DE459012C - Schutzwand zwischen elektrischen Leitern und Apparaten - Google Patents

Schutzwand zwischen elektrischen Leitern und Apparaten

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DE459012C
DE459012C DED50653D DED0050653D DE459012C DE 459012 C DE459012 C DE 459012C DE D50653 D DED50653 D DE D50653D DE D0050653 D DED0050653 D DE D0050653D DE 459012 C DE459012 C DE 459012C
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protective wall
plates
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DED50653D
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DECELECO Inc
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DECELECO Inc
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description

  • Schutzwand zwischen elektrischen Leitern und Apparaten. Die Schutzvorrichtung für elektrische Hochspannungsanlagen nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß zwischen Hochspannungsapparate bzw. Leiter Trennungswände eingesetzt sind, die aus einzelnen Platten aufgebaut sind, und daß durch diese Platten hindurch Haltevorrichtungen, z. B. Bolzen gezogen werden, durch welche die Platten zusammengehalten und an Unterstützungswänden o. dgl. befestigt werden. Die einzelnen Platten können also herausgenommen und ausgewechselt werden. Diese Platten bestehen aus feuerfestem Material und sind so ausgebildet, daß sie sich miteinander in der gleichen Trennungswand verriegeln; die zur Aufnahme der Haltevorrichtungen dienenden Bohrungen erstrecken sich parallel zu den Seitenwänden der Platten durch dieselben.
  • Die Mauern, an denen diese Schutzwände angebracht sind, sind mit Verankerungsteilen versehen; jeder Verankerungsteil oder Ankerleiste enthält in :einer Nut eine Anzahl von Sockelklötzen, und zwar liegen die Klötze mit ihrer Bodenfläche gegen die Bodenfläche der Nut an.
  • Aui diese Weise wird die Notwendigkeit umgangen, an den zur Aufnahme der Hochspannungsdrähte und Apparate dienenden Wänden besondere Abteile aus Beton oder Mauerwerk herzustellen. Die Herstellung solcher Betonzwischenwände ist nicht nur teuer, sondern verbietet auch die Abänderung der ganzen Anlage, so daß nur jene Teile eingebaut werden können, die beim ursprünglichen Entwurf der Anlage vorgesehen waren.
  • Nach der Erfindung wird es möglich, die Zusammenstellung der Apparate und Leiter in den betreffenden Wänden zu ändern, ohne daß dadurch hohe Kosten entstehen, und diese Änderung kann durch verhältnismäßig leichte zusammenstellbare Zwischenwände besorgt werden.
  • Die Zeichnung stellt .ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar.
  • Abb. i ist ein senkrechter Schnitt durch eine Außenwand, den Boden und die Decke einer Halle in einer Kraftanlage.
  • Abb. z ist ein Schnitt in einer anderen Ebene.
  • Abb.3 zeigt im Schnitt eine Trennungswand, durch welche elektrische Leiter hindurchgeführt werden; auf der einen Seite dieser Wand sind senkrechte und auf der anderen Seite der Wand wagerechte Zwischen-oder Schutzwände angeordnet.
  • Abb. q. zeigt die Anordnung der Abb. 3 in Vorderansicht von der einten Seite.
  • Abb. 5 zeigt die Ansicht von der anderen Seite.
  • Abb. 6 stellt schaubildlich die Verankerung der Schutzwände in einer Mauer dar.
  • Abb.7 ist ein Längsschnitt durch die Verankerung einer solchen Schutzwand.
  • Abb. 8 ist ein weiterer Schnitt nach 8-8 der Abb. 7.
  • Abb. 9 stellt schaubildlich die Verankerung einer solchen wagerechten Schutzwand mit einer Mauer dar.
  • Abb. io ist ein Schnitt durch eine derartige Verankerung einer wagerechten: Schutzwand, und Abb. i i -zeigt in Vorderansicht einen Sockel, durch welchen die Haltebolzen festgehalten werden.
  • Bei dem in Abb. i dargestellten Schnitt durch den Hochspannungsraum einer solchen Anlage ist der Boden mit 5, die senkrechte Wand mit 6 und die Decke mit 7 bezeichnet. Diese Abbildung stellt schematisch einen Teil einer Krafterzeugungsanlage dar; die Erfindung ist jedoch nicht auf solche Anlagen allein beschränkt, sondern kann auch auf Zweigstellen usw., wo immer Hochspannungsleiter und Apparate untergebracht sind, Verwendung finden.
