DE4442441A1 - Miniaturisierte Spulenanordnung hergestellt in Planartechnologie zur Detektion von ferromagnetischen Stoffen - Google Patents
Miniaturisierte Spulenanordnung hergestellt in Planartechnologie zur Detektion von ferromagnetischen StoffenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Detektion von Stoffen mit von Null ver
schiedener magnetischer Permeabilität, insbesondere ferromagnetischer Stoffe,
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die erfindungsgemäße Anordnung kann neben der Detektion von Stoffen mit
von Null verschiedener magnetischer Permeabilität auch zur indirekten Messung
von verschiedenen anderen Größen eingesetzt werden. Dazu muß die zu
messende Größe eine Veränderung der magnetischen Permeabilität in der direk
ten Umgebung der erfindungsgemäßen Anordnung verursachen.
Dies ist beispielsweise bei der Relativbewegung zwischen einer ferromagneti
schen Struktur (z. B. einer Struktur bzw. einem Maßstab mit äquidistanten
ferrromagnetischen Markierungen) und der erfindungsgemäßen Anordnung der
Fall. Auf diese Weise kann zum Beispiel eine Translation einer Zahnstange oder
eine Rotation eines Zahnrades, die sich relativ zur erfindungsgemäßen An
ordnung bewegen, erkannt werden. In Verbindung mit einem inkrementalen
Verfahren können so Position und/oder Winkel bestimmt werden.
Ein weiteres Einsatzgebiet ist die Materialuntersuchung. Mit einer oder mehreren
erfindungsgemäßen Anordnungen können Werkstücke abgetastet werden. Die
entstehenden Signale sind ein Maß für die magnetischen Eigenschaften bzw. die
lokale Variation der magnetischen Eigenschaften (z. B. bestimmter ferromagne
tischer Bereiche in Edelstahl) und können so zur Beurteilung und Erkennung
eines Werkstückes dienen. Für die Vorwärts- oder Rückwärtsbewegungserken
nung eines Körpers bewegt sich etwa eine am Körper angebrachte Struktur aus
äquidistanten, magnetischen Markierungen an zwei erfindungsgemäßen
Anordnungen, die um 90° gegeneinander gedreht angeordnet sind, vorbei, wo
bei aus der Signallage der beiden Signale die Bewegungsrichtung der Struktur
und damit die des Körpers bestimmt werden kann.
Aus der DE 31 33 061 ist ein Drehwinkelmeßfühler bekannt, der einen Perma
nentmagnet als flußerzeugendes Bauelement und eine Spule mit Kern als
flußdetektierendes Bauelement aufweist. Eine Flußführung mittels ferromagneti
scher Materialien existiert nicht; Ausbreitungsmedium ist die Luft. Der vom
Permanentmagneten ausgehende Magnetfluß wird in Abhängigkeit der
Winkelstellung eines drehbar gelagerten ferromagnetischen Körpers geändert
und ruft an den elektrischen Impulsen, die durch die Meßspule geschickt
werden, eine Veränderung der Impulsbreite hervor. Durch diese spezielle
Detektionsart gelang es, sowohl die Linearität zu verbessern als auch eine
zuverlässige Drehwinkelermittlung mit hoher Genauigkeit zu erreichen. Zudem
ist eine spezielle geometrische Form des Permanentmagneten nicht mehr
erforderlich, sondern er kann eine übliche Konfiguration aufweisen. Nachteilig ist
die nicht gezielte Führung des magnetischen Flusses, die in Verbindung mit der
Verwendung eines Permanentmagneten eine Miniaturisierung des Drehwinkel
meßfühlers in den Sub-Millimeterbereich unmöglich macht. Darüberhinaus ist die
Nichtsteuerbarkelt des magnetischen Flusses eines Permanentmagneten von
Nachteil, da sie den Einsatz hochempfindlicher elektrischer Meßverfahren nicht
zuläßt, demzufolge einer Verkleinerung des Drehwinkelmeßfühlers sehr enge
Grenzen gesetzt sind und optimale Signalqualitäten nicht erreicht werden
können.
