DE480718C - Emaillierofen - Google Patents
EmaillierofenInfo
- Publication number
- DE480718C DE480718C DEA50401D DEA0050401D DE480718C DE 480718 C DE480718 C DE 480718C DE A50401 D DEA50401 D DE A50401D DE A0050401 D DEA0050401 D DE A0050401D DE 480718 C DE480718 C DE 480718C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- furnace
- door
- grate
- furnace according
- chassis
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004534 enameling Methods 0.000 claims description 8
- 238000000034 method Methods 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 240000006829 Ficus sundaica Species 0.000 description 1
- 239000004566 building material Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N iron(III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]=O JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
- C23D—ENAMELLING OF, OR APPLYING A VITREOUS LAYER TO, METALS
- C23D9/00—Ovens specially adapted for firing enamels
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B3/00—Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
- F27B3/10—Details, accessories or equipment, e.g. dust-collectors, specially adapted for hearth-type furnaces
- F27B3/18—Arrangements of devices for charging
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Furnace Charging Or Discharging (AREA)
Description
- Emaillierofen Die Emaillieröfen bekannter Bauart wurden bisher von Hand beschickt. Der Arbeitsvorgang verlief hierbei so, daß von einem oder mehreren Arbeitern ein Rost von 1nöglichst leichter Konstruktion aus feuerfestem Baustoff, auf dem das Arbeitsgut untergebracht war, aus dem Ofen herausgehoben und ein neuer auf gleiche Weise eingebracht wurde. Da die eigentliche Brenndauer bei derartigen Ofen nur wenige Minuten in Anspruch nimmt, so ist es, um ein wirtschaftliches Arbeiten des Ofens zu gewährleisten, notwendig, auch den eigentlichen Besch ikkungsvorgang zeitlich auf das äußerste zu_beschränken. Infolgedessen hängen der Gesamtwirkungsgrad -der Ofenanlage, die stündliche Chargenzahl, die Gleichmäßigkeit des Betriebes u..a. m. in hohem Maße von der Zahl, der Arbeitsfähigkeit und Geschicklichkeit der den Ofen bedienenden Leute ab.
- Diese für den Betrieb sehr unangenehme, die Wirtschaftlichkeit der Emaillieranlagen ungünstig beeinflussende Abhängigkeit vom Bedienungspersonal wird der Erfindung gemäß wesentlich dadurch verringert oder vollständig beseitigt, daß -Ofenrost und Ofentür leicht lösbar miteinander verbunden uiid in Gleitbahnen verschiebbar angeordnet werden, welche Tür und Rost tragen und so ein einfaches Herausziehen und Auswechseln des Rostes von Hand oder maschinell ermöglichen. Beim öffnen des Ofens wird die Tür z. B. mittels einer kranartigen Vorrichtung von einem Antriebsmotor parallel mit sich selbst in Richtung der Ofenlängsachse aus dem Ofen entfernt. Hierbei zieht die Tür infolge der leicht lösbaren Verbindung auch den Rost, dessen inneres Ende sich im Ofen auf einer Gleitbahn bewegen kann, samt dem auf ihm ruhenden Arbeitsgut aus dem Ofen heraus. Nach Beendigung der Türbewegung hebt eine in bekannter Weise motorisch oder von Hand bewegte Auswechselvorrichtung den Rost von der Tür und der Gleitbahn ab, verschiebt ihn quer zum Ofen und bringt gleichzeitig einen neuen Rost an die Stelle des alten, der auf Tür und Gleitschuh abgesetzt wird und beim Schließen der Tür von dieser vor sich her in den Ofen geschoben wird.
- Eine beispielsweise Ausführungsform_ des Einaillierofens gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar- zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch den Ofen bei eingeschobenem Rost, Abb. z den gleichen Ofen im Längsschnitt nach der Auswechselung des, Rostes, Abb. 3 eine Ansicht auf die Türseite des Ofens mit Auswechselvorrichtung für den Rost.
