DE440314C - Maschine zum Schleifen runder sowie unrunder und kegelfoermiger Koerper - Google Patents
Maschine zum Schleifen runder sowie unrunder und kegelfoermiger KoerperInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B9/00—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
- B24B9/02—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground
- B24B9/06—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
- B24B9/08—Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass
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Description
- Maschine zum Schleifen runder sowie unrunder und kegelförmiger Körper. Kopierschleifmaschinen mit schwingbar angeordnetem Werkstückträger, bei denen die Beistellung durch einen verstellbaren Schablonenanschlag erfolgt, sind bekannt. Bei Brillengläserschleifmaschinen ist es auch bekannt geworden, den Werkstückträger um zwei senkrecht zueinander angeordnete Achsen schwenkbar anzuordnen, um sowohl flachrandige Gläser wie auch solche mit schräger Facette schleifen zu können.
- Von den bekannten Einrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand vorteilhaft, weil der Werkstückhalter oberhalb eines in vertikaler Ebene rotierenden Schleifsteines aufgehängt ist, wodurch eine bequemere Handhabung und eine leichtere Schwingbarkeit erreicht wird. Die Schwenkachsen liegen oberhalb der Schleifstaubzone und sind vor dem schädlichen Schleifwasser geschützt. Damit man sowohl große- wie auch kleine Werkstücke schleifen kann, ist der an einer vertikalen Achse aufgehängte Träger des Werkstückhalters auf einem Support aufgebaut, welcher sich senkrecht zur Schleifsteinspindel und, wenn erforderlich, auch achsial zu derselben verschieben läßt. Die Hubbegrenzungs- und Einstellvor ichtung ist so angeordnet, daß dieselbe jede Schwenkung der Schwinge bzw. der Werkstückachse mitmacht und infolgedessen mit letzterer stet im gleichen Winkel steht.
- Mit der Maschine ist es möglich, größte bis allerkleinste Körper sowohl in runder wie in unrunder Form, sowohl innen wie außen zu schleifen. Der Antrieb der Werkstückspindel ist der denkbar einfachste, die Anordnung der hierzu erforderlichen Riemenscheiben läßt jede Schwenkung des Werkstückhalters ohne weiteres zu.
- Der Anpressungsdruck und die Regulierung desselben erfolgt am besten durch ein verschiebbares Gewicht oder durch eine Feder.
- Die Maschine ist ein Universalhilfsmittel für jede Werkstatt und vereinigt in sich mehr ere Spezialschleifmaschinen.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Maschine dargestellt. Abb. i zeigt die Vorderansicht, Abb. 2 die Draufsicht, Abb.3 einen Schnitt durch die Schwinge und die Ansicht anderer Maschinenteile; die Abb. d., 5, 6 zeigen Schablonen für kleine Kurvenscheiben, die mit der Maschine geschliffen werden können.
- Ein Tragarm i, welcher mittels Kreuzsupport verschoben werden kann und an dem vorteilhaft ein verschiebbarer Motor befestigt ist, hat zwei Lageraugen 2 und 3 mit senkrechter Bohrung für eine Achse 13. An dem Lagerauge 3 ist eine runde Scheibe mit einer Gradteilung befestigt. Zwischen den beiden Lageraugen befindet sich das Lagerauge 5 eines Tragorgans in Form einer Gabel 6, 7, 8, g.
- An dem unteren Teile des Lagerauges 5 befindet sich eine runde Scheibe io mit einem Zeiger. Dadurch, daß :die Scheibe i o mit ihrer ganzen Fläche auf der Scheibe .4 ruht, erhält die Lagerung des Tragorgans auf der Welle 13 eine große Stabilität. Das Tragorgan ist mit seinem Lagerauge 5 um die vertikale Achse 13 schwenkbar und kann durch die Klemmvorrichtung i i, 12 am Lagerauge und auf der Scheibe q. in jeder Stellung festgestellt werden. Auf der Achse 13 sitzt frei drehbar die Doppelriemenscheibe i4.. Dieselbe kann zur Erzielung anderer Geschwindigkeiten ausgewechselt werden.
