DE4431294A1 - Abschaltbarer Thyristor für hohe Blockierspannungen und kleiner Bauelementdicke - Google Patents
Abschaltbarer Thyristor für hohe Blockierspannungen und kleiner BauelementdickeInfo
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Landscapes
- Thyristors (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Leistungs
halbleiter. Sie geht aus von einem abschaltbaren Thyri
stor (Gate Turn Off Thyristor GTO) nach dem Oberbegriff
des ersten Anspruchs.
Ein solcher GTO ist aus zahlreichen Veröffentlichungen
bekannt. Es handelt sich dabei um einen klassischen GTO,
wie er beispielsweise in der Europäischen Patentschrift
EP-B1-0 159 797 beschrieben wird. Ein derartiger aus
schaltbarer Thyristor umfaßt zwischen einer anodenseiti
gen und einer kathodenseitigen Hauptfläche von der Anode
her einen p+ dotierten Anodenemitter, eine n-Basis, eine
p-Basis und n+ dotierte Kathodengebiete. Die Kathodenge
biete werden von der Kathode kontaktiert, und die p-Basis
von einer Gateelektrode, mittels welcher das Bauelement
ein- und ausgeschaltet werden kann.
Zur Verbesserung der elektrischen Eigenschaften der GTOs
können im Anodenemitter Anodenkurzschlüsse vorgesehen
werden. Diese Maßnahme wird beispielsweise in der Euro
päischen Patentanmeldung EP-A1-0 327 901 beschrieben.
Solche GTOs sind heute zentraler Bestandteil moderner Um
richterantriebe im Hochleistungsbereich. Es hat sich
weitgehend ein Stand der Technik der Bauelement sowie ih
rer Beschaltung und Ansteuerung eingestellt. Die diversen
Anbieter setzen hierbei alle auf das gleiche fundamentale
Konzept eines GTOs: Bei maximal erlaubter Blockierspan
nung reicht die Verarmungszone etwa 100 µm bis 200 µm vor
der Anode in den quasineutralen, nicht verarmten Bereich
der n-Basis. Diese Struktur wird allgemein mit dem engli
schen Fachwort "non-punchtrough" Konzept (NPT-Konzept,
NPT GTO) bezeichnet. In der Praxis werden deshalb für
Bauelemente mit 4.5 kV Blockierspannung Substrate mit ei
ner Dicke von etwa 800 µm benötigt. Diese Dicke erlaubt
mit nur geringen Unterschieden bei verschiedenen Anbie
tern eine maximale Schaltfrequenz von 300 Hz bis 500 Hz.
Die absolute Höhe dieser Frequenz ist durch die anfallen
den Schaltverluste und die physikalischen Grenzen der
Wärmeabfuhr durch Kühlung gegeben.
Bei den Anwendern geht der Trend aus verschiedenen Grün
den jedoch in Richtung höherer Schaltfrequenzen. Ein
Grund liegt in der Forderung nach einer Verminderung der
Oberwellen in den Spannungsversorgungsnetzen. Das NPT-Konzept
ist aber bereits weitgehend ausgereizt, so daß
signifikante Verbesserungen bezüglich der erzielbaren
Schaltfrequenzen kaum mehr zu erwarten sind.
Wird jedoch eine anodenseitige Stopschicht eingeführt, so
ist es möglich, ein Substrat mit niedriger Grunddotierung
zu benutzen. Bei einer solchen Struktur wird die Ladung
während des Abschaltens vom Feld aus dem Bauelement ge
drückt. Im Gegensatz zum Non-Punchthrough Konzept (NPT)
spricht man deshalb hier von einem Punchthrough Konzept
(PT). Dies wird für eine SiTh (Static Induction Thyri
stor) im Amerikanischen Patent US, 5,001,535 beschrieben.
Führte man bei einem solchen PT Konzept aber noch die an
sonsten vorteilhaften Anodenkurzschlüsse ein, so werden
diese aufgrund der erhöhten Dotierung der Stopschicht ex
trem effizient. Ein niedriger Durchlaß und sicheres Zün
den sind dann nur möglich, wenn der Anteil der kurzge
schlossenen Anodenfläche im Bereich von 1% bis 3% liegt.
Experimente haben gezeigt, daß dann aber die Abschalt
verluste auf ein nicht mehr akzeptables Niveau steigen.
