DE4442191C2 - Drehtüranlage - Google Patents

Drehtüranlage

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/90Revolving doors; Cages or housings therefor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

Die Erfindung betrifft eine Drehtüranlage mit einer zwi­ schen zylindersegmentförmigen Begrenzungswänden, die auf einander gegenüberliegenden Seiten je einen Durchgangs­ bereich haben, aufgenommenen und um eine vertikale Achse drehbaren mehrflügeligen Drehtür, deren Flügel bis an die Begrenzungswände heranreichen und von denen we­ nigstens ein Flügel um eine vertikale Anlenkachse aus einer Grundstellung, in der die Flügel sich unter vor­ zugsweise gleichen Winkelabständen von der Drehachse forterstrecken, in eine den unbehinderten Personen­ durchgang ermöglichende Öffnungslage verschwenkbar ist.
Eine Drehtüranlage dieser Art ist bereits aus der EP-0 606 193 A1 vorbekannt. Bei dieser Drehtüranlage sind die Flügel einer mehrflügeligen Drehtür, die ihrer­ seits mittels eines Antriebsmotors um eine Achse drehend antreibbar ist, um im Bereich der bis an zylinderseg­ mentförmige Begrenzungswände reichenden Flügelenden an­ geordnete vertikale Anlenkachsen aus einer Grundstel­ lung, die einen kontrollierten Personendurchgang ermög­ licht, in einen breiten Durchgang freigebende Öffnungs­ lagen und aus letzteren wieder in ihre Grundstellungen zurückverschwenkbar. Das Verschwenken der Flügel in ihre Öffnungslagen und zurück kann dabei von Hand oder auch mittels den Flügeln zugeordneter Antriebe motorisch er­ folgen. Der Drehtürantrieb ist dabei so gesteuert, daß zum Beispiel bei vierflügeligen Drehtüren die Flügel mit ihren von der Drehtür-Drehachse entfernten Enden bei Stillstand der Drehtür jeweils in der Nähe der die Be­ grenzungswände durchbrechenden Durchgangsbereiche stehen.
Derartige Drehtüren mit aus ihren Grundstellungen in Öffnungslagen abklappbaren Türflügeln ermöglichen das Eröffnen breiter Durchgänge. Dies soll bei Ladeneingän­ gen im Sommer, bei großem Besucherandrang oder auch zum Durchschieben größerer Warenposten nützlich sein. Derar­ tig breiten Durchgängen kommt aber auch als Fluchtweg Bedeutung zu.
Bei der vorbekannten Drehtür sind die verschwenkbar angelenkten Flügel entweder von Hand oder elektromoto­ risch in ihre Öffnungslagen und aus letzteren zurück in ihre Grundstellungen betätigbar. Die Handbetätigung ist zeitaufwendig und jedenfalls für das schnelle Eröffnen von Fluchtwegen nicht geeignet. Die elektromotorische Betätigung hilft zwar dem Mangel der Handbetätigung ab, erscheint aber unbefriedigend insofern, als bei Strom­ ausfall das Eröffnen eines Fluchtweges nicht mehr oder wiederum nur manuell mit den oben angegebenen Unzuläng­ lichkeiten möglich ist.
Durch die Erfindung soll daher eine im Hinblick auf das Eröffnen von Fluchtwegen verbesserte Drehtüranlage geschaffen werden.
Gelöst ist diese Aufgabe dadurch, daß bei der Drehtüran­ lage nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 der Schwenkantrieb den um die vertikale Anlenkachse ver­ schwenkbaren Flügel in seiner Grundstellung permanent mit einem in Richtung seiner Öffnungslage wirkenden Drehmoment beaufschlagt und daß der genannte Flügel in seiner Grundstellung mittels einer in Abhängigkeit vom Eintreten eines vorherbestimmten Ereignisses, wie Strom­ ausfall oder Stromabschaltung, lösbaren Arretierung ge­ halten ist.
