DE470219C - Drehstromschaltung fuer Kranhubwerke - Google Patents
Drehstromschaltung fuer KranhubwerkeInfo
- Publication number
- DE470219C DE470219C DEA43869D DEA0043869D DE470219C DE 470219 C DE470219 C DE 470219C DE A43869 D DEA43869 D DE A43869D DE A0043869 D DEA0043869 D DE A0043869D DE 470219 C DE470219 C DE 470219C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- motor
- slow
- roller
- running
- main
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000004913 activation Effects 0.000 claims 1
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C13/00—Other constructional features or details
- B66C13/18—Control systems or devices
- B66C13/22—Control systems or devices for electric drives
- B66C13/23—Circuits for controlling the lowering of the load
- B66C13/26—Circuits for controlling the lowering of the load by AC motors
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C2700/00—Cranes
- B66C2700/08—Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
- B66C2700/081—Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists with AC motors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control Of Multiple Motors (AREA)
Description
Der Drehstromasynchronmotor besitzt für den Hebezeugbetrieb den Nachteil, daß die
Drehzahl beim Bewegen des leeren Hakens praktisch nicht größer ist als bei Vollast, während
beim Gleichstromhauptstrommotor der leere Haken mit der doppelten Geschwindigkeit
gehoben wird. Man hat versucht, diesen Nachteil durch Drehstrom-Einphasenkommutatormotoren
zu beheben. Jedoch kann sich
to die Reihenschlußcharakteristik dieser Motoren infolge des sehr großen Ankerschwungmomentes
nicht genügend auswirken. Zudem1 sind derartige Motoren sehr teuer, und ihre
Drehzahl kann nicht genügend gesteigert werden.
Man kann auch die Förderleistung von Kranhubwerken, die durch Drehstromasynchronmotoren
angetrieben werden, dadurch vergrößern, daß mit einem langsam laufenden
äo Hauptmotor, der für das Heben der Vollast
bemessen ist, ein mit der 2- bis 2,5fachen Drehzahl laufender Motor von kleinerer Leistung
direkt gekuppelt wird. Der schnell laufende Motor soll im wesentlichen zum Be-
S5 wegen des leeren Hakens benutzt werden
und kann für dieselbe Einschaltdauer wie der Hauptmotor bemessen werden, weil der leere
Haken bei jedem Spiel praktisch den gleichen Weg zurückzulegen hat wie die Vollast. Hierbei
ist es wichtig, daß einerseits durch die Anordnung die Bedienung der Steuerung für
den Führer in keiner Weise erschwert wird, und daß andererseits die Steuerungsanordnung
für den Betrieb mit Hilfsmotor nicht eine derartige Umänderung der Steuerwalzen erforderlich macht, daß die üblichen Walzen
nicht verwendet werden können. Der erste dieser Gesichtspunkte würde z. B. die Verwendung
zweier getrennt zu bedienenden Walzen unmöglich machen, und der zweite schließt es aus, eine einzige Walze so auszubilden,
daß der erste Teil der Stellungen der Senk- und Hubseite nur für die Steuerung des langsam
laufenden und der letzte Teil für die Steuerung des schnell laufenden Motors eingerichtet
wird.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine besonders zweckmäßige Steuerung des Hilfsmotors.
Diese besteht darin, daß neben einer Schaltwalze eine einstellbare Hilfswalze vorgesehen
ist, die auf der einen für schwere Lasten bestimmten Stellung nur die Steuerung des langsam laufenden Motors ermöglicht
und auf einer weiteren, für leichte Lasten bestimmten Stellung den schnell laufenden Motor
einzuschalten gestattet. .
Um eine flotte Beschleunigung zu erzielen, wird auch bei Einstellung der Hilfswalze auf
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Carl Schiebeier in Berlin.
470210
»leichte Lasten« zunächst der langsam laufende
Motor und dann erst der schnell lauf ende eingeschaltet. Auf diese Weise ist es möglich,
einen Motor mit Kurzschlußanker oder mit Schleifringanker und Dauerschlupfwiderstand
zu benutzen und besondere Anlaßstufen für den schnell laufenden Motor zu sparen.
Beim Ausschalten wird nach dem Abschalten des schnell laufenden der langsam laufende
ίο Motor wieder an das Netz angeschlossen."
Damit hierbei kein allzu großer Bremsstoß entsteht und der Automat herausfällt, wird
die Umschaltung in einer Stellung der Steuerwalze vorgenommen,, bei welcher im Läufer Stromkreis
des langsam laufenden Motors Widerstände eingeschaltet sind. Um bei falscher Benutzung des schnell laufenden Motors für
das Heben schwerer Lasten eine Überlastung zu vermeiden, genügt im allgemeinen ein
ao Selbstausschalter. Man kann jedoch die Einschaltung des kleinen Motors auch durch
einen Stromwächter verhindern, dessen Hauptstromspule im ι Stromkreis des langsam laufenden
Motors eingeschaltet ist und der nur bei genügend kleinem Strom im Hauptmotor
die Einschaltung des schnell laufenden Motors ermöglicht. Beim Senken ist diese Einrichtung
wegen der Verschiedenheit der auftretenden Ströme nicht verwendbar. Für diesen Fall kann, man unter der Voraussetzung, daß'
als schnell laufender Motor ein Schleifringmotor mit Dauervorschaltwiderstand benutzt
wird, durch einen vom Hilfsmotor erregten Spannungswächter das Überschreiten der zulässigen
Geschwindigkeit verhüten.