  • Nach der Darstellung in Abb. i und 2 sind nun elektrische Hochspannungsapparate 8 und Sammelschienen 9 durch Zwischenwände io voneinander getrennt, so daß sie gegeneinander isoliert sind und auch das überspringen von Lichtbogen oder Funken verhindert wird. jede solche Schutzwand besteht aus einer Anzahl von Einzelplatten i i aus feuerfestem Isolationsmaterial und kann senkrecht oder wagerecht angeordnet werden. Die Schutzplatten haben nach Abb. 7 und io Bohrungen 12, welche sich durch die ganzen Platten hindurch erstrecken, um Bolzen 13 aufzunehmen. Das eine Ende dieser Bolzen dringt in einen Sockelklotz i q. ,ein, der in der Wand der Anlage angebracht ist. Dieser Sockelklotz liegt in einer Ankerleiste 15, die in der Wand befestigt ist. Nach Abb. 6, 8 und i i haben die Sockelklötze oder Kästen i ¢ eine Vorder- und eine Rückwand; in der Vorderwand befindet sich ein schlüssellochartig erweiterter .Schlitz 16, durch welchen der Kopf des Bolzens 13 eingeführt werden kann, während er nach der Verschiebung in dem Schlitz gegen Herausziehen gesichert ist. Die Sockelklötze oder Kästen i q. sind in der Wand oder in den Ankerleisten 15 derartig verlegt, daß ihre Innenflächen im wesentlichen in derselben Ebene liegen, wie der Boden einer Nut 17, welche in der Ankerleiste 15 oder in der Wand selbst eingeschnitten ist (Abt. 6). Wenn notwendig, können von diesen Sockelklötzen Ankerleisten 18 aus der rückwärtigen Wand herausragen, um die Klötze oder Kästen fest mit der Wand oder der Ankerleiste zu verbinden.
  • Die Ankerleisten 15 werden vorzugsweise aus Beton oder anderem plastischen Material hergestellt, und ihre Tiefe ist im wesentlichen gleich der Breite :eines Ziegels. Nach Abb. 6 und i o können die Seitenwände der Ankerleiste schräg verlaufen, damit sie durch die Un.terschneidung der Nut, in welcher sie liegt, eine größere Haltbarkeit bekommt. Auch können Stabanker i9 auf irgendeine Weise, z. B. durch Stifte 2o, in diesen Betonstreifen 15 eingebettet werden, um den Streifen mit noch größerer Sicherheit in der Wand zu halten. Die aus dem Streifen herausragenden Teile der Stäbe i9 sind so gebogen, daß sie sich dem Ziegelverband der Mauer einfügen.
  • Die vordere Fläche der Ankerleisten, 15 liegt vorzugsweise in deiner Ebene mit der Wandfläche, in der diese Leisten eingebettet sind. Die zum Einsetzen der Trennwand dienenden Nuten 17 befinden sich ungefähr in der Mitte der Ankerleisten 15, und ihre Tiefe ist geringer als die Dicke dieser Leisten, so daß zwischen dem Boden der Nut und der hinteren Fläche ,der Leiste genügend Material verbleibt. Die Leisten z 5 werden in. Formen hergestellt, in welchen auch die Sockelkästen 14. in passenden Abständen voneinander eingelegt werden, und zwar so, daß die Wand der Sockelkästen sich an ein Brett der Form anlegt, so daß bei Entfernung des Brettes der Sockelkasten eine Fläche in der gleichen Ebene hat, wie die erzeugte Ankerleiste. Falls die Wände aus Beton hergestellt werden, können die Ankerleisten 15 fortgelassen werden. An das Brett, welches einen, Teil der Verschalung für die Betonwand bildet, wird dann in gewünschten Abständen eine Anzahl von diesen Sockelkästen abnehmbar befestigt, und nach Entfernung der Verschalung sind dann diese Kästen im Beton eingebettet.
  • Bei dem Bau von Kraftanlagen aus Ziegelmauern werden die Leisten i_5 in, Abständen voneinander senkrecht und wagerecht erst verlegt, und die Ziegel werden dann aneinandergereiht, um so die Mauern zu bilden. Die Abstände, in welchen die Schutzwände demnach also auch die Ankerleisten anzuordnen sind, werden natürlich in erster Linie nach den Vorrichtungen: bestimmt, die zwischen ihnen aufgestellt werden sollen. Man kann aber auch .derartige Schutzwände in regelmäßigen Abständen einbringen und nachher eine oder mehrere Wände herausnehmen, falls die in die einzelnem Nischen einzubringenden Gegenstände größere Abmessungen haben sollten.
  • Wenn die Platten i i der Schutzwand mit den Leisten 15 zu verbinden sind, so werden die Bolzen 13 in die Bohrungen 12 der Schutzwand eingeführt und ihre Köpfe läßt man in dem engen Schlitz der Sockelmach abwärts gleiten. Die Enden dieser Platten, i i dringen dabei in die Nuten 17 der Ankerleisten 15 ein, und an den herausragenden Enden der Bolzen werden die Muttern i3a aufgesetzt, durch welche die Platten i i in ,ihrer Lage festgehalten werden. Wenn, wie in Abb.9 gezeigt, wagerechte Schutzwände t ja anzubringen sind, so sind die Nuten I 7a in den Ankerleisten 15 breiter als die Nuten 1 7 für die senkrechten Zwischenwände i i. Der der Mauer zunächst gelegene Teil der wagerechten Schutzwände I Ja hat dann bei 11b eine Verstärkung zur Abstützung des Gewichtes der Schutzwand, und die verstärkten Teile 11v ragen in die erweiterten Nuten 17a hinein; der Bolzen i2a liegt in dem oberen Teil der Platte.
  • Man kann also die Schutzwände entweder senkrecht oder wagerecht verlegen und mit den Ankerleisten verbinden. Die Bohrung für die Bolzen ist an einem Ende erweitert, um die Aufbringung der Mutter 13a zu gestatten und den Eingriff des Werkzeuges zu ermöglichen.

