DE4441624A1 - Schaltungsanordnung für eine Bremsanlage mit Blockierschutzregelung - Google Patents
Schaltungsanordnung für eine Bremsanlage mit BlockierschutzregelungInfo
- Publication number
- DE4441624A1 DE4441624A1 DE4441624A DE4441624A DE4441624A1 DE 4441624 A1 DE4441624 A1 DE 4441624A1 DE 4441624 A DE4441624 A DE 4441624A DE 4441624 A DE4441624 A DE 4441624A DE 4441624 A1 DE4441624 A1 DE 4441624A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wheel
- brake pressure
- circuit arrangement
- vehicle
- special
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T8/00—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
- B60T8/17—Using electrical or electronic regulation means to control braking
- B60T8/176—Brake regulation specially adapted to prevent excessive wheel slip during vehicle deceleration, e.g. ABS
- B60T8/1764—Regulation during travel on surface with different coefficients of friction, e.g. between left and right sides, mu-split or between front and rear
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T8/00—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
- B60T8/17—Using electrical or electronic regulation means to control braking
- B60T8/1755—Brake regulation specially adapted to control the stability of the vehicle, e.g. taking into account yaw rate or transverse acceleration in a curve
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T2210/00—Detection or estimation of road or environment conditions; Detection or estimation of road shapes
- B60T2210/10—Detection or estimation of road conditions
- B60T2210/12—Friction
- B60T2210/124—Roads with different friction levels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Regulating Braking Force (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung, die
für eine Kraftfahrzeugbremsanlage mit elektronischer
Blockierschutzregelung vorgesehen ist, zur Erhöhung der Fahr
stabilität in kritischen Fahrsituationen dient und die mit
Schaltkreisen zur individuellen Regelung des Bremsdruckes in
den Radbremsen der Vorderräder in Abhängigkeit von dem Dreh
verhalten der Räder sowie zur Beschränkung von Giermomenten,
die infolge von Bremsmanövern auf Fahrbahnen mit unterschied
lichem Reibbeiwert rechts/links auftreten, ausgerüstet ist.
Es kann sich dabei um eine festverdrahtete oder um eine pro
grammgesteuerte Schaltung, oder von Mischformen, handeln.
Aus der DE 39 25 828 A1 ist bereits eine derartige Schal
tungsanordnung bekannt. Es wird ein Antiblockierregelsystem
mit individueller Regelung des Bremsdruckes an den beiden
Rädern einer Achse beschrieben. Zur Beschränkung des Giermo
mentes auf µ-split-Fahrbahnen wird die Bremsdruckdifferenz an
den beiden Rädern einer Achse begrenzt, wobei die zulässige
Bremsdruckdifferenz in Abhängigkeit von dem Reib
beiwertunterschied und von der Höhe des niedrigeren Reibbei
wertes bestimmt wird. Beim Überschreiten der zulässigen
Druckdifferenz wird unter Berücksichtigung des Bewegungszu
standes des LM-Rades, d. h. des Rades auf der Seite niedrige
ren Reibbeiwertes, der Bremsdruck an dem HM-Rad, also an dem
anderen Rad der gleichen Achse, abgebaut. Zur Bestimmung der
zulässigen Druckdifferenz wird bei diesem bekannten Anti
blockierregelsystem der vom Fahrer eingesteuerte Druck an dem
rechten und an dem linken Rad gemessen und jeweils der Soll-
Druck mit dem Ist-Druck verglichen. Auf Basis des Bremsdruc
kes wird der Reibbeiwert abgeschätzt.
Ferner ist in der DE 41 14 734 A1 bereits eine Schal
tungsanordnung für eine Blockierschutzregelung mit in
dividueller Bremsdruckregelung und Giermomentenbeschränkung
beschrieben, die darauf beruht, daß fortlaufend aus den
Druckabbausignalen ein die Druckdifferenz an den beiden Rä
dern einer Achse wiedergebender Wert ermittelt und bei µ-
split-Bedingungen der mittlere Druckaufbaugradient an dem HM-
Rad in Abhängigkeit von der Druckdifferenz und von der Fahr
zeugverzögerung variiert wird und daß zum Zeitpunkt des Auf
tretens der sogen. Giermomentenspitze der Bremsdruck an dem
HM-Rad um einen von der Fahrzeugverzögerung und der Druckdif
ferenz abhängigen Wert reduziert wird.
Mit den vorgenannten bekannten Maßnahmen läßt sich in be
stimmten, besonders kritischen Situationen das Entstehen von
Giermomenten gefährlicher Höhe nicht vollständig verhindern.
Beispielsweise kommt es auf Fahrbahnen mit wechselnden Reib
beiwerten, sogen. µ-Flecken-Fahrbahnen, infolge wechselnder
dynamischer Achslastverteilung und damit verbundener Änderung
der Radaufstandskräfte zu unterschiedlichen Blockierdruck
niveaus in den einzelnen Radbremsen. Treten diese Änderungen
zwischen rechter und linker Fahrbahnseite auf, führen sie zu
Giermomenten, welche die Fahrstabilität gefährden können.
Speziell bei Fahrzeugen mit kurzem Radstand und Vorderradan
trieb kann die Hinterachse allein die Aufrechterhaltung der
Fahrstabilität nicht gewährleisten.
Die bisherigen Lösungen beruhen im Prinzip darauf, beim An
bremsen auf µ-split-Fahrbahnen durch einen verlangsamten
Bremsdruckanstieg am HM-Vorderrad das Entstehen von Giermo
menten zu verlangsamen, um dem Fahrer Zeit zur Gegenreaktion,
d. h. zum Gegenlenken zu geben. Wechselt jedoch der Reibbei
wert, insbesondere von hohem Wert zu niedrigem, kommt es zu
den beschriebenen Effekten.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, das Entstehen
gefährlicher Giermomente auch in bestimmten, besonders kriti
schen Fahrsituationen, vor allem beim Einlauf aus hohem, ho
mogenen Reibbeiwert in eine µ-split-Fahrbahn oder bei Brems
manövern auf µ-Flecken-Fahrbahnen, zu verhindern und dadurch
auch in solchen Fahrsituationen die Fahrstabilität entschei
dend zu erhöhen.
Es hat sich herausgestellt, daß diese Aufgabe durch die im
Anspruch 1 beschriebene Schaltungsanordnung gelöst werden
kann. Das Besondere der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung
besteht also darin, daß in bestimmten kritischen Fahrsitua
tionen, insbesondere beim Einlauf in eine µ-split-Fahrbahn
oder bei Bremsmanövern auf µ-Flecken-Fahrbahnen, und Erkennen
von vorgegebenen Kriterien für eine solche kritische Fahrsi
tuation eine Sonderregelung gestartet wird, die einen Brems
druckabbau in der Radbremse des auf höherem Reibbeiwert lau
fenden Vorderrades, des sogen. "HM-Rades", für eine vorgege
bene, von der Fahrzeuggeschwindigkeit oder Fahrzeugreferenz
geschwindigkeit abhängige Zeitdauer herbeiführt.
