DE4419366A1 - Finishmaschine - Google Patents
FinishmaschineInfo
- Publication number
- DE4419366A1 DE4419366A1 DE4419366A DE4419366A DE4419366A1 DE 4419366 A1 DE4419366 A1 DE 4419366A1 DE 4419366 A DE4419366 A DE 4419366A DE 4419366 A DE4419366 A DE 4419366A DE 4419366 A1 DE4419366 A1 DE 4419366A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- finishing machine
- machine according
- support ring
- head frame
- pressure
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000003754 machining Methods 0.000 claims abstract description 65
- 238000012545 processing Methods 0.000 claims description 38
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 5
- 230000008569 process Effects 0.000 claims description 4
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 2
- 210000003128 head Anatomy 0.000 description 32
- 238000011161 development Methods 0.000 description 20
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 20
- 239000000463 material Substances 0.000 description 6
- 210000001061 forehead Anatomy 0.000 description 3
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 3
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 2
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 2
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 2
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 2
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 1
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 230000005489 elastic deformation Effects 0.000 description 1
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 238000007667 floating Methods 0.000 description 1
- 230000006870 function Effects 0.000 description 1
- 239000010720 hydraulic oil Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 230000003746 surface roughness Effects 0.000 description 1
- 239000004094 surface-active agent Substances 0.000 description 1
- 230000009897 systematic effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B5/00—Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
- B24B5/36—Single-purpose machines or devices
- B24B5/42—Single-purpose machines or devices for grinding crankshafts or crankpins
- B24B5/423—Single-purpose machines or devices for grinding crankshafts or crankpins having a grinding wheel turning around the workpiece
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B21/00—Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor
- B24B21/004—Machines or devices using grinding or polishing belts; Accessories therefor using abrasive rolled strips
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B33/00—Honing machines or devices; Accessories therefor
- B24B33/06—Honing machines or devices; Accessories therefor with controlling or gauging equipment
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B33/00—Honing machines or devices; Accessories therefor
- B24B33/08—Honing tools
- B24B33/081—Honing tools for external surfaces
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Finishmaschine zum Bearbeiten
runder Oberflächenabschnitte von Werkstücken gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei derartigen bekannten Finishmaschinen sind die Werk
stücke drehbar auf Reitstöcken gelagert. Ein Bearbeitungs
mittel ist über feststehende Druckkörper geführt, und durch
das Vorbeilaufen der Werkstückoberfläche am Bearbeitungs
mittel wird Material von dessen Oberfläche abgetragen und
diese geglättet.
Insbesondere bei schweren und großen Werkstücken wie
Kurbelwellen für Schiffsdiesel erfordert der Einsatz
derartiger Finishmaschinen ein hohes Maß an Aufmerksamkeit
und verhältnismäßig viel Zeit, da die Reitstöcke eine
Möglichkeit der Verfahrbarkeit der Lagerachse in horizon
taler und vertikaler Richtung aufweisen müssen, damit die
Achse des jeweils zu bearbeitenden Oberflächenabschnittes,
z. B. eines Kurbelzapfens, auf die durch die Druckkörper
anordnung vorgegebene Achse des Bearbeitungskopfes richtig
ausgefluchtet wird. Außerdem können sich derartige schwere
Werkstücke in Abhängigkeit vom momentanen Drehwinkel
unterschiedlich durchbiegen, und da man solche Werkstücke
nur an wenigen geometrisch äquivalenten Stellen (z. B.
axial fluchtenden Kurbel- oder Hauptzapfen) bei der Bear
beitung lagern kann, ergeben sich zusätzliche Bearbei
tungsschwierigkeiten, die zu Ungenauigkeiten der Bearbei
tung führen können.
Durch die vorliegende Erfindung soll daher eine Finish
maschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 so weiter
gebildet werden, daß sie auch Oberflächenabschnitte an
sehr schweren Werkstücken bearbeiten kann, ohne daß das
Werkstück gedreht zu werden braucht.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch eine Finish
maschine mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.
Bei der erfindungsgemäßen Finishmaschine sind die Druck
körper und das Bearbeitungsmittel auf einem Tragring
angeordnet, der seinerseits in einem Halteteil des Bear
beitungskopfes drehbar gelagert ist. Man kann somit zur
Bearbeitung diese verglichen mit dem Werkstück kleine
Masse aufweisenden Teile umlaufen lassen, während das
Werkstück selbst raumfest bleibt.
Bei der erfindungsgemäßen Finishmaschine ist man auch
in größeren Grenzen bezüglich der Einstellung der Relativ
geschwindigkeit zwischen Bearbeitungsmittel und Werkstück
oberfläche frei, da keine großen Massen bewegt werden.
Aus diesem Grunde ist auch das Einjustieren des Bearbei
tungskopfes auf die gewünschte Sollachse des zu bearbei
tenden runden Oberflächenabschnittes einfacher als das
Einjustieren des Werkstückes auf die Achse des Bearbei
tungskopfes. Schließlich genügt bei der erfindungsgemäßen
Finishmaschine auch eine verglichen mit dem Stand der
Technik erheblich vereinfachte Lagereinrichtung für das
Werkstück. Man kann hier z. B. einfach Reitstöcke und das
Maschinenbett einer großen Drehmaschine verwenden.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in Unter
ansprüchen angegeben.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 2 ermög
licht ein leichtes vollständiges Wegfahren des Bearbei
tungskopfes von einem zu bearbeitenden runden Oberflächen
abschnitt zu einem anderen zu bearbeitenden runden Ober
flächenabschnitt des Werkstückes, da der Tragring segmen
tiert und leicht zu öffnen ist.
Bei einer Finishmaschine gemäß Anspruch 3 braucht der
Tragring nur zwei Segmente aufzuweisen, was im Hinblick
auf einfache Herstellung und einfache Handhabung von Vor
teil ist.
Bei einer Finishmaschine gemäß Anspruch 4 kann der Bearbei
tungskopf nach Öffnen des Tragringes einfach in horizon
taler Richtung vom Werkstück weggefahren werden, wenn die
Bearbeitung eines Oberflächenabschnittes beendet ist, und
zur Bearbeitung des nächsten Oberflächenabschnittes in
seitlicher Richtung auf diesen zugefahren werden. Man
braucht somit den Bearbeitungskopf nicht oder nur wenig
in vertikaler Richtung zu verfahren.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 5 ist
gewährleistet, daß die beiden Kopfrahmensegmente und die
von diesen getragenen Tragringsegmente ohne aufwendige
Justierarbeit wieder geschlossen werden können.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 6 wird
eine rasche und zuverlässige Verriegelung der beiden
Kopfrahmensegmente gewährleistet.
Bei einer Finishmaschine gemäß Anspruch 7 ist dasjenige
Tragringsegment, welches vom bewegbaren Kopfrahmensegment
getragen ist, nach öffnen dieses Kopfrahmensegmentes
automatisch unverlierbar mit dem beweglichen Kopfrahmen
segment verbunden.
Auch die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 8
erlaubt ein einfaches Wegfahren des Bearbeitungskopfes
von einem zu bearbeitenden Oberflächenabschnitt sowie
ein anschließendes Heranfahren an einen als nächsten zu
bearbeitenden runden Oberflächenabschnitt des Werkstückes.
Dabei sind bei der Finishmaschine gemäß Anspruch 8 keiner
lei Teile des Bearbeitungskopfes zu verstellen oder zu
lösen.
Bei einer solchen Finishmaschine kann man einen in Umfangs
richtung kontinuierlichen Antrieb des an einer Stelle
unterbrochenen Tragringes besonders einfach gemäß Anspruch
9 gewährleisten.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 10 gestat
tet es, eine Mehrzahl von Bearbeitungsvorgängen abzuwic
keln, ohne dazwischen das Bearbeitungsmittel zu wechseln.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 11
ist dabei gewährleistet, daß Abschnitte des Bearbeitungs
mittels jeweils straff über die Druckkörper geführt sind.