In der DE 42 38 861 wird eine Vorrichtung zur Bestimmung der Position eines
axial beweglichen Körpers beschrieben. Eine oder mehrere Spulen dienen zu
gleich als flußerzeugende als auch als flußdetektierende Bauelemente. Der zu
detektierende Körper hat eine ferromagnetische Schicht, die den magnetischen
Fluß in der Meßspule ändert. Dadurch verändert sich auch die Induktivität dieser
Spule, was als lmpedanzänderung mit einer (Halb-)Brückenschaltung ausgewer
tet wird. Die Ziele der Schrift sind eine höhere Ansprechempfindlichkeit und eine
weitestgehende Unabhängigkeit von Umgebungsbedingungen. Dazu wird allein
die ferromagnetische Schicht, die auf den zu detektierenden Körper aufgebracht
ist, optimiert und zwar in der Hinsicht, daß insbesondere durch Erhöhung des
elektrischen Widerstandes der ferromagnetischen Schicht dem Problem
auftretender Wirbelströme entgegengewirkt wird. Die oben schon angesproche
nen Nachteile zufolge einer nicht vorhandenen ferromagnetischen flußleitenden
Struktur sind auch hier gültig. Da eine mechanische Fertigung von Drahtspulen
unter wenigen Millimetern nicht möglich ist, ist eine Verbesserung der Positions
bestimmung durch Verkleinerung der Vorrichtung ausgeschlossen.
Die DE 41 27 209 offenbart einen Geber zur induktiven Erzeugung eines Meßsi
gnals, das die relative Position zweier Körper zueinander angibt. Der Geber be
steht aus einer flußerzeugenden Spule, die von Wechselstrom durchflossen ist,
weiterhin aus einer ferromagnetischen flußführenden Struktur, die ringförmig
ausgebildet ist, und einer Meßanordnung aus Spulen, die zumindest von einem
Teil des erzeugten Magnetflusses durchsetzt sind und Spannungen abgeben,
die von der relativen Position zweier Körper zueinander abhängen. Im bevorzug
ten Ausführungsbeispiel dieser Schrift sind dabei die flußerzeugende Spule und
die flußleitende Struktur mit dem ersten Körper und die Meßspulenanordnung
mit dem zweiten Körper verbunden, wobei die Meßspulenandordnung entweder
als gedruckte Schaltung oder aus Draht(flach)spulen in der Größenordnung von
mindestens einigen Millimetern realisiert ist. Die (Induktions)Spannungssignale
kommen dadurch zustande, daß sich abhängig von der relativen Position der
beiden Körper die Fläche ändert, die der erzeugte Magnetfluß auf der Meßspu
lenanordnung durchsetzt. Die Änderung des magnetischen Flusses wird durch
eine Flächenänderung verursacht und nicht durch Änderung der magnetischen
Permeabilität, z. B. des zweiten Körpers. Das Ziel der DE 41 27 209 besteht
darin, das resultierende Meßsignal durch geeignete Kombination der gemesse
nen lnduktionsspannungen und durch spezielle geometrisch angeordnete
Gruppen von Flächenelementen frei von additiven und multiplikativen Störungen
zu bekommen und die Linearität der Kennlinie zu verbessern, insbesondere im
Nulldurchgang (beide Körper am "gleichen Ort") und in den Endlagen (beide
Körper maximal voneinander entfernt). Nachteilig sind sowohl die hybride
Aufbauweise der gesamten Anordnung als auch die geometrischen Dimensio
nen (mindestens einige Millimeter) der die Ortsauflösung bestimmenden
Elemente.
Aus der DE 30 31 997 ist ein Verfahren zur berührungslosen Messung von
Drehmomenten bekannt, wobei auf der Prüflingsoberfläche ein magnetisches
Wechselfeld erzeugt und die durch das auftretende Drehmoment hervorgerufe
ne Permeabilitätsänderung der Prüflingsoberfläche mittels eines sondenförmi
gen, an die Prüflingsoberfläche heranbringbaren Magnetjochs mit vier
Polstücken, deren Polflächen der Prüflingsoberfläche gegenüberstehen, erfaßt
wird. Das Magnetjoch ist als weichmagnetischer Schalenkern mit einem
Innenkern und vier Polstücken ausgebildet. Die Querschnittsfläche durch den
Innenkern und je zwei gegenüberliegenden Polstücken ist M-förmig (siehe Fig. 1
in DE 30 31 997). Der Innenkern ist mit einer Erregerwicklung, die vier Polstücke
mit zu einer magnetischen Meßbrücke verschalteten Detektionsdrahtwicklungen
versehen. Gemessen wird letztlich eine Symmetrieverschiebung der lnduktions
spannungen in der magnetischen Meßbrücke. Auch Ferritkerne in sogenannter
X-Form (zwei um 90° zueinander angeordnete U-Kerne) können verwendet wer
den, wobei aufgrund des Fehlens des Innenkerns die Detektionsdrahtspulen auf
den vier Polstücken zugleich als Erregerspulen benutzt werden. Nachteilig ist die
sehr beschränkte Auswahl an verfügbaren Kernformen; die eigene Herstellung
nicht kommerziell erhältlicher Kerne ist zu aufwendig. Zudem können die
vorgestellten Meßköpfe nicht sehr klein gemacht werden; in der DE 30 31 997
sind Meßkopfdurchmesser von ca. 20 mm angegeben.
