DE4446167C2 - Vorrichtung zum Befestigen eines elektrischen Gerätes an einer Montageplatte - Google Patents
Vorrichtung zum Befestigen eines elektrischen Gerätes an einer MontageplatteInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Befe
stigen eines elektrischen Gerätes, insbesondere
Befehls- und/oder Meldegerätes, an einer mit einer Bohrung verse
henen Montageplatte, mit einem durch die Bohrung bis zu
einem Anschlag hindurchschiebbaren Einsatzgehäuse und mit
einer auf ein Außengewinde des Einsatzgehäuses aufschraub
baren Mutter, wobei das Einsatzgehäuse auf dem äußeren Umfang
mit Ausnehmungen versehen ist.
Es ist herkömmliche Technik, daß elektrische Geräte einzeln
oder meist in Reihen neben- und/oder übereinander auf
Montageplatten dadurch befestigt werden, daß ein Teil des
Gerätes mit den Bedienungs- oder Anzeigeelementen aus der
Vorderseite der Montageplatte hervorragt, während der
eigentliche Schaltteil des Gerätes mit den elektrischen
Anschlüssen und der Verdrahtung auf der Rückseite der Mon
tageplatte angeordnet ist. Die hier angesprochenen Geräte
werden in der Fachwelt als Befehls- und Meldegeräte
bezeichnet. Hierzu gehören z. B. Leuchtmelder, Druck
tastenschalter, durch Schlüssel betätigbare oder abschließ
bare Schalter oder auch Nockenschalter, die durch einen
Drehgriff betätigbar sind. Montageplatten finden sich
üblicherweise in Schaltschränken, sie können aber auch als
freistehende Wandplatten oder als Platte eines Schaltpultes
ausgebildet sein. Es gibt bereits zahlreiche Konstruktionen
zum Befestigen von elektrischen Geräten an derartigen
Montageplatten. Normalerweise werden die Geräte durch die
Bohrung der Montageplatte hindurchgeführt und dann mit der
Montageplatte verschraubt. Dies ist aber sehr aufwendig,
umständlich und zeitraubend, weil für diese Arbeiten bei
großen Montageplatten zwei Personen erforderlich sind,
nämlich eine Person, die das Gerät von der Vorderseite
durch die Bohrung der Montageplatte hindurch führt und eine
andere Person, die dann auf der Rückseite der Montageplatte
die Befestigung vornimmt. Zur Arbeitserleichterung sind
daher schon zahlreiche Konstruktionen vorgeschlagen worden,
die eine Befestigung der Geräte durch eine Person ermög
lichen. Hierzu gehören z. B. Konstruktionen, bei denen das
Gerät im wesentlichen aus zwei Teilen besteht, die durch
Bajonettverschluß miteinander verbunden werden können. Aber
auch diese bekannten Konstruktionen sind sehr bau- und
arbeitsaufwendig.
Eine derartige Vorrichtung ist aus der
EP 0 074 427 B1 bekannt. Bei dieser Vorrichtung ist eine
Einmannmontage möglich, indem das Einsatzgehäuse von der
Vorderseite der Montageplatte durch die Bohrung hindurch
geführt wird. An dem Einsatzgehäuse sind zwei einander
gegenüberliegende nach außen stehende federnde Zungen fest
angebracht, die beim Einschieben durch die Bohrung etwas
nach innen zusammengedrückt werden und die dann in der
richtigen Stellung des Einsatzgehäuses wieder frei nach
außen federn und hinter den inneren Rand der Bohrung
greifen können, so daß das Einsatzgehäuse nicht mehr aus
der Bohrung der Montageplatte herausfallen kann. Von
wesentlichem Nachteil ist, daß durch die fest angeordneten
federnden Zungen die Dicke der Montageplatte vorgegeben
sein muß. In der Praxis haben die Montageplatten aber je
nach Größe und Anordnung unterschiedliche Dicken, was bei
dem bekannten Einsatzgehäuse entsprechend unterschiedliche
Gestaltungen voraussetzt, dies auch deshalb, weil das
Einsatzgehäuse auf der Rückseite der Montageplatte ein
Außengewinde aufweist, auf welches zur endgültigen
Befestigung eine Mutter direkt aufschraubbar ist. Es kommt
hinzu, daß das bekannte Einsatzgehäuse im wesentlichen nur
Betätigungselemente enthält. Das eigentliche elektrische
Gerät muß hierbei noch dazu unter Zwischenschaltung einer
Kupplungsplatte in anschließenden Arbeitsvorgängen an dem
zuvor fest angebrachten Einsatzgehäuse befestigt und ange
schlossen werden. Da die Einzelteile des Gesamtgerätes
separat zum Kunden angeliefert werden, können die Montage
arbeiten, abgesehen von der Verlierbarkeit einzelner Teile,
nur von geschultem Fachpersonal durchgeführt werden.
