DE4405295C1 - Fahrzeugtüre mit einem Seitenaufprallträger - Google Patents
Fahrzeugtüre mit einem SeitenaufprallträgerInfo
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- DE4405295C1 DE4405295C1 DE19944405295 DE4405295A DE4405295C1 DE 4405295 C1 DE4405295 C1 DE 4405295C1 DE 19944405295 DE19944405295 DE 19944405295 DE 4405295 A DE4405295 A DE 4405295A DE 4405295 C1 DE4405295 C1 DE 4405295C1
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J5/00—Doors
- B60J5/04—Doors arranged at the vehicle sides
- B60J5/042—Reinforcement elements
- B60J5/0422—Elongated type elements, e.g. beams, cables, belts or wires
- B60J5/0437—Elongated type elements, e.g. beams, cables, belts or wires characterised by the attachment means to the door, e.g. releasable attachment means
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fahrzeugtüre mit einem Seitenaufprallträger
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die Seitentüren von Personenkraftwagen werden zunehmend mit Seitenauf
prallträgern ausgerüstet, um den Insassenschutz bei seitlichen Kollisionen zu
verbessern. Die Seitenaufprallträger werden vornehmlich durch Blechpreßteile
oder Strangprofile gebildet. Um die Seitenaufprallträger in der Fahrzeugtüre
einstellen zu können und insbesondere, um einen Toleranzausgleich zu ermög
lichen, werden meist vergrößerte Aufnahmebohrungen oder Langlöcher zur
Durchführung der Befestigungsschrauben vorgesehen. Darüber ist eine Aus
richtung der Seitenaufprallträger gegenüber den sie tragenden senkrechten
Rahmenteilen der Türstruktur bei noch nicht festgezogenen Schrauben möglich.
Durch die Schraubverbindungen ist die feste Zuordnung der Seitenaufprallträ
ger zu den Rahmenteilen der Türstruktur bei den vorgeschriebenen statischen
Drückversuchen gewährleistet. Bei dynamischen Eindrückversuchen und
dem nach auch bei unfallbedingten Belastungen, kann nicht bei allen Konstruk
tionen sichergestellt werden, daß sich die Schraube nicht relativ zu dem Lang
loch bewegt. Die Ursache dafür liegt darin, daß die durch die Schraubverbin
dung erzeugbaren Reibkräfte niedriger sind als die auf die Verbindung schlag
artig ausgeübten, sehr hohen Zugkräfte des belasteten Seitenaufprallträgers.
Das kann dazu führen, daß die Schrauben ausreißen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln eine sichere
Befestigung des Seitenaufprallträgers in einer Fahrzeugtüre aufzuzeigen.
Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Nahe dem Langloch ist ein keilförmiger Vorsprung vorgesehen, auf den der
Schraubenkopf oder eine von der Schraube aufgenommene Scheibe aufge
schoben wird, wenn der Seitenaufprallträger einer schlagartigen Beanspru
chung vorbestimmter Größe ausgesetzt wird. Es erfolgt also, wie bei den vorbe
kannten Lösungen, eine Bewegung der Schraube relativ zu dem Langloch. Neu
ist jedoch, daß während der Bewegungsphase durch Aufschieben auf den
keilförmigen Vorsprung die Vorspannung der Schraube erhöht wird. Je größer
die von dem Seitenaufprallträger ausgeübte Zugkraft wird, desto größer wird
auch die Schraubenvorspannung. Durch diese Maßnahe ist sichergestellt, daß
die Schraube nicht ausreißen kann, d. h. daß der das Langloch oder die ver
größerte Aufnahmebohrung begrenzende Bereich nicht durch die Schraube
aufgetrennt wird.
Durch die neue Befestigungsart wird in kritischen Fällen erreicht, daß die
Verbindung zwischen dem Seitenaufprallträger und den Rahmenteilen der
Türstruktur erhalten bleibt. Dadurch kann ein nicht unerheblicher Teil der
Energieumwandlung auch von der Türstruktur und ggf. angrenzenden Karosse
riesäulen, mit denen die Fahrzeugtüre verbunden ist, übernommen werden.
Es soll auch nicht verkannt werden, daß durch das Aufschieben der Schraube
auf den keilförmigen Vorsprung ebenfalls ein Beitrag zur Energieumwandlung
geleistet wird.
Die Anordnung und Ausgestaltung des keilförmigen Vorsprunges ist von den
baulichen Gegebenheiten abhängig. Zweckmäßig werden zwei Vorsprünge
vorgesehen, die in den geraden Randbereichen des Langloches ausgebildet
sind. Die keilförmigen Vorsprünge selbst können durch die verschiedensten
Maßnahmen erzeugt sein. Vorteilhaft ist, wenn das das Langloch aufweisende
Bauteil ein Blechteil ist und der Vorsprung durch eine Einprägung in dem
Blechteil erzeugt ist.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und
werden nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt im Befestigungsbereich eines Seitenaufprallträgers an ei
nem Rahmenteil einer Fahrzeugtüre und
Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel, dargestellt an einem Schnitt ähnlich
demjenigen in Fig. 1.
Fig. 1 zeigt im Schnitt den Endbereich eines Seitenaufprallträgers 3, der an
einem senkrechten Rahmenteil 5 einer nicht dargestellten Fahrzeugtüre befe
stigt ist. Zur Verbindung beider Bauteile ist in dem Seitenaufprallträger 3 ein
Innengewinde 7 vorgesehen, welches eine Schraube 9 aufnimmt. Der Kopf 11
der Schraube 9 klemmt über eine Scheibe 13 den Seitenaufprallträger 3 an
dem Rahmenteil 5 fest.
