DE4427521A1 - Reinigungsvorrichtung für einen Scheinwerfer - Google Patents

Reinigungsvorrichtung für einen Scheinwerfer

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Description

Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für einen Scheinwerfer für ein Kraftfahrzeug und insbesondere eine neuar­ tige Befestigung des Scheinwerferreinigers, wobei die Befesti­ gung in einer stabilen Weise am Fahrzeugaufbau erfolgt.
Aus der Praxis ist ein Scheinwerferreiniger bekannt, bei dem ein Endbereich einer Versorgungsleitung zur Zufuhr von Reinigungs­ wasser mit einer Düse zum Ausstoßen des Reinigungswassers ver­ sehen ist und durch ein Gehäuse umgeben ist.
Fig. 2 zeigt ein Beispiel eines solchen vorbekannten Scheinwer­ ferreinigers a. Eine Versorgungsleitung b zur Zufuhr von Reini­ gungsflüssigkeit weist an ihrem oberen Endabschnitt einen Düsen­ halteabschnitt c auf, an dem eine Düse d zum Abgeben einer Rei­ nigungsflüssigkeit angeordnet ist. Ein unterer Endabschnitt e der Versorgungsleitung b ist als Schlauchverbindungsabschnitt ausge­ bildet. Eine mit einem Außengewinde versehene Buchse f ist direkt oberhalb und benachbart zum Schlauchverbindungsabschnitt e ange­ ordnet. Eine Abdeckung g deckt ungefähr die obere Hälfte der Ver­ sorgungsleitung b ab. Die Düse d ist durch eine Vorderöffnung h nach außen gerichtet, wobei diese Vorderöffnung in der Abdeckung g vor dem oberen Endabschnitt c gebildet ist.
Die Reinigungseinrichtung a für den Scheinwerfer (Scheinwerfer­ reiniger) mit dem oben ausgeführten Aufbau ist an einem Fahr­ zeugaufbau wie beispielsweise einer Stoßstange i des Fahrzeugs in der folgenden Weise angebracht.
Der Schlauchverbindungsabschnitt e der Versorgungsleitung b und die Buchse f sind in eine Einsetzbohrung j eingesetzt, welche in der Stoßstange i gebildet ist. Eine Mutter k ist auf den Bereich des Buchsenabschnitts f aufgeschraubt, der nach hinten durch die Stoßstange i vorsteht, so daß die Stoßstange i zwischen der Mutter k und der Abdeckung g gehalten ist. Auf diese Weise ist der Scheinwerferreiniger a an der Stoßstange i angebracht.
Da die Buchse f bei dem obengenannten, bekannten Scheinwerferrei­ niger a direkt an der Versorgungsleitung b zum Aufschrauben der Mutter k ausgeführt ist, ist es notwendig, daß die Buchse f und der Schlauchverbindungsabschnitt e hintereinander angeordnet sind und eine gewisse Länge aufweisen. Dadurch ergibt sich als Nach­ teil, daß die Länge der Versorgungsleitung b zum Zuführen der Reinigungsflüssigkeit und insbesondere die Länge des nach unten vom Fahrzeugaufbau, wie beispielsweise der Stoßstange i, vor­ stehende Abschnitt länger als erwünscht ist.
Da außerdem der Abschnitt der Versorgungsleitung b, der in die Stoßstange i eingesetzt ist, einen kreisförmigen Querschnitt auf­ weist, ergibt sich als weiterer Nachteil, daß die Versorgungslei­ tung b durch eine Torsionskraft gedreht werden kann.
Trifft außerdem etwas auf die Abdeckung g auf und überträgt einen Stoß auf die Versorgungsleitung b, wird dieser Stoß direkt auf die in die Mutter k eingeschraubte Buchse f übertragen, so daß diese beschädigt oder zerbrochen werden kann, was zu einem Leck für die Reinigungsflüssigkeit führt.