Erfindungsgemäß wird also zunächst festgestellt, ob eine be
stimmte, besonders kritische Fahrsituation vorliegt, und es
wird auf eine nur für diese Situation geeignete Sonderrege
lung umgeschaltet, mit der zugunsten der Fahrstabilität der
Bremsdruck an dem HM-Rad einmalig - bei µ-Flecken-Fahrbahnen
auch mehrmals - abgebaut wird. In manchen Fällen und bei man
chen Fahrzeugtypen ist es hilfreich, gleichzeitig auch den
Bremsdruck an den Hinterrädern abzubauen.
Nach einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird eine Fahrsituation dann als kritisch bewertet bzw. als
kritisch erkannt, wenn eine oder mehrere der folgenden Krite
rien gleichzeitig erfüllt sind:
Die Bremsdruckdifferenz bzw. die Bremsdruckabbauzeiten- Differenz an den Vorderrädern überschreitet einen vor gegebenen Bremsdruckdifferenz-Grenzwert,
die Fahrzeuggeschwindigkeit oder Fahrzeugreferenzge schwindigkeit liegt über einem vorgegebenen Geschwindig keits-Grenzwert,
der Schlupf des auf der Seite mit niedrigerem Reibbei wert laufenden Vorderrades, des sogen. "LM-Rades", liegt über einem von der Fahrzeug(referenz)geschwindigkeit abhängigen Schlupf-Grenzwert,
die Zeitdauer der Instabilität des LM-Rades überschrei tet eine vorgegebene Zeitdauer,
das HM-Rad befindet sich im Regelungs-Modus oder die Fahrzeugverzögerung liegt über einem vorgegebenen Verzö gerungs-Grenzwert und es fand während des momentanen Radvorgangs noch keine Sonderregelung statt.
Die Bremsdruckdifferenz bzw. die Bremsdruckabbauzeiten- Differenz an den Vorderrädern überschreitet einen vor gegebenen Bremsdruckdifferenz-Grenzwert,
die Fahrzeuggeschwindigkeit oder Fahrzeugreferenzge schwindigkeit liegt über einem vorgegebenen Geschwindig keits-Grenzwert,
der Schlupf des auf der Seite mit niedrigerem Reibbei wert laufenden Vorderrades, des sogen. "LM-Rades", liegt über einem von der Fahrzeug(referenz)geschwindigkeit abhängigen Schlupf-Grenzwert,
die Zeitdauer der Instabilität des LM-Rades überschrei tet eine vorgegebene Zeitdauer,
das HM-Rad befindet sich im Regelungs-Modus oder die Fahrzeugverzögerung liegt über einem vorgegebenen Verzö gerungs-Grenzwert und es fand während des momentanen Radvorgangs noch keine Sonderregelung statt.
Das Einleiten der Sonderregelung wird nur zugelassen, wenn
eindeutig erkannt ist, ob eine bestimmte kritische Situation
vorliegt. In manchen Fällen ist es günstig, die Fahrsituation
nur dann als kritisch zu bewerten, wenn alle aufgezählten
Kriterien erfüllt sind.
Nach einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist die
erfindungsgemäße Schaltungsanordnung derart ausgelegt, daß
die Sonderregelung während eines Bremsmanövers beim erneuten
Erkennen einer kritischen Fahrsituation oder beim Andauern
der kritischen Fahrsituation wiederholt wird, wenn zuvor die
Bremsdruckdifferenz bzw. die Bremsdruckabbauzeitendifferenz
den vorgegebenen Grenzwert mit umgekehrten Vorzeichen über
schritten hat bzw. wenn ein Wechsel der Reibbeiwert-Verhält
nisse rechts/links eingetreten ist. Dieses Ausfüh
rungsbeispiel bezieht sich also auf die sogen. µ-Flecken-
Fahrbahnen.
Weiterhin ist es vorgesehen, die Sonderregelung nicht aus
zulösen bzw. zu verhindern, wenn während eines Bremsmanövers
eine Wiederbeschleunigung des LM-Rades ermittelt wird, die
über einem vorgegebenen ersten Beschleunigungsgrenzwert
liegt. Dieser Wiederbeschleunigungsgrenzwert wird zweckmäßi
gerweise auf einen Wert zwischen 5 und 10 g festgelegt. Eine
solch hohe Wiederbeschleunigung ist nämlich ein Indiz für
hohen Reibbeiwert, so daß es sich hier nicht um das LM-Rad
handeln kann.
Die Sonderregelung wird zweckmäßigerweise sofort un
terbrochen, wenn eine oder mehrere der vorgegebenen Kriterien
für das Erkennen einer kritischen Fahrsituation nicht mehr
erfüllt sind. Die Sonderregelung wird beendet, wenn während
des Ablaufs dieser Sonderregelung eine Wiederbeschleunigung
des LM-Rades über etwa 10 bis 30 g auftritt.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht darin,
daß die Zeitdauer des Bremsdruckabbaues infolge der Sonderre
gelung bei einer Fahrzeuggeschwindigkeit zwischen 30 und 50
km/h auf einen Wert zwischen 20 und 40 msec begrenzt wird
und daß bei höherer Geschwindigkeit diese Zeitdauer in Stufen
oder kontinuierlich auf Werte bis etwa 50 bis 70 msec erhöht
wird.
Ferner hat es sich als zweckmäßig erwiesen, den Schlupfgrenz
wert bei einer Fahrzeuggeschwindigkeit von etwa 40 km/h auf
einen Wert zwischen 60 und 70% festzulegen und diesen Wert
mit höherer Geschwindigkeit linear oder in Stufen bis zu ei
nem Grenzwert von etwa 40% zu reduzieren.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung wird nach dem heuti
gen Erkenntnisstand zweckmäßigerweise mit einem elektroni
schen Regler verwirklicht, der programmgesteuerte Schaltun
gen, wie Mikroprozessoren, Mikrocontroller usw. enthält. Die
ser Regler ist Bestandteil eines Blockierschutzregelungssy
stems, das eine hydraulische Bremsanlage mit elektrisch betä
tigbaren Hydraulikventilen und mit Sensoren zur Ermittlung
des Drehverhaltens der Fahrzeugräder enthält. Die program
mierten Schaltungen dienen zur Auswertung der Sensorsignale
sowie zum Erzeugen von Bremsdrucksteuersignalen und sind der
art programmiert, daß der Bremsdruck in den Radbremsen der
Vorderräder individuell in Abhängigkeit von dem Drehverhalten
der Räder gesteuert wird und dabei ein durch Fahrmanöver auf
µ-split-Fahrbahnen hervorgerufenes Giermoment beschränkt
wird. Durch entsprechende Programmierung wird erreicht, daß
beim Erkennen der sogen. kritischen Fahrsituationen anhand
der zuvor erläuterten Kriterien die Sonderregelung gestartet
wird, die den Bremsdruckabbau am HM-Rad und ggf. auch an den
Hinterrädern für die vorgegebene, von der Fahrzeuggeschwin
digkeit abhängige Zeitdauer herbeiführt. Auch alle anderen
vorgenannten vorteilhaften Ausführungsarten der Erfindung
lassen sich durch die
programmgesteuerten Schaltungen realisieren.
Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der folgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der beigefügten
Abbildungen und Diagramme hervor.
Es zeigen
Fig. 1 in schematisch vereinfachter Darstellung die wich
tigsten Komponenten bzw. Funktionsblöcke einer Schal
tungsanordnung nach der Erfindung,
Fig. 2 im Diagramm den Bremsdruckverlauf an den beiden Vor
derrädern in der symbolisch dargestellten Fahrsitua
tion (µ-Sprung) gemäß einem Ausführungsbeispiel der
Erfindung,
Fig. 3 in gleicher Darstellungsweise wie Fig. 2 den Brems
druckverlauf an den beiden Vorderrädern in einer an
deren, ebenfalls symbolisch dargestellten Fahrsitua
tion (µ-Flecken-Fahrbahn),
Fig. 4 im Diagramm die Abhängigkeit der Druckabbauzeit von
der Fahrzeug(referenz)geschwindigkeit,
Fig. 5 im Diagramm den Verlauf des vorgegebenen Schlupf-
Grenzwertes in Abhängigkeit von der Fahrzeug(refe
renz)geschwindigkeit und
Fig. 6 ein Flow-Chart zur Veranschaulichung der Arbeitsweise
der Schaltungsanordnung nach Fig. 1.
Zur Erläuterung des prinzipiellen Aufbaus und der Wirkungs
weise einer Schaltungsanordnung nach der Erfindung dient Fig. 1.
Es ist dies die schematisch vereinfachte Blockdarstellung
des elektronischen Teils eines Blockierschutzregelungssystems
nach der Erfindung. Ein Block 1 symbolisiert Radsensoren S₁
bis S₄, mit denen in bekannter Weise das Drehverhalten der
einzelnen Fahrzeugräder ermittelt wird. Die Ausgangssignale
der Sensoren S₁ bis S₄ geben die Geschwindigkeiten der einzel
nen Räder wieder. In einem Schaltblock 2 werden die Signale
aufbereitet und Radgeschwindigkeitssignale v₁ bis v₄ gebildet.
Außerdem werden in dem Schaltblock 2 die Fahrzeugreferenzge
schwindigkeit vRef, Radbeschleunigungs
signale b₁ bis b₄, Schlupfwerte λ₁ bis λ₄ und ggf. noch andere
Größen ermittelt bzw. errechnet.
In einem Schaltkreis 3 wird ein von der momentanen Fahr
zeug(referenz)geschwindigkeit vRef abhängiges Signal E₂ abge
leitet.
In einem weiteren Schaltkreis 4 wird in dem vorliegenden Aus
führungsbeispiel der Erfindung ein Fahrzeugverzögerungssignal
bFZ durch logische Verknüpfung der Verzögerungssignale b₁ bis
b₄ der einzelnen Fahrzeugräder unter Berücksichtigung der Rad
geschwindigkeiten v₁ bis v₄ gebildet. Das Ausgangssignal E₃
des Schaltkreises 4 wird ebenso wie E₂ und die nachstehend
erläuterten Signale E₁, E₄, E₅, E₆ einer Erkennungslogik 5 zuge
führt; das Eingangssignal E₅ informiert die Erkennungslogik 5
über die momentane Höhe des Schlupfes λ₁, λ₂ der Vorderräder.
In einem Schaltblock 6 ist bei der Schaltungsanordnung nach
Fig. 1 die eigentliche Regellogik untergebracht, die nach
komplexen Rechenregeln, in denen die für ein Regelungssystem
wesentliche Regelungsphilosophie ihren Niederschlag findet,
Bremsdruck- bzw. Bremsventil-Steuersignale erzeugt. Natürlich
kann eine solche Regellogik, ebenso wie die übrigen Schalt
blöcke und Schaltungsbestandteile der Schaltungsanordnung
nach Fig. 1, auch durch eine entsprechende Programmstruktur
eines Mikroprozessors oder Mikrocontrollers realisiert wer
den.
Die Regellogik 6 enthält im allgemeinen mehrere Funktions
blöcke oder Programmteile; im vorliegenden Fall ist u. a. eine
sogen. Giermomentenbeschränkung GMB vorhanden, die bei unter
schiedlichen Reibbeiwerten rechts/links den Bremsdruckanstieg
auf der Seite des höheren Reibbeiwertes verzögert.
An Ausgänge A1, A2 der Regellogik 6 sind bei der Schal
tungsanordnung nach Fig. 1 über Umschalter 7, 8 Ventilansteue
rungen 9, 10 angeschlossen. Diese Ventilansteuerungen 9, 10
enthalten Endstufen, mit deren Ausgangssignale schließlich
Hydraulikventile 11, 12 in den hydraulischen Bremskreisen ei
ner blockiergeschützten Bremsanlage (ABS) angesteuert werden.
In dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 sind die Komponenten
und Signalleitungen, die zu den Radbremsen der Vorderräder
(7, 9, 11) und zu den Radbremsen der Hinterräder (8, 10, 12) füh
ren, getrennt dargestellt, weil die erfindungsgemäße Sonder
regelung (MFO) in erster Linie vom Drehverhalten der Vorder
räder abhängig ist.
Ein weiterer Ausgang A3 der Regellogik 6 führt zu der Erken
nungslogik 5. Dieser Schaltkreis 5 dient vor allem zur UND-
Verknüpfung der über die Eingänge E₁ bis E₆ zugeführten Signa
le. Sind die vorgesehenen Bedingungen erfüllt, wird über ei
nen Schaltkreis 13 die Sonderregelung MFO (Mü-Flecken-Option)
ausgelöst oder vorbereitet. Der Schaltkreis 13 kann
allerdings erst dann die Ansteuerung der Hydraulikventile 11
in den Vorderradbremskreisen und ggf. auch der Hydraulikven
tile 12 in den Hinterradbremskreisen übernehmen, nachdem die
Schalter 7, 8 umgeschaltet sind.