Bei einer Finishmaschine gemäß Anspruch 12 kann man das
Bearbeitungsmittel einfach und rasch auswechseln.
Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn auch die Druck
körper selbst am Wechselrahmen angebracht sind, da man
dann auch das Einfädeln des Bearbeitungsmittels schon vorab
vor dem Auswechseln der Bearbeitungsmittel-Kassette vorneh
men kann. Auch kann man unterschiedliche Druckkörper
zusammen mit unterschiedlichen Bearbeitungsbändern schon
als fertig vorbereitete Austausch-Kassetten bereitstellen.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 14 ermög
licht es, an in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden
Stellen des zu bearbeitenden Oberflächenabschnittes des
Werkstückes mit unterschiedlich starker Anpreßkraft unter
schiedliche Materialmengen abzutragen. Auf diese Weise
kann man systematische Unrundheiten eines bestimmten
Werkstücktyps in besonders kurzer Zeit eliminieren.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 15 ist
im Hinblick auf eine flexible und rasche Anpassung der
Kontur der auf die Druckkörper arbeitenden Nockenfläche
von Vorteil.
Dabei gestattet die Weiterbildung der Erfindung gemäß
Anspruch 16 das Kombinieren von Nockenringsegmenten unter
schiedlicher Kontur ohne Bildung von Stufen an der Stoß
stelle.
Bei einer Finishmaschine gemäß Anspruch 17 lassen sich
die Abschnitte der Nockenfläche leicht in Umfangsrichtung
verschieben.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 18 ist
im Hinblick auf das Einjustieren der Achse des Bearbei
tungskopfes auf die Achse des zu bearbeitenden Oberflächen
abschnittes des Werkstückes von Vorteil.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 19 ermög
licht ein einfaches Verstellen des Bearbeitungskopfes von
einem zu bearbeitenden runden Oberflächenabschnitt zu
einem axial beabstandeten weiteren zu bearbeitenden Ober
flächenabschnitt.
Ferner ermöglicht die Verfahrbarkeit des Kopfrahmens und
damit des Bearbeitungskopfes auch ein Hin- und Herbewegen
des Bearbeitungskopfes mit kleinem Hub, wie im Anspruch
20 angegeben. Man erhält auf diese Weise eine Kreuzschliff-
Mikrostruktur der Werkstückoberfläche, wie sie im Hinblick
auf gute Laufeigenschaften einer Lagerfläche wünschenswert
ist. Darüber hinaus wird durch eine solche zusätzliche
axiale Hin- und Herbewegung des Bearbeitungsmittels ein
höherer Materialabtrag erzielt.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 21 ermög
licht ein rasches Bearbeiten von Werkstücken, die eine
größere Anzahl zu bearbeitender Oberflächenabschnitte
aufweisen.
Dabei kann man bei einer Finishmaschine gemäß Anspruch
22 auch solche axial hintereinanderliegende Oberflächen
abschnitte eines Werkstückes gleichzeitig bearbeiten,
welche nicht axial fluchtend sind.
Eine Finishmaschine, wie sie im Anspruch 23 angegeben
ist, erlaubt zugleich laufend das Ausmessen der Ist-Kontur
des gerade in Bearbeitung befindlichen Oberflächenabschnit
tes.
Bei einer Finishmaschine gemäß Anspruch 24 wird ausgehend
von den Ausgangssignalen dieser Stellungsfühler laufend
berechnet, wie eine ideale Zylinderform des gerade bear
beiteten Werkstückoberflächenabschnittes am schnellsten
und mit geringster Zerspanungsleistung erhalten werden
kann. Entsprechend der jeweiligen Unrundheit des Werk
stückoberflächenabschnittes wird die Soll-Achse durch
Verschieben der Tragringachse entsprechend verlagert.
Bei einer Finishmaschine gemäß Anspruch 25 sind dabei
weiterhin keinerlei Kabel- oder Schlauchverbindungen zwi
schen den umlaufenden Teilen des Bearbeitungskopfes und
den feststehenden Teilen desselben notwendig.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 26 ist
im Hinblick auf ein günstige Laufeigenschaften ergebendes
Schliffbild und im Hinblick auf hohen Materialabtrag
von Vorteil.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 27
wird erreicht, daß sich die gekrümmte Stirnfläche der
Druckkörper auch bei geringfügiger Fehlfluchtung der Druck
körper-Bewegungsachse auf die zu bearbeitende Werkstückober
fläche einstellen kann.
Auch die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 28
ist im Hinblick auf ein Anpassen der Druckkörper-Stirn
fläche an die Werkstückoberfläche von Vorteil. Dabei kann
man das Ausmaß der Anpassung über die Biegesteifigkeit
des die Druckkörper-Stirnfläche bildenden Federbleches
variieren.
Bei einer Finishmaschine, wie sie im Anspruch 29 angegeben
ist, sorgen die zwischen dem Druckkörper liegenden Umlenk
rollen zugleich für eine axiale Mitnahme des Bearbeitungs
mitteles, was insbesondere im Hinblick darauf vorteilhaft
ist, dem Bearbeitungsmittel eine vorgegebene axiale Hin-
und Herbewegung aufzuprägen.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 30
wird erreicht, daß sich die Druckkörper auf größere Exzen
trizitäten einstellen können, so daß man auf einfache
Weise eine diesen Exzentrizitäten Rechnung tragende Kreis
form unter minimaler Materialzerspanung erhalten kann,
falls gewünscht.
Dabei kann man mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß
Anspruch 31 dieses automatische Sicheinstellen des durch
die Druckkörper vorgegebenen Teilkreises ausschalten,
indem man die Hydraulikzylinder in einer vorgegebenen
Stellung verriegelt.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 32
erhält man auf einfache Weise eine Federwirkung zur Auf
nahme von symmetrischen Lageabweichungen der Ist-Oberfläche,
welche sonst zu harten Schlägen auf die Druckkörperstirn
flächen führen würden.
Auch die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 33
dient einer Abfederung der Druckkörperstirnflächen.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbei
spielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
In dieser zeigen:
Fig. 1 eine axiale Aufsicht auf eine Finishmaschine
zum Bearbeiten von Kurbelwellen;
Fig. 2 eine seitliche Ansicht eines Bearbeitungskopfes
der in Fig. 2 gezeigten Finishmaschine;
Fig. 3 eine axiale Aufsicht auf einen Teil des in den
Fig. 1 und 2 gezeigten Bearbeitungskopfes
in vergrößertem Maßstabe;
Fig. 4 einen radialen Schnitt längs der Schnittlinie
IV-IV von Fig. 3, in welchem Einzelheiten einer
Lagerung und Nockenbetätigung von Druckkörpern
des Bearbeitungskopfes wiedergegeben sind;
Fig. 5 einen vergrößerten vertikalen Schnitt durch
die Stoßstelle zwischen einem beweglichen Teil
des Bearbeitungskopfes und einem feststehenden
Teil des Bearbeitungskopfes in vergrößertem
Maßstabe, wobei Teile weggebrochen sind;
Fig. 6 einen Schnitt durch eine Verriegelungseinheit
zum Verbinden des beweglichen Teiles des Bear
beitungskopfes mit dessen feststehendem Teil;
Fig. 7 eine axiale Aufsicht auf einen abgewandelten
Finish-Bearbeitungskopf mit umspulbarem Bear
beitungsband;
Fig. 8 einen axialen Schnitt durch eine Finish-Einheit
des in Fig. 7 gezeigten Bearbeitungskopfes
zusammen mit einer elektronisch-mechanischen
Nachregeleinheit für die Sollachse des zu be
arbeitenden Werkstückoberflächenabschnittes;
Fig. 9 einen Schnitt durch einen abgewandelten Druck
körper;
Fig. 10 einen Schnitt durch einen nochmals abgewandelten
Druckkörper;
Fig. 11 eine Ansicht einer Umlenkrolle zum Führen eines
Bearbeitungsbandes der Finishmaschine; und
Fig. 12 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 7, in welcher
ein abgewandelter Finish-Bearbeitungskopf mit
gekoppelt schwimmend gelagerten Druckkörpern
gezeigt ist.