Demgemäß liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Reini­ gungsvorrichtung für einen Scheinwerfer bereitzustellen, bei dem die Länge der Versorgungsleitung zur Zufuhr der Reinigungs­ flüssigkeit gekürzt werden kann.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist, eine Reinigungsvorrich­ tung für einen Scheinwerfer bereitzustellen, bei der eine Drehung verhindert werden kann.
Schließlich liegt der Erfindung noch die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsvorrichtung für einen Scheinwerfer bereitzustellen, bei dem ein Leck für die Reinigungsflüssigkeit verhindert werden kann, auch wenn unbeabsichtigte Beschädigungen auftreten.
Zur Lösung dieser Aufgaben weist die erfindungsgemäße Reinigungs­ vorrichtung für einen Scheinwerfer eines Kraftfahrzeugs eine hohle Abdeckung mit einer Vorderöffnung; eine Düse zum Ausspritzen einer Reinigungsflüssigkeit aus der Vorderöffnung in Richtung eines Scheinwerfers; ein elastisches Tragteil zum An­ greifen an einen Fahrzeugaufbau; eine Versorgungsleitung zur Zu­ fuhr von Reinigungsflüssigkeit mit einem Hauptabschnitt, mit einem Düsenhalteabschnitt an einem ersten Ende gegenüberliegend zur Vorderöffnung der Abdeckung, wobei die Düse im Preßsitz auf den Düsenhalteabschnitt angebracht ist, mit einem Bolzenaufnahmeab­ schnitt, welcher seitlich relativ zum Hauptabschnitt übersteht und zum Einpassen in eine Einbaubohrung einer Stoßstange des Kraftfahrzeugs angeordnet ist und mit einem Flansch, welcher innerhalb der Abdeckung und an dieser angeordnet ist; und einen Montierbolzen, welcher in dem Bolzenaufnahmeabschnitt einge­ lassen ist und an dem Tragteil mittels einer Mutter gesichert ist, auf.
Durch diesen Aufbau ist es nicht notwendig, einen mit Gewinde versehenen Abschnitt direkt auf der Versorgungsleitung für die Reinigungsflüssigkeit vorzusehen. Folglich kann der Abschnitt der Versorgungsleitung, der nach unten vom Fahrzeugbauteil übersteht, erheblich kürzer sein, so daß beim Entwurf der Teile im unteren Bereich des Fahrzeugaufbauteils, an dem die Versorgungsleitung der Reinigungsflüssigkeit angebracht ist, erheblich mehr Frei­ heit besteht.
Zusätzlich, da die äußere Form des Abschnitts der Versorgungslei­ tung, der in das Fahrzeugaufbauteil eingesetzt wird, keinen kreisförmigen Querschnitt aufweisen muß, wird die Versorgungslei­ tung für Reinigungsflüssigkeit selbst dann nicht gedreht, wenn spezielle Einrichtungen zur Vermeidung einer Drehung fehlen.
Selbst wenn etwas die Abdeckung trifft und einen Stoß auf den Ab­ schnitt überträgt, der mit der Mutter gekoppelt ist, das heißt, einen Montagebolzen, wodurch der Bolzenaufnahme- oder -einsatzbe­ reich abbrechen kann, wird eine Beschädigung und ein Zerbrechen der Versorgungsleitung selbst verhindert. Dies vermindert die Ge­ fahr eines Flüssigkeitslecks. Selbst wenn ein solcher Stoß über­ tragen wird, ergibt sich als weiterer Vorteil, daß die Flexibili­ tät des Tragteils den Stoß nahezu vollständig absorbiert.