Im Gegensatz zum Stande der Technik handelt es sich bei der Erfindung um eine Drehtüranlage mit wenigstens einem beim Eintritt eines auslösenden Ereignisses selbsttätig in eine Öffnungslage gelangenden und damit einen unbe­ hinderten Durchgang, insbesondere einen Fluchtweg frei­ gebenden Flügel. Diesem selbsttätigen Verschwenken kommt insofern erhebliche Bedeutung zu, als auch bei Störfällen mit einhergehendem Stromausfall die sichere und schnelle Freigabe eines als Fluchtweg benötigten, oder auch für andere Zwecke brauchbaren breiten Durchganges sicherge­ stellt ist. Wenn der unbehinderte Durchgang bzw. Flucht­ weg nicht mehr benötigt wird, kann das Rückstellen des in seine Öffnungslage abgeklappten Flügels in seine Grundstellung mittels eines dem Flügel zugeordneten Rückstellantriebes gegen die Wirkung des das selbst­ tätige Abklappen in die Öffnungslage vermittelnden Schwenkantriebs in bekannter Weise erfolgen.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung besitzt der Schwenk­ antrieb ein beim Betätigen des zugeordneten Flügels aus seiner Öffnungslage in seine Grundstellung vorspannbares Federmittel. Bei diesem Federmittel kann es sich um eine vorspannbare Torsionsfeder, aber auch um eine Gasdruck­ feder handeln. Insbesondere kann als Schwenkantrieb zum selbsttätigen Abklappen des verschwenkbaren Flügels in seine Öffnungslage auch ein umgekehrt wirkender Tür­ schließer dienen.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die lösbare Arretierung zum Halten des verschwenkbaren Flügels in dessen Grundstellung einen bei Stromausfall bzw. Stromabschaltung inaktiv werdenden elektrischen Haltemagneten besitzt. Der verschwenkbare Flügel kann kraftschlüssig mittels Magnetkraft in seiner Grundstel­ lung gehalten sein, oder auch mittels eines gegen die Wirkung einer rückstellenden Federkraft formschlüssig wirkenden und durch Magnetkraft in seiner Verriegelungs­ stellung gehaltenen Sperrmittels in seiner Grundstellung arretiert sein.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Anlenkachse des zwischen einer Grundstellung und einer Öffnungslage verschwenkbaren Flügels im Bereich des von der Drehachse der Drehtür entfernten Flügelendes angeordnet ist, so daß der genannte Flügel beim Eintritt eines auslösenden Ereignisses mit seinem zur Drehachse der Drehtür hinweisenden Flügelende in eine einen brei­ ten Durchgang freigebende Öffnungslage verschwenkt.
Alternativ zu der vorgenannten Weiterbildung sieht eine abermalige Weiterbildung vor, daß die Anlenkachse des zwischen einer Grundstellung und einer Öffnungslage ver­ schwenkbaren Flügels im Bereich des der Drehachse der Drehtür benachbarten Flügelendes angeordnet ist. Bei dieser Weiterbildung klappt der verschwenkbare Flügel in Abhängigkeit von einem auslösenden Ereignis mit seinem zu den Begrenzungswänden hinweisenden Flügelende in eine Öffnungslage.
Eine abermalige Weiterbildung sieht vor, daß der um eine im Bereich des zu den Begrenzungswänden hinweisenden oder der Drehachse der Drehtür benachbarten Flügelendes angeordnete Anlenkachse zwischen einer Grundstellung und einer Öffnungslage verschwenkbare Flügel aus wenigstens zwei in der Art einer Falttür aneinanderklappbaren Flügelsegmenten besteht, die in der Grundstellung des Flügels mittels einer beim Verschwenken des Flügels lösbaren Sperre gehalten und mit einem permanent in Richtung ihrer Zusammenklapplage wirkenden Drehmoment eines Klappantriebs beaufschlagt sind.
Bei dieser Weiterbildung klappen beim Betätigen des verschwenkbaren Flügels in seine Öffnungslage die Flügelsegmente selbsttätig aneinander, und zwar im Falle der Anlenkung des verschwenkbaren Flügels mittels einer der Drehachse der Drehtür benachbarten Anlenkachse im Bereich der Drehtür-Drehachse, hingegen im Falle der Flügelanlenkung im Bereich des den Begrenzungswänden zugewandten Flügelendes beabstandet von der Drehtür-Drehachse.
Anstelle nur eines verschwenkbaren Flügels können im In­ teresse der Freigabe eines besonders breiten Durchganges aber auch alle Flügel der Drehtür um jeweils eine ver­ tikal verlaufende Anlenkachse aus ihren Grundstellungen in Öffnungslagen verschwenkbar sein.