In den Fig. 1 und 2 ist mit 10 ein Maschinenbett be
zeichnet, welches z. B. Teil einer großen Drehmaschine
sein kann, wie sie für das spanende Bearbeiten von Schiffs
kurbelwellen verwendet wird.
Eine solche Kurbelwelle, die typischerweise eine Länge
bis zu 10 m (Rohling bis 10,6 m) haben kann und fertig
bis etwa 20 t (Rohling 45 t) aufweisen kann, ist in der
Zeichnung insgesamt mit 12 bezeichnet. Sie hat auf der
Wellenachse liegende Hauptzapfen 14, an welchen die Welle
später im Motorgehäuse gelagert wird, sowie über Kurbel
wangen 16 mit diesen verbundene Kurbelzapfen 18. Die Kur
belwelle 12 ist am Maschinenbett 10 über vor und hinter
der Zeichenebene zu denkende, nicht wiedergegebene Reit
stöcke gelagert. Um Durchbiegungen der schweren Kurbel
welle zu verhindern und ihre Einjustierung zu erleichtern,
sind insgesamt mit 20 bezeichnete Lagereinheiten vorgese
hen, die in horizontaler Richtung seitlich verfahrbar auf
Schlitten 22 angeordnet sind, die senkrecht zur Zeichen
ebene, also parallel zur Wellenachse auf Rädern 24 und
Schienen 26 verfahrbar sind. Die Lagereinheiten 20 haben
jeweils drei Rollen 28, die in Winkelrichtung versetzt
sind und an der Oberfläche eines Hauptzapfens 14 angreifen
können. Die außenliegenden der Rollen 28 sind auf ver
schwenkbaren Armen 30 angeordnet, so daß eine Lagereinheit
für unterschiedliche Zapfendurchmesser verwendbar ist.
Auf einem weiteren Schlitten 32, der ebenfalls senkrecht
zur Zeichenebene von Fig. 1 verfahrbar ist, sitzt ein
insgesamt mit 34 bezeichneter Bearbeitungskopf zum Fini
shen sowohl der Hauptzapfen 14 als auch der Kurbelzapfen
18.
Der Bearbeitungskopf 34 ist in der Zeichenebene von Fig.
1 in horizontaler Richtung verfahrbar auf dem Schlitten
32 angeordnet. Zum Verstellen ist eine Gewindespindel 36
vorgesehen, auf welche ein Elektromotor 38 arbeitet. Bei
diesem und anderen bei der betrachteten Finishmaschine
verwendeten Elektromotoren kann es sich um einen drehzahl
steuerbaren Wechselspannungsmotor oder einen Schrittmotor
handeln, der eine rasche und präzise Einstellung des durch
ihn bewegten Teiles gewährleistet. Obwohl in der Zeichnung
nicht näher dargestellt, versteht es sich, daß jedem sol
chen Antriebsmotor ein Stellungsgeber zugeordnet ist,
entweder in Form eines mit der Motorwelle gekuppelten
Drehmelders oder in Form eines mit dem bewegten Teil zu
sammenarbeitenden Linear-Stellungsgebers.
Der Bearbeitungskopf 34 hat ein mit dem Schlitten 32 zu
sammenarbeitendes erstes Bearbeitungskopfteil 40, welches
(abgesehen von den oben angesprochenen Verstellmöglichkei
ten parallel zur Wellenachse und senkrecht zur Wellenachse)
feststehend ist, und daher in der vorliegenden Beschrei
bung und den Ansprüchen verkürzt als feststehendes Bearbei
tungskopfteil angesprochen wird. Vom feststehenden Bearbei
tungskopfteil 40 ist ein insgesamt mit 42 bezeichnetes
zweites, verschwenkbares Bearbeitungskopfteil getragen.
Dieses ist in Fig. 1 mit ausgezogenen Linien im geöffne
ten Zustand, durch strichpunktierte Linien im am ersten
Bearbeitungskopfteil anliegenden geschlossenen Zustand
wiedergegeben.
Wo nachstehend und in der Zeichnung auf vergleichbare
Bauelemente der beiden Bearbeitungskopfteile 40 und 42
abgehoben ist, werden diese durch gleiche Grund-Bezugs
zeichen gekennzeichnet, denen ein "A" bzw. "B" zur Unter
scheidung angehängt ist, wo immer eine solche Unterschei
dung wichtig ist. Werden diese Bezugszeichen ohne solchen
Zusatz verwendet, sollen sie gleichermaßen für die Bau
teile beider Bearbeitungskopfteile 40 und 42 gelten.
Die Bearbeitungskopfteile haben jeweils ein Rahmenteil
44, welches aus zwei beabstandeten Rahmenplatten 46, 48
besteht, die durch Bolzen 50 fest verbunden sind. Die
Rahmenplatten nehmen jeweils ein sich über 180° erstrecken
des Tragringsegment 52 auf, das (vergl. die Fig. 3
und 4) mit einem radial außenliegenden Führungskranz 54
versehen ist.
Wie Fig. 4 näher zeigt, sind in die Stirnflächen der
Tragringsegmente 52 obere und untere Laufringsegmente 56,
58 fest eingesetzt, die über eine Umlaufkugelanordnung 60
von feststehenden oberen und unteren Führungsschuhen 62,
64 gelagert sind, welche jeweils zwei die Laufringsegmente
56, 58 von innen bzw. außen übergreifende Wangen 66, 68
haben. Durch die gezeigte Anordnung der Kugeln und Schul
tern auf den Laufringen wird sowohl eine Radiallagerung
als auch eine Axiallagerung des Tragringsegmentes 52
erhalten.
Mit dem Zahnkranz 54 der Tragringsegmente 52 kämmt ein
Antriebszahnrad 70 (vergl. Fig. 1 und 3), welches über
eine Kette 72 von einem Elektromotor 74 her angetrieben
wird.
Die Tragringsegmente 52 tragen jeweils radial nach innen
über die innenliegende Fläche des Tragringsegmentes über
stehende Druckkörper 76, die in Fig. 1 nur schematisch,
in den Fig. 3 und 4 genauer wiedergegeben sind.
Die Druckkörper 76 haben jeweils einen Kopf 78, der aus
Vulkolan oder einem vergleichbaren formstabilen, jedoch
geringfügig elastischen Material hergestellt ist. Die
Stirnfläche 80 des Kopfes 78 ist gemäß dem gewünschten
Solldurchmesser des zu bearbeitenden Zapfens gewählt.
Der Kopf 78 sitzt auf einem Kopfträger 82, der seinerseits
auf einer hohlen Stange 84 angebracht ist. Diese durch
setzt eine radiale Bohrung 86 in einem Kassettenrahmen
88. Die Bohrung 86 ist am radial außenliegenden Ende mit
einer Gegenbohrung 90 versehen, in welcher ein von der
Stange 84 getragenes Armteil 92 läuft. Das Armteil 92
trägt eine Nockenfolgerolle 94, die mit sich über einen
Winkel von 45° erstreckenden Nockenringsegmenten 96 zu
sammenarbeiten. Letztere sind über Schrauben 98 mit einem
Einstellring 100 verbunden, der wiederum über Schrauben
102 (vergl. Fig. 4) mit dem oberen feststehenden Laufring
62 verbunden ist, der seinerseits über Schrauben 104 mit
der Rahmenplatte 46 verbunden ist.
Wie Fig. 3 zeigt, ist der Einstellring 100 mit einer
Winkelskala 106 versehen.