Insgesamt ergibt sich ein großer Herstellungs- und
Arbeitsaufwand.
Ferner ist aus der DE 26 23 647 B2 eine Gewindehülse aus
Kunststoff als Gehäuseteil für elektrotechnische
Installationsgeräte bekannt. Diese Gewindehülse wird mit
zwei Muttern an einer Tragplatte befestigt, wobei jeweils
eine Mutter auf einer Fläche der Tragplatte anliegt, so daß
die Tragplatte zwischen den beiden Muttern angeordnet und
mit der Gewindehülse verspannt ist. Die Gewindehülse weist
in ihrem Umfangsbereich vier Federzungen auf, die über den
Gewindedurchmesser hinaus ragen und eine Verrastung der
Gewindehülse an der Tragplatte ermöglichen, wenn die Trag
platte ausreichend dünn ausgebildet ist. Zur Montage dieser
Gewindehülse ist es jedoch erforderlich, daß beide Seiten
der Montageplatte zugänglich sind, so daß die Gewindehülse
auf beiden Seiten der Montageplatte mit jeweils einer
Mutter versehen werden kann.
Schließlich ist aus der DE-OS 23 11 158 eine Einrichtung
zur Befestigung eines Gegenstandes an einer Wand bekannt.
Diese Einrichtung weist ein Einsatzstück auf, welches in
Achsrichtung verlaufende, federnd angeordnete Rasthaken
hat, die beim Einschieben des Einsatzgehäuses in eine
Bohrung einer Montageplatte dieses an der Montageplatte
fixieren, so daß anschließend eine Mutter problemlos
aufgeschraubt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Vorrichtung
zu schaffen, die einfach aufgebaut und herstellbar ist, die
im Herstellerwerk als vollständige Einheit mit unverlier
baren Einzelteilen montagefertig zusammensetzbar ist,
welche eine Einmannmontage gestattet und welche ferner an
alle gängigen Montageplatten unterschiedlicher Dicke
befestigbar ist.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Mutter an mindestens zwei diametral einander
gegenüberliegenden Stellen am Umfang federnd nach außen
spreizbare Rasthaken aufweist, welche
bei der Montage in die Ausnehmungen einwärts schwenkbar sind, und
daß zwischen der Mutter und dem Einsatzgehäuse eine Fixier
vorrichtung zum Fixieren der Mutter in einem
Vormontage-Zustand vorgesehen ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung im
Schema dargestellt, und zwar zeigen
Fig. 1 eine Explosionsdarstellung, wobei die Einzelteile
der Vorrichtung mit Abstand übereinander in Perspektive
dargestellt sind,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung in
zusammengesetztem Zustand, wobei der linke Teil den Vor
montagezustand zeigt und der rechte Teil den Montagezustand
an einer dicken Montageplatte,
Fig. 3 einen Vertikalschnitt entsprechend Fig. 2, jedoch
in einer Montagestellung an einer dünnen Montageplatte,
Fig. 4 eine Explosionsdarstellung eines anderen Ausfüh
rungsbeispieles, wobei die Einzelteile der Vorrichtung mit
Abstand übereinander in Perspektive dargestellt sind,
Fig. 5 eine perspektivische Darstellung der Mutter in
vergrößertem Maßstab,
Fig. 6 einen Ausschnitt aus Fig. 5 gemäß Pfeil VI in
Fig. 5,
Fig. 7 einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung gemäß
Fig. 4 in zusammengesetztem Zustand, jedoch in einer
anderen Schnittebene und
Fig. 8 einen Ausschnitt aus Fig. 7 gemäß Pfeil VIII in
vergrößertem Maßstab.