Aus dem Beitrag "An Integrated Sensor Head in Silicon, for Contactless
Detection of Torque and Force" in Eurosensors VII, Budapest vom 26.9.93-
29.9.93, Seite 351 von P. Rombach ist ebenfalls ein Meßprinzip zur kontaktlosen
Messung von Kräften oder Drehmomenten bekannt. Die prinzipielle Meßanord
nung besteht aus einem weichmagnetischen U-Kern, an dessen einem Schenkel
eine Erregerspule und an dessen anderem Schenkel ein Magnetflußdetektor an
gebracht sind. In dem Raumbereich in unmittelbarer Nähe zu den beiden
Schenkelenden befindet sich ein Metallband mit magnetostriktiven Eigenschaf
ten. Durch Kraft- oder Drehmomenteinwirkung auf das Metallband wird durch
Magnetostriktion dessen magnetische Permeabilität geändert. Diese Permeabili
tätsänderung wird durch einen Magnetotransistor in einer Stromänderung erfaßt.
Die in dem Beitrag vorgeschlagene technische Realisierung (siehe Fig. 2 des
Beitrags) ist eine Kombination von Dünnschichttechnik und weiteren mikrome
chanischen Verfahrensschritten zur Herstellung des magnetischen U-Kerns und
der Erregerspule sowie eines CMOS-Prozesses für den Magnetotransistor. Die
geometrische Form des U-Kern wird realisiert durch die Ätzung von zwei
benachbarten V-Gräben ins Siliziumsubstrat. Die beiden einander nächstliegen
den Flanken der beiden V-Gräben bilden die Schenkel des magnetischen Kerns,
der jedoch zufolge der endlichen Steilheit der V-Flanken trapezförmige Gestalt
hat. Das Kernmaterial besteht aus Nickel und Eisen und wird elektrolytisch
abgeschieden. Von großem Nachteil ist, daß diese Herstellungstechnologie nur
für sehr einfache Formen magnetischer Kerne tauglich ist.
Ausgehend von dem oben dargelegten Stand der Technik, liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zur Detektion von Stoffen mit von Null
verschiedener magnetischer Permeabilität gemäß dem Oberbegriff des An
spruchs 1 derart auszugestalten, daß die Anordnung eine Ortsauflösung im
Submillimeter-Bereich bei hoher Meßempfindlichkeit bzw. Meßgenauigkeit er
reicht und zudem einfach und kostengünstig in Massenproduktion hergestellt
werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1
gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
Die erfindungsgemäße Anordnung zur Detektion von Stoffen mit von Null
verschiedener magnetischer Permeabilität besteht aus den folgenden drei
Elementarbausteinen: flußerzeugenden Spulen zur Erzeugung eines magneti
schen Flusses, einer flußleitenden Struktur zur Führung des erzeugten
magnetischen Flusses an die Meßstellen und flußdetektierenden Bauelementen
an den Meßstellen zur Detektion mindestens eines Teils des erzeugten
magnetischen Flusses. Die gesamte Anordnung und damit all deren Bestand
teile sind auf einem einzigen Substrat durch Planartechnolgie hergestellt.
In einer oder mehreren flußerzeugenden Spulen wird ein magnetischer Fluß
(bzw. ein magnetisches Feld) durch einen elektrischen Strom erzeugt. Der er
zeugte magnetische Fluß wird durch eine flußleitende Struktur an die Meßstellen
der Anordnung, die von den flußerzeugenden Spulen räumlich entfernt sein
können, geführt. An diesen Meßstellen sind eine oder mehrere flußdetektierende
Bauelemente positioniert, deren geeignet kombinierte Signale ein Maß für die
magnetische Permeabilität in der Umgebung der erfindungsgemäßen Anord
nung sind.
Es ist günstig, wenn die Werte der magnetischen Flußdichte als Funktion des
Ortes in der unmittelbaren Umgebung einer Meßstelle stark von der magneti
schen Permeabilität in der Umgebung der Anordnung abhängen. Die geeignete
Kombination der Signale kann dabei vorteilhafterweise auf Differenz- und/oder
Additionsprinzipien beruhen, zu deren Realisierung eine geeignete Ausbildung
der flußdetektierenden Bauelemente (z. B. Wahl des Windungssinnes bei
planaren Induktionsspulen), eine geeignete Zusammenschaltung mehrerer fluß
detektierender Bauelemente und/oder eine entsprechende Signalverarbeitung
beitragen können.
Durch die gesamte erfindungsgemäße Anordnung aus flußerzeugenden Spulen,
einer flußleitenden Struktur und flußdetektierenden Bauelementen ist zusammen
mit dem vom magnetischen Fluß durchsetzten umgebenden Medium ein
geschlossener magnetischer Kreis aufgebaut, in dem die Kirchhoffschen Sätze
analog dem elektrischen Fall gültig sind. Durch Annäherung eines externen Ob
jektes mit von Null verschiedener magnetischer Permeabilität werden in der er
findungsgemäßen Anordnung die magnetischen Widerstände verändert. Diese
Veränderungen können auf unterschiedlichste Art erfaßt werden. An einem Ort
vorzugsweise durch ein oder mehrere flußdetektierende Bauelemente oder
durch die Detektion einer Symmetrieverschiebung im magnetischen Kreis.
Letzteres erfordert insbesondere eine geeignete Ausbildung der flußleitenden
Struktur sowie eine auf diese Struktur angepaßte Auswahl und Festlegung der
Meßstellen für die flußdetektierenden Bauelemente. Dabei kann es durch das in
der erfindungsgemäßen Anordnung realisierte Meßprinzip vorkommen, daß zu
mindest ein flußdetektierendes Bauelement von dem Ort oder dem Bereich der
Permeabilitätsänderung weiter entfernt ist. Es ist zudem möglich, daß zumindest
eine der flußerzeugenden Spulen auch als flußdetektierendes Element
verwendet ist. Die Positionierung eines flußdetektierenden Bauelementes
geschieht vorzugsweise so, daß entweder der magnetische Fluß in der
flußleitenden Struktur detektiert wird oder daß der magnetische (Streu)Fluß, wel
cher an oder nahe einer Meßstelle aus der flußleitenden Struktur in das
umgebende Medium austritt bzw. von dort eintritt, erfaßt wird.
Als flußdetektierende Bauelemente werden dabei vorteilhaft Induktionsspulen
oder in Planartechnologie herstellbare Magnetfeldsensoren, beispielsweise ma
gnetoresistive Sensoren, Hallelemente oder Fluxgate-Sensoren, eingesetzt. Bei
einer vorteilhaften Anordnung ist eine flußerzeugende Spule von einem
elektrischen Strom mit einer zeitlich konstanten und einer zeitlich veränderbaren
Komponente von jeweils beliebiger Amplitude durchflossen (z. B. auch reiner
Gleichstrom oder reiner Wechselstrom) und mit einem ferromagnetischen Kern
versehen. Dieser Kern ist aus hochpermeablem Material und dient deshalb ne
ben der Flußleitung auch als Flußverstärker. Der Spulenkern ist vorzugsweise ein
Teil der flußleitenden Struktur, deren Material folgende vorteilhafte Eigenschaften
aufweist. Eine hohe Permeabilität erlaubt es, mit vergleichsweise geringem Spulenstrom
eine große magnetische Flußdichte zu erzeugen. Dies ist vor allem bei
sehr kleinen erfindungsgemäßen Anordnungen zur Erzielung detektierbarer
Signale wichtig, da die Stromdichte in den Windungen der flußerzeugenden
Spulen einen sehr kleinen Wert hat. Des weiteren ist eine hohe Sättigungsfluß
dichte des Materials zur Erhöhung der Signale geeignet. Geringe Leistungsver
luste werden durch die Verwendung eines weichmagnetischen Materials
erreicht, das eine schmale Hysterese aufweist. Materialien, die diese Eigenschaf
ten haben, sind vorzugsweise bestimmte Eisen-Nickel-Legierungen, wobei Bei
mischungen von Chrom, Mangan, Molybdän und anderen chemischen
Elementen weitere Verbesserungen bringen. Die geometrische Ausbildung der
flußleitenden Struktur erfolgt vorzugsweise so, daß die flußleitende Struktur aus
einer oder mehreren U-förmigen, ferromagnetischen Grundstrukturen aufgebaut
ist bzw. umgekehrt in solche zerlegt werden könnte, wie dies etwa bei einer
Kamm-förmigen flußleitenden Struktur der Fall ist.