Bei einer weiteren erfindungsgemäßen Lösung der Aufgaben weist eine Reinigungsvorrichtung für einen Scheinwerfer für ein Fahr­ zeug ein hohles Gehäuse mit einer Vorderöffnung; eine Düse zum Spritzen einer Flüssigkeit von der Vorderöffnung zu einem Schein­ werfer; eine Versorgungsleitung für Reinigungsflüssigkeit mit einer Einrichtung zum Halten der Düse und einer Einrichtung zur drehfesten Halterung der Versorgungsleitung, wobei die Einrich­ tung zum drehfesten Haltern am Gehäuse gesichert ist; und eine Einrichtung zum Anbringen der Abdeckung am Kraftfahrzeug auf, wo­ bei die Anbringungseinrichtung an der drehfesten Einrichtung der Versorgungsleitung für Reinigungsflüssigkeit befestigt ist.
Im folgenden werden vorteilhafte Ausführungsbeispiele der Er­ findung anhand der beigefügten Figuren erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt zur Darstellung eines ersten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Rei­ nigungsvorrichtung eines Scheinwerfers;
Fig. 2 einen Längsschnitt zur Darstellung eines Bei­ spiels für eine bekannte Reinigungsvorrichtung eines Scheinwerfers;
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Versorgungs­ leitung für Reinigungsflüssigkeit der Reini­ gungsvorrichtung nach Fig. 1;
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV aus Fig. 1;
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V aus Fig. 1; und
Fig. 6 einen Längsschnitt zur Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung für einen Scheinwerfer.
Bei dem ersten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 3 bis 5 einer erfindungsgemäßen Reinigungsvorrichtung für einen Schein­ werfer ist eine Abdeckung 2 aus einem gummiähnlichen Material wie synthetischem Gummi oder dergleichen gebildet.
Eine Vorderöffnung 3 ist in einer Vorderfläche des oberen Endab­ schnitts der Abdeckung 2 gebildet. In der Abdeckung 2 hat ein großer Sockelabschnitt 4 eine Öffnung in der unteren Endfläche. Der Abschnitt 4 steht mit der Vorderöffnung 3 über eine Kammer 5 in Verbindung. Der Querschnitt der Kammer 5 ist etwas geringer als der Querschnitt des Sockelabschnitts 4.
Eine Montageplatte 6, die aus einer Metallplatte gebildet ist, weist eine rahmenförmige Gestalt auf und ist mit einer Schraub­ öffnung 7 in ihrem hinteren Endabschnitt ausgestattet.
Die vorangehend beschriebene Montageplatte 6 ist einteilig mit der Abdeckung 2 durch sogenanntes Gießformen gebildet. Das heißt, die Montageplatte 6 ist zwischen dem Sockelabschnitt 4 und der Kammer 5 der Abdeckung 2 angeordnet. Die Querschnittsform einer Öffnung 8 in der Montageplatte 6 entspricht im wesentlichen der Querschnittsform der Kammer 5 in der Abdeckung 2.
Wie am besten in Fig. 3 sichtbar ist, weist eine Versorgungs­ leitung 9 zur Zufuhr von Reinigungsflüssigkeit, welche aus einem harten synthetischen Harz gebildet ist, einen Hauptabschnitt 10 auf. Dieser ist mit einem stumpfen Winkel nahe dem unteren End­ abschnitt ausgebildet und weist im wesentlichen eine "<"-Form auf. Der außerhalb der Krümmung gelegene Abschnitt ist als Schlauchverbindungsabschnitt 11 ausgebildet. Kreisförmige Rippen 12 sind am Außenumfang des Schlauchverbindungsabschnitts 11 an­ geordnet und stehen von diesem ab.
Der obere Endabschnitt des Hauptabschnitts 10 ist über eine Krümmung mit einem Düsenhalteabschnitt 13 verbunden. Eine Düse 14 zur Abgabe von Reinigungsflüssigkeit wird in den Düsenhaltebe­ reich 13 eingepreßt, um diese darin zu halten. Die Düse 14 ist innerhalb des Düsenhaltebereichs 13 durch Aufbringen einer Kraft drehbar, so daß ihre Richtung veränderbar ist. Innerhalb der Düse 14 ist eine nichtdargestellte Verbindungsöffnung in ihrer unteren Endfläche gebildet und eine Reinigungsflüssigkeits­ ausspritzöffnung 15 ist zur Vorderseite des oberen Endabschnitts geöffnet und steht mit der Verbindungsöffnung in Verbindung.
