß der aus der vorhergehenden Stufe beaufschlagte Bogen der Leitvorrichtung
in der Umfangsrichtung am Eintritt kleiner ist als am Austritt und am Eintritt angenähert gleich ist dem beaufschlagten
Bogen am Austritt der vorhergehenden Stufe.
2. Leitvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis
des beaufschlagten Bogens am Austritt zu dem am Eintritt gleich oder nahezu gleich ist dem Verhältnis der
Summe der Düsenquerschnitte dieser Stufe zur Summe der Düsenquerschnitte der vorhergehenden Stufe.
3. Leitvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von seinen
Einzeldüsen die vorderen größere lichte Weite besitzen als die hinteren, gemessen
in Richtung der Umfangsgeschwindigkeit.
4. Dampfturbinenstufe mit mehreren Leitvorrichtungen nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die einzelnen Düsensegmente in gleichen oder nahezu gleichen Abständen am Umfange verteilt
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF55457D DE439905C (de) | Leitvorrichtung fuer Dampfturbinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF55457D DE439905C (de) | Leitvorrichtung fuer Dampfturbinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE439905C true DE439905C (de) | 1927-01-22 |
Family
ID=7107683
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF55457D Expired DE439905C (de) | Leitvorrichtung fuer Dampfturbinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE439905C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2651495A (en) * | 1948-11-02 | 1953-09-08 | Westinghouse Electric Corp | Turbine inlet structure |
| US3347520A (en) * | 1966-07-12 | 1967-10-17 | Jerzy A Oweczarek | Turbomachine blading |
| EP1201880A3 (de) * | 2000-10-27 | 2003-07-02 | MTU Aero Engines GmbH | Schaufelgitteranordnung für Turbomaschinen |
-
0
- DE DEF55457D patent/DE439905C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2651495A (en) * | 1948-11-02 | 1953-09-08 | Westinghouse Electric Corp | Turbine inlet structure |
| US3347520A (en) * | 1966-07-12 | 1967-10-17 | Jerzy A Oweczarek | Turbomachine blading |
| EP1201880A3 (de) * | 2000-10-27 | 2003-07-02 | MTU Aero Engines GmbH | Schaufelgitteranordnung für Turbomaschinen |
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