DE4420131C2 - Wärmerückgewinnungsvorrichtung - Google Patents
WärmerückgewinnungsvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wärmerückgewinnungsvor
richtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Aus der DE-AS 10 29 517 ist eine derartig aufgebaute Vor
richtung als umlaufender regenerativer Wärmeaustauscher mit
einem aus einem feststehenden Unter- und Oberteil und einem
dazwischen drehbar gelagerten Mittelteil gebildeten Gehäuse
bekannt geworden, welches durch radial verlaufende, vertikale
Wände in Sektorkammern unterteilt ist; im Unter- und Oberteil
sind Endplatten vorgesehen, die Trennbalken zwischen der Gas
kammer und der Luftkammer zum unterteilen der Kammern bilden.
Bei diesem bekannten Wärmeaustauscher liegt jedoch in jeder
Drehstellung nur eine vertikale Wand abgedichtet an den beiden
Trennbalken an; die Öffnung der Gasseite erstreckt sich bis
unter einen oberen Querträger und dieser liegt im Abstand ober
halb des Mittelteiles und dichtet nicht gegen die vertikalen
Wände ab.
Somit wird der gasseitige Raum und der luftseitige Raum jeweils
nur durch eine Wand voneinander getrennt. Hier liegt aber genau
das Problem, da durch die ständige Rotation der Trennwände
gegenüber dem oberen Trennbalken die Dichtungen stark belastet
werden und daher anfällig für Leckagen sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, Wärmerückgewinnungsvorrichtung
mit den in dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 genannten
Merkmalen der Gestalt weiter zu entwickeln, das sie bei
kompakter und kostengünstiger Ausführung einen besonders hohen
Wirkungsgrad aufweist und die Gas- und Luftführung sicher
hermetisch getrennt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Die sich daran anschließenden Unteransprüche beinhalten
Gestaltungsmerkmale, welche vorteilhafte und förderliche
Weiterbildungen der Aufgabenlösung darstellen.
Die Wärmerückgewinnungsvorrichtung gemäß der Erfindung ist als
Drehbett-Regenerator ausgebildet, der eine kompakte Bauweise
besitzt und als mobile Baueinheit ausgeführt und vielseitig
einsetzbar ist.
Dieser Drehbett-Regenerator ermöglicht eine zentrale Wärme
rückgewinnung bei hermetischer Trennung der Gas- und Luft
führung innerhalb der Baueinheit und ergibt dadurch einen hohen
Wirkungsgrad bei starker Schadstoffreduzierung (NOx). An die
vom Regenerator zur Feuerungsanlage führende Warmluftleitung
kann eine beliebige Anzahl an Brennern, auch mit verschiedenen
Befeuerungseigenschaften, angeschlossen werden.
Der Regenerator setzt sich aus einem dreiteiligen Gehäuse
zusammen, welches in einem Gestell ein feststehendes Oberteil
und ein feststehendes Unterteil hat, und zwischen diesen beiden
Teilen ein drehbares, motorisch angetriebenes Mittelteil
aufweist. Das drehbare Mittelteil ist durch Vertikalwände in
eine Vielzahl an Sektorkammern aufgeteilt und mit einem Loch
boden ausgestattet; in die Kammern und auf dem Lochboden sind
Wärmespeicherkörper aus Keramik, vorzugsweise in Kugelform,
lose eingefüllt. Die Kugeln haben eine hohe spezifische
Oberfläche und kommen in guten Kontakt mit dem heißen Rauchgas,
so daß sie sich schnell aufheizen.
Als Wärmespeicherkörper können auch feste Körper mit Durch
strömkanälen in Form von festen Schwammkörpern in die
Sektorkammern eingesetzt werden.
Das Ober- und Unterteil sind praktisch im Aufbau identisch
ausgeführt und jeweils durch einen Trennbalken in zwei gegen
einander hermetisch abgeschlossene Kammern, und zwar eine
Rauchgaskammer und eine Luftkammer, unterteilt. Das Ober- und
Unterteil und Mittelteil zeigen mantelseitig umlaufende, Gleit-
und Dichtflächen bildende Randprofile, die mit den Tragbalken
eine Abdichtung zwischen Mittelteil und Ober- und Unterteil
ergeben. Dabei ist jeder Tragbalken als langgestreckter Balken
mit beidendseitigen schwalbenschwanzförmigen Erweiterungen aus
geführt, durch die in jeder Drehstellung des Mittelteiles
mindestens zwei Sektorwände anliegen und dadurch eine
Abdichtung zwischen den beiden Kammern im Ober- und Unterteil
erreicht wird, so daß eine einwandfreie Gas- und Luftführung
erfolgt.