Ein Montageflansch 16 steht einteilig vom oberen Ende des Haupt­ abschnitts 10 ab und eine Montageöffnung 17 ist innerhalb des Montageflansches 16 angeordnet.
Ein Bolzenaufnahmeabschnitt 18 ist einteilig mit dem Hauptab­ schnitt 10 ausgebildet und steht seitlich von diesem hervor. Der Bolzenaufnahmeabschnitt 18 hat eine blockähnliche Form, die sich nach oben und unten erstreckt. Ein Abschnitt 19a eines Montage­ bolzens 19 ist im Bolzenaufnahmeabschnitt 18 angeordnet und in diesem befestigt. Ein Schraubenabschnitt 19b steht vom Ende des Bolzenaufnahmeabschnitts 18 hervor.
Der Teil oberhalb des Montageflansches 16 der Versorgungsleitung 9 ist innerhalb der Kammer 5 der Abdeckung 2 durch die Öffnung 8 der Montageplatte 6 eingesetzt. Der Montageflansch 16 der Lei­ tung 9 steht in Kontakt mit einer Unterseite der Montageplatte 6. Eine Montageschraube 20 ist in einer Montagebohrung 17 des Mon­ tageflansches 16 eingesetzt und in eine Schraubbohrung 7 der Mon­ tageplatte 6 eingeschraubt. Folglich sind Abdeckung 2 und Ver­ sorgungsleitung 9 für Reinigungsflüssigkeit miteinander ge­ koppelt, wodurch der Scheinwerferreiniger 1 zusammengesetzt ist. Die Ausspritzöffnung 15 für Reinigungsflüssigkeit der Düse 14 weist zur Außenseite durch die Vorderöffnung 3 der Abdeckung 2.
Der Scheinwerferreiniger 1 wird in folgender Weise am Fahrzeug­ aufbau befestigt.
Eine Einsetzöffnung 22 ist in einer Stoßstange 21 gebildet. Die Einsetzöffnung 22 weist eine Form entsprechend zum Querschnitt des Abschnitts der Versorgungsleitung 9 für Reinigungsflüssig­ keit auf, in dem der Bolzenaufnahmeabschnitt 18 gebildet ist.
Ein Tragteil 23, welches aus einem Blattfedermaterial gebildet ist, weist einen plattenähnlichen Hauptabschnitt 24 und mit die­ sem einteilig gebildete, elastische Kontaktabschnitte 25 und 25′ auf, welche an vorderen und hinteren Kanten des Hauptabschnitts 24 unter einem Winkel nach oben gebogen sind. Obere Endbereich 26 und 26′ der elastischen Kontaktabschnitte 25 und 25′ sind vom Hauptabschnitts 24 weggekrümmt, um Anlageabschnitte zu bilden. Im Hauptabschnitt 24 ist eine Einsatzöffnung 27 ausgebildet, in wel­ che der Hauptabschnitt 10 der Versorgungsleitung 9 für Reini­ gungsflüssigkeit eingesetzt ist. Weiterhin ist eine Montageöff­ nung 28 angeordnet, in welche der mit Gewinde versehene Bereich 19b des Montagebolzens 19 eingesetzt ist.