Häufig wird, insbesondere bei Greiferhubwerken, verlangt, daß man die Last, also 2. B.
den offenen Greifer, auch langsam senken kann, um ein zu hartes Aufsetzen auf nahezu
geleerte Schiffs- oder Wagenböden zu vermeiden. Zu diesem Zweck kann die Steuerung
in einfacher Weise durch Hinzufügen einer dritten Stellung auf der Hilfswalze erweitert
werden, auf der der Motor im Hubsinne unter Einschaltung eines derartig großen Widerstandes eingeschaltet wird, daß
der leere Greifer nicht gehoben, sondern langsam gesenkt wird. .
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist So aus der Abb. 1 ersichtlich. Zur Vereinfachung
der Bedienung wird hier die Hilfswalze durch Bewegen des Steuerhebels η
der Hauptwalze in dem wagerechten Schlitz verstellt (Abb. 2), während das Heben und
Senken der leichten und schweren Lasten in den senkrechten Schlitzen erfolgt. Die Wirkungsweise
der Schaltung bei den einzelnen Arbeitsvorgängen sei an Hand der in der Abbildung
gewählten Bezeichnungen erläutert. Bei Stellung »schwere Lasten.« der Hilfswalze
c wird beim Schalten der Hauptwalzea auf die Senkseite durch den Stromkreis von
der Netzphase R, über den Kontaktfinger s, die linken Hilfskontakte des Umkehrschützes
für den schnell laufenden Motor/, das Senkschütz s, den rechten Hilfskontakt des Hubschützes
h zur Netzphase T der Hauptmotor d im Senksinne eingeschaltet, gleichzeitig wird
durch den Kontaktstreifen für das Bremsschütz b die Bremse ο gelüftet. Beim Weiterschalten
der Hauptwalze werden zunächst die Anlaßwiderstände kurzgeschlossen und die Last beschleunigt. Auf den Stellungen 5 bis 9
werden die Widerstände wieder vorgeschaltet und der Motor bei durchziehenden Lasten
in übersynchronem Lauf geregelt. Von der Stellung 7 an ist ein Kontaktbelag vorgesehen,
der über den Kontaktfinger s' das Senkschütz zum Einschalten des schnell laufenden
Motors erregen soll. Auf Stellung »schwere Lasten« der Hilfswalze ist aber die Zuleitung zum Schütz s' und der Phase T-unterbrochen;
das Schütz kann also nicht anspringen, und die Stellungen 7 bis 9 dienen ebenfalls zum Regem des Hauptmotors. Beim
Zurückschalten wird durch bekannte Einrichtungen erreicht, daß der bei Stellung 5 erreichte
Kurzschluß der Anlaßwiderstände bis zur Nullstellung aufrechterhalten bleibt. Die
Hilfswalze g wird beim Übergang von Stellung 6 auf 5 selbsttätig in. die Stellung
gebracht, in. der ein; Kurzschluß der Punkte x/y, u, ν im ,Rotor e hergestellt wird.
. Beim Schalten .auf der Hubseite zum Heben schwerer Lasten bleibt :der" Kontaktstreifen
für das Schütz A' des schnell laufenden Motors ebenfalls wirkungslos, da auch hier die
Zuleitung zum. Schütz und zur Phase T unterbrochen
ist. Erst bei EinsteEung der Hilfswalze auf »leichte" Lasten« wird das Senkschütz
s' oder das Hubschütz, h' erregt und schaltet auf Stellung 7 oder 5 den schnell
laufenden Motor / ein. Durch die linken Hilfskontakte des Schützes s' und h' wird
dann der Stromkreis für das Ständerschütz s oder h des Hauptmotors unterbrochen und
dieser abgeschaltet.
Bei Stellung III der Hilfswalze wird dem Hauptmotor bei nicht eingeschalteter Hauptwalze
ein einer bestimmten Last entsprechen- uo des konstantes· Gegenstrombremsmoment erteilt;
der Steuerhebel ti (Abb. 2) gleitet dabei in den etwas aus der Mitte versetzten
Schlitz des Schlitzkorbes. Durch die Kontakte R, h, b der Hilfswalze wird das Hubschütz
h des Hauptmotors und des Bremsmagneten ο eingeschaltet. Dabei sind neben
den Anlaßwiderständen die besonderen Zusatzwiderstände /15-*ie sowie r^-r^ in den
Läuferkreis geschaltet. Auf den Stellungen I und II der Walze sind diese Widerstände
durch Kontakte in der Hilfswalze überbrückt.
Claims (3)
- Patentansprüche: iι . Drehstromschaltung für Kranhub- , werke mit einem langsam laufenden Mo- j tor großer Leistung und einem damit direkt gekuppelten schnell laufenden Motor i kleinerer Leistung, dadurch gekennzeich- I net, daß neben der zum Schalten des lang- j sam laufenden Motors vorhandenen Haupt- j walze eine mit dem Steuerhebel dieser Walze gleichfalls verstellbare Hilfswalze vorgesehen ist, die bei Einstellung auf eine für schwere Lasten bestimmte Stellung nur die Steuerung des langsam laufenden Motors beim Betätigen der Hauptwalze ermöglicht und nach Einstellung auf eine weitere, für leichte Lasten bestimmte Stellung erst nach dem Aussteuern des langsam laufenden Motors den schnell laufenden Motor einzuschalten gestattet.
- 2. Schaltung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschaltung des schnell laufenden Motors beim Heben nur dann möglich ist, wenn die Stromstärke im langsam laufenden Motor einen der zulässigen leichten Last entsprechenden Wert nicht überschreitet.
- 3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Hilfswalze noch eine dritte Stellung für das langsame Senken schwerer Lasten mit Gegenstrom vorgesehen ist, bei der der Hauptmotor im Hubsinne eingeschaltet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA43869D DE470219C (de) | 1925-01-07 | 1925-01-07 | Drehstromschaltung fuer Kranhubwerke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA43869D DE470219C (de) | 1925-01-07 | 1925-01-07 | Drehstromschaltung fuer Kranhubwerke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE470219C true DE470219C (de) | 1929-01-08 |
Family
ID=6933878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA43869D Expired DE470219C (de) | 1925-01-07 | 1925-01-07 | Drehstromschaltung fuer Kranhubwerke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE470219C (de) |
-
1925
- 1925-01-07 DE DEA43869D patent/DE470219C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE470219C (de) | Drehstromschaltung fuer Kranhubwerke | |
| DE676668C (de) | Kraftbremssteuerung fuer Drehstrommotoren mit zeitweiliger Gleichstromerregung zum Antrieb von Lasthebemaschinen | |
| DE365919C (de) | Elektrische Winde, deren Trommel mittels eines Differentialgetriebes durch zwei staendig laufende Gleichstrommotoren angetrieben wird | |
| DE580068C (de) | Steuerung fuer wechselbelastete Kranhubwerke | |
| DE459323C (de) | Steuerung fuer wechselbelastete Hubwerke mit Antrieb durch Drehstrom- Asynchronmotoren | |
| DE891605C (de) | Notendschaltung fuer das elektrisch betriebene Hubwerk eines Hebezeuges | |
| DE464025C (de) | Steuerung fuer Kranhubwerke | |
| DE419488C (de) | Senkkraftschaltung fuer Gleichstromhauptschlussmotoren | |
| DE697480C (de) | onders fuer Seeschiffe | |
| DE619770C (de) | Mit Hauptstrom- oder Kompoundwicklung ausgeruesteter Gleichstromhebezeugmotor mit selbsttaetiger starker Geschwindigkeitssteigerung beim Heben kleiner Lasten | |
| DE695173C (de) | Elektromotorischer Antrieb, insbesondere fuer Hebezeuge | |
| DE564201C (de) | Gegenstrombremssteuerung fuer Drehstromasynchronmotoren | |
| DE680516C (de) | Regeleinrichtung | |
| DE698054C (de) | Steuereinrichtung fuer elektrisch gesteuerte Schiffsruderanlagen | |
| DE520605C (de) | Wechselstromsenkschaltung | |
| DE715980C (de) | Hub- und Senkschaltung fuer Gleichstrommotoren | |
| DE304722C (de) | ||
| DE553049C (de) | Anordnung fuer Drehstrom-Asynchronmotoren zur Erzielung einer zweiten (niedrigen) Arbeitsgeschwindigkeit | |
| DE430419C (de) | Schaltung fuer Umkehrbetriebe mit Drehstrom-Asynchronmotoren, insbesondere fuer Hubwerke bei Greiferkranen | |
| DE374697C (de) | Drehstromsenkschaltung | |
| DE475813C (de) | Senkschaltung fuer Mehrphasenmotoren | |
| DE685171C (de) | Senkbremsschaltung fuer zum Antrieb von Hebezeugen dienende Einphasen-Repulsionsmotoren | |
| DE530805C (de) | Motorantrieb mit selbsttaetiger Feineinstellung | |
| DE372892C (de) | Schaltung fuer Drehstrom-Asynchronmotoren mit Gegenstrombremsung | |
| DE522946C (de) | Elektrische Steuerung fuer Kranhubwerke |