- Der auswechselbare Rost a des Emaillier=-ofens b ist mit seinem vorderen Ende leicht lösbar mit der Ofentür c verbunden. Die Tür c hängt an einem Fahrgestell f, welches auf Laufschienen g läuft. Die Tür besitzt unten auf der dem Ofen zugekehrten Seite einen Mitnehmer h, in welchen der Rost a mittels Ösen o. dgl. eingehängt wird. Durch einfaches Anheben des Rostes kann diese Verbindung gelöst werden. Das hintere Ende des Rostes läuft auf Differentialrollen i in der Gleitbahn h des Ofens. Unter Differentialrollen werden solche mit zweierlei Durchmesser verstanden, die mit dem größeren Umfang g auf der Gleitbahn, mit dem kleineren auf dem Rost laufen. Dadurch wird der von den Rollen befahrene Weg auf dem Rost bei gleicher Ofenlänge verringert. Außerhalb des Ofens b wird der Rost von einer Rolle l getragen, die so angeordnet und gesteuert wird, daß sie den hemmungsfreien Vorbeigang der Tür c gestattet. Im Ausführungsbeispiel wird die Rolle L auf einem schwenkbaren Hebel m angeordnet, der durch das Ge- stänge n und den Anschlag o vom Fahrgestell/ auf und nieder bewegt wird. Das Fahrgestell f wird nun in bekannter Weise durch den Seiltrieb b in Bewegung gesetzt, der seinerseits durch den Antriebsmotor q betrieben wird. Zur Vermeidung von Stößen beim Anfahren ist der Seiltrieb mit dem Fahrgestell f durch die Zugfedern v verbunden.
- Die an sich bekannten Mittel zur Auswechselung der Roste sind bei dem neuen Ofen nicht ohne weiteres verwendbar, z. B. wäre das Arbeiten von Laufkranen durch die Hängeschiene g und das Gestänge n behindert. Um die Brauchbarkeit des neuen Ofens zu erhöhen, wird daher unter den bekannten Einrichtungen eine gewählt, die der Konstruktion des neuen Ofens angepaßt ist. Sie besteht aus einem quer zur Bewegungsrichr tung des Rostes und der Tür verschiebbaren Wagen.
- Die Auswechselung des hervorgezogenen Rostes a erfolgt mit Hilfe des in an sich bekannter Weise quer zur Bewegungsrichtung von Rost und Tür beweglichen, auf Schienen laufenden Fahrgestells d, dessen Oberteil e von Hand oder auch z. B. durch den Elektromagneten s hebe- oder senkbar ist. Abb. a zeigt die Auswechselvorrichtung d, welche den Rost a von dein Mitnehmer lt am vorderen Ende und der Klapprolle L am hinteren Ende abgehoben hat. Wie Abb..3 zeigt, kann durch einfaches Seitwärtsfahren der Auswechselvor richteng der alte Rost durch einen neuen er setzt werden. Dies kann von-Hand geschehen, es kann aber auch maschinell, z. B. durch den Einbau von Elektromotoren, bewirkt werden. In letzterem Falle ist es auch möglich, die Anordnung so zu treffen, daß alle Beschik kungsvorgänge selbsttätig erfolgen, derart, daß die Tür c am Ende ihres Weges mittels elektrischer Relais o. dgl. den Hubantrieb der Auswechselvorrichtung d einschaltet und diese nach dem Heben die Fahrvorrichtung in Bewegung setzt, welche nach Beendigung ihres Laufes den Senkmechanismus einschaltet, worauf die Tür eingefahren wird, welche den neuen Rost selbsttätig in den Ofen einschiebt.
- Ferner läßt sich auch durch den Einbau eines Zeitschalters, der auf eine durch Versuch zu bestimmende Zeit eingeschaltet werden kann, jedesmal nach Beendigung des Brennens der Antriebsmotor der Tür selbsttätig einschalten, so daß der Beschickungsvorgang vollkommen selbsttätig verläuft und es nur nötig ist, den ausgewechselten Rost neu zu beladen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: -i. Emaillierofen, dadurch gekennzeichnet, daß der Ofenrost (a) und die Ofentür (c) unmittelbar leicht löslich miteinander verbunden und in Gleitbahnen (g, h) derart in gleicher Richtung verschiebbar angeordnet sind, daß nach dem Öffnen der Tür (c) und dabei erfolgtem Herausziehen des Rostes (a) diese ausgewechselt werden kann. a. Emaillierofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür_(c) von einem auf Schienen (g) laufenden Fahrgestell (f) geführt wird. 3. Emaillierofen nach Anspruchi und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür (c) am Fahrgestell hängend angeordnet ist. 4. Emaillieröfen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (a) mit seinem hinteren Ende auf einer Gleitbahn (k) innerhalb des Ofens (b) mittels Differentialrollen (i) geführt ist, wobei die Rollen größeren Durchmessers auf der Gleitbahn (k), die Rollen kleinerenburchmessers auf dem Rost (a) abrollen. 