Der Bremsdruck in den Vorderradbremsen wird mit Hilfe eines
Integrators 14, dessen Ausgang zu einem Schwellwertschalter
15 führt, ermittelt und bewertet. Für das Starten der Sonder
regelung MFO interessiert die Differenz der in die Vorderrad
bremsen eingesteuerten Bremsdrücke oder, dies ist eine beson
ders gut auswertbare Meßgröße, die Differenz der Bremsdruck
abbauzeiten an den Vorderrädern. Zur Bestimmung dieser Regel
größe werden daher radindividuell die Ansteuerzeiten der
Bremsdruckabbauventile, die zu den beiden Vorderradbremsen
gehören, erfaßt. Der Schwellwertschalter 15 signalisiert das
Überschreiten eines vorgegebenen Bremsdruck-Grenzwertes p₀.
Aus dem Vorzeichen des Schwellwertgeber-Ausgangssignals ist
erkennbar, welches der beiden Vorderräder den höheren bzw.
niedrigeren Bremsdruck führt. Daraus ist wiederum abzuleiten,
welches Vorderrad auf dem höheren bzw. niedrigeren Reibbei
wert läuft.
Beim Überschreiten des vorgegebenen Bremsdruckdifferenz-
Grenzwertes p₀ bewirkt das Ausgangssignal des Schwellwert
schalters 15 die Umschaltung der Schalter 7, 8, so daß nunmehr
über den Schaltkreis 13 die Sonderregelung MFO - wenn auch
die übrigen Bedingungen erfüllt sind - ausgelöst werden kann.
Durch diese Sonderregelung MFO wird, wie nachstehend erläu
tert, Bremsdruck aus der Radbremse des HM-Vorderrades und
auch aus den Hinterradbremsen abgeleitet.
Die von der Sonderregelung (MFO) 13 ausgelösten Bremsdruckab
bausignale werden nach Fig. 1, sobald ein Schalter 16 ge
schlossen ist, gezählt bzw. mit Hilfe eines Integrators 17
erfaßt. Das Ergebnis wird über den Eingang E₆ der Erkennungs
logik 5 übermittelt, weil u. a. auch die Zeitdauer des Druck
abbaues am LM-Rad zu den Kriterien für die Erkennung einer
kritischen Fahrsituation und für die Auslegung der Sonderre
gelung dient.
Fig. 1 ist zum leichteren Verständnis der Erfindung schema
tisch vereinfacht dargestellt. Es sind nur die Bestandteile,
Logikblöcke, Schalter usw. symbolisch dargestellt, die für
das Verständnis der Sonderregelung erforderlich sind. Auch
ist zu beachten, daß die beschriebenen Schaltkreise, Signal
leitungen usw., auch wenn nicht ausdrücklich angegeben, die
Zustands-Regelgrößen radindividuell erfassen.
Zur näheren Erläuterung der erfindungsgemäßen, durch festver
drahtete Schaltkreise oder durch eine Programmstruktur ver
wirklichten Schaltungsanordnung nach Fig. 1 dienen die Dia
gramme in den Fig. 2 und 3. Oberhalb der Diagramme ist sym
bolisch angedeutet, daß sich Fig. 2 auf eine Fahrsituation
bezieht, in der ein Fahrzeug FZ am Ort X von einer Fahrbahn
mit hohem Reibbeiwert in eine µ-split-Fahrbahn einläuft. Nach
Fig. 3 handelt es sich dagegen um eine sogen. µ-Flecken-Fahr
bahn, bei der sich, sobald das Fahrzeug den Ort X1 passiert,
die Reibbeiwertverhältnisse HM/LM von rechts nach links sehr
stark ändern bzw. ins Gegenteil verkehren.
Fig. 2 und 3 zeigen den Druckverlauf am rechten und linken
Vorderrad des Fahrzeugs FZ während eines Bremsvorganges. Aus
Fig. 2 ist zu erkennen, daß etwa zum Zeitpunkt t₁ der Brems
druck in beiden Vorderrädern des Fahrzeugs FZ, das sich auf
einer Fahrbahn mit hohem, homogenem Reibbeiwert, also auf
einer HM-Fahrbahn befindet, Blockierdruckniveau erreicht.
Während einer solchen Regelbremsung gelangt das Fahrzeug zum
Zeitpunkt tx auf eine µ-split-Fahrbahn und damit in eine be
sonders kritische Fahrsituation. Zum Zeitpunkt tx beginnt in
folge der Blockierschutzregelung ein schneller Druckabbau am
linken Vorderrad, das sich nun auf einer Fahrbahn mit niedri
gem Reibbeiwert befindet und somit das LM-Rad ist. Zum Zeit
punkt ts erkennt der Regler, daß eine besonders kritische
Fahrsituation vorliegt; es sind zu diesem Zeitpunkt folgende
Kriterien erfüllt:
- - Die Bremsdruckabbauzeiten-Differenz an den beiden Vor derrädern des Fahrzeugs FZ überschreitet einen Grenz wert,
- - die Fahrzeug(referenz)geschwindigkeit vRef ist hoch und liegt über einem vorgegebenen Grenzwert,
- - der Schlupf des LM-Rades überschreitet einen Schlupf- Grenzwert,
- - die Zeitdauer der Instabilität des LM-Rades überschrei tet eine bestimmte vorgegebene Zeitdauer,
- - das HM-Rad, nämlich das rechte Rad in Fig. 2, befindet sich im Regelmodus,
- - es fand während dieses Regelvorganges (der zum Zeitpunkt t₁ begann) noch keine Sonderregelung statt.
Die Sonderregelung MFO führt nun dazu, daß beginnend zum
Zeitpunkt ts der Druck am rechten (HM)-Rad für eine vorgegebe
ne, von der momentanen Fahrzeug(referenz)geschwindigkeit ab
hängigen Zeitspanne von z. B. 40 msec (vgl. Fig. 4) abgebaut
wird. Nach Ablauf dieser Zeitspanne setzt ein erneuter, ver
langsamter Bremsdruckaufbau am HM-Rad ein, so daß sich der
Bremsdruck am HM-Rad mit einem vorgegebenen Gradienten dem
Blockierdruckniveau dieses Rades, das strichpunktiert in Fig.
2 eingetragen ist, wieder annähert. Zusätzlich kann, was der
besseren Übersichtlichkeit wegen in Fig. 2 nicht dargestellt
ist, gleichzeitig mit dem Druckabbau am HM-Rad ein Druckabbau
an der Hinterachse herbeigeführt werden, um die Seitenführung
und damit die Stabilität des Fahrzeugs noch weiter zu erhö
hen. Da im allgemeinen der Bremsdruck in den Hinterradbremsen
nach "select-low" geregelt wird, wird gleichzeitig der Brems
druck an beiden Hinterrädern reduziert.