Die beiden Ausführungsbeispiele gemäß den Fig. 1 bis 3
einerseits und den Fig. 4 bis 8 andererseits stimmen in
wesentlichen Teilen miteinander überein, so daß für alle
gleichen oder gleichwirkenden Teile jeweils die gleichen
Bezugszeichen verwendet worden sind. In beiden Fällen weist
die Vorrichtung ein längliches hohl ausgebildetes und im
wesentlichen zylindrisches Einsatzgehäuse 1 auf, welches an
seinem unteren bzw. äußeren Ende einen Flanschring 2
besitzt, dessen Außendurchmesser größer als der Durchmesser
der betreffenden Bohrung in der Montageplatte gewählt ist,
so daß der Flanschring 2 in montiertem Zustand der
Vorrichtung entsprechend an der Außenfläche der Montage
platte anliegt, wie in den nachfolgend noch näher
erläuterten Fig. 2 und 3 gezeigt ist. Statt des
Flanschringes kann auch ein Flansch mit anderen äußeren
Abmessungen, z. B. rechteckig oder quadratisch, vorgesehen
werden. An den Flanschring 2 ist einstückig ein Hohl
zylinder 3 angeformt. Außerdem ist auf der Innenseite des
Flanschringes 2 ein Zentrierring 4 einstückig angeformt,
dessen Außendurchmesser an den Innendurchmesser der Bohrung
in der Montageplatte angepaßt ist. Zur Herstellungs- und
Montagevereinfachung hat der Zentrierring 4 eine innere
Schrägfläche 5. Der Hohlzylinder 3 des Einsatzgehäuses 1
besitzt ein Außengewinde 6, welches jedoch am oberen Ende
einen Zylindervorsprung 8 freiläßt. Auf das Außengewinde 6
ist eine mit einem Innengewinde versehene Mutter 12 auf
schraubbar.
Die Mutter 12 weist an mindestens zwei diametral einander
gegenüberliegenden Stellen am Umfang federnd nach außen
spreizbare Rasthaken auf. Bei den zeichnerisch dargestell
ten Ausführungsbeispielen sind vier auf dem Umfang gleich
mäßig verteilte Rasthaken 15, 16, 17 und 18 vorgesehen.
Entsprechend einer noch näher erläuterten Vorinontagestel
lung ist das Einsatzgehäuse 1 auf dem äußeren Umfang mit
Ausnehmungen 7 versehen, in welche die Rasthaken bei der
Montage an der Montageplatte einwärts schwenken können.
Wenn wie in den gezeichneten Ausführungsbeispielen vier
Rasthaken 15, 16, 17 und 18 vorgesehen sind, so ist auch
das Einsatzgehäuse 1 mit vier Ausnehmungen 7 versehen,
welche im Vormontagezustand den Rasthaken gegenüberliegen.
Die Rasthaken 15, 16, 17 und 18 weisen einen federnden Steg
mit einem nach außen abgewinkelten Teil 19 auf. Zu beiden
Seiten des Steges der Rasthaken sind Schlitze 20 und 21
vorgesehen. Die federnde Elastizität der Rasthaken ergibt
sich dadurch, daß die Mutter 12, ebenso wie das Einsatz
gehäuse 1, aus einem zähharten Kunststoff besteht, dem aber
eine gewisse Elastizität innewohnt. Auf Grund der Formge
staltung des Einsatzgehäuses und des ringförmigen Körpers
der Mutter wirkt sich die Elastizität aber nur auf die
schwenkbare Beweglichkeit der Rasthaken 15, 16, 17 und 18 aus.
Auf der Außenseite der Stege der Rasthaken 15, 16, 17 und
18 sind Fixiernocken 22 angeformt, die zweckmäßigerweise
einen flachen dreieckigen Querschnitt aufweisen. Sie dienen
dazu, einen Sicherungsring 25 zu halten, der von oben über
die Mutter 12 geschoben werden kann, so daß die obere Kante
des Sicherungsringes an den unteren Kanten der Fixiernocken
22 anliegt. Der Sicherungsring 25 dient dazu, zu verhin
dern, daß die Rasthaken sich beim Festschrauben der Mutter
zu weit nach außen abbiegen können.
Das Innengewinde der Mutter 12 ist im Bereich der Rasthaken
15, 16, 17 und 18 unterbrochen, so daß Innengewindeteile
13, 14 gebildet sind. Der Außenumfang der Mutter 12 besitzt
in den Bereichen zwischen den Rasthaken 15, 16, 17 und 18
Rändelungen 23, die das Aufschrauben der Mutter 12 auf das
Einsatzgehäuse 1 erleichtern, so daß sich im allgemeinen
der Einsatz von Spezialwerkzeugen bei der Montage erübrigt.
Wenn sich allerdings bei der Montage auf der Rückseite der
Montageplatte besondere Platzprobleme ergeben, so ist auch
die Verwendung eines entsprechenden Werkzeuges, z. B. eines
Spezialschlüssels, möglich.