Weiterhin kann das Mittelteil untenseitig durch eine höhenan
paßbare Dichtung gegenüber dem Unterteil und obenseitig durch
Sektorplatten aus keramischem Werkstoff gegenüber dem Oberteil
abgedichtet werden. Dieses dreigeteilte Regeneratorgehäuse ist
bei Verschleiß und zur Wartung einfach zu demontieren. Durch
die Trennung der Wärmeregenerierung und der Brennerart wird
eine hohe Schadstoffarmut erzielt.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
dargestellt, welches nachfolgend näher erläutert wird. Es
zeigt:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine Feuerungsanlage
(Ofen) mit angeschlossener
Wärmerückgewinnungsvorrichtung,
Fig. 2 eine schematische Vorderansicht der
Wärmerückgewinnungsvorrichtung mit in einem Gestell
fest angeordneten Gehäuse-Ober- und Unterteil und
dazwischen drehbar gelagertem Gehäuse-Mittelteil,
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Teil des Gehäuse-
Mittelteiles mit Sektorkammern und darin
eingefüllten Wärmespeicherkörpern,
Fig. 4 einen Vertikalschnitt durch einen Teil des
Mittelteiles,
Fig. 5 eine Draufsicht auf das Gehäuse-Unterteil mit einem
dasselbe in eine Gas- und eine Luftkammer
aufteilenden Trennbalken,
Fig. 6 einen Vertikalschnitt durch einen Teil des
Unterteiles,
Fig. 7 einen Vertikalschnitt durch den Abdichtbereich
zwischen Mittel- und Unterteil,
Fig. 8 einen Vertikalschnitt durch den Abdichtbereich
zwischen Mittel- und Oberteil,
Fig. 9 eine Draufsicht auf einen Teil des Mittelteils mit
Abdeckung als Abdichtung.
Die Vorrichtung zur Wärmerückgewinnung in Form eines
Regenerators weist ein in einem Gestell (1) angeordneten
Gehäuse (2) mit Feuergaseintritt (3) (für heißes Rauchgas),
Abgasaustritt (4) (für kaltes Rauchgas), Kaltluftaustritt (5)
(für kalte Luft) und Warmluftaustritt (6) (für die die
zurückgewonnene Wärme aufgenommene Luft) auf; in dem Gehäuse
(2) sind Wärmespeicherkörper (7) zum Wärmeaustausch
angeordnet.
Das Gehäuse (2) setzt sich aus einem feststehenden Unter- und
Oberteil (8, 9) und einem dazwischen drehbar gelagerten
Mittelteil (10) zusammen.
Das Mittelteil (10) hat einen Lochboden (11) und ist durch
eine Vielzahl an radial verlaufenden, vertikalen Wänden (12)
in Sektorkammern (13) aufgeteilt, die mit Wärmespeicherkörpern
(7) ausgefüllt sind.
Das Unter- und Oberteil (8, 9) ist jeweils durch einen
Trennbalken (14) in eine Gas- und eine Luftkammer (15, 16)
unterteilt, und dabei liegt das drehbare Mittelteil (10) in
jeder Drehstellung mit mindestens zwei vertikalen Sektorwänden
(12) abgedichtet an den beiden Trennbalken (14) an, wodurch
die Gas- und Luftführung in beiden Kammern (15, 16) bei der
Mittelteildrehung immer hermetisch getrennt wird.
Das Unterteil (8), das Oberteil (9) und das Mittelteil (10)
sind als in der Grundform kreisförmige Zylinder ausgebildet
und dabei ergibt das Unterteil (8) mit einem Boden (17), das
Oberteil (9) mit einem Deckel und das Mittelteil (10) mit
seinem Lochboden (11) eine Topfform. Das topfförmige Unter-
und Oberteil (8, 9) sind konstruktiv gleich ausgebildet und
praktisch um 180° gedreht und angeordnet, so daß der Boden
(17) des Unterteiles (8) beim Oberteil (9) den Deckel
ergibt.