Von einer Erhöhung der Schaltfrequenz kann also auch hier
keine Rede sein. Dies ist auch der Grund, weshalb für
GTOs das Punchthrough Konzept von keinem Anbieter zur Se
rienreife entwickelt worden ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen GTO an
zugeben, bei welchem die Schaltfrequenz erhöht werden
kann ohne daß die Schaltverluste ansteigen und dessen
Substratdicke verringert werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem GTO der eingangs genannten
Art durch die Merkmale des ersten Anspruchs gelöst.
Kern der Erfindung ist es also, daß eine Kombination ei
nes transparenten, mit Anodenkurzschlussgebieten durch
setzten Anodenemitters mit einer Stopschicht vorgesehen
wird.
Ein transparenter Emitter wird schon für Bauelemente ge
ringer Leistung wie Solarzellen, Dioden oder Transistoren
eingesetzt (siehe z. B. IEEE Transactions on Electron De
vices, Vol. ED-26, No. 6, Juni 1979, Seiten 959-965). Un
ter einem transparenten Anodenemitter versteht man kurz
gesagt einen anodenseitigen Emitter mit vergleichsweise
schwacher Injektion. Dafür können jedoch hohe Anteile des
kathodenseitigen Elektronenstroms rekombinationsfrei,
also ohne Auslösung eines injizierten Loches extrahiert
werden.
Entgegen der allgemeinen Fachmeinung, die für einen PT
GTO mit transparentem Emitter infolge der Transparenz
eine schlechte Zündempfindlichkeit vermutete, konnte im
Rahmen der vorliegenden Erfindung durch intensive Simula
tionen und Versuche nachgewiesen werden, daß die Kombi
nation von Anodenkurzschlüssen im transparenten Emitter
mit der Stopschicht zu überraschend guten Ergebnissen
führt. Entgegen der ursprünglichen Annahme stellte sich
heraus, daß auch ein transparenter Emitter im Bereich
kleiner Stromdichten beim Zünden eine annähernd gleich
hohe Injektionseffizienz bietet wie ein konventioneller
Emitter.
Der Grund hierfür liegt in der Zündbedingung des GTOs:
Aus der Theorie der Thyristoren ist bekannt, daß die
Zündbedingung eines regenerativen Bauelementes im wesent
lichen durch die Summe der Stromverstärkungen der parti
ellen Teiltransistoren gegeben ist. Wegen der Abhängig
keit der Stromverstärkungen von der Anodenstromdichte
sind diese nicht konstant. Für einen konventionellen,
kommerziell erhältlichen NPT GTO zeigt die Summe der
Stromverstärkungen in Abhängigkeit der Anodenstromdichte
einen annähernd konstanten Verlauf mit einer ausgeprägten
Zündschwelle, ab welcher die Summe steil ansteigt. Diese
Zündschwelle tritt z. B. bei ca. 0.07 A/cm² auf. Ein GTO
mit transparentem Anodenemitter zeigt dagegen ein anderes
Verhalten: Die Summe der Stromverstärkungen steigt unge
fähr linear mit zunehmender Anodenstromdichte an. Eine
Zündschwelle ist nicht auszumachen. Dadurch ergeben sich
beim Einschalten Probleme, denn nur eine ausgeprägte
Zündschwelle gewährleistet homogenes Einschalten über den
gesamten Querschnitt.
Erst durch das Einfügen von Emitterkurzschlüssen bildet
sich wieder eine ausgeprägte zündschwelle aus. Dies
konnte durch umfangreiche Simulationen und Versuche nach
gewiesen werden.
Somit erreicht man erst durch die erfindungsgemäße Kom
bination von transparentem, mit Anodenkurzschlüssen
durchsetztem Emitter mit einer Stopschicht das gewünschte
Verhalten.
Im Gegensatz zu Anodenkurzschlüssen nach dem Stand der
Technik, mittels welchen die Effizienz des Emitters ein
gestellt wird, dienen die Anodenkurzschlüsse nach der Er
findung der Definition einer ausgeprägten Zündschwelle;
die Effizienz des Emitters wird hingegen durch seine
Transparenz gesteuert.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel zeichnet sich dadurch
aus, daß die Stopschicht eine Tiefe von ca. 20 µm bis 40
µm und eine Dotierungs-Randkonzentration von ca. 7 * 10¹⁴ cm-3
aufweist. Weiter kann die Stopschicht entweder durch
Eindiffusion oder Epitaxie hergestellt werden.
