DE456422C - Galvanisches Trockenelement - Google Patents
Galvanisches TrockenelementInfo
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- H01M50/00—Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
- H01M50/40—Separators; Membranes; Diaphragms; Spacing elements inside cells
- H01M50/463—Separators, membranes or diaphragms characterised by their shape
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Description
Unter den elektrischen Energiespeichern sind die sogenannten Trockenbatterien die
weitaus verbreitetsten und im Gebrauch bequemsten. Sie finden sowohl in der Radiotechnik
weitgehendste Verwendung als auch in Taschenlampen sowie als Energiespeicher zur Betätigung der verschiedensten elektrischen
Apparate, wie Klingeln, Elektrisierapparate usw. Diese Trockenbatterien bestehen
aus einer beliebigen Anzahl atieinandergeordneter Zellen, wovon jede einzelne
aus einem Zinkbehälter besteht, in dem ein Kohlezylinder untergebracht ist. Bei der
Herstellung dieser Zellen verfährt man in der Weise, daß man den Kohlezylinder in den
Zinkbehälter einführt, und zwar so, daß er allseitig von dem letzteren einen hinreichenden
Abstand hat. Sodann wird der zwischen dem Kohlezylinder und dem Zinkbehälter vor-
ao handene Raum mit einer Elektrolytmasse ausgegossen. Um eine Gewähr dafür zu
haben, daß der Kohlezylinder während des Fabrikationsganges allseitig den erforderlichen
Abstand von der Zinkumhüllung hat und genügend vom Zinkbecher isoliert wird,
umgibt man ihn bisher mit Boden- und Zwischenstücken aus beliebigem geeigneten Material,
die verschiedenartig gestaltet sind. So belegt man beispielsweise den Boden mit einer
Platte, die allseitig umgebogen wird und so dafür sorgt, daß der Kohlezylinder stets zentrisch
in der Zinkumhüllung steht. Hierdurch wird der Kohlezylinder jedoch nur unten zentrisch gehalten und kann auf der
ganzen Länge schief stehen, so daß er nachträglich durch verschiedene Handhabungen
geradegerichtet werden muß.
Die bisher bekannt gewordenen Zwischenlagen, welche entweder Ring-, Plattenform
oder eine geeignete andere Gestalt haben, lassen sich verhältnismäßig schwierig beim
Einsetzen des Kohlezylinders einordnen und sind, abgesehen davon, auch in fabrikatorischer
Hinsicht verhältnismäßig teuer.
Um diese Übelstände zu vermeiden, wird gemäß der vorliegenden Erfindung eine neue
Zwischenlage geschaffen, die die eingangs erwähnten Nachteile restlos beseitigt. Sie besitzt
einerseits den großen Vorteil, daß sie bequem, ohne daß an die Geschicklichkeit des
Arbeiters eine besondere Anforderung gestellt wird, eingesetzt werden kann, und andererseits
nimmt sie für sich den Vorzug in Anspruch, daß sie fabrikatorisch das für solche Zwischenlagen geringstmögliche Quan-J
tum an Material beansprucht. Trotzdem wird der Kohlebeutel auf der ganzen Länge zentrisch
von der Zinkbecherwandung im Abstande gehalten, so daß nachträgliche Zentrierung
nicht mehr nötig ist. Schließlich verläuft die Zwischenlage in dem zwischen Kohle
und Zink bestehenden Ringraum spiralenförmig, derart, daß die Elektrolyrmasse durch die
Zwischenlage nicht behindert wird, sondern bis an die tiefste Stelle des Zinkbehälters gelangt.
Die Zwischenlage besteht aus einer einfachen kreisrunden Platte beliebigen, isolierenden
Materials. Der Rand dieser Platte
ist parallel zur kreisrunden Scheibe in mehreren Windungen eingeschnitten und läßt sich
von dem massiven Mittelteil spiralenförmig abziehen. Am Ende des Windungsstreifens
kann dieser mit einer Nase oder Abknickung versehen sein, um am Rande des Zinkbechers
oder am Kohlebeutel Halt zu finden. Beim Einsetzen braucht man nur den Kohlezylinder
auf den Mittelteil der Platte setzen und sodann das äußere Ende der Spirale festhalten,
worauf man den Zylinder in den Zinkbecher einführt. Dadurch wird der Mittelteil der
Platte bis auf den Boden des Zinkbehälters gedruckt, während sich der Rand spiralförmig
in mehreren Windungen 'um die ganz-e
Länge des Kohlezylinders legt. Auf diese Weise wird ein schnelles und sicheres Einsetzen
der Zwischenlage gewährleistet, ohne daß ein Verschieben derselben eintreten kann.