Das Unterteil (8) hat mantelseitig den Abgasaustritt (4) und
den Kaltlufteintritt (5), und das Oberteil (9) im Deckel
den Feuergaseintritt (3) und den Warmluftaustritt (6).
Das Unterteil (8) und das Oberteil (9) haben je ein
umlaufendes, eine horizontale, ebene Gleit- und Dichtfläche
bildendes Randprofil (18), und das Mittelteil (10) zeigt
ebenfalls ein umlaufendes Randprofil (19) als horizontale,
ebene Gleit- und Dichtfläche, mit dem das Mittelteil (10) an
(unter und auf) den Randprofilen (18) von Unter- und Oberteil
(8, 9) abgedichtet anliegt.
Der Trennbalken (14) erstreckt sich auf dem Durchmesser des
Unter- und Oberteiles (8, 9) über die offene Topfseite und hat
an beiden Enden eine zu dem Mantel von Unter- und Oberteil (8,
9) hin verlaufende Schwalbenschwanzverbreiterung (14a), die
mit dem gestreckten Mittelstück (14b) des Trennbalkens (14)
eine in sich ebene, horizontale Gleit- und Dichtfläche für die
Sektorwände (12) des Mittelteiles (10) ergeben.
Durch die Schwalbenschwanzverbreiterungen (14a) des
Tragbalkens (14) wird gewährleistet, daß bei der Drehung des
Mittelteiles (10) immer zwei oder drei Sektorwände (12) sich
auf/unter den Schwalbenschwanzverbreiterungen (14a) und auch
auf dem Mittelstück (14b) befinden, so daß die hermetische
Abdichtung zwischen beiden Kammern (15, 16) im Unter- und
Oberteil (8, 9) gewährleistet wird.
Unter dem Lochboden (11) des Mittelteiles (10) ist im
Randbereich eine umlaufende Dichtung (20) in einer Halterung
(21) frei höhenbeweglich gelagert, welche sich höhenanpassend
auf dem Randprofil (18) des Unterteiles (8) abstützt.
Wie Fig. 7 zeigt, lagert die Dichtung (20) mit Langlöchern
(22) um horizontale Bolzen (23) der Halterung (21), so daß sie
die durch Wärme- und Kälteeinflüsse entstehenden
Höhendifferenzen zwischen Unter- und Mittelteil (8, 10)
automatisch ausgleichen kann und somit immer dicht auf dem
Randprofil (18) anliegt.
Das Mittelteil (10) besitzt gemäß Fig. 8 und 9 obenseitig eine
Abdeckung aus keramischem Werkstoff, welche aus mit Nuten (24)
auf die Wände (12) des Mittelteiles (10) aufgesteckten und mit
Nut-Feder-Verbindung (25/26) ineinandergreifenden
Sektorplatten (27) gebildet sind, welche unter dem Randprofil
(18) und dem Trennbalken (14) des Oberteils (9) abgedichtet
gleiten. Die Sektorplatten (27) sind als Lochplatten - Löcher
(28) - für den Gas- und Luftdurchtritt ausgebildet.
Die Sektorplatten (27) greifen mit einem nahe dem Mittelteil-
Randprofil (19) umlaufenden angeformten, nach oben
vorstehenden Federprofil (29) abgedichtet in eine umlaufende
Nut (30) des Randprofiles (18) des Oberteiles (9) ein.
Im linken Teil der Fig. 8 ist das Federprofil (29) gezeigt und
dabei in strichpunktierten Linien sein Querschnitt
dargestellt, mit dem es in die Nut (30) des Oberteiles (9)
abdichtend einfaßt.
Der rechte Teil der Fig. 8 zeigt die Sektorplatten (27) ohne
Federprofil (29) und hierbei liegen die Sektorplatten (27)
plan am Randprofil (18) des Oberteiles (9) abdichtend an.
Die Wärmespeicherkörper (7) sind in bevorzugter Weise von
Kugeln aus keramischem Werkstoff gebildet und lose in die
Sektorkammern (13) eingefüllt oder als feste Durchströmkörper
eingesetzt.