Bei einer (Sonder-)Regelung der erfindungsgemäßen Art, die
auf einer Bremsdruckabsenkung am HM-Rad beruht, muß sicherge
stellt sein, daß eindeutig zwischen dem Vorliegen einer be
stimmten, besonders kritischen Fahrsituation und ähnlichen
Erscheinungen infolge von speziellen Straßenbelägen, Kopf
steinpflaster, Schlechtweg-Strecken usw. unterschieden wird.
Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel der Erfindung
wird daher das Auslösen der Sonderregelung unterbunden, wenn
während eines Bremsmanövers eine sehr hohe Wiederbeschleuni
gung des LM-Rades von z. B. 8 g ("g" = 9,81 m/s²) festgestellt
wird. Tritt während einer Sonderregelung eine Wiederbeschleu
nigung auf, die über einem zweiten, noch höheren Grenzwert
von z. B. 20 g liegt, wird sofort die Sonderregelung abgebro
chen. Dies sind nur einige der denkbaren Kriterien zum Unter
scheiden einer wirklich kritischen von einer scheinbar kriti
schen Fahrsituation.
Fig. 3 zeigt den Bremsdruckverlauf an den Vorderrädern auf
einer µ-Flecken-Fahrbahn. Zum Zeitpunkt t₁₀ setzt der Brems
vorgang ein, zum Zeitpunkt t₁₁ die Regelung am rechten Vor
derrad, das zu diesem Zeitpunkt das LM-Rad ist. Zur Giermo
mentenbegrenzung wird durch die GMB ab dem Zeitpunkt t₁₁ ein
weiterer Bremsdruckanstieg am HM-Rad unterbunden oder ver
langsamt. Zum Zeitpunkt tx1 gelangt das bisher auf der HM-Sei
te laufende Rad auf eine Fahrbahn mit niedrigem Reibbeiwert
(LM′). Auf der anderen Fahrbahnseite ändert sich der Reibbei
wert von LM zu HM′. Da bereits zum Zeitpunkt tx1 die Brems
druckabbauzeiten-Differenz an beiden Vorderrädern den vorge
gebenen Grenzwert überschritten hat und auch alle anderen
Kriterien erfüllt sind, setzt die Sonderregelung MFO ein. Der
Bremsdruck am (bisherigen) HM-Rad wird durch Ansteuerung der
Bremsdruck-Abbauventile für eine vorgegebene, von der Fahr
zeug(referenz)geschwindigkeit abhängigen Zeitspanne rasch
abgebaut. An der Radbremse des rechten Vorderrades, das vom
niedrigen Reibbeiwert (LM) auf die Hochreibwert-Fahrbahn
(HM′) gelangte, wird der Bremsdruck mit vorgegebenem Gradien
ten aufgebaut bzw. dem Blockierdruckniveau angenähert.
Im übrigen gelten für die Situation nach Fig. 3 die gleichen
Kriterien und Druckbeeinflussungsmaßnahmen wie in der Situa
tion nach Fig. 2.
Fig. 4 zeigt ein Beispiel für die Abhängigkeit der vorgegebe
nen Druckabbaudauer von der Fahrzeugreferenzgeschwindigkeit.
Unterhalb von 40 km/h findet kein Druckabbau durch die Son
derregelung (MFO) statt. Die Druckabbaudauer erstreckt sich
anfangs, d. h. beim Überschreiten der 40 km/h-Marke, über fünf
Loops hin und wird bis auf einen Maximalwert von sieben Loops
ausgedehnt. Die Dauer eines Loop liegt beispielsweise in der
Größenordnung von 5 bis 10 msec.
Fig. 5 gibt die Abhängigkeit der Schlupf-Schwelle von der
Fahrzeugreferenzgeschwindigkeit wieder. Ein Kriterium für das
Vorliegen einer besonders kritischen Fahrsituation und für
die Auslösung der Sonderregelung ist dann erfüllt, wenn der
Schlupf des LM-Rades über dem geschwindigkeitsabhängigen
Grenzwert liegt. Beispielsweise muß der Schlupf nach Fig. 5
im Fahrzeuggeschwindigkeits-Bereich zwischen 70 und 100 km/h
über 40% liegen.
In Fig. 6 ist die Verknüpfung verschiedener Kriterien in Form
eines Flow-Charts wiedergegeben. Auf Basis einer solchen Ver
knüpfung der einzelnen Funktionen läßt sich bei Realisierung
der Erfindung mit Hilfe von programmierten Schaltungen, wie
Mikrocomputer, Mikrocontroller usw., ein Unterprogramm für
den Start der erfindungsgemäßen Sonderregelung (MFO) entwic
keln.
In einem Schritt 20 wird das Unterprogramm gestartet. Es fol
gen darauf im Programmlauf eine Reihe von Verzweigungsstellen
21, 22 . . . 2n, in denen nur dann der Programmfluß fortgesetzt
wird, wenn jeweils eine bestimmte Bedingung bzw. ein bestimm
tes Kriterium erfüllt ist ("ja"). Ist das Kriterium nicht
gegeben ("nein"), wird der
Programmlauf wieder zur Startstelle zurückgeführt. Beispiels
weise ist die Entscheidung in der Verzweigung 21 davon abhän
gig, ob die Bremsdruckabbaudifferenz (Δp-Abbau) einen vorge
gebenen Grenzwert p₀ überschritten hat. In der Verzweigung 22
wird gefragt, ob der Schlupf des LM-Rades (λLM) den Schlupf
grenzwert (λ₀) überschritten hat. Wenn "nein", wird in beiden
Fällen die Schleife an den Anfangspunkt zurückgeführt, wenn
"ja" folgt der nächste Schritt. Schließlich wird, wenn alle
zuvor abgefragten Kriterien erfüllt sind, in einem Schritt 30
die Sonderregelung (MFO) ausgelöst.