Wie aus den Fig. 1 und 4 ersichtlich, sind die Stangen
84 durch in die Bohrung 86 eingesetzte Gleitlagerbuchsen
108 geführt, und die radial außenliegenden Stirnflächen
der Kopfträger 82 sind über ein Tellerfederpaket 110 am
Kassettenrahmen 88 abgestützt. Die gesamte Anordnung aus
Druckkörperträger, Stange 84 und Armteil 92 wird durch
einen Bolzen 112 zusammengehalten, der durch diese Teile
hindurchgeführt ist.
Bei dem in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsbei
spiel sind auf einem Kassettenrahmen 88 zwei Druckkörper
76 um einen Winkel von 90° gegeneinander versetzt vorge
sehen. Über die beiden Druckkörper 76 ist ein Bearbeitungs
band 114 geführt, welches aus einer flexiblen Unterlage
und auf dieser angebrachten feinen abrasiven Partikeln
besteht. Das Bearbeitungsband 114 wird von einer Vorrats
rolle 116 abgezogen, die über eine Halterung 118 am in
Fig. 3 obenliegenden Ende des Kassettenrahmens 88 befe
stigt ist, und wird auf eine Aufwickelrolle 120 aufgespult,
die über eine weitere Halterung 122 am in Fig. 3 unten
liegenden Ende des Kassettenrahmens 88 angebracht ist.
Die Lage der beiden Halterungen 118 und 122 ist so gewählt,
daß das Bearbeitungsband 114 unter einem Winkel von etwa
20 bis 30° zur Stirnfläche 80 des Kopfes 78 geneigt auf
letzteren aufläuft und unter etwa gleichem Winkel vom in
Drehrichtung gesehen hinteren Druckkörper 76 abläuft.
Um vergleichbare Ablaufgeometrie bzw. Auflaufgeometrie
für den vorderen bzw. hinteren Druckkörper zu schaffen,
liegt zwischen den beiden Druckkörpern eine insgesamt
mit 124 bezeichnete Rolleneinheit, die drei Umlenkrollen
126, 128 und 130 aufweist, die jeweils hinter dem durch
die Stirnflächen 80 der beiden Druckkörper 76 vorgegebenen
Kreis 132 liegen.
Der Kassettenrahmen 88 kann zusammen mit den von ihm ge
tragenen Bauteilen nach Lösen von nicht dargestellten
Schrauben als eine Einheit von Tragbolzen 134 des betrach
teten Tragringsegmentes 52 abgenommen werden. Auf diese
Weise läßt sich das Bearbeitungsband 114 nach vollstän
digem Verbrauch leicht austauschen. Auch kann man komplette
Einheiten mit unterschiedlichen Druckkörpern/Bearbeitungs
band-Kombinationen fertig vorbereitet für raschen Austausch
in einem Lager bereithalten.
Damit das im verschwenkbaren Kopfteil 42 enthaltene Trag
ringsegment 52B auch beim Wegschwenken dieses Bearbeitungs
kopfteiles sicher in diesem gehalten bleibt, ist eine
in Fig. 5 näher gezeigte Verriegelungseinrichtung 136
vorgesehen. Zu dieser gehört ein Verriegelungshebel 138,
der als Winkelhebel ausgebildet ist und in einer Tasche
140 des Bearbeitungskopfteiles 42 Aufnahme findet. Er
ist beim Ende seines einen Armes über einen Stift 142
verschwenkbar gelagert, und die Außenseite des Endes
seines anderen Armes ist mit einer Nase 144 versehen, die
zwischen zwei Zähne des Zahnkranzes 54 eingreifen kann.
An der Rückseite des Verriegelungshebels 138 greift eine
Feder 146 an, durch welche der Verriegelungshebel 138 in
eine in den Zahnkranz 54 eingreifende Stellung vorge
spannt ist.
Wie Fig. 5 zeigt, ist die Lage des Stiftes 142 und die
Breite des Verriegelungshebels 138 so gewählt, daß der
in Fig. 5 links gelegene, vertikale Arm des Verriegelungs
hebels 138 mit seiner linken Kante über die Begrenzungs
fläche des Kopfteiles 42 überstehen kann. Diese Lage des
Verriegelungshebels 138, die unter der Kraft der Feder
146 eingenommen wird, ist in Fig. 5 strichpunktiert
angedeutet.
Wird das Bearbeitungskopfteil 42 gegen das Bearbeitungs
kopfteil 40 bewegt, so wird durch die Stirnfläche des
letzteren der in Fig. 5 vertikale Arm des Verriegelungs
hebels 38 erfaßt, so daß der Verriegelungshebel 138 ent
gegen der Kraft der Feder 146 im Uhrzeigersinne ver
schwenkt wird und seine Nase 144 vom Zahnkranz 54 frei
kommt.
Unter diesen Bedingungen können die beiden Tragringseg
mente 52 unbehindert in dem durch die Rahmenplatten 46, 48
und die hiervon getragenen Bauteile 56 bis 68 gebildeten
Lager umlaufen, wobei sie axial und radial gelagert sind.
Zum sicheren Verbinden der beiden Bearbeitungskopfteile
40, 42 in dieser geschlossenen Arbeitsstellung ist eine
insgesamt mit 148 bezeichnete Verriegelungseinheit vor
gesehen, die in Fig. 1 nur schematisch und um 90° bezüg
lich der Kopfachse versetzt wiedergegeben ist und in Fig.
6 um 90° bezüglich der Ebene des Bearbeitungskopfes ver
kippt dargestellt ist.
Zur Verriegelungseinheit 148 gehört ein Riegelzapfen 150,
der vom Bearbeitungskopfteil 42 getragen ist und an seinem
freien Ende mit einem kegelstumpfförmigen Endabschnitt
152 versehen ist. Der Riegelzapfen 150 läuft in einer
Riegelhülse 154, die fest mit dem Bearbeitungskopfteil
40 verbunden ist.
Im in Fig. 6 links gelegenen Abschnitt ist der Riegel
zapfen 150 mit einer kegelförmigen Fallenbohrung 156 ver
sehen, in welche ein kegelförmiger Endabschnitt 158 eines
Fallenzapfens 160 einfahrbar ist. Der letztere ist senk
recht zur Achse der Riegelhülse 154 verschiebbar in einer
Hülse 162 geführt, die von einem insgesamt mit 164 bezeich
neten Verriegelungsgehäuse getragen ist. Letzteres nimmt
einen druckluftbetätigten doppeltwirkenden Arbeitszylinder
166 auf, dessen Kolbenstange 168 mit dem Fallenzapfen
160 verbunden ist.
Man erkennt; daß bei in Fig. 6 nach unten bewegtem Fallen
zapfen 160 der Riegelzapfen 150 in und aus der Riegelhülse
154 bewegbar ist, während der im wesentlichen in die
Riegelhülse 154 eingefahrene Riegelzapfen 150 durch zu
sammenarbeitende Kegelflächen von Fallenbohrung 156 und
Endabschnitt 158 in die Schließstellung gezogen wird,
wenn die Kolbenstange 168 ausgefahren wird.
Alternativ kann das verschwenkbare Kopfteil 42 durch Feder
kraft am feststehenden Kopfteil 40 gehalten werden, wobei
dann ein Druckluftzylinder oder ein anderer Servomotor
vorgesehen wird, um das Kopfteil 42 entgegen der in Schließ
richtung wirkenden Federkraft vom feststehenden Kopfteil
40 abzuklappen.
Bei dem in Fig. 7 wiedergegebenen abgewandelten Bearbei
tungskopf sind Bauelemente, die funktionell schon unter
Bezugnahme auf die vorstehenden Figuren beschriebenen
Bauelementen entsprechen, wieder mit denselben Bezugs
zeichen versehen, auch wenn sie sich in Einzelheiten ihrer
Geometrie hiervon unterscheiden.
