DE458410C - Verfahren zur Herstellung von Roentgenschirmen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Roentgenschirmen

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DE458410C DEH113107D DEH0113107D DE458410C DE 458410 C DE458410 C DE 458410C DE H113107 D DEH113107 D DE H113107D DE H0113107 D DEH0113107 D DE H0113107D DE 458410 C DE458410 C DE 458410C
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    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21KHANDLING OF PARTICLES OR IONISING RADIATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; IRRADIATION DEVICES; GAMMA RAY OR X-RAY MICROSCOPES
    • G21K4/00Conversion screens for the conversion of the spatial distribution of X-rays or particle radiation into visible images, e.g. fluoroscopic screens

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Röntgenschirmen. Die im Gebrauch befindlichen Röntgenschirme bestehen entweder -aus Barium-Platincyanür oder aus Zinksulfid, künstlichern Willemit usw., welche Stoffe mit Hilfe eines geeigneten Bindemittels in breiige Form gebracht und auf einer Unterlage aus Seide, Pappe o. dgl. aufgestrichen werden.
  • Die aus Barium-Platincyanür hergestellten Schirme stellen sich außerordentlich teuer, während diejenigen aus Zinksulfid o. dgl. nur eine kurze Lebensdauer besitzen. Beide Schirmarten weisen ferner den Übelstand auf, daß sie nachleuchten und deshalb Einzelbewegungen nicht klar, sondern verschwommen wiedergeben, was in vielen Fällen die Untersuchung eines arbeitenden Organs sehr erschwert, wenn nicht unmöglich macht. Einen weiteren. Mißstand bildet die leichte Verletzbarkeit der außenliegenden empfindlichen Schicht, wodurch der Schirm häufig vorzeitig beschädigt und unbrauchbar wird.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Röntgenschirmen, welches die genannten Mängel restlos beseitigt und neben einer wesentlich billigeren Herstellung eine fast unbegrenzte Dauerhaftigkeit und ungeschwächte Leuchtkraft der eigentlichen Schicht gewährleistet. Auch das lästige Nachleuchten der letzteren wird vermieden sowie die Kontrastwirkung des Schirmes erhöht, so daß die Bilder durch große Schärfe sich auszeichnen, selbst wenn schwächere Röntgenröhren als bisher zur Verfügung stehen.
  • Das neue Verfahren besteht in der Verwendung eines unter der Einwirkung von Röntgenröhren phosphoreszierenden Stoffes, welcher in einem luftleeren oder luftverdünnten Raum in flächiger Verteilung ausgebreitet und festgelegt wird.
  • Die Bildung eines solchen Hohlraumes kann auf verschiedene und sehr einfache Weise erfolgen, so z. B. mit Hilfe zweier Glasplatten, zwischen denen der Stoff in pulvriger oder breiiger Form gebracht und welche an den Rändern miteinander gasdicht verschmolzen werden. Der zwischen den Platten befindliche, zum Teil von der Stoffschicht ausgefüllte Hohlraum wird sodann in der erforderlichen Weise luftverdünnt gemacht. Oder es kann der Schirm in der Weist hergestellt werden, daß zwei Aoetylcellulose- oder Celluloidplatten, zwischen denen der Stoff aufgestrichen ist, mit großem Druck aufeinandergepreßt und dadurch die dazwischen befindliche Luft herausgedrückt werden. Als phosphoreszierender Stoff können eine Reihe von Mineralien in Frage kommen, so z. B. außer dem genannten Zinksulfid Kalkspate, Kieselzinkerze, Magnesit, Dolomit usw., so daß die Auswahl eine außerordentlich große ist. Die gemäß dem Verfahren erreichte, geschützte Lagerung des Stoffes verleiht dem Röntgenschirm eine, große Unempfindlichkeit, welche die praktische Handhabung, die Aufbewahrung und den Transport desselben bedeutend erleichtert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Röntgenschirmen, dadurch gekennzeichnet, daß ein unter der Einwirkung von Röntgenstrahlen phosphoreszierender Stoff m einem z. B. von zwei Platten eingeschlossenen luftverdünnten Hohlraum flächig verteilt wird.
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