Claims (5)

  1. PATinTANSl1izÜc:11i:: i. Schutzwand zwischen elektrischen Leitern und Apparaten, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus :einzelnem: Platten (I I ) aus Isoliermaterial besteht, und daß diese Platten durch Haltevorrichtungen, z. B. Bolzen (12), mit der Hauptwand und Decke (6, 7;) verbunden sind.
  2. 2. Schutzwand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einem Ende in einer Ankerleiste (15) ruht, die in die Mauer (6) bzw. in die Decke (7 ) eingesetzt ist.
  3. 3. Ankerleiste für die Schutzwand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur Aufnahme der Schutzwand mit einer Nut,( 17) versehen ist.
  4. 4. Schutzwand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Befestigung der Haltebolzen (12) für die Platten (I I ) in den Ankerleisten. (15) Sockelkästen (14) angeordnet sind, deren Vorderwände mit dem Boden der in den Ankerleisten eingelassenen Nut zusammenfallen.
  5. 5. Schutzwand nach Anspruch i und 4., dadurch gekennzeichnet, daß die in. die Ankerleisten eingelassenen Sockelkästen (14) schlüssellochartige Schlitze (16) haben, in welchen die Köpfe der Haltebolzen (12) herausnehmbar eingeschoben werden können.
DED50653D 1926-06-12 1926-06-12 Schutzwand zwischen elektrischen Leitern und Apparaten Expired DE459012C (de)

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