Es ist bei diesem Bearbeitungskopf nur einziges Tragring
segment 52 vorgesehen, welches sich über einen Winkel
von etwa 300° erstreckt. Auf die beiden Stirnflächen des
Tragringsegmentes 52 sind zwei axial vorstehende Führungs
rippen 170 vorgesehen, die im Gleitspiel in Nuten 172
laufen, die auf den Innenseiten der Rahmenplatten 46,
48 vorgesehen sind. Die Rahmenplatten 46, 48 haben nun
eine Wellenaufnahmeöffnung 174, welche in der Zeichnung
nach rechts zum Rand der Rahmenplatten 46, 48 hin offen
ist.
Zum Antreiben des Tragringsegmentes 52 über dessen Zahn
kranz 54 sind nun vier Antriebszahnräder 70 vorgesehen,
die einen Winkelabstand von 90° haben und jeweils starr
mit einem Kettenrad 176 verbunden sind. Über die verschie
denen Kettenräder 176 läuft die Antriebskette 72, wobei
deren Rücklauftrum innerhalb der Ränder der Wellenauf
nahmeöffnung 174 verläuft, wozu zwei freilaufende Ketten
räder 178 vorgesehen sind, wie aus der Zeichnung ersicht
lich. Über weitere freilaufende Kettenräder 180 ist die
Antriebskette 72 über ein von der Welle des Elektromotors
74 getragenes Kettenrad 182 geführt.
Zwei insgesamt mit 184 bezeichnete Bearbeitungseinheiten,
die jeweils einen Druckkörper 76 mit zugeordnetem Kopf
78 sowie ein Bearbeitungsband 114 und eine Vorratsrolle
116 sowie eine Aufwickelrolle 120 aufweisen, sind auf
dem Tragringsegment 52 unter einem Winkelabstand von etwa
140° angebracht, so daß ein zu bearbeitender Zapfen der
Kurbelwelle 12 einfach in Fig. 7 von rechts gegen die
Stirnflächen 80 der Druckkörper 76 bewegt werden kann.
Der innere Aufbau der Druckkörpereinheiten 184, wie er
sich aus dem in Fig. 8 gezeigten Schnitt ergibt, ist
ähnlich zu dem in Fig. 3 gezeigten, nur liegen die Druck
körper 76 ausschließlich unter der Kraft des zugeordneten
Tellerfederpaktes 110 an der Werkstückoberfläche an.
Das zugleich als Federsitz dienende Armteil 92 arbeitet
mit dem Eingangsteil eines Stellungsgebers 186 zusammen.
Dessen Ausgangssignal wird über eine kabelfreie Datenüber
tragungsstrecke geführt, welche ein in die Druckkörperein
heit 184 integriertes erstes Modemteil 188 sowie ein
rahmenfestes Modemteil 190 umfaßt. Letzteres ist mit einem
der Eingänge eines Multiplexers 192 verbunden, dessen
zweiter Eingang mit dem zu der zweiten Druckkörpereinheit
gehörenden Modemteil 190 verbunden ist, wobei bei abge
wandelten Ausführungsbeispielen noch zusätzliche Eingänge
des Multiplexers 192 für weitere Druckkörpereinheiten
vorgesehen werden können. In Abwandlung hiervon kann man
aber auch nur eine der Druckkörpereinheiten 184 mit einem
Stellungsgeber ausrüsten, wobei dann der Multiplexer 192
entfallen kann.
Der Ausgang des Multiplexers 192 ist mit einem Signalform
kreis 194 verbunden, der für den Fall, daß der Stellungs
geber 186 und das Modemteil 188 nicht schon eine Digitali
sierung des Stellungssignals vorgenommen haben, zugleich
auch eine Analog/Digital-Wandlung bewerkstelligt. Mit
dem Ausgangssignal des Signalformkreises 194 wird ein
digitaler Kennlinienkreis 196 angesteuert, der einen
Ausgleich für Nichtlinearitäten des durch den Druckkörper
76, die Stange 84, das Tellerfederpaket 110 und den Stel
lungsgeber 186 gebildeten Meßsystems dient.
Das Ansteuern des Multiplexers 192 sowie des Signalform
kreises 194 und des Kennlinienkreises 196 erfolgt durch
das Ausgangssignal eines freilaufenden Taktgebers 198,
dessen Arbeitsfrequenz groß verglichen mit der Umlauffre
quenz des Tragringsegmentes 52 (typischerweise etwa 20
U/min bis 160 U/min) ist.
An den Ausgang des Kennlinienkreises 196 ist ein Schreib-/
Lesespeicher 200 angeschlossen, dessen Adreßsignal durch
Zusammensetzen des Ausgangssignales des Taktgebers 198
und des Ausgangssignales eines A/D-Wandlers erhalten wird,
dessen Eingang das Ausgangssignal eines Drehmelders 204
erhält, der beispielsweise mit der Ausgangswelle des Elek
tromotors 38 gekoppelt ist, wie in Fig. 7 angedeutet.
In dem Schreib-/Lesespeicher werden die digitalisierten
Ausgangssignale der verschiedenen Stellungsgeber 186 somit
in Abhängigkeit von der Winkelstellung des Tragringsegmen
tes 52 gespeichert. Diese abgespeicherten Daten können
als ganze Blöcke von einem frei programmierbaren Rechner
206 abgerufen werden, der unter Verwendung dieser Daten
den Mittelpunkt und Radius eines Kreises berechnet, der
unter Berücksichtigung der gegebenen Anforderungen an
Unrundheit und Oberflächenrauhigkeit ausgehend vom Ist-
Zustand am raschesten erreicht werden kann. Verlangt man
z. B. 100%ige Rundheit, so ist der vom Rechner 206 berech
nete Kreis derjenige, der größten Durchmesser aufweist
und vollständig innerhalb der momentanen Ist-Kontur liegt.
Sind kleinere Unrundheiten zulässig, so kann der vom Rech
ner 206 berechnete Soll-Konturkreis mit Abschnitten auch
geringfügig über die Ist-Kontur hinausragen.
In Abhängigkeit von der berechneten Lage des Mittelpunktes
des Soll-Konturkreises steuert der Rechner 206 über Lei
stungseinheiten 208, 210 Servomotoren 212, 214 an, durch
welche der Bearbeitungskopf insgesamt in horizontaler
Richtung bzw. vertikaler Richtung bewegbar ist.
Bei beiden oben beschriebenen Ausführungsbeispielen ist
ein senkrecht zur Zeichenebene von Fig. 1 bzw. Fig.
7 wirkender Pendelantrieb (in Fig. 1 schematisch bei 216
dargestellt) vorgesehen, um den Bearbeitungskopf 34 senk
recht zur Zeichenebene um eine kleine Strecke von 0,5 bis
5 mm zu bewegen, so daß die bearbeitete Oberflächen insge
samt einen Kreuzschliff erhält.
In weitere Abwandlung kann man auf dem Maschinenbett
10 mehrere Bearbeitungsköpfe 34 auf Schlitten 32 vor
sehen, um verschiedene Haupt- und/oder Kurbelzapfen
gleichzeitig bearbeiten zu können. Sieht man zusätzlich
vor, daß die Bearbeitungsköpfe auf den Schlitten 32 in
vertikaler Richtung einstellbar sind, kann eine solche
Finishmaschine auch gleichzeitig Zapfen bearbeiten, die
nicht axial fluchten.
Bei dem abgewandelten Druckkörper 76 nach Fig. 9 ist
in der der Stirnfläche 80 gegenüberliegenden Rückseite
eine Kugelpfanne 218 vorgesehen, in welcher eine Gelenk
kugel 220 gehalten ist, die am vorderen Ende einer Druck
körper-Haltestange 222 vorgesehen ist. Auf diese Weise
kann sich die Stirnfläche des Druckkörpers winkelmäßig
an die Werkstückoberfläche anpassen.