ao In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsaxt der neuen Erfindung dargestellt, und zwar veranschaulicht:
Abb. ι einen Längsschnitt dutch eine komplette
Zelle,
Abb. 2 einen Längsschnitt durch eine komplette Zeäle ohne 'Zwischenlage,
Abb. 3 eine Draufsicht auf eine unbenutzte
Zwischenlageplatte, -
Abb. 4 eine Seitenansicht derselben in-auseinandergezogenem
Zustande.
Die Zelle besteht, wie aus Abb. 1 und 2 ersichtlich,
in bekannter Weise aus dem Zinkbehälter a, der unten durch einen Boden b,
welcher entweder eingelötet oder mit dem Mantel aus einem Stück bestehen kann, abgeschlossen
wird. In diesen Zinkbehälter wird der Kohlezylinder c eingesetzt, der oben mit
einer Steckerhülse d oder einem beliebigen anderen Kontaktorgan versehen sein kann. Beim
Anordnen des Kohlezylinders c in den Zinkbehälter α ist es erforderlich, daß der erstere
eine durchaus zentrischle Lage in dem Behälter einnimmt, wie dies aus Abb. 2 hervorgeht.
Zu diesem Zweck wird eine Zwischenlage eingefügt, die, wie aus Abb. 3 hervorgeht, aus
einer kreisförmigen Platte e besteht, deren Rand zu spiralförmig um die Scheibe e verlaufenden
Streifen / geschnitten ist. Bei der Fabrikation ist also lediglich der Rand einer
dem größten Durchmesser entsprechenden Scheibe in mehreren Spiralwindungen einzuschneiden,
wie es die Abb. 3 zeigt, so daß in der Mitte noch eine Platte e, die mit Spiralstreifen
f aus einem Stück besteht, stehenbleibt. Der Durchmesser der Mittelplatte e
entspricht dem Durchmesser des Kohlezylinders c. Wird nun der Kohlezylinder in den
Zinkbehälter eingeführt, so bringt man die Platte e unter den Boden des Kohlezylinders
und hält das freie Ende der Spiralstreifen f fest, worauf man den Kohlezylinder in den
Zinkbehälter hineinbewegt. Dadurch legt sich, wie die Abb. 1 deutlich zeigt, der Streifen f
spiralförmig um den Kohlezylinder c. Er wird auf diese Weise gegen ein seitliches Verschieben
gesichert, und/eine Berührung zwischen Kohle und Zink ist nicht zu befürchten.
Der Streifen / kaiin auch noch mit einer Vorrichtung zur Festhaltung, z. B. mit einer Nase,
einer Abknickung o. djgl, versehen sein, so· daß
er damit auf dem Rande des Kohlebeutels oder Zinkbechers befestigt werden kann.
Claims (3)
- Patentansprüche:Ί. Galvanisches Trockenelement, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwischenlage zum Zentrieren, des Kiohlezylinders (c) im Zinkbehälter (α) ein in Spiralwindungen um den ersteren verlaufender Streifen (f) dient, der mit der Unterlegplatte (e) aus einem Stück besteht.
- 2. Galvanisches Element nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenlage aus einer runden Platte beliebigen Isoliermaterials besteht, deren äußerer Rand in spiralartigen Streifen (/) geschnitten ist.
- 3. Galvanisches Element nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der spiralige Streifen (/) am Ende mit einer Nase, einer Umknickung oder einem sonstigen Befestigungsmittel versehen ist, um auf dem Rande des Zinkbechers oder des Kohlebeutels Halt zu bekommen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK103918D DE456422C (de) | 1927-04-22 | 1927-04-22 | Galvanisches Trockenelement |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK103918D DE456422C (de) | 1927-04-22 | 1927-04-22 | Galvanisches Trockenelement |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE456422C true DE456422C (de) | 1928-02-22 |
Family
ID=7240301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK103918D Expired DE456422C (de) | 1927-04-22 | 1927-04-22 | Galvanisches Trockenelement |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE456422C (de) |
-
1927
- 1927-04-22 DE DEK103918D patent/DE456422C/de not_active Expired
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