DE480599C - Vorrichtung zum Zerschneiden schlauchfoermiger Textilerzeugnisse in Schraegstreifen - Google Patents
Vorrichtung zum Zerschneiden schlauchfoermiger Textilerzeugnisse in SchraegstreifenInfo
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- DE480599C DE480599C DEF65129D DEF0065129D DE480599C DE 480599 C DE480599 C DE 480599C DE F65129 D DEF65129 D DE F65129D DE F0065129 D DEF0065129 D DE F0065129D DE 480599 C DE480599 C DE 480599C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06H—MARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
- D06H7/00—Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
- D06H7/10—Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials obliquely
- D06H7/12—Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials obliquely cutting a tubular fabric helically
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
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Description
- Vorrichtung zum Zerschneiden schlauchförmiger Textilerzeugnisse in Schrägstreifen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zerschneiden schlauchförmiger Textilerzeugnisse in Schrägstreifen mitt°ls eines umlaufenden Messers, das in einem Winkel von annähernd q.5° zur Achse des Dornes angeordnet ist, über den das schlauchförmige Textilerzeugnis durch eine Abziehrolle hinübergeführt wird.
- Gegenüber bekannten Vorrichtungen dieser Art unterscheidet sich eine Vorrichtung gemäß der Erfindung dadurch, daß der Antrieb von zu beiden Seiten des umlaufenden Messers angeordneten Stofführungsscheiben zwangsläufig von der Aufwickelrolle erfolgt, und zwar derart, daß die Umfangsgeschwindigkeiten der Stofführungsscheiben und der Aufwickelrolle gleich groß sind. Eine derartige Ausbildung einer Vorrichtung nach der Erfindung bewirkt, daß eine gleichmäßige Spannung des Stoffes zwischen dem Schneiddorn und der Aufwickelrolle über die ,ganze Breite des Stoffes erfolgt, und daß der Stoff stets mit gleichmäßiger Geschwindigkeit am Schneidmesser vorbeigeführt wird.
- Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Vorrichtung entsprechend der Erfindung dargestellt.
- Abb. i ist eine Aufsicht, Abb. a eine Seitenansicht der verbesserten Anordnung, Abb. 3 eine teilweise Seitenansicht der Maschine in Richtung des Pfeiles A der Abb. i.
- Abb. ¢ zeigt eine Einzelansicht der den geschnittenen Streifen aufnehmenden Vorrichtung.
- Das schlauchförmige Erzeugnis befindet sich auf der Rolle a, die von einem auf einem mit der Achse des Dornes gleichachsigen Spindel c befestigten Rahmen b getragen wird. Die Spindel c wird durch ein übertragungsgetriebevon:einem Kegelraddausangetrieben, das mittels Kettenantrieb von der durch Reibung oder in anderer Art und Weise vom Hauptantriebe angetriebenen Abzugswalze e angetrieben wird. Gegen die Schlauchware auf der Rolle a liegt eine Spannungs- oder Druckrolle f an, die in dem .gegabelten Ende eines Armes g gelagert ist, der bei h meinem Konsol i drehbar gelagert ist, das durch die Spindel c getragen wird. Das Gewicht des Armes auf der einen Seite seines Drehzapfens wird durch ein Gewicht j auf der anderen Seite ausgeglichen. Eine an dem Konsol i mit ihrem einen Ende durch eine @einstellbare Schraube m und mit ihrem anderen Ende an dem Arm g befestigte Feder k verursacht einen Andruck der Rolle f gegen das Fabrikat auf der Rolle a. Wenn die Stoffrolle einen großen Durchmesser besitzt und infolgedessen die Drehgeschwindigkeit der Rolle infolge des Abzuges des Stoffes von dieser am geringsten ist, so ist der Druck der Rolle f am größten, während, wenn die Rolle nur noch einen geringen Durchmesser besitzt und infolgedessen die Drehgeschwindigkeit der Rolle a wächst, der Druck der Rolle f verringert wird. Infolgedessen wird eine gleichförmige Spannung auf die Materialabgaberolle a erhalten. ' Die mit dem Bezugszeichen ta bezeichnete schlauchförmige Ware geht von der Rolle a unter die Rolle o hindurch zu dem Dorn p, der derart bemessen ist, daß er sich dem geringsten Durchmesser der Schlauchware anpaßt. Der Dorn wird von einem Konsol g getragen. Um den Dorn für die Bearbeitung von schlauchförmigen Fabrikaten größeren Durchmessers geeignet zu machen, ist in bekannter Weise sein Umfang veränderlich gemacht. Im vorliegenden Falle ist zu diesem Zweck eine Stange r außerhalb des Dornes, jedoch innerhalb der Schlauchware liegend, auf seiner Unterseite angeordnet. Diese Stange r wird von einem mutterartigen Teil s getragen, der längs einer durch sein Handrad u zu verdrehenden Gewindespindel t verschiebbar ist. Da die Drehgeschwindigkei#--der die Ablaufrolle a tragenden Gabel b um die Achse c dem Durchmesser des schlauchförmigen Erzeugnisses angepaßt werden muß, um ein verzerrungs- und spannungsfreies Zuführen der Ware zur Schnittstelle zu erzielen, muß die Drehgeschwindigkeit der Achse c in Abhängigkeit von dem wirksamen Durchmesser des Dornes pl, r gebracht werden. Zu diesem Zweck ist die Mutter s durch ein bei; v schematisch gezeichnetes Hebelgestänge einstellbar, das die Veränderung des übersetzungsverhältnisses zwischen Kegelrad d und Welle c, beispielsweise unter Verwendung eines Reibscheibengetriebes mit gegeneinander verstellbaren Reibscheiben, bewirkt.