Bei dem in Fig. 10 gezeigten Druckkörper 76 ist auf ein
becherförmiges, zum Werkstück hin offenes Druckkörperhaupt
teil 224 ein Federblech 226 aufgesetzt, welches im unbela
steten Zustand einen geringfügig größeren Krümmungsradius
aufweist, als man ihn im Hinblick auf den Radius der zu
bearbeitenden Oberfläche für eine von einem starren Druck
körper getragene Stirnfläche wählen würde. Auf diese Weise
kann sich der Druckkörper 76 unter geringfügiger elasti
scher Verformung an die Werkstückoberfläche anpassen, wobei
ggf. in den Wänden des Druckkörperhauptteils 224 zur Stirn
fläche des Druckkörperhauptteils 224 hin offene Schlitze 228
vorgesehen werden können, um die elastische Verformung
des Federbleches 226 zu erleichtern.
Wie Fig. 11 zeigt, haben die Umlenkrollen 126 bis 130
der Rolleneinheit 124 jeweils seitliche Bunde 230, 232,
wobei deren Abstand so gewählt ist, daß das Bearbeitungs
band 114 unter geringem transversalem Laufspiel auf den
Umlenkrollen 126 bis 130 geführt ist. Prägt man dem
gesamten Bearbeitungskopf 34 zusätzlich zur Umlaufbewegung
eine axiale Hin- und Herbewegung auf, um den Materialabtrag
zu verbessern und eine Kreuzschliffstruktur auf der Werk
stückoberfläche zu erzielen, so sorgen die Umlenkrollen
126 bis 130 für eine saubere axiale Mitnahme des Bearbei
tungsbandes.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 12 sind die Kopfträger
82 jeweils über eine Tellerfeder 234 am Abtriebsteil eines
einfachwirkenden Hydraulikzylinders 236 abgestützt, der
seinerseits am Kastenrahmen 88 und damit am Tragringsegment
52 abgestützt ist. Die Hydraulikzylinder 236 sind jeweils
über ein Schaltventil 238 mit einer Ausgleichsleitung
240 verbunden, an welche zusätzlich ein unter Druck ste
hender Ausgleichsbehälter angeschlossen ist, wie er auch
als Hydraulik-Druckspeicher verwendet wird.
Sind die Schaltventile 238 alle offen, so können sich
die Hydraulikzylinder 236 frei einstellen, was bedeutet,
daß sich die Druckkörper 76 auf den Ist-Teilkreis der
zu bearbeitenden Werkstückoberfläche einstellen.
Man kann eine derartige Einstellung dann durch Schließen
der Schaltventile 238 einfrieren. Die Stirnflächen der
Druckkörper 76 sind dann immer noch durch die Tellerfeder
234 abgefedert.
Für besondere Aufgaben kann man die Schaltventile 238
auch während der Bearbeitung geöffnet lassen oder teil
weise geöffnet lassen, so daß man durch Drosselung des
Hydrauliköles eine Behinderung der Selbstausrichtung der
Druckkörperstirnflächen auf den mit geringster Zerspanung
erhaltbaren Teilkreis erhält.
Claims (33)
1. Finishmaschine zum Bearbeiten runder Oberflächenab
schnitte von Werkstücken, mit einer Einrichtung zum
Lagern des Werkstückes und mit mindestens einem Bearbei
tungskopf (34), der aufweist: einen feststehenden Kopfrah
men (44), mindestens einen Druckkörper (76), mindestens
ein über einen Druckkörper (76) geführtes Bearbeitungs
mittel (114) sowie eine Antriebseinrichtung, die eine Rela
tivbewegung zwischen der Werkstückoberfläche und dem Be
arbeitungsmittel erzeugt, dadurch gekennzeichnet, daß die
Druckkörper (76) auf einem Tragring (52) angeordnet sind,
der drehbar vom Kopfrahmen (40) getragen ist und durch
einen Antriebsmotor (74) in Drehung versetzt oder hin-
und herbewegt wird.
2. Finishmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tragring (52) aus mindestens zwei Tragring
segmenten (52A, 52B) besteht und der Kopfrahmen (44) zwei
in einer vorgegebenen Winkelstellung des Tragringes (42)
jeweils eines der Tragringsegmente (52A, 52B) aufnehmende
Kopfrahmenteile (44A, 44B) aufweist.
3. Finishmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragringsegmente (52A, 52B) jeweils eine
Winkelerstreckung von 180° haben.
4. Finishmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Stoßebene zwischen den beiden Trag
ringsegmenten (52A, 52B) und den Kopfrahmenteilen (44A,
44B) vertikal verläuft.
5. Finishmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Kopfrahmenteile (44A,
44B) über ein Gelenk verbunden sind.
6. Finishmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 5, ge
kennzeichnet durch eine Servoverriegelung (148) für
die beiden Kopfrahmenteile (44A, 44B).
7. Finishmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 6, ge
kennzeichnet durch eine Tragringsegment-Verriegelungs
einrichtung (136), die am bewegbaren Kopfrahmenteil (44B)
vorgesehen ist und bei Wegbewegen dieses Kopfrahmenteiles
(44B) vom feststehenden Kopfrahmenteil (44A) aktiviert
wird.
8. Finishmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tragring (52) eine Winkelerstreckung von
weniger als 360°, jedoch vorzugsweise mehr als 180°
aufweist und in mindestens einer kreisförmigen Nut (172)
des Rahmenteiles (44) geführt ist und daß der Kopfrahmen
(44) eine zu einem seiner Ränder hin offene Aufnahmeöffnung
(174) für das zu bearbeitende Werkstück (12) aufweist.
9. Finishmaschine nach Anspruch 8, wobei der Tragring
(52) mit einem Zahnkranz (54) versehen ist, dadurch
gekennzeichnet, daß längs der Bahn des Tragringes (52)
eine Mehrzahl von in den Zahnkranz (54) eingreifenden
Antriebszahnrädern (70) vorgesehen ist, deren Winkelab
stand kleiner ist als die Winkelerstreckung des Tragringes
(52).
10. Finishmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß der Tragring (52) mindestens
eine Vorratsrolle (116) und eine Aufwickelrolle (120)
für bandförmiges Bearbeitungsmittel (114) trägt, welche in
Drehrichtung gesehen vor bzw. hinter einem Druckkörper (76)
bzw. einer Gruppe von Druckkörpern (76) angeordnet sind.
11. Finishmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen benachbarten Druckkörpern (76) einer
Druckkörpergruppe, über welche ein gemeinsames bandförmiges
Bearbeitungsmittel (114) geführt ist, jeweils eine das Bear
beitungsmittel (114) radial nach außen über die Bahn der
Druckkörperstirnflächen (80) lenkende Umlenkrollenanordnung
(124) vorgesehen ist.
12. Finishmaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Vorratsrolle
(116) und die zugeordnete Aufwickelrolle (120) sowie die
zwischen diesen liegende Umlenkrollenanordnung (124) auf
einem gemeinsamen Kassettenrahmen (88) angeordnet sind.
13. Finishmaschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß auch die Druckkörper (76) vom Kassettenrahmen
(88) getragen sind.
14. Finishmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkörper (76) radial
verschiebbar (84, 86) am Tragring (52) gelagert sind und
mit einem Nockenfolgeteil (94) versehen sind, welches
auf einer zur Achse des Tragringes (52) im wesentlichen
koaxialen Nockenfläche eines Nockenringes (96) läuft.
15. Finishmaschine nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß der Nockenring (56) aus auswechselbaren
Nockenringsegmenten aufgebaut ist, wobei vorzugsweise die
Teilung der Nockenringsegmente gleich der Teilung der
Tragringsegmente (52) ist oder ein ganzzahliges Vielfaches
derselben beträgt.
16. Finishmaschine nach Anspruch 15, dadurch gekennzeich
net, daß bei Nockenringsegmenten (96) mit unterschied
licher Nockenfläche Anfangsabschnitt und Endabschnitt
der Nockenfläche exakt in Umfangsrichtung verlaufen und
gleichen Abstand von der Achse des Tragringes (52) haben.
17. Finishmaschine nach einem der Ansprüche 14 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der Nockenring (96) in
unterschiedlicher Winkellage am feststehenden Kopfrahmen
(44) fixierbar ist.
18. Finishmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Kopfrah
men (44) insgesamt in der Tragringebene in horizontaler
Richtung verfahrbar (36, 38) ist.
19. Finishmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Kopfrah
men (44) in zur Tragringachse paralleler horizontaler
Richtung verfahrbar ist.
20. Finishmaschine nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch
einen Antrieb (216) zum axialen Hin- und Herbewegen des
in Drehrichtung feststehenden Kopfrahmens (44) mit kleinem
Hub von vorzugsweise 0,5 bis 5 mm.
21. Finishmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß sie mehrere Bearbeitungs
köpfe (34) aufweist, die axial beabstandete Oberflächen
abschnitte des Werkstückes (12) bearbeiten.
22. Finishmaschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeich
net, daß die in Drehrichtung feststehenden Kopfrahmen
(44) der verschiedenen Bearbeitungsköpfe (34) jeweils
in der Tragringebene in vertikaler Richtung verstellbar
sind.
23. Finishmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 22,
dadurch gekennzeichnet, daß in einem von Druckkörpern
(76) und Bearbeitungsband (114) freien Bereich des Trag
ringes (52) mindestens ein Stellungsgeber vorgesehen ist,
welcher mit dem gerade bearbeiteten Oberflächenabschnitt
des Werkstückes (12) zusammenarbeitet, oder mindestens
einem in radialer Richtung entgegen Federkraft (110) be
weglichen (84, 86) Druckkörper (76) ein Stellungsgeber
(186) zugeordnet ist.
24. Finishmaschine nach Anspruch 23, gekennzeichnet durch
einen Schreib-/Lesespeicher (200), welche die Ausgangs
signale der Stellungsgeber (186) für einen vollen Umlauf
des Tragringes (52) speichert, und durch einen Rechner
(206), welcher durch die verschiedenen Meßpunkte einen
Ausgleichskreis legt, z. B. nach dem Methode des kleinsten
quadratischen Fehlers, und ein dem Versatz zwischen dem
Mittelpunkt des Augleichskreises und der Tragringachse
zugeordnetes Fehlersignal erzeugt, sowie durch eine Speise
schaltung (208, 210) für Servoantriebe (212, 214), die
auf das in Drehrichtung feststehende Kopfrahmen (44) ar
beiten, wobei die gesamte Anordnung so getroffen ist,
daß der Kopfrahmen (44) so verstellt wird, daß der Mittel
punkt des Ausgleichskreises auf die Tragringachse gelegt
wird.
25. Finishmaschine nach Anspruch 23 oder 24, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Ausgänge der Stellungsgeber
(186) über drahtlose Modems (188, 190) mit dem Schreib-/
Lesespeicher (200) verbunden sind.
26. Finishmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 25,
dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (74)
für eine pendelnde Bewegung angesteuert wird, deren Winkel
amplitude kleiner ist als der halbe Winkelabstand benach
barter Druckkörper.
27. Finishmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 26,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkörper (76)
jeweils über eine Gelenkverbindung (218, 220) mit einem
Druckkörper-Haltemittel (222) verbunden sind.
28. Finishmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 27,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Druck
körper (76) ein hohles Druckkörperhauptteil (224) aufweist,
welches werkstückseitig ein im wesentlichen kreisbogenför
miges Federblech (226) trägt, wobei dessen Krümmungsradius
vorzugsweise etwas größer gewählt ist als dem Radius der
zu bearbeitenden Werkstückoberfläche entspricht, und wobei
vorzugsweise das Druckkörperhauptteil (224) ebenfalls
geringfügig federnd ausgebildet ist.
29. Finishmaschine nach einem der Ansprüche 11 bis 28,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Umlenk
rollen der Umlenkrollenanordnung (124) mit seitlichen
Bunden (230, 232) versehen ist, durch welche die Ränder
des Bearbeitungsbandes (114) in axialer Richtung positio
niert sind.
30. Finishmaschine nach einem der Ansprüche i bis 29,
dadurch gekennzeichnet, daß die Druckkörper (76) je
weils über einen Hydraulikzylinder (236) am Tragring (52)
abgestützt sind und diese Hydraulikzylinder (236) strö
mungsmäßig parallel geschaltet (240) sind.
31. Finishmaschine nach Anspruch 30, gekennzeichnet durch
Mittel (Schaltventile 238) zum wahlweisen Verriegeln
der Hydraulikzylinder (236).
32. Finishmaschine nach Anspruch 30 oder 31, dadurch ge
kennzeichnet, daß eine die Hydraulikzylinder (236)
verbindende Ausgleichsleitung (240) mit einem unter Druck
stehenden Ausgleichsbehälter (242) verbunden ist.
33. Finishmaschine nach einem der Ansprüche 30 bis 32,
dadurch gekennzeichnet, daß in die über die Hydraulik
zylinder (236) führende Kraftübertragungsstrecke vom Trag
ring (52) zu den Stirnflächen der Druckkörper (76) jeweils
mindestens eine Feder (234) eingefügt ist.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4419366A DE4419366A1 (de) | 1994-06-03 | 1994-06-03 | Finishmaschine |
| JP8500198A JPH10500631A (ja) | 1994-06-03 | 1994-09-24 | 仕上げ機械 |
| AU76984/94A AU7698494A (en) | 1994-06-03 | 1994-09-24 | Finishing machine |
| PCT/EP1994/003191 WO1995033595A1 (de) | 1994-06-03 | 1994-09-24 | Finishmaschine |
| KR1019960706883A KR100355405B1 (ko) | 1994-06-03 | 1994-09-24 | 다듬질기계 |
| KR1019960706774A KR970703225A (ko) | 1994-06-01 | 1995-04-21 | 샌딩패드 및 그것을 사용한 샌딩처리 방법(sanding pad and sanding process using same) |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4419366A DE4419366A1 (de) | 1994-06-03 | 1994-06-03 | Finishmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4419366A1 true DE4419366A1 (de) | 1995-12-07 |
Family
ID=6519669
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4419366A Withdrawn DE4419366A1 (de) | 1994-06-01 | 1994-06-03 | Finishmaschine |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPH10500631A (de) |
| KR (1) | KR100355405B1 (de) |
| AU (1) | AU7698494A (de) |
| DE (1) | DE4419366A1 (de) |
| WO (1) | WO1995033595A1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19622116A1 (de) * | 1995-07-22 | 1997-12-04 | Ae Goetze Gmbh | Kurzhub-Bandhonen von Kolbenringlaufflächen |
| DE19850216A1 (de) * | 1998-10-31 | 2000-05-04 | Nagel Masch Werkzeug | Verfahren und Vorrichtung zur Feinbearbeitung von im wesentlichen zylindrischen Werkstückoberflächen |
| FR2905621A1 (fr) * | 2006-09-11 | 2008-03-14 | Renault Sas | Dispositif pour usinage par toilage de portees cylindriques |
| WO2008113925A1 (fr) * | 2007-03-21 | 2008-09-25 | Renault S.A.S. | Machoires asservies localement pour le toilage de portees |
| EP2324955A1 (de) * | 2009-11-24 | 2011-05-25 | Renault s.a.s. | Maschine zum Finishen |