Eine nochmalige Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß an dem von der vertikalen Anlenkachse entfernten Flü­ gelende wenigstens eines verschwenkbaren Flügels ein an letzteren anklappbarer Flügel angelenkt ist, der in der Grundstellung mittels einer beim Verschwenken des erst­ genannten Flügels in seine Öffnungslage lösbaren Sperre gehalten und mit einem in Richtung seiner Anklapplage permanent wirkenden Drehmoment eines Klappantriebs be­ aufschlagt ist.
Bei dieser Weiterbildung klappt in Abhängigkeit von einem auslösenden Ereignis der an den verschwenkbaren Flügel angelenkte Flügel selbsttätig an den erstgenannten Flü­ gel an, so daß wiederum ein breiter und als Fluchtweg nutzbarer Durchgang auftritt. Insbesonderer ist dies der Fall, wenn zwei in der Grundstellung einander diagonal gegenüberstehende Flügel um im Bereich ihrer zu den Be­ grenzungswänden hinweisenden Flügelenden angeordnete Anlenkachsen verschwenkbar und jeweils an den anderen Flügelenden die anklappbaren Flügel angelenkt sind.
Eine abermalige Weiterbildung der Erfindung ist durch einen von einem etwaig vorhandenen motorischen Drehtür­ antrieb unabhängigen Endlagenantrieb zum Betätigen der Drehtür in eine vorbestimmte Stillstandsposition gekenn­ zeichnet. Ein derartiger Endlagenantrieb stellt sicher, daß die Drehtür immer in einer bestimmten Drehstellung in Bezug auf die seitlichen Begrenzungswände bzw. deren Durchgangsbereiche zum Stillstand kommt.
Als besonders vorteilhaft hat sich dabei erwiesen, wenn der Endlagenantrieb eine mit der Drehachse der Drehtür wirkverbundene Kurvenscheibe mit vorherbestimmten Still­ standspositionen der Drehtür zugeordneten Rastpunkten und zwischen letzteren vorspringenden Kurvenabschnitten sowie einen durch Federkraft radial an die Kurvenscheibe angedrückten Mitläufer aufweist, der in Umfangsrichtung fest angeordnet ist. Bei einer derartigen Ausbildung des Endlagenantriebs ist sichergestellt, daß die Drehtür aus jeder Drehstellung entweder in Drehrichtung in die nächst­ folgende Stillstandsposition weitergeschaltet oder aber der Drehrichtung entgegen in die vorhergehende Still­ standsposition zurückgedreht wird.
Gemäß einer abermaligen Weiterbildung der Erfindung ver­ schwenken beim Eintritt eines vorherbestimmten Ereignis­ ses, wie Stromausfall oder Stromabschaltung, die ver­ schwenkbar an der Drehtür angelenkten Flügel im selben Drehsinne aus ihren Grundstellungen in ihre Öffnungs­ lagen. Dies ermöglicht einen besonders einfachen Aufbau der das selbsttätige Verschwenken vermittelnden Schwenk­ antriebe.
Die Schwenkantriebe können aber auch, nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung, so ausgelegt sein, daß beim Eintritt eines vorherbestimmten Ereignisses, wie Strom­ ausfall oder Stromabschaltung, die verschwenkbar an der Drehtür angelenkten Flügel nach derselben Durchgangsrich­ tung aus ihren Grundstellungen in ihre Öffnungslagen ab­ klappen.