Zwischen der Mutter 12 und dem Einsatzgehäuse 1 ist eine
Fixiervorrichtung vorgesehen, die zum Fixieren der Mutter
12 in einem Vormontagezustand dient. Der Vormontagezustand
bzw. die Stellung der Mutter 12 ist im linken Teil der
Fig. 2 dargestellt, und zwar befindet sich die Unterkante
der Rasthaken 15, 16, 17 und 18 mit Abstand 26 von der
inneren Anlagefläche des Flanschringes 2. in diesem Vor
montagezustand können die Rasthaken in die Ausnehmungen 7
des Einsatzgehäuses 1 einwärtsschwenken.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 besteht die
Fixiervorrichtung aus einem achsparallel verlaufenden Steg
24, der an dem nach der Montageplatte zuliegenden Rand der
Mutter 12 angeformt ist, und aus einer Nut 11, die sich in
dem Zentrierring 4 des Einsatzgehäuses 1 befindet. Zweck
mäßigerweise ist der Steg 24 an der Verbindungsstelle mit
der Mutter 12 mit einer Sollbruchstelle versehen.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 4 bis 8 wird
die Fixiervorrichtung aus einem Fixiernocken 29 auf dem
äußeren Umfang des Einsatzgehäuses 1 und einer Fixiernut 30
in der Innenwand der Mutter 12 gebildet. Gemäß einer
vorteilhaften konstruktiven Ausgestaltung ist der Fixier
nocken 29 zwischen den beiden äußeren Gewindegängen des
Außengewindes 6 des Einsatzgehäuses 1 vorgesehen. Die
Fixiernut 30 befindet sich dann in einem äußeren Gewinde
gang 31 eines inneren Gewindeteils 13 der Mutter 12.
Bei beiden Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 bis 3
einerseits und den Fig. 4 bis 8 andererseits ist das
Einsatzgehäuse 1 an dem von der Montageplatte abliegenden
Ende mit Verstärkungs- und Befestigungsrippen 9 und 10
ausgestattet, die zur Befestigung des eigentlichen, nicht
gezeichneten elektrischen Gerätes dienen, welches vorzugs
weise im Herstellerwerk im Innern des Einsatzgehäuses
eingesetzt werden kann.
Die Wirkungsweise bzw. die Montage bei den beiden zuvor
beschriebenen Ausführungsbeispielen ist folgende. Zunächst
wird der Sicherungsring 25 über die Mutter 12 gestreift,
bis der Sicherungsring 25 hinter die Fixiernocken 22
greift, so daß die Fixiernocken 22 ein Zurückrutschen des
Sicherungsringes 25 verhindern. Danach wird die Mutter 12
auf das Einsatzgehäuse 1 aufgeschraubt, bis zu einer Stel
lung entsprechend dem Abstand 26 in Fig. 2, in welcher der
Steg 24 in die Fixiernut 11 einschnappt. Beim Ausführungs
beispiel nach den Fig. 4 bis 8 erfolgt das Aufschrauben
der Mutter 12 bis zu einer entsprechenden Stellung, in
welcher der Fixiernocken 29 in die Fixiernut eingreift.
Dies ist der Vormontagezustand der Vorrichtung, in welchem
die Vorrichtung dem Kunden bzw. dem Verbraucher angeliefert
wird. In diesem vormontierten Zustand bildet die Vorrich
tung eine Einheit, bei der die Einzelteile, insbesondere
die Mutter 12, unverlierbar gehalten sind. Zur Montage an
der Montageplatte wird die Vorrichtung von der Vorderseite
der Montageplatte durch die entsprechende Bohrung gescho
ben, bis der Flanschring 2 an der Vorderseite der Montage
platte anliegt und der Zentrierring mit geringem Spiel in
die Bohrung eingreift. Beim Einschieben der Vorrichtung
durch die Bohrung der Montageplatte können die Rasthaken
nach innen in die beschriebenen Ausnehmungen federnd ein
wärtsschwenken. Nach dem Einschieben federn die Rasthaken
wieder selbsttätig nach außen, so daß eine Selbsthaltung
der Vorrichtung gewährleistet ist. Anschließend kann die
Mutter 12 im Uhrzeigersinne so weit aufgeschraubt werden,
bis die äußeren Enden der Rasthaken hinter den Rand der
Bohrung der betreffenden Montageplatte greifen und eine
feste kraftschlüssige Verbindung hergestellt ist. Von
wesentlicher Bedeutung ist nun, daß die Vorrichtung an
unterschiedlich dicken Montageplatten befestigt werden
kann. Fig. 2 zeigt eine dicke Montageplatte 27. In der
Praxis kann die Dicke beispielsweise 6 mm oder mehr betra
gen. Fig. 3 zeigt eine dünne Montageplatte 28 mit einer
Dicke von beispielsweise 1 mm. Zur Demontage wird die
Mutter 12 gegen den Uhrzeigersinn gedreht, bis sich die
Mutter von dem Einsatzgehäuse 1 löst und das Einsatzgehäuse