| EP2803445A1 (de) * | 2013-05-14 | 2014-11-19 | Supfina Grieshaber GmbH & Co. KG | Vorrichtung zur bandfinishen Bearbeitung eines Werkstücks |
| CN113400159A (zh) * | 2021-07-02 | 2021-09-17 | 滁州学院 | 一种输电线路电力配件制造成型精加工设备 |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19607778C2 (de) * | 1996-03-01 | 2001-10-11 | Nagel Masch Werkzeug | Vorrichtung zur Finish-Bearbeitung, insbesondere von Kurbel- oder Nockenwellen |
| CN107891323B (zh) * | 2017-11-01 | 2019-08-30 | 绍兴市寅创科技有限公司 | 一种磁环打磨装置 |
| CN112296864B (zh) * | 2020-11-09 | 2021-09-14 | 大连理工大学 | 一种分体式恒压力外圆珩磨结构及使用方法 |
| CN116494086B (zh) * | 2023-06-26 | 2023-08-29 | 江苏满分汽车配件有限公司 | 一种鼓式片外弧面研磨加工设备 |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2138257A (en) * | 1936-04-21 | 1938-11-29 | Edward W Oliver | Grinding tool |
| US2434769A (en) * | 1946-03-21 | 1948-01-20 | William E Jones | Universal crankshaft bearing hone |
| US3495360A (en) * | 1967-01-04 | 1970-02-17 | Michael T Georgian | Apparatus for refinishing crankshafts |
| US3651608A (en) * | 1969-06-02 | 1972-03-28 | Thomas M Morgan | Honing mandrel |
| JPS59156507A (ja) * | 1983-02-25 | 1984-09-05 | Ishikawajima Harima Heavy Ind Co Ltd | 圧延ロ−ルの研削装置 |
| JPH01307920A (ja) * | 1988-06-06 | 1989-12-12 | Sony Corp | 表面処理用カートリッジ及び表面処理装置 |
-
1994
- 1994-06-03 DE DE4419366A patent/DE4419366A1/de not_active Withdrawn
- 1994-09-24 WO PCT/EP1994/003191 patent/WO1995033595A1/de not_active Ceased
- 1994-09-24 AU AU76984/94A patent/AU7698494A/en not_active Abandoned
- 1994-09-24 KR KR1019960706883A patent/KR100355405B1/ko not_active Expired - Fee Related
- 1994-09-24 JP JP8500198A patent/JPH10500631A/ja not_active Ceased
Cited By (16)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19622116A1 (de) * | 1995-07-22 | 1997-12-04 | Ae Goetze Gmbh | Kurzhub-Bandhonen von Kolbenringlaufflächen |
| DE19622116C2 (de) * | 1995-07-22 | 2000-08-03 | Federal Mogul Burscheid Gmbh | Kurzhub-Bandhonen von Kolbenringlaufflächen |
| DE19850216A1 (de) * | 1998-10-31 | 2000-05-04 | Nagel Masch Werkzeug | Verfahren und Vorrichtung zur Feinbearbeitung von im wesentlichen zylindrischen Werkstückoberflächen |
| FR2905621A1 (fr) * | 2006-09-11 | 2008-03-14 | Renault Sas | Dispositif pour usinage par toilage de portees cylindriques |
| WO2008113925A1 (fr) * | 2007-03-21 | 2008-09-25 | Renault S.A.S. | Machoires asservies localement pour le toilage de portees |
| FR2913904A1 (fr) * | 2007-03-21 | 2008-09-26 | Renault Sas | Machoires asservies localement pour le toilage de portees |
| EP2324955A1 (de) * | 2009-11-24 | 2011-05-25 | Renault s.a.s. | Maschine zum Finishen |
| FR2952845A1 (fr) * | 2009-11-24 | 2011-05-27 | Renault Sa | Machine de toilage |
| EP2803445A1 (de) * | 2013-05-14 | 2014-11-19 | Supfina Grieshaber GmbH & Co. KG | Vorrichtung zur bandfinishen Bearbeitung eines Werkstücks |
| WO2014183914A1 (de) | 2013-05-14 | 2014-11-20 | Supfina Grieshaber Gmbh & Co. Kg | Vorrichtung zur bandfinishenden bearbeitung eines werkstücks |
| CN105163905A (zh) * | 2013-05-14 | 2015-12-16 | 德国索菲纳有限公司 | 用于带式精加工工件的装置 |
| US20160101496A1 (en) * | 2013-05-14 | 2016-04-14 | Supfina Grieshaber Gmbh & Co. Kg | Device for band finishing a workpiece |
| CN105163905B (zh) * | 2013-05-14 | 2016-08-24 | 德国索菲纳有限公司 | 用于带式精加工工件的装置 |
| US10058971B2 (en) * | 2013-05-14 | 2018-08-28 | Supfina Grieshaber Gmbh & Co. Kg | Device for band finishing a workpiece |
| CN113400159A (zh) * | 2021-07-02 | 2021-09-17 | 滁州学院 | 一种输电线路电力配件制造成型精加工设备 |
| CN113400159B (zh) * | 2021-07-02 | 2022-09-20 | 滁州学院 | 一种输电线路电力配件制造成型精加工设备 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1995033595A1 (de) | 1995-12-14 |
| KR100355405B1 (ko) | 2002-11-22 |
| JPH10500631A (ja) | 1998-01-20 |
| AU7698494A (en) | 1996-01-04 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3419220C2 (de) | Vorrichtung zum Führen von Sägeblättern | |
| DE202010008628U1 (de) | Einrichtung zur Bearbeitung von länglichen, nicht rotationssymmetrischen Bauteilen, insbesondere von Turbinenschaufeln | |
| DE102007059926A1 (de) | Vorrichtung zur Finishbearbeitung von Umfangsflächen im Wesentlichen rotationssymmetrischer Werkstückabschnitte an wellenförmigen Werkstücken | |
| DE102010010901A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Feinbearbeiten einer Kurbelwellenlagerbohrung | |
| DE3225977A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur feinstbearbeitung konvexer oder konkaver mantelflaechen rotationssymmetrischer werkstuecke, insbesondere von waelzlagerrollen | |
| DE2718339C3 (de) | Schleifscheibenabrichtvorrichtung | |
| DE2353845C2 (de) | Werkzeugmaschine | |
| EP3448203B1 (de) | Maschine zur herstellung von bürsten | |
| WO1995033595A1 (de) | Finishmaschine | |
| EP0535201B1 (de) | Verfahren zum honen von bohrungen | |
| DE8336030U1 (de) | Vorrichtung zum verschwenken einer werkzeugaufnahmevorrichtung, insbesondere eines winkelfraeskopfes, am freien (unteren) ende eines fraesspindelschlittens | |
| DE2714222A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur feinbearbeitung der anlaufbunde fuer waelzkoerper von waelzlagern | |
| DE1800871C3 (de) | Hon- oder Schleifvorrichtung zur gleichzeitigen Bearbeitung eines eine Mittelbohrung, zwei Stirnflächen und einen charakteristischen Kreis (z.B. Teilkreis oder Mantelfläche) aufweisenden Werkstücks, wie eines Zahnrades oder eines Lagerlaufringes | |
| DE3931747C2 (de) | Maschine zur zerspanenden Bearbeitung eines Radsatzes | |
| DE4329610A1 (de) | Bearbeitungszentrum für Kurbelwellen | |
| DE102010036470B4 (de) | Vorrichtung zum Honen von Laufflächen an Wälzlagerringen | |
| DE19721330C2 (de) | Vorrichtung zum Zuführen, Aufnehmen und Entladen von Werkstücken, wie Rohren oder Stangen | |
| DE2221822C3 (de) | Kopierschleifmaschine | |
| DE2458366A1 (de) | Schleifverfahren sowie vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens | |
| DE2021820B2 (de) | Unterflur-radsatzdrehmaschine | |
| DE2335575B2 (de) | ||
| DE3048738C2 (de) | Vorschubeinrichtung zum intermittierenden Drehen eines Kreissägeblattes | |
| DE2814374A1 (de) | Schleifmaschine fuer auf der aussenumfangsflaeche zu bearbeitende, ringfoermige werkstuecke | |
| DE2408826C3 (de) | Vorrichtung zum spanenden Bearbeiten von Werkstücken mit von der Kreisform abweichendem Querschnitt | |
| DE1178677B (de) | Verfahren zum Verzahnen eines Spiralkegel-rades oder Spiralhyperboloidrades, dessen Zahn-flanken Schraubenflaechen mit sich aendernder Steigung sind, und Maschine mit einem Stirn-messerkopf zur Ausfuehrung dieses Verfahrens |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |