DE445855C - Saemereiausleser - Google Patents

Saemereiausleser

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DE445855C
DE445855C DEB121475D DEB0121475D DE445855C DE 445855 C DE445855 C DE 445855C DE B121475 D DEB121475 D DE B121475D DE B0121475 D DEB0121475 D DE B0121475D DE 445855 C DE445855 C DE 445855C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
    • B07B13/02Apparatus for grading using pockets for taking out particles from aggregates

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Sämereiausleser. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Sämereiausleser mit einer zylindrischen Auslesetrommel, die mit beträchtlicher _Umfangsgeschwindigkeit umläuft und die Auslesezellen' oder -rillen auf der Innenseite trägt. Es ist an solchen Auslesern beobachtet worden, daß beispielsweise heim Auslesen von Weizen aus Hafer die Auslesung eine ungenügende bleibt, weil sich in dein ausgelesenen Hafer noch zu ziele Weizenhörner befinden. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, claß dieses ungenügende Auslesen in erster Linie auf eine zu hohe Umfangsgeschwindigkeit der Auslesezellen am Trommelaustragende zurückzuführen ist, an dem die auszulesende Gemengeschicht eine sehr dünne ist, in vielen Fällen nur noch aus einzelnen Körnern besteht. Man kann an dieser Stelle ein Springen der Körner beobachten, das sie nur in Ausnahmefällen in die Trommelzellen geraten läßt. Nach der Erfindung wird die sich drehende zylindrische Auslesetrommel an ihrem Austragende stufen- oder kegelförmig verjüngt, wodurch eine Auslesezone mit geringerer Geschwindigkeit der Auslesezellen erzeugt wird. Wie erwähnt, ist es für die Erreichung des Erfindungszweckes gleichgültig, ob die Verjüngung der Zellentrommel in Kegel- oder Stufenform erfolgt und ob der verjüngte Teil allein die Auslesezone mit verininderter Zellengeschwindigkeit bildet oder beispielsweise zusammen mit einem daran anschließenden zylindrischen Fortsatz.
  • Trommeln von Sämereiauslesern, die an ihrem Austragende einen vorspringenden Rand oder eine kegelige Verjüngung aufweisen, sind bekannt. Jedoch dienen diese Einrichtungen zum Anstauen des Getreides am Austragende. Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber unterscheidet sich der Ausleser nach der vorliegenden Erfindung dadurch, daß die Zellenfläche sich auch auf die Trommelverjüngung erstreckt, so daß die "Zellen auf diesem Teile mit geringerer Umfangsgeschwindigkeit umlaufen als die Zellen der Haupttrommelfläche.
  • Zwei als Beispiele dienende Ausführungen der Erfindung sind rein schematisch in den Abb. i und 2 der Zeichnung in je einem Achsenlängsschnitt dargestellt.
  • Gemäß der Ausführung nach Abb. i ist auf der Antriebwelle d die zylindrische, an ihrer Innenfläche mit Auslesezellen versehene Trommel angeordnet, die durch beliebige Mittel gedreht wird. Das auszulesende Samengemenge o. dgl. wird bei x der Trommel a. aufgegeben. Die von den Trommelzellen aus dem Gemenge ausgelesenen (angehobenen) Körner werden in bekannter Weise in eine Auffangmulde e geworfen, in der eine beispielsweise auf der Antriebwelle befestigte Förderschnecke e1 angeordnet ist, die das Gut nach dem Auslauf y hin fördert. Nach der Erfindung ist an die zylindrische Trorrimel a ein kegelförmig verjüngter Trommelabschnitt a1 angeschlossen, der gleichfalls Auslesezellen hat und den das Gemenge vor dem Verlassen der Trommel (bei z) durchlaufen muß. Das aus der die Hauptauslesearbeit leistenden zylindrischen Trommel a in geringer Menge in die kegelige Auslesezone a1 übertretende Gut wird anfangs auf dem Teile, dessen Umfangsgeschwindigkeit der der Trommel a ungefähr gleich ist, noch hüpfen oder springen, bis es allmählich in diejenigen Endzonen des Kegelstumpfes a1 gelangt, die mit erheblich geringerer Umfangsgeschwindigkeit umlaufen. Hier finden dann die auszulesenden Körner Zeit zum Einfallen in die Auslesezellen, die sie in ordnungsmäßiger Weise der Mulde e zuführen. Das bei z die Trommel verlassende Gut ist demzufolge gründlich ausgelesen.
  • Gemäß der Ausführung nach Abb. 2 ist an den Kegelstumpf a1 noch ein kurzer Auslesezylinder a2 angeschlossen, der in seinem Durchmesser dem kleinsten Kegelstumpfdurchmesser entspricht und deshalb eine noch bessere Auslesewirkung ergibt. als der Kegelstumpf a1 selbst. Bei der Ausführung nach Abb. 2 könnte auch der Kegelstumpf a1 ohne Zellen ausgeführt werden, so daß er lediglich als Überleitungsbahn von der Auslesefläche a auf die mit geringerer Geschwindigkeit sich bewegende Auslesefläche a2 dient.
  • Kegelstumpf a1 und Zylinder a2 können mit der Trommel a aus einem Stück bestehen oder getrennte Körper bilden, die miteinander und mit der Trommel a durch beliebige Mittel (Verschweißen, Verschrauben o. dgl.)' vereinigt sein können. In Abb.2 ist ein über das Trommelende schiebbarer Blechzylinder f angedeutet, an dem die Teile a1 und a2 durch Flanschen, Stege oder sonstwie Abstützung erhalten können.
  • Die Teile a, a1, a2 können an Stelle von Auslesezellen auch Ausleserillen aufweisen.

Claims (2)

  1. PATENT ANSi'iZÜCHE: i. Sämereiausleser mit einer umlaufenden zylindrischen, innen mit Auslesezellen oder -rillen versehenen, stetig beschickten Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß das Austragende der Trommel sich Stufen-oder kegelförmig verjüngt.
  2. 2. Sämereiausleser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an das sich stufen- oder kegelförmig verjüngende Auslaufende der Trommel ein Auslesezylinder angeschlossen ist, dessen Durchinesser gleich dem kleinsten Durchmesser des Auslaufendes ist.
DEB121475D 1925-08-28 1925-08-28 Saemereiausleser Expired DE445855C (de)

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