nach vorn wieder aus der Bohrung nach der Vorderseite her
ausgezogen werden kann. Bei dem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 1 bricht der Steg 24 ab, wenn die Mutter 12 aus der
Vormontagestellung in die endgültige Betriebsstellung an
der Montageplatte festgeschraubt wird. Bei Wiedereinbau
dieser Vorrichtung ist dann die Mutter 12 gegen eine andere
Mutter 12 auszutauschen, die dann wieder den Fixiersteg 24
aufweist. Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 bis 8
ist ein Austausch der Mutter nicht erforderlich, vielmehr
ist hier eine oftmalige Wiederverwendung der Vorrichtung
bzw. mehrmalige Montage und Demontage möglich.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Befestigen eines elektrischen Gerätes,
insbesondere Befehls- und/oder Meldegerätes, an
einer mit einer Bohrung versehenen Montageplatte (27,
28), mit einem durch die Bohrung bis zu einem Anschlag
(2) hindurchschiebbaren Einsatzgehäuse (1) und mit
einer auf ein Außengewinde (6) des Einsatzgehäuses (1)
aufschraubbaren Mutter (12), wobei das Einsatzgehäuse
(1) auf dem äußeren Umfang mit Ausnehmungen (7)
versehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mutter (12) an mindestens zwei diametral ein ander gegenüberliegenden Stellen am Umfang federnd nach außen spreizbare Rasthaken (15, 17; 16, 18) auf weist, welche bei der Montage einwärts in die Ausnehmungen (7) schwenkbar sind, und
daß zwischen der Mutter (12) und dem Einsatzgehäuse (1) eine Fixiervorrichtung (11, 24; 29, 30) zum Fixieren der Mutter (12) in einem Vormontagezustand (26) vorgesehen ist.
daß die Mutter (12) an mindestens zwei diametral ein ander gegenüberliegenden Stellen am Umfang federnd nach außen spreizbare Rasthaken (15, 17; 16, 18) auf weist, welche bei der Montage einwärts in die Ausnehmungen (7) schwenkbar sind, und
daß zwischen der Mutter (12) und dem Einsatzgehäuse (1) eine Fixiervorrichtung (11, 24; 29, 30) zum Fixieren der Mutter (12) in einem Vormontagezustand (26) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mutter (12) vier auf dem Umfang gleichmäßig
verteilte Rasthaken (15, 16, 17, 18) aufweist, und daß
das Einsatzgehäuse (1) mit vier Ausnehmungen (7) ver
sehen ist, welche im Vormontagezustand (26) den Rast
haken (15, 16, 17, 18) gegenüberliegen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rasthaken (15, 16, 17, 18) einen federnden
Steg mit einem nach außen abgewinkelten Teil (19)
aufweisen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß zu beiden Seiten des Steges der Rasthaken (15, 16,
17, 18) Schlitze (20, 21) vorgesehen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der Außenseite der Stege der Rasthaken (15,
16, 17, 18) Fixiernocken (22) für einen aufschiebbaren
Sicherungsring (25) angeformt sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Innengewinde der Mutter (12) im Bereich der
Rasthaken (15, 16, 17, 18) unterbrochen ist, so daß
Innengewindeteile (13, 14) gebildet sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Außenumfang der Mutter (12) in den Bereichen
zwischen den Rasthaken (15, 16, 17, 18) mit einer
Rändelung (23) versehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fixiervorrichtung aus einem achsparallel
verlaufenden Steg (24), der an dem nach der Montage
platte (27, 28) zu liegenden Rand der Mutter (12)
angeformt ist, und einer Nut (11) besteht, die sich in
einem Zentrierring (4) des Einsatzgehäuses (1)
befindet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Steg (24) an der Verbindungsstelle mit der
Mutter (12) mit einer Sollbruchstelle versehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fixiervorrichtung aus einem Fixiernocken (29)
auf dem äußeren Umfang des Einsatzgehäuses (1) und
einer Fixiernut (30) in der Innenwand der Mutter (12)
gebildet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Fixiernocken (29) zwischen den beiden äußeren
Gewindegängen des Außengewindes (6) des Einsatz
gehäuses (1) und die Fixiernut (30) in einem äußeren
Gewindegang (31) eines inneren Gewindeteiles (13) der
Mutter (12) vorgesehen ist.
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