Der Teil des Hauptabschnitts 10 der Versorgungsleitung 9, in dem der Bolzenaufnahmeabschnitt 18 gebildet ist, ist in die Einsatz­ öffnung 22 der Stoßstange 21 eingesetzt. Darauffolgend wird die Abdeckung 22 auf die Oberseite der Stoßstange 21 aufgesetzt. Eine Mutter 29 wird auf den Bereich des Abschnitts 19b mit Schrauben­ gewinde, der aus der Montageöffnung 28 hervorsteht, aufge­ schraubt. Das Aufschrauben der Mutter 29 wird so lange fortge­ setzt, bis der Hauptabschnitt 24 des Tragteils 23 in Kontakt mit dem unteren Ende des Bolzenaufnahmeabschnitts 18 gerät. Folglich geraten die Anlageabschnitts 26 und 26′ der elastischen Kontakt­ abschnitte 25 und 25′ des Tragteils 23 in Anlage mit der Unter­ seite der Stoßstange 21. Weiterhin werden die elastischen Kon­ taktabschnitte 25 und 25′ so gebogen, daß deren Anlageabschnitte 26 und 26′ fest aber elastisch an der Unterseite der Stoßstange 21 anliegen. Folglich ist der Scheinwerferreiniger 1 stabil an der Stoßstange 21 befestigt.
Selbst wenn etwas die Abdeckung 2 trifft, so daß eine Rotations­ kraft auf den Scheinwerferreiniger 1 übertragen wird, besteht keine Gefahr einer Drehung des Scheinwerferreinigers. Der Ab­ schnitt der Versorgungsleitung 9, der in der Stoßstange 21 einge­ setzt ist, weist einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt auf.
Selbst wenn etwas die Abdeckung 2 trifft und einen Stoß über­ trägt, wird der Stoß durch die Flexibilität des Tragteils 23 und insbesondere der elastischen Kontaktabschnitte 25 und 25′ absor­ biert. Folglich wird ein Beschädigen oder Abbrechen der Ver­ sorgungsleitung 9 für Reinigungsflüssigkeit verhindert. Könnte ein solcher Stoß nicht absorbiert werden und zu einer Beschädi­ gung der Versorgungsleitung 9 führen, wird der Stoß im Bolzen­ aufnahmeabschnitt 18 konzentriert. Demgemäß ist es möglich, den schlimmsten Fall eines Flüssigkeitslecks zu vermeiden.
Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 besteht nur ein Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel. Der Unterschied be­ steht darin, daß die Versorgungsleitung für Reinigungsflüssig­ keit in zwei Teile aufgeteilt ist. Die übrigen Merkmale sind bei beiden Ausführungsbeispielen gleich. Folglich werden nur die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen im Detail be­ schrieben. Teile, die denen des ersten Ausführungsbeispiels ent­ sprechen, sind mit gleichen Bezugszeichen versehen und werden nicht mehr im Detail beschrieben.
Der Scheinwerferreiniger 1A weist eine Versorgungsleitung 9A für Reinigungsflüssigkeit auf, die in zwei Teile das heißt, einen Verbindungsabschnitt 30 und einen Düsenhalteabschnitt 31, auf­ weist. Der Verbindungsabschnitt 30 ist aus einem harten synthetischen Harz hergestellt. Sein rohrenähnlicher Hauptab­ schnitt 32 ist unter einem stumpfen Winkel in eine "<"-Form in Seitenansicht gebogen. Ein Montageflansch 16 ist einteilig an dem unteren Ende des Hauptabschnitts 32 gebildet. Ein Bolzenaufnahme­ abschnitt 18 ist einteilig mit dem Abschnitt unterhalb des Mon­ tageflansches 16 des Hauptabschnitts 32 gebildet, wobei der Bol­ zenaufnahmeabschnitt 18 seitlich vorsteht. Ein Abschnitt 19a ei­ nes Montagebolzens 19 ist vom Bolzenaufnahmeabschnitt 16 aufge­ nommen.
Ein zylindrischer Einpaßabschnitt 33 ist einteilig mit dem Mon­ tageflansch 16 gebildet und steht von diesem nach unten ab. Der Einpaßabschnitt 33 steht mit dem Hauptabschnitt 32 in Verbin­ dung. Eine ringförmige Nut 34 ist in der äußeren Umfangsfläche des Einpaßabschnitts 33 gebildet.