Von besonderem Vorteil ist eine epitaktisch gewachsene
Stopschicht mit einem zweistufigen Dotierungsprofil. Ein
Bereich mit niedrigerer Dotierungskonzentration wird di
rekt an den Anodenemitter angrenzend vorgesehen. Auf
diese Weise ist sichergestellt, daß der Anodenkurzschluß
einen sehr niedrigen Querleitwert in der Stop
schicht erfährt.
Die Anodenkurzschlüsse werden vorzugsweise mit einem re
lativ kleinen Querschnitt von ca. 5 bis 10 µm ausgeführt.
Dadurch erhält man einen optimalen Zündstrom von ca. 300
mA.
Weitere Ausführungsbeispiele ergeben sich aus den ent
sprechenden abhängigen Ansprüchen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbei
spielen im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher erläu
tert.
Es zeigen:
Fig. 1 Einen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Thy
ristors im Schnitt.
Fig. 2a-c Drei Beispiele von Dotierungsprofilen der Stop
schicht.
Die in den Zeichnungen verwendeten Bezugszeichen und de
ren Bedeutung sind in der Bezeichnungsliste zusammengefaßt
aufgelistet. Grundsätzlich sind in den Figuren
gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen
GTOs im Schnitt. Allgemein sind p-dotierte Gebiete mit
von oben rechts nach unten links verlaufenden Doppelli
nien und n-dotierte Gebiete mit von oben links nach unten
rechts verlaufenden, einfachen Linien schraffiert. Die
Dichte der Schraffierung ist abhängig von der Dotierungs
konzentration, wobei höher dotierte Gebiete enger schraf
fiert sind. Metallisierungen sind mit von oben rechts
nach unten links dicht verlaufenden Linien schraffiert.
Ein erfindungsgemäßer GTO umfaßt zwischen einer ersten
Hauptfläche 1 und einer zweiten Hauptfläche 2 ein Anzahl
von unterschiedlich dotierten Halbleiterschichten 6-9.
Von der zweiten Hauptfläche 2 her gesehen sind dies ein
p+ dotierten Anodenemitter 6, eine n dotierte n-Basis 7,
eine p dotierte p-Basis 8 und ein n+ dotierter Kathoden
emitter 9. Der Anodenemitter 6 wird von einer Anodenme
tallisierung, welche eine Anodenelektrode 3 bildet, kon
taktiert; der Kathodenemitter 9 von einer entsprechenden
Kathodenelektrode 4. Der Kathodenemitter 9 ist in die p-Basis
8 eingelassen, so daß die p-Basis 8 teilweise an
die erste Hauptfläche 1 tritt. Dort wird die p-Basis 8
von einer Gateelektrode 5, gebildet durch eine entspre
chende Metallisierung, kontaktiert. Mittels Anlegen einer
Steuerspannung an die Gateelektrode 5 kann der Stromfluß
durch den GTO ein- und ausgeschaltet werden. Dieser Me
chanismus ist hinlänglich bekannt und bedarf keiner wei
teren Erläuterung.
Nach der Erfindung ist der Anodenemitter 6 transparent,
das heißt er weist eine vergleichsweise schwache Injek
tion auf, so daß hohe Anteile des von der Kathode kom
menden Elektronenstroms rekombinationslos und damit ohne
Auslösung eines injizierten Loches extrahiert werden
kann. Dies erreicht man dadurch, daß der Anodenemitter 6
vergleichsweise schwach dotiert und dünn ist. Im Rahmen
der Erfindung wird beispielsweise eine Tiefe von ca. 1.2
µm und eine Dotierung von 10¹⁸ cm-3 bevorzugt.
Diesem transparenten Anodenemitter 6 ist eine Stopschicht
11 vorgelagert. Die Stopschicht 11 ist stärker dotiert
als die n-Basis 7, so daß das anodenseitige Feld in der
Stopschicht 11 begrenzt wird. Vorzugsweise weist die
Stopschicht 11 eine Tiefe von ca. 20 µm bis 40 µm und
eine Dotierungsrandkonzentration von ca. 7*10¹⁴ cm-3 auf.