Claims (13)
1. Schaltungsanordnung zur Erhöhung der Fahrstabilität in
kritischen Fahrsituationen, für eine Kraftfahrzeug-
Bremsanlage mit elektronischer Blockierschutzregelung,
- - mit Schaltkreisen zur individuellen Regelung des Bremsdruckes in den Radbremsen der Vorderräder in Abhängigkeit von dem Drehverhalten der Räder,
- - mit Schaltkreisen zur Beschränkung des infolge von Bremsmanövern auf Fahrbahnen mit unterschiedlichem Reibbeiwert rechts/links (µ-split-Fahrbahnen) auftre tenden Giermomenten, dadurch gekennzeichnet,
- - daß in bestimmten kritischen Fahrsituationen, insbe sondere bei µ-Sprung-Fahrmanövern, d. h. beim Einlauf in eine µ-split-Fahrbahn, oder bei Bremsmanövern auf µ-Flecken-Fahrbahnen und
- - Erkennen von vorgegebenen Kriterien für eine solche kritische Fahrsituation,
- - eine Sonderregelung (MFO) gestartet wird, die einen Bremsdruckabbau in der Radbremse des auf höherem Reibbeiwert laufenden Vorderrades, des sogen. "HM-Rades", für eine vorgegebene, von der Fahrzeug geschwindigkeit oder Fahrzeugreferenzgeschwindigkeit abhängige Zeitdauer herbeiführt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Sonderregelung (MFO) einen Druckabbau
in den Radbremsen der Hinterräder für eine vorgegebene
Zeitdauer oder bis auf einen vorgegebenen Druckwert her
bei führt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Fahrsituation als kritisch bewer
tet bzw. erkannt wird, wenn eine oder mehrere der fol
genden Kriterien gleichzeitig erfüllt sind:
- - Die Bremsdruckdifferenz bzw. die Bremsdruckabbau zeiten-Differenz an den Vorderrädern überschreitet einen vorgegebenen Bremsdruckdifferenz-Grenzwert (p₀)
- - die Fahrzeuggeschwindigkeit oder Fahrzeugreferenzge schwindigkeit liegt über einem vorgegebenen Geschwin digkeits-Grenzwert,
- - der Schlupf des auf der Seite mit niedrigerem Reib beiwert laufenden Vorderrades, des sogen. "LM-Rades", liegt über einem von der Fahrzeug(referenz)geschwin digkeit abhängigen Schlupf-Grenzwert (λ₀),
- - die Zeitdauer des Instabilität des LM-Rades über schreitet eine vorgegebene Zeitdauer,
- - das HM-Rad befindet sich im Regelungs-Modus oder die Fahrzeugverzögerung liegt über einem vorgegebenen Verzögerungs-Grenzwert und es fand während des momen tanen Regelvorgangs noch keine Sonderregelung (MFO) statt.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die momentane Fahrsituation nur dann als
kritisch bewertet wird, wenn alle im Anspruch 3 aufge
zählten Kriterien erfüllt sind.
5. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprü
che 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonderrege
lung (MFO) während eines Bremsmanövers beim erneuten
Erkennen einer kritischen Fahrsituation oder Andauern
der kritischen Fahrsituation wiederholt wird, wenn zuvor
die Bremsdruckdifferenz bzw. die Bremsdruckabbauzeiten
differenz dem vorgegebenen Grenzwert mit umgekehrten
Vorzeichen überschritten hat bzw. wenn ein Wechsel der
Reibbeiwertverhältnisse rechts/links eingetreten ist.
6. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Sonderregelung (MFO) nicht ausgelöst, verhindert oder
beendet wird, wenn während des Bremsmanövers eine über
einem vorgegebenen ersten Wiederbeschleunigungs-
Grenzwert
liegende Wiederbeschleunigung des LM-Rades ermittelt
wird.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der vorgegebene erste Wiederbeschleuni
gungsgrenzwert auf einen Wert im Bereich zwischen 5 und
10 g ("g" = Erdbeschleunigungskonstante) festgelegt
wird.
8. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprü
che 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonderrege
lung (MFO) unterbrochen wird, wenn eine oder mehrere der
vorgegebenen Kriterien für das Erkennen einer kritischen
Fahrsituation nicht mehr erfüllt sind.
9. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der Ansprü
che 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonderrege
lung (MFO) beendet wird, wenn während der Sonderregelung
eine Wiederbeschleunigung des LM-Rades, die über einen
vorgegebenen, relativ hohen zweiten Wiederbe
schleunigungsgrenzwert, der in der Größenordnung
zwischen 10 und 30 g liegt, auftritt.
10. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der
Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeit
dauer des Bremsdruckabbaues infolge der Sonderregelung
(MFO) bei einer Fahrzeuggeschwindigkeit in der
Größenordnung zwischen 30 und 50 km/h auf einen Wert
zwischen 20 und 40 msec vorgegeben ist und bei höheren
Geschwindigkeiten in Stufen oder kontinuierlich bis auf
Werte zwischen 50 bis 70 msec erhöht wird.
11. Schaltungsanordnung nach einem oder mehreren der
Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schlupf-Grenzwert (λ₀) bei einer Fahrzeuggeschwindigkeit
von etwa 40 km/h auf einen Wert zwischen 60 und 70%
festgelegt und mit höherer Geschwindigkeit linear oder
in Stufen bis auf einen Schlupf-Grenzwert von etwa 40%
reduziert wird.
12. Blockierschutzregelungssystem (ABS), mit einer
hydraulischen Bremsanlage, mit elektrisch betätigbaren
Hydraulikventilen, mit Sensoren zur Ermittlung des
Drehverhaltens der Fahrzeugräder und mit einem
elektronischen Regler, der programmgesteuerte Schal
tungen enthält, die zur Auswertung der Sensorsignale und
zur Erzeugung von Bremsdruck-Steuersignalen dienen und
derart programmiert sind, daß der Bremsdruck ins den
Radbremsen der Vorderräder individuell in Abhängigkeit
von dem Drehverhalten der Räder geregelt wird, wobei ein
durch Fahrmanöver auf µ-split-Fahrbahnen hervorgerufenes
Giermoment beschränkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Erhöhung der Fahrstabilität in bestimmten kritischen
Fahrsituationen, insbesondere bei µ-Sprung-Fahrmanövern
bzw. beim Einlauf in eine µ-split-Fahrbahn oder bei
Bremsmanövern auf µ-Flecken-Fahrbahnen und Erkennen von
vorgegebenen Kriterien für eine solche kritische
Fahrsituation eine Sonderregelung (MFO) gestartet wird,
die einem Bremsdruckabbau am HM-Rad für eine
vorgegebene, von der Fahrzeug(referenz)geschwindigkeit
abhängige Zeitdauer herbeiführt.
13. Blockierschutzregelungssystem (ABS) nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sonderregelung einen
Bremsdruckabbau an den Hinterrädern herbeiführt.