Der Düsenhalteabschnitt 31 ist durch einen Düsenaufnahmeabschnitt 13 in seinem oberen Endbereich, einen zylindrischen Einpaßab­ schnitt 35 in seinem unteren Endbereich und einen zylindrischen Zwischenabschnitt 36 zur Verbindung von Düsenaufnahmeabschnitt 13 und Einpaßabschnitt 35 gebildet. Diese drei Abschnitte sind ein­ teilig aus einem harten synthetischen Harz hergestellt. Zusätz­ lich weist ein Montageflansch 37 die gleiche Form wie der Monta­ geflansch 16 auf und ist am unteren Ende des Einpaßabschnitts 35 abstehend von diesem angeordnet. In dem Montageflansch 37 ist ei­ ne Montageöffnung 38 in einer solchen Position angeordnet, daß sie mit der Montageöffnung 17 des Montageflansches 16 korrespon­ diert.
Der Einpaßabschnitt 33 des Verbindungsbereichs 30 wird durch Pressen in den Einpaßabschnitt 35 des Düsenhaltebereichs 31 ein­ gepaßt, während ein U-Ring 39 in der Nut 34 in der Außenumfangs­ fläche des Einpaßbereichs 33 angeordnet ist. Folglich sind Ver­ bindungsbereich 33 und Düsenhalteabschnitt 31 so miteinander ver­ bunden, daß eine Versorgungsleitung 9A für Reinigungsflüssigkeit gebildet ist und die Montageflansche 16 und 37 einander über­ lappen, wobei ebenfalls ihre Montageöffnungen 17 und 38 über­ lappen.
Der Abschnitt der Versorgungsleitung 9A für Reinigungsflüssigkeit oberhalb des Montageflansches 37 wird in die Kammer 5 der Ab­ deckung 2 eingesetzt, so daß der Montageflansch 37 in Kontakt mit einer Montageplatte 6 gerät. Eine Montageschraube 20 wird in die Montageöffnungen 17 und 38 eingesetzt und in eine Schraubbohrung 7 der Montageplatte 6 eingeschraubt, um die Versorgungsleitung 9A für Reinigungsflüssigkeit innerhalb der Abdeckung 2 zu integrie­ ren.

Claims (20)

1. Eine Reinigungsvorrichtung für einen Scheinwerfer eines Kraftfahrzeugs, gekennzeichnet durch
eine hohle Abdeckung (2) mit einer Vorderöffnung (3);
eine Düse (14) zum Ausspritzen einer Reinigungs­ flüssigkeit durch die Vorderöffnung in Richtung eines Scheinwerfers;
ein elastisches Tragteil (23) zur Anlage an einen Fahrzeugaufbau;
eine Versorgungsleitung (9) für Reinigungsflüssig­ keit mit einem Hauptabschnitt (10), einem Düsen­ halteabschnitt (13) an einem ersten Ende, welcher in Richtung der Vorderöffnung der Abdeckung weist und in welchen eine Düse durch Preßsitz angeordnet ist, einem Bolzenaufnahmeabschnitt (18), welcher seitlich relativ zum Hauptabschnitt (10) übersteht und in eine Einsatzöffnung (22) in einer Stoßstange (21) eines Kraftfahrzeugs einpaßbar ist, und mit einem Flansch (16), der innerhalb der Abdeckung angeordnet und an dieser gesichert ist; und
einen Montagebolzen (19), welcher in dem Bolzenauf­ nahmeabschnitt (18) eingesetzt und mittels einer Mutter (28) an dem Tragteil (23) gesichert ist.
2. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (2) aus einem Gummimaterial gebildet ist.
3. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung (2) aus einem synthetischen Gummi gebildet ist.
4. Reinigungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungsleitung (9) für Reinigungsflüssigkeit aus einem synthetischen Harz gebildet ist.
5. Reinigungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptabschnitt (10) der Versorgungsleitung (9) für Reini­ gungsflüssigkeit über eine Krümmung mit dem Düsenhalteabschnitt (13) verbunden ist.
6. Reinigungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Ende der Versorgungsleitung (9) für Reinigungs­ flüssigkeit wenigstens eine ringförmige Rippe (12) aufweist, welche auf ihrer Außenseite gebildet ist.
7. Reinigungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptabschnitt (10), der Düsenhalteabschnitt (13), der Bolzenaufnahmeabschnitt (18) und der Flansch (16) der Versor­ gungsleitung (9) einteilig gebildet sind.
8. Reinigungsvorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungsleitung (9) für Reinigungsflüssigkeit durch zwei getrennte Teile gebildet ist.
9. Reinigungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragteil (23) aus einem Federbauteil gebildet ist.
10. Reinigungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Montageplatte (6) mit einer Öffnung angeordnet ist, durch welche die Versorgungsleitung (9) für Reinigungsflüssigkeit hindurchtritt, wobei die Montageplatte zwischen dem Flanschab­ schnitt (16) der Versorgungsleitung und der Abdeckung (2) ange­ ordnet und durch einen Bolzen (20) an dieser gesichert ist.
11. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte (6) aus Metall ist.
12. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte (6) einteilig mit der Abdeckung (2) durch Gießformen gebildet ist.
13. Reinigungsvorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (8) der Montageplatte (6) und eine Kammer (5) der Abdeckung (2) im wesentlichen den gleichen Querschnitt aufweisen.
14. Eine Reinigungsvorrichtung für einen Scheinwerfer eines Kraftfahrzeugs,
gekennzeichnet durch
eine hohle Abdeckung (2) mit einer Vorderöffnung (3);
eine Düse (14) zum Ausspritzen einer Reinigungs­ flüssigkeit aus der Vorderöffnung (3) in Richtung eines Scheinwerfers;
eine Versorgungsleitung (9) für Reinigungsflüssig­ keit mit einer Einrichtung (13) zum Halten der Düse (14) und einer Einrichtung zur drehsicheren Halterung der Versorgungsleitung, wobei die Ein­ richtung zur drehsicheren Halterung an der Ab­ deckung (2) gesichert ist; und
eine Einrichtung zum Anbringen der Abdeckung (2) am Kraftfahrzeug, wobei die Anbringungseinrich­ tung an der Einrichtung zur drehsicheren Halte­ rung der Versorgungsleitung (9) für Reinigungs­ flüssigkeit fixiert ist.
15. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (18) zur drehsicheren Halterung seitlich an der Versorgungsleitung für Reinigungsflüssigkeit vorspringt.
16. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Anbringungseinrichtung (19, 23) einen Bolzen aufweist, der von dem seitlichen Vorsprung aufgenommen ist.
17. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Anbringungseinrichtung (19, 23) ein elastisches Tragteil (23) aufweist, welches durch einen Bolzen (19) an der Einrich­ tung (18) zur drehsicheren Halterung gesichert ist.
18. Reinigungsvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragteil (23) aus Metall ist.
19. Eine Reinigungseinrichtung für einen Scheinwerfer eines Kraftfahrzeugs wie sie im wesentlichen in den Fig. 1 und 3 bis 6 der beigefügten Zeichnung dargestellt ist.
20. Ein Kraftfahrzeug mit einem Scheinwerfer und einer Reini­ gungsvorrichtung nach wenigstens einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungsleitung (9) für Reinigungs­ flüssigkeit durch eine Einsatzöffnung (22) in einer Stoßstange (21) des Kraftfahrzeugs eingesetzt ist und der seitlich hervor­ stehende Bolzenaufnahmeabschnitt (18) mit der Einsatzöffnung (22) zur drehsicheren Halterung der Versorgungsleitung (9) zusammen­ wirkt.
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