Anhand der beigefügten Zeichnung sollen nachstehend einige Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Dreh­ türanlage erläutert werden. In schematischen Ansichten zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Drehtüranlage mit einer vierflügeligen Drehtür bei Weglassung einer oberen Drehtür-Rotorplatte und in Grundstellung stehenden Türflügeln,
Fig. 2 die Drehtüranlage in einer Ansieht wie in Fig. 1, jedoch mit in ihre Öffnungslagen verschwenkten und einen breiten, als Fluchtweg geeigneten Durchgang freigebenden Türflügeln,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt durch die Drehtüranlage mit in ihren Grundstellungen stehenden Türflü­ geln bei einem etwa in der Ebene von zwei mit­ einander fluchtenden Flügeln verlaufenden Schnitt,
Fig. 4 in einer Draufsicht wie in den Fig. 1 und 2 eine Drehtüranlage, bei der die in Ihre Öffnungslagen verschwenkten Türflügel jeweils aus zwei aneinan­ der angelenkten und in der Art von Falttüren an­ einander klappbaren Flügelsegmenten bestehen,
Fig. 5 in einer Ansicht wie in Fig. 4 eine Drehtüranlage, bei der die Drehtür-Flügel jeweils aus vier an­ einander klappbaren Flügelsegmenten bestehen,
Fig. 6 in einer Ansicht wie in Fig. 4 ebenfalls eine Drehtüranlage mit einer vier Flügel aus jeweils vier aneinander klappbaren Flügelsegmenten auf­ weisenden Drehtür, wobei die Flügel jedoch um je eine der Türdrehachse benachbarte Anlenkachse verschwenkbar sind,
Fig. 7 in einer Ansicht wie in den Fig. 4 bis 6 eine Drehtüranlage mit einer vierflügeligen Drehtür, bei der jeweils zwei einander gegenüberliegende Flügel um im Bereich ihrer zu den seitlichen Be­ grenzungswänden hinweisenden Flügelenden ange­ ordnete Anlenkachsen zwischen ihren Grundstel­ lungen und ihren Öffnungslagen verschwenkbar so­ wie an den jeweils anderen Enden dieser Flügel ein anderer Flügel falttürartig anklappbar an­ gelenkt sind, und
Fig. 8 in einer Draufsicht analog Fig. 1 einen mecha­ nischen Endlagenantrieb für eine vierflügelige Drehtür.
Bei der in den Fig. 1 bis 3 schematisch veranschaulich­ ten Drehtüranlage 10, die auf einem in Fig. 3 nur ange­ deuteten Fundament steht, ist eine vierflügelige Dreh­ tür 11 zwischen einander diametral gegenüberstehenden zylindersegmentförmigen Begrenzungswänden 12 mit eben­ falls einander gegenüberliegenden Durchgangsbereichen 13 um eine vertikale Achse 14 drehbar aufgenommen. Die Drehtür 11 umfaßt eine in bekannter und hier im ein­ zelnen nicht interessierender Weise gelagerte sowie mittels eines in der Zeichnung nur angedeuteten Elektro­ motors 15 antreibbare obere Rotorscheibe 16. An der Rotorscheibe 16 sind vier Drehtür-Flügel 17, die sich in der aus Fig. 1 ersichtlichen Grundstellung von der Drehtür-Drehachse 14 radial forterstrecken, aufgehängt und um im Bereich ihrer zu den Begrenzungswänden 12 hinweisenden Flügelenden angeordnete vertikale Anlenk­ achsen 18 aus ihren Grundstellungen in zur Durchgangs­ richtung gemäß Doppelpfeil 19 in Fig. 2 parallele Öff­ nungslagen verschwenkbar, wie dies Fig. 2 zeigt.
An jedem Drehtür-Flügel 17 ist ein Schwenkantrieb 20 in Form eines umgekehrt wirkenden Türschließers angeordnet, dessen Antriebsgestänge 21 jeweils in einem Festpunkt 22 an der Rotorscheibe 16 angelenkt ist. Die Schwenkan­ triebe 20 sind in Richtung auf die Drehtür-Drehachse 14 beabstandet von der Anlenkachse 18 des jeweiligen Tür­ flügels 17 an diesem angebracht und beaufschlagen den jeweils zugeordneten Flügel permanent mit einem in Rich­ tung seiner Öffnungslage wirkenden Drehmoment. Ferner ist jedem Drehtür-Flügel 17 in der Nähe seines der Dreh­ tür-Drehachse 14 benachbarten Flügelendes ein an der Drehtür-Rotorscheibe angebrachter Haltemagnet 24 zuge­ ordnet, der mit einer Magnetplatte 25 des jeweiligen Flügels 17 zusammenwirkt und diesen vermittels Magnet­ kraft in der in Fig. 1 gezeigten Grundstellung arretiert. Schließlich sind die aus ihren Grundstellungen in Öff­ nungslagen gemäß Fig. 2 verschwenkbaren Drehtür-Flügel 17 mit auf ihre Anlenkachsen 18 wirkenden Rückstellantrie­ ben 26 zum Rückverschwenken aus ihren Öffnungslagen in ihre Grundstellungen wirkverbunden.
Die Drehtür-Flügel 17 bestehen jeweils aus einem umlau­ fenden Flügelrahmen 27 und einer in diesen aufgenommenen Glasfüllung 28. Ferner haben die Flügel 17 jeweils auf der von der Glasfüllung 28 abgewandten Seite ihres Flü­ gelrahmens 27 angebrachte Bürstendichtungen 29, die einerseits bei in der Grundstellung stehenden Flügeln eine Abdichtung gegenüber den Begrenzungswänden 11 und andererseits im Drehtürzentrum der Flügel 17 gegeneinan­ der vermitteln.