- Auf dem einen Gabelarm 7 sind an einem schrägen, achsial verstellbaren Arm ein Paar Riemenleitrollen 15, 16 verstellbar angeordnet. Eine Schwinge 17 ist um die Achse 22 in den Lageraugen 8, g des Tragorgans mittels ihrer Lageraugen 18, ig, 2o, 21 schwing" bar aufgehängt. Auf der Achse 22, zwischen den Lageraugen 20 und 21 der Schwinge, befindet sich die Riemenscheibe 23 und mit dieser starrverbunden die Schnecke 2d.. Der linke untere Teil der Schwinge hat ein Lagerauge 29, indem die eine Körnerspindel 30 für (las Werkstück durch das Handrad 31 achsial verschoben «-erden kann; der rechte nimmt in den Lageraugen 32, 33 drehbar die andere Körnerspindel 34 auf. Auf dieser Spindel, zwischen den beiden Lageraugen, sitzt das Schneckenrad 28. Eine Transportspindel 26, welche sich in senkrechten, mit der Schwinge verbundenen Lagern dreht, trägt an ihrem oberen Ende ein Schneckenrad 25, welches mit der Schnecke 24. in Eingriff steht, und am unteren Ende eine Schnecke 27, welche in das Schneckenrad 28 eingreift. Die Schablone 35, welche leicht auswechselbar auf der Werkstückspindel3q. sitzt und von derselben mitgenommen wird, wird durch (-in aufschraubbares Futter oder durch den Mitnehmer 36 an einen Bund der Spindel gepreßt. An dem Arm 7 des Gabellagers befindet sich eine Lagerbüchse 37, in der eine Stange 38 befestigt ist. Am unteren Teil der Stange befindet sich eine Spindellagergabel 39, in der die Schraubenspindel 4.o wagerecht gelagert ist. Diese Spindel trägt verschiebbar einen Arm .41, in dem die Anschlagrolle 4.2 gelagert ist. Durch Drehen der Spindel läßt sich also :die Rolle in Richtung auf die Schablone35 hin und her verschielen; die Verschiebung kann an einer Teilscheibe abgelesen «-erden. Auf dem linken Ende der Schwingachse 22 sitzt ein Lagerauge 43 mit einer mit Löchern versehenen Scheibe 44 und einer Stange d.5, welche ein in der Höhe verstellbares Gewicht 46 trägt. Ein an dem Auge 18 befindlicher Riegel 47 greift in die Bohrungen der Scheibe ..)..1. ein. Die Zonenverschiebung des Schleifsteines 4.8 erfolgt in bekannter Weise durch Hinundherverschieben des mit Schlittenführung versehenen Spindellagers .ig. Der Antrieb der Werkstückspindel kann natürlich anstatt von dem am Lagerarm i befestigten Motor auch .durch geeignete Riemenführung von der Schleifsteinspindel- aus bewirkt werden. Die Drehung der ZVerkstückspindel3d. erfolgt von der vom Motor o. dgl. gedrehten Riemenscheibe 14. aus über die Leitrollen 15, 16, die Riemenscheibe 23 und die Schneckengetriebe 24, 25 und 27, 28. Der Anpressungsdruck des Werkstücks an den Schleifstein kann durch die Verschiebung des Gewichtes -.( auf der Stange 4i und durch Änderung der Winkelstellung der Stange 4.5 zur Schwinge mittels der Verriegelung 44, 47 geregelt «-erden. Auch kleine Kurvensteuerscheiben, die den in Abb.d. und 5 dargestellten Schablonen 5o und 52 entsprechen, können auf der Maschine bei erhöhter Umdrehungszahl geschliffen werden. Natürlich sind die Durchk'' der Anschlagrollen 51 und 53 sowie der Schleifscheiben den kleinsten Krümmungeii der Kurvenscheiben entsprechend zu wählen. E s kann auch in dem in Abb. 6 dargestellten Werkstück 5:). mit einem entsprechend kleinen Schleifstein 55 und bei entsprechendein Antrieb ein ovales Loch geschliffen werden.
- Beim Schleifen von kleinen Kurvenscheiben mit kleinen Schleifsteinen ist es zweckmäßig, die Schwinge mit dein Werkstück nahe an den Schleifstein heranzubringen. Aus diesem (runde ist der Schwingenträger i mittels Schlittens und Handkurbel rechtwinklig zur Schleifsteinspindel verschiebbar.
- Die Maschine kann sowohl zum Schleifen zischen den Körnerspitzen wie auch in Futter und an Planscheibe verwendet werden. Bei größeren Werkstücken würde der Spindelbtock 29 zweckmäßig verschiebbar eingerichtet werden.
- Beim Schleifen von runden Körpern kann eine runde Scheibe als Schablone verwendet werden oder das Lagerauge 32 der Schwinge wird durch Anschläge irgendwie festgelegt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Schleifen runder sowie unrunder und kegelförmiger Körper an einer zylindrischen, in vertikaler Ebene rotierenden Schleifscheibe, bei der der Werkstückträger um eine zur Schleifsteinspindel parallele Achse und der Träger dieser Achse mit dem (Schablonen-) Anschlag für die erste Schwingbewegung um eine dazu senkrechte Achse schwingbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingachsen (22, 13) :des Werkstückträgers (17) und des gegabelten Trägers (5 bis 9) sich in einer lotrechten Ebene außerhalb des Schleifsteins schneiden und die Lageraugen (2, 3) für die lotrechte Schwingachse (i3) mit einem in wagerechter Ebene wirkenden Support verbunden sind, zum Zwecke, beliebige Flächen, unabhängig von ihrer Form und Lage, in einfacher und genauer Weise schleifen zu können.
- 2. Maschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Schablonenanschlagträger (38 bis 41) mit dem um die lotrechte Achse (13) schwenkbaren Schwingenträger (5 bis 9) starr verbunden und die Anschlagrolle (42) gegenüber der Schablone (35) wagerecht längs einer Führung (39) verschiebbar ist, um die Winkelstellung bei einstellbarem Abstand der Schablone und ihres Anschlages konstant zu halten.
- 3. Maschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der einen '\;#'erkstückspindel (3d.) von einer auf der vertikalen Achse (13) sitzenden Riemenscheibe (1d) aus über die wagerechte Schwingwelle (22) erfolgt, die, selbst mittels Riemens über zwei Leitrollen (15, 16) angetrieben (Riemenscheibe 23), ihre Drehung mittels zweier Schnekkengetriebe (24, 25; 27, 28) o.:dgl. auf die Werkstückspindel (3d.) überträgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH103700D DE440314C (de) | Maschine zum Schleifen runder sowie unrunder und kegelfoermiger Koerper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH103700D DE440314C (de) | Maschine zum Schleifen runder sowie unrunder und kegelfoermiger Koerper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE440314C true DE440314C (de) | 1927-02-02 |
Family
ID=7169329
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH103700D Expired DE440314C (de) | Maschine zum Schleifen runder sowie unrunder und kegelfoermiger Koerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE440314C (de) |
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0
- DE DEH103700D patent/DE440314C/de not_active Expired
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