Zum Ausgleich von Toleranzen zwischen dem Seitenaufprallträger 3 und dem
Rahmenteil 5 ist in dem Rahmenteil 5 ein Langloch 15 vorgesehen. Zu beiden
Seiten des Langloches 15 ist in dem Rahmenteil 5 je ein keilförmiger Vorsprung
17 ausgebildet.
Bei einer dynamischen Kraftbeaufschlagung des Seitenaufprallträgers 3 vor
bestimmter Größe sind die durch die Schraubverbindung erzeugten Reibkräfte
nicht mehr ausreichend, so daß sich der Seitenaufprallträger 3 relativ zu dem
Rahmenteil 5 verschiebt. Dabei wird die Schraube 9 in dem Langloch 15 in
Richtung des Pfeiles 19 verschoben. Im weiteren Bewegungsablauf schiebt sich
die durch den Kopf 11 der Schraube 9 gehaltene Scheibe 13 auf den keilförmi
gen Vorsprung 17 auf. Die Schraubenspannung erhöht sich dadurch und
vergrößert damit gleichzeitig die Reibkräfte zwischen den einzelnen Bauteilen.
Je größer die über den Seitenaufprallträger 3 einwirkende Kraft ist, desto
größer wird auch die Schraubenvorspannung und damit die Haltekraft. Durch
diese Maßnahme ist sichergestellt, daß der Rand 21 des Rahmenteiles 5 bei
einer dynamischen Belastung des Seitenaufprallträgers 3 nicht durch die
Schraube 9 durchtrennt wird.
Nach dem gleichen Wirkprinzip arbeitet die in Fig. 2 dargestellte Bauform. Auch
dort ist ein Seitenaufprallträger 23 mittels einer Schraube 25 an einem senk
rechten Rahmenteil 27 einer Fahrzeugtüre befestigt.
Im Gegensatz zu der in Fig. 1 dargestellten Lösung sind dort das Langloch 29
und der keilförmige Vorsprung 31 nicht am Rahmenteil, sondern im Endbereich
des Seitenaufprallträgers 23 ausgebildet. Während über das Langloch 29 ein
Toleranzausgleich zwischen dem Rahmenteil 27 und dem Seitenaufprallträger
23 möglich ist, gewährleistet eine zwischen beiden Bauteilen und von der
Schraube 25 aufgenommene Scheibe 33 eine Erhöhung der Schraubenvor
spannung bzw. der Reibkräfte zwischen den Bauteilen, wenn der
Seitenaufprallträger 23 über ein vorgegebenes Maß dynamisch belastet wird.
Claims (2)
1. Fahrzeugtüre mit einem Seitenaufprallträger, dessen Endbereiche durch
Schrauben an senkrechten Rahmenteilen der Türstruktur befestigt sind, wo
bei mindestens eine Schraube zur Ermöglichung eines Toleranzausgleichs
durch ein etwa waagrechtes Langloch hindurchgeführt ist, dadurch ge
kennzeichnet, daß das das Langloch (15, 29) umfassende Bauteil nahe
dem Langloch (15, 29) wenigstens einen keilförmigen Vorsprung (17, 31)
aufweist, daß sich ab einer vorbestimmten Belastung des Seitenaufprallträ
gers (3, 23) die Schraube (9, 25) relativ zu dem Langloch (15, 29) in Rich
tung auf den Vorsprung (17, 31) zu verschiebt, und daß dabei der Schrau
benkopf (11) oder eine von der Schraube (9, 25) aufgenommene Scheibe
(13, 33) die Vorspannung der Schraube (9, 25) erhöhend auf den keilförmi
gen Vorsprung (17, 31) aufgeschoben wird.
2. Fahrzeugtüre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das das
Langloch (15, 29) aufweisende Bauteil (5) ein Blechteil ist und der Vor
sprung (17) durch eine Einprägung in dem Blechteil (5) erzeugt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944405295 DE4405295C1 (de) | 1994-02-19 | 1994-02-19 | Fahrzeugtüre mit einem Seitenaufprallträger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944405295 DE4405295C1 (de) | 1994-02-19 | 1994-02-19 | Fahrzeugtüre mit einem Seitenaufprallträger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4405295C1 true DE4405295C1 (de) | 1995-03-30 |
Family
ID=6510624
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944405295 Expired - Lifetime DE4405295C1 (de) | 1994-02-19 | 1994-02-19 | Fahrzeugtüre mit einem Seitenaufprallträger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4405295C1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10320971B3 (de) * | 2003-05-09 | 2004-09-16 | Dr.Ing.H.C. F. Porsche Ag | Seitenaufprallschutzeinrichtung sowie Kraftfahrzeugtür mit einer Seitenaufprallschutzeinrichtung |
| DE10356465B3 (de) * | 2003-12-03 | 2005-02-17 | Dr.Ing.H.C. F. Porsche Ag | Kraftfahrzeugtür mit einem Seitenaufprallträger und einem Türkörper |
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| DE102007050227B4 (de) | 2007-10-20 | 2021-11-11 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Fahrzeugtür |
-
1994
- 1994-02-19 DE DE19944405295 patent/DE4405295C1/de not_active Expired - Lifetime
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| NICHTS ERMITTELT * |
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| DE102007050227B4 (de) | 2007-10-20 | 2021-11-11 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Fahrzeugtür |
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Legal Events
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| R120 | Application withdrawn or ip right abandoned |
Effective date: 20130719 |