Das Mittelteil (10) weist eine zentrale, in ein Drehlager (31)
des Oberteiles (8, 9) drehbar einfassende Welle (32)
auf, an der die vertikalen Wände (12) in einem derartigen
Abstand zueinander befestigt sind, das im Zentrierwinkel
- Stoßbereich zweier benachbarter Wände (12) und der
Welle (32) - mindestens ein Wärmespeicherkörper (7) unter
Vermeidung eines Gas- oder Luftdurchflusses als Kurzschluß von
unten nach oben liegt.
Das Oberteil (9) ist in dem Gestell (1) aufgehängt und das im
Gestell (1) gehaltene Unterteil (8) wird von mindestens einem
über Kraftmesser (33) - Kraftmeßdosen - gesteuerten
Druckmittelzylinder (34) in der Abdichtkraft zwischen Unter-,
Mittel- und Oberteil (8, 9, 10) höhenbewegbar beaufschlagt, so
daß immer eine einwandfreie Abdichtung zwischen diesen drei
Teilen (8, 9, 10) gewährleistet wird (Fig. 2).
Das Mittelteil (10) ist durch am Gestell (1) und/oder dem
Unterteil (8) angeordnete an einem Auflagerrand (37) oder
unter dem Randprofil (19) am Mittelteil (10) angreifende
Rollen (35) drehgeführt und mit einem Drehantrieb (36)
ausgestaltet.
Der Auflagerrand (37) kann gleichzeitig als Tragteil bei
Demontage- und Wartungsarbeiten dienen, wobei der
Druckmittelzylinder (34) mit Unterteil (8) abgesenkt wird und
der Auflagerrand (37) sich dann auf einem Gestell-Ausleger
abstützt und das Mittelteil (10) trägt.
Die Vorrichtung wird über eine Feuergasleitung (38) und eine
Warmluftleitung (39) mit Brenner (40) an eine Feuerungsanlage
- Ofen - (41) angeschlossen.
Das Feuergas strömt aus dem Ofen (41) durch die Leitung (38)
und den Eintritt (3) in die Kammer (15) des Gehäuses (2) ein,
gibt die Wärme (Heißluft) an die Wärmespeicherkörper (7) im
sich drehenden Mittelteil (10) ab, tritt dann als kaltes Abgas
aus dem Austritt (4) des Gehäuses (2) aus und wird in einen
Kamin abgeführt.
Durch den Eintritt (5) wird ständig in die Kammer (16 des
Gehäuses (2) Kaltluft eingebracht, diese durchströmt die
Wärmespeicherkörper (7), nimmt die Wärme auf und wird dann
über den Austritt (6) und die Leitung (39) zum Brenner (40)
als warme Verbrennungsluft geführt.
Durch das sich ständig drehende Mittelteil (10) nehmen
sämtliche Wärmespeicherkörper (7) Wärme auf und geben diese
wieder ab.
Eine Vermischung von Feuergas und Warmluft ist durch die
hermetische Abdichtung (18, 19, 14, 20, 27) ausgeschlossen.
Claims (12)
1. Wärmerückgewinnungsvorrichtung, weiche ein Gehäuse mit
Feuergaseintritt, Abgasaustritt, Kaltlufteintritt und
Warmluftaustritt aufweist, welches aus einem feststehenden
Unter- und Oberteil (8, 9) und einem dazwischen drehbar
gelagerten Mittelteil (10) gebildet ist, wobei
das Mittelteil (10) durch eine Vielzahl an radial verlaufenden, vertikalen Wänden (12) in Sektorkammern (13) aufgeteilt ist, die mit Wärmespeicherkörpern (7) ausgefüllt sind und
das Unter- und Oberteil (8, 9) jeweils durch einen Trennbalken (14) in eine Gas- und eine Luftkammer (15, 16) unterteilt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare Mittelteil (10) einen Lochboden (11) aufweist und in jeder Drehstellung mit jeweils mindestens zwei benachbarten vertikalen Wänden (12) abgedichtet an den beiden Trennbalken (14) beidseitig von der Drehachse entlang des Trennbalkens (14) anliegt und die Gas- und Luftführung in beiden Kammern (15, 16) hermetisch abtrennt.