Zur teilweisen oder gänzlichen Kompensation parasitärer Einflüsse können ne
ben passiven Abschirmeinrichtungen zusätzlich weitere flußdetektierende
Bauelemente so angeordnet werden, daß sie den magnetischen Fluß einer flu
ßerzeugenden Spule unabhängig von der magnetischen Permeabilität in der
Umgebung der Anordnung erfassen und diese Signale zur Kompensation von
Störeinflüssen auf eine flußerzeugende Spule und/oder eine flußleitende
Struktur, beispielsweise temperaturabhängige Veränderungen der Eigenschaf
ten von ferromagnetischen flußleitenden Strukturen oder externe Magnetfelder,
benutzen. Die Unabhängigkeit solcher Referenzmessungen von der zu
detektierenden magnetischen Permeabilität(sänderung) in der Umgebung der
Anordnung muß nicht zu jeder Zeit gegeben sein; oftmals genügt es, diese Un
abhängigkeit durch geeignet ausgewählte Modulations- bzw. Meßtechniken zu
bestimmten Zeitpunkten oder in bestimmten Zeitintervallen sicherzustellen. Eine
Detektionstechnik auf der Basis von Differenzprinzipien ist generell störungsunempfindlicher.
Darüber hinaus werden je nach Anwendungsfall und Aufbau einer
erfindungsgemäßen Anordnung Kompensationsmaßnahmen auch zur
Erreichung größerer Linearitätsbereiche eingesetzt.
Außer einer einzigen erfindungsgemäßen Anordnung können auf einem Substrat
auch mehrere (voneinander unabhängige) erfindungsgemäße Anordnungen in
bestimmten Abständen und in bestimmten Winkellagen zueinander hergestellt
werden. Die genaue Einstellbarkeit dieser Abstände und Winkel ermöglicht etwa
eine Aneinanderreihung erfindungsgemäßer Anordnungen in Zeilen- oder Ma
trixform (generell beliebige Muster) mit guter Uniformität. Vorteilhaft ist dies für
eine genaue und schnelle magnetische Muster- oder Bilderkennung.
Ein wesentliches Charakteristikum der Erfindung ist die Herstellung der
erfindungsgemäßen Anordnung mit den Methoden der Planartechnologie auf
einem planaren Substrat. Denn durch die gute Maßhaltigkeit der Mikrolithografie
(absolute Strukturgenauigkeiten < 1 µm, relative < 1%), mit der die einzelnen
Elementarbausteine strukturiert werden, ist eine Miniaturisierung der erfindungs
gemäßen Anordnung in Größenbereiche kleiner als 1 mm realisierbar, wodurch
die Ortsauflösung der Messung erheblich gesteigert wird. Aus der Miniaturisie
rung resultieren auch die Vorteile der geringeren Temperaturabhängigkeit der
Meßsignale und der kleineren Störungen durch mechanische Erschütterungen
bzw. Schwingungen. Da Magnetfelder eine Ortsabhängigkeit von r-n (n=1 . . . 2)
aufweisen und so die geometrischen Abmessungen und deren Genauigkeiten
sehr starken Einfluß auf die Meßsignale haben, ist es mit der hohen Strukturge
nauigkeit, die durch den ausschließlichen Einsatz der Planartechnologie erzielt
wird, gelungen, die geometriebedingten Abweichungen der Meßsignale so klein
zu halten, daß insbesondere bei der Verwendung von Differenzdetektionsschal
tungen Abgleichkosten vermieden wurden.
Ein weiterer Vorteil, der durch die Miniaturisierung und den Einsatz der (CMOS-
kompatiblen) Planartechnologie erzielt wird, liegt darin, daß elektronische
Schaltungen, z. B. zur Aufbereitung und Auswertung der Meßsignale, neben den
flußerzeugenden, flußführenden und flußdetektierenden Bauelementen auf dem
Substrat mitintegrierbar sind. Neben einer kostengünstigen und vereinfachten
Herstellung hat dies den zusätzlichen Vorteil, daß der Abstand zwischen den
flußdetektierenden Bauelementen und der Auswerteelektronik sehr klein
gehalten werden kann, somit externe Störungen weniger ins Gewicht fallen und
deshalb entweder die Ortsauflösung weiter erhöht werden kann oder noch klei
nere Signale detektiert werden können. Letzteres ist auch von Vorteil in dem Fall,
bei dem zufolge einer hohen Ortsauflösung die flußdetektierenden Bauelemente
nur mit wenigen Spulenwindungen versehen sind und deshalb kleinere
Meßsignale detektiert werden müssen. Der Einsatz von Spulen zur Erzeugung
eines magnetischen Flusses hat den großen Vorteil, daß zufolge der Steuerbar
keit des erzeugten magnetischen Flusses über den Spulenstrom, hochempfind
liche Modulationstechniken zur Detektion auch sehr schwacher und/oder
verrauschter Meßsignale verwendbar sind.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Be
zugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1: Skizze eines Ausführungsbeispiels,
Fig. 2: Schnitt durch eine flußerzeugende Spule (parallel zur Längsachse),
Fig. 3: Schnitt durch eine flußerzeugende Spule (quer zur Längsachse),
Fig. 4: Schnitt durch eine planare Spule als flußdetektierendes Bauelement,
Fig. 5: Funktionsprinzip ohne ferromagnetische Umgebung,
Fig. 6: Funktionsprinzip mit ferromagnetischer Umgebung,
Fig. 7: Funktionsprinzip mit zwei planaren Spulen ohne ferromagnetische
Umgebung,
Fig. 8: Funktionsprinzip mit zwei planaren Spulen und ferromagnetischer Um
gebung.
Ein erstes Ausführungsbeispiel ist in Fig. 1 dargestellt. Die flußerzeugende
Spule (1) besteht aus einer dreidimensionalen Spule mit ferromagnetischem
(Spulen-)Kern (2), die beide in Planartechnologie hergestellt sind. Der ferroma
gnetische Kern (2) ist zugleich ein Teil der flußleitenden Struktur (3), die in U-
Form ausgebildet ist, wobei die flußerzeugende Spule (1) am Mittelschenkel der
U-förmigen flußleitenden Struktur angeordnet ist. An beiden Enden der
flußleitenden Struktur ist jeweils ein flußdetektierendes Bauelement (4), (5)
angebracht. Die flußerzeugende Spule (1) mit ferromagnetischem Kern (2), die
flußleitende Struktur (3) und die flußdetektierenden Bauelemente (4), (5) sind alle
auf einem einzigen Substrat (6) gefertigt.
Fig. 2 und Fig. 3 zeigen einen Längs- bzw. Querschnitt durch die flußleitende
Spule mit der flußleitenden Struktur. Die Herstellung einer flußleitenden Spule ge
schieht durch die Strukturierung einer ersten Metallisierungsebene (7) für den
Teil der Spulenwindung, der unter der flußleitenden Struktur (genauer dem
ferromagnetischen Kern (2)) angeordnet ist, und durch die Strukturierung einer
zweiten Metallisierungsebene (8) für den Teil der Spulenwindung, der über der
flußleitenden Struktur angeordnet ist. Die erste und die zweite Metallisie
rungsebene und der flußleitende und flußverstärkende, ferromagnetische Kern
sind jeweils durch eine Isolationsschicht (9) elektrisch voneinander isoliert. Nur
im Bereich der Kontaktlöcher (10) ist ein elektrischer Kontakt zwischen der
ersten (7) und der zweiten (8) Metallisierungsebene vorhanden, um die
Spulenwindungen um den ferromagnetischen Kern (2) herum zu schließen. Die
maximale Stromdichte in den Windungen der flußerzeugenden Spule beträgt ca.
1 mA/(µm×µm).
Die beiden Metallisierungsebenen bestehen aus einer ca. 1 µm dicken
Aluminiumschicht; die gewählten 50 Spulenwindungen haben eine Breite von ca.
3,2 µm und einen Abstand von ca. 2 µm. Die Isolationsschicht (9) besteht aus
einer etwa 1 ,2 µm dicken Siliziumdioxidschicht und die flußleitende Struktur (3)
ist in diesem Ausführungsbeispiel eine ca. 0,5 µm dicke und etwa 100 µm breite
Permalloy-Schicht, die aus Nickel (81%) und Eisen (19%) zusammengesetzt ist.
Diese Schicht kann durch Diffusionsbarriereschichten aus Tantal, das auch als
Haftvermittler dient, eingekapselt sein. Für Eisen-Nickel-Schichten sind minimale
Strukturbreiten von ca. 5 µm realisierbar, minimale Strukturbreiten für andere
Schichten sind 0,5 µm; im Vergleich dazu liegt die Justagegenauigkeit von
Struktur zu Struktur bei ca. 1 µm, die bei einer maximalen Bildfläche von ca. 15
mm × 15 mm besser als 0,001 ist.
Die flußdetektierenden Bauelemente (4), (5) bestehen, wie in Fig. 1 erkennbar
ist, aus planaren Spulen, die durch die Strukturierung der zweiten Metallisie
rungsebene (8) hergestellt sind. Fig. 4 zeigt einen Querschnitt durch die
Längsachse des U-Schenkels im Bereich einer der beiden flußdetektierenden
planaren Spulen.
