DE472243C - Schlag- oder Hammermuehle mit ausfahrbarer, geteilter Mahlbahn - Google Patents

Schlag- oder Hammermuehle mit ausfahrbarer, geteilter Mahlbahn

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DE472243C
DE472243C DEZ17594D DEZ0017594D DE472243C DE 472243 C DE472243 C DE 472243C DE Z17594 D DEZ17594 D DE Z17594D DE Z0017594 D DEZ0017594 D DE Z0017594D DE 472243 C DE472243 C DE 472243C
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grinding
hammer
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hammer mill
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MASCHB AKT GES
ZEITZER EISENGIESSEREI
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MASCHB AKT GES
ZEITZER EISENGIESSEREI
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills
    • B02C13/26Details
    • B02C13/282Shape or inner surface of mill-housings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

  • Schlag- oder Hammermühle mit ausfahrbarer, geteilter Mahlbahn Bei Schlag- oder Hammermühlen ist es erforderlich, die Mahlfläche, die entweder aus einem zylindrisch gekrümmten Siebblech oder aus in Zylinderform angeordneten Roststäben besteht, leicht und schnell aus dem Gehäuse entfernen zu können., sobald irgendeine Störung, etwa durch hineingefallene Eisenteile, eintritt. Man hat zu diesem Zweck bereits vorgeschlagen, den unteren Teil der Mahlfläche seitlich als Ganzes herauszuziehen, wobei jedoch diese einen beträchtlich schweren Bauteil darstellende Mahlfläche beim seitlichen Herausziehen ein erhebliches Hindernis in den beweglichen Mahlteilen (Welle, Schlag oder Hammerkörper und deren Nabenteile) fand. Man konnte deshalb den herausziehbaren Teil nur sehr niedrig, also klein machen, oder muBte ihn vor dem Herausziehen um ein Stück senken. Ein dritter Weg, den man eingeschlagen hat, bestand darin, daß man die Mahlbahn teilte und die beiden Hälften nach entgegengesetzten Richtungen hin aus dem Mühlengehäuse ausfuhr, was aber umständlich und zeitraubend war, auch den übelstand hatte, daB das auf der Mahlbahn noch befindliche unzerkleinerte Mahlgut und etwaige Fremdkörper, deren Beseitigung der Zweck des Ausfahrens der Mahlbahn war, in den unter der Mühle befindlichen Trichter für das fertige Mahlprodukt hineinfielen.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber eine Schlag- oder Hammermühle, deren ganze Mahlfläche seitlich ausgefahren werden kann, indem ein Teil der Fläche, der sonst das Ausfahren hindern würde, gelenkig auf einem wagenartigen Gestell gelagert ist und vor dem Herausziehen niedergeklappt werden kann, so daB die Mahlbahn ohne Schwierigkeiten unter den beweglichen Teilen fortgezogen werden kann.
  • Die neue Mühle ist auf der Zeichnung in Abb. i teilweise in Ansicht und teilweise im senkrechten Achsenschnitt dargestellt; Abb. 2 ist ein senkrechter Querschnitt und Abb-.3 eine Seitenansicht der ausfahrbaren Mahlfläche.
  • In dem Gehäuse i ist die Welle 2 unter einem Einwurf gelagert. An ihr sitzen in Nabenkörpern 3 um Bolzen q. drehbar gelagert die Schlag- oder Hammerkörper 5, die sich durch die Fliehkraft beim Umlauf der Welle in der Pfeilrichtung 1 radial einstellen. Diese Mahlkörper werden von einer beim Darstellungsbeispiel aus Siebblech hergestellten zylindrischen Mahlfläche 6 umgeben. Die Mahlfläche ist auf einem wagenartigen Gestell gelagert, das mittels Rollen? auf den Schienen 8 ruht und nach dem Öffnen der Tür 9 seitlich in der Richtung des Pfeiles II aus dem Gehäuse ausgefahren werden kann.
  • Damit nun die Welle 2, die auf ihr sitzenden Nabenkörper 3 und die Schlag- oder Hammerkörper 5 kein Hindernis für das Ausfahren bilden, ist die Mahlfläche bei io ' ;eteilt, vnd der Mahlfiächenteil 12 kann um eine Achse, beispielsweise um die Laufachse 11, nach unten niedergeklappt werden, wie in Abb.3 punktiert veranschaulicht ist. Um dies auszuführen, sitzt auf der Achse 11 drehbar, aber mit dem Teil 12 fest verbunden, ein Hebel 13, an dem eine Zugstange 14 angreift, die in einem Mutterstück 15 endigt. Dieses wird von einer im Wagen unverschieblich gelagerten Schraubenspindel 16 durchdrungen. Nachdem die Befestigungskolben 2o, 21 bekannter Ausführung seitlich ausgeschwenkt sind, kann mittels der Handkurbel 17 die Schraubenspindel 16 gedreht und dadurch unter Vermittlung der Zugstange 1q. und des Hebels- 13 das Mahlflächenstück 12 gesenkt und wieder gehoben werden.
  • Dadurch wird nicht nur das Aus= und Einfahren ohne Schwierigkeiten möglich, sondern man kann auch den Teil 12 der Mahlfläche bis zur Höhe der Achsenmitte heraufführen. Die Mahlfläche, kann also erheblich vergrößert werden, d..h. biss zu. etwa Dreiviertel des Kreisumfanges die Achse umgreifen.
  • Der durch.die Mahlfläche 6, i2, umschiossene Raum ist an seinen Enden durch eine Wand abgeschlossen,.. defen Teil: r8 fest mit dem Gehäuse der Mühle verbunden ist, also unverrückbar ist, deren anderer Teil 1g aber mit dem ausfahrbaren Teil der Mahlbahn 6 verbunden, also beweglich" ausfghrbar ist. Diese Wandteile i9 verhindern, daß beim Ausfahren das auf .der Mahlfläche 6 ruhende Mahlgut seitlich herunterfällt und in _ den unter der Mühle gelegenen Trichter für das Feingut fällt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schlag- oder Hammermühle mit ausfahrbarer, geteiker Mahlbahn, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Mahlfläche gelenkig mit dem übrigen auf dem Mahlbahnwägen befestigten Teil verbunden ist, so daß che ganze fast Dreävertel des Kreisumfanges umgreifende Mahlfläche nach Niederklappen des beweglichen Teils ausgefahren werden kann.
  2. 2. Schlag- oder Hammermühle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bewegung des niederklappbaren Teils der Mahlbahn ein nach der entgegengesetzten Seite hin durchgreifendes Schraubenspindelgetriebe und Zuggestänge angeordnet ist. 3_ Schlag- oder Hammermühle nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der beiden Laufachsen des Mahlbahnwagens die Drehachse des niederklappbaren Teils der Mahlbahn bildet. q.. Schlag- oder Hammermühle nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Stirnwände des Mahüäumes an der ausfahrbaren Mahlbahn befestigt ist, so daß sie mit der Mahlbahn ausgefahren werden und ein seitliches Herabfallen des Gutes verhüten.
DEZ17594D 1928-05-24 1928-05-24 Schlag- oder Hammermuehle mit ausfahrbarer, geteilter Mahlbahn Expired DE472243C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2525920A1 (fr) * 1982-04-29 1983-11-04 Krupp Gmbh Concasseur a marteaux
FR2761279A1 (fr) * 1997-03-29 1998-10-02 Noell Serv & Maschtechn Gmbh Broyeur ou concasseur a marteaux
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EP2789391A1 (de) * 2013-04-11 2014-10-15 HAAS Holzzerkleinerungs- und Fördertechnik GmbH Vorrichtung zum Zerkleinern von Stückgut

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