das Mittelteil (10) durch eine Vielzahl an radial verlaufenden, vertikalen Wänden (12) in Sektorkammern (13) aufgeteilt ist, die mit Wärmespeicherkörpern (7) ausgefüllt sind und
das Unter- und Oberteil (8, 9) jeweils durch einen Trennbalken (14) in eine Gas- und eine Luftkammer (15, 16) unterteilt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare Mittelteil (10) einen Lochboden (11) aufweist und in jeder Drehstellung mit jeweils mindestens zwei benachbarten vertikalen Wänden (12) abgedichtet an den beiden Trennbalken (14) beidseitig von der Drehachse entlang des Trennbalkens (14) anliegt und die Gas- und Luftführung in beiden Kammern (15, 16) hermetisch abtrennt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Unterteil (8), das Oberteil (9) und das Mittelteil (10)
als in der Grundform kreisförmige Zylinder ausgebildet sind
und dabei das Unterteil (8) mit einem Boden (17), das Oberteil
(9) mit einem Deckel und das Mittelteil (10) mit seinem
Lochboden (11) eine Topfform haben.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Unterteil (8) und das Oberteil (9) ein
eine horizontale, ebene Gleit- und Dichtfläche bildendes
Randprofil (18) aufweisen und das Mittelteil (10) mit einem
umlaufenden, eine ebene, horizontale Dichtfläche bildendes
Randprofil (19) an (unter und auf) den Randprofilen (18) von
Unter- und Oberteil (8, 9) abgedichtet anliegt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Trennbalken (14) auf dem Durchmesser
des Unter- und Oberteiles (8, 9) verläuft und an beiden Enden
eine zu dem Mantel von Unter- und Oberteil (8, 9) hin
verlaufende Schwalbenschwanzverbreiterung (14a) hat, die mit
dem gestreckten Mittelstück (14b) des Trennbalkens (14) eine
in sich ebene, horizontale Gleit- und Dichtfläche für die
Sektorwände (12) des Mittelteiles (10) ergeben.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß unter dem Lochboden (11) des Mittelteiles
(10) im Randbereich eine umlaufende Dichtung (20) frei
höhenbeweglich gelagert ist, welche sich höhenanpassend auf
dem Randprofil (18) des Unterteiles (8) abstützt.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Mittelteil (10) oberseitig eine
Abdeckung aus keramischem Werkstoff aufweist, welche aus mit
Nuten (2,4) auf die Sektorwände (12) des Mittelteiles (10)
aufgesteckten und mit Nut-Federverbindung (25, 26)
ineinandergreifenden Sektorplatten (27) mit Durchströmlöchern
(28) für Gas und Luft gebildet sind, welche unter dem
Randprofil (18) und dem Trennbalken (14) des Oberteiles (9)
abgedichtet gleiten.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Sektorplatten (27) mit einem
umlaufenden, angeformten Federprofil (29) abgedichtet in eine
umlaufende Nut (30) des Randprofiles (18) des Oberteiles (9)
eingreifen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Wärmespeicherkörper (7) von Kugeln aus
keramischem Werkstoff gebildet sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß das Mittelteil (10) eine zentrale Welle (32) aufweist, die
im Lager (31) des Unter- und Oberteiles (8, 9) drehbar ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß das Oberteil (9) in einem Gestell (1)
aufgehängt ist und das im Gestell (1) gehaltene Unterteil (8)
von mindestens einem über Kraftmesser (33) gesteuerten
Druckmittelzylinder (34)
höhenbewegbar beaufschlagt
ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Mittelteil (10) durch am Gestell (1)
und/oder dem Unterteil (8) angeordnete, am Mittelteil (10)
ein reifende Rollen (35) drehgeführt ist und einen Drehantrieb
(36) aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß das Unter- und Oberteil (8, 9) im Aufbau
gleich sind und das Unterteil (8) zwei mantelseitige Stutzen
(4, 5) für Kaltlufteintritt und Abgasaustritt und das Oberteil
(9) im Deckel zwei Stutzen (3, 6) für Feuergaseintritt
und Warmluftaustritt aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944420131 DE4420131C2 (de) | 1994-06-09 | 1994-06-09 | Wärmerückgewinnungsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19944420131 DE4420131C2 (de) | 1994-06-09 | 1994-06-09 | Wärmerückgewinnungsvorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4420131A1 DE4420131A1 (de) | 1995-12-14 |
| DE4420131C2 true DE4420131C2 (de) | 1996-11-07 |
Family
ID=6520154
Family Applications (1)
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| DE19944420131 Expired - Lifetime DE4420131C2 (de) | 1994-06-09 | 1994-06-09 | Wärmerückgewinnungsvorrichtung |
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