- Das Schneidmesser w wird in übereinstimmung mit dem Antrieb der Aufwickel rolle e angetrieben und ist in bekannter Weise unter einem Winkel von ¢5° zur Achse des Dornes angeordnet. Zwei oder mehr zueinander und zum Messer parallele Förderscheiben a, 3 sind zu beiden Seiten des Messers angeordnet; gegenüber der Scheibe 3 ist an dem Dorn ein tangential angeordnetes Stüek ¢ vorgesehen, um eine ebene Fläche zwischen den Scheiben 3 und ¢ zu schaffen. Die Scheiben werden je durch einen Hebel 5 getragen, der in einem festen Rahmen 6 drehbar gelagert ist. Gegen jeden Hebel wirkt eine Einstellschraube 7, um den Druck der Scheiben gegen die Ware einzustellen. Wenn die Schraube 7 gelöst wird, so führt eine Feder 8 die Scheibe außer Berührung mit dem Dorn, um zu ermöglichen, daß ein neues Stück eingeführt wird.
- Die Scheiben a und 3 können, falls gewünscht, auch auf anderen Scheiben laufen, die im Innern des Dornes angeordnet sind, Jede der Scheiben a und 3 wird mittels I1ette oder eines anderen Getriebes von dem Getriebe der Aufnahmerolle aus angetrieben, derart, daß die Umfangsgeschwindigkeiten der Förderscheiben der Oberflächengeschwindigkeit der Aüfnahmerdlle entspricht. Eine gleichmäßige Spannung des Fabrikats zwischen dem Dorn und der Aufnahmerolle wird so sichergestellt.
- Die Aufnahmevorrichtung besteht aus einer Abzugsrolle e, deren Umfang mittels Schmirgelpapiers oder Sandpapiers oder in anderer bekannter Art und Weise ratih gemacht ist, so daß sie den über eine Leitwalze x hinübler= gegangenen Stoffstreifen über seiner ganzen Breite sicher @erfaßt' und zu einer Wickelrolle y leitet. Die Rollen x, y sind so ange--ordnet, daß der Streifen auf einem großen Bogen sich in Berührung mit der Rolle e 'befindet. Die Wickelrolle y wird durch Umfangsreibung von der Rolle e angetrieben, so daß sie eine konstante Oberflächengeschwindigkeit besitzt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Zerschneiden schlauchförmiger Textilerzeugnisse in Schrägstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer gleichmäßigen Spannung im Textilerzeugnis die zu beiden Seiten des umlaufenden Messers (w) angeordneten Stofführungsscheiben (a, 3) ' von der den geschnittenen Stoffstreifen abziehenden Rolle (e) zwangsläufig derart angetrieben werden, daß die Umfangsgaschwindigkeiten der Stofführungsscheiben (z, 3) und der Abzugsrolle (e) gleich groß sind. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur weiteren Vergleichmäßigung der Spannung bei Verwendung eines aufweitbaren Dornes der die Aufweitung bewirkende Teil (r) mit einer Einstellvorrichtung für die Drehgeschwindigkeit der Ablaufrolle (a) in Verbindung steht.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB480599X | 1927-09-05 | ||
| GB23288/27A GB283441A (en) | 1927-09-05 | 1927-09-05 | Improvements in machines for cutting tubular fabrics on the bias |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE480599C true DE480599C (de) | 1929-08-21 |
Family
ID=26256430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF65129D Expired DE480599C (de) | 1927-09-05 | 1927-12-30 | Vorrichtung zum Zerschneiden schlauchfoermiger Textilerzeugnisse in Schraegstreifen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE480599C (de) |
| GB (1) | GB283441A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1178202B (de) * | 1959-11-27 | 1964-09-17 | Bemberg Ag | Vorrichtung zum Herstellen von Flachfolien durch Aufschneiden von Schlauchfolien |
-
1927
- 1927-09-05 GB GB23288/27A patent/GB283441A/en not_active Expired
- 1927-12-30 DE DEF65129D patent/DE480599C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1178202B (de) * | 1959-11-27 | 1964-09-17 | Bemberg Ag | Vorrichtung zum Herstellen von Flachfolien durch Aufschneiden von Schlauchfolien |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB283441A (en) | 1928-01-12 |
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