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4441624A DE4441624A1 (de) | 1994-11-23 | 1994-11-23 | Schaltungsanordnung für eine Bremsanlage mit Blockierschutzregelung |
| PCT/EP1995/003738 WO1996015924A1 (de) | 1994-11-23 | 1995-09-22 | Schaltungsanordnung für eine bremsanlage mit blockierschutzregelung |
| JP51647796A JP3781429B2 (ja) | 1994-11-23 | 1995-09-22 | アンチロックコントロール式ブレーキ装置のための回路装置 |
| EP95934097A EP0792224B1 (de) | 1994-11-23 | 1995-09-22 | Schaltungsanordnung für eine bremsanlage mit blockierschutzregelung |
| US08/836,932 US5865514A (en) | 1994-11-23 | 1995-09-22 | Circuit arrangement for a braking system with anti-lock control system |
| DE59508720T DE59508720D1 (de) | 1994-11-23 | 1995-09-22 | Schaltungsanordnung für eine bremsanlage mit blockierschutzregelung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4441624A DE4441624A1 (de) | 1994-11-23 | 1994-11-23 | Schaltungsanordnung für eine Bremsanlage mit Blockierschutzregelung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4441624A1 true DE4441624A1 (de) | 1996-05-30 |
Family
ID=6533907
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4441624A Withdrawn DE4441624A1 (de) | 1994-11-23 | 1994-11-23 | Schaltungsanordnung für eine Bremsanlage mit Blockierschutzregelung |
| DE59508720T Expired - Lifetime DE59508720D1 (de) | 1994-11-23 | 1995-09-22 | Schaltungsanordnung für eine bremsanlage mit blockierschutzregelung |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE59508720T Expired - Lifetime DE59508720D1 (de) | 1994-11-23 | 1995-09-22 | Schaltungsanordnung für eine bremsanlage mit blockierschutzregelung |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5865514A (de) |
| EP (1) | EP0792224B1 (de) |
| JP (1) | JP3781429B2 (de) |
| DE (2) | DE4441624A1 (de) |
| WO (1) | WO1996015924A1 (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19628979A1 (de) * | 1996-07-18 | 1998-01-22 | Teves Gmbh Alfred | Verfahren zur Verbesserung des Regelverhaltens eines ABS |
| EP0807562A3 (de) * | 1996-05-14 | 1999-07-28 | WABCO GmbH | Verfahren zur Giermoment-Abschwächung bei einem Antiblockiersystem |
| DE10155536A1 (de) * | 2000-12-06 | 2002-10-24 | Continental Teves Ag & Co Ohg | Verfahren zur Verbesserung des Regelverhaltens einer blockiergeschützten Bremsanlage |
| DE102004023497A1 (de) * | 2003-05-12 | 2004-12-16 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Verfahren zum Verbessern des Fahrzeugverhaltens |
| DE19926744B4 (de) * | 1998-06-11 | 2006-04-27 | Honda Giken Kogyo K.K. | Bremssteuerungssystem für ein Fahrzeug |
| US7072755B2 (en) | 2001-04-10 | 2006-07-04 | Continental Ag & Co., Ohg | Electronically programmable method for improving the control behavior of an anti-lock braking control system |
| WO2007031567A1 (de) | 2005-09-14 | 2007-03-22 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Verfahren zum ermitteln einer inhomogenen fahrbahn |
| DE102008027093A1 (de) * | 2008-06-06 | 2009-12-10 | Lucas Automotive Gmbh | Technik zum Betreiben einer Bremsanlage in einer µ-Split-Situation |
Families Citing this family (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4441624A1 (de) * | 1994-11-23 | 1996-05-30 | Teves Gmbh Alfred | Schaltungsanordnung für eine Bremsanlage mit Blockierschutzregelung |
| DE19647997A1 (de) * | 1996-11-20 | 1998-05-28 | Wabco Gmbh | Verfahren zur Giermoment-Abschwächung in einem Fahrzeug mit Antiblockiersystem |
| EP0850816A3 (de) * | 1996-12-25 | 1999-04-14 | Kabushiki Kaisha Toyota Chuo Kenkyusho | Diagnoseapparat für ein dynamisches System, Vorrichtung zur Schätzung des Bremsdruckes, Antiblockierbremsregler, und Bremsdruckregler |
| US20040201272A1 (en) * | 2003-04-08 | 2004-10-14 | Delphi Technologies Inc. | ABS yaw control with yaw rate sensor |
| FR2935122B1 (fr) * | 2008-08-19 | 2011-03-04 | Renault Sas | Procede de detection de freinage asymetrique pour un vehicule automobile. |
| JP5411923B2 (ja) * | 2011-12-26 | 2014-02-12 | 日信工業株式会社 | 車両用ブレーキ液圧制御装置 |
| KR101890440B1 (ko) * | 2013-11-11 | 2018-09-28 | 주식회사 만도 | 브레이크 트랙션 컨트롤 시스템의 브레이크 제동압력 한계값 제한 방법 |
| WO2021115565A1 (en) * | 2019-12-10 | 2021-06-17 | Volvo Truck Corporation | Control of a redundant brake device system |
| CN115402338A (zh) * | 2021-05-26 | 2022-11-29 | 比亚迪股份有限公司 | 车辆牵引力控制方法、装置、车辆、控制器及存储介质 |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3925828A1 (de) * | 1989-08-04 | 1991-02-07 | Bosch Gmbh Robert | Antiblockierregelsystem |
| DE4012168A1 (de) * | 1990-04-14 | 1991-10-17 | Bosch Gmbh Robert | Antiblockierregelsystem |
| DE4114734A1 (de) * | 1991-05-06 | 1992-11-12 | Teves Gmbh Alfred | Schaltungsanordnung fuer eine bremsanlage mit elektronischer blockierschutzregelung |
| DE3816631C2 (de) * | 1987-05-16 | 1993-09-30 | Nippon Abs Ltd | Blockiergeschützte Fahrzeugbremse |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2851107C2 (de) * | 1978-11-25 | 1990-03-08 | Wabco Westinghouse Fahrzeugbremsen GmbH, 3000 Hannover | Schaltungsanordnung zur Verbesserung der Fahrstabilität von mit blockiergeschützten Bremsanlagen ausgerüsteten Fahrzeugen |
| DE3209369A1 (de) * | 1982-03-15 | 1983-09-22 | Robert Bosch Gmbh, 7000 Stuttgart | Antiblockierregelsystem |
| DE3943308A1 (de) * | 1989-12-29 | 1991-07-04 | Lucas Ind Plc | Verfahren zum steuern der bremsdrucke in den bremsen der hinterraeder eines zweispurigen fahrzeuges |
| US5315518A (en) * | 1991-06-10 | 1994-05-24 | General Motors Corporation | Method and apparatus for initializing antilock brake control on split coefficient surface |
| DE4441624A1 (de) * | 1994-11-23 | 1996-05-30 | Teves Gmbh Alfred | Schaltungsanordnung für eine Bremsanlage mit Blockierschutzregelung |
