DE4433252C2 - Pleuelstange mit knicksteifigkeitsoptimiertem Querschnitt - Google Patents

Pleuelstange mit knicksteifigkeitsoptimiertem Querschnitt

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DE4433252C2
DE4433252C2 DE19944433252 DE4433252A DE4433252C2 DE 4433252 C2 DE4433252 C2 DE 4433252C2 DE 19944433252 DE19944433252 DE 19944433252 DE 4433252 A DE4433252 A DE 4433252A DE 4433252 C2 DE4433252 C2 DE 4433252C2
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C7/00Connecting-rods or like links pivoted at both ends; Construction of connecting-rod heads
    • F16C7/02Constructions of connecting-rods with constant length
    • F16C7/023Constructions of connecting-rods with constant length for piston engines, pumps or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Pleuelstange mit knicksteifigkeitsoptimiertem Querschnitt für eine Hubkolbenmaschine, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Eine derartige Pleuelstange zeigt die DE 261 869 C, bei der die Knickstei­ figkeit gegenüber einem Ausknicken primär in der Ebene, die durch die Mit­ telachsen der beiden Pleuelaugen gebildet wird, ausgehend von der Pleuel­ schaftmitte zu den Pleuelaugen kontinuierlich durch abnehmende Pleuel­ schaftquerschnitte verringert ist. Damit kann in Anpassung an die tatsächli­ che Bauteilbelastung das Gewicht an der zu den bewegten Massen der Hubkolbenmaschine zählenden Pleuelstange verringert werden. Jedoch ist die bekannte Pleuelstange im Bereich der Pleuelaugen noch nicht festig­ keitsoptimiert.
Weitere gewichtsoptimierte Pleuelstangen zeigen die DE 28 07 298 A1 und die DE 41 14 488 C1.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Pleuelstange der gattungsgemäßen Art vorzuschlagen, die bei gleichem oder vermindertem Herstellungsaufwand und ohne Verringerung deren Festigkeit gewichtsgünstig ausgebildet ist.
Diese Aufgabe wir erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Patentansprüchen.
Erfindungsgemäß wird das Querschnittsprofil derart gestaltet, dass die Knicksteifigkeit ausgehend von der Pleuelstangenmitte IK/2 jeweils nur auf ca. 1/4 bis 3/8 IK abnimmt und dann ggf. sogar wieder zur Erzielung einer gleichmäßigen Krafteinleitung von den Pleuelaugen auf den Pleuelschaft zunimmt. Es hat sich gezeigt, dass dadurch eine dem tatsächlichen Belas­ tungsprofil entsprechende, gleichmäßige Bauteilbelastung erreichbar ist.
Obwohl diese Auslegung der Knicksteifigkeit auf jedes Querschnittsprofil anwendbar ist, wird bevorzugt für gegossene und/oder geschmiedete Pleu­ elstangen vorgeschlagen, im Bereich der größeren Knicksteifigkeit - also bei IK/2 - ein H-Querschnittsprofil und im Bereich der geringeren Knicksteifigkeit zumindest annähernd ein I-Querschnittsprofil auszubilden, wobei die Quer­ stege des H-Querschnittes sich in einem stetigen Radienübergang entspre­ chend verschmälern.
Ferner kann zur Erzielung einer steifen Anbindung des großen Pleuelauges unter gleichmäßiger Werkstoffbelastung der I-förmige Profilquerschnitt des Pleuelschaftes mit einem stetigen Radienübergang in das große Pleuelauge übergehen, wobei dieser Übergang bis zu Gewindebohrungen für den La­ gerdeckel des geteilten Pleuelauges fortgesetzt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand der beiliegenden Zeich­ nung näher erläutert. Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 eine Pleuelstange für eine Hubkolben-Brennkraftmaschine in einer Ansicht senkrecht zur Schwenkebene;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch die Pleuelstange entlang der Linie II-II der Fig. 1;
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Pleuelschaft entsprechend Linie III-III der Fig. 1;
Fig. 4 einen weiteren Schnitt gemäß Linie IV-IV der Fig. 1;
Fig. 5 einen weiteren Schnitt gemäß Linie V-V der Fig. 1 durch den Pleuel­ schaft;
Fig. 6 einen Schnitt entlang Linie VI-VI im Übergangsbereich zwischen Pleuelschaft und großem Pleuelauge; und
Fig. 7 eine Draufsicht X gemäß Fig. 1 auf die Pleuelstange.
Die in der Zeichnung dargestellte Pleuelstange 10 für eine Hubkolben- Brennkraftmaschine setzt sich im wesentlichen aus einem kleinen Pleuel­ auge 12, einem Pleuelschaft 14 und einem großen Pleuelauge 16 zusam­ men. In herkömmlicher Weise ist das kleine Pleuelauge 12 mit einer ent­ sprechenden Lagerbohrung 18 über einen nicht dargestellten Kolbenbolzen mit einem Kolben der Hubkolben-Brennkraftmaschine verbindbar, während das große, geteilte Pleuelauge 16 mit einer Grundbohrung 20 über eine nicht dargestellte Lagerschale auf dem Hubzapfen einer Kurbelwelle lager­ bar ist. Die dargestellte Pleuelstange 10 besteht aus Stahl in geschmiedeter Ausführung.
Das Querschnittsprofil des die beiden Pleuelaugen 12, 16 verbindenden Pleuelschaftes 14 und dessen Querschnittsverlauf ist den Fig. 2-5 ent­ nehmbar. Dabei ist die Knicksteifigkeit des Pleuelschaftes 14 aufgrund des gewählten Querschnittsprofiles über die Knicklänge IK unterschiedlich ge­ staltet. So ist bei IK/2 (= Pleuelstangenmitte) entsprechend Fig. 4 ein H- Querschnittsprofil ausgeführt, mit einem Basissteg 22 und zwei Querstegen 24, 26. Die Querstege 24, 26 bzw. das Querschnittsprofil nehmen jeweils auf eine Länge von ca. 1/4 bis 3/8 IK bis hin zu einem nahezu I-Querschnitts­ profil (vgl. Fig. 5) oder zu einem verschmälerten H-Querschnittsprofil (Fig. 3) ab, wodurch die Knicksteifigkeit entsprechend der tatsächlichen Bauteilbe­ lastung verringert ist.
Im Übergangsbereich bzw. ab den eingezeichneten Querschnitten III-III bzw. V-V nimmt das Querschnittsprofil mit einem stetigen Radienübergang von R1 zu R2 wieder zu, so dass eine gleichmäßige Krafteinleitung von den Pleuelaugen 12, 16 zum Pleuelschaft 14 sichergestellt ist.
Der in das größere Pleuelauge 16 einlaufende Bereich des Pleuelschaftes 14 mit dem I-förmigen Profilquerschnitt 22" (vgl. Fig. 5) ist an seinen Schmalseiten 22a, 22b im wesentlichen kreisabschnittsförmig verrundet, wo­ bei diese Schmalseiten mit einem relativ großen Radius R3 (vgl. auch Fig. 1) in das große Pleuelauge 16 übergehen. Dabei sind diese verrundeten Schmalseiten 22a, 22b (vgl. Fig. 6 und Fig. 7) bis zu den Gewindebohrungen 28 in der oberen Hälfte des geteilten, großen Pleuelauges 16 geführt, um eine steife Anbindung auch des unteren Lagerdeckels 30 des geteilten, großen Pleuelauges 16 über die nicht dargestellten Befestigungsschrauben sicherzustellen.