5. Emaillierofen nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Rostende beim Herausziehen aus dem Ofen von einer Rolle (L) getragen wird. 6. Emaillierofen nach Anspruch i, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die das hintere Rostende außerhalb des Ofens tragende Rolle (l) als Klapprolle ausgebildet ist, die durch die Antriebseinrichtung der Tür (c) zwangläufig gesteuert wird. Einrichtung zur Auswechselung der Roste bei dem Emaillierofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswechselung der herausgezogenen Roste (a) mittels eines in an sich bekannter Weise quer verschiebbaren Wagens (d) erfolgt, dessen Oberteil (c) heb-und senkbar ist. B. Emaillierofen nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß durch Selbstschalter o. dgl. je am Ende ihrer Bewe gung das Türfahrgestell (f) die Hebevorrichtung (e) der Auswechselvorrichtung (d, e), diese das Fahrgestell (d) der Auswechselvorrichtung (d, e), diese die Senkvorrichtung (s) und diese wieder die Mirschließvorrichtung (p, g) selbsttätig einschalten. , 9. 'Emaillierofen nach Anspruch i bis 8, dadurch.gekennzeichnet, daß durch einen vorher einstellbaren Zeitkontakt das öffnen des Ofens mittels des motorischen Türantriebes selbsttätig erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA50401D DE480718C (de) | 1927-03-22 | 1927-03-22 | Emaillierofen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA50401D DE480718C (de) | 1927-03-22 | 1927-03-22 | Emaillierofen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE480718C true DE480718C (de) | 1929-08-07 |
Family
ID=6937384
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA50401D Expired DE480718C (de) | 1927-03-22 | 1927-03-22 | Emaillierofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE480718C (de) |
-
1927
- 1927-03-22 DE DEA50401D patent/DE480718C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE480718C (de) | Emaillierofen | |
| DE2721874C2 (de) | Gießereiformmaschine | |
| DE2748142A1 (de) | Fenster- und fassadenreinigungsgeraet | |
| DE846373C (de) | Foerdervorrichtung an Strangpressen fuer plastische keramische Massen | |
| DE1451545A1 (de) | Beschickungsvorrichtung fuer Wanderroste | |
| CH382624A (de) | Vorrichtung zur Übergabe von Formkörpern unter Drehung derselben | |
| DE1210139B (de) | Vorrichtung zur Zufuehrung des Anfahrstranges in die Kokille von Stranggiessanlagen | |
| DE913354C (de) | Einrichtung zur Befoerderung von Kraftwagen in und aus Kellergaragen | |
| EP0224768B1 (de) | Abschreckbad mit angebauter Schleuse | |
| AT228955B (de) | Vorrichtung zur Aufnahme eines Kaltsranges bei Stranggießanlagen | |
| AT230304B (de) | Einrichtung an Backöfen mit mehreren Herdöffnungen, insbesondere Etagenbacköfen, zur Erleichterung der Beschickung | |
| DE3808518A1 (de) | Mehrfachquerfoerderer | |
| AT92515B (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Absetzen von einzeln nach- oder zu mehreren nebeneinander vom Strange abgeschnittenen Preßlingen auf Rahmen, die einer Fördervorrichtung zur Überführung nach dem Trockenraum zugeführt werden. | |
| DE817000C (de) | Vorrichtung zum Reinigen von Foerderwagen | |
| DE872338C (de) | Vorrichtung zum Planieren der Kohlenfuellung von waagerechten Verkokungskammeroefen | |
| DE498643C (de) | Maschine zum Spalten von Glimmer o. dgl. | |
| DE344056C (de) | Ortsfeste Vorrichtung zum Ausdruecken der Bloecke aus den Blockformen | |
| AT243688B (de) | Vorrichtung zum Entladen von Fahrzeugen, insbesondere von Fahrzeugen mit Zuckerrüben auf einen Förderer | |
| DE370709C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Absetzen von abgeschnittenen Presslingen auf Rahmen | |
| DE857321C (de) | Betonmischmaschine | |
| DE816359C (de) | Verfahren zur Herstellung von Raeucherwuersten ohne Darm | |
| DE803587C (de) | Maschine zum Herstellen von Formlingen | |
| DE681565C (de) | Vorrichtung zum UEberfuehren der aus einem Vorratsbehaelter entnommenen Zigaretten in die Mulden einer ununterbrochen laufenden Muldenkette | |
| DE567352C (de) | Maschine zum Nassbehandeln von Kunstseidenspinnkuchen in Traufenbaedern | |
| DE3638329C2 (de) |