Der transparente Emitter ist weiterhin durchsetzt mit An
odenkurzschlüssen 10. Diese sind noch höher dotiert als
die Stopschicht 11. Die Anodenkurzschlüsse 10 sorgen da
für, daß sich im Bauelement eine ausgeprägte Zünd
schwelle einstellt.
Die Kombination von transparentem Emitter, Anodenkurz
schlüssen und Stopschicht ermöglicht also die Realisie
rung der geforderten Eigenschaften wie höhere Schaltfre
quenz, dünneres Substrat und keine Erhöhung der Schalt
verluste.
Damit der Zündstrom nicht allzu groß wird, weisen die
Anodenkurzschlüsse 10 nach Erfindung nur einen relativ
geringen Durchmesser auf. Bevorzugt werden Werte zwischen
5 µm und 10 µm. Die Stopschicht 11 kann auf zwei Arten
erzeugt werden: entweder durch Diffusion oder durch Epi
taxie. Epitaktisch hergestellte Stopschichten bieten
einen weiteren Vorteil: Bei diffundierten Stopschichten
weist das Dotierungsprofil angenähert eine Guass′sche
Verteilung auf (siehe Fig. 2a). Bei epitaktisch gewach
senen Stopschichten ist die Dotierung homogen über die
Schichtdicke. Sie kann deshalb viel präziser als ein ein
diffundiertes Profil eingestellt werden (siehe Fig. 2b
und 2c). Dadurch kann die Tiefe der Stopschicht reduziert
und die Substratdicke verkleinert werden. Denn aufgrund
der homogenen Dotierung kann die Ladung effektiver zur
Begrenzung des anodenseitigen elektrischen Feldes einge
setzt werden.
Es wird aber auch möglich, eine Stopschicht mit mehrstu
figem Dotierungsprofil herzustellen. Insbesondere wenn
die an den Anodenemitter 6 grenzende Stufe 13 schwächer
dotiert ist als die davon weiter entfernte Stufe 12, kön
nen die Anodenkurzschlüsse 10 mit größeren Durchmessern
versehen werden. Dadurch sind sie einfacher herzustellen.
Es ist aber dennoch gewährleistet, daß die Anodenkurz
schlüsse in der direkt anschließenden, niedriger dotier
ten Stufe 13 einen hinreichend niedrigen Querleitwert in
der Stopschicht 11 erfährt. Der Feldabbau in der Stop
schicht 11 wird durch die höher dotierte Stufe 12 über
nommen.
Die höher dotierte Stufe 12 weist vorzugsweise eine Do
tierung von ca. 10¹⁵ cm-3 und eine Tiefe von ca. 10 µm
auf. Für die Stufe 13 wurde eine Dotierung von weniger
als 10¹⁴ cm-3 und eine Tiefe von ca. 10 µm gewählt.
Diese mehrstufige Stopschicht 11 bietet aber noch einen
weiteren Vorteil: Die höher dotierte Stufe 12 dämpft
kleine Potentialschwankungen, die durch die Existenz der
Anodenkurzschlüsse 10 bedingt sind und eine signifikante
Modulation des Plasmas im Bereich der Kurzschlüsse verur
sachen. Ein weiterer Vorteil dieser mehrstufigen Struktur
besteht darin, daß die Dotierung von 10¹⁵ cm-3 der Stufe
12 zusammen mit der Tiefe von ca. 10 µm sicherstellt,
daß auch sehr hohe elektrische Felder abgebaut werden
können. Dies wäre bei einem GTO nach dem Stand der Tech
nik nur durch eine Erhöhung der Ladung in der Stopschicht
und den damit verbundenen Nachteilen für die Zündeigen
schaften bzw. den Durchlaß möglich. Ohne Anpassung der
Stopschicht wie beschrieben würde beim Anlegen der maxi
malen Blockierspannung oder sogar bereits früher der
"punchthrough" drohen.
Insgesamt kann gesagt werden, daß die erfindungsgemäße
Kombination von Stopschicht, Anodenkurzschlüssen und
transparentem Emitter ermöglicht einen GTO herzustellen,
der bei höheren Schaltfrequenzen betrieben werden kann,
ein dünneres Substrat aufweist und dessen Durchlaßverluste
dennoch nicht ansteigen. Durch Variation der Tiefe
der Stopschicht und deren Dotierung können wie erläutert
noch weitere Vorteile erreicht werden.