Claims (6)

1. Pleuelstange mit knicksteifigkeitsoptimiertem Querschnitt für eine Hubkolbenmaschine, mit einem kleinen und einem großen Pleuelauge und einem Pleuelschaft mit einem Querschnittsverlauf mit ausgehend von der Pleuelstangenmitte, die durch die halbe Knicklänge (IK/2) definiert ist, in Richtung der Pleuelaugen hin abnehmender Knicksteifigkeit der jeweiligen Pleuelschaftquerschnitte, dadurch gekennzeichnet, dass die Knicksteifigkeit der Pleuelschaftquerschnitte, die ausgehend von der Pleuelschaftmitte in einer Entfernung ≦ 1/4 bis 3/8 IK liegen, abnimmt.
2. Pleuelstange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Knicksteifigkeit im Anschlussbereich an die beiden Pleuelaugen (12, 16) wieder ansteigt.
3. Pleuelstange nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Pleuelschaftmitte IK/2 ein H-Querschnittsprofil (22, 24, 26) vorliegt, das in der definierten Entfernung 1/4 bis 3/8 IK zumindest annähernd in ein I-Querschnittsprofil (22") übergeht.
4. Pleuelstange nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Knicksteifigkeitsübergänge verrundet sind.
5. Pleuelstange nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Knick­ steifigkeitsübergänge stetige Radienübergänge R1, R2 sind.
6. Pleuelstange nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, das zumindest der in das große Pleuelauge (16) einlau­ fende Bereich des Pleuelschaftes (14) ein I-förmiges Querschnittsprofil (22") aufweist, das an den Schmalseiten (22a, 22b) im wesentlichen kreisabschnittsförmig verrundet ist, wobei diese Schmalseiten (22a, 22b) mit einem großen Radius R3 in das Pleuelauge (16) einlaufen.
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