Im Normalbetrieb stehen bei Stillstand der Drehtür 11 deren sich von der Drehtür-Drehachse 14 radial forter­ streckende Flügel 17 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Stillstandsposition, wobei die mit Bürstendichtungen 29 versehenen und den zylindersegmentartigen Begrenzungs­ wänden 12 zugewandten Flügelenden jeweils in unmittel­ barer Nähe der Durchgangsbereiche 13 stehen. Wenn eine durchgangsberechtigte Person einen der Durchgangsbe­ reiche 13 zwischen den Begrenzungswänden 12 überschrei­ tet und damit in den Drehkreis der Drehtür 11 eintritt, wird diese mittels ihres mit der Rotorscheibe 16 wirk­ verbundenen motorischen Antriebs 15 beispielsweise in Richtung des Pfeils 30 in Fig. 1 in Rotation versetzt. Die in den Eingangsbereich eingetretene Person kann dann der Drehung der Drehtür 11 folgen und nach dem Durch­ laufen des von einer Begrenzungswand 12 begrenzten Bereichs die Drehtüranlage 10 durch den der Zugangsseite gegenüberliegenden Durchgangsbereich 13 verlassen. Der Betrieb einer derartigen Drehtüranlage ist bekannt und bedarf daher hier keiner weiteren Erörterung.
Beim Auftreten eines Störfalles, wie Stromausfall oder auch infolge Stromabschaltung, wird die Halterung der Drehtür-Flügel 17 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Grund­ stellung aufgehoben, und zwar beim konkreten Ausfüh­ rungsbeispiel infolge Wegfall der magnetischen Halte­ kraft, und angesichts der permanenten Beaufschlagung der Flügel 17 mit in Richtung ihrer Öffnungslagen wirkenden Drehmomenten verschwenken die Flügel 17 um ihre Anlenk­ achsen 18 in die aus Fig. 2 ersichtlichen Öffnungslagen und geben dann einen breiten Durchgang frei, der im wesentlichen gleich der Breite der einander gegenüber­ liegenden Durchgangsbereiche 13 zwischen den beiden zylindersegmentartigen Begrenzungswänden 12 ist.
Die Drehtüranlage 10 ist auch mit einem Endlagenantrieb ausgerüstet, der beim Auftreten eines vorherbestimmten und das Verschwenken der Drehtür-Flügel 17 aus ihren Grundstellungen in ihre Öffnungslagen auslösenden Er­ eignis dergestalt wirksam wird, daß die Drehtür 11 immer in die aus Fig. 1 ersichtliche Stillstandslage weiter­ schaltet oder aber zurückbetätigt wird, wenn das auslö­ sende Ereignis nicht bei Stillstand der Drehtür 11 eintritt, sondern während deren Drehbewegung beim Durch­ gang einer Person. Dieser Endlagenantrieb umfaßt eine mit der Lagerachse der Rotorscheibe der Drehtür wirkver­ bundene Kurvenscheibe, die entsprechend der Anzahl der Drehtür-Flügel vier Stillstands-Rastpunkte sowie da­ zwischen radial vorspringende Kurvenscheibenabschnitte besitzt, und einen in Umfangsrichtung fest angeordneten sowie mit Federkraft beaufschlagten Kurvenscheiben-Mit­ läufer, der radial an die Kurvenscheibe angedrückt wird und dadurch das Fortschalten oder Zurückdrehen der Drehtür bis zum nächsten oder vorhergehenden Rastpunkt der Kurvenscheibe vermittelt.
Mit jeder der Anlenkachsen 18 der zwischen ihren Grund­ stellungen gemäß Fig. 1 und ihren Öffnungslagen gemäß Fig. 2 verschwenkbaren Drehtür-Flügel 17 ist ein Rück­ stellantrieb 26 in Form eines Elektromotors wirkverbun­ den. Dieser Rückstellantrieb 26 ermöglicht nach Wegfall des das Verschwenken der Drehtür-Flügel 17 in ihre Öffnungslagen auslösenden Ereignisses das Rückstellen der Drehtür-Flügel 17 in ihre Grundstellungen, in denen diese bei Stromwiederkehr mittels der als Arretierungen wirkenden Haltemagnete 20 arretiert werden.