Bezugszeichenliste
1 erste Hauptfläche
2 zweite Hauptfläche
3 Anodenelektrode
4 Kathodenelektrode
5 Gateelektrode
6 Anodenemitter
7 n-Basis
8 p-Basis
9 Kathodenemitter
10 Anodenkurzschlüsse
11 Stopschicht
12 erste Stufe
13 zweite Stufe
I Dotierungsdichte
d Abstand von der zweiten Hauptfläche
2 zweite Hauptfläche
3 Anodenelektrode
4 Kathodenelektrode
5 Gateelektrode
6 Anodenemitter
7 n-Basis
8 p-Basis
9 Kathodenemitter
10 Anodenkurzschlüsse
11 Stopschicht
12 erste Stufe
13 zweite Stufe
I Dotierungsdichte
d Abstand von der zweiten Hauptfläche
Claims (7)
1. Abschaltbarer Thyristor umfassend:
- a) zwischen einer ersten Hauptfläche (1) und einer zweiten Hauptfläche (2) eine Anzahl von unter schiedlich dotierten Halbleiterschichten (6-9);
- b) auf der zweiten Hauptfläche (2) eine Anoden elektrode (3) sowie auf der ersten Hauptfläche (1) eine Kathodenelektrode (4) und eine Gate elektrode (5); wobei
- c) die Halbleiterschichten (6-9) von der zweiten Hauptfläche (2) her gesehen einen p+ dotierten Anodenemitter (6), eine n dotierte n-Basis (7) und eine p dotierte p-Basis (8) umfassen, wobei der Anodenemitter (6) mit der Anodenelektrode (3) in elektrischem Kontakt und die p-Basis (8) mit der Gateelektrode (5) in elektrischem Kon takt steht und in der p-Basis (8) n+ dotierte Kathodenemittergebiete (9) eingelassen sind, welche mit der Kathodenelektrode (4) in elek trischem Kontakt stehen; dadurch gekennzeichnet, daß
- d) der Anodenemitter (6) als transparenter Emitter ausgeführt ist,
- e) der Anodenemitter (6) mit n+ dotierten Anodenkurzschlußgebieten (10) durchsetzt ist und
- f) zwischen der n-Basis (7) und dem Anodenemitter (6) eine n dotierte Stopschicht (11) vorgesehen ist.
2. Thyristor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stopschicht (11) eindiffundiert ist und
insbesondere eine Tiefe von ca. 20 µm bis 40 µm und
eine Randkonzentration von ca. 7*10¹⁴ cm-3 aufweist.
3. Thyristor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stopschicht (11) epitaktisch erzeugt ist
und insbesondere eine Tiefe von ca. 20 µm bis 40 µm
aufweist.
4. Thyristor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stopschicht (11) ein homogenes Dotierungs
profil insbesondere mit einer Dotierung von ca.
3*10¹⁴ cm-3 aufweist.
5. Thyristor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stopschicht (11) ein mindestens zweistufi
ges Dotierungsprofil aufweist, wobei eine erste, von
der zweiten Hauptfläche weiter entfernte Stufe (12)
stärker dotiert ist und insbesondere eine Dotierung
von ca. 10¹⁵ cm-3 und eine Tiefe von ca. 10 µm auf
weist und eine zweite, direkt an die zweite Haupt
fläche (2) grenzende Stufe (13) schwächer dotiert
ist und insbesondere eine Dotierung von weniger als
ca. 10¹⁴ cm-3 und eine Tiefe von ca. 10 µm aufweist.
6. Thyristor nach einen der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der transparente Emitter
(6) eine Tiefe von ca. 1.2 µm und eine Dotierung von
ca. 10¹⁸ cm-3 aufweist.
7. Thyristor nach einem der vorstehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Anodenkurzschlußgebiete
(10) einen geringen Durchmesser von insbeson
dere 5 µm bis 10 µm aufweisen.
Priority Applications (6)
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Publications (1)
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| DE59510602T Expired - Lifetime DE59510602D1 (de) | 1994-09-02 | 1995-08-16 | Abschaltbarer Thyristor für hohe Blockierspannungen und kleiner Bauelementdicke |
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