-
1994
- 1994-11-23 DE DE4441624A patent/DE4441624A1/de not_active Withdrawn
-
1995
- 1995-09-22 JP JP51647796A patent/JP3781429B2/ja not_active Expired - Lifetime
- 1995-09-22 DE DE59508720T patent/DE59508720D1/de not_active Expired - Lifetime
- 1995-09-22 EP EP95934097A patent/EP0792224B1/de not_active Expired - Lifetime
- 1995-09-22 WO PCT/EP1995/003738 patent/WO1996015924A1/de not_active Ceased
- 1995-09-22 US US08/836,932 patent/US5865514A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3816631C2 (de) * | 1987-05-16 | 1993-09-30 | Nippon Abs Ltd | Blockiergeschützte Fahrzeugbremse |
| DE3925828A1 (de) * | 1989-08-04 | 1991-02-07 | Bosch Gmbh Robert | Antiblockierregelsystem |
| DE4012168A1 (de) * | 1990-04-14 | 1991-10-17 | Bosch Gmbh Robert | Antiblockierregelsystem |
| DE4114734A1 (de) * | 1991-05-06 | 1992-11-12 | Teves Gmbh Alfred | Schaltungsanordnung fuer eine bremsanlage mit elektronischer blockierschutzregelung |
Cited By (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0807562A3 (de) * | 1996-05-14 | 1999-07-28 | WABCO GmbH | Verfahren zur Giermoment-Abschwächung bei einem Antiblockiersystem |
| DE19628979B4 (de) * | 1996-07-18 | 2008-11-13 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Verfahren zur Verbesserung des Regelverhaltens eines ABS |
| US6208928B1 (en) | 1996-07-18 | 2001-03-27 | Continental Teves Ag & Co., Ohg | Method of improving ABS control behavior |
| DE19628979A1 (de) * | 1996-07-18 | 1998-01-22 | Teves Gmbh Alfred | Verfahren zur Verbesserung des Regelverhaltens eines ABS |
| DE19926744B4 (de) * | 1998-06-11 | 2006-04-27 | Honda Giken Kogyo K.K. | Bremssteuerungssystem für ein Fahrzeug |
| DE10155536A1 (de) * | 2000-12-06 | 2002-10-24 | Continental Teves Ag & Co Ohg | Verfahren zur Verbesserung des Regelverhaltens einer blockiergeschützten Bremsanlage |
| DE10155536B4 (de) * | 2000-12-06 | 2015-07-23 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Verfahren zur Verbesserung des Regelverhaltens einer blockiergeschützten Bremsanlage |
| US7072755B2 (en) | 2001-04-10 | 2006-07-04 | Continental Ag & Co., Ohg | Electronically programmable method for improving the control behavior of an anti-lock braking control system |
| DE102004023497B4 (de) * | 2003-05-12 | 2014-03-20 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Verfahren zum Verbessern des Fahrzeugverhaltens |
| DE102004023497A1 (de) * | 2003-05-12 | 2004-12-16 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Verfahren zum Verbessern des Fahrzeugverhaltens |
| WO2007031567A1 (de) | 2005-09-14 | 2007-03-22 | Continental Teves Ag & Co. Ohg | Verfahren zum ermitteln einer inhomogenen fahrbahn |
| DE102008027093A1 (de) * | 2008-06-06 | 2009-12-10 | Lucas Automotive Gmbh | Technik zum Betreiben einer Bremsanlage in einer µ-Split-Situation |
| DE102008027093B4 (de) | 2008-06-06 | 2023-10-05 | Zf Active Safety Gmbh | Technik zum Betreiben einer Bremsanlage in einer μ-Split-Situation |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO1996015924A1 (de) | 1996-05-30 |
| EP0792224A1 (de) | 1997-09-03 |
| JP3781429B2 (ja) | 2006-05-31 |
| DE59508720D1 (de) | 2000-10-19 |
| JPH10509111A (ja) | 1998-09-08 |
| US5865514A (en) | 1999-02-02 |
| EP0792224B1 (de) | 2000-09-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4441624A1 (de) | Schaltungsanordnung für eine Bremsanlage mit Blockierschutzregelung | |
| DE3903833C2 (de) | ||
| DE2855326C2 (de) | ||
| DE19535623A1 (de) | Bremssystem mit einer bei Bremsvoraussage startenden Pumpe | |
| EP2250055A1 (de) | Steuerung einer elektrisch betätigbaren feststellbremse bei ausfall eines geschwindigkeitssignals | |
| EP0874746B1 (de) | Verfahren zur verbesserung des regelverhaltens eines abs in einer off-road-fahrsituation | |
| DE2818813C3 (de) | Anordnung zum Verhindern des Durchdrehens einer oder mehrerer angetriebener Räder, insbesondere beim Anfahren | |
| DE3935559A1 (de) | Blockierschutzregelverfahren und -anordnung fuer kraftfahrzeuge | |
| DE3914211A1 (de) | Traktionssteuersystem fuer motorfahrzeuge | |
| DE19615805A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Bremsanlage eines Fahrzeugs | |
| EP1045783A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum begrenzen einer rückrollgeschwindigkeit eines kraftfahrzeuges | |
| EP0985586B1 (de) | Antiblockiersystem auf der Basis eines Fuzzy-Reglers für ein elektromechanisches Fahrzeug-Bremssystem | |
| DE4116373A1 (de) | Schaltungsanordnung zur steuerung des bremsdruckaufbaus fuer eine bremsanlage mit blockierschutzregelung | |
| DE19527419C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung der Bremsanlage eines Fahrzeugs | |
| DE3914145A1 (de) | Antirutsch-bremssteuereinrichtung | |
| DE4006198A1 (de) | Antiblockier-steuersystem fuer motorfahrzeuge | |
| DE19629887A1 (de) | Gefällezustand-Erfassungsvorrichtung und Bremssteuerungsvorrichtung | |
| DE2427493A1 (de) | Elektrische steuereinrichtung fuer ein automobil-bremssystem | |
| DE3200725C2 (de) | ||
| DE19963748A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur Regelung des Radschlupfes | |
| DE3814457A1 (de) | Verfahren zum regeln des bremsdruckes in einer blockiergeschuetzten fahrzeugbremsanlage | |
| DE69808441T2 (de) | Blockiergeschütztes bremssystem für kraftfahrzeuge mit elektronischem bremssystem | |
| EP1419946B1 (de) | ABS-Regellogik mit Gelände-Modul | |
| EP0882631B1 (de) | Verfahren zur Abbremsung eines Fahrzeuges | |
| DE10222173A1 (de) | Verfahren zur Bremsung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: CONTINENTAL TEVES AG & CO. OHG, 60488 FRANKFURT, D |
|
| 8141 | Disposal/no request for examination |