Bei der in Fig. 4 veranschaulichten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Drehtüranlage sind die in gleicher Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3 im Bereich der zu den Begrenzungswänden 12 hinwei­ senden Enden der Flügel 40 um vertikale Anlenkachsen an einer nicht dargestellten Rotorscheibe der Drehtür verschwenkbar aufgehängt, sind aber falttürartig ausge­ bildet und bestehen jeweils aus zwei aneinander klapp­ baren Flügelsegmenten 41, 42. In der nicht gezeigten Grundstellung stehen jeweils die beiden aneinander angelenkten Flügelsegmente 41, 42 in einer Ebene und erstrecken sich dann radial von der im Zentrum der Drehtüranlage verlaufenden Drehtür-Drehachse 14 radial fort. Die Drehtür-Flügel 40 sind, wiederum in gleicher Weise wie bei der ersten Ausführungsform, im Bereich ihrer an den zu den Begrenzungswänden 12 hinweisenden Flügelenden angeordneten Anlenkachsen mit einem die äußeren Segmente 41 in Richtung ihrer Öffnungslagen permanent beaufschlagenden Schwenkantrieb und einer beim Eintritt eines vorherbestimmten Ereignisses lösbaren Arretierung ausgerüstet, ferner jeweils mit einer das abklappbare Flügelsegment 42 in der Grundstellung hal­ tenden, jedoch beim Verschwenken des Flügels 40 in seine Öffnungslage lösbaren Sperre und einem Klappantrieb, der das zur Drehtür-Drehachse 14 hinweisende Flügelseg­ ment 42 mit einem in Richtung seiner Anklapplage an das andere Flügelsegment 41 permanent wirkenden Drehmoment beaufschlagt.
Die Ausführungsform nach Fig. 5 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach Fig. 4 nur dadurch, daß die verschwenkbaren Drehtür-Flügel 44 nicht aus zwei, son­ dern aus vier aneinander angelenkten Flügelsegmenten bestehen, die in ihren Öffnungslagen in gleicher Weise wie die Türsegmente bei der Ausführungsform nach Fig. 4 unter Freigabe eines breiten Durchganges aneinander anklappbar sind.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 bestehen die Dreh­ tür-Flügel 46 ebenfalls jeweils aus vier aneinander angelenkten Flügelsegmenten, wobei allerdings jeweils das Ende des zur Drehtür-Drehachse 14 hinweisenden Flügelelementes um eine an einer nicht dargestellten Rotorscheibe der Drehtür benachbart zu deren Drehachse angeordnete Anlenkachse verschwenkbar angelenkt ist. In der in der Zeichnung veranschaulichten Betriebsstellung bilden die in ihre Öffnungslagen verschwenkten und mit ihren Flügelsegmenten falttürartig aneinander geklappten Drehtür-Flügel 46 eine im Zentrum der Drehtüranlage stehende Mittelsäule, die den sich im übrigen über die gesamte Breite zwischen den Durchgangsbereichen 13 der zylindersegmentförmigen Begrenzungswände 12 reichenden Fluchtweg unterbricht.
Die Ausführungsform nach Fig. 7 unterscheidet sich von der Ausführungsform nach Fig. 4 dadurch, daß an Stelle einer Unterteilung der einzelnen Drehtür-Flügel in an­ einander klappbare Flügelsegmente jeweils zwei Flügel 48 im Bereich ihrer zu den Begrenzungswänden 12 hinweisen­ den Enden um vertikale Anlenkachsen verschwenkbar und an deren in der Grundstellung zu der Drehtür-Drehachse 14 hinweisenden Flügelenden die beiden anderen Drehtür-Flü­ gel 49 angelenkt und in der Öffnungslage der Drehtür-Flü­ gel an die erstgenannten Flügel 48 anklappbar sind, wie dies Fig. 7 zeigt.