Die flußerzeugende Spule (1) wird im Ausführungsbeispiel von einem Wechsel
strom durchflossen. An beiden Enden der U-förmigen, flußleitenden Struktur tritt
der erzeugte magnetische Fluß (11) aus bzw. wieder ein, da magnetische
Feldlinien immer geschlossen sind. In Fig. 5 ist der Fall dargestellt, daß in der
Umgebung der Anordnung kein ferromagnetisches Material vorhanden ist. Zu
mindest ein Teil des magnetischen Flusses durchdringt die planare Spule (4
bzw. 5) und induziert eine Spannung in der Spule. Kommt nun ein ferromagneti
scher Körper (12) in die Nähe der Anordnung (Fig. 6) so wird der magnetische
Fluß, der die planare Spule durchdringt, verändert und dementsprechend
entsteht eine geänderte Induktionsspannung, die als Meßsignal dient.
In einem zweiten Ausführungsbeispiel werden durch geeignete Beschaltung
zweier planarer Spulen als flußdetektierende Bauelemente die Vorteile von Diffe
renzprinzipien ausgenutzt. In Fig. 7 und Fig. 8 sind zwei planare Spulen (4a,
4b bzw. 5a, 5b) übereinanderliegend in der ersten und der zweiten Metallisie
rungsebene angeordnet. Diese beiden planaren Spulen haben den gleichen
Windungssinn und sind in Reihe geschaltet, so daß im Fall der Abwesenheit
eines ferromagnetischen Körpers und einer komplett symmetrisch ausgeführten
Anordnung der planaren Spulen der gleiche magnetische Fluß (11a, 11b) mit
entgegengesetztem Vorzeichen die beiden planaren, übereinanderliegenden
Spulen durchdringt (Fig. 7). Durch die Reihenschaltung heben sich die beiden
induzierten Spannungen auf, so daß das resultierende Signal beider Spulen den
Wert Null hat, folglich also "kein Signal meßbar ist". Ein externer ferromagneti
scher Körper (12) in der Umgebung der beiden Spulen hebt die Symmetrie des
magnetischen Flusses (11) am Ort der beiden planaren Spulen auf (Fig. 8) und
erzeugt auf diese Weise ein von Null verschiedenes (Induktions)Signal in den
beiden in Reihe geschalteten Spulen.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel wird im Gleichstrombetrieb eine
flußerzeugende Spule von einem zeitlich konstanten Strom durchflossen. Als
Meßsignale dienen die in den Spulen induzierten Spannungen, die durch eine
zeitliche Änderung der magnetischen Permeabilität in der Umgebung verursacht
sind.
Claims (22)
1. Anordnung zur Detektion der magnetischen Permeabilität, insbesondere
der ferromagnetischer Stoffe, wobei die Anordnung aus mindestens einer
flußerzeugenden Spule zur Erzeugung eines magnetischen Flusses und
einer flußleitenden Struktur zur Führung des erzeugten magnetischen
Flusses an mindestens eine Meßstelle und mindestens einem flußdetek
tierenden Bauelement zur Messung mindestens eines Teils des erzeugten
magnetischen Flusses, der an einer Meßstelle wenigstens ein flußdetek
tierendes Bauelement durchsetzt, besteht und ferner wenigstens ein fluß
detektierendes Bauelement ein Signal bereitstellt, das von der magneti
schen Permeabilität und deren lokalen Verteilung in der Umgebung der
Anordnung abhängt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die flußerzeugenden Spulen (1), die flußleitende Struktur (3) sowie die
flußdetektierenden Bauelemente (4, 5) der Anordnung in einer oder meh
reren Schichten durch zwei- und/oder dreidimensionale Strukturen, vor
zugsweise durch Planartechnologie, realisiert sind und daß diese
Schichten auf einem einzigen Substrat (6) hergestellt sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß von den drei Elementarbausteinen, nämlich den flußerzeugenden
Spulen (1), der flußleitenden Struktur (3) und den flußdetektierenden Bau
elementen (4, 5), nur ein Elementarbaustein oder aber zwei oder auch alle
drei Elementarbausteine zumindest eine geometrische Ausdehnung längs
einer beliebigen Raumrichtung haben, die im Submillimeter-Bereich liegt.
3. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die von den flußdetektierenden Bauelementen (4, 5) bereitgestellten
Signale bei geeigneter Kombination und Signalverarbeitung ein resultie
rendes Signal liefern, das ein Maß für die magnetische Permeabilität in der
Umgebung der Anordnung ist.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die flußleitende Struktur (3) so ausgebildet ist, daß an oder nahe bei
einer oder mehreren Meßstellen der magnetische Fluß aus der flußleiten
den Struktur (3) in das umgebende Medium aus- bzw. eintritt.
5. Anordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die gesamte flußleitende Struktur (3) aus einer oder mehreren U-för
migen, flußleitenden Elementarstrukturen aufgebaut ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die flußleitende Struktur (3) zumindest ein ferromagnetisches
Material, vorzugsweise eine Eisen-Nickel-Legierung, enthält.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine flußerzeugende Spule (1) aus einer dreidimensionalen Spule mit
einem von ihr umschlossenen Spulenkern (2) besteht.
8. Anordnung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Spulenkern (2) als Schicht ausgebildet ist, die zumindest ein fer
romagnetisches Material, vorzugsweise eine Eisen-Nickel-Legierung, ent
hält.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Spulenkern (2) ein Teil der flußleitenden Struktur (3) ist.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine flußerzeugende dreidimensionale Spule (1) durch Strukturierun
gen auf einer ersten (7) und auf einer zweiten (8) Metallisierungsebene
und durch elektrisch leitende Kontaktverbindungen (10) zwischen diesen
beiden Metallisierungsebenen gebildet ist.
11. Anordnung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Spulenkern (2) zwischen der ersten (7) und der zweiten (8)
Metallisierungsebene befindet und daß dieser Spulenkern (2) sowohl von
der ersten (7) als auch von der zweiten (8) Metallisierungsebene durch
Isolationsschichten (9) elektrisch isoliert ist.
12. Anordnung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Isolationsschicht (9) aus Siliziumnitrid und/oder Siliziumdioxid
besteht und daß die beiden Metallisierungsebenen (7, 8) aus Aluminium
hergestellt sind.
13. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß einer flußerzeugenden Spule (1) ein Strom einprägbar ist, der eine
zeitlich konstante und eine zeitlich veränderbare Komponente mit jeweils
beliebiger Amplitude besitzt.
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß die flußdetektierenden Bauelemente (4, 5) als Induktionsspulen, ma
gnetoresistive Sensoren, Hallelemente oder Fluxgate-Sensoren ausgebil
det sind.
15. Anordnung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Induktionsspule (4) durch Strukturierungen auf nur einer
Metallisierungsebene (7) als planare Induktionsspule ausgebildet ist.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Induktionsspule (4) einen Kern enthält, der aus wenigstens
einem ferromagnetischen Material besteht.
17. Anordnung nach einem der Ansprüche 14 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß an einer Meßstelle als flußdetektierende Bauelemente (4a, 4b) zwei
planare Induktionsspulen mit dem gleichen Windungssinn in Reihe ge
schaltet und symmetrisch ausgebildet sind, so daß bei magnetischer
Permeabilität Null in der Umgebung der Anordnung oder/und bei
symmetrischer Verteilung der Permeabilität in der Umgebung der
Anordnung das resultierende Signal beider Induktionsspulen den Wert
Null hat.
18. Anordnung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden planaren Induktionsspulen (4a, 4b) räumlich übereinander
liegend in der ersten (7) und der zweiten (8) Metallisierungsebene ange
ordnet sind.
19. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Vermeidung oder Kompensation des Einflusses von Temperatur
änderungen oder externen Magnetfeldern oder anderen Störungen spe
zielle räumliche Anordnungen der flußdetektierenden Bauelemente (4, 5)
und/oder eine geeignete Signalverarbeitung und/oder entsprechende
Abschirmvorrichtungen vorgesehen sind.
20. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein oder mehrere weitere flußdetektierende Bauelemente so ange
ordnet sind, daß durch sie der magnetische Fluß wenigstens einer fluß
erzeugenden Spule (1) und/oder der magnetische Fluß in der flußleiten
den Struktur (3) unabhängig von der magnetischen Permeabilität in der
Umgebung der Anordnung erfaßbar und zur Kompensation von Störein
flüssen einsetzbar ist.
21. Einrichtung bestehend aus mehreren Anordnungen nach einem der
Ansprüche 1 bis 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Anordnungen in vorgebbaren Abständen und vorgebbaren
gegenseitigen Winkellagen auf einem einzigen Substrat (6) gefertigt sind.
22. Einrichtung nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Anordnungen in Zeilen- oder Matrixform aneinandergereiht
sind.
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