Der in Fig. 8 schematisch veranschaulichte Endlagenan­ trieb 50 besitzt eine über der Rotorscheibe 16 (darge­ stellt in Fig. 3) angeordnete und mit der Drehtür-Dreh­ achse drehfest verbundene Kurvenscheibe 51 und einen mittels einer vorgespannten Feder 52 an die Kurven­ scheibe angedrückten sowie in Umfangsrichtung fest angeordneten Mitläufer 53. In Übereinstimmung mit der Anzahl der Türflügel 17 weist die Kurvenscheibe vier Rastpunkte 54 und jeweils zwischen diesen radial vor­ springende Kurvenabschnitte 55 auf. Die Rastpunkte und der durch Federkraft an die Kurvenscheibe angedrückte Mitläufer 53 sind in Umfangsrichtung so angeordnet, daß in der aus Fig. 8 ersichtlichen Drehstellung der Dreh­ tür, in der die Flügelenden in der Nähe der Durchgangs­ bereiche 13 stehen, der Mitläufer 53 in einem der Rast­ punkte 54 aufgenommen ist.
Beim Drehen der Drehtür 11 etwa gemäß Pfeil 30 um ihre Drehachse verdrängen die Kurvenabschnitte 55 den in Um­ fangsrichtung fest angeordneten Mitläufer 53 unter Zu­ sammendrückung der vorgespannten Feder 52 radial nach außen. Angesichts der Andrückung des Mitläufers 53 an die Kurvenabschnitte 55 der Kurvenscheibe 51 wirkt dabei auf letztere eine radial einwärts gerichtete Kraft, die eine Komponente in Richtung einer Tangente an den jewei­ ligen Berührungspunkt und eine dazu senkrechte Kompo­ nente aufweist. Die in Richtung der genannten Tangente wirkende Komponente der Andrückkraft erzeugt ein Dreh­ moment, das eine Drehung der Kurvenscheibe in Richtung auf den dem jeweiligen Berührungspunkt des Mitläufers 53 benachbarten Rastpunkt 54 und damit eine Drehung der Drehtür in die aus Fig. 8 ersichtliche Stillstandspo­ sition vermittelt. Der Endlagenantrieb stellt somit sicher, daß die Drehtür aus jeder Drehstellung entweder in Drehrichtung in die nächstfolgende Stillstandspo­ sition weitergeschaltet oder aber der Drehrichtung entgegen in die vorhergehende Stillstandsposition zu­ rückgedreht wird.

Claims (19)

1. Drehtüranlage mit einer zwischen zylindersegmentför­ migen Begrenzungswänden, die auf einander gegenüberlie­ genden Seiten je einen Durchgangsbereich haben, aufge­ nommenen und um eine vertikale Achse drehbaren mehrflü­ geligen Drehtür, deren Flügel bis an die Begrenzungs­ wände heranreichen und von denen wenigstens ein Flügel um eine vertikale Anlenkachse aus einer Grundstellung, in der die Flügel sich unter vorzugsweise gleichen Win­ kelabständen von der Drehachse forterstrecken, in eine den unbehinderten Personendurchgang ermöglichende Öff­ nungslage verschwenkbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Schwenkantrieb (20) den um die vertikale Anlenk­ achse (18) verschwenkbaren Flügel (17, 40, 44, 46, 48) in seiner Grundstellung permanent mit einem in Richtung seiner Öffnungslage wirkenden Drehmoment beaufschlagt und daß der genannte Flügel in seiner Grundstellung mit­ tels einer in Abhängigkeit vom Eintreten eines vorher­ bestimmten Ereignisses, wie Stromausfall oder Strom­ abschaltung, lösbaren Arretierung (24) gehalten ist.
2. Drehtüranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der verschwenkbare Flügel (17, 40, 44, 46, 48) mit einem moto­ rischen Rückstellenantrieb (26) zum Verschwenken aus seiner Öffnungslage in seine Grundstellung wirkverbunden ist.
3. Drehtüranlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich­ net, daß der Schwenkantrieb (20) ein beim Betätigen des zuge­ ordneten Flügels (17, 40, 44, 46, 48) aus seiner Öffnungslage in seine Grundstellung vorspannbares Federmittel besitzt.
4. Drehtüranlagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem vorspannbaren Federmittel um eine Torsionsfe­ der handelt.
5. Drehtüranlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem vorspannbaren Federmittel um eine Gasdruckfe­ der handelt.
6. Drehtür nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Schwenkantrieb (20) zum selbsttätigen Abklappen des ver­ schwenkbaren angelenkten Flügels (17, 40, 44, 46, 48) in seine Öffnungslage ein umgekehrt wirkender Türschließer dient.
7. Drehtüranlage nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeich­ net, daß die lösbare Arretierung zum Halten des verschwenkba­ ren Flügels in dessen Grundstellung einen bei Stromausfall bzw. Stromabschaltung inaktiv werdenden elektrischen Haltema­ gneten besitzt.
8. Drehtüranlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der verschwenkbare Flügel kraftschlüssig mittels Magnetkraft des Haltemagneten in seiner Grundstellung gehalten ist.
9. Drehtüranlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der verschwenkbare Flügel mittels eines gegen die Wirkung einer rückstellenden Federkraft formschlüssig wirkenden und durch Magnetkraft in seiner Verriegelungs­ stellung gehaltenen Sperrmittels in seiner Grundstellung arretiert ist.
10. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da­ durch gekennzeichnet, daß die Anlenkachse (18) des zwischen einer Grundstellung und einer Öffnungslage verschwenk­ baren Flügels (17, 40, 44, 48) im Bereich des von der Drehachse (14) der Drehtür entfernten Flügelendes ange­ ordnet ist.
11. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkachse des zwischen einer Grundstellung und einer Öffnungslage verschwenk­ baren Flügels (46) im Bereich des der Drehachse (14) der Drehtür benachbarten Flügelendes angeordnet ist.
12. Drehtür nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der zwischen einer Grundstellung und einer Öffnungslage verschwenkbare Flügel (40, 44, 46) aus wenigstens zwei in der Art einer Falttür aneinander­ klappbaren Flügelsegmenten besteht, die in der Grund­ stellung des Flügels mittels einer beim Verschwenken des Flügels lösbaren Sperre gehalten und mit einem permanent in Richtung ihrer Zusammenklapplage wirkenden Drehmoment eines Klappantriebs beaufschlagt sind.
13. Drehtüranlage nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Freigabe eines breiten Durch­ gangs alle Flügel (17, 40, 44, 46, 48) der Drehtür um jeweils eine vertikal verlaufende Anlenkachse aus ihren Grundstellungen in Öffnungslagen verschwenkbar sind.
14. Drehtüranlage nach Anspruch 10 oder 11, dadurch ge­ kennzeichnet, daß an dem von der vertikalen Anlenkachse entfernten Flügelende wenigstens eines verschwenkbaren Flügels (48) ein an letzteren anklappbarer Flügel (49) angelenkt ist, der in der Grundstellung mittels einer beim Verschwenken des erstgenannten Flügels (48) in seine Öffnungslage lösbaren Sperre gehalten und mit einem in Richtung seiner Anklapplage permanent wirkenden Drehmoment eines Klappantriebs beaufschlagt ist.
15. Drehtüranlage nach Anspruch 14, dadurch gekenn­ zeichnet, daß zwei in der Grundstellung einander gegen­ überstehende Flügel (48) jeweils um im Bereich ihrer zu den Begrenzungswänden (12) hinweisenden Flügelenden an­ geordnete Anlenkachsen verschwenkbar sind und jeweils an deren anderen Flügelenden ein anklappbarer Flügel (49) angelenkt ist.
16. Drehtüranlage nach Anspruch 13 oder 15, gekenn­ zeichnet durch einen von einem etwaig vorhandenen mo­ torischen Drehtürantrieb (15) unabhängigen Endlagenan­ trieb (50) zum Betätigen der Drehtür (11) in eine vorherbestimmte Stillstandsposition.
17. Drehtüranlage nach Anspruch 16, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Endlagenantrieb (50) eine mit der Drehachse der Drehtür (11) wirkverbundene Kurven­ scheibe (51) mit in Stillstandspositionen der Dreh­ tür (11) zugeordneten Rastpunkten (54) und zwischen letz­ teren radial vorspringenden Kurvenabschnitten (55) sowie einen durch Federkraft radial an die Kurvenscheibe (51) angedrückten Mitläufer (53) aufweist, der in Umfangs­ richtung fest angeordnet ist.
18. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß beim Eintritt eines vorbe­ stimmten Ereignisses, wie Stromausfall oder Stromab­ schaltung, die verschwenkbar an der Drehtür angelenkten Flügel im selben Drehsinne aus ihren Grundstellungen in ihre Öffnungslagen abklappen.
19. Drehtüranlage nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß beim Eintritt eines vorher­ bestimmten Ereignisses, wie Stromausfall oder Stromab­ schaltung die verschwenkbar an der Drehtür angelenkten Flügel (17) nach der selben Durchgangsrichtung aus der Grundstellung in ihre Öffnungslagen abklappen.
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